home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

Open air-Soiree mit Cello solo: Bettina Kessler spielt Werke von Bach und Kodály

2020, Juli 6.

Von Erhard Metz

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – die alte sprichwörtliche Weisheit bestätigte sich unlängst wieder einmal im Park zwischen den Gästehäusern der Frankfurter Goethe-Universität. Zum vierten Mal hatten Professor Jürgen Bereiter-Hahn, Vorsitzender des Stiftungsrats der „Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität“, und die Konzertpianistin, Musikcoachin und Konzertorganisatorin Viviane Goergen zu einer musikalischen Veranstaltung eingeladen – trotz bedenklichster Wetterlage unter freiem Himmel mit dem vorgeschriebenen Abstand zwischen den Gästen, der Corona-Pandemie geschuldet. Am Ende gab der „Wettergott“ dazu seinen Segen.

Cellistin Bettina Kessler im Park der Universitätsgästehäuser Weiterlesen

Ferien, die schlau machen: Deutschsommer 2020

2020, Juli 5.

Beginn ist der  6. Juli 2020

„Gerade jetzt ist der Bedarf der Kinder im Bereich Sprachförderung – aufgrund der zeitweiligen Schulschließungen – besonders hoch. Daher haben wir gemeinsam einen Weg gefunden, um das Programm auch 2020 möglich zu machen. Der Deutschsommer findet in diesem Jahr anders statt, als wir alle es gewohnt sind. Das Entscheidende ist aber: Er wird stattfinden“, sagt Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Ein Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main, dem Dezernat für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt , der VHS Frankfurt, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten und dem Stadtschulamt; Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Palmengarten: Eingang Siesmayerstaße öffnet wieder

2020, Juli 3.

Das historische Eingangsschauhaus zum Palmengarten an der Siesmayerstraße dient künftig nur als Eingang, Foto: Petra Kammann

Pünktlich zum Ferienbeginn öffnet der Palmengarten ab Montag, 6. Juli, seinen Eingang in der Siesmayerstraße. Damit stehen den Besucherinnen und Besuchern nun wieder zwei Eingänge zur Verfügung.

Weiterlesen

ZUR ZUKUNFT DER STÄDTISCHEN BÜHNEN. Standorte und Stadträume

2020, Juni 19.

Eine Ausstellung des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt im Deutschen Archtitekturmuseum (DAM) 

Nachdem sich im Januar 2020 das Frankfurter Stadtparlament für einen Neubau des Hauses entschieden hatte, weil eine neuerliche Untersuchung von 2019 zu Sanierungsmöglichkeiten ergab, dass eine Sanierung des hochkomplexen Gebäudeensembles mindestens rund 850 Millionen Euro kosten würde, ohne die bestehenden funktionalen Mängel beheben zu können, standen damit die Fragen, ob alle Funktionen unter einem Dach realisierbar sind oder ob die Errichtung von zwei eigenständigen Häusern sinnvoll ist, ebenso zur Diskussion wie die Frage nach möglichen und auch geeigneten Standorte für Oper und Schauspiel. Nachdem nun die Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ unterdessen verschiedene Standorte geprüft hat, liegen die Ergebnisse der Variantenuntersuchung, die im Auftrag des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt von PFP PLANUNGS GmbH sowie gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner erarbeitet wurden, vor. Sie sind ab dem 20. Juli 2020 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) der Öffentlichkeit zu sehen.

Blick in die aktuelle Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum, Fotos: Petra Kammann 

Weiterlesen

Städtische Bühnen: Durchbruch, Aufbruch, und …

2020, Juni 11.

Eine Podiumsdiskussion im Architekturmuseum präzisiert die Perspektiven

von Uwe Kammann

Darauf haben viele lange gewartet: eine klar erkennbare Vorwärts-Perspektive bei den Städtischen Bühnen. Jetzt, endlich, können attraktive Visualisierungen von Modellvarianten möglicher Neubauten in unterschiedlichen örtlichen Konstellationen die Augen derer öffnen, die sich bislang unter Neubauten für Oper und Theater nicht viel oder gar nichts vorstellen konnten – und deshalb lieber beim liebgewordenen Bekannten verharren wollten: der langen Glasfassade am Willy-Brandt-Platz. Und eine Podiumsdiskussion, direkt an diese endlich realisierte Modellvorstellung geknüpft, hat den Eindruck bestärkt: Auf dieser Grundlage ist eine Verständigung über die künftigen Perspektiven möglich. Mithin: Es gibt einen Durchbruch, der jetzt auch einen dynamischen Aufbruch signalisiert. Und verspricht.

v.l.n.r.: Peter Cachola Schmal,  Direktor (DAM), Kulturdezernentin Ina Hartwig, Torsten Becker, Stadtplaner und Vorsitzender des Frankfurter Städtebaubeirats, Anselm Weber, Intendant des Frankfurter Schauspiels, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Erste Modelle und Varianten für einen Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt vorgestellt

2020, Juni 10.

Kulturdezernentin favorisiert „Kulturmeile“ mit Oper an der Neuen Mainzer Straße

Von Uwe Kammann

Voilà, es gibt Visionen. Und auch schon eine vom Kulturdezernat favorisierte Lösung: nämlich den Neubau eines Opernhauses in Verbindung mit einem 190-Meter-Büroturm an der Neuen Mainzer Straße, genau dort, wo bislang die Sparkasse mit einem relativ schlichten Bau in Form eines langen U das Bild beherrscht. Zu diesem als „besonders vielversprechend“ bezeichneten Lösungsmodell gehört die Koppelung mit einem Neubau für das Schauspiel am bisherigen Standort, dem Willy-Brandt-Platz.

Kombination von Oper und Turm zwischen der Taunusanlage und Neuer Mainzer Straße. Abb.: ©gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Weiterlesen

Skulpturen im Vorübergehen – „En Passant“. Impressionismus in der Skulptur. Ein Interview mit Alexander Eiling

2020, Juni 8.

Crossmediale Reflexe und Skulpturen

Die Werke von Degas, Rodin, Rosso, Troubetzkoy und Bugatti stehen in der Schau „En passant“ im Städel Museum für die Grundfrage nach der Existenz einer impressionistischen Skulptur schlechthin. Deswegen sind die künstlerischen impressionistischen Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik denen der Bildhauerei dialogisch gegenübergestellt. Über das Konzept der Ausstellung sprach Petra Kammann mit Alexander Eiling, dem Leiter Kunst der Moderne des Städel.

Dr. Alexander Eiling, Leiter Kunst der Moderne des Städel und mit Dr. Eva Mongi-Vollmer Kurator der Ausstellung „En passant“, Alle Fotos: Petra Kammann

Weiterlesen

Aktueller denn je, die bewegende Geschichte des Friedenspreises – Erinnerung an den ersten Preisträger Max Tau

2020, Juni 6.

Am Anfang des Friedenspreises stand eine Idee – Vor 70 Jahren erhielt Max Tau den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

 

Max Tau © Friedenspreis-Archiv

Im Jahr 1949 überzeugte der Schriftsteller Hans Schwarz eine Gruppe von deutschen Verlegern und Buchhändlern von seinen Überlegungen, eine Stiftung für einen Friedenspreis zu gründen, der erstmalig an Max Tau und anschließend weiter an andere Humanisten und Schriftsteller vergeben werden sollte. Am 3. Juni 1950 wurde dann der Verleger und Autor Max Tau als erster Preisträger des „“Friedenspreises Deutscher Verleger“ “ausgezeichnet. Sie erhofften sich damals, dass der Preis dazu beitragen würde, Deutschland aus seiner kulturellen Isolation herauszuholen und das humanistische Gedankengut wieder in die Gesellschaft einzubringen. Immanuel Kants Ansichten über den Menschen als freies Wesen mit weltweit gültigen Menschenrechten, welche in seinem Werk „Zum ewigen Frieden“, die Grundlage ihrer Überlegungen wurden, sind noch heute ganz frisch.

Weiterlesen

Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (2)

2020, Mai 31.

Von Erhard Metz

„Gemischte Gefühle“ lautet der Titel der Gruppenausstellung der IFB-Stiftung (Inklusion durch Förderung und Betreuung) aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens im Frankfurter Kunstverein Familie Montez, über die wir bereits im ersten Abschnitt unseres Berichts informierten. Kurz nach ihrer Eröffnung fand sie durch das hereinbrechende Corona-Virus in das gesellschaftliche Leben ein abruptes Ende; inzwischen wurde sie wiedereröffnet, und die Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern können bis zur Finissage am 7. Juni 2020 besichtigt und auch erworben werden. Und nicht zuletzt verdient die IFB-Stiftung gerade in diesen Corona-Monaten – unter ihrem aktuellen Motto „soziale Arbeit in Zeiten sozialer Distanz“ – Aufmerksamkeit und Förderung.

Sandra Mann, „I feel B“, „Nina (Heusenstamm)“, 2009, Archivalischer Vintage Pigmentdruck auf Canvas, Edition 5/5, 80 x 90 cm

Weiterlesen

Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (1)

2020, Mai 29.

Von Erhard Metz

Gemischte Gefühle durchleben wir in diesen vom neuartigen Corona-Virus geprägten Wochen und Monaten wahrhaftig – und beim Betreten des nach der Schließung jetzt wiedereröffneten Frankfurter Kunstvereins Familie Montez glaubten wir auf den ersten Blick, uns in der Adresse geirrt zu haben. Aber dem war nicht so – nur hatte sich der große Salon, früher mit Sofas und Sesseln aller Couleur und Herkunft bestückt, nun dieser entledigt und sich in einen mit Sperrbändern und Wegweisungen versehenen Ausstellungsraum verwandelt mit Traditionsrequisiten des Vereins wie auch mit Exponaten der laufenden Ausstellung, über die es zu berichten gilt.

Kunstverein Familie Montez – mit Corona

Weiterlesen