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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

„Städels Erbe“ und „Alter sitzender Mann (Der trunkene Lot)“ von Rembrandt Harmensz van Rijn.“- Dieses Bild hätte ich gerne!

2020, Mai 25.

Seit etwa zwei Wochen zeigt die Grafikabteilung des Städel Museums „Städels Erbe“ – Meisterzeichnungen aus der Sammlung des Stifters vom 16. bis 18. Jahrhundert – mit Feder, Stift, Kreide oder Pinsel zu Papier gebracht. Johann Friedrich Städel, der von 1728 bis 1816 in Frankfurt lebte, war seit seiner Jugend ein leidenschaftlicher und kenntnisreicher Sammler von Handzeichnungen. Usci-Hoffmann-Volz hat sich in der Ausstellung „Städels Erben“ ihre Lieblingszeichnung genauer angeschaut und sich von Dr. Martin Sonnabend, dem Leiter der Graphischen Sammlung des Städelmuseums bis 1750, Details erläutern lassen.

Ausstellungsansicht „Städels Erbe. Meisterzeichnungen aus der Sammlung des Stifters“, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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ZURÜCK IN DIE GEGENWART NEUE PERSPEKTIVEN, NEUE WERKE – DIE SAMMLUNG VON 1945 BIS HEUTE

2020, Mai 18.

Noch ist sie geschlossen, die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel… ; Foto: Petra Kammann

Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst

Nahezu ein Jahrzehnt nach der Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum ab dem 19. MAI 2020 zum ersten Mal neu präsentiert. Bericht folgt

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Frank Walter. Eine Retrospektive im MUSEUM FÜR MODERNE KUNST (MMK)

2020, Mai 15.

Frank Walter zwischen Kolonialismus, Exotismus und Moderne. Die kaleidoskopische Identität des karibischen Künstlers

von Petra Kammann

Vielfältig und vielschichtig sind nicht nur die Themen des 1926 in Antigua als Nachfahre von Versklavten und Plantagenbesitzern geborenen Künstlers Frank Walter (1926 – 2009) mit Wurzeln in Deutschland, sondern auch seine Materialien und Genres, in denen er sich ausdrückte: auf Holz, Masonit, Pappe, Papier, Linoleum oder Rückseiten von Fotografien, malte und zeichnete er mit Ölfarben, Tempera, Wasserfarben, Bunt- und Bleistiften, Schellack, Glitzer. Wenn er nicht malte, dann schrieb er Gedichte oder Tagebuchaufzeichnungen, und wenn er nicht schrieb, fertigte er Tonaufnahmen an. In einer Retrospektive im MMK ist jetzt sein umfangreiches Werk zu entdecken…

Frank Walter, Ausstellungsansicht MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST, Foto: Axel Schneider

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„Participate NOW!“ – Kunstverein Eulengasse: Ein Ateliergespräch per Zoom mit Andrea Blumör

2020, Mai 14.

Andrea Blumörs Frauen-Porträt-Serie

Im Rahmen des Jahresprogramms „Participate Now!“ des Frankfurter Kunstvereins Eulengasse erläuterte die in Offenbach arbeitende Künstlerin Andrea Blumör in einem Zoom-Gespräch die Hintergründe zur Entstehung ihrer neuen Frauen-Porträt-Serie. Mit ihren Arbeiten wäre die Künstlerin eigentlich gerade auf der größten unabhängigen Kunstmesse Griechenlands in Athen unterwegs. Nun nimmt sie mit anderen Künstlern von Eulengasse auf der digitalen Plattform der Independent Art Fair Athen teil, die am 14. Mai eröffnet, Online-Meetings inklusive. Bericht über ein Zoom-Hintergrund-Gespräch, das im Vorfeld stattfand. Von Petra Kammann

   

Andrea Blumör ©, „Mary Farley“, alias Martha Farlee / Harley / Harvey, Tempera/Öl auf LW, 61 x 40 cm, 2018; Bildschirmfoto: Vládmir Combre de Sena

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Hilfen des Landes Hessen für den Neustart von Kunst und Kultur in Corona-Krise

2020, Mai 11.

Hessens dynamischer Rettungsschirm für die Kultur

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) stellte am 11. Mai in der Staatskanzlei ein in drei Phasen abgestuftes Hilfs-Kulturpaket für den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise vor. Dieses soll den hessischen Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen helfen, die noch geltenden Einschränkungen zu überstehen, den Einnahmeausfall zu verkraften und den Neubeginn zu schultern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten finanzielle Unterstützung ebenso wie freie Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und Spielstätten. Außerdem werden Künstlerinnen und Künstler mit innovativen Ansätzen beim Neustart gefördert. Insgesamt stellt das Land für dieses Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ein beachtliches Paket, findet Petra Kammann

Hessens Wissenschafts- und Kunst-Ministerin Angela Dorn (Grüne); Fotos: Petra Kammann

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Endlich zu sehen: „en passant – Impressionismus in Skulptur“ im Städel

2020, Mai 9.

Metamorphose der Bewegung und des Lichts

Licht, Farbe, Bewegung, Flüchtigkeit und Statik. Das sind durchaus Themen, die uns gerade beschäftigen. Im Mittelpunkt der Städel-Schau „En Passant“, die ab dem 9. Mai ihre Tore öffnet, stehen insgesamt fünf impressionistische Künstler mit ihren Skulpturen im Mittelpunkt: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Ihnen werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Gemälde, Pastelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus gegenübergestellt, u. a. von Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini und John Singer Sargent. Schon beim Flanieren durch die Ausstellung erlebt man die Tiefe der räumlichen Dimension ganz neu, in der Plastik und im Museumsraum selbst, findet Petra Kammann.

Die berühmteKleine 14-jährigen Tänzerin“ (1878/81) von Edgar Degas und Tänzerinnen überhaupt im Zusammenhang mit anderen klassischen Posen in Wachs, Bronze, Öl, Pastell, Kreide, Foto: Petra Kammann

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Wiederbegegnung mit den „Fantastischen Frauen“ in der Schirn

2020, Mai 7.

FOTO-IMPRESSIONEN
von einem Museumsbesuch unter besonderen Bedingungen von Petra Kammann

Die SCHIRN ist ab sofort und sogar auch montags von 10-19 UHR wieder geöffnet. Die attraktive Ausstellung „Fantastische Frauen„, die ursprünglich bereits am 24. Mai beendet gewesen wäre, wird nun bis zum 5. Juli verlängert. Um den Ausstellungsbesuch auch während der Corona-Pandemie sicher zu gestalten, muss die Anzahl der Besucherinnen und Besucher allerdings bis auf Weiteres stark reduziert werden, nicht zuletzt, um den Mindestabstand durch ein neues Wegeleitsystem zu gewährleisten. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in der SCHIRN ist Bedingung. Hat man keine Maske bei sich, kann man eine Einwegmaske an der SCHIRN-Kasse erwerben. Und nun ein paar optische Eindrücke von der neuen Situation…

Lang ersehnt und wieder offen: die Schirn mit der fantastischen Ausstellung der fantasiebegabten surrealistischen Künstlerinnen von Meret Oppenheim über Frida Kahlo bis hon zu Louise Bourgeois

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Jetzt offen: „Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons“ im Museum Angewandte Kunst

2020, Mai 6.

Die avantgardistische japanische Modedesignerin Rei Kawakubo und ihre Trägerin und Sammlerin Michelle Elie
Auf die neu ausgeschilderten Museumspfade hat sich Petra Kammann begeben.

Herr des Hauses: Prof. Matthias Wagner K; Foto: Petra Kammann

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Re-Opening der Luminale im Ausstellungsraum Eulengasse mit LALELUNATIC

2020, Mai 3.

Der digitale „Mann im Mond“ – Ein spannendes Vexierspiel

LALELUNATIC (oder: in Betrachtung des Mondes) von Jens Schrader & Uwe Wenzel

Irritierender Blick in den Spiegel

Eigentlich war das multimediale Werk von Jens Schrader für die diesjährige Luminale im März, die  Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung, gedacht. Jedoch wurde am Tag der Eröffnung dieses spektakulären Lichfestivals, die Luminale wegen Corona-Ansteckungsgefahr abgeblasen. Der Frankfurter Kunstverein Eulengasse macht das multimediale Werk nun aber vom 07. bis 21.05.2020 für das Publikum noch einmal zugänglich. Darauf freut sich Petra Kammann

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KRAFT – Eine virtuelle Mitgliederausstellung des Oberhessischen Künstlerbundes e.V. Giessen (OKB) mit Fotografien von Paulina Heiligenthal

2020, April 30.

Energien und Kräfte – vielschichtige Zeichen des Aufbruchs

Nicht allein die Mainmetropole Frankfurt ist von der Schließung der Ausstellungen und Museen während der Corona-Krise betroffen, auch das Umland. So hat die Stadt Wetzlar, wo am 20. März eine spannende Gruppen-Ausstellung unter dem Oberthema „KRAFT“ eröffnet worden wäre, die Schließung aller Museen und Ausstellungen verfügt. Die beteiligten Künstler beschlossen daraufhin, ihre Energien in eine erweiterte und intensivierte Online-Präsentation zu stecken. Herausragend fand Petra Kammann die auf dieser Plattform präsentierten Fotoarbeiten von Paulina Heiligenthal, die unter ungewöhnlichen Umständen entstanden sind.

Paulina Heiligenthal,Behbahan, Iran„, 2019, 40 x 60 cm auf Büttenpapier Weiterlesen