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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

Soundwalks und Aufforderung zum Hinhören im Museum-Sinclair-Haus in Bad Homburg v.d. Höhe

2026, September 29.

TIERSTIMMEN. Kontakt durch Klang

Von Corinne Elsesser

Nach „Nachtleben“ und „Vogelperspektiven“ nimmt die neue Ausstellung im Museum Sinclair Haus in Bad Homburg nun die Stimmen der Tiere in den Blick. „Tierstimmen“ zeigt ein breites Spektrum an Kommunikationsformen, an „Kontakten durch Klang“ anhand einer großen Bandbreite an künstlerischen wie auch naturwissenschaftlichen Exponaten.

Ylla, Kamel, 1936, Fotografie, © Pryor Dogde, Foto: Ylla

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Intervention von Jan Muche im Kabakov-Raum des Museums Wiesbaden

2026, September 22.

„Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“

Die Kunst von Jan Muche (*1975, Herford) thematisiert gesellschaftliche, linke Utopien. In dem Ilya Kabakov gewidmetem Künstlerraum treten im Museum Wiesbaden seine konstruktivistischen Skulpturen und Bilder in einen kontrastreichen Dialog mit Kabakovs raumgreifender Installation „Der Rote Waggon“. Die spektakuläre Intervention mit dem Titel „Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“ ist bis zum 4. April 2027 zu sehen.

Ausstellungsansicht; Foto: Hans-Bernd Heier

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„Maria Magdalena. Sin. Pray. Love“ im Städel Museum Frankfurt

2026, September 21.

Archetypus und Ikone des Feminismus

Von Margarete Berghoff

Nach der großartigen Ausstellung „Monets Küste“ ist „Maria Magdalena“ wieder eine Themenausstellung, die den Blick bündelt und gleichzeitig weitet. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Skulpturensammlung Liebieghaus, hat abermals sein Talent zum Dialog beider Museen unter Beweis gestellt. In zehn Räumen des Städel sind, thematisch gegliedert, rund einhundert Exponate beider Museen und bedeutende Leihgaben großer internationaler Museen ausgestellt: Malerei und Skulpturen vom Mittelalter bis Heute.

Gelungene Gegenüberstellung von Malerei und Skulptur, Ausstellungsansicht, Foto: Petra Kammann

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Innendrindrumherum – in der Galerie Heussenstamm. Nur hereinspaziert!

2026, September 20.

Zerknüllt, zerrissen und gewickelt – Raumgreifende Papierarbeiten von Katrin Paul

„Überlegungen zur Ausdehnung“ nennt die sichtlich fernöstlich inspirierte Künstlerin Katrin Paul im Unteritel die Ausstellung ihre monochromen Arbeiten. In Japan begegnete sie einer Kultur, in der das Papier eine besondere Bedeutung hat. Man denke nur an Origamami oder die japanischen Schiebetüren aus Papier namens Shoji,  an die luftigen leicht transparenten Laternen oder Lampen. Aber die wirken geordneter, jedenfalls auf den ersten Blick…

Blick in die Galerie Heussenstamm mit den Papierarbeiten von Katrin Paul, Foto: Petra Kammann

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„Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“ oder „Noli me tangere“? Maria Magdalena aus biblischer Sicht

2026, September 16.

Bilder, die zur Legendenbildung beigetragen haben

Im Städelmuseum läuft vom 17. September 26  bis 17. Januar 27 die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“. Die freie Journalistin Stephanie von Selchow, u.a. Mitarbeiterin bei chrismon, führte ein Gespräch mit David Schnell, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am Museumsufer, über die biblische Figur Maria Magdalena zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi und über die Ursprünge ihrer Legendenbildung.

Arnold Böcklin, Trauer der Maria Magdalena an der Leiche Christi, 1867, Abb.: Kunstmuseum Basel, Basel 

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Anne Theresa de Keersmakers und Solal Mariottes phänomenale Hommage an Jaques Brel

2026, September 4.

Minimalismus und breakdance. Vom alt und jung sein

Von Simone Hamm

Zwischen alten Hochöfen, Förderanlagen und dicken Rohren liegt die Gießhalle im Duisburger Landschaftspark.  Die Gießhalle, da, wo früher mit flüssigem Eisen gearbeitet wurde, ist heute eines der beeindruckendsten Industriegebäude, in denen die Aufführungen der Ruhrtriennale stattfinden. Sehr groß, weitläufig, halboffen, so dass das Licht der Industrieanlagen sich mit dem Bühnenlicht mischt.

Solal Mariotte, Anne Teresa De Keersmaeker © Anne Van Aerschot / Ruhrtriennale

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100 Jahr Mousonturm in Frankfurt

2026, August 25.

Eine kulturelle und kulturpolitische Erfolgsgeschichte nach wirtschaftlichem Niedergang

Von Walter H. Krämer

1972 kam das AUS für die ehemalige Seifen- und Parfümfabrik. Das Gelände lag längere Zeit brach und wartete auf eine neue Nutzung. Dank des umtriebigen damaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann und des späteren Intendanten Dieter Buroch entstand dort eine Kulturfabrik, die bis heute weit über die Stadtgrenze hinaus als kultureller Leuchtturm wahrgenommen wird und fest in der Nachbarschaft und in der Stadt verankert ist.

Der Turm der einstigen Mousonfabrik – eine Ikone, Foto: Walter H. Krämer

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Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (5)

2026, August 19.

Impressionen

von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

Das Wandbild der Geschwister Scholl im Sandweg 62, 60316 Frankfurt am Main ist ein buntes Graffiti-Tribut des lokalen Künstlers Justus Becker, bekannt als COR.

„Einfahrt frei halten“ für die Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl

Es erinnert an Hans und Sophie Scholl, die als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen den Nationalsozialismus kämpften.

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Das Netz der Hoffnung: Exempel für Kunst im öffentlichen Raum?

2026, August 17.

Auswahl, Wirkung, Kosten: nicht nur in Frankfurt ein intensives Streitthema

Eine Zwischenbetrachtung von Uwe Kammann

„Sehr überrascht“ sei sie, sagt Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig, wegen der teils heftigen Kritik an dem seit kurzem über der Konstabler Wache hängenden Netz, das den vielversprechenden Titel trägt: A Sky full of Hope. Eine Kritik, die sich nicht nur an den Kosten reibt, sondern auch am Verfahren bei diesem von der Stadt vergebenen Auftrag. Auch die Qualität des Werks der amerikanischen Künstlerin Janet Echelman wird in Frage gestellt, bis hin zu einem harschen Urteil des ehemaligen Feuilletonchefs der Frankfurter Rundschau. Das sei eher keine Kunst, sondern Kitsch zum „Aufbrezeln“ eines „urbanen Unorts“. Die Stadt habe sich in einem „Schnickschnack“ verfangen. 

Kulturdezernentin Ina Hartwig im Gespräch mit der Netz-Künstlerin Janet Echelman, Foto: Petra Kammann

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Die vollständig restaurierte Kirche St. Leonhard: Ein „Gewinn für Frankfurt und seine Gäste“

2026, August 14.

Lob für „grandiose Leistung“ an komplexer Wiederherstellung

Von Uwe Kammann

Ein unglücklicher Zufall – es gab ja eigentlich nur noch ein Thema in Frankfurt, ein Ja oder Nein zum farbigen Deko-Netz über der Konstabler Wache. Dabei waren und sind, gar nicht weit entfernt, zur fast gleichen Zeit zwei architektonische Kunst-Denkmale wiederzuentdecken: die subtil und sorgfältig renovierte Katharinenkirche an der Hauptwache und die nun auch mit ihrer nördlichen Vorhalle vollends sanierte und restaurierte Kirche St. Leonhard.

Schaukasten am Eingang zeigt Bilder der renovierten Nordvorhalle, Foto: Uwe Kammann

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