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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Skulptur

Intervention von Jan Muche im Kabakov-Raum des Museums Wiesbaden

2026, September 22.

„Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“

Die Kunst von Jan Muche (*1975, Herford) thematisiert gesellschaftliche, linke Utopien. In dem Ilya Kabakov gewidmetem Künstlerraum treten im Museum Wiesbaden seine konstruktivistischen Skulpturen und Bilder in einen kontrastreichen Dialog mit Kabakovs raumgreifender Installation „Der Rote Waggon“. Die spektakuläre Intervention mit dem Titel „Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“ ist bis zum 4. April 2027 zu sehen.

Ausstellungsansicht; Foto: Hans-Bernd Heier

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„Maria Magdalena. Sin. Pray. Love“ im Städel Museum Frankfurt

2026, September 21.

Archetypus und Ikone des Feminismus

Von Margarete Berghoff

Nach der großartigen Ausstellung „Monets Küste“ ist „Maria Magdalena“ wieder eine Themenausstellung, die den Blick bündelt und gleichzeitig weitet. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Skulpturensammlung Liebieghaus, hat abermals sein Talent zum Dialog beider Museen unter Beweis gestellt. In zehn Räumen des Städel sind, thematisch gegliedert, rund einhundert Exponate beider Museen und bedeutende Leihgaben großer internationaler Museen ausgestellt: Malerei und Skulpturen vom Mittelalter bis Heute.

Gelungene Gegenüberstellung von Malerei und Skulptur, Ausstellungsansicht, Foto: Petra Kammann

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Das Casals Forum in Kronberg – Eine gelungene Synthese aus  Architektur, Akustik, Design und Kunst

2026, September 7.

Ein Rückblick auf das gelungene Gebäude zu Ehren des weltberühmten Cellisten Pablo Casals

Was Courage bewirken kann! Erinnernswertes vor dem Beginn des Kronberg Festivals (22.9. bis 4.10.2026) aus Anlass des 150. Geburtstags des weltberühmten Cellisten Pablo Casals

Von Annette Wittkopf

„Die Kronberg Academy wollte ein Powerhaus, die Kronberg Academy hat ein Powerhaus bekommen.“ So zeigt sich der renommierte niederländische Akustiker Martijn Vercammen zufrieden mit dem Ergebnis seiner Arbeit für das Casals Forum. Und er ist mit dieser Einschätzung nicht allein: „Klangtraum im Taunus: Eine Amöbe mit Spitzenakustik für die Kronberg Academy – das Casals Forum“, schwärmt die Neue Musikzeitung.

Blick auf das vollendete, farblich changierende Schindeldach des Casals Forums, Foto: Petra Kammann

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Die vollständig restaurierte Kirche St. Leonhard: Ein „Gewinn für Frankfurt und seine Gäste“

2026, August 14.

Lob für „grandiose Leistung“ an komplexer Wiederherstellung

Von Uwe Kammann

Ein unglücklicher Zufall – es gab ja eigentlich nur noch ein Thema in Frankfurt, ein Ja oder Nein zum farbigen Deko-Netz über der Konstabler Wache. Dabei waren und sind, gar nicht weit entfernt, zur fast gleichen Zeit zwei architektonische Kunst-Denkmale wiederzuentdecken: die subtil und sorgfältig renovierte Katharinenkirche an der Hauptwache und die nun auch mit ihrer nördlichen Vorhalle vollends sanierte und restaurierte Kirche St. Leonhard.

Schaukasten am Eingang zeigt Bilder der renovierten Nordvorhalle, Foto: Uwe Kammann

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Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

2026, Juli 31.

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

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„dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (2)

2026, Juli 9.

Imposantes Schaufenster für neue Generation von Designern und Forschern

Von Hans-Bernd Heier

Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization den Titel „World Design Capital“ (WDC) an eine Stadt oder Region. 2026 ist Frankfurt RheinMain die internationale Bühne für Design. Unter dem Titel „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ realisiert WDC zusammen mit regionalen Partnern und Institutionen „wegweisende Projekte und zahlreiche Veranstaltungen, die zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, für unser Zusammenleben und unseren Alltag“, so Prof. Roland Lambrette von der Design FRM gGmbH. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, die bis zum 9. August zu sehen ist.

„Aerodomestics“ von Valerio Sampognaro, HFBK Hamburg; © Foto: Valerio Sampognaro

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Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preis an die Bildhauerin Wanda Pratschke im Nebbienschen Gartenhaus

2026, Juli 1.

Wohlverdient und Unbesiegbar

Kulturdezernentin Ina Hartwig gratuliert, Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann laudiert

Im sonnendurchströmten Nebbienschen Gartenhaus wurde am am 24.06.2026 die Ausstellung „Die Wohlverdiente“ mit den Skulpturen und Zeichnungen von Wanda Pratschke eröffnet. Verbunden damit war die Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preises. Die diesjährige Preisträgerin verkörpert ideal die Konzeption des Ilse-Hannes-Preises, der ältere Künstlerinnen und Künstler mit einem qualitätsvollen Werk auszeichnet, die in Frankfurt und Umgebung wohnen und arbeiten und nicht durch z.B. eine Professorenpension abgesichert sind. Kulturdezernentin Ina Hartwig, vertreten durch die Frankfurter Kulturamtsleiterin Sybille Linke, gratulierte der Bildhauerin Pratschke und dankte der Künstlerin im Namen der Stadt Frankfurt. Die Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann hielt bei der Feierstunde die Laudatio.

Dr. Andreas Hansert, Vorstand der Ilse Hannes-Gesellschaft, begrüßte die Preisträgerin und führte in den Preis ein, Foto: Barbara Walzer

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7. Skulpturen-Triennale in Bingen eröffnet

2026, Mai 21.

Kulturelles Highlight mit überregionaler Strahlkraft

Von Hans-Bernd Heier

Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein ist feierlich eröffnet worden und kann bis zum 4. Oktober 2026 bei freiem Eintritt besichtigt werden. Unter dem Titel „VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT“ versammeln sich entlang des Rheinufers und in den zwei Kirchen der Stadt – Basilika St. Martin und Kapuzinerkirche St. Laurentius – zwanzig künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland. Die Skulpturenschau vor dem herrlichen Panorama des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal wird seit 2008 von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung ausgerichtet.

Lena Marie Emrich „Talk of the Town“, verzinkter Stahl, 2024; © Lena Marie Emrich; Foto: Hans-Bernd Heier

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60 Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung und das Finale des Marielies Hess-Kunstpreises

2026, Mai 18.

Ein Resumee des Marielies Hess-Kunstpreises, Teil 3

von Brigitta Amalia Gonser

Nun zu dem Marielies Hess-Kunstpreis, den die Marielies Hess-Stiftung seit 2011 im zweijährigen Rhythmus auslobt, einen Preis für ältere, arrivierte, hessische Künstlerinnen und Künstler, dotiert mit 4.000,- €. In Verbindung dazu wird eine repräsentative Ausstellung des Künstlers in Kooperation mit einem adäquaten Ort in Frankfurt am Main organisiert.

Brigitta Amalia Gonser, Kuratorin der Marielies Hess-Stiftung, Foto: Paul Alexander Englert

Als Kunstvermittlerin arbeite ich schon seit zwanzig Jahren kuratorisch mit der Marielies Hess-Stiftung zusammen und begrüße diese Entscheidung von sozialer und kulturpolitischer Tragweite. Ein Preis für die Generation 40/50+ der älteren, namhaften Künstler und Künstlerinnen aus Hessen. Darauf möchte ich etwas ausführlicher eingehen.

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Die Marielies Hess-Stiftung: 60. Jubiläum und ihr Finale

2026, Mai 15.

Ein Resumee: Teil 2

Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser

Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen

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