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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Malerei

Verlängerung der Ausstellung „Hans Leistikow (1892-1962) – Zurück in die Moderne“

2023, Januar 14.

Vergessen und Verkannt? Zu Unrecht.

Von Petra Kammann

Gemeinsam mit dem einstigen Frankfurter Oberbürgermeister Ludwig Landmann gab der Gafiker Hans Leistikow den neuen Formen des Bauens, Wohnens, Miteinanderlebens in den 20er Jahren Frankfurt Gesicht und Gestalt. Unter Stadtbaurat Ernst May erarbeitete er als Stadtgrafiker das moderne, das „Neue Frankfurt“ und relaunchte den Adler im Stil der Neuen Sachlichkeit als Stadtwappen. Aus dieser Zeit ist er den meisten im Bewusstsein. Nicht aber, dass er auch Künstler, Bühnenbilder, Autor und vor allem Gestalter von Kirchenfenstern war wie von denen des kriegszerstörten Frankfurter Kaiserdoms. Ebensowenig, dass Leistikow den zerstörten Innenraum der Westend-Synagoge neu gestaltet hat. Eine umfassende Schau im Dommuseum macht das Leben und Werk dieses multitalentierten Künstlers anschaulich. Sie wird nun um zwei Wochen bis zum 29. Januar verlängert.

Hans Leistikow um 1950,  fotografiert von Paul Rötger, Institut für Stadtgeschichte /Dommuseum

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„Chagall. Welt in Aufruhr“ in der Frankfurter Schirn – Bereits über 100.000 Besucher

2023, Januar 6.

Wegen des großen Erfolgs nun auch verlängerte Öffnungszeiten

 Sebastian Baden, der neue Leiter der Schirn ist glücklich: „Der enorme Zuspruch auf unsere große Chagall-Ausstellung erfüllt mich und das gesamte Schirn-Team mit großer Freude – ein schöner und anspornender Auftakt in das neue Jahr. Vor allem zeigen die vielen positiven Rückmeldungen unserer über 100.000 Gäste und das sehr große Interesse an unseren zahlreichen Vermittlungsangeboten die intensive Auseinandersetzung mit Marc Chagalls bislang wenig bekannter Kunst der 1930er- und 1940er-Jahre. 

Chagall lockt die Menschen in die Schirn, Foto: Petra Kammann

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2022 – Momente eines herausfordernden Kulturjahres

2022, Dezember 30.

Abschiede, Preise und Poesie.

Fotografische Impressionen von Petra Kammann

Lichtvoller Jahresbeginn 2022 am Main trotz Pandemie

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Die Leipziger Schule: ein faszinierender Einblick in ein oft verkanntes Kunst-Reich

2022, Dezember 23.

Ein gewichtiger Katalog stellt die einzigartige Sammlung des Frankfurter Kunstmäzens Fritz P. Mayer vor.

Von Uwe Kammann

Ein gewichtiges Buch. In jeder Hinsicht. Was eben heißt: nicht nur wortwörtlich, als kiloschwerer Quader in der Hand. Sondern vor allem im übertragenen Sinne: als ein verlegerischer Meilenstein, um ein großes Panorama der Kunst vorzustellen, die im westlichen Kunstbetrieb immer noch an den Rand gedrängt oder gar pauschal diffamiert wird, als propagandabestimmte Staatskunst.

Werner Tübke, Happening in Pompeji, 1980, Mischtechnik auf Holz, 103 x 136 cm, Sammlung Fritz P. Mayer, Frankfurt am Main | Leipzig, VG-Bildkunst, © Galerie Schwind, Leipzig

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100 Jahre Frankfurter Künstler Weihnachtsmarkt 2022

2022, Dezember 10.

Für alle, die das Besondere lieben…

Fotografische Impressionen von Petra Kammann

Kurz vor Heiligabend suchen viele noch ein besonderes Geschenk für die Liebsten. Dafür braucht man schon ein wenig Ruhe. Und die hat man abseits des trubeligen Weihnachtsmarkt rund um den Römer und die Paulskirche. In den Gewölbehallen des Frankfurter Römers und im unteren Teil der Paulskirche zeigen bis zum 22. Dezember täglich von 12 bis 20 Uhr ( am 22.12. bis 18 Uhr) noch über 100 Künstler und Künstlerinnen aus der Region ihre hochwertigen Werke zu erschwinglichen Preisen, darunter: Kunsthandwerkliches, Bilder, Objekte, besondere Fotografien. Oft sind sie auch selbst am Stand, wo man mit ihnen ins Gespräch kommen kann.

Was da kreucht und fleucht, besonders fein gemalt auf Spangen und Schachteln von Maike Kraichgauer 

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„Guido Reni. Der Göttliche“ im Städel

2022, Dezember 4.

Vom gefeierten Malerstar „Il divino“ zum gefallenen Engel

Von Hans-Bernd Heier

Guido Reni, der einstige Superstar des italienischen Barock, war einer der erfolgreichsten und meistgerühmten Maler nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa. Schon zu Lebzeiten erhielt er den ehrenvollen Beinamen „Il divino“ („Der Göttliche“). Bedeutende Auftraggeber aus Adel und Klerus rissen sich um seine Werke. Im 19. Jahrhundert geriet er aufgrund anderer ästhetischer Vorlieben etwas in Vergessenheit und wurde später von seinem Zeitgenossen Caravaggio an Popularität überflügelt. Heute hat er im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr den Platz, den er verdient. Das dürfte sich mit der großartigen Schau im Städel Museum ändern: Erstmals seit über 30 Jahren führt das Städel in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid rund 130 seiner erlesenen Meisterwerke zusammen und eröffnet einen neuen Blick auf diese faszinierende Künstlerpersönlichkeit.

„Büßende Magdalena“, um 1635, Öl auf Leinwand, 90 × 74  Foto: The Walters Art Museum, Baltimore

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„Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke. Ihre Wege“ im Jüdischen Museum Frankfurt

2022, November 30.

Eine Renaissance der verlorenen Generation

„Atelierbesuch“ bei vergessenen Frankfurter Künstlerinnen der Weimarer Republik

von Petra Kammann

Namen, die man sich unbedingt merken sollte: Rosy Lilienfeld, die Zeichnerin, Malerin und Holzbildhauerin, Amalie Seckbach, die Bildhauerin und Malerin, Erna Pinner, die Autorin, Zeichnerin und Illustratorin sowie die Malerin Ruth Cahn. Sie alle reüssierten in den 1920er Jahren als Künstlerinnen und gerieten nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten nicht nur in Vergessenheit, ihre Karriere wurde jäh abgeschnitten. Rosy Lilienfeld wurde 1942 in Auschwitz, Amalie Seckbach 1944 in Theresienstadt ermordet. Erna Pinner gelang die Flucht nach London, Ruth Cahn nach Santiago de Chile… Das Jüdische Museum hat die Künstlerinnen mit der berührenden Ausstellung wieder „Zurück ins Licht“ geholt. Neben institutionellen und privaten Leihgaben sind insgesamt 210 Werke aus der Sammlung des Jüdischen Museums zu sehen, das seit seiner Gründung systematisch Werke von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern sammelt.

Kuratorin Dr. Eva Altan forscht seit 2009 am Thema und erstellte einen Plan von Frankfurt , Foto: Petra Kammann

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Künstlerweihnachtsmarkt zum 100. Jubiläum mit über 100 Künstlern und Künstlerinnen

2022, November 29.

100 Jahre Künstlerweihnachtsmarkt Frankfurt. Der Berufsverband Bildender Künstler:innen (BBK) Frankfurt feiert in diesem Winter beim großen Frankfurter Weihnachtsmarkt ein stolzes Jubiläum: So wie es Frankfurts Kunst- und Kunsthandwerksbegeisterte seit vielen Jahren schätzen, präsentiert der BBK bei dieser zweigeteilten Kunstschau wieder seine beliebte Jahresausstellung in der Paulskirche und den populären Kunstmarkt im Römer. Bei freiem Eintritt zeigen über 100 Künstler:innen bis kurz vor Heiligabend ihre Werke. Zum 100. Jubiläum richtet die Stadt zudem einen Festakt im Kaisersaal (6.12./ geladene Gäste) aus.

Künstlermarkt in den Römerhallen, BBK-Archiv, Foto: Barbara Walzer

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STÄDEL OPEN HOUSE: Am 26. und 27. November 2022 ist der Eintritt ins Museum kostenfrei

2022, November 26.

Geschenk zum ersten Adventswochenende: 700 Jahre europäische Kunstgeschichte

Erleben Sie das Städel Museum! Unter einem Dach lassen sich nämlich 700 Jahre europäische Kunstgeschichte entdecken – vom Mittelalter über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart.

Blick in die Guido-Reni-Ausstellung; Foto: Petra Kammann

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Advent, Advent… Rätselhaftes von Willy Puchner

2022, November 23.

Was versteckt sich hinter der Kugel?

Der Advent lässt nicht mehr auf sich warten. Und die Freude steigt, die vorweihnachtliche Zeit mit dem Öffnen des ersten Türchen zu beginnen. Wir haben einen ganz besonderen Adventskalender gefunden, der sowohl Kinder und Erwachsene verzaubert. Gestaltet hat ihn der österreichische Künstler Willy Puchner, der auf einem Bauernhof lebt, wo seine phantastischen Bilder und Bücher entstehen und er sich von der Natur inspirieren lässt, nicht zuletzt von seinem „Tiger“. Er möchte allen von seiner großen Liebe zur Natur etwas abgeben, vor allem den Kindern, denen der Verkauf seines Kalenders zugute kommt.

Adventskalender des österreichischen Künstlers Willy Puchner

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