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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Zeichnung · Druckgrafik

„Preis der Stiftung Buchkunst“ 2020 für „Das Jahr 1990 freilegen“ (Spector Books, Leipzig)

2020, September 15.

Preisverleihung in frischer Luft, im Restaurant und in kleinem Kreis mit gebührendem Abstand

Von Petra Kammann

Glücklicherweise spielte das Wetter mit, als Geschäftsführerin Katharina Hesse und Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, in das Frankfurter Restaurant Margarete einluden, um dort den Preis in kleinem Kreis im Rahmen eines Festessens zu verleihen.

Begrüßung der Gäste durch Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Geschäftsführerin Katharina Hesse, Fotos: Petra Kammann

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Ingelheimer Kunstforum zeigt „Paul Klee. Tierisches“

2020, September 7.

Fabelhafte Mischwesen und vom Tierischen im Menschen und vom Menschlichen im Tier

Von Hans-Bernd Heier

In Paul Klees Werk spielen Tierdarstellungen eine besondere Rolle. In einer exzellenten Themenschau, die in enger Kooperation mit dem „Zentrum Paul Klee Bern“ entwickelt wurde, ist das facettenreiche tierische Universum des Bauhaus-Künstlers Paul Klee (1879 – 1940) erstmals in Deutschland zu sehen. In der 61. Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ versammelt das Kunstforum unter dem Titel „Paul Klee. Tierisches“ rund 110 Werke auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen), vier Gemälde, Fotografien aus Klees Familienalbum sowie Beispiele seiner Naturaliensammlung.

Paul Klee „Das Lamm“, Öl- und Federzeichnung auf Pappe,1920; Städel Museum, Frankfurt am Main; © Städel Museum-ARTOTHEK

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Gastronomie: Start up setzt auf regionale Produkte und regionale Kultur

2020, August 16.

Mut zur Neugründung in Zeiten der Pandemie – „Bonoloco“ und „Kraken“ in Le Bono

 von Petra Kammann

Das irische public house hat Pate gestanden für eine Einrichtung, in der Bar, Café, Teesalon, Pub, Restaurant und ein Feinkostladen mit regionalen Spezialitäten Platz unter einem Dach Platz finden, der als Zentrum des Ortes und der regionalen Kultur fest  in das alltägliche Leben der Menschen eingebunden sein soll…

Der ökologisch engagierte Start up-Unternehmer Mathieu Fortin kommt eigentlich aus dem Umweltschutz; alle Fotos: Petra Kammann

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Willy Puchners Lesefisch und die Sehnsucht nach dem weiten Meer

2020, Juli 8.

Nach der Erfahrung der Pandemie, die unsere alltägliche Freiheit erheblich eingeschränkt hat, lockt uns in diesen Tagen, wo viele wieder ausschwärmen wollen und können, die Weite und changierende Farbigkeit des Meeres auf ganz besondere Weise. Als schwebend leicht empfinden wir da die Zeichnungen von Willy Puchner, die uns durch die zarten Zwischentöne des Meeres wie Fische im Wasser mitziehen. Das Meer, „es vermittelt ein Gefühl, als betrachte man sein eigenes Land unter Wasser“, sagt der Autor Willy Puchner. Lassen Sie sich von seiner phantastischen Welt verzaubern…

Zeichnung aus: Willy Puchner, Die Welt der Farben, Nilpferd in Residenz

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Zwei für das Städel Museum bedeutende Neuerwerbungen

2020, Juni 22.

Neuzugänge von Wilhelm Morgner und Erich Heckel – den Künstlern des deutschen Expressionismus 

Das Städel Museum konnte durch großzügiges mäzenatisches Engagement zwei bedeutende Werke des deutschen Expressionismus erwerben: das Gemälde Astrale Komposition VI (1912) von Wilhelm Morgner für die Sammlung Moderne und die Druckgrafik Männerbildnis (1919) von Erich Heckel für die Graphische Sammlung. Beide Werke konnten mit Mitteln von Volker Westerborg für das Städel Museum und den Städelschen Museums-Verein angekauft werden.

Wilhelm Morgner (1891–1917), Astrale Komposition VI, 1912, Öl auf Malkarton, auf Hartfaserplatte aufgezogen, Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., Foto: Städel Museum

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Skulpturen im Vorübergehen – „En Passant“. Impressionismus in der Skulptur. Ein Interview mit Alexander Eiling

2020, Juni 8.

Crossmediale Reflexe und Skulpturen

Die Werke von Degas, Rodin, Rosso, Troubetzkoy und Bugatti stehen in der Schau „En passant“ im Städel Museum für die Grundfrage nach der Existenz einer impressionistischen Skulptur schlechthin. Deswegen sind die künstlerischen impressionistischen Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik denen der Bildhauerei dialogisch gegenübergestellt. Über das Konzept der Ausstellung sprach Petra Kammann mit Alexander Eiling, dem Leiter Kunst der Moderne des Städel.

Dr. Alexander Eiling, Leiter Kunst der Moderne des Städel und mit Dr. Eva Mongi-Vollmer Kurator der Ausstellung „En passant“, Alle Fotos: Petra Kammann

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Das Museum Wiesbaden ist „Schmetterlingen auf der Spur“

2020, Juni 3.

Eintauchen in die Welt der farbenprächtigen Falter und in Johann Brandstetters bezaubernde Bilderwelt

von Hans-Bernd Heier

Schmetterlinge sind die großen Sympathieträger unter den Insekten. Weltweit flattern über 160.000 verschiedene Arten durch die Lüfte. Aber auch sie werden seltener. Diesen farbenprächtigen, oft schillernden Faltern widmet das Landesmuseum Wiesbaden nun die vielseitige Sonderausstellung „Schmetterlingen auf der Spur“. Ergänzt wird die faszinierende Schau durch 50 exzellente Schmetterlingsstudien und Aquarelle des preisgekrönten Naturillustrators Johann Brandstetter.

Geflügelte Wesen zu Beginn der Ausstellung: eine heitere Einstimmung mit Origamifaltern aufs Thema; Foto: Petra Kammann

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„Zurück in die Gegenwart. Neue Perspektiven, neue Werke – Die Sammlung von 1945 bis heute“ im Frankfurter Städel

2020, Mai 21.

Wer vielen etwas bringt… So oder auch anders?

Ein erster Eindruck von Petra Kammann

Es ist wie das Erklimmen eines Berges, den wir uns neu erobern müssen, wenn wir wieder zurückkommen in die Gegenwart eines wunderbaren Museums, nein nicht nur zu den alten Meistern, sondern zu den Zeitgenossen, den fürs Städel Museum Auserkorenen, versteht sich. Spiegeln deren Werke eigentlich die Gegenwart oder vor allem die Blessuren der Menschen, bedingt durch ihre Vergangenheit, wieder? Stimmen sie uns heiter? Helfen sie uns, einen Weg in die Gegenwart oder gar in die Zukunft zu finden? Sind die hier im Städel gesammelten Werke jetzt in der neuen Ordnung nur anders remixed worden oder gibt es eine neue Struktur oder einen roten Faden, der uns durch das Dickicht der zeitgenössischen Kunst so leitet, dass wir uns zurechtfinden können?

Die Treppe in den Gartensaal – eine Rückkehr in die Gegenwart; alle Fotos: Petra Kammann

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ZURÜCK IN DIE GEGENWART NEUE PERSPEKTIVEN, NEUE WERKE – DIE SAMMLUNG VON 1945 BIS HEUTE

2020, Mai 18.

Noch ist sie geschlossen, die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel… ; Foto: Petra Kammann

Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst

Nahezu ein Jahrzehnt nach der Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum ab dem 19. MAI 2020 zum ersten Mal neu präsentiert. Bericht folgt

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Endlich zu sehen: „en passant – Impressionismus in Skulptur“ im Städel

2020, Mai 9.

Metamorphose der Bewegung und des Lichts

Licht, Farbe, Bewegung, Flüchtigkeit und Statik. Das sind durchaus Themen, die uns gerade beschäftigen. Im Mittelpunkt der Städel-Schau „En Passant“, die ab dem 9. Mai ihre Tore öffnet, stehen insgesamt fünf impressionistische Künstler mit ihren Skulpturen im Mittelpunkt: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Ihnen werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Gemälde, Pastelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus gegenübergestellt, u. a. von Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini und John Singer Sargent. Schon beim Flanieren durch die Ausstellung erlebt man die Tiefe der räumlichen Dimension ganz neu, in der Plastik und im Museumsraum selbst, findet Petra Kammann.

Die berühmteKleine 14-jährigen Tänzerin“ (1878/81) von Edgar Degas und Tänzerinnen überhaupt im Zusammenhang mit anderen klassischen Posen in Wachs, Bronze, Öl, Pastell, Kreide, Foto: Petra Kammann

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