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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Trends und Tendenzen

Ein Blick zurück und voraus: Dieter Rams und Otl Aicher – Die Gestalter einer besseren Welt

2021, April 19.

Eine aktuelle Ausstellung im Museum Angewandte Kunst und ein Bildband zur Rotis-Entwicklung

Von Uwe Kammann

Einer der Design-Klassiker: Der „Schneewittchensarg“, Die radio-Phono-Kombination „SK 4” von Dieter Rams und Hans Gugelot; Foto: Dieter und Ingeborg Rams Stiftung

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Daniel Canogars „Latencies“ in der Galerie Anita Beckers

2021, April 16.

Geniale Ingenieurin Natur 

Symbolisch leuchtet die Pandemie aus den Objekten des hispano-amerikanischen Künstlers Daniel Canogar, der die Schnittstellen und Übergänge zwischen virtuellen und realen Welten untersucht und in abstrakten Animationen auf flexiblen LED-Bildschirmen einfängt.

In diesem Leuchtteppich von Conegar sammeln sich die Informationen über den weltweiten Niederschlag; Foto: Petra Kammann

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„GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” im Weltkulturen Museum

2021, April 14.

Die kulturelle Bedeutung der Farben

Von Hans-Bernd Heier

In der japanischen Dichtung wird der Himmel bisweilen als „grün“, das Gras dagegen als „blau“ beschrieben. Das Weltkulturen Museum hat sich von dieser poetischen Formulierung bei der Wahl des neuen Ausstellungstitels inspirieren lassen. Unter dem irritierenden Leitthema „GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” versammelt die spektakuläre Schau rund 200 aus den reichhaltigen Sammlungen des Weltkulturen Museums, die die kulturelle Bedeutung der Farben beleuchten.

Armring (Detail); Federn, Rindenbast, Palmblatt und Baumwolle. Kayapó Txukarramãe, Pará, Brasilien; gesammelt von Luiz Boglar, 1988. Sammlung Weltkulturen Museum; Foto: Wolfgang Guenzel

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„Homo hapticus – Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können“ von Dr. Martin Grunwald

2021, März 28.

Das Tastsinnessystem – verkannte Meisterleistung der Natur

Von Hans-Bernd Heier

Der Tastsinn wurde lange Zeit unterschätzt, auch von der Forschung. Dabei hat er einen überragenden Einfluss auf alle menschlichen Lebensbereiche. Für Dr. habil. Martin Grunwald, ein Pionier der Haptikforschung, ist der Tastsinn eine Art biologische Ursprache, die unser Leben vom Anfang bis zum Ende begleitet. Ohne Tastsinn und Berührung ist für ihn menschliches Leben nicht möglich „Der Homo sapiens ist in jeder Sekunde seines Lebens immer auch ein Homo hapticus“. In Pandemiezeiten allerdings mit erheblichen Einschränkungen.

Annabelle und Pascal – Berührungen sind wichtig für unser Wohlbefinden; Foto: Gisela Heier

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Künstler im Lockdown. Kunst und Krise – Eine Gruppenausstellung in der Heussenstamm Galerie (1)

2021, März 22.

Stau, Stop and Go… Distanz, Reales und Surreales

Ein Rundgang mit Petra Kammann

Was bedeutete die monatelange globale Pandemiesituation, der Lockdown im Frühjahr 2020, für die Künstler und Künstlerinnen der Region? In zwei aufeinanderfolgenden Teilen zeigt die Galerie Heussenstamm, wie vielschichtig die lokale Kunstszene dieser Ausnahmesituation begegnet. Arbeiten von 46 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind dort zu sehen.

Blick aus dem Inneren der Heussenstamm Galerie mit (rechts) der Arbeit von Jue Löffelholz, „Eclipse of Reason, 2021“ und (links) im Fenster der Skulptur von Oliver Tüchsen, Aliennest, 2020, Kronkorken (von Corona) und Metallbänder; Foto: Petra Kammann

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Elisabeth-Norgall-Preis an Anna Fiscale: Auszeichnung einer innovativen und ethisch orientierten Mode-Unternehmerin aus Verona

2021, März 11.

Die zweite Chance für Stoffe und Menschen

Eindrücke von Petra Kammann

Der Frankfurter International Women’s Club vergibt den renommierten Elisabeth-Norgall-Preis in diesem Jahr an die 1988 in Verona geborene Unternehmerin Anna Fiscale. Sie produziert in ihrem sozial orientierten Unternehmen „Progetto Quid“, das sie 2013 gründete, aus den überschüssigen Stoffen großer Modeunternehmen Kleidung und Accessoires. Fiscale arbeitet mit Frauen aus 17 verschiedenen Nationen, die häufig aus sozial ausgegrenzten Randgruppen kommen, und hilft ihnen dabei, durch sinnvolle Arbeit wieder Selbstvertrauen und eine Perspektive für ihr eigenes Leben zu gewinnen. Für die Mutter zweier Kinder stehen in ihrem Unternehmen Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance im Vordergrund. Der Preis, der alljährlich im März an eine Frau verliehen wird, die sich in besonderer Weise für die Belange und Probleme von Frauen einsetzt, erinnert an die Clubgründerin Elisabeth Norgall.

Die Unternehmerin Anna Fiscale mit dem Symbol der Wäscheklammer als Zusammenhalt für Stoffe und Menschen; die Abbildungen sind Screenshots aus der Veranstaltung von Petra Kammann

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Schwarze Pädagogik. Die deutschkritische Fassadenparole am Schauspiel Frankfurt

2021, März 1.

Wen soll sie erreichen, was soll sie bewirken? Und was löst sie tatsächlich aus?

Ein Kommentar von Uwe Kammann

Parole an der Fensterfront von Schauspiel Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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Jahreswende 2020/21 – Rückblicke von FeuilletonFrankfurt-Autoren und die Folgen der Pandemie im kommenden Jahr

2020, Dezember 31.

Höhe- und Tiefpunkte eines ungewöhnlichen Jahres

Von Petra Kammann

Herausragendes aus Malerei und Skulptur im Städel: van Gogh als Renner und die besonderen Skulpturen um Degas und Rodin – leider nur „En Passant“. Schlicht überzeugend – die kurze Eröffnung des Volkstheaters mit dem „Struwwelpeter“ und dem Ensemble Moderne. Während des Lockdown – Musikalisches live im Abseits mit begrenztem Publikum: engagierte Nachbarschaft auf der grünen Wiese mit der Cellistin Anna-Lena-Perenthaler, Begegnung mit der französischen Pianistin Sophie Patey und dem Oboisten Nicolas Cock-Vassiliou bei Donata Elschenbroich privat, Gesprächskonzert mit der Pianistin Angelika Nebel und der Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle im Teehaus Chá Dào. Zwischen den Lockdowns – die kurze beglückende Wiedereröffnung des Jüdischen Museums mit Mirjam Wenzel. Und überraschend: der Deutsche Buchpreis an die deutsch-französisch schreibende Autorin Anne Weber für ihr exzellentes Buch „Annette, Ein Heldinnenepos“. Tiefpunkt dann die leeren Hallen der internationalen Frankfurter Buchmesse wie auch die Paulskirche zur Verleihung des Friedenspreises, wohin der in den USA lebende Autor Amartya Sen virtuell zugeschaltet wurde. Was das für die Zukunft bedeutet? „Eines wissen wir ganz genau: Wir wissen nicht, was auf uns zukommt“, sagt Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Und der in Frankfurt und Wien dozierende Trend- und Zukunftsguru Matthias Horx meint, unsere Zukunft hänge vor allem davon ab, ob wir in der Lage seien, intelligente Städte zu gestalten, die „nicht nur aus Mauern und Straßen bestehen, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen”. Dabei gehe es um die Frage, wie smart urbane Lebensformen nicht nur technisch, sondern auch kulturell werden können. Noch haben wir die Chance, darauf Einfluss zu nehmen, mit und ohne Virus, real und virtuell.

Konzert bei Donata Elschenbroich mit der Pianistin Sophie Patey und dem Oboisten Nicolas Cock-Vassiliou; Foto: Petra Kammann

Herausragendes Pandemie-Jahr?

Von Erhard Metz

Gefragt nach einem herausragenden Erlebnis in der Pandemie-Zeit? Gab es nicht, weder im Positiven noch im Negativen. Aber es war kein Jahr wie so manch anderes, sondern ein sehr besonderes. Es gab – vor allem in Zeiten einschneidenderer Einschränkungen – einen Gewinn an Zeit: Zeit zu einem bewussteren Atmen, Lauschen, Hinhören, Hinsehen, Fühlen, Erfahren, Erkennen; Zeit für eine vertiefte Beschäftigung mit Grundsatzfragen der Menschheit wie der Evolution mit dem ihr für religiöse Menschen zugrunde liegenden Akt der Schöpfung. Sind die etwa gut 3.000 bekannte Arten umfassenden Viren – infektiöse organische, sich als Vironen extrazellulär verbreitende, nur in Wirtszellen replikationsfähige, aber generell evolutionsfähige Strukturen – zwar nicht Lebewesen, aber Bestandteil dieser Schöpfung? Wie kann es sein, dass diese im Schnitt ein zehntausendstel Millimeter kleinen Corona-Viren die Menschheit global mit Elend und Tod überziehen? Grundsätzliche wie spezifische philosophische und theologische Fragen wie die der Theozidee stellen sich ein. Und: Wieso haben Wissenschaft und Politik nicht auf die damalige Studie des Robert Koch-Instituts „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ mit dem Szenario „Pandemie durch Virus Modi-Sars“ (Anhang 4, S. 55ff) reagiert, die die heutige Pandemie bereits in verblüffender Weise oft bis in Details hinein vorwegnimmt?

Gefragt nach einem hoffnungsvollen Ausblick auf das Jahr 2021? Nicht infiziert werden; auf Impfung setzen; vermutlich vergeblich auf Vernunft beim heute unvernünftigen Teil der Bevölkerung hoffen. Und: endlich wieder einmal Oper dort erleben, wo allein sie hingehört, also im Opernhaus. Händel und Mozart, Verdi und Puccini, Wagner und Strauss.

Medizinisches 3D-Modell, das sich unter einer Creative-Commons-Lizenz verwenden lässt, zu finden auf Wikipedia

„Die Hoffnung hilft uns leben“. Goethe

Von Renate Feyerbacher

Kulturell mitreißend fing das Jahr mit einer interessanten „Tristan und Isolde“ – Aufführung und einer außergewöhnlichen Inszenierung (Jan Bosse) von  „Jedermann (stirbt)“  Autor Ferdinand Schmalz im Schauspiel an. Die BERLINALE im Februar bescherte den einen und andern Höhepunkt.

Endlich hatten wir Karten für  Bayreuth – fiel  jedoch aus. Ein Fernsehhöhepunkt war Christof Loys „Cosi fan tutte“ in Salzburg mit großartigen Sängerinnen und Sängern, darunter Johannes Martin Kränzle und „Elektra“ mit Tanja Ariane Baumgartner aus dem Frankfurter Opern-Ensemble.

Hingerissen war ich von dem Gastauftritt des „Stegreiforchesters“ in der Alten Oper. Und endlich gab es wieder den Solti-Dirigentenwettbewerb, den die in Shanghai geborene, in Neuseeland aufgewachsene Tianyi Lu gewann.

Die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums im Oktober ist mein Jahresfavorit: gelungene Architektur und überzeugendes Ausstellungskonzept.

„Kultur total“ erhoffe ich für 2021 und mehr gesellschaftlichen Respekt und Achtung der Menschenrechte und privat wieder mehr Nähe zur Familie und zu Freunden. „Die Hoffnung hilft uns leben“. (Goethe)

Die in Neuseeland aufgewachsene und in Shanghai geborene Dirigentin Tianyi Lu; Foto: Tibor-Florestan Pluto / Alte Oper

„Sieh, das Gute liegt so nah“ – wie Goethes Rat uns durch die Krise half

Von Hans-Bernd Heier

Als im Frühjahr die Corona-Pandemie mit voller Wucht auch zu uns rüber schwappte, beschloss die Bundesregierung weitsichtig ein restriktives Maßnahmenpaket, das jeden von uns betraf und wie ich es im Nachkriegs-Deutschland noch nicht erlebt habe. Viele Vorhaben und Pläne wurden von einem Tag auf den nächsten total über den Haufen geworfen, z. B. gebuchte oder geplante Reisen, Besuche von Konzerten, Theatern und Museen etc. Doch statt zu jammern, beschlossen meine Frau Gisela und ich, – getreu nach Goethes abgewandeltem Zitat: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ – unsere nähere Umgebung neu- bzw. wiederzuentdecken.

Und wir waren erstaunt, was wir in unserem Umfeld alles noch nicht bzw. lange nicht mehr gesehen hatten, wie: Offenbachs attraktiven Wetterpark, ein Freilichtmuseum mit Wetterphänomenen zum Anfassen oder Eppstein – die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“ oder den vielseitigen Skulpturenweg vom „Faulborn“ in Bad Weilbach vorbei an der Wickerer Warte bis zum grandiosen „Eisenbaum“ oder Hofheims Hausberg, den schönen bewaldeten Kapellenberg, mit „Blauem Haus“, Bergkapelle und „Historischem Rundweg“.

Für 2021 wünschen wir uns sehnlichst, dass das Impfserum rasch wirkt, schnell in ausreichender Menge verimpft werden kann und möglichst viele auch die Chance nutzen. Natürlich hoffen wir, die gebuchten oder geplanten Reisen nachholen zu können und unser in Vietnam lebender Sohn mit Familie, die wir eineinhalb Jahre nicht gesehen haben, uns besuchen kann. Aber wir planen auch, unsere reizvollen Entdeckungstouren in die nähere Umgebung fortzusetzen.

Eingang zum „Blauen Haus“ auf dem Hausberg Hofheims; Foto: Hans-Bernd Heier

Denken und Fühlen einer ganzen Generation

Von Simone Hamm

Leif Randt hat das Denken und Fühlen einer ganzen Generation in „Allegro Pastell“ knapp und lakonisch auf den Punkt gebracht. Einen „gegenwärtigeren“ Roman kenne ich nicht. Die Schriftstellerin Tanja hat eine penibel austarierte Fernbeziehung zu dem Webdesigner Jerome. Was sie erleben, wird unter den Gesichtspunkt betrachtet, ob man es bei Telegramm oder Insta posten kann.

Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Permanent beobachten die beiden sich selbst. Jerome hat sich ins kleinbürgerliche Maintal zurückgezogen, Tanja lebt in Berlin, das – mit den coolen Typen aus Werbung und Medien in den Bars und Clubs und den Ethnofoodrestaurants – den idealen Hintergrund für eine Welt bietet, in der Accessoires und Codes großes Gewicht haben.

Ununterbrochen befragen die beiden ihre Gefühle in diesem tiefgründigen Roman, der leicht und ironisch geschrieben ist, pastellfarben eben.

Wird 2021 grauschwarz bleiben oder pastellfarben werden? Hoffen wir Letzteres.

Endlich Klarheit ?

Von Uwe Kammann

„Endlich Klarheit“: Das war die merk- und denkwürdigste Formel aus dem Mund der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig im verflossenen Jahr. Denn mit diesem Lob für den nun formellen Denkmalschutz für die lange Glasfront der Städtischen Bühnen mitsamt der im Foyer schwebenden Metallwolken kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Pläne beerdigen, die sie vorher selbst mit geschmiedet hatte.
Im frühen Sommer noch hatte sie enthusiastisch die Vision einer Kulturmeile mit einem Opernneubau zwischen Wallanlage und Neuer Mainzer Straße und einem jederzeit offenen neuen Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz vorgestellt.
Und nun, im Dezember, ist das alles verriegelt durch eine Besitzstandsfestschreibung, die einen mäßig attraktiven Längsquader aus den 60er Jahren am ohnehin nur mäßig anziehenden Platz gegenüber einem traurig verbunkerten Bankenturm für sakrosankt erklärt. Damit dürften alle höherfliegenden Pläne für Theater und Oper zu Makulatur werden. Ohne jede Not wurde eine schwere Hypothek aufgetürmt, wurde potentielle Architekten–Innovationskraft schon im Ansatz gefesselt. Nicht mehr die Phantasie kommt an die Macht, nicht mehr die Politik entscheidet über die Zukunft der Städtischen Bühnen. Sondern eine knöcherne Behörde in Wiesbaden beendet die Debatte mit einem Eisernen Vorhang aus Glas. Das Trauerspiel des Jahres. Ob jemand 2021 an einem anderen Stück schreibt? Wie sagte noch Marcel Reich-Ranicki stets am Ende des Literarischen Quartetts: „Der Vorhang zu und alle Fragen offen“…

Das gemeinsame Foyer für Schauspielhaus und Oper, Foto: Uwe Kammann

 

Frankfurter Buchmesse stellt sich für die Zukunft neu auf

2020, November 13.

Transformationen und Einschnitte 

Die Frankfurter Buchmesse hat einen Prozess zur Modernisierung ihres Konzeptes begonnen. Ziel ist es, den Fortbestand der Messe am Standort Frankfurt/M. langfristig zu sichern.

In diesem Jahr blieben zur Frankfurter Buchmesse die Messehallen leer; Foto: Petra Kammann

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Die diesjährigen Chemie-Nobelpreise an die beiden Frauen Emmanuelle Charpentier und Jenny Doudna

2020, November 11.

Triumpf der Grundlagenforschung. Ein Rückblick

von Renate Feyerbacher

Es heißt, dass Wissenschaftler*innen, die den Paul Ehrlich Preis erhalten, Chancen haben, den Medizin-Nobelpreis zu erhalten. Zuletzt war es der amerikanische Krebsforscher James Allison, der 2015 den Paul Ehrlich – Ludwig Darmstädter Preis in Frankfurt erhielt und drei Jahre später den Medizin-Nobelpreis.

James Allison am 14. März 2015 an der Universität Frankfurt; Foto: Renate Feyerbacher

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