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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildende Künste

L’Esprit – Absolventenausstellung 2020 der Städelschule im Portikus (1)

2020, September 25.

Essenz aus fünf Jahren

Erste Einblicke von Petra Kammann

Die Absolventenausstellung der Städelschule bildet den formalen und künstlerischen Höhepunkt des gesamten Kunststudiums derjenigen, die auf Dauer ihre Existenz als Künstler begründen wollen, denn sie ist oftmals die erste institutionelle Ausstellung der jungen Künstler*innen. Noch im vergangenen Jahr fand die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Absolvent*innen der Städelschule im benachbarten Peichl-Bau des Städel Museums statt. In diesem Jahr ist alles anders. Nun sind sie im Portikus zu sehen…

Blick ins Erdgeschoss mit der über allem schwebenden „Glocke“ aus Gummi von Lukas Heerich, Meisterschüler von Tobias Rehberger und Andreas Gursky, unter dem rostfreien Stahlträger. Für Heerich bekommen ikonische Formen eine neue Bedeutung.
Alle Fotos: Petra Kammann

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Dem Maler, Zeichner, Buchillustrator Hans Ticha zum 80ten

2020, September 21.

Humorvoll-Skurill, Außergewöhnlich, und Unverkennbar

von Renate Feyerbacher

Kein gemeinsames Versammeln mit Eröffnungsrede zum Beginn der Vernissage, sondern nur der Aufenthalt vor der Büchergilde-Galerie in Frankfurt auf der Straße mit Getränke-Theke. Der Zugang zur Ausstellung ist nur nach und nach möglich… Hans Ticha nimmt die Situation locker, es muss ja sein. Große Ruhe strahlt er aus, als habe er diese in der DDR gelernt. Geduldig redet er mit den Freunden, die gekommen sind, mit den Interessierten, die seine Kunst schätzen. Nur kurz dürfen Hans Ticha und später auch seine Frau zum Foto ohne Mundschutz in die Laden-Galerie gehen.

Hans Ticha im Staatlichen Museum Schwerin vor den Bildern „Sieger im Radrennen“, 1970 und „Brausende Hochrufe“, 1982, Foto: Galerie LÄKEMÄKER Berlin/Wustrow

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Hessens Museen sollen digitaler werden

2020, September 17.

Neue Stellen und drei Millionen Euro für Digitalisierungsstrategie

Während der coronabedingten Schließungen sind die Einrichtungen eher notgedrungen auf digitale Formate ausgewichen. Digitalisierung sei aber viel mehr, so die Meinung der hessischen Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. Sie sei eine komplexe und herausfordernde Daueraufgabe. Daher wurde nun mit den Landeseinrichtungen eine ganzheitliche digitale Strategie für die Museenlandschaft Hessen erarbeitet.

Pressekonferenz im Museum Wiesbaden mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Jörg Daur, stellv. Direktor des Landesmuseum Wiesbaden vor dem digital aufbereiteten 360-Grad-Panorama Beuys-Block auf dem Bildschirm

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Anne Teresa de Keersmaeker schafft eine eigene Choreografie für das Kolumba Museum

2020, September 17.

von Simone Hamm

Das schönste Museum in Köln ist das „Kolumba“, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Der Schweizer Architekt und Pritzker-Preisträger Peter Zumthor hat darin die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumbus in seinen Neubau aus Backstein ebenso integriert wie die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1949) mit Sakramentskapelle (1956), erbaut nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Das Haus steckt voller Überraschungen…

„Dark Red“ – eine eigene Choreographie für das Kolumba von Anne Teresa de Keersmaeker, Foto: Anne von Aerschot 

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„Preis der Stiftung Buchkunst“ 2020 für „Das Jahr 1990 freilegen“ (Spector Books, Leipzig)

2020, September 15.

Preisverleihung in frischer Luft, im Restaurant und in kleinem Kreis mit gebührendem Abstand

Von Petra Kammann

Glücklicherweise spielte das Wetter mit, als Geschäftsführerin Katharina Hesse und Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, in das Frankfurter Restaurant Margarete einluden, um dort den Preis in kleinem Kreis im Rahmen eines Festessens zu verleihen.

Begrüßung der Gäste durch Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Geschäftsführerin Katharina Hesse, Fotos: Petra Kammann

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Kulturelles Erbe: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ im Mainzer Landesmuseum

2020, September 9.

Neue Facetten des Mittelalters – Entscheidungsgewalt im Früh- und Hochmittelalter

Von Petra Kammann

In der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit ihren kostbaren Leihgaben lassen sich die Herrschaftsstrukturen der Kaiserzeit von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa verfolgen. Die Mainzer Schau stellt zusammenhängend dar, wie sich die Macht der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer rechts und links des Rheins, in der Region zwischen Köln/Aachen im Norden und Basel im Süden, zwischen Metz und Gelnhausen der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer, in Ost und West ausbreiten konnte. Interessante Partnerausstellungen in der Umgebung ergänzen das Bild des Mittelalters am Rhein als europäischem Energie- und Machtzentrum, das im Mittelalter die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrallandschaft Europas bildete.

Museumsleiterin Dr. Birgit Heide erläutert die Bedeutung des Throns in der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Ingelheimer Kunstforum zeigt „Paul Klee. Tierisches“

2020, September 7.

Fabelhafte Mischwesen und vom Tierischen im Menschen und vom Menschlichen im Tier

Von Hans-Bernd Heier

In Paul Klees Werk spielen Tierdarstellungen eine besondere Rolle. In einer exzellenten Themenschau, die in enger Kooperation mit dem „Zentrum Paul Klee Bern“ entwickelt wurde, ist das facettenreiche tierische Universum des Bauhaus-Künstlers Paul Klee (1879 – 1940) erstmals in Deutschland zu sehen. In der 61. Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ versammelt das Kunstforum unter dem Titel „Paul Klee. Tierisches“ rund 110 Werke auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen), vier Gemälde, Fotografien aus Klees Familienalbum sowie Beispiele seiner Naturaliensammlung.

Paul Klee „Das Lamm“, Öl- und Federzeichnung auf Pappe,1920; Städel Museum, Frankfurt am Main; © Städel Museum-ARTOTHEK

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Slawomir Elsner erhält Otto-Ritschl-Preis 2020

2020, August 31.

Verwirrend unscharf wirkende Farbarbeiten

Von Hans-Bernd Heier

Der Museumsverein Ritschl e. V. und das Museum Wiesbaden haben Slawomir Elsner mit dem Otto-Ritschl-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert und mit einer Ausstellung im Museum Wiesbaden verbunden. Der Maler, der sich der Farbverteilung und Lichtregie alter Meister annähert, legt in seinen Arbeiten Farbschicht um Farbschicht übereinander, um so leuchtende Farbräume zu erschaffen. Dabei hat er eine sehr eigenständige Position im zeitgenössischen Kunstgeschehen entwickelt.

Slawomir Elsner „Allegorie der Liebe oder Venus küsst Amor“, Farbstoff auf Papier, 2020 (nach Agnolo Bronzino, London, National Gallery); Courtesy of the Artist

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Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez (II)

2020, August 23.

Stationen eines Kreuzwegs

Von Erhard Metz

Mutter Erde, Zyklus I-XV, 2015, Acryl auf Leinwand, je 130 x 195 cm; hier: Mutter Erde I und II
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Freie Kunstschaffende können nun auch ohne Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse Stipendien beantragen

2020, August 18.

Arbeitsstipendien für nicht in der KSK versicherte freiberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler in der Corona-Pandemie 

„Wir haben sehr positive Rückmeldungen zu diesem und den weiteren Bestandteilen unseres Programms ,Hessen kulturell neu eröffnen‘ mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Millionen Euro erhalten“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. Mehr als 2.600 dieser Stipendien in Höhe von 2.000 Euro wurden bisher bewilligt.

Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn, Foto: Petra Kammann

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