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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Zeichnung · Druckgrafik

„Sehnsucht nach der Ferne“ – Bilder von Myeong-Ja Zimmerer im Nebbienschen Gartenhaus

2026, August 3.

Weite Horizonte, schroffe Berge, stille Täler

Reispapierecollagen mit Cyanoemulsion, Fotofrottagen

Außergewöhnliche Impressionen von Landschaften stehen im Zentrum der nächsten Ausstellung des Frankfurter Künstlerclubs, wenn Myeong-Ja Zimmerer ihre Bilder im Nebbienschen Gartenhaus präsentiert. Die Kunstschau wird am Mittwoch, 5. August (19 Uhr), mit einer Vernissage eröffnet und ist bis zum 16. August mittwochs bis sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr – bei freiem Eintritt – geöffnet.

„Gebirge (X)“ von Myeong-Ja Zimmerer

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Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

2026, Juli 31.

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

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Sein ist Design

2026, Juli 28.

Zum 90.ten des Designers und Typografen Olaf Leu

Von Jürgen Pitzer

Es war längere Zeit etwas stiller um Olaf Leu geworden, nachdem er sich aus den vielen Verpflichtungen, wie der Hochschultätigkeit in Mainz und verschiedenen Jury-Mitgliedschaften Schritt für Schritt gelöst hatte. Als Begründung zitierte er im Scherz den Ausspruch von Giovanni Trapattoni, dem ehemaligen Trainer von Bayern München „Ich habe fertig“. Aber das war und ist nicht die ganze Wahrheit…

Olaf Leu, Foto: Valentin Heisters

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Street art Graffiti und Murals im öffentlichen oder privaten Raum in Frankfurt

2026, Juli 27.

Großflächige Wandgemälde auf Hauswänden, Mauern oder Decken

Impressionen von Walter H. Krämer (1)

Graffiti verstehen sich als Kunst im öffentlichen Raum. Nicht alles ist dauerhaft zu sehen – denn das Sprühen auf Häuserwände, Betonmauern und Zäune ist eine kurzlebige Kunst und will – man glaubt es kaum – gelernt sein. Wenn Dilettanten am Werk sind, kommt einem des Öfteren der Spruch von den Narrenhänden, die Tisch und Wände beschmieren, in den Sinn. Und die sind wahrlich eine Schande für die ganze Szene und ein Ärgernis für so manchen Hausbesitzer und die Stadt. Hier erste Eindrücke und Aufnahmen von meinen Streifzügen durch die Stadt und das Freigelände rund um die Naxohalle – Teil 1 / Reihe wird fortgesetzt.

Frankfurt in Love – Graffiti auf Naxos

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„dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (2)

2026, Juli 9.

Imposantes Schaufenster für neue Generation von Designern und Forschern

Von Hans-Bernd Heier

Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization den Titel „World Design Capital“ (WDC) an eine Stadt oder Region. 2026 ist Frankfurt RheinMain die internationale Bühne für Design. Unter dem Titel „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ realisiert WDC zusammen mit regionalen Partnern und Institutionen „wegweisende Projekte und zahlreiche Veranstaltungen, die zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, für unser Zusammenleben und unseren Alltag“, so Prof. Roland Lambrette von der Design FRM gGmbH. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, die bis zum 9. August zu sehen ist.

„Aerodomestics“ von Valerio Sampognaro, HFBK Hamburg; © Foto: Valerio Sampognaro

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Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preis an die Bildhauerin Wanda Pratschke im Nebbienschen Gartenhaus

2026, Juli 1.

Wohlverdient und Unbesiegbar

Kulturdezernentin Ina Hartwig gratuliert, Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann laudiert

Im sonnendurchströmten Nebbienschen Gartenhaus wurde am am 24.06.2026 die Ausstellung „Die Wohlverdiente“ mit den Skulpturen und Zeichnungen von Wanda Pratschke eröffnet. Verbunden damit war die Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preises. Die diesjährige Preisträgerin verkörpert ideal die Konzeption des Ilse-Hannes-Preises, der ältere Künstlerinnen und Künstler mit einem qualitätsvollen Werk auszeichnet, die in Frankfurt und Umgebung wohnen und arbeiten und nicht durch z.B. eine Professorenpension abgesichert sind. Kulturdezernentin Ina Hartwig, vertreten durch die Frankfurter Kulturamtsleiterin Sybille Linke, gratulierte der Bildhauerin Pratschke und dankte der Künstlerin im Namen der Stadt Frankfurt. Die Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann hielt bei der Feierstunde die Laudatio.

Dr. Andreas Hansert, Vorstand der Ilse Hannes-Gesellschaft, begrüßte die Preisträgerin und führte in den Preis ein, Foto: Barbara Walzer

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Katharina Greves „Qualitätsideen seit 1972“ im Caricatura Museum

2026, Juni 28.

Humorvolle Entlarvung gesellschaftlicher und politischer Absurditäten

Von Hans-Bernd Heier

Katharina Greve gehört zu den renommiertesten Vertreterinnen der zeitgenössischen Komischen Kunst. Ihr vielfach ausgezeichnetes Werk ist geprägt von satirischem Humor sowie architektonisch inspirierten Zeichnungen. Der profilierten Cartoonistin und Comic-Künstlerin widmet das Caricatura Museum Frankfurt unter dem Titel „Katharina Greve – Qualitätsideen seit 1972“ jetzt eine Gesamtschau, die einen umfassenden Einblick in ihre künstlerische Entwicklung bietet.

„Ihr faulen Säcke“; © Katharina Greve

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Das Städel präsentiert „BRUEGEL. PRINTED“

2026, Juni 20.

Fantastische Bildwelten voller erzählerischer Kraft und überraschender Details

Von Hans-Bernd Heier

Pieter Bruegel der Ältere (1526/30−1569) zählt zu den herausragenden Künstlern der niederländischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Heute vor allem als Maler bekannt, machte er sich bereits früh mit dem Entwerfen von Druckgrafiken einen Namen. Seine Werke entführen die Betrachter in eine faszinierende Welt humorvoller Bildideen und rätselhafter Motive. Das Städel Museum versammelt in der Ausstellung „Bruegel. Printed“ rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken nach Bruegels Zeichnungen.

Pieter Bruegel d. Ä. „Geduld“ (Patientia) / Patience, 1557, gestochen von Pieter van der Heyden, Städel Museum Frankfurt

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Die Marielies Hess-Stiftung: 60. Jubiläum und ihr Finale

2026, Mai 15.

Ein Resumee: Teil 2

Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser

Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen

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You & Eye – Arbeiten von Schülern und Schülerinnen der Paul-Hindemith-Schule im Museum Angewandte Kunst

2026, Mai 14.

Wer bin ich, wie eigne ich mir die Welt an, und wie kommen wir zusammen, You & Eye?

Foto-Impressionen von Foto-Workshopleiter Peter Loewy und Petra Kammann

Der Empfang im Museum Angewandte Kunst war für die engagierten und kreativen Jugendlichen eine Ehre. Über ein Halbjahr hinweg hatten die Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule im Gallus, gemeinsam mit Frankfurter Künstler:innen Projekte und eigene Arbeiten in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Keramik, Comic und Fotografie entwickelt. Gestern wurde die von Vandad Neshati im Untergeschoss des Museum Angewandte Kunst organisierte Ausstellung mit einer Rede von Direktor Mathias Wagner K, von Kulturamtsleiterin Sybille Linke und der Künstlerin und Kuratorin Ulrike Markus eröffnet. Und getanzt wurde auch. Schade, dass heute schon letzter Tag ist!

Die Spannung der Hindemith-Schüler:innen ist groß, Wie sieht’s aus im Museum?, Foto: Peter Loewy

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