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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Malerei

Der Zeichner Helmut Werres, seine Klang- und Farbfeldzeichnungen

2021, Juli 7.

Geschichtete Stricheleien, glänzendes Schwarz und die atmende Leere

Von Petra Kammann

Helmut Werres ist vielseitig. Als Künstler ist er vor allem Maler und Zeichner. In den 2010er Jahren entwickelte er aus winzigen Gegenständen wie Wiking-Autos große flächige und farbige Gemälde. Da machte er das Kleine groß und das Große klein. Heute vermittelt er Studierenden und Gameentwicklern das genaue Hinschauen. Sein Job im Aufsichtsteam des Sinclair-Hauses in Bad Homburg garantiert ihm ein regelmäßiges Einkommen und damit auch ein Stück Freiheit in der Ausübung seiner Kunst. Wenn Helmut Werres zeichnet, ist er ganz in seinem Element und dringt mit seinen teils ambulant entstandenen Wochenbildern, Reisebildern Gelegenheitsbildern und Farbfeldzeichnungen in neue Erfahrungsräume vor.

Diese Reisezeichnung entstand während einer 14-stündigen Zugfahrt von Frankfurt nach Stockholm; Foto: Petra Kammann

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“ Palindrome“ – Mode trifft auf Malerei. Nina Holleins und Philipp Schweigers Kreationen im Kunstverein Familie Montez

2021, Juli 2.

Extravagante Slow Fashion zwischen zarter Landschaftsmalerei

Gemischtes Doppel aus Farben, Rhythmen und Texturen

von Petra Kammann

Viereinhalb Jahre war Nina Hollein, die kreative Frau des ehemaligen Städeldirektors und heutigen Direktors des Metropolitan Museums Max Hollein, mit dem sie nun in New York lebt, nicht mehr in Frankfurt. Doch zur ersten Frankfurt Fashion Week ist die gebürtige Wienerin in ihre „zweite Heimat“ zurückgekehrt mit der Ausstellung „Palindrome“ im Kunstverein Familie Montez, in der sie ihre so inspiriert pfiffige wie nachhaltige Mode den besonderen Landschaftsgemälden ihres Zwillingsbruders Philipp Schweiger gegenübergestellt: Einfach große Klasse!

Nina Hollein vor den Bildern ihres Zwillingsbruders Philipp Schweizer, in der Ausstellung „Palindrome“, Foto: HolgerMenzel @Stadt Frankfurt

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„Lockdown. Kunst und Krise“ im Heussenstamm (Teil 2)

2021, Juni 18.

Kreative Auswege aus Einsamkeit und Distanz

Impressionen von Petra Kammann

Nach langem Hin und Her zeigt sich nun doch noch bis zum 19. Juni ein medial wie thematisch vielfältiges Spektrum künstlerischer Auseinandersetzungen mit den Bedingungen und Folgen des Lockdowns im Frühjahr 2020 im Kunstraum Heussenstamm. Es ist die Folge 2 der Gruppenausstellung „Lockdown. Kunst und Krise“. 46 Künstler und Künstlerinnen aus der lokalen Kunstszene haben sich daran beteiligt. Wie schon im ersten Teil der Ausstellung ziehen sich auch hier einige thematische rote Fäden durch die Ausstellung.

Als die Museen geschlossen waren, ist der Künstler Ivan Murzin mit seinem rollenden Kasten durch die Stadt gefahren und hat urbane und alltägliche Szenen aufgenommen, Foto: Heussenstamm

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Warum in die Ferne schweifen? Die Ratgeb-Wandgemälde im Frankfurter Karmeliterkloster

2021, Juni 15.

Mit dem Institut für Stadtgeschichte ein mittelalterliches Kleinod entdecken 

Der Maler Jörg Ratgeb und seine Werkstatt schmückten zwischen 1514 und 1521 den gerade erweiterten Kreuzgang des Karmeliterklosters mit der Heilsgeschichte und das Refektorium mit Motiven der Ordensgeschichte aus. Die damals entstandenen Zyklen gelten als die bedeutendsten vorbarocken Wandmalereien nördlich der Alpen. Am Sonntag, 20. Juni, führt um 15 Uhr  führt die Kunsthistorikerin Sabine Mannel durch das mittelalterliche Karmeliterkloster und erläutert die Wandgemälde des schwäbischen Malers Jörg Ratgeb (um 1480 bis 1526).

Hör Ratgebs Wandgemälde „Die Rettung der Karmelitermönche“, Foto: Uwe Dettmar

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„Realität & Emotion“ von Käthe Kollwitz im Kunstforum Ingelheim

2021, Mai 22.

Mit eindringlicher Kunst politisch wirken – der Mensch im Zentrum ihrer anrührenden Arbeiten

Von Hans-Bernd Heier

Erstmals wird in einer monografischen Ausstellung der !Internationalen Tage Ingelheim“ der Blick auf das Werk einer bildenden Künstlerin gerichtet – auf Käthe Kollwitz (1867–1945). Sie ist eine der bedeutendsten und bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als grandiose Zeichnerin und technisch experimentierende Druckgrafikerin hat Käthe Kollwitz zu einem unverkennbaren Stil gefunden.

Käthe Kollwitz „Selbstbildnis mit aufgelegter Hand“, 1905, schwarze Kreide und Graphitstift auf gelblich braunem Ingres-Bütten; Hamburger Kunsthalle; Foto: Hamburger Kunsthalle/ bpk; Foto: Elke Walford

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HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel

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Volker Stelzmann und Herbert Mehler: Höhepunkte der „Galerie“-Arbeit

2021, Mai 14.

Figurative Meister-Malerei und poetische Stahl-Skulpturen auf dem Uni-Campus zeigen zwei Pole künstlerischer Zeitgenossenschaft

Von Uwe Kammann

Kein schönerer Spaziergang derzeit als einer über das weite schwingende Gelände des Uni-Campus im Westend. Nicht nur, weil dort der Frühsommer auf jedem Meter zu spüren ist, im immer wieder faszinierenden Kontrast zur sanften Großkurve des ehemaligen IG-Farben-Hauses und den strengen Kuben der hellen Neubauten für die Geisteswissenschaften. Sondern vor allem auch, weil an vielen Stellen des Parks hohe Stelen markante Sichtmarken bilden. Rostig ist ihre Farbe, dem Material zu verdanken, aus dem sie gefertigt sind: aus einem Stahl, der – unbehandelt – eine eigene Rostpatina bildet (die Fachbezeichnung dafür: Corten-Stahl).

„Wachstum – Körper – Raum“Skulptur von Herbert Mehler auf dem Frankfurter Unigelände; Foto: Petra Kammann

In der Kunst verbindet sich dieser Name vor allem mit einem Namen: Richard Serra. Seine oft halsbrecherisch in Balance gebrachten Großplatten aus eben diesem selbstrostenden Material gelten als Non-Plus-Ultra für Plastiken, die turmhoch sein können, dabei oft wegen der martialischen Erscheinung heftige Proteste hervorgerufen haben, so in einst in Bochum, wo eine „Terminal“ genannte Skulptur vor dem Hauptbahnhof bei den Industriearbeitern des Ruhrgebiets lauter Schimpf und Spott auslöste.

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Vielseitige multimediale Angebote als Appetizer – Kunstgenuss bei virtuellem Museumsbesuch

2021, April 26.

Mit MuWi App auf digitale Entdeckungs-Tour im Museum Wiesbaden

Von Hans-Bernd Heier

So viel Kunst im Internet war nie! Vorbildlich sind die Online-Auftritte von Städel und Liebieghaus gestaltet. So wirbt das Museumshaus schon jetzt mit einem Digitorial®live für die Blockbuster-Schau „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“, ab dem 6. Oktober 2021 in Frankfurt zu sehen. Da können Surfer vorab schon in die innovative Bildwelt des Meisters der Hell-Dunkel-Malerei eintauchen. Aber auch andere Kunsthäuser haben ihre Auftritte im Netz attraktiv und meist kostenfrei ausgebaut, wie beispielsweise das Museum Wiesbaden. Hochkarätige Artefakte werden da zwar in mühevoll erarbeiteten Sonderausstellungen präsentiert – jedoch in Sälen ohne Besucher. Um Kunstinteressierte wenigstens virtuell am Genuss der erlesenen Exponate teilhaben zu lassen, haben die meisten Museen ihre Multimedia-Angebote inzwischen beträchtlich erweitert.

Startseite des Audioguides mit Mackes Hauptwerk „Der Seiltänzer“ (Detail) aus dem Kunstmuseum Bonn; ©Museum Wiesbaden

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Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Artjom Chepovetskyy „Alabaster Blue“ – Ausstellung in der Galerie Heike Strelow

2021, März 30.

Tiefe, Transparenz, Farbe, Frische und Zartheit

von Petra Kammann

Unter dem Titel „Alabaster Blue“ werden die jüngsten Bilder des gebürtigen Ukrainers Artjom Chepovetskyyn auf Chiffon, Holz und Papier in der Galerie Heike Stresow präsentiert. Diese Werke sind geprägt durch Chepovetskyys medienübergreifende Auseinandersetzung mit den Grundsatzfragen der Malerei.

Die Galeristin Heike Strelow vor 2021 Mixed Media auf Chiffon, 14 von Artjom Chepovetskyy; Foto: Petra Kammann

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