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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Darstellende Künste

„Blühen“ von Vito Zuraj an der Oper Frankfurt

2023, Januar 27.

Liebes-Freude und jäher Absturz

von Renate Feyerbacher
Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Ein Auftragswerk der Oper Frankfurt, die Oper „Blühen“ von Vito Zuraj und das Libretto von Händl Klaus, nach Thomas Manns letzter Erzählung „Die Betrogene“ von 1953, wurde am 22. Januar 2023  im Bockenheimer Depot uraufgeführt. Das Publikum feierte die Schöpfer, das Sängerteam und das Ensemble Modern.

v.l.n.r.: Bianca Andrew (Aurelia), Michael Porter (Ken), Jarrett Porter (Edgar) und Nika Goric (Anna)

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Neoklassisches Ballett aus Prag und San Francisco in Bonn

2023, Januar 27.

„Der Prozess“ und „Deep River“

Von Simone Hamm

Zu den „Highlights des internationalen Tanzes“ kamen das Ballett des Nationaltheaters Prag und „Lines“ aus San Francisco mit Choreografien von Mauro Bigonzetti und Alonzo King.

Mauro Bigonzetti choreografierte Kafkas „Prozess“, Foto: © Tschechisches National Ballett

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (22)

2023, Januar 17.

Tschechow, Ibsen, Sartre & Co

von Renate Feyerbacher
Fotos: Schauspiel Frankfurt – Onkel Wanja“ von Anton Tschechow –Thomas Aurin, „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen, „Die Schmutzigen Hände“ von Jean-Paul Sartre 

Das Schauspiel Frankfurt sieht nach zwei Jahren coronabedingter Schließungen und Vorstellungsabsagen wieder zuversichtlich in die Zukunft. Von 80 Prozent Auslastung zwischen September bis Dezember ist die Rede. Schmerzhaft ist natürlich die Kündigung von 3.000 Abonnements, die Intendant Anselm Weber wieder zu gewinnen hofft. Es wird mühsam sein.

Das Ensemble des Schauspiel Frankfurt . Fotowand in der U-Bahn Station am Willy Brandt Platz, Foto:Renate Feyerbacher

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Die sieben Todsünden von sieben Top-Choreografen auf die Bühne gebracht

2023, Januar 9.

„The Seven Sins“ auf Einladung von tanz.köln am Schauspielhaus

von Simone Hamm

Das ist Selbstbewusstsein. Eric Gauthier, künstlerischer Leiter der “ Gauthier Dance/Dance Company Theaterhaus Stuttgart“, wollte „The seven sins“, die sieben Todsünden, auf die Bühne bringen. Er fragte sieben Top-Choreografen, ob sie je eine Todsünde für ihn inszenieren wollten: Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal, Marcos Morau, Sasha Waltz sowie den beiden Artists in Residence von Gauthier Dance, Marco Goecke und Hofesh Shechter. Sie sagten alle zu. Und vertanzen Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Zu sehen war das jetzt am Schauspiel Köln auf Einladung von tanz.köln.

The Seven Sins Gauthier Dance / Dance Company Theaterhaus Stuttgart Künstlerische Leitung: Eric Gauthier Foto, hier die Faulheit von Azure Barton, Foto: Jeanette Bak

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Besondere Choreografien an der Oper und am Schauspiel in Köln

2022, Dezember 12.

Überlebenskampf

Sidi Larbi Cherkaouis zeigt seine neue Choreografie „Nomad“an der Kölner Oper.

Von Simone Hamm

Im Hintergrund ein riesiges Bild: Wüste. Aufgeplatzte Erde. Sanddünen. Für Sidi Larbi Cherkaoui ist die Wüste Sinnbild für Weite und Freiheit und zugleich Sinnbild für den Kampf ums Überleben.

„Nomad“ von Sidi Larbi Cherkaoui © Filip Van Roe

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Die Zauberin von Peter I. Tschaikowski in der Oper Frankfurt

2022, Dezember 11.

Bezaubernde Nastastasja, korrupte, verlogene Fürstin

Von Renate Feyerbacher
Fotos: Barbara Aumüller /Oper Frankfurt

Der Jubel des Premierenpublikums am 4. Dezember schloss alle künstlerisch Beteiligten ein. Wieder zeigt die Oper Frankfurt (Opernhaus des Jahres 2022) eine preisverdächtige Aufführung nämlich die selten gespielte Oper „Die Zauberin“ von Peter I.Tschaikowski (1840-1893).

 Asmik Grigorian (Nastasja; rechts in grüner Hose) und Ensemble

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BENEFIZKONZERT FÜR DIE MENSCHENRECHTE IM IRAN

2022, Dezember 8.

WOMAN. LIFE. FREEDOM.

Der iranisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi, der letzte Spielzeit als Oberon in Brittens Midsummer Night’s Dream sein vielbeachtetes Debüt an der Oper Frankfurt gegeben hat, verfolgt mit großer Sorge die Situation im Iran. Auf seine Initiative hin und in Zusammenarbeit mit der Organisation Opera for Peace sowie der Oper Frankfurt wird ein Benefizkonzert unter dem Motto Woman. Life. Freedom. veranstaltet.

Der iranisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi, Foto: KiriniKopcke

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„Asrael“ an der Bonner Oper

2022, November 30.

Der Engel mit den abnehmbaren Flügeln lebt in der Hölle beim Teufel in Pantoffeln

von Simone Hamm

Die Oper Bonn hat sich einen Namen gemacht, weil sie vergessene Opern ausgräbt und aufführt. Die Oper begibt sich auf „Forschungsreise zu den Ursachen von Verschwinden und Vergessen“.  Sie widmet sich Werken, die  nach 1933 oder nach 1945 vom Spielplan verschwanden. „Fokus 33“ heißt dieses ehrgeizige Projekt. Dort hat man wirklich ein gutes Händchen.

Tamara Gura (Lidoria), Khatuna Mikaberidze (Loretta), Pavel Kudinov (Il Padre), Statisterie, Foto: © Hans Jörg Michel// Theater Bonn

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„Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Oper Frankfurt

2022, November 19.

Wortschlacht zwischen Hans Sachs und Sixtus Beckmesser

von Renate Feyerbacher

Fotos: Monika Rittershaus / Oper Frankfurt

Die letzte Inszenierung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg gab es an der Oper Frankfurt 1993 – unter der Regie von Cristof  Nel und dem Dirigat von Michael Boder. Nun hat das Team um Johannes Erath mit Dirigent Sebastian Weigle die Oper neu interpretiert. Die musikalische und sängerische Leistung wurde bejubelt, die Regie provozierte einige Buhrufer. Zu unrecht, wie ich meine.

AJ Glueckert (Walther von Stolzing; links in weißem Anzug) sowie die Meister (auf den Stühlen) und die Lehrbuben (darunter)

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Ein gemeinsames neues Festival für Frankfurt und die Region: Mainly Mozart

2022, November 18.

Mainly-Mozart heißt es, wenn sich vom 21. bis 30. April 2023 in verschiedensten Formaten die Blicke auf das facettenreiche Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts richten: Hauptsache Mozart. Sechs führende Frankfurter Musikinstitutionen, die Alte Oper Frankfurt, die Frankfurter Museums-Gesellschaft, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, die hr-Bigband, das hr-Sinfonieorchester sowie die Oper Frankfurt plus vier assoziierte Partner in der Region wie die Bad Homburger Schlosskonzerte, die Mozart-Gesellschaft Wiesbaden, die Primus-Linie und die Stadt Offenbach ziehen an einem gemeinsamen Strang.

Key Visual, Mainly Mozart 2023, Foto: Alexander Paul Englert/Christian Schön

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