Alle Artikel zu KultTouren
2026, Juli 31.
Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“
200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen
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Bildung · Pisa von innen, KultTouren, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Malerei, Skulptur, Städtereisen, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde
2026, Juli 21.
Kultur verbindet Menschen
Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Installation · Performance · Objektkunst, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss
2026, Juli 5.
Gastspiele aus Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27
Von Walter H. Krämer
Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Darstellende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27
2026, Juni 16.
„Tschechien: ein Land an der Küste“– „Böhmen liegt am Meer“
Von Petra Kammann
Böhmen, vor allem aber auch Mitteleuropa, wird in Frankfurt mit Tschechien, dem diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, zu Gast sein. Das umfangreiche Programm wurde diesmal in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt präsentiert. Allein 75 Autor:innen werden unter dem Motto „Tschechien: ein Land an der Küste“ auf der Messe, aber auch an anderen Orten präsent sein. Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Literaturzentrums und Programmdirektor von CZECHIA 2026, stellte das vielversprechende Kulturprogramm ebenso vor wie auch das Pavillon-Design unter dem Motto „An den Grenzen der Vorstellungskraft“ (Architektenbüro JinJan). Und die Autorin Dora Kaprálová gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Tschechien literarisch zu bieten hat.

Das Tschechische Team: v.l.n.r. Jindřich Ráftl, Jiři Mašek, Martin Krafl, Dora Kaprálová, Tomáš Kubícek, Jana Hájková, Jan Tůma, Foto: Sabine Felber/Literaturtest
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Buchmessen, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstszene überregional, Musik | Kommentare deaktiviert für Tschechien, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse (7.-11. Oktober 2026) mit Literatur und tschechischer Kultur
2026, März 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil V
Text und Fotos: Paulina Heiligenthal
Denn Teeismus ist die Kunst, Schönheit zu verhüllen, um sie zu entdecken, und etwas anzudeuten, was man nicht zu enthüllen wagt. Er ist das feine Geheimnis, leise und doch gründlich über sich selbst zu lachen, und ist somit die gute Laune selbst – das Lächeln der Philosophie. Kakuzo Okakura
Ein Hauch von Morgentau verschleiert die dichten Bergspitzen von Kandy und zaubert eine geheimnisvolle Stimmung hervor. Er breitet sich über den Kandy-See aus, der jetzt milchig wie ein matter Spiegel mutet. Nur Buddha, in meditativer Pose lächelt schimmernd golden von verhangener Höhe. Beim Abschied von der schönsten Königsstadt im kulturellen Dreieck.

Die zarte Blüte der Teepflanze – Camellia sinensis – blüht nur dann, wenn sie sich wohlfühlt
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KultTouren, Landschaften, Reisen & Lebensart, Städtereisen | Kommentare deaktiviert für Die Welt in einer Tasse Tee
2026, März 17.
Wenn die Gespenster wie aus dem Nichts auftauchen…
Von Walter H. Krämer
Das amerikanische Musical „Cabaret“ mit Musik von John Kander, Liedtexten von Fred Ebb und einem Text von Joe Masteroff basiert auf dem Theaterstück „I am a Camera“ von John Van Druten, das 1951 uraufgeführt wurde und das wiederum auf dem Roman „Leb Wohl, Berlin“ von Christopher Isherwood (1904–1986) aus dem Jahr 1939 basiert. Der Regisseur Claus Guth inszeniert erstmals am Residenztheater München und gewinnt dem Musical „Cabaret“ neue Facetten ab.

Vincent Glander © Monika Rittershaus
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2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
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2026, März 3.
Lanzarote und César Manrique: Künstler, Visionär und Umweltschützer
Von Margarete Berghoff
„Wir, die wir hier geboren sind, kennen deine magischen Kräfte, deine Weisheit, deine Vulkanologie, deine revolutionäre Ästhetik, wir, die wir gekämpft haben, um dich aus deiner geschichtlichen Vergessenheit und der dich immer kennzeichnenden Armut zu retten, zittern heute ob der Feststellung, wie sie dich zerstören und vermassen und begreifen, wie wichtig unsere Proteste und Hilferufe sind, angesichts der Raffgier der Spekulanten und der Tatenlosigkeit der Behörden, die zulassen, dass die Insel, die eine der berühmtesten und schönsten der ganzen Erde sein könnte, unwiderruflich zerstört wird“, sagt César Manrique…Die Inseln, die wir heute die Kanarischen Inseln nennen, wurden von den Phöniziern und Griechen die „Inseln der Glückseligen“ am Rande der Welt genannt. Lanzarote, eine der heute acht Kanarischen Inseln, war damals für seine Orchilla Flechte bekannt, aus der man die begehrte Farbe Purpur herstellen konnte.

Vulkankrater bei El Golfo, Foto: Margarete Berghoff
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Bildende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Landschaften, Reisen & Lebensart, Reisen & Lebensart | Kommentare deaktiviert für Eine Insel hatte Glück
2026, Februar 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV
Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal
Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, KultTouren, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Reisen & Lebensart, Skulptur | Kommentare deaktiviert für Vom Goldenen Tempel zum Heiligen Zahntempel
2026, Februar 14.
Präzision, Monotonie, Rhythmik und komplexe Bildgewebe
Eindrücke von Petra Kammann

Nicht nur, dass der Einfluss der digitalen Massenmedien und der Maschinen auf unsere Existenz aktueller ist denn je und unsere Wahrnehmung prägt, wird in der Ausstellung unter dem Motto: „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ – Antrieb und Haltung gegenüber den Studierenden des einstigen Städeldirektors Thomas Bayrle (*1937) sichtbar. Der in Frankfurt lebende Künstler behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft wie Gier, Macht und Genuss, Werbe-, Konsum-, Alltags- und Kinoillusion und präsentiert sie in seinen Werken auf hintergründig humorvolle Art und Weise. In der großen Soloschau der Kunsthalle Schirn sind bis 10. Mai 2026 insgesamt 55 seiner Werke – vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten – zu sehen, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst, Soundinstallationen sowie eine Videoarbeit.

2020 – Besuch bei Thomas Bayrle zum Gespräch, Foto: Petra Kammann
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Buchmessen, Design, Fotografie · Video · Film, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ in der Schirn – Jesses, Maria und das Kreuz mit der Kunst