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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Corona macht erfinderisch – Museen laden zu virtuellem Rundgang ein

2020, März 27.

Internetangebote als Appetizer für Kunstfreunde

Von Hans-Bernd Heier

Aufgrund der schrecklichen Corona-Pandemie müssen die realen Türen der Museen und Galerien zubleiben. Dabei haben mit Beginn der Frühjahrssaison einige Museen erst kürzlich hochkarätige Präsentationen eröffnet beziehungsweise planten, langjährig vorbereitete Ausstellungen in diesen Tagen zu zeigen. Dazu kommt es aber zunächst nicht, obwohl die Bilder bereits an den Wänden hängen und die Skulpturen aufgestellt sind. Kunstinteressierte müssen sich deshalb in Geduld üben. Viele öffentliche Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region sind bis mindestens zum 10. April 2020 geschlossen.

Marianne von Werefkin, „Zirkus (vor der Vorstellung)“, um 1910, Tempera auf Pappe, 55 x 90 cm, Leopold-Hoesch-Museum Düren; Foto: Peter Hinschläger

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Auf Hölderlins Spuren – Besondere Texte poetischen Fotos gegenübergestellt

2020, März 26.

Was aber bleibet…

Das „Duo Wanderer“ Klemm-Hölderlin

Das Hölderlin-Denkmal in Lauffen am Neckar wurde dem Text „Lebenslauf“ zugeordnet. Alle Fotografien der abgebildeten Doppelseiten: Barbara Klemm

Hölderlin in Lauffen, wo er am 20. März 1770 zur Welt kam, Hölderlin in Nürtingen, wo er aufwuchs, Hölderlin als Schüler im Kloster Maulbronn, als Student im Tübinger Stift, dann Begegnung mit Fichte und Schiller in Jena, Hölderlin als Hauslehrer in Frankfurt, glückselig in Bad Driburg, bei Sinclair in Bad Homburg, dort auch Bibliothekar, und immer wieder der Hauslehrer an Orten, wo er die Sprösslinge wohlhabender Familien unterrichten muss: der Schweiz, in Bordeaux, Bibliothekar in Homburg …

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literaTurm Frankfurt RheinMain 2020 – Nach 10 Jahren down to earth? Dafür mit Ausstrahlung

2020, März 23.

Vom Ende der Gereiztheit zur großen Abkühlung?

Ausgehend von den Leuchttürmen Frankfurts, den Hochhäusern, aus deren oberster Etage Weitblick garantiert ist, hätte in seinem 10. Jubiläumsjahr heute das Lesefestival LiteraTurm 2020  (23. bis 29. März) in der Deutschen Nationalbibliothek feierlich eröffnet werden sollen. Da die geplanten Veranstaltungen mit über 100 Autoren ausfallen müssen, holt hr2-kultur nun einen Teil des Programms ins Radio und ins Netz.

Hochhausspitzen der Frankfurter Skyline, von dribbdebach aus, Foto: Petra Kammann

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Städtische Bühnen Frankfurt: Wie geht es weiter?

2020, März 21.

Verdrängt das Corona-Virus die Planungsdebatte? – Gefragt sind Kühnheit und Sparsamkeit

Von Uwe Kammann

Eine ewige Baustelle? Die Theater-Doppelanlage, Foto: Uwe Kammann

Theater? Oper? Spricht noch jemand in Frankfurt über diese Kulturschwergewichte und ihre Orte, ihre Häuser? Die Debatte um Sanierung oder Neubau für die beiden wichtigsten Bühnen der Stadt scheint wie Lichtjahre entfernt, seit ein unsichtbares Wesen mit dem Nachnamen Virus das öffentliche Leben in vielen Ländern lahmgelegt hat, gleichsam von gestern auf heute.

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Die Frankfurter Zeit des Dichters Friedrich Hölderlin

2020, März 20.

Geld und Geist – Eine biografische Erzählung über Friedrich Hölderlin

2020 wäre der Dichter Friedrich Hölderlin 250 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hätte es zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen gegeben. Die Corona-Krise hat leider dazu geführt, dass diese nicht in der geplanten Form stattfinden können. Zum Geburtstag des großen Lyrikers der Weltliteratur am 20. März aber möchten wir Ihnen einen Auszug aus der neuen Biografie von Peter Michalzik „Der Dichter und der Denker – Friedrich Hölderlin, Susette und Jakob Gontard“ (Reclam) vorstellen. Sie beginnt mit einer atmosphärischen Beschreibung der Stadt Frankfurt bei seiner Ankunft im Jahr 1795, wo Hölderlin als Hauslehrer bei dem Bankier Jacob Gontard arbeiten sollte und wo er wohl die glücklichste Zeit seines Lebens verbrachte, nicht nur, weil er sich in die Bankiersgemahlin Susette Gontard verliebte. Der Literaturkritiker Peter Michalzik beschäftigt sich u.a. mit der Frage, welches Verhältnis der Dichter Hölderlin und der Banker Gontard hatten und ob Hölderlins Liebe zu Susette Gontard tatsächlich so entscheidend für sein Leben war…

Portrait von Friedrich Hölderlin um 1792 (* 20. März 1770 † 7. Juni 1843 ) von Franz Karl Hiemer, Marbach Schiller-Nationalmuseum

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Skulpturale Fotografien in der Galerie-Peter-Sillem

2020, März 18.

Barbara Klemms Blick auf Skulpturen von der Antike bis in die Gegenwart

Spannungsreicher Dialog zwischen Fotografie und Skulptur, zwischen Licht und Schatten, zwischen Tiefe und Weite

Von Petra Kammann

Die Frankfurter Studentin und Künstlerin Lena Eckerlein vor Barbara Klemms Fotos vom Reichstag, den Christo & Jeanne Claude verhüllt hatten, Foto: Petra Kammann

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Norgall-Preis an Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels, verliehen vom IWC in der Villa Bonn

2020, März 16.

„Ich habe eine Stiftung gegründet und wurde Feministin“, Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels

Ein Bericht von Renate Feyerbacher 

Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels, Foto: Petra Kammann

„Ich bin sehr bewegt, durch das, was hier geschieht – lch habe selbst schon viele Preise vergeben – aber noch nie einen erhalten“, so beginnt Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels ihre Rede.

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„Lebensmenschen – Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin“ im Museum Wiesbaden

2020, März 15.

Künstler auf Augenhöhe – erstmals ihr Oeuvre in gemeinsamer Schau vereint

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Wiesbaden präsentiert in der Doppelretrospektive „Lebensmenschen – Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin“ erstmals das Oeuvre des Künstlerpaars Seite an Seite in einer gemeinsamen Schau. Die Beiden zählen zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten des Expressionismus und waren entscheidend für die Entwicklung der Modernen Kunst. Die Ausstellung vereint zentrale Werke Jawlenskys und Werefkins und zeigt mit rund 190 Gemälden, Grafiken und Zeichnungen die äußerst spannungsgeladenen künstlerischen Werdegänge beider Persönlichkeiten auf. Zu sehen sind auch Werke, die bisher noch nie öffentlich ausgestellt waren.

   

Marianne von Werefkin „Selbstbildnis“, 1910, Tempera und Lackbronze auf Karton; Städtische Galerie im Lenbachhaus; Foto: Simone Gänsheimer, Ernst Jank
Alexej von Jawlensky „Selbstbildnis“, 1912, Öl auf Karton; Museum Wiesbaden; Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Bernd Fickert

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Hölderlin 2020 und das Städel – AUS-BLICKE

2020, März 14.

„En passant“- Ein Blick vom Städel-Eingang auf die Stadt am Fluss, Foto: Petra Kammann

Und die Fahnen…

…“Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen“…

aus: Friedrich Hölderlin, Hälfte des Lebens, 1804

 

Das Städel Museum bleibt vom 16. März bis einschließlich 10. April 2020 geschlossen. Das Städel folgt damit der behördlichen Vorsorgemaßnahme der Stadt Frankfurt im Zuge der Verbreitung des Coronavirus (Covid-19). Alle geplanten Veranstaltungen können nicht stattfinden und werden abgesagt. Das betrifft  auch die Eröffnung der Ausstellung „EN PASSANT. Impressionismus in Skulptur“ (geplante Laufzeit der Ausstellung: 19. März – 28. Juni 2020) und die Eröffnung der neupräsentierten Dauerausstellung der Sammlung Gegenwartskunst „ZURÜCK IN DIE GEGENWART. NEUE PERSPEKTIVEN, NEUE WERKE – DIE SAMMLUNG VON 1945 BIS HEUTE“ (geplant ab dem 2. April).Über weitere Entwicklungen werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Bereits gekaufte Tickets für die Sammlung des Städel Museums sowie für die Ausstellung „EN PASSANT. Impressionismus in Skulptur“ behalten ihre Gültigkeit. Auf Wunsch können die Tickets zurückgegeben werden. Bitte wenden Sie sich an onlineshop@staedelmuseum.de.

Die Regelung betrifft auch die benachbarte Liebieghaus Skulpturensammlung.

www.staedelmuseum.de

 

Dem Aktionskünstler, Bildhauer, Bühnenbildner und Poeten Günther Uecker zum Neunzigsten

2020, März 13.

ZERO + 9 + 0 = 90

Viel Glück, lieber Günther Uecker,

auf dem Weg zu ZERO im Doppelpack 1+0+0

wünscht FeuilletonFrankfurt

„Günther Uecker“ in seiner Ausstellung im Düsseldorfer K 20, 2015, Foto: Petra Kammann