Alle Artikel zu Darstellende Künste
2026, September 4.
Minimalismus und breakdance. Vom alt und jung sein
Zwischen alten Hochöfen, Förderanlagen und dicken Rohren liegt die Gießhalle im Duisburger Landschaftspark. Die Gießhalle, da, wo früher mit flüssigem Eisen gearbeitet wurde, ist heute eines der beeindruckendsten Industriegebäude, in denen die Aufführungen der Ruhrtriennale stattfinden. Sehr groß, weitläufig, halboffen, so dass das Licht der Industrieanlagen sich mit dem Bühnenlicht mischt.

Solal Mariotte, Anne Teresa De Keersmaeker © Anne Van Aerschot / Ruhrtriennale
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Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Performance, Tanz | Kommentare deaktiviert für Anne Theresa de Keersmakers und Solal Mariottes phänomenale Hommage an Jaques Brel
2026, September 2.
Flamenco at it’s best: RI TE mit Israel Galván und Marlene Monteiro Freitas und ein verkorkstes David Bowie Musical
Dreimal hat Ivo van Hove die Ruhrtriennale mit Stücken begonnen, die nur auf Songs beruhen. Sandra Hüller sang songs von PJ Harvey und zeigte, dass sie erheblich besser spielen als singen kann. Immerhin hatte sie Spaß daran und das übertrug sich aufs Publikum. Vor einem Jahr versuchte Lars Eidinger sich an Sinatra und scheiterte auf der ganzen Linie.

Ivo Van Hove, David Bowie (v.l.n.r.) © Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2026
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Darstellende Künste, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Glanz und Elend auf der Ruhrtriennale
2026, August 25.
Eine kulturelle und kulturpolitische Erfolgsgeschichte nach wirtschaftlichem Niedergang
Von Walter H. Krämer
1972 kam das AUS für die ehemalige Seifen- und Parfümfabrik. Das Gelände lag längere Zeit brach und wartete auf eine neue Nutzung. Dank des umtriebigen damaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann und des späteren Intendanten Dieter Buroch entstand dort eine Kulturfabrik, die bis heute weit über die Stadtgrenze hinaus als kultureller Leuchtturm wahrgenommen wird und fest in der Nachbarschaft und in der Stadt verankert ist.

Der Turm der einstigen Mousonfabrik – eine Ikone, Foto: Walter H. Krämer
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Autoren, Bildung · Pisa von innen, Design, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Tanz, Theater | Kommentare deaktiviert für 100 Jahr Mousonturm in Frankfurt
2026, August 24.
Ein Gespräch über die Festivalausgabe und Zukunftspläne mit Dr. Markus Fein, Intendant der Alten Oper
Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.

Der Intendant der Alten Oper Dr. Markus Fein in seinem Büro, Foto: Petra Kammann
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Alte Oper, Bildung · Pisa von innen, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Musik, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt
2026, August 2.
Verloren in der Nacht
Von Simone Hamm
Tangomusik von Astor Piazzolla im Düsseldorfer Köbogen. Zur letzten Aufführung von „Maria de Buenos Aires“ hat sich die Oper Düsseldorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie übertrug die Lieder zu Bandoneonklängen und großem Orchester live in der Innenstadt.

Szenenbild aus „María de Buenos Aires“, Deutsche Oper am Rhein, Foto: Andreas Etter
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Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstszene überregional, Oper, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Zwischen Operita und Oratorium „María de Buenos Aires“ an der Deutschen Oper am Rhein
2026, Juli 21.
Kultur verbindet Menschen
Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Installation · Performance · Objektkunst, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss
2026, Juli 20.
Freud, Frankenstein, Facelifting und ein Frauentorso
Kunst könne Kriege nicht verhindern, dennoch sei sie unverzichtbar, sagt Sasha Salzmann in ihrer Eröffnungsrede „Kunst in Kriegszeiten“ des asphalt Festivals in Düsseldorf. Doch Kunst könne dem Schrecken des Krieges Empathie, Menschlichkeit und Schönheit entgegen setzen, könne ein Lichtsignal setzten. Für Salzmann ist das Theater qua Form die politischste aller Kunstformen: Alle Formen kommen zusammen. Dennoch könne Kunst nicht nach ihrem politischen Nutzen beurteilt werden.

„ A Year without a Summer“, Foto: Nana Franck / asphalt Festival
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Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Schauspiel, Städtereisen, Tanz | Kommentare deaktiviert für Florentine Holzingers „A year without a Summer“ beim Asphalt Festival in Düsseldorf
2026, Juli 8.
In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit
Von Petra Kammann
Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für 4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen
2026, Juli 5.
Gastspiele aus Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27
Von Walter H. Krämer
Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Darstellende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27
2026, Juni 30.
Immer noch anrührend. Immer noch großartig.
Behutsam schreiten die Tänzer durch ein Meer aus Nelken, darauf bedacht, keine Blume zu zertreten. Am Ende des Abends werden die 8000 Nelken niedergetrampelt sein. Peter Pabst hat viele wunderbare Bühnenbilder geschaffen. Das für „Nelken“ ist sein berühmtestes.

Das Wuppertaler Ensemble in „Nelken“, einem Stück von Pina Bausch. Foto: Laszlo Szito
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Kultur und Gesellschaft, Musik, Tanz | Kommentare deaktiviert für Pina Bausch revisited: „Nelken“ und „Sweet Mambo“in Wuppertal