home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur und Gesellschaft

Rheingauer Literaturpreis 2026 für einen vielschichtigen „Wenderoman“ an den Schriftsteller Lukas Rietzschel

2026, Oktober 3.

3 Generationen Lausitzer Weltbürgerfiguren

Von Petra Kammann

Der mit 111 erlesenen Flaschen Wein aus den Kellern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter(VDP) Rheingau und mit 11.111 Euro dotierte Rheingau Literatur Preis 2026 ging in diesem Jahr an den Romanschriftsteller Lukas Rietzschel für seinen Roman „Sanditz“ (dtv). Die Auszeichnung wurde im Rahmen des diesjährigen Rheingau Literatur Festivals zum 33. Mal verliehen, diesmal im Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie das Rheingau Musik Festival e.V. stifteten je 5.000 Euro des Preises, der vom Relais & Chateaux Hotel Burg Schwarzenstein um 1.111 Euro ergänzt wird. Die so kenntnis- wie anspielungsreiche Laudatio hielt Andreas Platthaus, stellvertretender Feuilletonchef der FAZ.

Rheingau Literatur-Preisträger 2026 Lukas Rietzschel, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Soundwalks und Aufforderung zum Hinhören im Museum-Sinclair-Haus in Bad Homburg v.d. Höhe

2026, September 29.

TIERSTIMMEN. Kontakt durch Klang

Von Corinne Elsesser

Nach „Nachtleben“ und „Vogelperspektiven“ nimmt die neue Ausstellung im Museum Sinclair Haus in Bad Homburg nun die Stimmen der Tiere in den Blick. „Tierstimmen“ zeigt ein breites Spektrum an Kommunikationsformen, an „Kontakten durch Klang“ anhand einer großen Bandbreite an künstlerischen wie auch naturwissenschaftlichen Exponaten.

Ylla, Kamel, 1936, Fotografie, © Pryor Dogde, Foto: Ylla

Weiterlesen

More is now! Das Haus Tugendhat in Brünn und 28 innovative Architekturen in Tschechien im DAM

2026, September 26.

Ressourcen städtischer Räume, historische Gebäude und Materialien der Umgebung

Von Petra Kammann

Die von Helena Huber-Doudová  (Nationalgalerie Prag) kuratierte Ausstellung „More is Now“,  die anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse im Deutschen Architekturmuseum (DAM) gezeigt wird, bietet die Gelegenheit, die bislang wenig bekannte junge tschechische Architekturszene kennenzulernen. Neben der Villa Tugendhat, erbaut 1928–1930 vom bedeutenden Architekten der Moderne Mies van der Rohe werden im DAM innovative Projekte junger Architektinnen und Architekten aus der sogenannten Millennial-Generation präsentiert. Mit dem Slogan „less is more“ (Weniger ist mehr) wollte Mies van der Rohe sich auf das Wesentliche konzentrieren. Heute heißt es in Tschechien „More ist now“. Gezeigt werden 28 verschiedenartige zeitgenössische architektonische Positionen.

Das Haus im Haus im DAM, entworfen von Oswald Mathias Ungers, beherbergt derzeit die Fotografien, die von der Villa Tugendhat – die Ikone der Moderne des Architekten Mies van der Rohe nach der sorgfältigen Renovierung entstanden, Foto:Moritz Bernoully

Weiterlesen

Der große Irrtum. Das Juridicum auf dem Kulturcampus als Planspiel

2026, September 24.

Analog zur Theaterdoppelanlage: Die Stadt kämpft mit blockierten Drehtüren

 Kommentierende Anmerkungen von Uwe Kammann

JURIDICUM WAS NUN? Doch trotz der Versalien auf einer Bildtafel im typischen Aktivistenstil vor dem Festsaal des Studierendenhauses auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim wandelte sich nichts in ein Ausrufezeichen. Das „Zukunftslabor“ mit dem programmatischen Untertitel „Baukultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht“ brachte auch im letzten Schritt weder Klarheit noch eine einheitliche Empfehlung, was denn nun mit der seit drei Jahren leerstehenden Hochhausscheibe auf diesem Gelände geschehen sollte.

Das Fragezeichen blieb. Bildtafel im Studierendenhaus des alten Uni-Campus in Bockenheim, Foto: Uwe Kammann 

Weiterlesen

„Maria Magdalena. Sin. Pray. Love“ im Städel Museum Frankfurt

2026, September 21.

Archetypus und Ikone des Feminismus

Von Margarete Berghoff

Nach der großartigen Ausstellung „Monets Küste“ ist „Maria Magdalena“ wieder eine Themenausstellung, die den Blick bündelt und gleichzeitig weitet. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Skulpturensammlung Liebieghaus, hat abermals sein Talent zum Dialog beider Museen unter Beweis gestellt. In zehn Räumen des Städel sind, thematisch gegliedert, rund einhundert Exponate beider Museen und bedeutende Leihgaben großer internationaler Museen ausgestellt: Malerei und Skulpturen vom Mittelalter bis Heute.

Gelungene Gegenüberstellung von Malerei und Skulptur, Ausstellungsansicht, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Der leuchtende Faden der Liebe und der Poesie

2026, September 18.

Han Kangs Lesung auf der lit.Cologne spezial 2026

Von Simone Hamm

Han Kang spricht leise, zurückhaltend. Sie moduliert kaum. Und doch ist es spannend, ihren Worten zu lauschen, in ihre Sprachmelodie einzutauchen. Und das, obwohl etliche im Publikum wahrscheinlich kein Wort von dem koreanischen Text verstanden.

Nobelpreisträgerin Hang Kang auf der Lit.Cologne spezial, Foto: Lit.Cologne

Weiterlesen

Geburtstagszauber: Die Robert-und-Clara-Schumann-Gesellschaft feierte ihren Siebzigsten

2026, September 15.

Ein bestens komponierter stilvoller Abend in der Frankfurter Villa Bonn

Von Uwe Kammann (Text) und Petra Kammann (Fotos)

←Vignette von Clara und Robert Schumann

Kann ein Festabend heiterer beginnen? Kaum. Denn alle Gäste, sprich: Mitglieder der Robert- und Clara-Schumann-Gesellschaft trafen nach und nach wohlgestimmt auf der sonnenbeschienenen Terrasse der hochherrschaftlichen Villa Bonn im Frankfurter Westend ein, um den 70. Geburtstag ihrer ‚Gemeinde‘ zu feiern.

Begrüßungsrede des Vorstandsvorsitzen der Robert- und-Clara-Schumann Gesellschaft, Dr. Edgar Wallach, in der Villa Bonn in Frankfurt Weiterlesen

Musik als Lebenselixir für das Nachwuchstalent Justus Eichhorn

2026, September 13.

Klavierspielen ist schön, macht viel Arbeit, aber auch riesen Spaß

Schon früh faszinierte der 16-jährige Pianist Justus Eichhorn das internationale Publikum mit seinem technisch brillianten Spiel, seiner enormen Virtuosität und außergewöhnlichen Musikalität, die er auch digital (@justus.pianist) mit mehr als einer halben Million Follower:innen teilt. Mit neun Jahren schon hatte der Jungstudent 2019 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar als jüngster Teilnehmer den ersten Preis beim Carl Bechstein Wettbewerb in Berlin gewonnen. Und nun kommt sein Debütalbum unter dem Titel „The Source“ bei der Deutschen Grammophon heraus. Er widmet sie Komponisten seiner Heimatstadt Weimar. pk

Das Klavier steht dem blutjungen Pianisten Justus Eichhorn offen und er öffnet es für ein junges Publikum, Foto: Markus Jans

Weiterlesen

Handwerksfest in der Neuen Frankfurter Altstadt

2026, September 11.

Traditionelle Metiers, Zünftiges und moderne Produktionsweisen

Bekannt ist die Mainmetropole vor allem als florierende Messe-, Banken- und Handelsstadt. Wenige aber wissen, dass ihr Wohlstand über Jahrhunderte nicht zuletzt vom Handwerk geprägt war. Diese Tradition haben inhabergeführte Geschäfte im wiederaufgebauten Quartier der Neuen Altstadt aufgegriffen. Voller Stolz zeigen sie nun vom 18. bis 20. September am „Fest des Handwerks“ in ihren Läden ihr Können. Darüberhinaus bietet die *IGNA sowohl ansässigen Betrieben als auch denen aus dem Umland die Möglichkeit, in der neuen Altstadt ihr Handwerk zu präsentieren, um Menschen dafür zu begeistern. pk

Entspannen in der Weinbar & Vinothek der traditionsreichen Winzerfamilie Balthazar Ress, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Stiftung Buchkunst – Jubiläumsausstellung im Museum Angewandte Kunst

2026, September 9.

6 Jahrzehnte schönste Bücher – Ein vielstimmiges Panorama der Buchgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven

Subjektive Impressionen von Petra Kammann

Die Stiftung Buchkunst, gegründet 1966 als Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main und Leipzig, begleitet die deutsche Buchproduktion, um den Wert der technischen und gestalterischen Qualität des Buchs zu fördern und zu steigern. Anhand einer Auswahl preisgekrönter Bücher der letzten 60 Jahre ist für Besucher:innen aller Altersgruppen in der Ausstellung die ästhetische und technische Bedeutung des Buchs anschaulich greifbar. Daneben ploppt beim Blick in die Bücher der jeweilige Zeitgeist verschiedener Nachkriegsepochen auf…

„Zeit, Raum, Körper, Handlungen“ – Themen, die den Aktionskünstler Klaus Rinke in den 1970er Jahren beschäftigten, Katalog Dumont

Weiterlesen