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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu KultTouren

Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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Die zweite Reise-Etappe durch den Iran

2020, Juni 10.

Ein Er-fahrungsbericht mit fotografischen Impressionen

von Paulina Heiligenthal

„Leb so, dass, wenn du strauchelst, Engelshand dich führen mag zum Ziel, das dir entschwand.“ Hafez, etwa 1320 – 1388

Naqsh-e Rostam

Immer noch eingetaucht in die 2500 Jahre alte Geschichte Persiens, besichtige ich unweit von Persepolis die antike Nekropole Naqsh-e Rostam. Der Komplex besteht aus vier Grabmälern  der Achämiden-Dynastie. Von manchen als Persische Kreuze bezeichnet, sind die Gräber mit prächtigen Monumentaldarstellungen kreuzförmig in beachtlicher Höhe in einer Felswand angelegt. Das älteste Relief wird auf 1000 v. Chr. datiert.

Naqsh-e Rostam – Königliche Grabmäler als Felsenreliefs  

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Warum in die Ferne schweifen? Reizvolle Entdeckungstour durch Eppstein

2020, Mai 11.

Die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Von Hans-Bernd Heier

Eppstein –Trotz der Corona-Lockerungen sind Reisen in die Lieblingsländer der Deutschen derzeit noch nicht möglich. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise in Eppstein, der „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Eppsteins geschichtsträchtige Burgruine

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Rheingau Musik Festival 2020 – Kein 33. „Sommer voller Musik“

2020, Mai 2.

Freiheit, die wir meinen?

Noch vor wenigen Tagen zeigte sich Intendant Michael Herrmann optimistisch, das im Beethoven-Jahr unter dem Thema „Freiheit“ stehende Rheingau Musik Festival 2020 durchführen zu können.

Die Veranstalter bei der Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2020, Alle Fotos: Petra Kammann 

Das Rheingau Musik Festival, das jährlich über 120.000 Besucher anzieht, gab nun mit größtem Bedauern bekannt, dass der 33. „Sommer voller Musik“ vom 20.6. bis 5.9.2020 nicht stattfinden kann. 137 Veranstaltungen in der Region von Frankfurt über Wiesbaden bis ins Mittelrheintal waren geplant.

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Wir sitzen alle im selben Boot. Ein Besuch im französischen Generalkonsulat in Zeiten der Coronakrise

2020, April 20.

Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

„Une vie ne vaut rien, mais rien ne vaut une vie“. / „Das Leben ist nichts wert, aber nichts geht über das Leben“. Die Äußerung des französischen Schriftstellers und einstigen Kulturministers Frankreich André Malraux könnte nun auch als Motto über der aktuellen Arbeit der französischen Generalkonsulin Pascale Trimbach stehen. Petra Kammann besuchte sie im französischen Generalonsulat an der Zeppelinallee 35 in Frankfurt und verschaffte sich dort im Gespräch einen Einblick in deren derzeitigen Alltag.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach ist vom gemeinsamen deutsch-französischen Boot, in dem wir sitzen und das Tom Ungerer malte, überzeugt, Fotos: Petra Kammann

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Auf Hölderlins Spuren – Besondere Texte poetischen Fotos gegenübergestellt

2020, März 26.

Was aber bleibet…

Das „Duo Wanderer“ Klemm-Hölderlin

Das Hölderlin-Denkmal in Lauffen am Neckar wurde dem Text „Lebenslauf“ zugeordnet. Alle Fotografien der abgebildeten Doppelseiten: Barbara Klemm

Hölderlin in Lauffen, wo er am 20. März 1770 zur Welt kam, Hölderlin in Nürtingen, wo er aufwuchs, Hölderlin als Schüler im Kloster Maulbronn, als Student im Tübinger Stift, dann Begegnung mit Fichte und Schiller in Jena, Hölderlin als Hauslehrer in Frankfurt, glückselig in Bad Driburg, bei Sinclair in Bad Homburg, dort auch Bibliothekar, und immer wieder der Hauslehrer an Orten, wo er die Sprösslinge wohlhabender Familien unterrichten muss: der Schweiz, in Bordeaux, Bibliothekar in Homburg …

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Skulpturale Fotografien in der Galerie-Peter-Sillem

2020, März 18.

Barbara Klemms Blick auf Skulpturen von der Antike bis in die Gegenwart

Spannungsreicher Dialog zwischen Fotografie und Skulptur, zwischen Licht und Schatten, zwischen Tiefe und Weite

Von Petra Kammann

Die Frankfurter Studentin und Künstlerin Lena Eckerlein vor Barbara Klemms Fotos vom Reichstag, den Christo & Jeanne Claude verhüllt hatten, Foto: Petra Kammann

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Hommage an die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray im Museum Goch

2020, März 7.

Zum Weltfrauentag: „Paris – ein Fest fürs Leben“

Noch bis zum 08.03.2020 wird die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray mit einer Werkgruppe von Fotografien gewürdigt, die in den 50er bis Anfang der 60er Jahre in Paris entstanden. Seitz-Gray arbeitete bis zu ihrem Tod 2017 als freie Fotografin in Frankfurt am Main, vor allem auch für Museen… Kurz vor der holländischen Grenze, im Museum Goch, sind ihre „Ansichten“ nun wiederzuentdecken. In einer Sonntagsmatinée „Paris – ein Fest fürs Leben“ wird es passend zu den atmosphärisch dichten Schwarz-Weiß-Fotografien am 8. März um 11.30 Uhr in den Ausstellungsräumen des Museums einen Vortrag von Rita Mielke geben – eine literarische Spurensuche in der französischen Metropole.

Die typischen Pariser Stühle in den Parks mit ihren reizvollen Licht- und Schattenspielen, Foto: Ursula Seitz-Gray

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„Digital Romantic“ zur Luminale 2020 am Deutschen Romantik-Museum

2020, März 6.

Der Lichtkünstler Robert Seidel inszeniert die Fassade des künftigen Deutschen Romantik-Museums

Die Gerüste am Großen Hirschgraben 17–21 sind verschwunden und somit ist der Blick frei auf die Fassade des Deutschen Romantik-Museums, das hier 2021 eröffnen wird. Zur Luminale 2020 wird der in Berlin lebende Künstler Robert Seidel diese Fassade inszenieren. Die Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung markiert dabei den Beginn einer Reihe von Veranstaltungen bis zur Eröffnung des neuen Museums, das hier 2021 eröffnen wird.

Das künftige Romantik-Museum neben dem Goethehaus, Foto: Petra Kammann

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Van Gogh im Sturm erobert

2020, Februar 12.

Ein persönlicher Erfahrungsbericht

von Hannelore Kaus-Schwoerer

Vieles wurde in der Presse über die spektakuläre, in dieser Woche zu Ende gehende Ausstellung Making van Gogh im Frankfurter Städel geschrieben. Meist lobend wurde der Ansatz, die Rezeption  des umfangreichen Werkes des holländischen Malers in Deutschland einmal unter die Lupe zu nehmen, gewürdigt. Und natürlich wurde es geschätzt, dass 50 Originalgemälde und -grafiken Vincent van Goghs aus aller Welt und aus Privatsammlungen gezeigt wurden, die wohl in absehbarer Zeit nicht mehr in Deutschland zu sehen sein werden.

Außenwerbung am Städel für die Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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