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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur und Gesellschaft

Die Ausstellung „Die Intelligenz der Pflanzen“ im Frankfurter Kunstverein

2021, Oktober 17.

Das tiefliegende Wurzelgeflecht der Pflanzen

Ein Rundgang mit Petra Kammann

Gerade ändert sich das Bild vom Wesen der Pflanzen gewaltig. Dazu hat nicht zuletzt der italienische Biologe Stefano Mancuso beigetragen, der uns mit seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ rät, von den Pflanzen zu lernen, um in Zukunft zu überleben. Der Frankfurter Kunstverein hat nun Künstler und Naturwissenschaftler eingeladen, ihre Arbeit und ihr Wissen über Bioökonomie, die eine veränderte Sensibilität gegenüber den pflanzlichen Mitlebewesen einbegreift, anschaulich in seine Ausstellungsräume zu übertragen.

Außenansicht Kunstverein 2021: Pflanzengestell Forschungszentrum Jülich, Leihgabe vom Forschungszentrum Jülich, Eigenentwicklung; Foto: Norbert Miguletz © Frankfurter Kunstverein

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„Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“. Eine exzellente Rembrandt-Schau im Frankfurter Städel (1)

2021, Oktober 13.

Die vielen Gesichter des Meisters von Licht und Schatten

von Petra Kammann

Der gefragteste und teuerste Porträtist der Niederlande nannte sich Rembrandt. Auch diesem Aspekt widmet sich die Städel-Ausstellung in einem Teil der Gesamtschau, die thematische Schwerpunkte setzt.

Blick in die unteren Ausstellungsräume der Rembrandt-Ausstellung; Foto: Petra Kammann

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Viel Stoff: „Création du monde 2 “ im Dommuseum

2021, Oktober 9.

Weltumspannend

Von Petra Kammann

2006 schon hatte die Frankfurter Künstlerin Julia Krause-Harder das Projekt begonnen, eine über 300 Quadratmeter große Weltkarte zusammenzunähen. In einem mehrere Jahre andauernden Arbeitsprozess schuf sie ihre spezifische Création du monde no. 2 (Erschaffung der Welt)  – eine rund 200 Quadratmeter große, aus unterschiedlichsten, überwiegend textilen Stoffen angefertigte Weltkarte, die sieben Teile umfasst. Sie ist derzeit im Dommuseum im Geviert des Kreuzgangs vom Frankfurter Dom zu erleben.

Julia Krause-Harder zwischen den zusammengenähten Kontinenten Eurasien (re) und Afrika; Foto: Petra Kammann

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Tanzauftakt in Köln, Bonn und Bochum

2021, Oktober 7.

Highlights des Internationale Tanzes

von Simone Hamm

Marco Goecke ist von Tanzkritikern zum Choreografen des Jahres 2021 gewählt worden, das Nederlands Dance Theater zur Kompanie des Jahres 2021. Am Schauspiel Bochum, wo es in dieser Spielzeit auch Tanz zu sehen gibt und an der Kölner Oper, wohin Tanz/Köln das Nederlands Dance Theater mit einer Goecke Choreografie eingeladen hat, zeigten sie eindrucksvoll, warum  sie ausgezeichnet worden sind.

Bei den Highlights des internationalen Tanzes“ in Bonn kommen die Tänzer aus Genf und Kroatien. Sie tanzen zu Mozarts c-Moll Messe und zu Maschinensounds.

Nederlands Dans Theater 2 mit Marco Goeckes „The Big Crying“ und Johan Ingers „Impasse“, © Joris Jan Bos/ Oper Köln

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Deutscher Buchpreis: Wer wird gewinnen?

2021, Oktober 4.

Fünf Autorinnen und Autoren aus der Shortlist präsentierten sich im Literaturhaus

Literaturhaus: Begrüßung des Publikums durch den engagierten Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) 

Am 18. Oktober 2021 wird der Deutsche Buchpreis 2021 verliehen. Sechs von 230 vorgeschlagenen Titeln insgesamt blieben übrig. Mit Monika HelferNorbert GstreinChristian KrachtThomas KunstMithu Sanyal und Antje Rávik Strubel hat die Jury sechs Autorinnen und Autoren ausgewählt, die für ihre „immense Lust und hohe Könnerschaft, Geschichten zu erzählen“ gelobt wurden. Im Frankfurter Literaturhaus stellten sich fünf der Autoren dem Publikum und den Kritikern Christoph Schröder, Eva-Maria Nagel (FAZ) und Bianca Schwarz (hr2-Kultur). Christian Kracht, nominiert mit „Eurotrash“ (KiWi) war verhindert. Die Texte sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der Schreiber, auch wenn es in ihren Romanen jeweils um persönliche biografische Erfahrungen geht. Zählt am Ende der Geschmack? Es bleibt spannend.

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Ein Atelierbesuch bei der Frankfurter Stahlbildhauerin Nele

2021, Oktober 3.

Wer ist Nele?

Renate von Köller, die Präsidentin des Zonta Club II Frankfurt Rhein-Main, lud am 26. September Kunstinteressierte ein zu einem exklusiven Besuch in das Atelier von E. R. Nele in die luftige Frankfurter Naxos-Halle in der Waldschmidtstraße. FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann hielt eine kurze Einführung in das Werk von Nele.

Nele demonstriert die Drehscheibe, auf der ihre „gefesselte“ Skulptur wie auf einer Wurfscheibe angebracht ist. Alle abgebildeten Werke © E. R. Nele; Foto: Petra Kammann

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„Tempo! Alle Zeit dieser Welt“- Eine zeitgemäße Ausstellung im Sinclair-Haus

2021, September 29.

U(h)r-Zeit und Lebens-Zeit am Puls der Zeit

von Petra Kammann

Eine Ausstellung im Bad Homburger Sinclair-Haus geht dem Phänomen Zeit nach, den Geschwindigkeiten in der Natur und der Rolle des Menschen als Initiator und Opfer der Beschleunigung. Und das in Kunstwerken von Carl Bössenroth, Tega Brain und Sam Lavigne, Johanna Domke, Mark Formanek, Oliver Gather, Jeppe Hein, Tehching Hsieh, Sanja Ivekovic, Simone Kessler, Cesar Kuriyama, Claude Lelouch, Joana Moll, Rachel Sussman und Melanie Wiora sowie in Objekten aus der Kulturgeschichte, dem Alltag und den Wissenschaften…

Blick in den oberen Ausstellungsraum: Wo der Hahn kräht, der Wecker klingelt oder der Flieger gleich abhebt, wenn schlafende Menschen auf dem Flughafen warten wie im Video „Sleepers“, 2017  von Johanna Domke; Foto: Petra Kammann

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Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“

2021, September 28.

Liebe und Tod im untergehenden Brügge

Von Simone Hamm

Ein riesiger Zylinder auf einem Podest, davor Barhocker, auf denen müde Gäste Cocktails schlürfen – Stefan Heynes Bühnenbild wirkt, als habe er ein Bild Edward Hoppers auf die Bühne gebracht. Der Zylinder ist ein Vorhang, in seinem Inneren weitere Vorhänge aus langen Fäden. Bisweilen werden Videos auf den Vorhang projiziert. Das wirkt kühl und karg und soll wohl einen Gegensatz darstellen zur opulenten spätromantischen Musik, zum dramatische Geschehen in Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“, der Opernadaption des symbolistischen Romans „Bruges-la-morte“ von Georges Rodenbach.

Burkhard Fritz, Aušrine Stundyte in „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold, Foto: © Paul Leclaire / Oper Köln

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Besondere Filme im Oktober

2021, September 26.

Von Dänemark über Frankreich bis in die Türkei

Während Mads Mikkelsen in DRUK / DER RAUSCH von Dogma-Filmemacher Thomas Vinterberg dem gelangweilten Dasein in der Midlife-Crisis mit Alkoholexperimenten zu entfliehen sucht, wird er in der schwarzen Komödie RETFÆRDIGHEDENS RYTTERE / HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT von Anders Thomas Jensen (ADAMS ÄPFEL) in seiner Trauerarbeit auf ungewöhnliche Weise von seinem Umfeld unterstützt. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen diskutiert FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann am 6. Oktober 2021 über Friederike Mayröcker. Anlass: Der Film DAS SCHWEIGEN UND DAS SCHREIBEN vonCarmen Tartarotti über die bis ins hohe Alter kreative österreichische Poetin.

Filmstill aus: „Die Unbeugsamen“

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Briefe des Kritikers, Übersetzers und Publizisten Walter Boehlich, präsentiert im Holzhausenschlösschen

2021, September 24.

Überzeugungstäter mit spitzer Feder

Walter Boehlich,“Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen“. Briefe 1944 bis 2000

Von Petra Kammann

Eine vergnügliche Buchpremiere, bei der ein ganzer Kosmos der Intellektuellenszene der alten Bundesrepublik in Frankfurt wieder auflebte: gleich ob mit Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld oder Theodor W. Adorno, mit Autoren wie Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Martin Walser oder Wolfgang Koeppen. Nicht zuletzt blitzte ein Ausschnitt aus der Geschichte der Familie Boehlich auf in einem Brief an die „Liebe Mama“ in Theresienstadt. Der stimmte eher nachdenklich und war doch die Grundlage für eine angebrachte Skepsis der Nachkriegsgeschichte.

Der Literaturwissenschaftler und Kritiker Walter Boehlich, Sohn des Schriftstellers Ernst Boehlich, 1953 in Aarhus, wo er von 1951 bis 1954 als Lektor für deutsche Sprache an der Universität tätig war©Familienarchiv

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