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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildende Künste

Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt an VALIE EXPORT für ihr Lebenswerk

2022, Juni 20.

Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde seit 1978 insgesamt fünfzehn Mal vergeben und zählt deutschlandweit zu den bedeutendsten Kunstpreisen und wurde ins Leben gerufen, um hervorragende Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur zu würdigen. Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig verlieh den Max-Beckmann-Preis 2022 der Stadt Frankfurt an die österreichische Künstlerin VALIE EXPORT in der Paulskirche. Nach Maria Lassnig, Barbara Klemm, Agnès Varda und Cindy Sherman ist VALIE EXPORT die fünfte weibliche Preisträgerin. Die Laudatio sprach die Schweizer Performance- und Objektkünstlerin Sylvie Fleury.

Die Preisverleihung an die Künstlerin VALE EXPORT fand in der Paulskirche statt, Foto: Andreas Varnhorn / Stadt Frankfurt

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Die Kunstwelt zu Gast in Hessen: documenta fifteen öffnet

2022, Juni 17.

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Schumannfest 2022: Musik trifft Bildende Kunst

2022, Juni 7.

Musikalisch und Romantisch

von Angelika Campbell

Frankfurt darf mit Recht stolz sein auf sein Romantik-Museum. Um Romantik geht es in diesem Frühsommer aber auch in Düsseldorf: Vom 8. Juni bis zum 22. Juni 2022 widmet sich das Schumannfest und mit ihm das Festival „Schönes Wochenende“ dieser wichtigen Periode im europäischen Geistesleben des 19. Jahrhunderts. Dabei dreht es sich nicht nur um die Aufführung von Werken des Komponisten Robert Schumann, der in Düsseldorf beheimatet war, sondern vielmehr um einen spannenden Dialog zwischen Hören und Sehen. Die Reise in die NRW-Landeshauptstadt lohnt sich also ganz besonders!

Blick auf die Terrasse der in Düsseldorfer Tonhalle; Foto: Petra Kammann

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Der deutsch-französische Sender ARTE feiert seinen Dreißigsten

2022, Mai 27.

Das ARTE-Paradies: Die andere Seite der Kultur

von Uwe Kammann

Viel gelobt, wenig gesehen: Das ist so ein (Vor-)Urteil, das dem Fernsehsender ARTE anhängt. Vor allem Menschen, die das Massenmedium TV eher verachten, können zwar im Party-Talk den Qualitäten des deutsch-französischen Kultursenders einiges abgewinnen. Aber einschalten – ach, das fällt dann doch schwer. Wo es doch so viel anderes Attraktives zu tun gibt, vom Theater über das Kino bis zum Konzert. Wie sieht es also aus bei Arte, das am 30. Mai seinen 30.Geburtstag feiert?

ARTE Logo:  30 Jahre; Alle Bilddokumente wurden von ARTE zur Verfügung gestellt

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„KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945“ in der Schirn

2022, Mai 23.

UNGESEHENES

von Petra Kammann

Eine bemerkenswerte Ausstellung in der Schirn widmet sich einem wenig erforschten Thema anhand von vierzehn Biografien von Künstlerinnen und Künstlern in der Nazi-Zeit und deren künstlerischer Praxis. Sie bezeugt damit, dass nicht allein Apathie, Stillstand und Aussichtlosigkeit die künstlerische Arbeit in dieser Zeit bestimmten. Es gab durchaus unterschiedliche Strategien und Handlungsspielräume derer, die keine Nähe zum Regime suchten oder fanden. Manche von ihnen zogen sich auf das eigene Werk zurück, andere beschäftigten sich mit existenziellen Themen. Die Ausstellung ist nur noch wenige Tage in der Schirn zu sehen. Eine Gelegenheit, vorgefasste Urteile zu überprüfen und sich von der künstlerischen Qualität etlicher solcher Werke überzeugen zu lassen.

Blick in die Ausstellung; Foto: Petra Kammann

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Otl Aicher. Weit mehr als ein Designer

2022, Mai 21.

Ein großformatiges Buch rekonstruiert Werk, Leben und Schaffen der Welt-Legende

Von Uwe Kammann

Beim Buch, das unbedingt auf die berühmte Insel mitgenommen werden muss, werden gemeinhin Romantitel genannt, manchmal auch Gedichtsammlungen. Sachbücher dagegen eher nicht, wenn überhaupt. Hier nun soll ein Buch als Inselbegleiter empfohlen werden, an dem sich vor allem jene nicht sattsehen und sattlesen werden können, denen nicht nur die Gestaltung der Dinge, sondern der Umwelt überhaupt am Herzen liegt. Worunter vieles zu verstehen ist, nicht zuletzt die Kommunikation. Die Rede ist von einem Titel, der knapper nicht sein könnte: „Otl Aicher“. Und der Name ist hier sogleich Programm, das schon im Untertitel anklingt: „Designer. Typograf. Denker.“

Otl Aicher in seinem Ulmer Atelier, 1953. HfG-Archiv / Museum Ulm

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Filmregisseur Constantin Costa-Gravas in Frankfurt

2022, Mai 19.

Der Wahrheitssucher

von Renate Feyerbacher

Vor wenigen Tagen war der griechisch-französische Filmregisseur Costa-Gavras zusammen mit seiner Frau, der Filmproduzentin Michèle Ray-Gavras, beim Lichter Filmfestival (10.bis 15.5.2022). Er nahm teil an den Debatten „Zukunft Deutscher Film – Forum Europa“ und an seinem letzten Film „Adults in the room“ (2019).  Der 89-Jährige ist ein Streiter für Europa. Glaubwürdig, bescheiden und freundlich begegnet er den Menschen und ist für jeden, der mit ihm reden will, aufgeschlossen. Kein Prominenzgehabe.

 Der griechisch-französische Filmemacher Constantin Costa-Gravas, Foto: Renate Feyerbacher 

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Die Künstlerbücher des Verlegers und Buchhandlers Walther König im Museum Angewandte Kunst

2022, Mai 14.

Eine Königsklasse für sich und ein autonomer Beitrag zur Kunstgeschichte

Von Petra Kammann

Der Name König klingt wie Donnerhall. Walther König ist ebenso eine Institution in der Kunstszene wie sein Bruder, der Ausstellungsmacher Kasper König, einstiger Direktor der Städelschule, Gründungsdirektor der Ausstellungshalle Portikus und legendärer Ausstellungsmacher (z.B. „Von hier aus“). Hand in Hand arbeitend haben die zwei Münsteraner Brüder das deutsche wie das internationale Kunstgeschehen maßgeblich seit den späten 1960er Jahren geprägt, durch Ausstellungen, Künstlerbücher, Monographien oder theoretische Auseinandersetzungen über Kunst, nicht zuletzt durch gutsortierte Bookshops in Museen. Das Museum Angewandte Kunst und seine Abteilung Buchkunst und Grafik widmet nun den Künstlerbüchern von Walther König eine eigene Ausstellung. Vielen heute renommierten Künstlern und Künstlerinnen hat der Verleger und Buchhändler Walther König erstmals ein Forum für das Buch als Kunst gegeben und auch später ihre Entwicklungen gefördert. So entstanden im Königshaus lauter kleine Buch-Kunstwerke.

Der Verleger und Buchhändler Walther König im Museum Angewandte Kunst, Foto: Petra Kammann

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Thema des 15. Lichter Filmfestes Frankfurt International: „Freiheit“

2022, Mai 13.

Ein großartiges Filmangebot

 von Renate Feyerbacher

Michael Quast, Hausherr der Volksbühne, war voller Freude über den gefüllten Cantate-Saal, der Festivalzentrum des Lichter Filmfestes und derzeit eine wichtige Hauptspielstätte von Filmen ist. Endlich wieder einmal ein Kulturgenuss in Präsenz. Er begrüßte und moderierte die Eröffnungs-Gala witzig und schlagfertig.

Michael Quast, Foto: Renate Feyerbacher

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Renate von Köller – Präsidentin 2020 – 2022 des ZC Frankfurt II Rhein-Main

2022, Mai 11.

„Wir machen Politik für die Frau!“ – Resümee einer komplizierten Amtszeit

von Petra Kammann

Zum 3. Mal wurde die 69 Jahre alte Renate von Köller zur Präsidentin des Zonta Clubs Frankfurt II Rhein-Main gewählt. Ihre Amtszeit, die Ende Mai ausklingt – ihre Nachfolgerin wird Ursula Brüggemann sein – war geprägt von mehr als zwei Jahren Pandemie und nun auch noch durch den Krieg in der Ukraine. Ihr unerschütterlicher Optimismus, ihr Charme und ihr gutes Vernetztsein aber zeichnen die mit Karsten von Köller verheiratete und bestens organisierte Familien-Managerin und Mutter zweier Söhne und einer Tochter sowie Großmutter dreier Enkelkinder Renate von Köller aus. Nicht nur das. Die Volljuristin ist prädestiniert für eine ehrenamtliche internationale Tätigkeit, denn sie spricht auch fließend Englisch und Französisch. Und so meisterte sie auch die kritische Phase der vergangenen beiden Jahre und konnte trotz vieler Einschränkungen etwas bewegen.

Zonta-Präsidentin Renate von Köller; Foto: Petra Kammann

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