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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Skulptur

“ Palindrome“ – Mode trifft auf Malerei. Nina Holleins und Philipp Schweigers Kreationen im Kunstverein Familie Montez

2021, Juli 2.

Extravagante Slow Fashion zwischen zarter Landschaftsmalerei

Gemischtes Doppel aus Farben, Rhythmen und Texturen

von Petra Kammann

Viereinhalb Jahre war Nina Hollein, die kreative Frau des ehemaligen Städeldirektors und heutigen Direktors des Metropolitan Museums Max Hollein, mit dem sie nun in New York lebt, nicht mehr in Frankfurt. Doch zur ersten Frankfurt Fashion Week ist die gebürtige Wienerin in ihre „zweite Heimat“ zurückgekehrt mit der Ausstellung „Palindrome“ im Kunstverein Familie Montez, in der sie ihre so inspiriert pfiffige wie nachhaltige Mode den besonderen Landschaftsgemälden ihres Zwillingsbruders Philipp Schweiger gegenübergestellt: Einfach große Klasse!

Nina Hollein vor den Bildern ihres Zwillingsbruders Philipp Schweizer, in der Ausstellung „Palindrome“, Foto: HolgerMenzel @Stadt Frankfurt

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CYPRIEN GAILLARD. Eröffnung des Frankfurter Schachts mit einer Performance

2021, Mai 25.

Über zwei Jahre hinweg hat sich der Berliner Künstler Cyprien Gaillard, bekannt für seine Bierpyramide „The Recovery of Discovery“ in den Berliner KW, mit einem grauen Lüftungsschacht in den einstigen Wallanlage befasst und eigens für den Ort in der Taunusanlage, zwischen den S-Bahn-Aufgängen 3 und 4 der Taunusanlage und gegenüber der Adresse Taunusanlage 12 in Frankfurt Main, eine besondere Skulptur konzipiert: den sogenannten  Frankfurter Schacht (2021). Inmitten des öffentlichen Raums entstand so ein Ort der Intimität.

Cyprien Gaillard, Frankfurter Schacht, 2021 (detail)

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„Realität & Emotion“ von Käthe Kollwitz im Kunstforum Ingelheim

2021, Mai 22.

Mit eindringlicher Kunst politisch wirken – der Mensch im Zentrum ihrer anrührenden Arbeiten

Von Hans-Bernd Heier

Erstmals wird in einer monografischen Ausstellung der !Internationalen Tage Ingelheim“ der Blick auf das Werk einer bildenden Künstlerin gerichtet – auf Käthe Kollwitz (1867–1945). Sie ist eine der bedeutendsten und bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als grandiose Zeichnerin und technisch experimentierende Druckgrafikerin hat Käthe Kollwitz zu einem unverkennbaren Stil gefunden.

Käthe Kollwitz „Selbstbildnis mit aufgelegter Hand“, 1905, schwarze Kreide und Graphitstift auf gelblich braunem Ingres-Bütten; Hamburger Kunsthalle; Foto: Hamburger Kunsthalle/ bpk; Foto: Elke Walford

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HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel

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Daniel Canogars „Latencies“ in der Galerie Anita Beckers

2021, April 16.

Geniale Ingenieurin Natur 

Symbolisch leuchtet die Pandemie aus den Objekten des hispano-amerikanischen Künstlers Daniel Canogar, der die Schnittstellen und Übergänge zwischen virtuellen und realen Welten untersucht und in abstrakten Animationen auf flexiblen LED-Bildschirmen einfängt.

In diesem Leuchtteppich von Conegar sammeln sich die Informationen über den weltweiten Niederschlag; Foto: Petra Kammann

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Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Artjom Chepovetskyy „Alabaster Blue“ – Ausstellung in der Galerie Heike Strelow

2021, März 30.

Tiefe, Transparenz, Farbe, Frische und Zartheit

von Petra Kammann

Unter dem Titel „Alabaster Blue“ werden die jüngsten Bilder des gebürtigen Ukrainers Artjom Chepovetskyyn auf Chiffon, Holz und Papier in der Galerie Heike Stresow präsentiert. Diese Werke sind geprägt durch Chepovetskyys medienübergreifende Auseinandersetzung mit den Grundsatzfragen der Malerei.

Die Galeristin Heike Strelow vor 2021 Mixed Media auf Chiffon, 14 von Artjom Chepovetskyy; Foto: Petra Kammann

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„Die Unbesiegte“ von Wanda Pratschke: eine verheißungsvolle Vorschau

2021, März 26.

Von Erhard Metz

„Der Abend des Lebens gibt mir geheimnisvolle Weisheit, und künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“ schrieb der bedeutende schottische Dichter und Goethe-Zeitgenosse Thomas Campbell. Nun können Schatten auch lichtvoll hell sein, hell wie von künstlerischer Hand geformter Gips. Und die über den Lauf eines Lebens erworbene „geheimnisvolle Weisheit“ gipfelt in einem durchaus autobiografisch zu verstehenden Werk der großen Frankfurter Bildhauerin Wanda Pratsche mit dem Titel „Die Unbesiegte“.

„Die Unbesiegte“, Gipsmodell, Ende Oktober 2020, 105 x 195 x 80 cm, ca. 1,2 Tonnen Gips, Gewicht der künftigen Bronzeskulptur ca. 10 Zentner
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Künstler im Lockdown. Kunst und Krise – Eine Gruppenausstellung in der Heussenstamm Galerie (1)

2021, März 22.

Stau, Stop and Go… Distanz, Reales und Surreales

Ein Rundgang mit Petra Kammann

Was bedeutete die monatelange globale Pandemiesituation, der Lockdown im Frühjahr 2020, für die Künstler und Künstlerinnen der Region? In zwei aufeinanderfolgenden Teilen zeigt die Galerie Heussenstamm, wie vielschichtig die lokale Kunstszene dieser Ausnahmesituation begegnet. Arbeiten von 46 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind dort zu sehen.

Blick aus dem Inneren der Heussenstamm Galerie mit (rechts) der Arbeit von Jue Löffelholz, „Eclipse of Reason, 2021“ und (links) im Fenster der Skulptur von Oliver Tüchsen, Aliennest, 2020, Kronkorken (von Corona) und Metallbänder; Foto: Petra Kammann

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Neustart Kultur: Bühne frei für Franziska Kneidls phantastische Gestalten, Porträts und imaginierte Naturbilder

2021, März 15.

Diskret verhüllt und raumgreifend

Eindrücke von Petra Kammann 

Die Kai Middeldorff Galerie zeigt neue Arbeiten auf Papier von Franziska Kneidl, die im Lockdown entstanden. Bekannt ist die Künstlerin für ihre bis zu viereinhalb meterhohen Figurinen aus bemalten und drapierten Folien, die man in Frankfurt u.a. im MMK und dauerhaft seit dem letzten Jahr auch im Museum Angewandte Kunst sehen kann. In ihren neuen Arbeiten, die seit Beginn der Pandemie entstanden, legt Franziska Kneidl ihre Arbeitsprozesse erstmals so an, dass dabei verschiedene Menschenbildnisse mit ausdrucksstarken Gesichtern und fesselnden Blicken entstehen. Die darüberliegenden teils schimmernden Roben verleihen den Bildern Glanz, Tiefe und Magie. 

Franziska Kneidl, Figurine U.W. in Kristallinfolie gewickelt; Foto: Petra Kammann

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