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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

100 Jahre Salzburger Festspiele mit zwei Frankfurter Sänger-Künstlern

2020, August 11.

Ein Bericht von Renate Feyerbacher

Schlussapplaus: Salzburger Festspiele 2020/Wolfgang Amadeus Mozart/Cosí fan tutte/Premiere am 2. August 2020/Musikalische Leitung:Joana Mallwitz/Regie:Christof LoyBogdan Volkov (Ferrando), Ensemble © SF / Marco Borrelli

Fast auf den Tag genau, am 22. August 1920, begannen vor 100 Jahren in Salzburg die Festspiele mit Hofmannsthals „Jedermann – das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ vor dem Dom. Es war keine Uraufführung, die hatte bereits 1911 im Berliner Zirkus Schumann – heute steht dort der Friedrichstadtpalast – stattgefunden.

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Ernst-Dietrich Haberland †

2020, August 9.

Zum Tod des langjährigen Ersten Vorsitzenden des Frankfurter Künstlerclubs

Von Erhard Metz

Der Frankfurter Künstlerclub e.V. und seine Mitglieder, eine große Gemeinde von Künstlerinnen und Künstlern in Frankfurt und Rhein-Main sowie zahlreiche Freunde und Weggefährten trauern um Ernst-Dietrich Haberland, den langjährigen Ersten Vorsitzenden dieses einzigartigen Zusammenschlusses von Künstlern und Literaten, Freunden und Unterstützern der bildenden und darstellenden Künste sowie der Musik und Literatur.

Ernst-Dietrich Haberland im Februar 2012 in seiner Ausstellung anläßlich seines 80. Geburtstags Weiterlesen

Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez

2020, August 1.

Impulsvortrag zur Vernissage

von Erhard Metz

Mirek Macke vor „Pépin“, 2019, Acryl auf Leinwand, 130 x 195 cm; Foto: Christoph von Löw

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Synthesis: Eine experimentelle Musik-Zusammenarbeit zwischen dem Schlagzeuger Philipp Danzeisen und dem Elektronik-Musiker hÄK alias Bernd Norbert Würtz

2020, Juli 22.

Natürlich synthetisch und spacy

Von Petra Kammann

Der Percussionist Philipp Danzeisen, aufgewachsen in Frankfurt, arbeitet derzeit in Berlin mit dem experimentellen Sounddesigner und Komponisten Norbert Würtz,(alias hÄK) zusammen. 2019 gründete er mit ihm hÄK / Danzeisen. Auf der Suche nach einer neuen musikalischen Sprache experimentiert das Duo, Danzeisen am Schlagzeug und hÄK an modularen Synthesizer- und Diy-Schaltungen, auf dem schmalen Grat gegenseitiger Verbindungen und des Austauschs bis hin zum Unisono zwischen dem Sound des akustischen Schlagzeugs und den synthetisch produzierten Klängen. Ihr jüngstes Konzert in Berlin fand dafür viel Beifall…

Der Percussionist Philipp Danzeisen, Foto: Petra Kammann

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Städtische Bühnen, Zukunftsmodelle: ein Zwischenstand

2020, Juli 13.

Der Grundrahmen ist gezogen – Überzeugender Vorschlag von Christoph Mäckler

Eine vorläufige Bilanz von Uwe Kammann

Letzte Fragen zu den Bühnen: Auf diesen Stand brachte die FAZ Anfang der zweiten Juliwoche die Diskussion um die Sanierung, inzwischen wohl allein: den Neubau der Städtischen Bühnen. Eine Statusbeschreibung, die annimmt, dass Ende Juli die Stabsstelle Zukunft Städtische Bühnen alle Fakten zusammengetragen hat, welche erlauben, über den künftigen Standort von Schauspiel und Oper entscheiden zu können.

Noch Ende Juli soll die Entscheidung fallen; Foto: Uwe Kammann

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Willy Puchners Lesefisch und die Sehnsucht nach dem weiten Meer

2020, Juli 8.

Nach der Erfahrung der Pandemie, die unsere alltägliche Freiheit erheblich eingeschränkt hat, lockt uns in diesen Tagen, wo viele wieder ausschwärmen wollen und können, die Weite und changierende Farbigkeit des Meeres auf ganz besondere Weise. Als schwebend leicht empfinden wir da die Zeichnungen von Willy Puchner, die uns durch die zarten Zwischentöne des Meeres wie Fische im Wasser mitziehen. Das Meer, „es vermittelt ein Gefühl, als betrachte man sein eigenes Land unter Wasser“, sagt der Autor Willy Puchner. Lassen Sie sich von seiner phantastischen Welt verzaubern…

Zeichnung aus: Willy Puchner, Die Welt der Farben, Nilpferd in Residenz

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Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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Zwei für das Städel Museum bedeutende Neuerwerbungen

2020, Juni 22.

Neuzugänge von Wilhelm Morgner und Erich Heckel – den Künstlern des deutschen Expressionismus 

Das Städel Museum konnte durch großzügiges mäzenatisches Engagement zwei bedeutende Werke des deutschen Expressionismus erwerben: das Gemälde Astrale Komposition VI (1912) von Wilhelm Morgner für die Sammlung Moderne und die Druckgrafik Männerbildnis (1919) von Erich Heckel für die Graphische Sammlung. Beide Werke konnten mit Mitteln von Volker Westerborg für das Städel Museum und den Städelschen Museums-Verein angekauft werden.

Wilhelm Morgner (1891–1917), Astrale Komposition VI, 1912, Öl auf Malkarton, auf Hartfaserplatte aufgezogen, Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., Foto: Städel Museum

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Städtische Bühnen: Durchbruch, Aufbruch, und …

2020, Juni 11.

Eine Podiumsdiskussion im Architekturmuseum präzisiert die Perspektiven

von Uwe Kammann

Darauf haben viele lange gewartet: eine klar erkennbare Vorwärts-Perspektive bei den Städtischen Bühnen. Jetzt, endlich, können attraktive Visualisierungen von Modellvarianten möglicher Neubauten in unterschiedlichen örtlichen Konstellationen die Augen derer öffnen, die sich bislang unter Neubauten für Oper und Theater nicht viel oder gar nichts vorstellen konnten – und deshalb lieber beim liebgewordenen Bekannten verharren wollten: der langen Glasfassade am Willy-Brandt-Platz. Und eine Podiumsdiskussion, direkt an diese endlich realisierte Modellvorstellung geknüpft, hat den Eindruck bestärkt: Auf dieser Grundlage ist eine Verständigung über die künftigen Perspektiven möglich. Mithin: Es gibt einen Durchbruch, der jetzt auch einen dynamischen Aufbruch signalisiert. Und verspricht.

v.l.n.r.: Peter Cachola Schmal,  Direktor (DAM), Kulturdezernentin Ina Hartwig, Torsten Becker, Stadtplaner und Vorsitzender des Frankfurter Städtebaubeirats, Anselm Weber, Intendant des Frankfurter Schauspiels, Foto: Petra Kammann

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Die zweite Reise-Etappe durch den Iran

2020, Juni 10.

Ein Er-fahrungsbericht mit fotografischen Impressionen

von Paulina Heiligenthal

„Leb so, dass, wenn du strauchelst, Engelshand dich führen mag zum Ziel, das dir entschwand.“ Hafez, etwa 1320 – 1388

Naqsh-e Rostam

Immer noch eingetaucht in die 2500 Jahre alte Geschichte Persiens, besichtige ich unweit von Persepolis die antike Nekropole Naqsh-e Rostam. Der Komplex besteht aus vier Grabmälern  der Achämiden-Dynastie. Von manchen als Persische Kreuze bezeichnet, sind die Gräber mit prächtigen Monumentaldarstellungen kreuzförmig in beachtlicher Höhe in einer Felswand angelegt. Das älteste Relief wird auf 1000 v. Chr. datiert.

Naqsh-e Rostam – Königliche Grabmäler als Felsenreliefs  

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