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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

Ikonenmuseum mit neuer Ausstellungsarchitektur und inhaltlicher Neukonzeption

2021, März 4.

Neukonzeption nach 30 Jahren

Mit dem Ikonenmuseum im Barockbau des Deutschordenshauses hatte im März 1990 das von Hilmar Hoffmann initiierte Museumsufer seinen östlichen Abschluss gefunden. Nach 30 Jahren wurde dieses erstmalig einer umfassenden Sanierung und Renovierung unterzogen. Nun, nach einer über einjährigen kompletten Umbau- und Renovierungsphase, baulich, inhaltlich und digital auf den neuesten Stand gebracht, öffnet das Ikonenmuseum mit einem neuen Präsentations- und Raumkonzept sowie einer inhaltlicher Neukonzeption wieder. Die Ikonen und weiteren religiösen Objekte aus Russland, Griechenland, Rumänien oder Äthiopien, die für das unmittelbare Erleben der sakralen Kunstwerke entwickelt wurde, können die Besucherinnen und Besucher, sobald die Museen öffnen dürfen, in einer völlig neuen Ausstellungsarchitektur entdecken.

Konstanze Runge, kuratorische Leiterin seit September 2019 

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Schwarze Pädagogik. Die deutschkritische Fassadenparole am Schauspiel Frankfurt

2021, März 1.

Wen soll sie erreichen, was soll sie bewirken? Und was löst sie tatsächlich aus?

Ein Kommentar von Uwe Kammann

Parole an der Fensterfront von Schauspiel Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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GILBERT & GEORGE – Eine Retrospektive des Künstler-Duos in der Schirn Kunsthalle

2021, Februar 28.

ÜBER 50 JAHRE „LIVING SCULPTURE“

Schon zu Beginn ihrer Karriere wurden Gilbert & George zur Living Sculpture, in der Kunst wie im täglichen Leben. Sie schufen nicht nur Kunst, sie selbst wurden Kunst. Mittlerweile zählen sie zu den weltweit bekanntesten Künstlern. Das ist keineswegs überraschend, da sie sich in ihren Werken mit den fundamentalen Themen der Menschheit auseinandersetzen: Politik, Religion, Sexualität und Schönheit. Letztlich geht es in ihrer Kunst um das menschliche Leben.“ So Hans Ulrich Obrist und Daniel Birnbaum, die Kuratoren der Ausstellung „Gilbert & George. The Great Exhibition“ das Künstler-Du0, für welche die Künstler ca. 45 ihrer großformatigen Bilder von 1972 bis 2019 ausgewählt haben.

GILBERT & GEORGE. THE GREAT EXHIBITION, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2021, Foto: Norbert Miguletz

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(Des-)Illusionstheater: Wie geht es weiter mit den Städtischen Bühnen?

2021, Februar 24.

Neue Diskussionsrunden mit vielfältigen Aspekten – Repräsentation adé, Öffnungsmodelle illusionär?

Eingesammelte Beoachtungen und Schlussfolgerungen

von Uwe Kammann

„Deutsch mich nicht voll“: Mit diesem Slogan wirbt das Schauspiel Frankfurt in dieser Spielzeit per Fassaden-Riesenbanner für seine Interpretation politischer Korrektheit. ‚Theater mich nicht länger voll’: So werden manche inzwischen auf den Prozess reagieren, der mit den Frankfurter Plänen für Sanierung oder Neubau von Schauspiel und Oper verbunden ist, die derzeit in der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz hinter einem gemeinsamen Foyer und unter der komplexen Dachanlage eines gemeinsamen Hauskomplexes spielen.

„Das Theater kann der Ort sein, in dem es so scheint, als ob etwas geschehe“ – Wandmotto im Neuen „Maillon, Theater Straßburg – Europäische Bühne“; Foto: © Charly Broyez

Über vier Jahre Diskussionen, ein Hin und Her um Optionen, um Vorschläge, um Standorte, um Kosten, um Konzepte, um Abriss oder Erhalt, auch um Zukunftsvisionen. In Symposien, auf vielfältigen Podien ganz verschiedener Veranstalter wurde debattiert, in konstanten und in wechselnden personellen Konstellationen. Zuletzt wieder im Deutschen Architekturmuseum, dann in der Regie der Goethe-Bürgeruniversität, davor bei der Initiative Zukunft der Städtische Bühnen. Die für eine Rekonstruktion des ursprünglichen 1902er-Baus streitende Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus wurde geschnitten, ihr per Unterschriftenzahl erfolgreiches Bürgerbegehren hängt per städtischem Prüfverfahren immer noch in der Luft – Demokratie geht in einem solchen Fall sicher anders.

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Ein Novum: Ankauf eines Zeichnungskonvoluts von Greser & Lenz für das Caricatura

2021, Februar 22.

Anders als im Falle des Nachlass-Erwerbs von F. K. Waechter hat sich die Stadt Frankfurt diesmal nicht lumpen lassen. Der Kultur- und Freizeitausschuss der Stadtverordneten-versammlung hat dem Kauf eines Konvoluts von rund 400 Zeichnungen von Greser & Lenz mit den thematischen Schwerpunkten Tagespolitik und deutsche Geschichte zugestimmt. Das ist für die Sammlung des Caricatura Museums Frankfurt insofern von Bedeutung, da beide Zeichner noch mit den Mitgliedern der Neuen Frankfurter Schule zusammengearbeitet haben. Dem Museum Caricatura ist es durch den von Kulturdezernentin Hartwig neu geschaffenen Ankaufsetat somit erstmals ermöglicht worden, Kunstwerke für die eigene Sammlung zu erwerben und diese so zu erweitern.

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Das Museum leuchtet. Licht-, Farb- und Klanginstallationen auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums

2021, Februar 19.

#dasmuseumleuchtet

Eine Skulptur, viele Deutungen: Für den Vorplatz des neuen Jüdischen Museums schuf Ariel Schlesinger eine spektakuläre Skulptur aus Aluminium. Ariel Schlesinger Skulptur „Untitled“, die das Rothschildpalais mit dem Neubau des Jüdischen Museums verbindet, ist schon bei Tageslicht ein so irritierender wie einprägsamer Hingucker. Zwei in Aluminium gegossene Bäume sind miteinander in einer Baumkrone verschränkt, wobei der eine den anderen Baum mit in den Himmel ragenden Wurzeln trägt. Nun taucht das Jüdische Museum täglich zwischen 19 und 21 Uhr das eigens für den neu geschaffenen Bertha-von-Pappenheim-Platz gestaltete Kunstwerk von Ariel Schlesinger in ein sich veränderndes Licht-Spiel aus wechselnden Projektionen.

Ariel Schlesinger, „Untitled“, Jüdisches Museum

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Streaming im Holzhausenschlösschen zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus im Rhein-Main-Gebiet

2021, Februar 13.

Auftakt zu einer neuen Reihe im Holzhausenschlösschen: Eine Region und die Schuld. Der Nationalsozialimus und seine Nachgeschichte im Rhein-Main-Gebiet. Prof. Dr. Walter Pehle, langjähriger Lektor im S. Fischer Verlag und Herausgeber der „Schwarzen Reihe“ mit über 250 Titeln, erinnerte an Ernst Klee, den Journalisten, dokumentarischen Filmer und Pionier der medizinischen Zeitgeschichte. Es ist ab sofort im Streaming nachzuhören.

Prof. Dr. Walter Pehle, Herausgeber der „Schwarzen Reihe“; Foto: Petra Kammann

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The Sound of Disney  –  die Klangwelt der klassischen Animationsfilme der Jahre 1928 bis 1967

2021, Februar 11.

„Alles bleibt im Ohr“

Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum & Filminstitut (DFF)

von Renate Feyerbacher

Schon längst wollten sie wieder weg sein die Stars von Walt Disney. Beehren wollten sie uns zuerst von Mai bis Oktober 2020, dann haben sie ihren Aufenthalt von August bis 10. Januar in Aussicht gestellt und ein spannendes Begleitprogramm wurde ihnen gewidmet. Nun sind sie immer noch da und hoffen auf das Ende des erneuten Lockdowns. Sie versprachen soeben, danach noch zehn Wochen lang im DFF Frankfurt zu bleiben und sich von Vorträgen und Filmen begleiten zu lassen. Prima.

Hauptplakat mit Dschungelbuch, Fotos: Renate Feyerbacher

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Heldinnen im Leben und in der Sprache

2021, Februar 7.

Ein Gespräch mit Anne Weber

Eigentlich hätte Anne Weber, die in Paris lebende Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020, in diesen Tagen eine Lesereise durch Deutschland und die Schweiz gemacht. Stattdessen finden Zoom-Lesungen ohne reales Publikum an verschiedenen Orten statt. Bei ihrem kurzen Frankfurt-Besuch traf Petra Kammann sie zum Interview.

Anne Weber bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in Frankfurt; Alle Fotos: Petra Kammann

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„Einfach Grün – Greening the City“ im Deutschen Architekturmuseum

2021, Januar 28.

Unsre Städte zum Atmen und Blühen bringen

Von Petra Kammann

Grün ist die Hoffnung? Aber Ja. Denn Grün steht für Gleichgewicht, den Frühling, die Natur, das Leben, für Glück, Wachstum, Harmonie, Gesundheit, Regeneration und vieles andere mehr. Selten waren Grünräume so gefragt wie seit der Bedrohung durch das Corona-Virus. Viele flüchten sich daher aufs Land. Dabei versprechen architektonische Beispiele in Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Wien, Mailand, Amiens oder Singapur durch die Begrünung von Fassaden, Dächern und Hinterhöfen ein Mehr an Lebensqualität. Kann dieses Grün in der Architektur auch dazu beitragen, das Klima in den Städten zu verbessern, Hitzebildung und Feinstaubbildung zu reduzieren und damit das Wohlbefinden der Menschen zu steigern? Solchen und auch anderen und praktischen Fragen geht eine Ausstellung im Deutschen Architektur Museum (DAM) nach.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal ließ eigens für diese Ausstellung Vogelhäuschen für diese neuen grünen Orte entwickeln; alle Fotos: Petra Kammann

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