Alle Artikel zu Darstellende Künste
2026, Mai 7.
Im Jüdischen Museum Frankfurt wird der jiddische Begriff „mischpóche“ einmal neu, interdisziplinär und multimedial re-interpretiert. Damit muss nämlich nicht nur die enge gewachsene Familie gemeint sein, sondern, wie hier in der englischen Version des Begriffs „mishpocha“, die selbstgewählte, neue, erweiterte Familie.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Mike D vor der Skulptur „OY/YO“ © Corinne Elsesser
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Jüdisches Museum, Kultur und Gesellschaft, Performance | Kommentare deaktiviert für MISHPOCHA. The Art of Collaboration
2026, Mai 5.
Frei nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis
von Walter H. Krämer
Der Sänger und Entertainer David Bowie begeisterte sich für Weltraumgeschichten und er war sich sicher, dass in den Weiten des Universums außerirdisches Leben existiert. Diese Gewissheit und seine Affinität zu den Sternen zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Thorsten Loeb und Aleksandra Kienitz, Foto: Staatstheater Darmstadt
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Darmstadt, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für LAZARUS – ein Musical von David Bowie und Enda Walsh im Staatstheater Darmstadt
2026, April 30.
Spiel-Räume für Einfallsreichtum und Kreativität
Zur Förderung der Kreativität von Kindern und Jugendlichen hatte die Oddo BHF Stiftung 2007 den Wettbewerb „UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“ ins Leben gerufen. Bei dem zweijährig veranstalteten Projekt entwickeln Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren kurze Performances zu Themen ihrer Wahl und Lebenswelt, indem sie alle Sparten der darstellenden Künste miteinander kombinieren. Dabei arbeitet die Stiftung mit drei großen Theatern zusammen, die den Wettbewerb ausschreiben und auf die Bühne bringen: dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg und dem Staatsschauspiel Dresden. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums am 29. April 2026 hielt Prof. Dr. Verena Metze-Mangold im Bockenheimer Depot folgende Rede, die sich mit dem schillernden Begriff UNART auseinandersetzt.

v.l.n.r.: Moderatorin Joy Owie, Laudatorin Prof. Dr. Verena Metze-Mangold und Moderator Lenz Leuenroth, Foto: Petra Kammann
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 20 Jahre UNART: der Jugendwettbewerb für multimediale Performance
2026, April 22.
Vom „schlechtesten Theater der Welt“ – Blick hinter die Kulissen der Stadt von 1950 bis heute
Von Petra Kammann
„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Diese Frage beschäftigt uns seit der legendären „Fettecke“ von Joseph Beuys. Wem aber gehört der urbane öffentliche Raum? Und wie kann man ihn sich durch künstlerische Eingriffe aneignen? Das Postulat von Beuys lautete: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Ist er das wirklich? Natürlich landen nicht alle Werke, die von Künstlern hergestellt werden, auch im Museum, und erst recht nicht im „White Cube“… Fragen, über die man ebenso tagelang diskutieren könnte wie über die vermüllte Stadt. In der derzeitigen Ausstellung aber wurden originell gestaltete Positionen gefunden. Heiner Blum, ehemaliger Professor an der HFG Offenbach, zudem Initiator des „Diamant / Museum für Urbane Kultur“, arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kunst, öffentlichem Raum und sozialen Prozessen. Er hat die vierwöchige Schau über die verborgene Geschichte der Stadt kuratorisch betreut. Entstanden ist daraus eine Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten.

Die Ausstellungsidee entstand aus Gesprächen zwischen Kunstvereinsdirektorin Franziska Nori und Kurator Heiner Blum, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Buch und Literatur, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Offenbach, Performance | Kommentare deaktiviert für „Hidden History“: Verborgene Geschichte(n) urbaner Subkultur im Frankfurter Kunstverein
2026, April 20.
Bürgerinitiative verwirft derzeitige Planung – Testentwürfe vorgestellt
Von Uwe Kammann
Zentrale Aspekte der derzeit von Stadt und Land vorangetriebenen Planung für einen Kulturcampus in Bockenheim werden von der Bürgerinitiative „Kulturcampus Bockenheim 2.0“ unter funktionalen und finanziellen Aspekten komplett verworfen. Jetzt hat diese Initiative einen „Testentwurf“ vorgestellt, der für den seit langem geplanten Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) ein einheitliches Gebäude vorschlägt, wie es auch nach den ursprünglichen Intentionen am Platz des seit langem leerstehenden Juridicums auf dem früheren Gelände der Universität errichtet werden sollte.

Testentwurf der Initiative für den Grundriss der Hochschule; Haupteingang links zur Bockenheimer Landstraße
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Darstellende Künste, Kultur Frankfurt, Oper, Schauspiel, Theater | Kommentare deaktiviert für Dringender Appell: Kulturcampus „realistisch“ verwirklichen
2026, April 16.
Studie eines Machtmissbrauchs
Von Margarete Berghoff und Walter H. Krämer
Die Regisseurin Andrea Breth, bekannt für ihre tiefgründigen und tiefschürfenden Deutungen von Opern und Theaterstücken, entmystifiziert die unvollendete, märchenhafte Oper „Turandot“. Sie zeigt in Frankfurt eine sehr aktuelle Interpretation. Sie nimmt den Staat „Nordkorea“ als Vorbild für die Oper „Turandot“ und stellt damit einen eindeutigen aktuellen politischen Zeitbezug her, der auch auf andere totalitär geführte Staaten übertragbar ist. Nordkorea, ein Staatssystem der absoluten Macht, das Folter, Mord, Kriege zum Machterhalt und zur Machterweiterung einsetzt. Andrea Breth hat dabei die jüngere Schwester, Prinzessin Kim Jo Jong, des Diktators Kim Jong Un im Auge und sieht in ihr Parallelen zu der Figur der Turandot.

Elza van den Heever (Turandot; mit dem Rücken zum Betrachter) und Inho Jeong (Timur; rechts, mit verbundenen Augen) sowie Ensemble © Oper Frankfurt / Bernd Uhlig
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Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Musik, Oper | Kommentare deaktiviert für „Turandot“ von Giacomo Puccini an der Oper Frankfurt
2026, April 15.
Deutsche Mythologie und französische Klangfantasien im Programm von Altinoglu
Eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag 2027, mit opulenten französischen Farben wird das hr-Sinfonieorchester Frankfurt in der Konzertsaison 2026/27 unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen „Artist in Residence“ Kirill Gerstein bieten. Außerdem ist es wieder im Wiener Musikverein zu Gast, in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg und es wird wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China unterwegs sein…

Alain Altinoglu, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Foto: Petra Kammann
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Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Das hr-Sinfonieorchester in der kommenden Konzertsaison 26/27
2026, April 8.
Gekonnt und klug: Kay Voges krempelt das Schauspiel Köln um.
Fräulein Else ist in die Sommerfrische gefahren. Da erhält sie einen Brief von ihrer Mutter. Der Vater sei in Schwierigkeiten, müsse dringend Gelder zurückzahlen. Else solle den Kunsthändler Dorsday um ein Darlehen bitten. Der will ihr die 30.000 Gulden, um die sie bittet, gern geben, knüpft das aber an eine Bedingung. Er wolle Else nackt sehen. Regissuerin Leonie Böhm bleibt nah am Original. Arthur Schnitzlers Novelle ist ein innerer Monolog. Julia Riedler ist Fräulein Else.

„Else“ mit Julia Riedler; Foto: Birgit Hupfeld
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Schauspiel | Kommentare deaktiviert für Die erste Spielzeit von Kay Voges
2026, April 3.
Jesus d’amour in der Industriebasilika
Fotografische Eindrücke von Barbara Walzer
Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Die deutsch-polnische, in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat ihre Eindrücke mit der Kamera von einer faszinierenden Aufführung der Passionsgeschichte im Theater Willy Praml in der Naxoshalle am Gründonnerstag festgehalten.

Wie sehen wir das letzte Abendmahl mit Menschen von heute?, Alle Foto: Barbara Walzer
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Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Performance, Schauspiel, Theater | Kommentare deaktiviert für Passionsspiel heute – im Theater Willy Praml in der Naxoshalle
2026, April 1.
Vollmond über Wuppertal
Ein großer Felsen liegt am rechten Bühnenrand. Eine breite Wasserrinne zieht sich längs über die gesamte Bühne. Dunkelheit. Wasser, überall Wasser.

Vollmond – Ein Stück von Pina Bausch. Edd Arnold, Tsai-Chin Yu. Foto Evangelos Rodoulis
Aus dem künstlichen Bach schöpfen die Tänzer Wasser und schütten es über sich. Sie tanzen im Wasser. Eine Tänzerinn mit zieht ihr langes Haar durchs Wasser und schleudert es in weiten Bogen zurück. Tropfen sprühen.
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Tanz | Kommentare deaktiviert für Pina Bauschs phänomenale Choreographie „Vollmond“ ist zurück