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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

40 Jahre Künstlerhilfe – Jubiläumsfeier im Städel

2021, September 22.

Förderung junger Kunstschaffender: Engagement vom Feinsten

Von Uwe Kammann

„Wir tun, was wir können, damit die Künstlerinnen und Künstler tun können, was sie können“: Ein besseres Motto könnte die Künstlerhilfe Frankfurt nicht über ihre Arbeit stellen. Mit der sie seit nun vier Jahrzehnten das tut, was sie als Schwerpunkt in ihrer Jubiliäumsbroschüre so beschreibt: nämlich speziell die jungen Absolventen der beiden Kunsthochschulen der Region – der Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung in Offenbach – gerade in der schwierigen Übergangsphase nach dem Ende des Studiums mit Jahresstipendien („eine Art Anschubfinanzierung“) zu fördern.

Städel-Chef Philipp Demandt sprach das Grußwort; Foto: Uwe Kammann

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„Rissa – Ich male wieder“ – Back to painting. Eine erstaunliche Ausstellung

2021, September 20.

Poppig, peppig und vertrackt schön

von Petra Kammann

Die Ausstellung „Rissa – Ich male wieder“ widmet der Ehefrau des 2017 verstorbenen Quadriga-Künstlers  Karl Otto Götz eine umfangreiche Werkübersicht. Die 1938 als Karin Martin in Chemnitz geborene Künstlerin war einst die Studentin des Meisters des Informel, der von 1959 bis 1979 an der Kunstakademie Düsseldorf lehrte. Bereits 1964 hatte sie sich jedoch von Götzens informellen Malstil abgewandt. 1965 wurde sie seine Ehefrau und langjährige Gesprächspartnerin. Mit ihrer figurativen und narrativen Bildsprache entwickelte sie dabei einen ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Um die 30 ihrer Gemälde, Papierarbeiten und Zeichnungen sind derzeit in DIE GALERIE zu sehen.

Blick in den unteren Galerieraum – Starke Farbigkeit und kompositorische Strenge dominieren in Rissas Gemälden wie „Von der Erde kommend“, „Die Braut“ und „Schnurren“;  Foto: Petra Kammann

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Manifest des Ephemeren – der verhüllte Arc de Triomphe (3)

2021, September 19.

Deutsche Firmen sind wesentlich beteiligt – und ernten viel Lob

Von Uwe Kammann

Freies Flanieren für Fußgänger am Wochenende, Foto: Vládmir Combre de Sena

Voilà. Das Fest hat begonnen. Staunen über eine Poesie, die kaum jemand für möglich hielte, wenn er nicht einige vorherige Werke des Künstlerpaars Christo und Jeanne-Claude kennen würde – vor allem jene, die mit ihren Ausmaßen verblüfft haben, so der mit einem goldenem Vorhangschimmer verhüllte Pont Neuf in Paris und der silbern verpackte Reichstag in Berlin. Jetzt also der Triumphbogen, eines der Mega-Monumente in der an symbolischen Großbauten ohnehin nicht armen Stadt Paris.

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„Faszination Wissenschaft“ im Kunsthaus Wiesbaden – Herlinde Koelbls Porträts von Spitzenforscher*innen

2021, September 14.

Fesselnder Blick in die abstrakte Welt der naturwissenschaftlichen Forschung

Von Hans-Bernd Heier

Die Münchner Fotografin Herlinde Koelbl hat in ihrem neuesten fotografischen Langzeitprojekt 60 der weltweit besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ganz besondere Weise porträtiert.

Emmanuelle Charpentier, Chemie-Nobelpreisträgerin, 2020; © Herlinde Koelbl

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Eine Performance zwischen Show-Biz und Avantgarde in Zusammenarbeit mit dem Tinguely Schiff Ahoy im Frankfurter Kunstverein

2021, September 12.

Bewegende Transformation des träumerischen Realismus von Jean Tinguely

Impressionen von Petra Kammann

Maschinenaktionen, Do-it-yourself-Kunst, Rampenlicht, Scherbenhaufen – im facettenreichen Schaffen des Schweizer Künstlers Jean Tinguely trifft man auf  multisensorische Spektakel aus zusammengebauten Alltagsgegenständen und auf nahezu alles, was sich bewegt und in Bewegung ist. „Eurêka, c’est presque le titre“ („Heureka, könnte man es nennen“) heißt augenzwinkernd daher Marie-Caroline Hominals neues Stück, das sie anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Baseler Museumsschiffs Tinguely AHOY! , das am 8. und 9. in Frankfurt vor Anker ging, für das Performanceprogramm entwickelt hat und das im experimentierfreudigen Frankfurter Kunstverein präsentiert wurde. Ein grandioses Solo, das Hominal selbst tanzt.

Ritt in den Saal des Frankfurter Kunstvereins – Marie-Caroline Hominal, Foto: Petra Kammann 

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Ein Hintergrundgespräch mit Laure Martin-Poulet über die Aktion „L’Arc de Triomphe, Wrapped“ von Christo und Jeanne-Claude (2)

2021, September 9.

Verhüllte – enthüllte Schönheit

Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit der Präsidentin Laure Marin-Poulet über das letzte Pariser Projekt des Verpackungskünstlers Christo.

Laure Martin-Poulet, Präsidentin von „L’Arc de Triomphe, Wrapped. Christo and Jeanne-Claude“ (Project for Paris, France) mit Eiffelturm und Triumphbogen im Hintergrund,  Foto: Petra Kammann

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Eine Hommage an das Flüchtige und Vergängliche – Christos Verpackung des Triumphbogens in Paris (1)

2021, September 6.

Die beispiellose ephemere Kunst der Verhüllung

Jedes Projekt ist wie ein Stück unseres Lebens, ein Bestandteil von etwas, das ich niemals vergessen werde, sagte Christo. Nun werden wir den 1956 aus Bulgarien über Prag, Wien und Genf nach Paris geflüchteten Künstler nicht mehr vergessen. Ganze 16 Tage lang, vom 18. September bis zum 3. Oktober 2021, wird der Arc de Triomphe in Paris in ein 25000 Quadratmeter großes silbrig-blau schimmerndem Popypropylengewebe eingepackt und von 3000 Metern ebenfalls recycelbaren roten Seilen gehalten sein. Das emblematische Mahnmal wird auf der verkehrsreichen sternförmig angelegten Place de l’Etoile auf ganz andere Weise seine Strahlkraft entfalten. Hier ein erster Einblick von Petra Kammann. Es folgt eine weitere Reportage und ein Gespräch mit der Präsidentin Laure Martin über das „Work in Progress“ des „Arc de Triomphe wrapped“ in FeuilletonFrankfurt.

Work in Progress. Der „Arc de Triomphe wrapped“, 2021, Christo and Jeanne-Claude Foundation, Foto: Petra Kammann, 3. September 2021 

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Mathildenhöhe in Darmstadt ausgezeichnet: Eine der fünf neuen UNESCO-Welterbestätten in Deutschland insgesamt

2021, August 10.

Faszination des Jugendstil-Ensembles

Üppige Jugendstil-Ornamentik neben reduzierten Fassaden, neues Wohnen und bis zur letzten Teetasse durchdesignte Häuser: Die Kunstschaffenden auf der Darmstädter Mathildenhöhe legten den Grundstein für das, was das Bauhaus später perfektionierte und was heute mit dem Begriff des Neuen Bauens verbunden wird. Seit kurzem ist das Ensemble Teil des UNESCO-Welterbes. FeuilletonFrankfurt gratuliert zu dieser Entscheidung, denn…

Die Hauseingänge auf der Mathildenhöhe sind besonders beeindruckend. Hier: Ernst Ludwig-Haus, Foto: Deutsche UNESCO-Kommission / Norbert Latocha 

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Bewohnbare Skulpturen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main bieten individuelle Erlebnisse.

2021, August 8.

Urlaub in der Kunst

Acht Kunstinstallationen von internationalen Künstler:innen in Frankfurt, Darmstadt und in Wiesbaden ermöglichen überraschende Entdeckungen im öffentlichen Stadtraum. Mit sogenannten „night & day experiences“ präsentiert die gemeinnützige tinyBE Gesellschaft künstlerisch freie, visionäre, utopische oder auch dystopische Ideen zu minimalistischen Formen des Wohnens und Lebens.

Mia Eve Rollow & Caleb Duarte: The Embassy of the Refugee, 2021, tinyBE Frankfurt am Main,
Foto: Wolfgang Günzel

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„KELTEN LAND HESSEN“: Archäologie-Jahr auf den Spuren der Kelten

2021, August 5.

Archäologische Spuren im Herzen Europas 

2022 findet das erste große Archäologie-Jahr statt. Für das Projekt  arbeiten Museen, Landesarchäologie, Stadt- und Kreisarchäologie, Forschungseinrichtungen und Vereine zusammen, um das reiche kulturelle Erbe der Kelten in Hessen sichtbar zu machen.

Der Keltenfürsten am Glauberg ( s. Wikipedia)

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