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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Malerei

Rhein-Main: KulturRegion macht sich stark für Kulturvielfalt – Themen, Projekte und Programme 2022

2022, Januar 20.

Die Corona-Krise ist für die Kultur mit großen Herausforderungen verbunden, gleichzeitig liegt in ihr auch die Chance für Veränderung, gerade durch den Zuwachs an neuem Wissen.  So freut sich die KulturRegion 2022 über den neuen Beitritt zum kulturellen RheinMain-Netzwerk der Stadt Michelstadt. 

Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion, Dr. Tobias Robischon, Bürgermeister von Michelstadt, (unten)  Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion und Landrat des Kreises Groß-Gerau, Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion FrankfurtRheinMain und Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt (oben) präsentierten das Programm

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2021 – Was vom Jahr noch übrig blieb und nicht in Vergessenheit geraten sollte…

2021, Dezember 29.

Remember, remember…

Ein Blick in den Rückspiegel von Petra Kammann

Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht /und mach dann noch ´nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.“ Ach, der gute alte Brecht, da hat er einfach recht. Was in diesem, durch verschiedene Krisen geschüttelten Jahr unser aller Alltag extrem verändert hat, ist nicht zuletzt das Verhältnis zur Zeit, der real zur Verfügung stehenden und der empfundenen Zeit, die sich wahlweise an unpassenden Stellen überschlug oder sich endlos zu dehnen schien. Und nicht alles ließ sich gleich-zeit-ig verarbeiten, weil vieles und anderes aufwändiger vor- und nachbereitet werden musste. Dann wiederum war es zu spät, um auf Begonnenes zurückzukommen. Dabei sind so einige wertvolle Perlen heruntergekullert, die wir wieder zurückholen wollen, in dem wir an ein paar der bislang nicht realisierten Dinge  erinnern möchten…

Beuys-Sammler und -Verleger Lothar Schirmer, Foto: (Schirmer & Mosel)

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Kulturtipps: Was FeuilletonFrankfurt-Autorinnen und Autoren empfehlen und was sie im Pandemie-Jahr 2021 inspiriert hat

2021, Dezember 27.

2021 Unvergesslich. Trotz Pandemie

Petra Kammanns Begeisterung für das Deutsche Romantik-Museum

Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg“, nicht nur zu sich selbst, – da waren wir ja während des Lockdown eh schon ständig -, auch nicht nur zu Novalis, sondern ins reiche Innenleben des langerwarteten Deutsche Romantik-Museums, ein nach außen hin eher verkapseltes Gehäuse, aber ein wahres Schatzkästlein, und das neben dem wiederaufgebauten Goethe-Haus, in dem der Dichter einst in Frankfurts Altstadt aufwuchs. Mit seinen vielfältigen multi-medialen Exponaten befragen wir dort auch unsere eigenen Sinne beim Hören, Schauen und Mitsummen. Einfach faszinierend!

Die „Himmelstreppe“ führt ins Innere des Deutschen Romantik-Museums, Foto: Petra Kammann

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„You Kunst“ und „Stadtparcours“: Ergebnisse zweier Kunstworkshops an Schulen im Heussenstamm

2021, Dezember 14.

Meine Orte, Meine Stadt

Gesehen von Petra Kammann

Unter Leitung des Fotografen Peter Loewy beschäftigten sich Schüler:innen der IGS Süd in dem Workshop „YouKunst“ fotografisch mit den eigenen Orten in der Stadt, dem Viertel oder anderen Lieblingsorten, während Schüler:innen der Anne-Frank-Schule unter Leitung der Künstlerin Maike Häusling ihren „Stadtparcours“, die Topografie der Stadt und die vertrauten Routen der Jugendlichen in eine künstlerische Sprache verwandelten. Die Arbeiten sind noch bis zum 18. Dezember im Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt zu sehen. Manches der ausgestellten Bilder bietet sich auch als originelles Weihnachtsgeschenk an…

Bei genauem Hinschauen entdeckt man auch manch Passendes zur Gefühlslage; Foto: Petra Kammann

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Höchst amüsanter Ausflug in eine Corona-freie Welt

2021, Dezember 7.

„Hurzlmeier Malerei“ im Caricatura Museum Frankfurt

Von Hans-Bernd Heier

Rudi Hurzlmeier gilt als einer der großen Meister der Komischen Kunst. Zusammen mit Ernst Kahl und Michael Sowa trug er maßgeblich zum Einzug der Malerei in die Komische Kunst bei und implantierte die Technik der Alten Meister „augenzwinkernd“ in die Cartoonkunst. Das Caricatura Museum Frankfurt widmete den Dreien bereits 2013 die erfolgreiche Gruppemausstellung „Weltfremde Malerei“. Jetzt zeigt das Museum für Komische Kunst in der Einzelausstellung „Hurzlmeier Malerei“ die besten und komischsten Arbeiten aus den letzten 35 Jahren. Die ausgewählten 100 Werke auf Leinwand und Papier sind allesamt in dem Satiremagazin “ TITANIC“ erschienen.

Rudi Hurzlmeier; ©Hermann-Seidl

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Keine Eulen nach Athen, sondern von der EULENGASSE nach Hause tragen … Kleinkunstwerke als Geschenk

2021, Dezember 3.

Für alle, die noch auf der Suche sind…

Artwork: o.T. 2021 © Lilo Mangelsdorff (li) + o.T. © Sabine Voigt + Andrea Interschick (re)

Gleich ob für Nikolaus oder für Weihnachten, für ein besonderes Geschenk sei ein Gang in den Kunstverein EULENGASSE empfohlen.

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PAULA MODERSOHN-BECKER – Eine Werkschau in der Schirn

2021, Dezember 1.

Ganz Worpswede und Tout Paris – Welch eigenständiger Aufbruch!

Petra Kammann über die moderne Künstlerin Paula Modersohn-Becker

Abwechselnd lebte und arbeitete sie zu Beginn des aufkeimenden 20. Jahrhunderts in der Künstlerkolonie Worpswede und in Paris, der Hauptstadt der Kunst. Selbstbewusst behauptete sie von sich: „Ich bin nicht Paula Moderssohn, ich bin nicht Paula Becker. Ich bin Ich und hoffe, es immer mehr zu werden.“ Trotz ihres kurzen Lebens hinterließ sie mit 31 Jahren ein umfangreiches Werk, das die Einflüsse beider Orte widerspiegelt und von großer Modernität geprägt ist. Von den rund 734 Gemälden und etwa 1500 Arbeiten auf Papier, die sie geschaffen hat, sind 116 Werke noch bis zum 6. Februar 2022 in der Schirn zu sehen.

Am Aufgang in der Schirn – die verschiedenen Gesichter der modernen Künstlerin Paula Modersohn-Becker; Foto: Petra Kammann

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Drei Generationen und drei jüdische Künstlerinnen aus Frankfurt

2021, Dezember 1.

Großmutter, Mutter und (Enkel)Tochter

Drei Generationen jüdischer Frauen, die ihr Leben der Kunst gewidmet haben. Drei künstlerische Positionen, die sehr unterschiedlich sind und doch Gemeinsamkeiten aufweisen. Drei Generationen geprägt von Migration, Antisemitismus, Erfolgen und Rückschlägen, Anpassung, Veränderung, Assimilation und Ausgrenzung, Sexismus und Resilienz zeigen ihre Bilder in der Ausstellungshalle 1 A, Schulstraße 1A in Frankfurt in Sachsenhausen. Eröffnet wird die Ausstellung am 2. Dezember 2021 um 18 Uhr. Der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main hat die Trägerschaft für die Realisierung des Projektes übernommen,

Anna Nero, Tatiana Ovrutschski und Julia Ovrutschski; Courtesy die Künstlerinnen, © Alexander Neroslavsky

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„Zeichen der Freundschaft“ – Schenkung aus dem Nachlass von Ulrike Crespo (1950–2019) an das Städel 

2021, November 28.

Ein echtes Freundschaftsgeschenk

Von Petra Kammann

Eines der bedeutendsten Vermächtnisse der letzten Jahre verdankt das Städel Museum der Frankfurter Fotografin Ulrike Crespo (1950–2019). Die Stifterin hinterließ dem Städel über 90 Gemälde und Zeichnungen, darunter Meisterwerke von Franz Marc, Otto Dix, Oskar Schlemmer, Max Ernst, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen. Sie ergänzen die Städel’sche Sammlung auf die glücklichste Weise.

Wassily Kandinsky,  Kallmünz – Hellgrüne Berge 1903, Öl auf vorgrundierter Leinwand 23.5 × 32.8 cm, Erworben 2019 als Vermächtnis von Ulrike Crespo aus der Sammlung Karl Ströher Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

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Ritschl-Preis-Träger Slawomir Elsner im Museum Wiesbaden

2021, November 23.

Präzision gepaart mit verwirrender Unschärfe

Von Hans-Bernd Heier

Akribische Buntstiftzeichnungen und großformatige Aquarelle – das Werk von Slawomir Elsner ist so ungewöhnlich wie vielseitig. Unter dem Titel „Präzision und Unschärfe“ widmet das Museum Wiesbaden bis zum 6. März 2022 dem Träger des Otto-Ritschl-Preises 2020 die erste umfassende museale Einzelschau. Die Sonderausstellung bietet einen Überblick über den künstlerischen Werdegang des Malers. Zu sehen sind Arbeiten, die noch zu Studienzeiten entstanden sind, bis zu den Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung angefertigt hat. Im Zentrum stehen seine aktuellen Farbarbeiten. Versammelt sind neben einer 20-teiligen Fotoserie rund 50 Arbeiten aus seinen charakteristischen Werkserien.

Slawomir Elsner „Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Mädchen mit Turban)“, nach Jan Vermeer, Mauritshuis, Den Haag, 2018, Farbstift auf Papier; Sammlung Dr. Claar; Foto: Sebastian Schobbert

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