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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Offenbach

Der Goethe-Tempel auf dem Frankfurter Mühlberg

2025, August 27.

Zum 276. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe

Von Erhard Metz

Nur einige Schritte sind die beiden Bauwerke am Hühnerweg auf dem Frankfurter Mühlberg voneinander entfernt: das Willemer-Häuschen und der Goethe-Tempel. Während ersteres fast Weltruhm erlangt zu haben scheint, kennen den Goethe-Tempel wohl nur die wenigsten Frankfurter.

↑ Aussichtstempelchen im Engelbach-Bansa’schen Garten auf dem Mühlberg in Frankfurt-Sachsenhausen, am Hühnerweg 30, in reduzierter Höhe als Goethe-Tempel erhalten; Aquarell von Eugen Peipers, datiert um 1870, Historisches Museum Frankfurt; Quelle: Michael Engelbach, https://engelbach-wwr.de/
↓ Goethe-Tempel unter gleicher Adresse heute; Foto: Erhard Metz

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The Frankfurt Art Experience 2024: 30. Saisonstart vom 6. bis zum 8. September

2024, September 6.

Und… Fotos von Wolfgang Günzel und Barbara Rademacher aus über 30 Jahren Frankfurter Kunstszene

Frankfurt wäre nicht die internationale Stadt, für die sie bekannt ist, wenn sie nicht auch während des Saisonstarts, der heute um 18 Uhr beginnt, vielfältige globale Blickweisen zu entdecken anbieten würde. Seit 35 Jahren fotografiert Wolfgang Günzel die Frankfurter Kunstszene, die in Offspaces, Galerien und Museen zuhause ist, und schuf damit ein einzigartiges, eindrucksvolles Zeitdokument. Es zeigt, wie Kunst in Frankfurt Großes bewegen kann, Häuser und Straßen füllt und Menschen immer wieder auf aufregende Weise zusammenbringt. Ein Kurzüberblick, was heute zu erwarten ist…

Elizabeth Price ‚Sound of the Break‘ Schirn Kunsthalle Frankfurt/M. 2023, Foto: Wolfgang Günzel Weiterlesen

Die Künstlerin Gözde Ju mit einer Einzelausstellung im Kunstverein EULENGASSE von

2024, Februar 13.

Das Leben an fragilen Fäden schafft sich Raum

Von Petra Kammann

Im Kunstverein EULENGASSE  werden derzeit bis zum 25. Februar unter dem Titel „Leben unter uns“/“Life among us“ Werke der türkischen Künstlerin Gözde Ju ausgestellt, die das kunstvolle Weben und Nähen feinster Spitzen, die in der Vergangenheit in ihrer Heimat Türkei von Frauen als Mitgift oder zur Verschönerung des Hauses hergestellt wurden, kunstvoll transformiert.

Hinter jedem Porträtfoto lauert eine ungeschriebene Geschichte, erläutert Gözde Ju der Besucherin Renate von Köller, Foto: Petra Kammann

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20 Jahre Kunstverein EULENGASSE

2023, September 27.

Ein freudiges Gemeinschaftserlebnis – Die community hat was zu feiern…

Zum 2o-jährigen Jubiläum des Kunstvereins EULENGASSE findet diesmal eine ganz besondere Ausstellung – nicht wie sonst üblich – im Ausstellungsraum in Bornheim statt, sondern in der Hanauer Landstraße.161-171. Noch wird im dortigen Tor Art Space gewerkelt. Denn am 2. Oktober gibt es eine spannende Eröffnung mit rund 70 Künstlern und Künstlerinnen aus dem Kunstverein EULENGASSE. Anlass ist das zwanzigjährige Bestehen des so vielfältig arbeitenden unabhängigen Kunstvereins. Zwei Wochen lang, vom 2. bis zum 15. Oktober, werden dann die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler aus 20 Jahren mit ihren Werken in dem umgewidmetenen Fitnessraum auf der Hanauer Landstraße zu Gast sein. Ein völlig neues Raumerlebnis!

Noch wird gewerkelt. Barbara Bux und Dirk Räppold beim Hängen im Tor Art Space in der Hanauer Landstraße, Foto: Petra Kammann

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Erweiterung des Netzwerkes KulturRegion Frankfurt Rhein Main mit dem neuen Gesellschafter Wiesbaden

2023, Januar 18.

Kulturpartner in einem Boot – Fokusthema 2023: „Wasser“

Von Petra Kammann

Welche Bedeutung hat die KulturRegion FrankfurtRheinMain? Das interkommunale und regionale Kulturnetzwerk schweißt Einrichtungen zusammen. Es schafft Synergien unter den darin Agierenden. Bislang gab es aber immer noch einen weißen Fleck auf der Landkarte der zusammengehörenden Region: Die Landeshauptstadt Wiesbaden war nicht dabei. 2023 ist diese Lücke nun sowohl territorial als auch inhaltlich geschlossen worden. Die Hessische Landeshauptstadt bringt 2023 zahlreiche und vielfältige Kulturangebote in die Programme und Projekte der KulturRegion ein. Damit wird die Kulturvielfalt vor Ort mit Museen, Bühnen, Parks und Gärten bis hin zu Orten der Industriekultur noch stärker bekannt. Andererseits gewinnt die KulturRegion durch die Landeshauptstadt in der hessischen Kulturlandschaft weiter an Bedeutung. Hinzukommt: durch den Beitritt Wiesbadens rücken nun auch die beiden Organisationen KulturRegion und Kulturfonds Frankfurt RheinMain enger zusammen.

v.l.n.r.: Dr. Andreas Henning, Thomas Will, Dr. Ina Hartwig, Axel Imholz, Gert-Uwe Mende, Sabine von Bebenburg

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KulturRegion Rhein-Main: Tage der Industriekultur mit dem Fokus auf „Zukunft(s)formen“

2022, Juli 22.

Zukunftsvisionen zum 20-jährigen Jubiläum

Zum 20. Mal finden vom 3. bis 11. September 2022 die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ statt. Seit 2014 zeigt das beliebte Veranstaltungs-format der KulturRegion einem breiten Publikum industriekulturelle Orte in der Metropolregion FrankfurtRheinMain, die sonst nicht zugänglich sind.

Hafen Offenbach, Foto: Sabine von Bebenburg

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Deutscher Buchpreis – Finale: Anne Weber bekommt mit „Heldinnenepos“ den Deutschen Buchpreis 2020

2020, Oktober 12.

Vive le courage, Vive la liberté und Vive la parole! Es lebe der Mut, die Freiheit und das Wort!

Buchpreisgewinnerin ist Anne Weber 

von Petra Kammann

„Die Kraft von Anne Webers Erzählung kann sich mit der Kraft ihrer Heldin“, einer Resistance-Kämpferin, messen. Es sei „atemberaubend, wie frisch hier die alte Form des Epos klingt und mit welcher Leichtigkeit Weber die Lebensgeschichte der französischen Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir zu einem Roman über Mut, Widerstandskraft und den Kampf um Freiheit verdichtet“, heißt es in der Jurybegründung zum Deutschen Buchpreis 2020.

Preisträgerin des deutschen Buchpreises 2020: Anne Weber für „Heldinnenepos“, Foto: Petra Kammann

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„Grotesk“- Das Ende der Welt als Zusammenhang

2019, November 14.

Ein „falsches Zugleich“

Reflexionen des Frankfurter Autors Peter Christian Hall über das Groteske. Von römischen Ausgrabungen über Max Klinger bis hin zu Paul Clean. Eine Buchbesprechung von Alf Mayer

Tanz der Gerippe von Michael Wolgemut – Schedel’sche Weltchronik

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Wiederentdeckt: Der Künstler Erich Franke im Kunstraum Bernusstraße

2019, März 17.

Erich Franke (1911-2008) – Zeitwende

Theater und Malerei im Strudel geschichtlicher Wenden

Von Petra Kammann

Erich Franke entwickelte unter dem Einfluss der Kunstströmungen der 1920er und 30er Jahre schon früh abstrakte Arbeiten unterschiedlichster Techniken. Das vielfältige Werk des über sieben Jahrzehnte schaffenden Künstlers entfaltete sich vor dem Hintergrund der historischen Phasen und ihrer Wenden. Dem Einfluss modern denkender Lehrer sowie der weltoffenen und künstlerischen Prägung durch seine Familie und Wegbegleiter ist es wohl zu verdanken, dass Erich Franke die abgeschnittenen künstlerischen Fäden wieder aufnehmen konnte. Der mit dem verstorbenen Künstler befreundete Wegbegleiter Thilo Herrmann, der seinen Nachlass verwaltet, präsentiert eine Auswahl der Arbeiten im Kunstraum Bernusstraße.

Experimentelles Bild von Erich Franke: Siegellack mit Draht auf Farbe. Dieses Werk wurde wohl parallel zu Henzes Uraufführung 1949 in Heidelberg gezeigt; © Thilo Herrmann

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Die Bilderwelt der Miriam Brandl – an einem unscheinbaren Ort in Offenbach

2018, Juli 17.

Ein eigenes Universum in der „Rebell(i)schen Studiobühne“

Miriam Brandl

Text: Uwe Kammann / Fotos: Petra Kammann

Offenbach – für viele Frankfurter früher nur das belächelte oder bespottete OF – ist ‚in’. Es tut sich viel in der Stadt, vor allem die Verwandlung des früheren Industriehafens in ein attraktives Wohngebiet beweist augenfällig: Die Stadt ist jung, zieht ein ganz neues Publikum an.

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