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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Internationales Freundschaftsfest 2021 des International Women’s Club (IWC) Frankfurt zugunsten der Stiftung Scheuern

2021, Juni 16.

Von Erhard Metz

Zum Abschluß eines Clubjahrs Ende Juni begeht der International Women’s Club of Frankfurt (IWC) mit einem festlichen Rahmenprogramm sein Internationales Freundschaftsfest. Mit ihm beendet er gleichzeitig die Spendensammlung des laufenden Jahres, deren Erlös einer karitativen oder kulturellen Organisation zugutekommt. Bereits im Sommer 2020 mußten – bedingt durch die Corona-Pandemie – dieses festliche Ereignis abgesagt und die Jahresspende dem Frankfurter Verein zur Unterstützung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen e.V. unter Verzicht auf einen festlichen Akt übergeben werden. Und auch in diesem Jahr sagte der Club aus dem gleichen Grund eine persönliche Zusammenkunft der Spendenempfänger mit den Damen ab, jedoch organisierten der Vorstand unter Leitung der Präsidentin Sabine LangHeinrich-Bartsch gemeinsam mit dem Special Events-Committee (Béatrice Portoff und die designierte Präsidentin 2021/2022 Yong-Hi Yim-Siegels, verstärkt um Heidi Henschel) eine Feierstunde als Zoom-Konferenz, in der sich über 70 der rund 500 Mitglieder per Zuwinken begrüßten.

IWC-Präsidentin Dr. Sabine LangHeinrich-Bartsch und Pfarrer Gerd Biesgen, Theologischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Scheuern, begrüßen die Teilnehmerinnen der Zoom-Konferenz, Screenshot Zoom-Konferenz
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Brücken verbinden – Bridges-Kammerorchester auf der Volksbühne im Großen Hirschgraben

2021, Juni 16.

Ein musik-kulturelles Cross Over der Rhein-Main-Region zu Gast

Musik verbindet: Jam- und Fotosession des Bridget-Kammerorchesters, Foto: Günther Bauer 

Die Volksbühne im Großen Hirschgraben öffnet nach langer Zeit am 18. Juni ihre Pforten für ein Gastspiel des herrlichen Bridges-Kammerorchesters, das u.a. eine Uraufführung Frankfurter Jazzkomponisten Peter Klohmann präsentieren wird.

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Warum in die Ferne schweifen? Die Ratgeb-Wandgemälde im Frankfurter Karmeliterkloster

2021, Juni 15.

Mit dem Institut für Stadtgeschichte ein mittelalterliches Kleinod entdecken 

Der Maler Jörg Ratgeb und seine Werkstatt schmückten zwischen 1514 und 1521 den gerade erweiterten Kreuzgang des Karmeliterklosters mit der Heilsgeschichte und das Refektorium mit Motiven der Ordensgeschichte aus. Die damals entstandenen Zyklen gelten als die bedeutendsten vorbarocken Wandmalereien nördlich der Alpen. Am Sonntag, 20. Juni, führt um 15 Uhr  führt die Kunsthistorikerin Sabine Mannel durch das mittelalterliche Karmeliterkloster und erläutert die Wandgemälde des schwäbischen Malers Jörg Ratgeb (um 1480 bis 1526).

Hör Ratgebs Wandgemälde „Die Rettung der Karmelitermönche“, Foto: Uwe Dettmar

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Rene René Polleschs „Goodyear“ auf den Ruhrfestspielen und am Deutschen Theater Berlin

2021, Juni 14.

Das wird ein gutes Jahr!

Von Simone Hamm

„Goodyear“ – René René Polleschs erste Inszenierung nach dem Lockdown, Foto: Arno Declair

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„Einjähriges bestanden“ – Die Pianistin Angelika Nebel und ihre Studiokonzerte

2021, Juni 13.

Nehmen Sie Platz auf dem Parkplatz!

Von Petra Kammann

„Konzerte besuchen, Musik hören und genießen, sich austauschen – all das bedeutet eine ganz spezielle Nähe, die wir alle vermissen. Die vielfältigen Einschränkungen durch Covid-19 haben uns auch im kulturellen Bereich hart getroffen, und es wird noch eine Weile dauern, bis die Konzertsäle für ein großes Publikum wieder öffnen. In dieser Situation habe ich im Juni 2020 die Reihe „Studio-Konzerte im Westend“ begonnen und werde diese auch 2021 regelmäßig weiterführen“  heißt es auf der Homepage der Pianistin Angelika Nebel. Am 12. Juni spielte sie das 72. Konzert für Musikbegeisterte, die in dieser Zeit nicht auf Live-Konzerte verzichten wollten.

Bei geöffneten Fenstern spielte Angelika Nebel ihr „Jubiläumskonzert“, das 72. Konzert in einem Pandemiejahr, Foto: Petra Kammann

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Die Alte Oper Frankfurt öffnet wieder

2021, Juni 11.

Endlich zieht wieder das Leben der Musik ein …

Nach mehr als sieben Monaten coronabedingter Schließung wird die Alte Oper Frankfurt das Haus endlich am 12. Juni 2021 wieder für den Konzertbetrieb öffnen. Grundlage dafür sind die aktuell stabilen Inzidenzzahlen unter 100, so dass die Lockerungen des Landes Hessen greifen können. „Wir freuen uns sehr darauf, nach dem monatelangen Lockdown wenigstens für einige Tage vor den Theaterferien zum Konzertbetrieb zurückzukehren“, sagt Intendant Dr. Markus Fein. „Gemeinsam mit langjährigen Partnern wie den Frankfurter Bachkonzerten, dem hr-Sinfonieorchester und der Frankfurter Museums-Gesellschaft haben wir alles darangesetzt, auf den letzten Metern dieser eigentlich verlorenen Spielzeit im Juni zumindest einige wenige Termine durchzuführen. Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen, wie wichtig es ist, das Musikleben in Frankfurt wiederzubeleben.“

Auf dass die Alte Oper wieder in neuem Glanz erstrahle!; Foto: Petra Kammann

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„Ich rede von der Cholera“ von Heinrich Heine in der Naxoshalle

2021, Juni 9.

Was für ein Glück wieder im Willy Praml Theater zu sein!

von Renate Feyerbacher

Der Schmerzschrei aus dem Innenraum der Frankfurter Naxoshalle ist heftig, geht durch Mark und Bein. „Ich wurde in dieser Arbeit viel gestört, zumeist durch das grauenhafte Schreien meines Nachbars, welcher an der Cholera starb.“ In  den Artikeln VI, Paris 19. April 1832  bis Artikel VIII, Paris 27. Mai 1832, gesammelt in  „Französische Zustände“, berichtet  Heinrich Heine (Düsseldorf 1797 – Paris 1856) über die Cholera. Untermalt wird der Text mit der Musik aus dem 3. Akt der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi. Später, interpretiert von drei Tenören aus dem Heinrich Heine Chor Frankfurt.

Die ramponierte Fassade der Naxoshalle, für Heines „Cholera“ die ideale Kulisse; Foto: Rebekka Waitz

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Unsere Handys, ihre Hölle – Online-Veranstaltung mit Thérèse Mema Mapenzi, DR Kongo

2021, Juni 8.

Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit.“  Engagement gegen Brutalität in der Republik Kongo

Seit zehn Jahren beschäftigt sich die Diplom-Pädagogin 1982 im Osten der Demokratischen Republik Kongo in Kalehe im Süd-Kivu geborene Thérèse Mema Mapenzi schwerpunktmäßig mit der Begleitung und Heilung schwer traumatisierter Menschen. Ihre Heimat ist seit 1996 Schauplatz eines äußerst blutigen Konflikts. Die Folge: Unter dem jahrelangen Konflikt leiden besonders Familien und Frauen unter der Brutalität,  vor allem durch sexuelle Gewalterfahrungen. Sie zählt zu den mutigsten Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Mit der Aktion Schutzengel setzt sich missio für leidede Familien in der DR Kongo ein.

Faltblatt mit Veranstaltungshinweis

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Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen im Jahr der Pandemie 2021

2021, Juni 7.

Erst ohne Publikum, dann ohne Schauspieler und trotzdem ein großer Erfolg

von Simone Hamm

Wochenlang haben die Ruhrfestspiele digital stattgefunden. Mit Karo Itos und Yoshi Oidas bewegendem No Theater Stück „Die Seidentrommel“ über eine unmögliche Liebe eines alten Mannes (Yoshi Oida ist 87 Jahre alt), eines Bühnenarbeiters zu einer jungen Tänzerin. Oder mit dem Projekt „Arbeiterinnen“, in dem deutsche und polnische Arbeiterinnen, dargestellt von Schauspielerinnen, aus ihrem Leben erzählen. Und weil es eben Schauspielerinnen sind, die die Texte vortragen, hat das nichts Voyeuristsisch – Peinliches, sondern etwas sehr Präsentes.

Kaori Itos und Yoshi Oidas berührendes No Theater Stück „Die Seidentrommel“

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Ein Merkur der Wirtschaft und der Kunst

2021, Juni 6.

Ein Merkur der Wirtschaft und der Kunst

Zum runden Geburtstag von Hans-Bernd Heier – Eine Hommage

von Renate Feyerbacher

Hans-Bernd Heier; Foto: Privat 

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