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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Deutsches Architekturmuseum (DAM)

Norwegisches Kulturprogramm 1: Dramen am Schauspiel Frankfurt und Gebäude in urbanen und natürlichen Räumen im Architekturmuseum

2019, September 13.

„Der Traum in uns“ – Norwegische Innen- und Außenräume

von Petra Kammann

Max Simonischek spielte den Peer aus dem norwegischen Klassiker „Peer Gynt“ von Strindberg, Foto: Petra Kammann

Norwegen, das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (16. bis 20. Oktober 2019), kündigt sich schwerpunktmäßig nicht nur in den literarischen Neuerscheinungen an, sondern auch im Theater, am Schauspiel Frankfurt und in der Architektur, die sich im DAM präsentiert. Eine kleine Einstimmung in zwei verschiedene Darstellungsweisen.

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Die Paulskirche – Ein Denkmal unter Druck“ im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt

2019, September 7.

Sanierung oder Umbaubedarf?

Das „heilignüchtern“ Innere der Paulskirche hat seine eigene Qualitäten.

Von Petra Kammann

Heutige Ansicht des Saals, Foto: Moritz Bernoully, 2019 

Heute ist die Frankfurter Paulskirche vor allem ein Festsaal, von dem bundesweite Debatten ausgehen. Eine Ausstellung im DAM schildert die Baugeschichte dieses besonderen Gebäudes, dessen architektonische Qualitäten aber nur selten zur Kenntnis genommen werden. Gezeigt werden in der gut gegliederten und dokumentierten Schau zahlreiche historische und aktuelle Fotos entlang der jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Strömungen von 1786 bis heute sowie Entwurfszeichnungen aus der hauseigenen Sammlung des DAM.

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Exemplarisch. Beste deutsche Architektur, vom DAM preisgekrönt und ausgestellt

2019, April 3.

Von Uwe Kammann

Es ist beeindruckend, was das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in kurzen Abständen auf die Beine stellt. Derzeit sind drei Ausstellungen parallel zu sehen. Ganz neu eine zu den Bauten des Neuen Frankfurt, schon seit letztem Herbst jene zur teilrekonstruierten neuen Altstadt zwischen Dom und Römer, und seit einem Monat jene, welche die Bauten der Endrunde zum diesjährigen DAM-Preis für Architektur in Deutschland zeigt. 22 Bauten wählte die Jury aus einer ersten Nominierungsliste aus, welche vom DAM selbst aufgestellt wird, wobei inzwischen auch Vorschläge aus den Architektenkammern berücksichtigt werden können.


Sanierung und Umbau Kulturpalast Dresden (Konzertsaal, Kabarettsaal, Bibliothek).Wettbewerb 2019 – 1. Preis, Entwurf: Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas PomränkeFoto: Christian Gahl / gmp Architekten 

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„NEUER MENSCH, NEUE WOHNUNG. Die Bauten des Neuen Frankfurt 1925 – 1933“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM)

2019, März 25.

Pionierarbeit auf verschiedenen Gebieten

Von Petra Kammann

Das „Neue Frankfurt“, die Hochburg der Moderne, hatte in den 1920er Jahren ein beispielhaftes Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung aufgelegt. Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) zeigt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums und als Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen und dem Forum Neues Frankfurt Bauten, Pläne, Modelle, dokumentarische Fotos, und sie gibt auch Anregungen wie man in Zukunft in der ständig wachsenden Mainmetropole bezahlbaren Wohnraum schaffen könnte.

Siedlung Niederrad (Zickzackhausen) – Reihenhauszeilen in der Donnersbergstraße, 1926 Foto: Hermann Collischonn, ©: ernst-may-gesellschaft e.V., Nachlass Rudloff, Inv. 06.05.02 

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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Best Highrises 2018/2019 im Deutschen Architekturmuseum

2018, November 6.

Internationaler Hochhauspreis 2018  in Frankfurt – Festliche Verleihung in der Paulskirche

Von Uwe Kammann

Eine schöne Formel: „Gute Bürger“ sollen die Hochhäuser sein. Mitgebracht hatte diesen Appell die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig in die Paulskirche, welche an diesem Abend des ersten Novembertags ihr Innenkleid leicht verändert hatte, mit bläulichem Lichtspiel in den Fensterlaibungen und Projektionsflächen an den Wänden. Schließlich galt es Bilder zu zeigen: von jenen Hochhäusern, die – nun zum achten Mal seit 2004 – im Wettbewerb standen. Eben für den Internationalen Hochhauspreis den innovativsten Wolkenkratzer, in Kooperation ausgerichtet von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank, dotiert mit immerhin 50.000 Euro.

Kulturdezernentin Ina Hartwig hatte auch an den Jurysitzungen teilgenommen, Foto: Petra Kammann

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Samstag am Main – Klänge sehen – Farben riechen

2018, April 26.

Mit allen fünf Sinnen in sechs Frankfurter Museen

Hören, riechen, sehen, schmecken, tasten – am kommenden Samstag, 28. April, erkunden Familien sechs Frankfurter Häuser mit allen Sinnen: Duftende Cremes, geräuschvolle Murmeln und vieles mehr warten auf Neugierige…

Nacht der Museen, Enten auf dem Main, © Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

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GROSSE OPER – VIEL THEATER? Diskussion um die Städtischen Bühnen Frankfurt

2018, März 24.

Frankfurter Bühnen-Träume: präsentiert und diskutiert

Sehenswerte Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum – produktive Podien

Von Uwe Kammann

Alle, die wissen wollen, wie es mit der Theaterdoppelanlage – so das Bürokratendeutsch – in Frankfurt weitergehen soll, haben seit dem Wochenende einen Pflichttermin: die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“. Hierfür hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) neben dem im Mittelpunkt präsentierten Frankfurter Haus achtzehn Theater-, Oper- und Konzerthäuser in Europa mit Fotos und Schaubildern ausgewählt, die als Beispiele dienen können, wenn es um die Frage geht: Wie können solche Bauten heute aussehen, wie lassen sich bestehende Einrichtungen sanieren, welche Akzente können sie in der Stadtentwicklung und im Stadtgefüge setzen?

DAM: Andrea Jürges, Stellvertretende Leiterin des Architekturmuseums und neben Yorck Förster Kuratorin der Ausstellung „Große Oper – viel Theater? Bühnenbauten im europäischen Vergleich“, Foto: Petra Kammann

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SCHÖN UND GUT? FRANKFURT – EINE STADT FÜR ALLE?

2018, März 1.

Ein Interview mit Mike Josef, dem Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt

Interview: Uwe Kammann
Fotos: Petra und Uwe Kammann

Seit Mitte 2016 im Amt: Mike Josef

Uwe Kammann: Hat sich Ihr Blick auf Frankfurt geändert, seit Sie dieses Amt angetreten haben? Wenn ja: In welcher Hinsicht, in welcher Form?

Mike Josef: Es ist hier unheimlich viel in Bewegung. Ich bekomme noch viel intensiver mit, welche Dynamik in der Stadt steckt; auch, wieviel Geld hier im Umlauf ist.

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DAM-Architekturpreis 2018: An der Spitze geht es ums Mitmachen der Genossenschaftler

2018, Februar 7.

Das große Spektrum

DAM PREIS 2018 – Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland Eine Ausstellung des Deutschen Arichtekturmuseums bis zum 6. Mai 2018

Von Uwe Kammann

WagnisART, München, Architektur bogevischs buero mit SHAG Schindler Hable Architekten, Fotograf: Julia Knop 

An Architekturpreisen mangelt es nicht, weder in Deutschland noch international. Wer die Liste durchgeht, sieht schnell: Nicht wenige dieser Auszeichnungen sind an spezielle Interessen gebunden. Seien es solche der einschlägigen Industrie, seien es solche des Berufsstandes selbst, der – ganz den föderalen Strukturen hierzulande folgend – in Verbänden und Kammern organisiert ist. Und der an der Spitze den großen BDA-Preis vergibt, sprich: Damit zeichnet der Bund Deutscher Architekten herausragende Persönlichkeiten für ihre Leistungen in Architektur und Städtebau aus.

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