Alle Artikel zu Skulptur
2026, Mai 21.
Kulturelles Highlight mit überregionaler Strahlkraft
Von Hans-Bernd Heier
Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein ist feierlich eröffnet worden und kann bis zum 4. Oktober 2026 bei freiem Eintritt besichtigt werden. Unter dem Titel „VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT“ versammeln sich entlang des Rheinufers und in den zwei Kirchen der Stadt – Basilika St. Martin und Kapuzinerkirche St. Laurentius – zwanzig künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland. Die Skulpturenschau vor dem herrlichen Panorama des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal wird seit 2008 von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung ausgerichtet.

Lena Marie Emrich „Talk of the Town“, verzinkter Stahl, 2024; © Lena Marie Emrich; Foto: Hans-Bernd Heier
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2026, Mai 18.
Ein Resumee des Marielies Hess-Kunstpreises, Teil 3
von Brigitta Amalia Gonser
Nun zu dem Marielies Hess-Kunstpreis, den die Marielies Hess-Stiftung seit 2011 im zweijährigen Rhythmus auslobt, einen Preis für ältere, arrivierte, hessische Künstlerinnen und Künstler, dotiert mit 4.000,- €. In Verbindung dazu wird eine repräsentative Ausstellung des Künstlers in Kooperation mit einem adäquaten Ort in Frankfurt am Main organisiert.

Brigitta Amalia Gonser, Kuratorin der Marielies Hess-Stiftung, Foto: Paul Alexander Englert
Als Kunstvermittlerin arbeite ich schon seit zwanzig Jahren kuratorisch mit der Marielies Hess-Stiftung zusammen und begrüße diese Entscheidung von sozialer und kulturpolitischer Tragweite. Ein Preis für die Generation 40/50+ der älteren, namhaften Künstler und Künstlerinnen aus Hessen. Darauf möchte ich etwas ausführlicher eingehen.
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Bildende Künste, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur Frankfurt, Malerei, Skulptur | Kommentare deaktiviert für 60 Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung und das Finale des Marielies Hess-Kunstpreises
2026, Mai 15.
Ein Resumee: Teil 2
Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser
Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen
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2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
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2026, April 27.
Punkte retten ein Leben
Von Margarete Berghoff
Es war einmal ein kleines Mädchen, das litt so sehr unter den ständigen Streitigkeiten ihrer Eltern, dass sie eines Tages, als sie auf eine gepunktete Tischdecke schaute, plötzlich nur noch Punkte sah. Die Welt und sie selbst lösten sich auf in mehr als tausend Punkten. Das Mädchen war 10 Jahre alt und es geschah, dass sie von da an immer öfter viele bunte Punkte sah. Sie begann, die Punkte zu malen und zog sich immer mehr in ihre innere Welt zurück. Später wurde aus ihr eine berühmte Künstlerin. Viele Museen richteten Ausstellungen für ihre Kunstwerke aus, weil die Menschen so viel Freude an ihren lustigen bunten Punkten hatten. Sie malte weiter und weiter. Heute ist sie 96 Jahre alt und sie malt immer noch jeden Tag ein Bild.

Yayoi Kusama bei der Arbeit an My Eternal Soul (2009–21), 2017 © YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner
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Fotografie · Video · Film, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Retrospektive Yayoi Kusama im Museum Ludwig in Köln
2026, März 17.
Monumentale Formate mit hinreißender Farbigkeit
Von Hans-Bernd Heier
Mit der ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland feiert das Museum Reinhard Ernst (mre) die fulminante Wiederentdeckung eines der international bedeutendsten abstrakten Maler Österreichs nach 1945: Wolfgang Hollegha. Bereits Ende der 1950er-Jahre erlangte Hollegha große Anerkennung in New York, dem Zentrum jener künstlerischen Avantgarde, die die Malerei nachhaltig veränderte. Die großartige Präsentation im mre „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“ ermöglicht eine eindrucksvolle Wiederbegegnung von Werken des europäischen Meisters mit Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Morris Louis, Friedel Dzubas und anderen US- amerikanischen Weggefährten, die mit hochkarätigen Arbeiten in der Sammlung vertreten sind.

Ohne Titel, 2016 (Titelmotiv der Ausstellung); Öl auf Leinwand, 270 x 240 cm, Museum Liaunig; © Nachlass Wolfgang Hollegha; Foto: N. Lackner / UMJ
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Bildende Künste, Kultur regional / Rhein Main, Malerei, Skulptur, Städtereisen | Kommentare deaktiviert für Museum Ernst zeigt Wolfgang Holleghas erste museale Einzelausstellung in Deutschland
2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
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2026, Februar 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV
Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal
Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla
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2026, Februar 21.
Schon die Römer kurten mit den heute berühmten Heilwässern
Von Erhard Metz
Eine Kur in der vom Königlich-Preußischen Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné 1856 entworfenen, aus dem 19. Jahrhundert original erhaltenen Bad Homburger Parkanlage mit den Heilwässern beginnt damals wie heute im 1890 eröffneten Kaiser Wilhelms Bad (man beachte das Schluß-s am Namen Wilhelm als Ausdruck herrschaftlichen Anspruchs). Die Brunnenallee mit den Heilwasserquellen bildet die Magistrale des rund 40 Hektar großen, unter Denkmalschutz stehenden Kurparks, des größten und schönsten Deutschlands. Für den Kurbetrieb bedeutsam sind neben dem genannten großen Badehaus ferner die Bauwerke Brunnensälchen (1838, heute Sitz der Spielbank), Wandelhalle (1844, zunächst Orangerie), Musikpavillon und schließlich auch – wegen der damals zahlreichen Kurgäste aus Russland – die russisch-orthodoxe Kirche (1899).

Das repräsentative Kaiser Wilhelms Bad, Sitz des exklusiven Kur-Royal Day Spa, mit der Statue Kaiser Wilhelms I. Weiterlesen
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2026, Februar 14.
Präzision, Monotonie, Rhythmik und komplexe Bildgewebe
Eindrücke von Petra Kammann

Nicht nur, dass der Einfluss der digitalen Massenmedien und der Maschinen auf unsere Existenz aktueller ist denn je und unsere Wahrnehmung prägt, wird in der Ausstellung unter dem Motto: „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ – Antrieb und Haltung gegenüber den Studierenden des einstigen Städeldirektors Thomas Bayrle (*1937) sichtbar. Der in Frankfurt lebende Künstler behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft wie Gier, Macht und Genuss, Werbe-, Konsum-, Alltags- und Kinoillusion und präsentiert sie in seinen Werken auf hintergründig humorvolle Art und Weise. In der großen Soloschau der Kunsthalle Schirn sind bis 10. Mai 2026 insgesamt 55 seiner Werke – vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten – zu sehen, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst, Soundinstallationen sowie eine Videoarbeit.

2020 – Besuch bei Thomas Bayrle zum Gespräch, Foto: Petra Kammann
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