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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Artjom Chepovetskyy „Alabaster Blue“ – Ausstellung in der Galerie Heike Strelow

2021, März 30.

Tiefe, Transparenz, Farbe, Frische und Zartheit

von Petra Kammann

Unter dem Titel „Alabaster Blue“ werden die jüngsten Bilder des gebürtigen Ukrainers Artjom Chepovetskyyn auf Chiffon, Holz und Papier in der Galerie Heike Stresow präsentiert. Diese Werke sind geprägt durch Chepovetskyys medienübergreifende Auseinandersetzung mit den Grundsatzfragen der Malerei.

Die Galeristin Heike Strelow vor 2021 Mixed Media auf Chiffon, 14 von Artjom Chepovetskyy; Foto: Petra Kammann

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„Die Unbesiegte“ von Wanda Pratschke: eine verheißungsvolle Vorschau

2021, März 26.

Von Erhard Metz

„Der Abend des Lebens gibt mir geheimnisvolle Weisheit, und künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“ schrieb der bedeutende schottische Dichter und Goethe-Zeitgenosse Thomas Campbell. Nun können Schatten auch lichtvoll hell sein, hell wie von künstlerischer Hand geformter Gips. Und die über den Lauf eines Lebens erworbene „geheimnisvolle Weisheit“ gipfelt in einem durchaus autobiografisch zu verstehenden Werk der großen Frankfurter Bildhauerin Wanda Pratsche mit dem Titel „Die Unbesiegte“.

„Die Unbesiegte“, Gipsmodell, Ende Oktober 2020, 105 x 195 x 80 cm, ca. 1,2 Tonnen Gips, Gewicht der künftigen Bronzeskulptur ca. 10 Zentner
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Fotografien von Robert Voit in der Frankfurter Galerie-Peter-Sillem

2021, März 16.

Besuch in der Ausstellung AEQUILIBRIUM

von Hannelore Kaus-Schwoerer

Beim Eintreten in die Galerie wirkt es wie ein Sog. In frühlingshaft heiterer Stimmung zeigt das wandfüllende Bild Aequilibrium III eine Landschaft mit rosa blühenden Kirschbäumen vor einem japanischen Haus, davor ein lächelndes Paar im Kimono, einander zugewandt und sich an den Händen haltend – im Hintergrund in leichten Nebel gehüllt der schneebedeckte Fujiyama.

Robert Voit, Aequilibrium III, 2019. C-Print, 120×150 cm (c) Robert Voit / Galerie-Peter-Sillem

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Neustart Kultur: Bühne frei für Franziska Kneidls phantastische Gestalten, Porträts und imaginierte Naturbilder

2021, März 15.

Diskret verhüllt und raumgreifend

Eindrücke von Petra Kammann 

Die Kai Middeldorff Galerie zeigt neue Arbeiten auf Papier von Franziska Kneidl, die im Lockdown entstanden. Bekannt ist die Künstlerin für ihre bis zu viereinhalb meterhohen Figurinen aus bemalten und drapierten Folien, die man in Frankfurt u.a. im MMK und dauerhaft seit dem letzten Jahr auch im Museum Angewandte Kunst sehen kann. In ihren neuen Arbeiten, die seit Beginn der Pandemie entstanden, legt Franziska Kneidl ihre Arbeitsprozesse erstmals so an, dass dabei verschiedene Menschenbildnisse mit ausdrucksstarken Gesichtern und fesselnden Blicken entstehen. Die darüberliegenden teils schimmernden Roben verleihen den Bildern Glanz, Tiefe und Magie. 

Franziska Kneidl, Figurine U.W. in Kristallinfolie gewickelt; Foto: Petra Kammann

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„Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“ in den Opelvillen

2021, März 9.

Begehrtes Modell, begnadete Fotografin und mutige Kriegskorrespondentin

Von Hans-Bernd Heier

Elizabeth Miller, kurz „Lee“ genannt, (1907–1977) zählt zu den vielschichtigsten und schillerndsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die als Modell, Muse, Fotografin und Surrealistin weltbekannt gewordene Amerikanerin lieferte auch eindrückliche Bilddokumente der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs, als sie die US-Truppen nach Deutschland begleitete. Die Ausstellung „Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“ ist bereits in den Opelvillen fertig aufgebaut und wird ab 13. März schrittweise für Besucher*innen geöffnet. In der Schau, die bis zum 25. Juli verlängert wird, sind 130 tief beeindruckende Kriegsbilder der Ausnahmefotografin versammelt.

Blick in die Ausstellung „Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“; Foto: Frank Möllenberg, Opelvillen

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Ausstellungspreis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung für den Frankfurter Kunstverein

2021, März 7.

Zum Weltfrauentag:

Preis für hevorragend kuratorische Leistung an Franziska Nori  

Die dynamische und zukunftsorientierte Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, außerdem Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index”, ist für das von COVID-19 geprägte Jahr 2020 mit dem Preis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung gewürdigt worden. Pünktlich am  8. März  11 Uhr wird die von ihr kuratierte Ausstellung, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt, wieder für das Publikum geöffnet sein. Stellvertretend für FeuilletonFrankfurt gratuliert Petra Kammann der ideenreichen Ausstellungsmacherin.

Prof. Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index“;
Alle Fotos: Petra Kammann 

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Schwarze Pädagogik. Die deutschkritische Fassadenparole am Schauspiel Frankfurt

2021, März 1.

Wen soll sie erreichen, was soll sie bewirken? Und was löst sie tatsächlich aus?

Ein Kommentar von Uwe Kammann

Parole an der Fensterfront von Schauspiel Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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GILBERT & GEORGE – Eine Retrospektive des Künstler-Duos in der Schirn Kunsthalle

2021, Februar 28.

ÜBER 50 JAHRE „LIVING SCULPTURE“

Schon zu Beginn ihrer Karriere wurden Gilbert & George zur Living Sculpture, in der Kunst wie im täglichen Leben. Sie schufen nicht nur Kunst, sie selbst wurden Kunst. Mittlerweile zählen sie zu den weltweit bekanntesten Künstlern. Das ist keineswegs überraschend, da sie sich in ihren Werken mit den fundamentalen Themen der Menschheit auseinandersetzen: Politik, Religion, Sexualität und Schönheit. Letztlich geht es in ihrer Kunst um das menschliche Leben.“ So Hans Ulrich Obrist und Daniel Birnbaum, die Kuratoren der Ausstellung „Gilbert & George. The Great Exhibition“ das Künstler-Du0, für welche die Künstler ca. 45 ihrer großformatigen Bilder von 1972 bis 2019 ausgewählt haben.

GILBERT & GEORGE. THE GREAT EXHIBITION, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2021, Foto: Norbert Miguletz

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Heldinnen im Leben und in der Sprache

2021, Februar 7.

Ein Gespräch mit Anne Weber

Eigentlich hätte Anne Weber, die in Paris lebende Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020, in diesen Tagen eine Lesereise durch Deutschland und die Schweiz gemacht. Stattdessen finden Zoom-Lesungen ohne reales Publikum an verschiedenen Orten statt. Bei ihrem kurzen Frankfurt-Besuch traf Petra Kammann sie zum Interview.

Anne Weber bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in Frankfurt; Alle Fotos: Petra Kammann

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