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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Landschaften

Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus

2026, Mai 10.

Die Lebensbühne Stadt

Von Petra Kammann

Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann

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Die Welt in einer Tasse Tee

2026, März 27.

Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil V

Text und Fotos: Paulina Heiligenthal

Denn Teeismus ist die Kunst, Schönheit zu verhüllen, um sie zu entdecken, und etwas anzudeuten, was man nicht zu enthüllen wagt. Er ist das feine Geheimnis, leise und doch gründlich über sich selbst zu lachen, und ist somit die gute Laune selbst – das Lächeln der Philosophie. Kakuzo Okakura

Ein Hauch von Morgentau verschleiert die dichten Bergspitzen von Kandy und zaubert eine geheimnisvolle Stimmung hervor. Er breitet sich über den Kandy-See aus, der jetzt milchig wie ein matter Spiegel mutet. Nur Buddha, in meditativer Pose lächelt schimmernd golden von verhangener Höhe. Beim Abschied von der schönsten Königsstadt im kulturellen Dreieck.

Die zarte Blüte der Teepflanze – Camellia sinensis – blüht nur dann, wenn sie sich wohlfühlt

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Eine Insel hatte Glück

2026, März 3.

Lanzarote und César Manrique: Künstler, Visionär und Umweltschützer

Von Margarete Berghoff

„Wir, die wir hier geboren sind, kennen deine magischen Kräfte, deine Weisheit, deine Vulkanologie, deine revolutionäre Ästhetik, wir, die wir gekämpft haben, um dich aus deiner geschichtlichen Vergessenheit und der dich immer kennzeichnenden Armut zu retten, zittern heute ob der Feststellung, wie sie dich zerstören und vermassen und begreifen, wie wichtig unsere Proteste und Hilferufe sind, angesichts der Raffgier der Spekulanten und der Tatenlosigkeit der Behörden, die zulassen, dass die Insel, die eine der berühmtesten und schönsten der ganzen Erde sein könnte, unwiderruflich zerstört wird“, sagt César ManriqueDie Inseln, die wir heute die Kanarischen Inseln nennen, wurden von den Phöniziern und Griechen die „Inseln der Glückseligen“ am Rande der Welt genannt. Lanzarote, eine der heute acht Kanarischen Inseln, war damals für seine Orchilla Flechte bekannt, aus der man die begehrte Farbe Purpur herstellen konnte.

Vulkankrater bei El Golfo, Foto: Margarete Berghoff

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Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil II

2026, Januar 4.

Unterwegs zur antiken Königsstadt Anuradhapura und ihren heiligen Stätten

Text und alle Fotos: Paulina Heiligenthal

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“. Buddhistische Weisheit

Auf den Spuren der jahrhundertealten buddhistischen Spiritualität geht es heute in Richtung ehemalige Königsstadt, nach Anuradhapura, ca. 200 km nördlich von Colombo entfernt. Ins Herz der Nord-Zentral-Provinz, deren Hauptstadt sie ist. Der erste Halt auf dieser Route gilt der Stadt Negombo. Einer Fischerstadt, nur ein Steinwurf von Colombo entfernt. An der Westküste des Indischen Ozeans.

Im Vorhof der Oriental Library aus 1931 – am Bodhi-Baum – erhöht der Duft der gezündeten Räucherstäbchen die spirituelle Schwingung und Energetik

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„Book of hours and landscapes“ – Stundenbücher und Landschaften

2025, August 3.

Für Ohren, Augen und Herz – betörend schöne Klänge in Kapelle und Museum

von Simone Hamm

Peter Zumthor baute am neuen Kölner Diözesanmuseum, als ein Wachendorfer Bauernehepaar sich an ihn wandte. Trudel und Hermann-Josef Scheidtweiler baten den Stararchitekten, auf einem ihrer Felder eine Kapelle zu errichten, „aus Dankbarkeit für ein gutes und erfülltes Leben“. Diese Kapelle solle dem Friedensheiligen Nikolaus von Flüe, Bruder Klaus (1417-1487, heilig gesprochen 1947) gewidmet werden.

Ein Monolith in der Landschaft – Zumthors Bruder Klaus Kapelle lud zum Lauschen ein, Foto: Noah Vinzens

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UNESCO-Weltkulturerbe: Die Megalithen von Carnac an der französischen Atlantikküste

2025, Juli 17.

Rätselhaft: Die Spur der Steine

Von Petra Kammann

Um die rund 6000 Jahre alte Megalithkultur in der Bretagne ranken sich Legenden. Ihre Zentren Locmariaquer, Carnac und Gavrinis stehen seit rund 200 Jahren im Mittelpunkt intensiver archäologischer Recherchen. Auch wenn es bis heute keine eindeutigen Ergebnisse darüber gibt, was diese Steinkulturen bedeuten, so boten sich die bretonischen Megalithen (griechisch: mega = groß, lithos = Stein) viele Jahre als Anwärter auf das Weltkulturerbe der UNESCO an. Nun endlich fiel die Wahl auf sie.

Steinalleen von Carnac: Hinkelsteine (Menhire), soweit das Auge reicht, Foto: Petra Kammann

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„Freibeuter der Meere“ bei den Störtebeker-Festspielen 2025

2025, Juli 11.

Eine imposante Panoramabühne für Klaus Störtebeker

Von Margarete Berghoff und Walter H. Krämer

Ralswiek, ein beschauliches Dorf auf der Insel Rügen, ist bekannt für eine der größten Naturbühnen Europas. Bei ausverkauftem Haus – was zugegebenermaßen nicht immer der Fall ist – finden über 8.000 Zuschauer*innen Platz unter freiem Himmel und schauen seit Sommer 1993 auf der wiedereröffneten Bühne den Land- und Seeabenteuern des Klaus Störtebeker zu.

Männer um Klaus Störtebeker verlassen die Stadt, Foto: Margarete Berghoff

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Vietnams Mitte: Ein Land zwischen Himmel und Horizont, zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden.

2025, April 21.

Über den Wolkenpass zum feuerspeienden Drachen

von Paulina Heiligenthal

Wolkenverhangen ist er, einer der markantesten geografischen Punkte des Landes. Der Hai-Van-Pass, blumig Wolkenpass genannt, in Zentral-Vietnam. Zwischen der alten Kaiserstadt Hue und der Metropole Da Nang. Parallel zur Küste des Südchinesischen Meeres, entlang des Annamiten-Gebirges. Hier winden sich Serpentinen über eine Länge von 21 km spiralförmig in die Höhe. Bis auf 496 Meter. Auf Scheitelhöhe bieten sich endlose, atemberaubende Ausblicke auf einen der großartigsten Küstenabschnitte. Und auf die steil abfallenden dschungelbedeckten Berge. Zwischen Himmel und Horizont. In einer sattgrün-azurblauen Symphonie. Paradiesisch.

Die friedvolle Postkartenlandschaft am Wolkenpass, Foto: Paulina Heiligenthal

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Frankreich in Frankfurt (1)

2025, Februar 3.

Reisender mit viel Erfahrung und leichtem Gepäck – Ein Besuch bei Frédéric Meyer

Von Petra Kammann

Seit dem vergangenen Juli arbeitet Fréderic Meyer als Directeur régional bei Atout France, der Französischen Zentrale für Tourismus für die Länder Deutschland-Schweiz-Österreich-Polen- Mitteleuropa in Frankfurt am Main. Kürzlich sind sowohl Atout France als auch das französische Generalkonsulat von der Zeppelinallee an einen neuen Standort in die Hamburger Allee 26-28 gezogen. Ein Grund mehr, den in der Welt herumgekommenen und in zahlreichen Ländern tätigen Frédéric Meyer zu einem Erfahrungsaustausch aufzusuchen.

Frédéric Meyer, Directeur régional bei Atout France in Frankfurt, Foto: Petra Kammann

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Das kulturelle Erbe der Khmer-Hochkultur in Kambodscha

2025, Januar 28.

APSARA, Tanz der himmlischen Nymphen

Von Paulina Heiligenthal

Seit Ende letzten Jahres läuft der Dokumentarfilm „Pol Pot Dancing“von Enrique Sánchez Lansch in den Kinos. Er schildert die Geschichte der Startänzerin des klassischen kambodschanischen Balletts am ehemaligen Königshof, Chea Samy, deren Ziehsohn Pol Pot zu einem der größten Massenmörder der Geschichte wurde. Während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) kam geschätzt ein Viertel der 8 Millionen Einwohner um. FeuilletonFrankfurt-Autorin Paulina Heiligenthal hat Kambodscha besucht – mit intensivem Blick auch auf die Tanz-Tradition.

Die Tempelanlage von Angkor Wat: erhaben, monumental, spektakulär und geheimnisvoll, Foto: Paulina Heiligenthal

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