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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Deutsches Architekturmuseum (DAM)

Architektur, Nachhaltigkeit, Schönheit: eine Diskussion im Deutschen Architekturmuseum

2025, November 28.

Ausgangspunkt: die Vorstellung eines anregenden Sammelbandes im Wagenbach-Verlag

Von Uwe Kammann

Das gerade im Wagenbach-Verlag erschienene Buch „Für eine nachhaltige Architektur der Stadt“ wurde im Deutschen Architekturmuseum (DAM) im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt. FeuilletonFrankfurt zeichnet hier zentrale Punkte der von DAM-Chef Peter Cachola Schmal moderierten Gesprächsrunde nach und greift einige Thesen des von den beiden Frankfurter Architekten Jens Jakob Happ (happarchitecture) und Helmut Kleine-Kraneburg (Gruber Kleine-Kraneburg Architekten) herausgegebenen Sammelbandes auf.

DAM-Dikussionsrunde (v.l.n.r.): Helmut Kleine-Kraneburg, Jens Jakob Happ, Peter Cachola-Schmal, Elisabeth Endres, Ernst Böhm, Foto: Petra Kammann

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Aufbruch zur modernen Stadt von 1925–1933. Drei Schauplätze im Vergleich: Frankfurt, Wien und Hamburg

2025, Oktober 31.

Vorstellungen vom richtigen und guten Leben in der Stadt – Visionäre Reformen

Von Petra Kammann

Nach „Was war das Neue Frankfurt?“ und neben „Yes, we care“ und der damit verbundenen Frage nach dem Gemeinwohl wurde im Museum Angewandte Kunst nun die letzte Ausstellung im Jubiläumsjahr „100 Jahre Neues Frankfurt“ eröffnet, diesmal unter dem Motto: „Aufbruch zur modernen Stadt von 1925–1933“. Da stehen gleich drei unterschiedliche Schauplätze im Visier: Das Rote Wien, das Neue Frankfurt und die Wohnstadt Hamburg. Eine Herausforderung vereint jedoch alle drei, in ihrer Grundstruktur so unterschiedlichen Städte: die Bekämpfung der Wohnungsnot mit schnellen Reformen. Der Kurator, Architekturkenner und -historiker Wolfgang Voigt, früher auch am DAM, hat in der Ausstellung die Unterschiede herausgearbeitet.

Kurator Wolfgang Voigt führt durch die Ausstellung. Hier mit Blick auf „Zickzackhausen“, Foto: Petra Kammann

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Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2025 – Die Philippinen

2025, August 2.

Ein reichhaltiges Kulturprogramm unter dem Motto „Fantasie beseelt die Luft“

Ein seltener Einblick in die gesamte Bandbreite philippinischer Kreativität  

Als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2025 stellen die Philippinen vom 15. bis 19. Oktober rund 100 Autor*innen und Kreative bei mehr als 77 Literaturveranstaltungen vor. Das Kulturprogramm, entwickelt unter Leitung von Kurator Patrick Flores und in Zusammenarbeit mit bedeutenden deutschen Kultureinrichtungen, bietet dem deutschen Publikum die lebendige zeitgenössische Kunstszene, die reichen Traditionen des Landes sowie namhafte Künstler*innen der Philippinen. Das Ehrengastmotto„Fantasie beseelt die Luft“ spiegelt die engen Verbindungen zwischen philippinischer Literatur, Kultur und Geschichte wider und lädt zu einer Auseinandersetzung mit den vielfältigen Überlieferungen des Landes der 7.841 Inseln ein.

Das Ehrengastteam bei der Pressekonferenz in der Evangelischen Akademie, Foto: Petra Kammann

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Zurück am Schaumainkai – Wiedereröffnung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) nach erfolgreicher Sanierung am 1. Juni 2025

2025, Mai 29.

Die Villa mit dem ,Haus im Haus‘ hat nun Luft nach oben

Von Petra und Uwe Kammann

Von Februar 2010 – Januar 2011 sowie von September 2021 – Juni 2025 war das DAM wegen Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Ausstellungen fanden an Gast-Orten statt wie von 2022 – 2025 im Interimsquartier DAM Ostend. Am 1. Juni 2025 feiert das DAM am Museumsufer nun sein Jubiläum 40 + 1 , dazu die Wiedereröffnung des Hauses. Eigentlich sieht es so aus wie immer und doch ist vieles anders, vor allem energetisch. 

Das sanierte Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai – bereit für die Wiedereröffnungsfeier am 1. Juni 2025, Foto: Petra Kammann

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DAM-Architekturpreis 2025: Einhelliges Lob für ein „Gesamtkunstwerk“

2025, Februar 5.

Große Vielfalt bei den Nominierten – Nachhaltigkeit und Transformation gehören zu den Hauptkriterien

Von Uwe Kammann

Frankfurt? Immer noch eher eine Randnotiz, auch beim diesjährigen Architekturpreis des Deutschen Architekturmuseums (DAM). Ein unverdientes Aufmerksamkeitsdefizit, wenn man die 23 Projekte Revue passieren lässt, die es diesmal in die vorletzte Stufe des Wettbewerbs geschafft haben, die sogenannte Shortlist? Nein, eher nicht, wie die seit dem 1. Februar im Ostend-Ausweichquartier des DAM zu sehende Ausstellung dieser Letztauswahl und der darin zu findenden Finalisten nahelegt. Vielmehr drängt sich das Fazit auf: Die Bauszenerie ist sehr vielfältig, bietet auch ausreichend Gelungenes – doch schon auf den ersten Blick Herausragendes, gar Spektakuläres lässt sich nicht ausmachen.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal führt zum 1. Preis, dem Spore-Haus in Berlin, von aff Architekten, Foto: Petra Kammann

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11. Internationaler Hochhaus-Preis in Frankfurt

2024, November 19.

Vorbildliches für die Zukunft?

Siegerturm in Singapur – Skandinavische und holländische Architekten-Dominanz

Anmerkungen von Uwe Kammann

BIG Superstar: Dieses Prädikat wäre dem dänischen Architekturbüro am angemessensten. In diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal Sieger beim in Frankfurt vergebenen Internationalen Hochhaus-Preis, nachdem die Bjarke-Ingels–Group (eben BIG) schon 2016 diese international renommierte und begehrte Auszeichnung erhalten hatte. Damit nicht genug: Diesmal war das Büro gleich zweimal unter den fünf Finalisten vertreten: nicht nur mit dem (Sieger-)Turm CapitaSpring in Singapur, sondern auch mit einem ersten Projekt in Südamerika, dem IQON in Ecuadors Hauptstadt Quito. Und on top: Das diesjährige Jury-Loblied wurde während einer Pressekonferenz in höchstens hundertfacher Armlänge entfernt von einem dunkel-edlen BIG-Werk gesungen: dem Frankfurter Omniturm, der durch seine mehrfach verschobenen Hüft-Etagen im Hochhauskonzert der Stadt auffällt.

Der Siegerturm: CapitaSpring in Singapur, @BIG, Farron Fallon

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Frankfurter Theaterzukunft: Hilfestellung aus dem Deutschen Architekturmuseum (DAM)

2024, Oktober 14.

Das Architekturmuseum zeigt neue Ausstellung mit Europa-Bühnenvergleich

Von Uwe Kammann

Ist München ein Menetekel für Frankfurt? Dort wurde vor kurzem ein Kulturprojekt nicht nur auf Eis gelegt, sondern komplett beerdigt: ein neues Konzerthaus im Entwicklungsquartier Werksviertel. 1,3 Milliarden, das war selbst im reichen Bayern nicht mehr zu vermitteln. Genau diese Summe steht auch in Frankfurt zur Debatte, egal, um welche der drei noch verbliebenen Varianten für den Neubau von Oper und Schauspiel es geht. Wobei in einem Fall mindestens noch gut 200 Millionen dazukämen, um über das erforderliche Grundstück der Sparkasse verfügen zu können.

Einsichten im sachlichen Ostend-Rahmen, Alle Fotos: Uwe Kammann

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Das Deutsche Architekturmuseum (DAM): immer in Bewegung

2024, Februar 20.

Grundverständnis als „Reallabor“ – 40. Geburtstag wieder im Haus am Main?

Von Uwe Kammann

Ziemlich zu Tode zitiert, aber manches Mal ein immer noch treffender Filmtitel: ‚Das Leben ist eine Baustelle’. Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) kann ein (über-)langes Lied davon singen, macht aber immer wieder das Beste daraus im Ausweichquartier der Ostend-Zwischenresidenz, einem Bürohaus der 50er Jahre. Ein demnächst wohl in Wohnbauten umzuwandelnder Komplex, den die DAM-Verantwortlichen ziemlich fest in ihr Herz geschlossen haben und nur mit schwerem Herzen wieder in Richtung Schaumainkai verlassen werden, um in das angestammte Quartier, eine prächtige Stadtvilla, zurückzukehren; eine Villa, die Anfang der 80er Jahre von Oswald Mathias Ungers mit seinen obligatorischen Quadrateleien umgebaut wurde, mit einem ‚Haus im Haus’ als zentralen Element – was die umgebenden Räumlichkeiten insgesamt zu erheblicher Kleinteiligkeit verdammt.

DAM – Ausweichquartier im Ostend, Foto: Petra Kammann

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Eine kleine Weihnachtspause

2023, Dezember 23.

Kultur live: Die Nacht der Museen 2023 im wunderschönen Monat Mai

2023, April 1.

„Die große Rückkehr“ und neue Impulse

Von Petra Kammann

Nach drei Jahren Zwangspause findet nun endlich wieder am 13. Mai 2023 die Nacht der Museen mit Führungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops statt. Über 40 Kulturinstitutionen bieten in Frankfurt, Offenbach und Eschborn ein reiches Kunstprogramm an, damit das Publikum von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts ganz unbeschwert in die besonderen Ausstellungshäuser auf Kulturtour gehen kann. Außerdem gibt es Spezialführungen zu den laufenden Ausstellungen sowie interessante gastronomische Angebote.

Mit geschlossenen Augen und der Geheimschrift für Blinde (Braille) die Welt entdecken im DialogMuseum in der B-Ebene, Foto: DialogMuseum / Laura Beichte

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