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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu MMK Museum für Moderne Kunst

Ausstellungspreis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung für den Frankfurter Kunstverein

2021, März 7.

Zum Weltfrauentag:

Preis für hevorragend kuratorische Leistung an Franziska Nori  

Die dynamische und zukunftsorientierte Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, außerdem Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index”, ist für das von COVID-19 geprägte Jahr 2020 mit dem Preis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung gewürdigt worden. Pünktlich am  8. März  11 Uhr wird die von ihr kuratierte Ausstellung, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt, wieder für das Publikum geöffnet sein. Stellvertretend für FeuilletonFrankfurt gratuliert Petra Kammann der ideenreichen Ausstellungsmacherin.

Prof. Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index“;
Alle Fotos: Petra Kammann 

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Schwarze Pädagogik. Die deutschkritische Fassadenparole am Schauspiel Frankfurt

2021, März 1.

Wen soll sie erreichen, was soll sie bewirken? Und was löst sie tatsächlich aus?

Ein Kommentar von Uwe Kammann

Parole an der Fensterfront von Schauspiel Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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Frank Walter. Eine Retrospektive im MUSEUM FÜR MODERNE KUNST (MMK)

2020, Mai 15.

Frank Walter zwischen Kolonialismus, Exotismus und Moderne. Die kaleidoskopische Identität des karibischen Künstlers

von Petra Kammann

Vielfältig und vielschichtig sind nicht nur die Themen des 1926 in Antigua als Nachfahre von Versklavten und Plantagenbesitzern geborenen Künstlers Frank Walter (1926 – 2009) mit Wurzeln in Deutschland, sondern auch seine Materialien und Genres, in denen er sich ausdrückte: auf Holz, Masonit, Pappe, Papier, Linoleum oder Rückseiten von Fotografien, malte und zeichnete er mit Ölfarben, Tempera, Wasserfarben, Bunt- und Bleistiften, Schellack, Glitzer. Wenn er nicht malte, dann schrieb er Gedichte oder Tagebuchaufzeichnungen, und wenn er nicht schrieb, fertigte er Tonaufnahmen an. In einer Retrospektive im MMK ist jetzt sein umfangreiches Werk zu entdecken…

Frank Walter, Ausstellungsansicht MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST, Foto: Axel Schneider

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Das Museum für Moderne Kunst (MMK): selbstgenügsam, selbstbezüglich?

2020, März 9.

Das Museum der Moderne manövriert sich in eine pseudo-politische Sackgasse

Eine persönliche Bilanz von Uwe Kammann

Les jeux sont faits. Es ist vorbei. Wir können uns nicht mehr über das weiße Hemd mit dem kleinen schwarzen Fleck und dem vermeintlich anspielungsreichen Etikett in der pappeversteiften Kragenpartie beugen. Justine Juliette COLLECTION DESIR waren die Schlüsselworte, die Rosemarie Trockel hat einsticken lassen. Das sorgfältig gefaltete Kleidungsstück ruhte auf einem Sockel, dem Ganzen war ein großer Saal gewidmet. Mit drei Zugaben: einem Trockel-Video, einer Sturtevant-Warhol-Blumen-Aneignung, einem Gilbert & George-Scherzdruck. Ansonsten: Leere.

Das Museum MMK an der Braubachstraße in Frankfurt, Foto: Uwe Kammann

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„Museum“ – (2)

2020, Januar 28.

– Ausstellung im MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST (2)

Von Erhard Metz

Seit langem ist es an der Zeit, die Ausstellungen „Museum“ im Frankfurter MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST und in dessen Dependance ZOLLAMTMMK in Erinnerung zu rufen beziehungsweise besser gesagt deren herannahendes Ende, am 16. Februar 2020 nämlich, übrigens just an dem Tag, an welchem auch die Super-Blockbuster-Ausstellung „Making Van Gogh“ im Städel Museum ihr Ende findet.

Gavin Turk, Spent Match, 2005, Ausstellungsansicht, bemalte Bronze, 4,1 x 0,3 x 0,3 cm, Sockel mit Plexiglashaube

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Hommage an William Forsythes Kunst der organisierten Bewegung zu seinem 70ten

2019, Dezember 30.

Ausloten des Raums und der körperlichen Grenzen

Foto-Impressionen von Petra Kammann

William Forsythe anlässlich seiner Ausstellung „Fact of Matter“ 2015 im MMK

Er hat eine große Lücke in der Stadt Frankfurt hinterlassen. Hier gründete er 1984 das Ballett Frankfurt und 2004 The Forsythe Company. William Forsythe, der 1949 in New York geborene Erneuerer des Balletts, hat mit seinen bahnbrechenden Ballettchoreografien, experimentellen Tanztheaterstücken und digitalen Tanzpartituren einen unvergleichlichen tänzerischen Kosmos geschaffen. Nachdem der langjährige Direktor des Frankfurter Balletts die künstlerische Leitung seiner Forsythe Company abgegeben hatte, widmete er sich verstärkt der Wechselbeziehung zwischen Choreographie und Bildender Kunst. 2015 waren seine raumgreifenden Installationen „The Fact of Matter“ im MMK zu sehen. Heute wird er 70 Jahre alt und hat nichts von seiner charismatischen Bühnenerscheinung verloren.

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„Museum“ –

2019, August 29.

– Ausstellung im MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST

Von Erhard Metz

Fein hergerichtet präsentiert sich das MMK-Haupthaus, Fassaden und Wände frisch angelegt, innen (mit Ausnahme, klar, des Treppenhauses von Günther Förg) erstahlt es in reinem Weiß. Das beginnt schon in der zentralen Halle im Erdgeschoß, und dort beginnen bereits auch die Überraschungen …

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Ein Interview mit Susanne Pfeffer, Direktorin des MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST

2019, Mai 25.

„Alle Möglichkeiten nutzen“

An diesem Wochende geht die Ausstellung Cady Noland zu Ende. Für sieben Monate wurde dafür das Museum für MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST komplett leergeräumt. FeuilletonFrankfurt nahm dieses besondere Ereignis zum Anlass, die seit einem Jahr amtierende neue Direktorin des MMK, Susanne Pfeffer, zu dieser Ausstellung und zu allgemeinen Fragen zeitgenössischer Kunst und deren Vermittlung zu interviewen.

MMK-Direktorin Susanne Pfeffer, Foto: Petra Kammann

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ZONTA Art Contemporary Förderpreis 2018/2019 an Vera Palme

2019, April 5.

Von Erhard Metz

Zum sechsten Mal verlieh der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main seinen mit 2400 Euro dotierten ZONTA Art Contemporary Förderpreis (ZAC); dieses Jahr ging die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft von Stadträtin a.D. Elisabeth Haindl gemäß einem einstimmigen Beschluß der Entscheidenden Jury an die Frankfurter Künstlerin und Städelschulabsolventin Vera Palme.

Vera Palme am Tag der Preisverleihung, Foto: Erhard Metz

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Bunny Rogers: „Pectus excavatum“ im Museum für Moderne Kunst – Zollamt

2019, März 30.

Mythisch aufgeladener Ort

Von Erhard Metz

Allseits dunkel-schillernd getönte, verspiegelte Fensterscheiben verwehren den Einblick in das Innere des mit einem Adler und der Jahreszahl 1927 versehenen, von Werner Hebebrand im Stil einer bauhausnahen Reformarchitektur errichteten Gebäudes des ehemaligen Frankfurter Hauptzollamts.

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