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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur und Gesellschaft

Hessens Museen sollen digitaler werden

2020, September 17.

Neue Stellen und drei Millionen Euro für Digitalisierungsstrategie

Während der coronabedingten Schließungen sind die Einrichtungen eher notgedrungen auf digitale Formate ausgewichen. Digitalisierung sei aber viel mehr, so die Meinung der hessischen Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. Sie sei eine komplexe und herausfordernde Daueraufgabe. Daher wurde nun mit den Landeseinrichtungen eine ganzheitliche digitale Strategie für die Museenlandschaft Hessen erarbeitet.

Pressekonferenz im Museum Wiesbaden mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Jörg Daur, stellv. Direktor des Landesmuseum Wiesbaden vor dem digital aufbereiteten 360-Grad-Panorama Beuys-Blocks auf dem Bildschirm

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Theater – und Festivalauftakt an Rhein und Ruhr

2020, September 15.

Zischeln in Bochum, Warten in Köln, Schwirren in Düsseldorf

von Simone Hamm

Pierre Bokma als King Lear © JU Bochum

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Neue Erfahrung: Plein Air-Musik – Hören, Singen, Summen und die Seele baumeln lassen

2020, September 14.

Dezentral: Plein Air-Musik in der Nachbarschaft – Hören, singen, summen und die Seele baumeln lassen

Von Petra Kammann

Seit der Spargel- und Erdbeerenzeit im Dichterviertel war es schon zu einer lieben Tradition geworden. Denn am Vormittag jobbte die Cellistin Anna-Lena Perenthaler am dortigen Spargelstand und machte sich nebenbei neue Freunde. Wurde sie nun Spargelverkäuferin? Dabei war sie doch mit dem Quartett „Salut Salon“ vor dem Lockdown schon zu Konzertauftritten durch die Welt gereist. Doch dann gingen ihr von heut auf morgen um die 100 Aufträge verloren…

Optimistisch und ideenreich – die Cellistin Anna-Lena Perenthaler; Alle Fotos: Petra Kammann

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Stadtschreiber: Anja Kampmann geht, Anne Weber kommt

2020, September 12.

Verabschiedung und Neueinzug ins Berger Stadtschreiberhaus

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Schlüsselübergabe von Anja Kampmann (re) an Anne Weber (li)

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Kulturelles Erbe: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ im Mainzer Landesmuseum

2020, September 9.

Neue Facetten des Mittelalters – Entscheidungsgewalt im Früh- und Hochmittelalter

Von Petra Kammann

In der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit ihren kostbaren Leihgaben lassen sich die Herrschaftsstrukturen der Kaiserzeit von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa verfolgen. Die Mainzer Schau stellt zusammenhängend dar, wie sich die Macht der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer rechts und links des Rheins, in der Region zwischen Köln/Aachen im Norden und Basel im Süden, zwischen Metz und Gelnhausen der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer, in Ost und West ausbreiten konnte. Interessante Partnerausstellungen in der Umgebung ergänzen das Bild des Mittelalters am Rhein als europäischem Energie- und Machtzentrum, das im Mittelalter die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrallandschaft Europas bildete.

Museumsleiterin Dr. Birgit Heide erläutert die Bedeutung des Throns in der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Die Buchmesse gehört zur DNA von Frankfurt – physisch wie digital

2020, September 8.

Von der Freiheit des Denkens, Publizierens und Kommunizierens

Kurzkommentar von Petra Kammann

Die Buchmesse wird stattfinden – in diesem Jahr größtenteils digital, aber mit vielen Dutzenden Veranstaltungen in der Stadt Frankfurt, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt Frankfurt. Reicht das? Oberbürgermeister Peter Feldmann teilt zu dem neuen Konzept der Messe mit: „Es ist gut, dass der Buchpreis, der Friedenspreis, die Eröffnung und die Veranstaltungen in der Stadt stattfinden können – die große Tradition der Buchmesse wird in Frankfurt fortgesetzt. Die weltweit größte Buchmesse ist ein internationaler Marktplatz der Ideen und prägt die Identität unserer Stadt seit Jahrhunderten.“ Stimmt, aber wie denn in Krisenzeiten?

Tempi Passati? Lebendigkeit der Frankfurter Buchmesse 2019 – Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk mit Buchmessedirektor Juergen Boos im vergangenen Jahr auf dem Messelände im Gespräch

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Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez (II)

2020, August 23.

Stationen eines Kreuzwegs

Von Erhard Metz

Mutter Erde, Zyklus I-XV, 2015, Acryl auf Leinwand, je 130 x 195 cm; hier: Mutter Erde I und II
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Gastronomie: Start up setzt auf regionale Produkte und regionale Kultur

2020, August 16.

Mut zur Neugründung in Zeiten der Pandemie – „Bonoloco“ und „Kraken“ in Le Bono

 von Petra Kammann

Das irische public house hat Pate gestanden für eine Einrichtung, in der Bar, Café, Teesalon, Pub, Restaurant und ein Feinkostladen mit regionalen Spezialitäten Platz unter einem Dach Platz finden, der als Zentrum des Ortes und der regionalen Kultur fest  in das alltägliche Leben der Menschen eingebunden sein soll…

Der ökologisch engagierte Start up-Unternehmer Mathieu Fortin kommt eigentlich aus dem Umweltschutz; alle Fotos: Petra Kammann

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„Paradise in Transition“ in der Galerie Heike Strelow

2020, August 14.

Von Erhard Metz

Wir stecken mitten in der Corona-Pandemie. Ist es da – bereits – Zeit, so wurde kürzlich gefragt, für eine literarische, eine künstlerische Reflektion? Wir meinen ja. Nun geschieht dies in der laufenden, äußerst sehenswerten Ausstellung „Paradise in Transition“ in der Frankfurter Galerie Heike Strelow nicht nur, aber auch, auf sehr verschiedene Art und Weise: unterschwellig subtil, berührend, beängstigend, bedrohlich, aber auch humorvoll, ironisch, clownesk – eben höchst komplex, stehen doch die Begriffe Paradies für Ersehntes wie Verlorenes, Transition für Vorgänge im kultur- wie soziopolitischen Prozeß.

Jonny Green, Coronation of the Covid King, 2020, Oil on canvas, 25 x 20 cm Weiterlesen

„Mindestabstand-Kunstmarkt“ im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

2020, August 13.

Besondere Zeiten erfordern besondere Initiativen

„I welcome whatever happens next“ – dieses Zitat von John Cage ist seit 2019 goldglänzend in den Fries des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden gemeißelt. Sicherlich hatte der Komponist und Künstler dabei nicht die Corona-Pandemie im Sinn, als er diese Worte äußerte…

© Nassauischer Kunstverein Wiesbaden

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