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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu KultTouren

Die Welt in einer Tasse Tee

2026, März 27.

Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil V

Text und Fotos: Paulina Heiligenthal

Denn Teeismus ist die Kunst, Schönheit zu verhüllen, um sie zu entdecken, und etwas anzudeuten, was man nicht zu enthüllen wagt. Er ist das feine Geheimnis, leise und doch gründlich über sich selbst zu lachen, und ist somit die gute Laune selbst – das Lächeln der Philosophie. Kakuzo Okakura

Ein Hauch von Morgentau verschleiert die dichten Bergspitzen von Kandy und zaubert eine geheimnisvolle Stimmung hervor. Er breitet sich über den Kandy-See aus, der jetzt milchig wie ein matter Spiegel mutet. Nur Buddha, in meditativer Pose lächelt schimmernd golden von verhangener Höhe. Beim Abschied von der schönsten Königsstadt im kulturellen Dreieck.

Die zarte Blüte der Teepflanze – Camellia sinensis – blüht nur dann, wenn sie sich wohlfühlt

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Life is a Cabaret! oder: Zivilcourage gefragt!

2026, März 17.

Wenn die Gespenster wie aus dem Nichts auftauchen…

Von Walter H. Krämer

Das amerikanische Musical „Cabaret“ mit Musik von John Kander, Liedtexten von Fred Ebb und einem Text von Joe Masteroff basiert auf dem Theaterstück „I am a Camera“ von John Van Druten, das 1951 uraufgeführt wurde und das wiederum auf dem Roman „Leb Wohl, Berlin“ von Christopher Isherwood (1904–1986) aus dem Jahr 1939 basiert. Der Regisseur Claus Guth inszeniert erstmals am Residenztheater München und gewinnt dem Musical „Cabaret“ neue Facetten ab.

Vincent Glander © Monika Rittershaus

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Gespräch mit der Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Völker

2026, März 6.

Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält

Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann

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Eine Insel hatte Glück

2026, März 3.

Lanzarote und César Manrique: Künstler, Visionär und Umweltschützer

Von Margarete Berghoff

„Wir, die wir hier geboren sind, kennen deine magischen Kräfte, deine Weisheit, deine Vulkanologie, deine revolutionäre Ästhetik, wir, die wir gekämpft haben, um dich aus deiner geschichtlichen Vergessenheit und der dich immer kennzeichnenden Armut zu retten, zittern heute ob der Feststellung, wie sie dich zerstören und vermassen und begreifen, wie wichtig unsere Proteste und Hilferufe sind, angesichts der Raffgier der Spekulanten und der Tatenlosigkeit der Behörden, die zulassen, dass die Insel, die eine der berühmtesten und schönsten der ganzen Erde sein könnte, unwiderruflich zerstört wird“, sagt César ManriqueDie Inseln, die wir heute die Kanarischen Inseln nennen, wurden von den Phöniziern und Griechen die „Inseln der Glückseligen“ am Rande der Welt genannt. Lanzarote, eine der heute acht Kanarischen Inseln, war damals für seine Orchilla Flechte bekannt, aus der man die begehrte Farbe Purpur herstellen konnte.

Vulkankrater bei El Golfo, Foto: Margarete Berghoff

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Vom Goldenen Tempel zum Heiligen Zahntempel

2026, Februar 27.

Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV

Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal

Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla

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„Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ in der Schirn – Jesses, Maria und das Kreuz mit der Kunst

2026, Februar 14.

Präzision,  Monotonie, Rhythmik und komplexe Bildgewebe

Eindrücke von Petra Kammann

Nicht nur, dass der Einfluss der digitalen Massenmedien und der Maschinen auf unsere Existenz aktueller ist denn je und unsere Wahrnehmung prägt, wird in der Ausstellung unter dem Motto: „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ – Antrieb und Haltung gegenüber den Studierenden des einstigen Städeldirektors Thomas Bayrle (*1937) sichtbar. Der in Frankfurt lebende Künstler behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft wie Gier, Macht und Genuss, Werbe-, Konsum-, Alltags- und Kinoillusion und präsentiert sie in seinen Werken auf hintergründig humorvolle Art und Weise. In der großen Soloschau der Kunsthalle Schirn sind bis 10. Mai 2026 insgesamt 55 seiner Werke –  vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten – zu sehen, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst, Soundinstallationen sowie eine Videoarbeit.

2020 – Besuch bei Thomas Bayrle zum Gespräch, Foto: Petra Kammann

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Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil III

2026, Februar 3.

Unterwegs im kulturellen Dreieck Sri Lankas

von Paulina Heiligenthal (Text und Fotos)

Kurzweilig ist sie, die Fahrt ins Innere des Landes. Von der ersten antiken Hauptstadt Anuradhapura in die historische Vergangenheit der zweiten ehemaligen Königsstadt nach Polonnaruwa. Gemeinsam mit Kandy, einer weiteren, außergewöhnlichen Stadt, bilden sie das „kulturelle Dreieck“ des Landes, deren mittig gelegene Herzstücke Sigiriya und Dambulla heißen. Fünf kulturelle Höhepunkte! Mit ihrer reichen über 2.000 Jahre alten Geschichte und frühen Hochkultur, sind diese Königsstädte historische und religiöse Hochburgen in Sri Lanka. Und allesamt UNESCO-Weltkulturerbe seit 1982 und1991.

Ein Monumentalwerk der Bildhaukunst – die Buddha-Statuen von Gal Vihara aus flammenden Gneisgestein

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Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil II

2026, Januar 4.

Unterwegs zur antiken Königsstadt Anuradhapura und ihren heiligen Stätten

Text und alle Fotos: Paulina Heiligenthal

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“. Buddhistische Weisheit

Auf den Spuren der jahrhundertealten buddhistischen Spiritualität geht es heute in Richtung ehemalige Königsstadt, nach Anuradhapura, ca. 200 km nördlich von Colombo entfernt. Ins Herz der Nord-Zentral-Provinz, deren Hauptstadt sie ist. Der erste Halt auf dieser Route gilt der Stadt Negombo. Einer Fischerstadt, nur ein Steinwurf von Colombo entfernt. An der Westküste des Indischen Ozeans.

Im Vorhof der Oriental Library aus 1931 – am Bodhi-Baum – erhöht der Duft der gezündeten Räucherstäbchen die spirituelle Schwingung und Energetik

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2026: Auf ein gutes Neues!

2026, Januar 1.

Voller Hoffnung, Friede und Zuversicht,

Standhaftigkeit und Mut

Kultur und Lebensart in allen Variationen wünscht

den Leserinnen und Lesern von

FeuilletonFrankfurt

Die Herausgeberin Petra Kammann

 

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Abschied von der Akram Khan Dance Company

2025, November 25.

Die dunkle Nacht der Frauen

von Simone Hamm

Akkram Khans Choreografie „Thikra: Night of  Remembering“ auf Einladung von tanz.köln an der Bühnen der Stadt Köln

Szenenbild aus: „Thikra: Night of  Remembering“ Akkram Khan, Foto:© Maxime Dos / Tanz Köln

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