Alle Artikel zu Performance
2026, Juli 21.
Kultur verbindet Menschen
Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Installation · Performance · Objektkunst, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss
2026, Juli 8.
In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit
Von Petra Kammann
Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für 4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen
2026, Juni 10.
Große Stille und ein Tohuwabu
Von Petra Kammann
Für die letzte Show der aktuellen Spielzeit war die DFDC mit der Uraufführung von „Here is there, “ untermalt vom Trompetensound des österreichischen Komponisten HK Grube und vom Sound Design von Zachary Mentzo in die Stadtmitte, ins Schauspiel Frankfurt, gezogen. Ein Novum: Zum ersten Mal hat ein Ensemble-Mitglied eine eigene Bühne bekommen: Thomas Bradley, seit 2023 bei der Company, der sich neben seiner Arbeit als Tänzer auch immer wieder für die interessanten Bühnenkostüme hervorgetan. Im zweiten Teil des Abends war die Neukreation „This Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis mit einem fulminanten Schlagzeugsolo von Philipp Danzeisen zu erleben.

„Several Rhythms Sort Thoughtfully”, mit Ichiro Sugae, Solène Schnüriger, Marina Kladi, Nastia Ivanova, Sam Young-Wright, Foto: Dominik Mentzos
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Design, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für HERE IS THERE – Doppelabend der Dresden Frankfurt Dance Company (DFDC) mit neuen Werken von Ioannis Mandafounis und Thomas Bradley
2026, Mai 7.
Im Jüdischen Museum Frankfurt wird der jiddische Begriff „mischpóche“ einmal neu, interdisziplinär und multimedial re-interpretiert. Damit muss nämlich nicht nur die enge gewachsene Familie gemeint sein, sondern, wie hier in der englischen Version des Begriffs „mishpocha“, die selbstgewählte, neue, erweiterte Familie.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Mike D vor der Skulptur „OY/YO“ © Corinne Elsesser
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Jüdisches Museum, Kultur und Gesellschaft, Performance | Kommentare deaktiviert für MISHPOCHA. The Art of Collaboration
2026, April 30.
Spiel-Räume für Einfallsreichtum und Kreativität
Zur Förderung der Kreativität von Kindern und Jugendlichen hatte die Oddo BHF Stiftung 2007 den Wettbewerb „UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“ ins Leben gerufen. Bei dem zweijährig veranstalteten Projekt entwickeln Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren kurze Performances zu Themen ihrer Wahl und Lebenswelt, indem sie alle Sparten der darstellenden Künste miteinander kombinieren. Dabei arbeitet die Stiftung mit drei großen Theatern zusammen, die den Wettbewerb ausschreiben und auf die Bühne bringen: dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg und dem Staatsschauspiel Dresden. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums am 29. April 2026 hielt Prof. Dr. Verena Metze-Mangold im Bockenheimer Depot folgende Rede, die sich mit dem schillernden Begriff UNART auseinandersetzt.

v.l.n.r.: Moderatorin Joy Owie, Laudatorin Prof. Dr. Verena Metze-Mangold und Moderator Lenz Leuenroth, Foto: Petra Kammann
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 20 Jahre UNART: der Jugendwettbewerb für multimediale Performance
2026, April 22.
Vom „schlechtesten Theater der Welt“ – Blick hinter die Kulissen der Stadt von 1950 bis heute
Von Petra Kammann
„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Diese Frage beschäftigt uns seit der legendären „Fettecke“ von Joseph Beuys. Wem aber gehört der urbane öffentliche Raum? Und wie kann man ihn sich durch künstlerische Eingriffe aneignen? Das Postulat von Beuys lautete: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Ist er das wirklich? Natürlich landen nicht alle Werke, die von Künstlern hergestellt werden, auch im Museum, und erst recht nicht im „White Cube“… Fragen, über die man ebenso tagelang diskutieren könnte wie über die vermüllte Stadt. In der derzeitigen Ausstellung aber wurden originell gestaltete Positionen gefunden. Heiner Blum, ehemaliger Professor an der HFG Offenbach, zudem Initiator des „Diamant / Museum für Urbane Kultur“, arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kunst, öffentlichem Raum und sozialen Prozessen. Er hat die vierwöchige Schau über die verborgene Geschichte der Stadt kuratorisch betreut. Entstanden ist daraus eine Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten.

Die Ausstellungsidee entstand aus Gesprächen zwischen Kunstvereinsdirektorin Franziska Nori und Kurator Heiner Blum, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Buch und Literatur, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Offenbach, Performance | Kommentare deaktiviert für „Hidden History“: Verborgene Geschichte(n) urbaner Subkultur im Frankfurter Kunstverein
2026, April 3.
Jesus d’amour in der Industriebasilika
Fotografische Eindrücke von Barbara Walzer
Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Die deutsch-polnische, in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat ihre Eindrücke mit der Kamera von einer faszinierenden Aufführung der Passionsgeschichte im Theater Willy Praml in der Naxoshalle am Gründonnerstag festgehalten.

Wie sehen wir das letzte Abendmahl mit Menschen von heute?, Alle Foto: Barbara Walzer
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Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Performance, Schauspiel, Theater | Kommentare deaktiviert für Passionsspiel heute – im Theater Willy Praml in der Naxoshalle
2026, März 19.
Die Compañía Nacho Duato bei den Highlights des internationalen Tanzes in Bonn
Sechs Paare tanzen sich rund ums Mittelmeer zu Musik aus Nordafrika, Griechenland, Spanien, zu Flötenklängen und Trommeln.„Gnawa“ heißt diese Choreografie.
Cantus, Foto:© Fernando Marcos
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Performance, Tanz | Kommentare deaktiviert für Eleganter und sinnlicher Tanz
2026, Januar 25.
Joseph Beuys im Darmstädter Landesmuseum
„So wie der Mensch nicht da ist,
sondern erst entstehen muß,
so muß auch die Kunst erst entstehen,
denn es gibt sie noch nicht.“
Joseph Beuys (Lieblingszitat seines Verlegers Lothar Schirmer)
Vor40 Jahren verstarb mit Joseph Beuys (1921–1986) einer der prägendsten Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt besitzt mit »Block Beuys« seinen weltweit größten authentischen Werkkomplex. In sieben Räumen befinden sich dort fast 300 Werke aus der Zeit von 1949 bis 1972. Darunter bedeutende Arbeiten wie »Stuhl mit Fett«, »Filzanzug«, »Eurasienstab« oder »Szene aus der Hirschjagd« und große Installationen wie »Transsibirische Bahn«, »FOND II« und »FOND III«, außerdem in 23 Vitrinen Objekte aus Aktionen und zahlreiche Auflagenobjekte. Eine Gelegenheit, am Darmstädter Aktionstag das Werk und Denken dieses herausragenden Künstlers zu entdecken. FeuilletonFrankfurt erinnerte 2017 eindringlich in Kooperation mit dem Kunstverein Eulengasse und mit Beteiligung von Künstlern und Künstlerinnen der „Freien Szene“ an den Aktionskünstler anlässlich dessen 100. Geburtstags.

Beuys, dozierend und diskutierend vor der Düsseldorfer Kunstakademie, Foto: Inge Sauer
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Bildende Künste, Darmstadt, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Performance, Skulptur, Tanz | Kommentare deaktiviert für Beuys immer wieder aktuell – Heute: Aktionstag zum „Block Beuys“ in Darmstadt
2025, Dezember 20.
Wagemutige Artisten in der Manege und ein Clownstar
Von Walter H. Krämer
Alle Jahre wieder und diesmal zum zwölften Mal schlägt der Zirkus Carl Busch seine Zelte am Ratsweg in Frankfurt am Main auf. Schon von Weitem sichtbar, das weißblaue Zelt im eingezäunten Gelände, das Schauplatz für THE GREAT CHRISTMAS CIRCUS ist und der die Besucher*innen aller Altersgruppen mit einem wahrlich beeindruckenden Programm zu begeistern weiß.

Der Clown ist der Star, Foto: Circus Carl Busch / Stefan Gierisch
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Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Performance, Reisen & Lebensart | Kommentare deaktiviert für THE GREAT CHRISTMAS CIRCUS zum 12. Mal in Frankfurt