Alle Artikel zu Malerei
2026, September 21.
Archetypus und Ikone des Feminismus
Von Margarete Berghoff
Nach der großartigen Ausstellung „Monets Küste“ ist „Maria Magdalena“ wieder eine Themenausstellung, die den Blick bündelt und gleichzeitig weitet. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Skulpturensammlung Liebieghaus, hat abermals sein Talent zum Dialog beider Museen unter Beweis gestellt. In zehn Räumen des Städel sind, thematisch gegliedert, rund einhundert Exponate beider Museen und bedeutende Leihgaben großer internationaler Museen ausgestellt: Malerei und Skulpturen vom Mittelalter bis Heute.

Gelungene Gegenüberstellung von Malerei und Skulptur, Ausstellungsansicht, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Liebieghaus, Malerei, Skulptur, Städel Museum | Kommentare deaktiviert für „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love“ im Städel Museum Frankfurt
2026, September 16.
Frauen als Symbol für Stärke, Leben und Hoffnung
Von Hans-Bernd Heier
Die Bedeutung der Frau im Sozialen, in den Ökonomien oder auch in politischen Auseinandersetzungen wird weltweit – wenn überhaupt wahrgenommen – häufig unterschätzt und wenig gewürdigt. Würde man die Leistung von Frauen anerkennen, gäbe es keine Gründe mehr für Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit. Diese Auffassung vertritt die sudanesische Künstlerin Amel Bashier (* 1981) und bringt dies in ihren farbkräftigen, narrativen Werken deutlich zum Ausdruck. Die Schau „Essence of Life“ im MMK-Zollamt in Frankfurt ist Amel Bashiers erste institutionelle Einzelausstellung, für die sie zahlreiche neue Arbeiten geschaffen hat.

Amel Bashier „Women of the Cotton (Ausschnitt)“, 2026, © Amel Bashier, Foto: Matthieu Samadet
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Bildende Künste, Malerei | Kommentare deaktiviert für MMK-Zollamt zeigt Amel Bashiers „Essence of Life“
2026, September 16.
Bilder, die zur Legendenbildung beigetragen haben
Im Städelmuseum läuft vom 17. September 26 bis 17. Januar 27 die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“. Die freie Journalistin Stephanie von Selchow, u.a. Mitarbeiterin bei chrismon, führte ein Gespräch mit David Schnell, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am Museumsufer, über die biblische Figur Maria Magdalena zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi und über die Ursprünge ihrer Legendenbildung.

Arnold Böcklin, Trauer der Maria Magdalena an der Leiche Christi, 1867, Abb.: Kunstmuseum Basel, Basel
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Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kunstszene Frankfurt/Offenbach, Kunstszene Rhein-Main, Malerei, Städel Museum | Kommentare deaktiviert für „Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“ oder „Noli me tangere“? Maria Magdalena aus biblischer Sicht
2026, September 7.
Ein Rückblick auf das gelungene Gebäude zu Ehren des weltberühmten Cellisten Pablo Casals
Was Courage bewirken kann! Erinnernswertes vor dem Beginn des Kronberg Festivals (22.9. bis 4.10.2026) aus Anlass des 150. Geburtstags des weltberühmten Cellisten Pablo Casals
Von Annette Wittkopf
„Die Kronberg Academy wollte ein Powerhaus, die Kronberg Academy hat ein Powerhaus bekommen.“ So zeigt sich der renommierte niederländische Akustiker Martijn Vercammen zufrieden mit dem Ergebnis seiner Arbeit für das Casals Forum. Und er ist mit dieser Einschätzung nicht allein: „Klangtraum im Taunus: Eine Amöbe mit Spitzenakustik für die Kronberg Academy – das Casals Forum“, schwärmt die Neue Musikzeitung.

Blick auf das vollendete, farblich changierende Schindeldach des Casals Forums, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Design, Kronberg Academy, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Musik, Skulptur | Kommentare deaktiviert für Das Casals Forum in Kronberg – Eine gelungene Synthese aus Architektur, Akustik, Design und Kunst
2026, September 4.
Kultur für Alle heute und langlebige Netze für die Zukunft
Ein Plädoyer von Vládmir Combre de Sena

← Vládmir Combre de Sena, interdisziplinärer Künstler, Kurator und Kulturmanager, Foto: Andrea Aktemueller
Frankfurt hat eine starke kulturelle Landschaft. Vieles davon hat mit Hilmar Hoffmann und seiner Kulturpolitik zu tun. In seiner Zeit als Kulturdezernent wurde eine Struktur geschaffen, von der die Stadt bis heute profitiert. Museen wurden gegründet oder ausgebaut, Institutionen gestärkt, Kultur bekam einen wichtigen Platz im Selbstverständnis der Stadt. Sein Begriff »Kultur für alle« hat Frankfurt geprägt. Das war wichtig und es war erfolgreich.
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Atelierhäuser und freie Szene, Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Installation · Performance · Objektkunst, Malerei | Kommentare deaktiviert für Die dritte Säule – Ein dauerhaftes Netz für die Freie Szene
2026, August 14.
Lob für „grandiose Leistung“ an komplexer Wiederherstellung
Von Uwe Kammann
Ein unglücklicher Zufall – es gab ja eigentlich nur noch ein Thema in Frankfurt, ein Ja oder Nein zum farbigen Deko-Netz über der Konstabler Wache. Dabei waren und sind, gar nicht weit entfernt, zur fast gleichen Zeit zwei architektonische Kunst-Denkmale wiederzuentdecken: die subtil und sorgfältig renovierte Katharinenkirche an der Hauptwache und die nun auch mit ihrer nördlichen Vorhalle vollends sanierte und restaurierte Kirche St. Leonhard.

Schaukasten am Eingang zeigt Bilder der renovierten Nordvorhalle, Foto: Uwe Kammann
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Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Malerei, Skulptur | Kommentare deaktiviert für Die vollständig restaurierte Kirche St. Leonhard: Ein „Gewinn für Frankfurt und seine Gäste“
2026, August 3.
Weite Horizonte, schroffe Berge, stille Täler
Reispapierecollagen mit Cyanoemulsion, Fotofrottagen
Außergewöhnliche Impressionen von Landschaften stehen im Zentrum der nächsten Ausstellung des Frankfurter Künstlerclubs, wenn Myeong-Ja Zimmerer ihre Bilder im Nebbienschen Gartenhaus präsentiert. Die Kunstschau wird am Mittwoch, 5. August (19 Uhr), mit einer Vernissage eröffnet und ist bis zum 16. August mittwochs bis sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr – bei freiem Eintritt – geöffnet.

„Gebirge (X)“ von Myeong-Ja Zimmerer
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Bildende Künste, Herzlich Willkommen, Kultur Frankfurt, Kunstszene Frankfurt/Offenbach, Malerei, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Sehnsucht nach der Ferne“ – Bilder von Myeong-Ja Zimmerer im Nebbienschen Gartenhaus
2026, August 1.
Impressionen
von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

Ein Frankfurt Ghost – ein in Frankfurt bekannter Streetart Charakter – spielt gegen den Verkehr der Mainzer Landstraße an
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Bildende Künste, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Malerei | Kommentare deaktiviert für Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (2)
2026, Juli 31.
Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“
200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen
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Bildung · Pisa von innen, KultTouren, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Malerei, Skulptur, Städtereisen, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde
2026, Juni 19.
Was eine Welle auslösen kann…
Ein kurzer Blick vor Tores Schluss. Von Petra Kammann
Der französische Dichter und Kunstkritiker Charles Baudelaire sprach 1863 in seinem berühmten Essay „Peintres de la vie moderne“ von den „Malern des modernen Lebens“, die das Flüchtige, das Wesentliche des Moments, festhalten. Die in der Städelschau ausgewählten tiefenscharfen Schwarz-Weißfotos wie die des Pioniers der Fotographie Alphonse Davanne (1824-1912), sind der Malerei gegenübergestellt. In einer Zeit des Umbruchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sprechen sie eine andere Sprache. Die beiden unterschiedlichen Medien schaffen ein neues Sehen und neue Formen der Malerei.

Nochmal ein Blick Étretat. Die Wäscherinnen, 1920, das ungewöhnliche Gemälde von Henri Matisse in der Städelschau, Foto © The Fitzwilliam Museum, University of Cambridge
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