Alle Artikel zu Kunst Orte
2026, Juni 4.
„Unsere Straßen – unsere Künstler“: eine neue Ausstellung in der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums
Von Angelika Campbell
Engagiert hält die Initiative „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ die Erinnerung an die Düsseldorfer Malerschule wach. Zu dieser zählen bekannte Kunstschaffende, deren Namen sich in vielen Straßen Düsseldorfs wiederfinden. In einer neuen Ausstellung im dortigen Stadtmuseum wird nun die laufende Arbeit des Vereins dargestellt, weil dessen Gesamtprojekt in diesem Jahr mit der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums in Verbindung steht. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 7. Juni, um 12 Uhr statt; die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 2. August 2026 zu sehen.

Foto: Inge Sauer (rechts) und Kuratorin Eva Sauer mit Schadow-Zeichnung (Muse des Theaters, 1826), Fotograf: Enrico Vezzi
Weiterlesen
Bildende Künste, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Malerei | Kommentare deaktiviert für Erinnerung an die „Düsseldorfer Malerschule“ wachhalten
2026, Mai 23.
Die vierte Dimension des Peter Fischli
Grußwort von Thomas Kalau
Stellvertretender Generalkonsul des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main
Das Museum Fridericianum in Kassel präsentiert vom 23. Mai bis 13. September 2026 Peter Fischlis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Bekannt wurde er durch das Duo Fischli/Weiss, dessen Werke zuvor in großen Retrospektiven zu sehen waren. Der 1952 in Zürich geborene Künstler ist bis heute dort ansässig. Bekannt wurde er durch seine über vier Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit dem verstorbenen David Weiss (1946–2012) als Teil des prägenden Künstlerduos Fischli/Weiss. Das Duo nahm 1987 und 1997 an der documenta teil, war mehrfach auf der Biennale von Venedig vertreten (1988, 1995, 2003, 2011 und 2013) und wurde 2003 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Moritz Wesseler, Direktor Fridericianum; Peter Fischli; Timon Gremmels, Hessischer Minister für Kunst und Kultur, Foto: Nicolas Wefers © documenta und Museum Fridericianum gGmbH
Weiterlesen
Biennale Arte Venedig, Bildende Künste, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstorte, Kunstszene überregional | Kommentare deaktiviert für Vernissage der Peter Fischli-Ausstellung im Fridericianum in Kassel
2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
Weiterlesen
Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Frankfurter Kunstverein, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kunstszene überregional, Kunstszene Rhein-Main, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale
2026, Mai 10.
Die Lebensbühne Stadt
Von Petra Kammann
Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstorte, Kunstszene Frankfurt/Offenbach, Kunstszene Rhein-Main, Landschaften, Schirn Kunsthalle, Städel Museum, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus
2026, Mai 9.
Körperkunst als weit verbreitetes Ausdrucks- und Kommunikationsmittel
Von Hans-Bernd Heier
Tattoos sind allgegenwärtig – nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Gegenwartskunst. In der ausgesprochen beeindrucken Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ in den Opelvillen in Rüsselsheim werden zum ersten Mal Kunstschaffende vorgestellt, die ihre künstlerische Praxis im Tattoo erweitern. Ob Papier, Leinwand, Druckplatte oder menschliche Haut – stets ist die Zeichnung der Ausgangspunkt. Linien, Striche und Formen werden im Stechen oder Perforieren übertragen. Mit rund 120 Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Videos von 13 tätowierenden Künstlerinnen und Künstlern aus sieben Ländern bildet die Schau, die zu sehen ist, ein vielfältiges und spannendes Spektrum ab.

Ruth Marten, No. 91, aus der Serie »All about Eve«, 2025, Gouache auf Heliogravüre von 1923, Sammlung »I.CH« Hennecken, Köln; © Ruth Marten, Courtesy Van der Grinten Galerie
Weiterlesen
Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ der Opelvillen
2026, April 28.
FAZ-Kritiker sieht einen ideologischen Hang zur Hässlichkeit
Der seit 2007 verliehene Preis des Deutschen Architekturmuseums bietet einen Überblick über die jeweils aktuellen Formen des Bauens in Deutschland, mit einer stufenweisen Verengung bei der Auswahl und Bewertung. Aus 100 Beispielen (Longlist) geht es zunächst zu 21 Bauten einer engeren Auswahl (Shortlist), woraus wieder fünf Finalisten ausgewählt werden, bevor schließlich ein Sieger den Zuschlag erhält. Das Verfahren beginnt sehr offen, mit vielen Einreichungswegen, auch über die einschlägigen Fachverbände, um am Schluss in die Hände und Köpfe einer Jury überzugehen, welche sich die Finalisten vor Ort anschaut, genauestens begutachtet und mit Beteiligten und Nutzern spricht.

Erster Preis für die umhüllende Stahl-Glas-Konstruktion eines ehemals leer stehenden Güterbahnhofs in Berlin-Moabit vomn Peter Grundmann, Foto: Petra Kammann
Architektur und Städtebau, Deutsches Architekturmuseum (DAM), Stadtplanung und Diskussionen, Städelschule | Kommentare deaktiviert für Preis des Deutschen Architekturmuseums: welche Tendenz?
2026, April 27.
Punkte retten ein Leben
Von Margarete Berghoff
Es war einmal ein kleines Mädchen, das litt so sehr unter den ständigen Streitigkeiten ihrer Eltern, dass sie eines Tages, als sie auf eine gepunktete Tischdecke schaute, plötzlich nur noch Punkte sah. Die Welt und sie selbst lösten sich auf in mehr als tausend Punkten. Das Mädchen war 10 Jahre alt und es geschah, dass sie von da an immer öfter viele bunte Punkte sah. Sie begann, die Punkte zu malen und zog sich immer mehr in ihre innere Welt zurück. Später wurde aus ihr eine berühmte Künstlerin. Viele Museen richteten Ausstellungen für ihre Kunstwerke aus, weil die Menschen so viel Freude an ihren lustigen bunten Punkten hatten. Sie malte weiter und weiter. Heute ist sie 96 Jahre alt und sie malt immer noch jeden Tag ein Bild.

Yayoi Kusama bei der Arbeit an My Eternal Soul (2009–21), 2017 © YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner
Weiterlesen
Fotografie · Video · Film, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Retrospektive Yayoi Kusama im Museum Ludwig in Köln
2026, April 25.
Wie klingt Marie-Luise Kaschnitz auf Italienisch? Und wie liest sie Rom?
Von Petra Kammann
Zu dem Thema gab es eine ungewöhnliche Veranstaltung in der Deutsch-Italienischen Vereinigung“ in der Arndtstraße, wenige Schritte entfernt vom langjährigen Wohnort Wiesenau 8 der in diesem Jahr wiedergelesenen Miniaturen „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch. Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, hatte vorausschauend die Autorin Julia Zieger eingeladen, die sich mit dem Rom- und Italienbild der Autorin, der Meisterin der „kleinen Form“, des Gedichts, des Essays, der Skizze, des Hörspiels, ausgiebig beschäftigt hat, dazu Giuliano Lozzi, den Übersetzer von „Engelsbrücke“ („Ponte Sant‘ Angelo“), der Passagen aus den 168 Miniaturen der deutschen Rom-Flaneurin Kaschnitz auf Italienisch vortrug und erläuterte. Eine andere Kaschnitz!

Begrüßung durch Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, v.l.: Autorin Juliane Ziegler, Moderatorin Anna Nuzzolo, Übersetzer Giuliano Lozzi, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunst- und Kulturfestivals, Kunstszene überregional | Kommentare deaktiviert für „Frankfurt liest ein Buch“- „Herzlandschaft. Marie Luise Kaschnitz und Italien“
2026, April 3.
Jesus d’amour in der Industriebasilika
Fotografische Eindrücke von Barbara Walzer
Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Die deutsch-polnische, in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat ihre Eindrücke mit der Kamera von einer faszinierenden Aufführung der Passionsgeschichte im Theater Willy Praml in der Naxoshalle am Gründonnerstag festgehalten.

Wie sehen wir das letzte Abendmahl mit Menschen von heute?, Alle Foto: Barbara Walzer
Weiterlesen
Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Performance, Schauspiel, Theater | Kommentare deaktiviert für Passionsspiel heute – im Theater Willy Praml in der Naxoshalle
2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Atelierhäuser und freie Szene, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Design, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstszene Rhein-Main, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Gespräch mit der Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Völker