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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Landschaften

Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil II

2026, Januar 4.

Unterwegs zur antiken Königsstadt Anuradhapura und ihren heiligen Stätten

Text und alle Fotos: Paulina Heiligenthal

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“. Buddhistische Weisheit

Auf den Spuren der jahrhundertealten buddhistischen Spiritualität geht es heute in Richtung ehemalige Königsstadt, nach Anuradhapura, ca. 200 km nördlich von Colombo entfernt. Ins Herz der Nord-Zentral-Provinz, deren Hauptstadt sie ist. Der erste Halt auf dieser Route gilt der Stadt Negombo. Einer Fischerstadt, nur ein Steinwurf von Colombo entfernt. An der Westküste des Indischen Ozeans.

Im Vorhof der Oriental Library aus 1931 – am Bodhi-Baum – erhöht der Duft der gezündeten Räucherstäbchen die spirituelle Schwingung und Energetik

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„Book of hours and landscapes“ – Stundenbücher und Landschaften

2025, August 3.

Für Ohren, Augen und Herz – betörend schöne Klänge in Kapelle und Museum

von Simone Hamm

Peter Zumthor baute am neuen Kölner Diözesanmuseum, als ein Wachendorfer Bauernehepaar sich an ihn wandte. Trudel und Hermann-Josef Scheidtweiler baten den Stararchitekten, auf einem ihrer Felder eine Kapelle zu errichten, „aus Dankbarkeit für ein gutes und erfülltes Leben“. Diese Kapelle solle dem Friedensheiligen Nikolaus von Flüe, Bruder Klaus (1417-1487, heilig gesprochen 1947) gewidmet werden.

Ein Monolith in der Landschaft – Zumthors Bruder Klaus Kapelle lud zum Lauschen ein, Foto: Noah Vinzens

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UNESCO-Weltkulturerbe: Die Megalithen von Carnac an der französischen Atlantikküste

2025, Juli 17.

Rätselhaft: Die Spur der Steine

Von Petra Kammann

Um die rund 6000 Jahre alte Megalithkultur in der Bretagne ranken sich Legenden. Ihre Zentren Locmariaquer, Carnac und Gavrinis stehen seit rund 200 Jahren im Mittelpunkt intensiver archäologischer Recherchen. Auch wenn es bis heute keine eindeutigen Ergebnisse darüber gibt, was diese Steinkulturen bedeuten, so boten sich die bretonischen Megalithen (griechisch: mega = groß, lithos = Stein) viele Jahre als Anwärter auf das Weltkulturerbe der UNESCO an. Nun endlich fiel die Wahl auf sie.

Steinalleen von Carnac: Hinkelsteine (Menhire), soweit das Auge reicht, Foto: Petra Kammann

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„Freibeuter der Meere“ bei den Störtebeker-Festspielen 2025

2025, Juli 11.

Eine imposante Panoramabühne für Klaus Störtebeker

Von Margarete Berghoff und Walter H. Krämer

Ralswiek, ein beschauliches Dorf auf der Insel Rügen, ist bekannt für eine der größten Naturbühnen Europas. Bei ausverkauftem Haus – was zugegebenermaßen nicht immer der Fall ist – finden über 8.000 Zuschauer*innen Platz unter freiem Himmel und schauen seit Sommer 1993 auf der wiedereröffneten Bühne den Land- und Seeabenteuern des Klaus Störtebeker zu.

Männer um Klaus Störtebeker verlassen die Stadt, Foto: Margarete Berghoff

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Vietnams Mitte: Ein Land zwischen Himmel und Horizont, zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden.

2025, April 21.

Über den Wolkenpass zum feuerspeienden Drachen

von Paulina Heiligenthal

Wolkenverhangen ist er, einer der markantesten geografischen Punkte des Landes. Der Hai-Van-Pass, blumig Wolkenpass genannt, in Zentral-Vietnam. Zwischen der alten Kaiserstadt Hue und der Metropole Da Nang. Parallel zur Küste des Südchinesischen Meeres, entlang des Annamiten-Gebirges. Hier winden sich Serpentinen über eine Länge von 21 km spiralförmig in die Höhe. Bis auf 496 Meter. Auf Scheitelhöhe bieten sich endlose, atemberaubende Ausblicke auf einen der großartigsten Küstenabschnitte. Und auf die steil abfallenden dschungelbedeckten Berge. Zwischen Himmel und Horizont. In einer sattgrün-azurblauen Symphonie. Paradiesisch.

Die friedvolle Postkartenlandschaft am Wolkenpass, Foto: Paulina Heiligenthal

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Frankreich in Frankfurt (1)

2025, Februar 3.

Reisender mit viel Erfahrung und leichtem Gepäck – Ein Besuch bei Frédéric Meyer

Von Petra Kammann

Seit dem vergangenen Juli arbeitet Fréderic Meyer als Directeur régional bei Atout France, der Französischen Zentrale für Tourismus für die Länder Deutschland-Schweiz-Österreich-Polen- Mitteleuropa in Frankfurt am Main. Kürzlich sind sowohl Atout France als auch das französische Generalkonsulat von der Zeppelinallee an einen neuen Standort in die Hamburger Allee 26-28 gezogen. Ein Grund mehr, den in der Welt herumgekommenen und in zahlreichen Ländern tätigen Frédéric Meyer zu einem Erfahrungsaustausch aufzusuchen.

Frédéric Meyer, Directeur régional bei Atout France in Frankfurt, Foto: Petra Kammann

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Das kulturelle Erbe der Khmer-Hochkultur in Kambodscha

2025, Januar 28.

APSARA, Tanz der himmlischen Nymphen

Von Paulina Heiligenthal

Seit Ende letzten Jahres läuft der Dokumentarfilm „Pol Pot Dancing“von Enrique Sánchez Lansch in den Kinos. Er schildert die Geschichte der Startänzerin des klassischen kambodschanischen Balletts am ehemaligen Königshof, Chea Samy, deren Ziehsohn Pol Pot zu einem der größten Massenmörder der Geschichte wurde. Während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) kam geschätzt ein Viertel der 8 Millionen Einwohner um. FeuilletonFrankfurt-Autorin Paulina Heiligenthal hat Kambodscha besucht – mit intensivem Blick auch auf die Tanz-Tradition.

Die Tempelanlage von Angkor Wat: erhaben, monumental, spektakulär und geheimnisvoll, Foto: Paulina Heiligenthal

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Sanary-sur-mer – Hauptstadt der Exil-Literatur in den 1930er Jahren

2024, November 22.

Magnet der Sehnsucht und Paradies wider Willen

Petra Kammann auf den Spuren der Exil-Literaten 

Frankreichs Süden mit seiner blauen mittelmeerischen Küste und dem strahlenden Licht lockte nicht nur die Maler an, in den 1930er Jahren wurde er zur Zufluchtsstätte für Literaten, die Deutschland verlassen mussten oder wollten. Als nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten mit der „Aktion wider den undeutschen Geist“ die systematische Verfolgung von Schriftstellern einsetzte, Autoren als für „das deutsche Ansehen“ schädigend stigmatisiert und ihre Bücher öffentlich verbrannt wurden, war den Betroffenen klar, dass sie in Deutschland keinen Raum mehr finden würden, weder für sich noch für die Entfaltung ihrer freien Gedanken. Notgedrungen wählten etliche von ihnen den Gang ins Exil – einige von ihnen ins malerische südfranzösische Fischerdorf Sanary-sur-Mer zwischen Bandol und Toulon.

Sanary, heute ein schmucker Seeort. In den 30er Jahren trafen sich hier die Exilanten, Foto: Petra Kammann

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Burgund: Kunst und Kultur im Herzen Frankreichs (2)

2024, Oktober 10.

Amphitheater, romanische Kapitelle und Designikonen inmitten der Weinberge

von Petra Kammann

Über die Route des Grands crus  – vorbei an den Weinfeldern der edelsten Burgunderweine und berühmtesten Appellationen, die das Ergebnis einer tausendjährigen Weinbaukultur sind – geht es quer durch die satten Weiden mit grasenden CharolaisRindern hinein in die historisch interessanten Städte voller Geschichte und Geschichten, wie zum Beispiel Autun, Beaune und Dijon. Auf der Fahrt durch die hügelige Landschaft möchte man überall anhalten und einfach nur die sanfte Natur genießen, wäre  in diesem begnadeten Landstrich in der Mitte Frankreichs nicht auch noch die reiche Kultur und Kunst zu entdecken. An den Knotenpunkten der mittelalterlichen Pilger- und Kaufmannswege in den burgundischen Städten gediehen auch Lebensphilosophie und -kunst wie zum Beispiel in Autun. Doch viel früher schon hatten sich Römer und Kelten dort niedergelassen. Die kreative Energie der Stadt ist bis heute spürbar. Mit dem Museum „Panoptique“ wird schon an der Zukunft gearbeitet.

Die „Versuchung Evas“ eigentlich im Musée Rolin, temporär jedoch im Musée d’histoire naturelle von Autun zu erleben, Foto: Petra Kammann

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Kultur pur: Eindrücke einer Wein- und Gastronomie-Reise durch Burgund

2024, September 23.

Ein französisches Kernland ist stolz auf seine Weine und seine kulinarische Tradition (1)

Von Uwe Kammann (Text) und Petra Kammann (Fotos)

Ob die Winzer im Rheingau, im Ahrtal oder in Rheinhessen schon die Gelegenheit hatten, im letzten Jahren nach Burgund zu reisen? Wie auch immer: Wenn ja, werden sie diese klassische Weinlandschaft Frankreichs um eine Einrichtung glühend beneiden, die seit einem Jahr Furore macht: die Cité des Climats et Vins de Bourgogne. Wer immer Wein trinkt, liebt oder zumindest seine große Bedeutung für die Kultur eines Landes erkennt, wird hier sein Wissen steigern und seine Neugierde vielfältig schweifen lassen.

Frisch eingeweiht: die Cité des Climats et Vins de Bourgogne in Beaune, Alle Fotos: Petra Kammann

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