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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Alte Oper

Zwei ganz unterschiedliche Konzertabende in der Alten Oper

2022, Juni 1.

Tanz auf dem Vulkan und
Festlich-barocke Himmelfahrtsmusiken

Von Petra Kammann

Maurice Ravels La Valse. Poème choréographique, George Gershwins Concerto in F für Klavier und Orchester und Béla Bartóks Konzert für Orchester Sz 116 – Ein herausfordernder Abend mit Igor Levit, dem Orchestre de Paris und unter der Leitung von Gast-Dirigent Manfred Honeck in der Alten Oper. Und am Abend zuvor „Bach beflügelt“: Jubilierend-Schwingendes zum Himmelfahrtsfest mit dem belgischen Vokalensemble Vox Luminis und dem Freiburger Barockorchester.

Volles Haus in der Alten Oper mit dem Pianisten Igor Levit und dem Orchestre de Paris unter Leitung von Manfred Honeck; Foto: Petra Kammann 

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Der Intendant der Alten Oper Markus Fein – Ein Brückenbauer

2022, Mai 5.

Kleiner Blick hinter die Kulissen der Alten Oper

Besuch beim Intendanten Dr. Markus Fein. Ein Ohren- und Augenöffner

Von Petra Kammann

Dr. Markus Fein, Intendant der Alten Oper in seinem Arbeitszimmer; Foto: Petra Kammann

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Bach trifft Strawinsky – und „altes“ Cello und „modernes“ Saxophon

2022, April 20.

Bachkonzerte in der Alten Oper:

Nachholtermin von 17. Januar 2022 am 26. April 2022

Welcher Komponist hätte sich nicht schon einmal gewünscht, Bach zu treffen – dies aber nicht erst im Jenseits? Vermutlich hätte auch Strawinsky gerne mit dem Thomaskantor geplaudert. Seine Verehrung für den Meister des Kontrapunktes war jedenfalls grenzenlos. Wie sich nun dieses musikalische Treffen zwischen den beiden gestalten könnte, dafür haben sich die Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unter der Leitung von Prof. Günther Albers ein besonderes Konzert ausgedacht: Zwei Kantaten Bachs rahmen Strawinskys „Cantata“ von 1951 ein.

Alexandra Uchlin Mezzosopran, Foto: Picture People

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Carte Blanche: Sir András Schiff spielt Bach und anderes in der Alten Oper

2022, April 12.

Der Musikerzähler

Von Petra Kammann

Die Frankfurter Bachkonzerte gaben dem in Budapest geborenen Pianisten am 9. April im Großen Saal der Alten Oper eine Carte blanche, d.h. auf dem Programm stand lediglich: „Bach und anderes“. Den Inhalt des Überraschungspakets kannte allein der fabelhafte Pianist selbst. So erfreute er das Publikum mit musikalischem Genuss, gepaart mit feinem Humor und einem Schuss Nachdenklichkeit. Mit Bach beginne er den Tag, sagt Schiff. Das sei gut für die seelisch-körperliche Hygiene. Denn als Pianist sei man von den herausragenden Kompositionen verwöhnt. So also begann der Solo-Abend im großen Saal der Alten Oper, an dem Bach im Mittelpunkt stand. Schiff versprach, dass man nur das Beste höre werde. Damit hatte er nicht zu viel versprochen…

Sir András Schiff © Alte Oper Frankfurt, Tibor Pluto

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Herausragendes Konzertprogramm für 2022/23 von Pro Arte in der Alten Oper Frankfurt

2022, März 25.

Pro Arte – Pro Frankfurt

Die Anfänge der Frankfurter Konzertdirektion Pro Arte Frankfurt reichen weit zurück bis ins 19. Jahrhundert, in eine Zeit, als aus der Freundschaft zwischen einem musikinteressierten Banker und dem berühmten Pianisten Anton Rubinstein eine fruchtbare Zusammenarbeit erwuchs. Mit den Konzerten unter dem Label Pro Arte Frankfurt gehört die Konzertdirektion zu den wichtigen Kulturinstitutionen im Rhein Main-Gebiet. Denn sie holt Orchester und Solisten von Weltformat, die das Herzstück bilden, in die Stadt und in den Großen Saal der Alten Oper. Damit tragen ihre Aktivitäten zu den musikalischen Glanzpunkten im Frankfurter Kulturleben bei. Das Jahresprogramm 2022/23 – allen derzeit planerischen Unsicherheiten zum Trotz – kann sich sehen lassen und macht Laune, findet Petra Kammann.

Saisonauftakt der Fokus-Künstlerin Anne-Sophie Mutter ist der 10. Oktober, Foto: The Japan Art Association The Sankei S

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Museumskonzerte der Frankfurter Museumsgesellschaft 2022/2023

2022, März 22.

Die Abschiedssaison des Sebastian Weigle

von Petra Kammann

Es waren coronabedingt schwierige Jahre für alle Musiker und Konzertveranstalter mit den sich ständig ändernden Sonderregelungen. Nun, nach über zwei Jahren, fand endlich die erste Pressekonferenz der Frankfurter Museumsgesellschaft unter dem Vorsitz von Burkard Bastuck wieder live statt. Die Themen Abschied und Aufbruch waren wegen der durch  die Fenster blitzenden Sonne von einem Hoffnungsschimmer beseelt. Die fulminanten symphonischen Zyklen mit dem Dirigenten Sebastian Weigle gehörten dann auch zu den Highlights des Programms. „Der Zug fährt weiter“, sagte der Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt unpathetisch und sichtlich vergnügt. Seine Ära endet nach 15 Jahren mit der Saison 2022/23. Die Pandemie hat der begehrte Dirigent u.a. in Japan und den USA erlebt. In Tokio läuft sein Vertrag noch bis 2025… Und von seinem Domizil in Berlin aus, wo ihm auch in Zukunft das ein oder andere Konzert sicher sein dürfte, seien es auch nur noch vier Zug-Stunden bis Frankfurt, merkte er an. Soviel Optimismus, gepaart mit Weitblick, ist selten. Wir können daher weiter mit seinen Gastauftritten rechnen und wir dürfen auf den neuen Shooting-Star Kit Armstrong, gespannt sein, der auch für Weigle kein Fremder ist…

GMD Sebastian Weigle verströmte Optimismus; Foto: Petra Kammann

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Benefizkonzert: Solidarität mit der Ukraine in der Alten Oper

2022, März 11.

„Freiheit, schöner Götterfunken …“

Die Farben der Ukraine – Blau-Gelb – erstrahlten nicht nur auf der Fassade der Alten Oper Frankfurt, sondern auch auf dem Orgelprospekt im großen Saal des Konzerthauses, als am Abend des 10. März 2022 ein Benefiz-Konzert für die Ukraine stattfand, veranstaltet vom Hessischen Rundfunk, gemeinsam mit dem Land Hessen, unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Volker Bouffier, zusammen mit dem Rheingau Musik Festival, der Stadt Frankfurt am Main, dem Ensemble Modern, der Oper Frankfurt, der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre und der Alten Oper Frankfurt. Das kurzfristig anberaumte Konzert war binnen kurzem ausverkauft, wurde aber auf dem You Tube-Kanal des hr-Sinfonieorchsters als live-stream weltweit zugänglich gemacht und auch auf hr 2 live übertragen. FeuilletonFrankfurt hat zugeschaut und zugehört.

Solidarisch: Die Alte Oper in blau-gelbes Licht getaucht, Screenshot: Petra Kammann

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Ein Interview mit dem kosmopolitischen Konzertpianisten Burkard Schliessmann

2022, Januar 10.

Humane Wirklichkeit aus dem Innenraum der Musik

Der vielfach ausgezeichnete Pianist Burkard Schliessmann, Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt (2020), lebt größtenteils in den USA, in New York, in Seattle und in Deutschland. Seine weltweiten Auftritte werden vom Publikum wie von Kritikern gefeiert. Ausgezeichnet wurde Schliessmann mit dem Global Music Award in den USA für seine Bach-Interpretation, mit Awards of Excellence für seine Interpretationen der Werke von Robert Schumann. Gerade kam seine 3-teilige CD ‘At the Heart of the Piano‘ mit Werken von Busoni, Schumann, Skrjabin, Liszt und Berg heraus. Da er gerade im Frankfurter Raum weilte, nahm Petra Kammann dies zum Anlass für ein ausführliches Hintergrundgespräch.

Burkard Schliessmann beim Treffen in Frankfurt in der „Villa Bonn“, Foto: Petra Kammann

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Feste einmal anders feiern… Frohe Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! Buon Natale! Feliz Natal!

2021, Dezember 24.

Die Alte Oper im Festtagskleid, Foto: Petra Kammann

Lassen Sie sich in diesen schwierigen Zeiten die Festtage vergolden

und sich ein wenig von Ihren Träumen und Gedanken

inspirieren und leiten.

Seien Sie geduldig mit Ihren Nächsten, genießen Sie das Zusammensein

auch im kleinen Kreis oder mit sich selbst.

Geben Sie Musik, Büchern und Gesprächen Raum.

Und bleiben Sie gesund.

Das wünscht Ihnen

die Redaktion

FeuilletonFrankfurt

 

Sechs Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach, kombiniert mit zeitgenössischen Miniaturen von Komponisten aus sechs verschiedenen Kontinenten

2021, Dezember 9.

Lichtvolle Klänge in dunkler Zeit

Von Petra Kammann

Interkultureller Dialog zwischen den sechs Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach und zeitgenössischen Cello-Miniaturen von Komponisten aus sechs verschiedenen Kontinenten: Der Cellist und Echo-Klassik-Preisträger Benedict Kloeckner hat während der ersten Pandemie unter dem Motto „Klänge des Lichts“ zeitgenössische Cello-Miniaturen zu den Bach-Suiten bei fünf Komponisten und einer Komponistin in Auftrag gegeben, gewissermaßen als solidarisch-künstlerisches Echo auf die weltweite Corona-Krise. Uraufgeführt wurde das so entstandene knapp dreistündige Cello-Solo-Konzert im Sommer 2020 in Kloster Eberbach und auf Burg Namedy. Nun wurde es Anfang Dezember in der Alten Oper Frankfurt aufgeführt.

Der Cellist Benedict Kloeckner im Mozart-Saal der Alten Oper in Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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