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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Design

„Hör mir mal zu!“ – Über die bereichernde Sprache und das Miteinander

2026, Mai 3.

Zuhören, Falschlesen und bereichernde Missverständnisse

von Petra Kammann

Menschen gehen mit Knöpfen in den Ohren spazieren und Podcasts erleben ungeahnte Hypes. Führt das zu besserem Zuhören? Und gehen die Menschen deswegen auch besser aufeinander ein und miteinander um? Die Autorin Regina Schwarz, bekannt für ihre nachdenkenswerte Sprachlyrik, bekam 2024 für ihre phantasieanregende Gedichtesammlung „Meine Geheimschublade“ (Schweizerisches Jugendschriftenwerk) nicht umsonst den Josef Guggenmoos-Preis für Kinderlyrik. Nun hat sich die erfahrene Autorin, die die Fragen der Kinder ernst nimmt, mit dem Zuhören, Mitteilen und Verstehen beschäftigt. Gerade erschien ihr neuestes Buch „Hör mir mal zu!“

Die Doppelseite über Missverständnisse und Nachfragen aus „Hör mir mal zu!“

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Gifte faszinieren — sie töten, heilen, warnen und schützen

2026, März 22.

Museum Wiesbaden präsentiert „GIFT – Tödliche Gaben“

Von Hans-Bernd Heier

„Vorsicht: giftig!“ Nahezu jedes Kind dürfte diesen alarmierenden Mahnruf von besorgten Eltern oder Erwachsenen noch im Ohr haben, mit dem diese vor den Gefahren von giftigen Stoffen, Tieren, Pflanzen oder Pilzen warnten. Doch Gifte können nicht nur tödlich sein, sie können auch schützen und sogar heilen. Das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur – beleuchtet in der großen Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ die vielen Facetten des Giftigen.

Der Blaue Baumsteiger speichert das Gift von giftigen Insekten zum Schutz vor Fressfeinden in seiner Haut; Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Bernd Fickert

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Gespräch mit der Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Völker

2026, März 6.

Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält

Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann

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„Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ in der Schirn – Jesses, Maria und das Kreuz mit der Kunst

2026, Februar 14.

Präzision,  Monotonie, Rhythmik und komplexe Bildgewebe

Eindrücke von Petra Kammann

Nicht nur, dass der Einfluss der digitalen Massenmedien und der Maschinen auf unsere Existenz aktueller ist denn je und unsere Wahrnehmung prägt, wird in der Ausstellung unter dem Motto: „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ – Antrieb und Haltung gegenüber den Studierenden des einstigen Städeldirektors Thomas Bayrle (*1937) sichtbar. Der in Frankfurt lebende Künstler behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft wie Gier, Macht und Genuss, Werbe-, Konsum-, Alltags- und Kinoillusion und präsentiert sie in seinen Werken auf hintergründig humorvolle Art und Weise. In der großen Soloschau der Kunsthalle Schirn sind bis 10. Mai 2026 insgesamt 55 seiner Werke –  vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten – zu sehen, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst, Soundinstallationen sowie eine Videoarbeit.

2020 – Besuch bei Thomas Bayrle zum Gespräch, Foto: Petra Kammann

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Jorinde Voigt: „Die gefaltete Zeit“ im neuen Hochhaustum FOUR

2025, Oktober 25.

Schwingungen und schwebende Elemente im Raum

Von Petra Kammann

Frankfurt leuchtet. In der 29. Etage des neues Towers FOUR 1, im Entrée der großen Anwaltskanzlei Freshfields, wird man in luftigen Höhen mit Blick auf die Stadt von einem Kunstraum empfangen. Dieser ungewöhnliche Raum wurde gestaltet von der international angesehenen und multidisziplinär arbeitenden Konzeptkünstlerin Jorinde Voigt, deren Arbeiten in zahlreichen renommierten Sammlungen zu sehen sind wie etwa im New Yorker MoMA, im Centre Pompidou Paris, im Art Institute of Chicago, in der Pinakothek der Moderne in München, im Kunsthaus Zürich, im Istanbul Modern, im Kupferstichkabinett Berlin oder der Kunsthalle Praha. Die „Gefaltete Zeit“ nennt sie das in Frankfurt entstandene Ensemble.

Der organisch geschwungene Empfangsdesk der Anwaltskanzlei Freshfields im neuen Four, Foto: Petra Kammann

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Interview mit der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Karin Schmidt-Friderichs

2025, September 30.

Die zukunftsorientierte Brückenbauerin

2019 wurde  die Mainzer Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs (Verlag Hermann Schmidt) als Nachfolgerin von Heinrich Riethmüller (Osiandersche Buchhandlung) in das Amt der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gewählt: Nach Dorothee Hess-Maier (Ravensburger) ist sie die zweite Frau an der Spitze in der Geschichte des 200-jährigen Börsenvereins. Nach der diesjährigen Frankfurter Buchmesse 2025 endet ihre zweite Amtsperiode. Im Interview mit FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann resümiert sie ihre Amtzeit mit den Aufs und Abs und wirft einen Blick auf die Zukunft der Branche. Und sie spricht über die Bedeutung des Friedenspreises, der in diesem Jahr 75 Jahre alt wird.

Börsenvereinsvorsteherin Karin Schmidt-Friderichs 2025 blickt positiv in die Zukunft, Foto: Gaby Gerster

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Auf den Spuren des Jugendstils in Wiesbaden

2025, August 20.

Der „Jugendstil-Pfad“ lädt zur Entdeckung architektonischer Kleinode ein

Von Hans-Bernd Heier

Wiesbaden gilt als Stadt des Historismus und weniger als Stätte des Jugendstils. Erst durch die äußerst großzügige Schenkung der exquisiten Sammlung des kenntnisreichen Mäzens und Sammlers Ferdinand Wolfgang W. Neess im Frühjahr 2017 ist das hessische Landesmuseum zu einem der führenden Museen des Jugendstils in ganz Europa geworden – ein Riesen-Glücksfall für Museum und Stadt. Einzigartige Artefakte dieser Kunstrichtung können Gäste der Stadt, aber auch Wiesbadenerinnen und Wiesbadener nicht nur im musealen Umfeld, sondern auch über die ganze Stadt verstreut entdecken. Dabei hilft ein soeben publizierter zweisprachiger Flyer „Jugendstil-Pfad“.

Das imposante Gebäude des Wiesbadener Kuriers an der Langgasse; Foto: © Stadtarchiv Wiesbaden

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Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2025 – Die Philippinen

2025, August 2.

Ein reichhaltiges Kulturprogramm unter dem Motto „Fantasie beseelt die Luft“

Ein seltener Einblick in die gesamte Bandbreite philippinischer Kreativität  

Als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2025 stellen die Philippinen vom 15. bis 19. Oktober rund 100 Autor*innen und Kreative bei mehr als 77 Literaturveranstaltungen vor. Das Kulturprogramm, entwickelt unter Leitung von Kurator Patrick Flores und in Zusammenarbeit mit bedeutenden deutschen Kultureinrichtungen, bietet dem deutschen Publikum die lebendige zeitgenössische Kunstszene, die reichen Traditionen des Landes sowie namhafte Künstler*innen der Philippinen. Das Ehrengastmotto„Fantasie beseelt die Luft“ spiegelt die engen Verbindungen zwischen philippinischer Literatur, Kultur und Geschichte wider und lädt zu einer Auseinandersetzung mit den vielfältigen Überlieferungen des Landes der 7.841 Inseln ein.

Das Ehrengastteam bei der Pressekonferenz in der Evangelischen Akademie, Foto: Petra Kammann

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Michael Sowas „Fragile Idyllen“ im Caricatura

2025, Juli 15.

Sprichwörtliches in brillant-komische Gemälde übersetzt

Von Hans-Bernd Heier

Das Caricatura Frankfurt Museum würdigt den renommierten Maler und Illustrator Michael Sowa anlässlich seines 80. Geburtstags mit einer umfassenden Einzelausstellung. Die Retrospektive „Michael Sowa – Fragile Idyllen“ bietet einen repräsentativen Einblick in das vielseitige Werk eines Künstlers, der sich damit in das kollektive Bildgedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben hat. Insgesamt sind 287 Werke aus allen Schaffensperioden in der großartigen Schau versammelt. Dank der Leihgaben von knapp 50 privaten Sammlerinnen und Sammlern ist eine Zusammenstellung gelungen, die es so noch nie zu sehen gab.

Lieber Lesen“; © Michael Sowa

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„Feine Fahrräder“, präsentiert im Museum Angewandte Kunst

2025, Juni 20.

Vom Laufrad bis zum futuristischen Fahrrad aus dem 3D-Drucker

Von Hans-Bernd Heier

Im Laufe seiner über drei Jahrhunderte währenden Entwicklungsgeschichte avancierte das Fahrrad zum weltweit meist genutzten Verkehrsmittel. Gesellschaftliche und soziale sowie politische und ökonomische Verhältnisse prägten die Bedeutung dieses Fortbewegungsmittels und die mit ihm verbundene Zukunftsvisionen. Die Ausstellung „Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt widmet sich den Höhepunkten des Fahrraddesigns aus drei Jahrhunderten.

Ausstellungsansicht, Foto: Günzel/Rademacher / Museum Angewandte Kunst

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