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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buch und Literatur

HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel
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Woche der Meinungsfreiheit 3. – 30. Mai 2021

2021, Mai 3.

Ein breites gesellschaftliches Bündnis stellt ab heute mit der Woche der Meinungsfreiheit die Bedeutung der Freiheit des Wortes und lebendiger Debatten für eine freie, demokratische Gesellschaft in den öffentlichen Fokus. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat die Initiative ins Leben gerufen, die vom Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bis zum Tag der Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai geht. Grundlage ist die Charta der Meinungsfreiheit, die Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen unterzeichnen können. Bei einer virtuellen Pressekonferenz stellten Initiator:innen und Unterstützer:innen heute die Initiative und das Programm vor.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Das Programm

Unter dem Claim #MehrAlsMeineMeinung machen über 30 Partnerorganisationen eine Woche lang auf unterschiedliche Art und Weise Meinungsfreiheit zum Thema. Das Programm umfasst Online-Diskussionen, Podiumsgespräche, Podcasts und Sendungen, Lesungen, Video- und Social-Media-Aktionen. Bei der begleitenden Kampagne kommen Testimonials von Persönlichkeiten wie Cosma Shiva Hagen, Wolfang Niedecken, Michel Friedman, Anne Chebu oder Susanne Fröhlich.

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Das Gedicht zum Mai 2021

2021, Mai 1.

Leider konnte ich über den Verfasser der Zeilen nicht wirklich etwas ausfinden machen. Aber das „Mai-Kinder“ Gedicht sprach mich an.

Der Durchbruch zum Frühjahr; Foto: Petra Kammann

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Wie aus Sehnsucht Heimweh wird: Arnold Stadlers Afrika Roman

2021, April 29.

Arnold Stadler: Am 7. Tag flog ich zurück. Meine Reise zum Kilimandscharo.

von Simone Hamm

Über Arnold Stadlers Schreibtisch hängt ein Bild des Stuttgarter Malers Fritz Lang. In seiner Kindheit hing es lange Jahre in der großen Stube des elterlichen Hofes über dem Esstisch. Auf dem Gemälde  ist im Vordergrund eine Palme zu sehen, im Hintergrund der schneebedeckte Kilimandscharo.

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„Salon kontrovers: Briefe – Schreiben und Lesen“ mit Nelly Sachs und Paul Celan im Holzhausenschlösschen

2021, April 23.

Korrespondenz(en) zwischen Paris und Stockholm und ein Blick hinter die Kulissen einer virtuellen Lesung

Von Petra Kammann

„Wir wollen uns weiter einander die Wahrheit hinüberreichen“, heißt es im Holzhausenschlösschen. Da wurde die Lesung für „Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen“, konzipiert von der Frankfurter Autorin Hanne Kulessa, aufgezeichnet, um sie dem derzeit abwesenden Publikum nahezubringen. Birgitta Assheuer und Thomas Hupfer lesen den intensiven und wachsend innigen Briefwechsel, den zwei Dichter mit ähnlichen Schicksalen im Exil von 1954 bis 1969 unterhielten – die seit 1940 in Stockholm lebende Nelly Sachs und der seit 1948 in Paris lebende Paul Celan. Kurz nacheinander starben 1970 die beiden großen Dichter der Weltliteratur. Celan hatte sich bereits am 20. April in Paris das Leben genommen, und am 12. Mai starb die kranke und geschwächte Nelly Sachs in Stockholm.

Begehrter Veranstaltungsort : Das Holzhausenschlösschen im Frankfurter Nordend; Foto: Petra Kammann

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Ein Blick zurück und voraus: Dieter Rams und Otl Aicher – Die Gestalter einer besseren Welt

2021, April 19.

Eine aktuelle Ausstellung im Museum Angewandte Kunst und ein Bildband zur Rotis-Entwicklung

Von Uwe Kammann

Einer der Design-Klassiker: Der „Schneewittchensarg“, Die radio-Phono-Kombination „SK 4” von Dieter Rams und Hans Gugelot; Foto: Dieter und Ingeborg Rams Stiftung

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Helga Schuberts außergewöhnliche Geschichten über ihr Leben

2021, April 18.

Alles Gut? – Vom Verzeihen

Von Simone Hamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1980 hatte Günter Kunert die ostdeutsche Schriftstellerin Helga Schubert eingeladen, am Ingeborg Bachmann Wettbewerb teilzunehmen. Man verweigerte ihr die Ausreise. 1987 – 1990 saß sie dann in der Jury der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

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Daniel Canogars „Latencies“ in der Galerie Anita Beckers

2021, April 16.

Geniale Ingenieurin Natur 

Symbolisch leuchtet die Pandemie aus den Objekten des hispano-amerikanischen Künstlers Daniel Canogar, der die Schnittstellen und Übergänge zwischen virtuellen und realen Welten untersucht und in abstrakten Animationen auf flexiblen LED-Bildschirmen einfängt.

In diesem Leuchtteppich von Conegar sammeln sich die Informationen über den weltweiten Niederschlag; Foto: Petra Kammann

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„GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” im Weltkulturen Museum

2021, April 14.

Die kulturelle Bedeutung der Farben

Von Hans-Bernd Heier

In der japanischen Dichtung wird der Himmel bisweilen als „grün“, das Gras dagegen als „blau“ beschrieben. Das Weltkulturen Museum hat sich von dieser poetischen Formulierung bei der Wahl des neuen Ausstellungstitels inspirieren lassen. Unter dem irritierenden Leitthema „GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” versammelt die spektakuläre Schau rund 200 aus den reichhaltigen Sammlungen des Weltkulturen Museums, die die kulturelle Bedeutung der Farben beleuchten.

Armring (Detail); Federn, Rindenbast, Palmblatt und Baumwolle. Kayapó Txukarramãe, Pará, Brasilien; gesammelt von Luiz Boglar, 1988. Sammlung Weltkulturen Museum; Foto: Wolfgang Guenzel

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Bernardine Evaristos wundervoll verwebtes Gedicht

2021, April 13.

Frau und schwarz und queer in London

von Simone Hamm

In „Mädchen, Frau etc.“ verwebt Bernardine Evaristo die Geschichten schwarzer Frauen über ein Jahrhundert zu einem einzigartigen und vielstimmigen Panorama unserer Zeit. Ein Roman über Herkunft und Identität, der daran erinnert, was uns zusammenhält.

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