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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

Wenn Steine sprechen – Die Restaurierungswerkstatt des Archäologischen Museums

2020, November 28.

Von Trümmern, Gräbern und Gelehrten 

Ins Steindepot der Stadt Frankfurt mit Thomas Flügen

Von Petra Kammann

Irgendwo zwischen Baustellen, dem Mediamarkt und dem Möbeldiscounter Poco, dem Autohaus Subaru, Carglass und Mac Donalds, dem Hessen-Center und einem runtergekommenen Jugendzentrum lagern im industriell geprägten Frankfurter Osten in einer ehemaligen Industriehalle mehrere Jahrtausende Menschheitsgeschichte in Fragmenten. Die Funde im Steinarchiv der Stadt Frankfurt erzählen vom Alltag der Menschen und liefern Details über das gesellschaftliche Zusammenleben verschiedener Epochen…

Wächst Gras darüber… Die Schätze müssen erst wieder befreit werden; Alle Fotos: Petra Kammann

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Hessischer Kulturpreis an Caricatura Museum Frankfurt und Galerie für Komische Kunst in Kassel

2020, November 24.

Talentschmieden für satirische Bildkunst ausgezeichnet

Von Hans-Bernd Heier

Mit dem Hessischen Kulturpreis 2020 werden das „Caricatura Museum Frankfurt – Museum für komische Kunst“ und die „Galerie für Komische Kunst“ in Kassel geehrt. Das herausragende Engagement der beiden Institutionen rund um das Genre der Karikatur wird mit dieser Auszeichnung gewürdigt, wie die Vorsitzenden des Kuratoriums Hessischer Kulturpreis, Ministerpräsident Volker Bouffier und Staatsministerin Angela Dorn, bekanntgeben. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45.000 Euro dotiert. Aufgrund der derzeitigen Corona-Einschränkungen wird die Ehrung erst im kommenden Jahr überreicht.

Traxlers Elch-Skulptur ist das „Markenzeichen“ des Museums für Komische Kunst; © Hans Traxler; Foto: Hans-Bernd Heier

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Thomas Bayrles neue Kirchenfenster im Kloster Eberbach

2020, November 22.

Petra Kammann über die Vexierbilder des Thomas Bayrle – Rhythmisiert und ineinander verwoben 

Der Objektkünstler, Maler, Grafiker und Video-Künstler Thomas Bayrle – oft als Artist des „German Pop“ klassifiziert – ist regelmäßig auf den großen internationalen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Kasseler Documenta mit raumgreifenden Arbeiten vertreten. Nun hat er in der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Eberbach ein Glasfenster mit dem mittelalterlichen Pietà-Motiv, der Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu Christi, geschaffen. Da ich mir wegen des erneuten Lockdowns die Fenster vor Ort im Kloster Eberbach am Wochenende leider nicht anschauen konnte, beschloss ich, den Künstler aufzusuchen, um mir einen Blick hinter die Kulissen seines künstlerischen Tuns zu verschaffen und ihn auf seine Beziehung zur Religion zu befragen. Bericht über einen Besuch in seinem Atelier. 

Neues Arkadenfenster mit der Pietà des Künstlers Thomas Bayrle im Kreuzgang des Kloster Eberbach, Foto: Stiftung Kloster Eberbach/ Sven Moschitz

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Bye, bye Mister Göpfert – Ein Interview des OB Feldmann mit dem FR-Journalisten

2020, November 17.

Claus-Jürgen Göpfert geht in Ruhestand – Ein Interview des OB Peter Feldmann persönlich mit dem FR-Urgestein…

Hut, Bart – und immer einen gelben Klebezettel zur Hand: So kennen die Frankfurter Claus-Jürgen Göpfert. 35 Jahre lang berichtete er für die „Frankfurter Rundschau“ über das politische Geschehen in der Mainmetropole (so viel Kontinuität soll ihm heutzutage mal ein junger Journalist nachmachen können!). Am 11. November hatte er seinen letzten Arbeitstag. Corona verhinderte, dass wir den geschätzten Kollegen bei einer PK trafen, um nochmal mit ihm alles zu beratschen…
Zu seinem Abschied lud Oberbürgermeister Peter Feldmann „Göpfi“, wie er liebevoll genannt wurde, in sein Dienstzimmer zum Gespräch ein, diesmal mit umgedrehten Rollen. Denn hier stellte ausnahmsweise das Stadtoberhaupt die Fragen, die das Presseamt aufgezeichnet hat.

Claus-Jürgen Göpfert in der „neuen“ Frankfurter Altstadt, Foto: Petra Kammann

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Frankfurter Buchmesse stellt sich für die Zukunft neu auf

2020, November 13.

Transformationen und Einschnitte 

Die Frankfurter Buchmesse hat einen Prozess zur Modernisierung ihres Konzeptes begonnen. Ziel ist es, den Fortbestand der Messe am Standort Frankfurt/M. langfristig zu sichern.

In diesem Jahr blieben zur Frankfurter Buchmesse die Messehallen leer; Foto: Petra Kammann

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Die diesjährigen Chemie-Nobelpreise an die beiden Frauen Emmanuelle Charpentier und Jenny Doudna

2020, November 11.

Triumpf der Grundlagenforschung. Ein Rückblick

von Renate Feyerbacher

Es heißt, dass Wissenschaftler*innen, die den Paul Ehrlich Preis erhalten, Chancen haben, den Medizin-Nobelpreis zu erhalten. Zuletzt war es der amerikanische Krebsforscher James Allison, der 2015 den Paul Ehrlich – Ludwig Darmstädter Preis in Frankfurt erhielt und drei Jahre später den Medizin-Nobelpreis.

James Allison am 14. März 2015 an der Universität Frankfurt; Foto: Renate Feyerbacher

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Gedenken der Synagogenzerstörungen am 9. November 1938 – Heute digital!

2020, November 9.

Die Zerstörungen, Vertreibungen und Morde am 9. November 1938 waren ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Schoa. Daran wollen wir erinnern. In diesem Jahr hätte es am 9. November an der Gedenkstätte Synagoge Friedberger Anlage eine Versammlung gegeben, wo einst die größte Synagoge Frankfurts stand. Doch haben die aktuellen Entwicklungen eine Verlagerung des Gedenkens in den digitalen Raum erfordert.

Erinnerung an den Brand der größten Synagoge an der Friedberg Anlage 1938, Abb. Jüdische Gemeinde Frankfurt

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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Jüdisches Museum Frankfurt: „Wir sind Jetzt“ vermittelt Geschichte in empathischen Geschichten (2)

2020, November 1.

Alles neu: Jüdisches Museum Frankfurt glänzt mit “Lichtbau“, saniertem Rothschild-Palais und neuer Dauer- und Wechselausstellung

Von Hans-Bernd Heier

Nach rund fünf Jahren Bauzeit haben das Erweiterungsgebäude, der sogenannte Lichtbau, und das sorgfältig sanierte Rothschild-Palais die Türen für die Besucherinnen und Besucher geöffnet, die sie leider Corona-bedingt im November wieder schließen müssen. Infolge der politischen Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss auch Deutschlands erstes kommunales Jüdisches Museum, nur 11 Tage nach seiner Eröffnung seine Ausstellungen schließen und seine Bildungsangebote vor Ort absagen. Bis einschließlich Donnerstag hatte das Museum bereits über 4.500 Besucherinnen und Besucher. Mit dem gelungenen architektonischen Ensemble am alten Ort, aber mit neuer Adresse, Bertha-Pappenheim-Platz 1, erhielt die Mainmetropole ein neues Zentrum für jüdische Geschichte und Gegenwart.

Blick auf den Erweiterungsbau von Staab Architekten, Foto: Petra Kammann

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„Wir sind Jetzt“: Geschichte in empathischen Geschichten im neuen Jüdischen Museum (1)

2020, Oktober 29.

Alles neu: Jüdisches Museum Frankfurt glänzt mit “Lichtbau“, saniertem Rothschild-Palais und neuer Dauer- und Wechselausstellung

Von Hans-Bernd Heier

Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main war das erste nach der Schoa errichtete kommunale Jüdische Museum Deutschlands. Nach rund fünf Jahren Bauzeit haben das Erweiterungsgebäude, der sogenannte „Lichtbau“, und das sorgfältig sanierte Rothschild-Palais die Türen für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Mit diesem gelungenen architektonischen Ensemble erhält die Mainmetropole ein neues Zentrum für jüdische Geschichte und Gegenwart. Das älteste Jüdische Museum in der Bundesrepublik präsentiert in der neuen Dauerausstellung „Wir sind Jetzt“ die jüdische Geschichte Frankfurts von der Aufklärung bis zur Gegenwart.

Das Gebäude-Ensemble des neuen Jüdischen Museums mit der Skulptur „Untitled“ von Ariel Schlesinger; Foto: Petra Kammann

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