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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Architektur und Städtebau

More is now! Das Haus Tugendhat in Brünn und 28 innovative Architekturen in Tschechien im DAM

2026, September 26.

Ressourcen städtischer Räume, historische Gebäude und Materialien der Umgebung

Von Petra Kammann

Die von Helena Huber-Doudová  (Nationalgalerie Prag) kuratierte Ausstellung „More is Now“,  die anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse im Deutschen Architekturmuseum (DAM) gezeigt wird, bietet die Gelegenheit, die bislang wenig bekannte junge tschechische Architekturszene kennenzulernen. Neben der Villa Tugendhat, erbaut 1928–1930 vom bedeutenden Architekten der Moderne Mies van der Rohe werden im DAM innovative Projekte junger Architektinnen und Architekten aus der sogenannten Millennial-Generation präsentiert. Mit dem Slogan „less is more“ (Weniger ist mehr) wollte Mies van der Rohe sich auf das Wesentliche konzentrieren. Heute heißt es in Tschechien „More ist now“. Gezeigt werden 28 verschiedenartige zeitgenössische architektonische Positionen.

Das Haus im Haus im DAM, entworfen von Oswald Mathias Ungers, beherbergt derzeit die Fotografien, die von der Villa Tugendhat – die Ikone der Moderne des Architekten Mies van der Rohe nach der sorgfältigen Renovierung entstanden, Foto:Moritz Bernoully

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Der große Irrtum. Das Juridicum auf dem Kulturcampus als Planspiel

2026, September 24.

Analog zur Theaterdoppelanlage: Die Stadt kämpft mit blockierten Drehtüren

 Kommentierende Anmerkungen von Uwe Kammann

JURIDICUM WAS NUN? Doch trotz der Versalien auf einer Bildtafel im typischen Aktivistenstil vor dem Festsaal des Studierendenhauses auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim wandelte sich nichts in ein Ausrufezeichen. Das „Zukunftslabor“ mit dem programmatischen Untertitel „Baukultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht“ brachte auch im letzten Schritt weder Klarheit noch eine einheitliche Empfehlung, was denn nun mit der seit drei Jahren leerstehenden Hochhausscheibe auf diesem Gelände geschehen sollte.

Das Fragezeichen blieb. Bildtafel im Studierendenhaus des alten Uni-Campus in Bockenheim, Foto: Uwe Kammann 

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„Im Modus der Serie“ – Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart im Museum Angewandte Kunst

2026, Juli 29.

Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute

Von Petra Kammann

Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Interview mit Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen

2026, Juli 23.

Denkmalschutz: „Die Stadt als komplexes System verstehen“

Seit Mai 2015 ist der Kunsthistoriker Markus Harzenetter Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen. Über grundsätzliche Fragen des Denkmalschutzes und Frankfurter Besonderheiten sprach mit ihm Uwe Kammann.

Prof. Dr. Markus Harzenetter im Landesamt in Wiesbaden, Foto: Petra Kammann

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Das neue Terminal 3: strenge Flughafen-Poesie aus Stahl und Stein

2026, Juli 6.

Überzeugende Gegenposition zum Trend reißerischer Schau-Architektur 

Von Uwe Kammann

Erinnert sich noch jemand? „Der Duft der großen weiten Welt“, das war einst ein unbeschwerter Welt der Werbespruch für eine Zigarrettenmarke. Dazu gehörten hellbunte Bilder einer beschwingten Welt – so wie Mitte der 70er Jahre der Architekt Eero Saarinen für die Linie Trans World Airlines (TWA) einen Flughafen mit weißen Dachschwingen entworfen hatte, mit inneren Kurven, großen Glasflächen und kräftigen Farbakzenten.

Architektur mit Tradition: strenge und klare Linien: Terminal 3, Foto: Büro Christoph Mäckler

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WDC-Campus: „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (1)

2026, Juli 2.

Vielseitiges Schaufenster junger Gestaltung und Forschung

Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und macht das Museum Angewandte Kunst in diesem Sommer zu einem beeindruckendem Schaufenster einer neuen Generation von Designer:innen und Forschenden – sowohl aus Hessen und der Region Frankfurt RheinMain, als auch von nationalen und internationalen Hochschulen. Studierende, Lehrende und Start-ups aus den Bereichen Design, Architektur, Kunst und Wissenschaft präsentieren interdisziplinäre Projekte, die sich mit den zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

Grafik: WDC-Campus, Foto: Kerstin Weiser

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Frankfurter Stadtzukunft inklusive Kulturmeile: eine einvernehmliche Präsentation

2026, Juni 21.

Drei Dezernats-Spitzen skizzieren ihre Perspektiven und Zielsetzungen

Beobachtungen/Anmerkungen/Kommentar von Uwe Kammann

Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig sieht das Vorhaben, für Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz und an der Neuen Mainzer Straße zwei Neubauten zu errichten, durch eine aktuelle Entscheidung der Stadt Düsseldorf nicht in Frage gestellt. Das Frankfurter Projekt, das mit einem Abriss des 60er-Jahre-Baus der jetzigen Städtischen Bühnen verbunden ist, habe parteiübergreifend Zustimmung gefunden. Sie sehe derzeit keine Bemühung, diese Entscheidung neu zu diskutieren, sagte Hartwig am 6. Juni auf einer Abendveranstaltung im Rahmen von World Design Capital (WDC) im Jüdischen Museum in Frankfurt, welche Perspektiven für die Stadtplanung und -entwicklung gewidmet war.

Die Präsentationsrunde (vl): Tina Zapf-Rodriguez, Marcus ewechenberger, Ina Hartwig, Moderator : DAM DirektorPeter Cachola Schmal, Foto:. Uwe Kammann

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„The Growing Beetle: Das Terminal der Gegenwart und Zukunft“

2026, Juni 8.

Im Rahmen der Ausstellung „Ausgezeichnet – Design Value Made in Hessen“ lädt das Land Hessen vom 8. bis 12. Juni zu einem vielfältigen Konferenzprogramm rund um die Frage ein, welchen Beitrag Design zu Innovation, Wertschöpfung und gesellschaftlicher Entwicklung leisten kann. Im Gespräch mit Dr. Matthias Alexander (Frankfurter Allgemeine Zeitung, stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton) am 10. Juni um 19 Uhr gibt Prof. Christoph Mäckler (MÄCKLER ARCHITEKTEN) exklusive Einblicke in die Planung, Gestaltung und Umsetzung des bedeutenden Bauprojekts am Frankfurter Flughafen.

Christoph Mäckler, Architekt des neuen Terminal 3  am Frankfurter Flughafen, Foto: Petra Kammann

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LiteraTurm 2026 – 13. Literaturfestival der Stadt Frankfurt unter dem Motto „OstWestText“

2026, Juni 1.

Spektakuläre Aus-Sichten und welche Einsichten?

In wenigen Tagen geht es los. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival LiteraTurm in den Frankfurter Hochhäusern, die namensgebend für das Festival sind, ist einzigartig, denn es bietet spektakuläre Ein- und Ausblicke auf die Stadt. Und es setzt immer wieder einen neuen programmatischen Schwerpunkt. Diesmal steht es unter dem  Motto „OstWestText“. Denn auch fast 40 Jahre nach der Wende haben die Ost-West-Debatten nichts an Aktualität verloren. Bis heute sind die deutsch-deutschen Gräben und Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern immer noch spürbar. So nimmt das Festival die DDR als Romanstoff ebenso in den Fokus wie die literarische Verhandlung der Wiedervereinigung zum Thema Ost-West. Sachbücher und Essays bilden dabei einen integralen Bestandteil des Programms.

In den Buchtiteln spiegeln sich die aktuellen Fragestellungen, Foto: Petra Kammann

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7. Skulpturen-Triennale in Bingen eröffnet

2026, Mai 21.

Kulturelles Highlight mit überregionaler Strahlkraft

Von Hans-Bernd Heier

Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein ist feierlich eröffnet worden und kann bis zum 4. Oktober 2026 bei freiem Eintritt besichtigt werden. Unter dem Titel „VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT“ versammeln sich entlang des Rheinufers und in den zwei Kirchen der Stadt – Basilika St. Martin und Kapuzinerkirche St. Laurentius – zwanzig künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland. Die Skulpturenschau vor dem herrlichen Panorama des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal wird seit 2008 von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung ausgerichtet.

Lena Marie Emrich „Talk of the Town“, verzinkter Stahl, 2024; © Lena Marie Emrich; Foto: Hans-Bernd Heier

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