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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

Die foto-künstlerische Serie „Regenerating Permanence“ von Laura J. Padgett

2022, Januar 17.

DURCH-BLICKE, PASSAGEN UND ZEITSCHICHTEN

Architektur und Erzählung, Sprache und Bild, Geschichte und Zeitgeschehen

Von Petra Kammann

Die amerikanische, seit vielen Jahren in Frankfurt lebende und arbeitende Künstlerin Laura J. Padgett stellt ihre künstlerischen Foto-Arbeiten „Regenerating Permanence“ bis zum 26. Februar 2022 in der Galerie-Peter-Sillem aus. Ihre Fotografien entstanden im Laufe des Jahres 2021 in der Frankfurter Westend-Synagoge an der Freiherr-vom-Stein-Straße und in der New Yorker Eldridge Street Synagogue mitten in China Town, bis heute ein Ankerpunkt für osteuropäisch, aschkenasische Juden.

Schaufenster der Galerie-Peter-Sillem in der Dreieichstraße; Foto: Petra Kammann

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“Gesichter der Sehnsucht- Corona-Sommer 2021” Fotografien von Barbara Walzer in der BBK Galerie

2021, Dezember 17.

 Die Sehnsucht nach Freiheit und Würde

Wer in Frankfurt kulturelle Veranstaltungen besucht, der begegnet ihr immer wieder. Zugewandt lächelnd geht die Fotografin Barbara Walzer auf die Menschen zu. Und sucht dann gezielt mit ihrer Kamera nach besonderen Blickwinkeln. Bei Ausstellungseröffnungen tastet sie sich durch die Menge, wirft sich auf den Boden oder klettert auf eine Mauer. Immer ist sie in Bewegung und spricht mit allen. Man sieht ihr die Liebe zu den Menschen an.

Die Foto-Künstlerin Barbara Walzer; Foto: Petra Kammann

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PAULA MODERSOHN-BECKER – Eine Werkschau in der Schirn

2021, Dezember 1.

Ganz Worpswede und Tout Paris – Welch eigenständiger Aufbruch!

Petra Kammann über die moderne Künstlerin Paula Modersohn-Becker

Abwechselnd lebte und arbeitete sie zu Beginn des aufkeimenden 20. Jahrhunderts in der Künstlerkolonie Worpswede und in Paris, der Hauptstadt der Kunst. Selbstbewusst behauptete sie von sich: „Ich bin nicht Paula Moderssohn, ich bin nicht Paula Becker. Ich bin Ich und hoffe, es immer mehr zu werden.“ Trotz ihres kurzen Lebens hinterließ sie mit 31 Jahren ein umfangreiches Werk, das die Einflüsse beider Orte widerspiegelt und von großer Modernität geprägt ist. Von den rund 734 Gemälden und etwa 1500 Arbeiten auf Papier, die sie geschaffen hat, sind 116 Werke noch bis zum 6. Februar 2022 in der Schirn zu sehen.

Am Aufgang in der Schirn – die verschiedenen Gesichter der modernen Künstlerin Paula Modersohn-Becker; Foto: Petra Kammann

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„Zeichen der Freundschaft“ – Schenkung aus dem Nachlass von Ulrike Crespo (1950–2019) an das Städel 

2021, November 28.

Ein echtes Freundschaftsgeschenk

Von Petra Kammann

Eines der bedeutendsten Vermächtnisse der letzten Jahre verdankt das Städel Museum der Frankfurter Fotografin Ulrike Crespo (1950–2019). Die Stifterin hinterließ dem Städel über 90 Gemälde und Zeichnungen, darunter Meisterwerke von Franz Marc, Otto Dix, Oskar Schlemmer, Max Ernst, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen. Sie ergänzen die Städel’sche Sammlung auf die glücklichste Weise.

Wassily Kandinsky,  Kallmünz – Hellgrüne Berge 1903, Öl auf vorgrundierter Leinwand 23.5 × 32.8 cm, Erworben 2019 als Vermächtnis von Ulrike Crespo aus der Sammlung Karl Ströher Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

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1000 Jahre Freud und Leid. Erinnerungen des chinesischen Künstlers Ai Weiwei

2021, November 26.

Ai Weiwei stellte seine Erinnerungen „1000 Jahre Freud und Leid“ (Penguin) im Gespräch mit Daniel Kehlmann am Berliner Ensemble vor. Darin erzählt er vor allem seine persönliche Geschichte. Weltweit ist das Buch in 14 Sprachen erschienen. Veit Schubert las Auschnitte daraus.

von Simone Hamm

„1000 Jahre Freud und Leid“  – dieser Titel ist eine Zeile aus einem Gedicht von Ai Qing, Ai Weiweis Vater. Seinem Vater, dem Lyriker Ai Qing und seinem Sohn Lao gibt widmet der Künstler viele Seiten.

Ai Weiwei 2019 in Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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Ritschl-Preis-Träger Slawomir Elsner im Museum Wiesbaden

2021, November 23.

Präzision gepaart mit verwirrender Unschärfe

Von Hans-Bernd Heier

Akribische Buntstiftzeichnungen und großformatige Aquarelle – das Werk von Slawomir Elsner ist so ungewöhnlich wie vielseitig. Unter dem Titel „Präzision und Unschärfe“ widmet das Museum Wiesbaden bis zum 6. März 2022 dem Träger des Otto-Ritschl-Preises 2020 die erste umfassende museale Einzelschau. Die Sonderausstellung bietet einen Überblick über den künstlerischen Werdegang des Malers. Zu sehen sind Arbeiten, die noch zu Studienzeiten entstanden sind, bis zu den Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung angefertigt hat. Im Zentrum stehen seine aktuellen Farbarbeiten. Versammelt sind neben einer 20-teiligen Fotoserie rund 50 Arbeiten aus seinen charakteristischen Werkserien.

Slawomir Elsner „Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Mädchen mit Turban)“, nach Jan Vermeer, Mauritshuis, Den Haag, 2018, Farbstift auf Papier; Sammlung Dr. Claar; Foto: Sebastian Schobbert

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Open Studios, Atelierhaus Schwedlerstraße

2021, November 21.

Eindrücke vom Atelierrundgang

Vládmir Combre de Sena, zuständig für Künstlerische Konzepte und Kuratierung des Kunstvereins EULENGASSE, schildert seine persönlichen Highlights vom Besuch der Ateliers auf dem 3. Stock

Gödzde Ju; Foto: Vládmir Combre de Sena

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OPEN STUDIOS im ATELIERFRANKFURT- Offene Ateliers in Hessens größtem Kunstzentrum 

2021, November 18.

Blick hinter die Türen der Künstler

Ein Wochenende lang, vom 19. bis zum 21. November, sind Besucher und Besucherinnen eingeladen, die 140 Ateliers am Frankfurter Osthafen in der Schwedlerstraße zu besichtigen und die Arbeitswelt der über 200 Künstler*innen und Kreativen, die im Atelier Frankfurt arbeiten, kennenzulernen. In den 140 Ateliers geben die über 200 Künstlerinnen und Künstler einen Einblick in die Produktion zeitgenössischer Kunst und Kultur: Kunst, Musik, Performances und die Verleihung eines Atelierstipendiums der Stadt Frankfurt stehen auf dem Programm.

Im Hof des Atelier Frankfurt in der Schwedlerstr. 1- 5: Hereinspaziert!; Foto: Petra Kammann

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„Mission Rimini“ – grandiose Inszenierung für Prunkstück des Liebieghaus

2021, November 11.

Aufwändig restaurierter Altar kehrt in Skulpturensammlung zurück

Von Hans-Bernd Heier

Der Rimini-Altar, gefertigt um 1430, ist weltweit eines der bedeutendsten spätmittelalterlichen Kunstwerke aus Alabaster und ein Hauptwerk der Liebieghaus Skulpturensammlung. Nach aufwändiger Restaurierung wird er wieder in der Schausammlung des Museums präsentiert. In den letzten vier Jahren wurden an dem vielteiligen Figuren-Ensemble umfangreiche konservatorische und restauratorische Eingriffe durchgeführt, vornehmlich eine besonders schonende Oberflächenreinigung durch Lasertechnologie sowie durch gipsgesättigte Agar-Gel-Kompressen. Zudem erfolgte eine umfassende kunsttechnologische Untersuchung des Werks, dessen Geschichte an einen kunsthistorischen Detektivroman erinnert.

Ausstellungsansicht; Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung – bpk

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Kara Walker in der Kunsthalle Schirn: Kettengeschichte der Gewalt

2021, November 8.

Eindrucksvolle Ausstellung der US-Künstlerin – Eine vielfältige Arbeitssschau

Von Uwe Kammann

Zwei starke Frauen in der Schirn, wobei der Publikumszuspruch deutliche Präferenzen zeigt: eine dichte Traube von Bewunderern und Liebhabern bei Paula Modersohn-Becker; viel weniger, aber sehr genau schauende und musternde Besucher bei Kara Walker.

Blick in die Schirn-Ausstellung; Foto: Petra Kammann

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