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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

Mit dem Bau des Reinhard Ernst-Museums wird’s ernst

2019, September 11.

Ein Glücksfall für Wiesbaden und der Traum des Sammlers wird wahr

Von Hans-Bernd Heier

Im Festzelt herrschte eitel Sonnenschein: Anlässlich des Baubeginns des Ernst-Museums hatte die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu einer großen Feier eingeladen. Die Planierung des an der Wilhelmstraße 1 gelegenen Geländes bedeutet einen weiteren Schritt zur Realisierung des Traums des Sammlers und Mäzens und für Wiesbaden nach dem großherzigen Geschenk der hochkarätigen Jugendstilsammlung des ehemaligen Kunsthändlers Ferdinand Wolfgang Neess einen weiteren Glücksfall.

Entwurf des Museums Reinhard Ernst; © Fumihiko Maki

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Rede anlässlich der Verleihung des Preises der Stiftung Buchkunst für das schönste deutsche Buch 2019

2019, September 10.

Die suggestive Macht der Bilder und Buchstaben

Skadi Jennicke, die Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig, hielt in diesem Jahr die bemerkenswerte Laudatio im Foyer des Museums Angewandte Kunst, Frankfurt für die diesjährigen Preisträger,  die Gestalter Jaroslaw Kubiak, Daniel Wittner und Felix Holler aus Leipzig, in dem sie an die Geschichte und deren künstlerische und literarische Umwandlung erinnerte. Der mit 10.000 € dotierte Preis der Stiftung Buchkunst geht 2019 an den Titel: „Name Waffe Stern“, erschienen im Institut für Buchkunst, Leipzig.

Dr. Skadi Jennicke mit den Preisträgern Felix Holler und Jaroslav Kubik bei der Preisverleihung am 6. September 2019 im Museum angewandte Kunst, Frankfurt am Main

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800 Jahre St. Leonhard – „Schätze aus dem Schutt“ im Dommuseum

2019, September 4.

Die Leonhardkirche in neuem Glanz und neue archäologische Erkenntnisse

Von Petra Kammann

Nachdem die Leonhardkirche zehn Jahre lang geschlossen war und im Auftrag der Stadt Frankfurt von den Altären bis zu den Fenstern und frisch restaurierten Kunstwerken aufwendig saniert und restauriert wurde, feiert sie in diesem Jahr ihren 800. Geburtstag.  Ab dem 8. September 2019 ist sie wieder an vier Tagen in der Woche für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Aus diesem Anlass zeigt das Dommuseum Frankfurt zusammen mit dem Archäologischen Museum Frankfurt, der Denkmalpflege der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen die Ausstellung „Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard“. Neben der Präsentation herausragender Grabungsfunde und restaurierter Kunstschätze vermittelt die Schau an zwei verschiedenen Orten Einblicke in die Grabung, die Restaurierung und in die komplexen mittelalterlichen Herstellungstechniken bedeutender Kunstwerke.

Blick in die Ausstellung im Dommuseum mit dem Heilig-Grab-Altar (um 1510/1520). Die Figuren am Rand neben der Grabplatte mit Christus waren als „Füllmaterial“ verbaut. Die Stein-Skulptur in der Mitte galt lange als Marien-Figur. Es handelt sich aber nicht um Maria, sondern um eine der drei Frauen am Grab, die frühe Zeuginnen der Auferstehung geworden sind; Fotos: Petra Kammann 

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„Museum“ –

2019, August 29.

– Ausstellung im MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST

Von Erhard Metz

Fein hergerichtet präsentiert sich das MMK-Haupthaus, Fassaden und Wände frisch angelegt, innen (mit Ausnahme, klar, des Treppenhauses von Günther Förg) erstahlt es in reinem Weiß. Das beginnt schon in der zentralen Halle im Erdgeschoß, und dort beginnen bereits auch die Überraschungen …

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Ein Gespräch mit den Frankfurter Architekten Bilger Fellmeth

2019, August 26.

Bauen in der Stadt: Was hat Bestand? Was bedeutet es, heute neue hochwertige und nachhaltige Wohn- und Lebensräume in der Stadt zu schaffen? Über diese und ähnliche Fragen sprach für FeuilletonFrankfurt Petra Kammann mit Achim Bilger und Simon Fellmeth.

Besuch beim Frankfurter Architekten-Duo Simon Fellmeth (l) und Achim Bilger (r)

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Yves Netzhammers „Empathische Systeme“ (II) im Frankfurter Kunstverein

2019, August 23.

Wenn Algorithmen uns bestimmen und existenzielle Fragen aufwerfen

Von Petra Kammann

Grenzgänge zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Technologie. Der Frankfurter Kunstverein zeigt u.a. ein Großteil des Werks von Yves Netzhammer, der die Brechungen einer realen Welt sichtbar macht, kühl bis ans Herz hinan und poetisch-filigran

Yves Netzhammer im Frankfurter Kunstverein; Foto: Petra Kammann 

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„Seer“ von Takayuki Todo im Frankfurter Kunstverein

2019, August 22.

Ist das noch Kunst oder schon Medizintechnik?

Von Erhard Metz

Dieser Tage im Frankfurter Rathaus für Senioren: Professorin Daniela Birkenfeld, Stadträtin unter anderem für ebendiese wachsende gesellschaftliche Gruppe, empfängt „Pepper“, einen humanoiden Pflege- und Unterhaltungsroboter für den Einsatz bei Dementen und in Pflegeheimen. Pepper beschäftigte im Mai den 125. Internistenkongreß der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden und hat bereits an der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Art Pflegepraktikum absolviert.

(Noch) kein Pflegeroboter und schon gar kein „Pepper“, sondern ein Kunstwerk: „Seer“ von Takayuki Todo

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Gisela Webers Jubiläumsausstellung „Zeichen“ in der AusstellungsHalle 1A, Schulstraße

2019, August 21.

Einzeln oder in Gruppen zusammengefasst, nennt die Künstlerin Gisela Weber ihre Marmorstelen „Zeichen“, die durch die Bedeckung der Sockel mit organischem Material wie aus dem Boden zu brechen scheinen..

Impressionen von Peter Danzeisen

Magisch, Gisela Webers „schwebende“ Stäbe, Foto: Sabine Löw; Werke © VG Bild-Kunst, Bonn

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„Heinrich Mylius – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“ im Museum Giersch

2019, August 13.

Erfülltes Leben zwischen Kommerz, Kunst und Caritas

Von Hans-Bernd Heier

Heinrich Mylius ist in Frankfurt am Main nahezu in Vergessenheit geraten, obwohl die Stadt ihm zu Ehren im Westend eine Straße benannt hat. Doch Frankfurter denken bei diesem Namen eher an den im 19. Jahrhundert in der Mainmetropole wirkenden Fotografen Carl Friedrich Mylius als an den erfolgreichen Kaufmann, Kunstförderer und Mäzen. Zum 250. Geburtstag von Heinrich Mylius widmen das Museum Giersch der Goethe-Universität und die Villa Vigoni der vielseitigen Persönlichkeit eine Jubiläumsausstellung: „Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“.

Pelagio Palagi „Heinrich Mylius“, 1831, Öl auf Holz; Villa Vigoni, Loveno di Menaggio; © Archivio Fotografico Villa Vigoni

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„Engelsruhe“ auf Rädern – Das neue und das alte „Neue Frankfurt“

2019, August 9.

von Petra Kammann

Typisch für die Bauweise des „Neuen Frankfurt“ – schlichte Blockrandbebauung und viel Grün wie hier in der Römerstadt, Foto: Petra Kammann

„Engelsruhe“ weckt zunächst Assoziationen, hier könnte die Welt noch in Ordnung sein, weil Engel die Hand über sie halten. Tatsächlich handelt es sich bei der „Engelsruhe“ aber um den Namen einer Ernst-May-Siedlung, die als reines Wohngebiet am Rande von Unterliederbach (Engelsruhe 51-97, Alemannenweg 52-70 und 72-86, Markomannenweg 32-38, 31-37, Cheruskerweg 50-54, 57), zwischen 1929 und 1930 unter der Ägide des damaligen Stadtbaurats Ernst May entstanden ist.

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