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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

Wortmeldungen gesucht! Die Crespo Foundation hat den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2020 für Nachwuchsautor*innen ausgeschrieben

2020, April 3.

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„Die Geschichte läuft wieder, nur eben rückwärts.“ Wie erobert Ihr Euch die Zukunft zurück?  Zu dieser Fragestellung sind Nachwuchsautor*innen aufgerufen, sich für den mit 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. Junge Autor*innen bis 30 Jahre, die bisher noch keine eigenständige literarische Buchpublikation verfasst haben, können in Form von Kurzprosa, Erzählung, Rede oder Essay auf diese Frage antworten. Die Gattung der Rede soll innerhalb des WORTMELDUNGEN-Förderpreises besonders gestärkt werden. Einer der drei zu vergebenden Preise wird darum eine Rede auszeichnen. Bis zum 30. Juni können dazu unveröffentlichte Kurztexte eingereicht werden.

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Auf Hölderlins Spuren – Besondere Texte poetischen Fotos gegenübergestellt

2020, März 26.

Was aber bleibet…

Das „Duo Wanderer“ Klemm-Hölderlin

Das Hölderlin-Denkmal in Lauffen am Neckar wurde dem Text „Lebenslauf“ zugeordnet. Alle Fotografien der abgebildeten Doppelseiten: Barbara Klemm

Hölderlin in Lauffen, wo er am 20. März 1770 zur Welt kam, Hölderlin in Nürtingen, wo er aufwuchs, Hölderlin als Schüler im Kloster Maulbronn, als Student im Tübinger Stift, dann Begegnung mit Fichte und Schiller in Jena, Hölderlin als Hauslehrer in Frankfurt, glückselig in Bad Driburg, bei Sinclair in Bad Homburg, dort auch Bibliothekar, und immer wieder der Hauslehrer an Orten, wo er die Sprösslinge wohlhabender Familien unterrichten muss: der Schweiz, in Bordeaux, Bibliothekar in Homburg …

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literaTurm Frankfurt RheinMain 2020 – Nach 10 Jahren down to earth? Dafür mit Ausstrahlung

2020, März 23.

Vom Ende der Gereiztheit zur großen Abkühlung?

Ausgehend von den Leuchttürmen Frankfurts, den Hochhäusern, aus deren oberster Etage Weitblick garantiert ist, hätte in seinem 10. Jubiläumsjahr heute das Lesefestival LiteraTurm 2020  (23. bis 29. März) in der Deutschen Nationalbibliothek feierlich eröffnet werden sollen. Da die geplanten Veranstaltungen mit über 100 Autoren ausfallen müssen, holt hr2-kultur nun einen Teil des Programms ins Radio und ins Netz.

Hochhausspitzen der Frankfurter Skyline, von dribbdebach aus, Foto: Petra Kammann

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Das Museum als Möglichkeitsort? „Ingrid Godon: Ich wünschte“. Openhouse. im Museum Angewandte Kunst

2020, März 4.

Museum für alle und immer? Umdenken? Neudenken? Oder einfach einmal Innehalten…

Petra Kammann über Ich wünschte, ich denke, ich sollte

Der Virus geht um und zwingt Großveranstaltungen wie die Frühjahrsbuchmesse in Leipzig, die Buchmesse in London, die ITB in Berlin abzublasen. In Paris wurde sogar der ständig bestens besuchte Louvre geschlossen. Natürlich sind auch andere Museen betroffen. In Frankfurt  hat sich – allerdings nicht als Reaktion auf die aktuelle Lage –  ein Museum die Frage gestellt, wie man ein Haus auch anders bespielen kann als mit dem schlichten Ausstellen von Kunstwerken. Es wurde gewissermaßen leergeräumt, um performativen Experimenten Raum zu geben, die persönliche Befindlichkeiten ausdrücken. Dabei war Ausstellungskurator Thomas Linden auf eine besondere belgische Illustratorin gestoßen: Ingrid Gordon, deren anrührende Figuren als Projektionsfläche für unterschiedliche sinnliche Erfahrungen dienen. Normalerweise passen ihre Zeichnungen zwischen zwei Buchdeckel, im Museum Angewandte Kunst werden sie in der Ausstellung „Ingrid Godon. Ich wünschte“ raumgreifend in Szene gesetzt und fordern Kreative aus der Umgebung zu Reaktionen heraus.

Beim Eingang in die Ausstellung kann man sich der Verlorenheit des Blickes dieses – von Ingrid Godon gezeichneten – Jungen nicht erwehren, Alle Fotos: Petra Kammann

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Zum Tod von Ror Wolf

2020, Februar 21.

Ein Nachruf

von Hans Burkhard Schlichtung

Sich breitmachende Erzählgemütlichkeit, schlichte Illusionen, Heilsbotschaften und Worte zur Lage der Nation lagen ihm nicht. Ror Wolf, der am 17. Februar dieses Jahres gestorben ist, hat hierzulande nie zu den meinungsbildenden Autoren gehört, sondern auf andere Weise literarische Maßstäbe gesetzt.

Der Schriftsteller Ror Wolf am 26.02.2008 in seiner Wohnung in Mainz. Der 75-jährige erhält 2008 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Die erstmals mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde Wolf für sein bisheriges Werk verliehen. Foto: Uwe Anspach dpa, zur Verfügung gestellt vom Verlag Schöffling & Co, Kaiserstra§e 79, 60329 Frankfurt am Main

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„Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“ im Caricatura Museum

2020, Februar 16.

Höhen und Tiefen der letzten Dekade humorvoll und pointiert aufgespießt

Von Hans-Bernd Heier

Cartoonistinnen und Cartoonisten erweisen sich regelmäßig als scharfe Chronisten: Ihre Arbeiten spiegeln Höhe- und Tiefpunkte, Skandale sowie den herrschenden Zeitgeist wider – und das mit den Mitteln von Nonsens, pointierter Kritik und beißendem Humor. Unter dem Titel „Beste Bilder“ versammelt der Lappan-Verlag seit 2010 die treffsichersten Cartoons des Jahres von Deutschlands bekanntesten Cartoonisten in einer Buch-Reihe. Das Caricatura Museum Frankfurt würdigt dieses zehnjährige Jubiläum mit der großartigen Sonderschau „Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts“.

© Gerhard Haderer (aus: Beste Bilder – Band 7, 2016)

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Seht einmal da steht er, unser Struwwelpeter… bei der Eröffnung der Volksbühne im Großen Hirschgraben

2020, Januar 26.

Frisch von der Lewwer un Freiheit for ever!

von Petra Kammann

Nein, „Frankfurt is kaa Lumpenest!“ Das hat die alte neue Volksbühne im Nachbarhaus zu den „Goethehöfen“ aufs Vortrefflichste bewiesen. Hier wehte am Abend der Uraufführung des „Struwwelpeter“ der Geist der Freiheit mit dem infernalischen Duo Michael Quast und Sabine Fischmann sowie mit den Musikern des Ensemble Modern. Aus der Tradition des Frankfurter Erzählklassikers wurde eine so unterhaltsame wie aufmüpfige Aufführung mit geistreichen musikalischen und dramaturgischen Ideen.

Applaus für das singende und agierende Duo Michael Quast und Sabine Fischmann, alle Fotos: Petra Kammann

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Zukunft der Städtischen Bühnen

2020, Januar 24.

Neubau statt Sanierung. Die Kulturdezernentin legt sich bei Theater und Oper in Frankfurt fest. Jetzt beginnt die Auseinandersetzung um Modelle, Standorte und Grundfragen

Von Uwe Kammann

Pressekonferenz mit Kulturdezernentin Ina Hartwig und Stabsstellenleiter Michael Guntersdorf, Foto: Uwe Kammann

Die Karten liegen jetzt auf dem Tisch. Völlig unklar ist allerdings, wie das Spiel ausgeht, das jetzt in den Händen der Koalititionsparteien der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung liegt. Sprich: Zwar sind die Varianten zwischen Sanierung und Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt – vereint in der berühmt-berüchtigten Theaterdoppelanlage – nun von der „Stabsstelle Zukunft der Städischen Bühnen“ nach bestem Wissen und Gewissen bis auf die erste Kommastelle nach den gewaltigen Millionenbeträgen berechnet…

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„Literaturen ohne festen Wohnsitz“ – Thema der 9.“Litprom-Literaturtage“ im Literaturhaus Frankfurt

2020, Januar 15.

Literarische Tage mit Luftwurzlern, Kosmopoliten, Geflüchteten, Auswanderern und Sprachwechslern und über das Schreiben zwischen den Welten 

 

LitProm Geschäftsführerin Anita Djafari und Buchmessedirektor Jürgen Boos stellten das Programm der diesjährigen Litprom-Literaturtage im Haus des Buches vor

Ist das Konzept von Nationalliteratur noch aktuell oder müssten wir längst von globaler Literatur sprechen? Wie wirken sich die Orts- und manchmal damit verbundenen Sprachwechsel auf die literarische Arbeit von Autor*innen aus? Wie schlagen diese sich thematisch in ihren Werken nieder? Welche Bedeutung haben Begriffe wie „Heimat“ und „Herkunft“? Ist es wirklich so einfach, Kosmopolit*in zu sein, oder gar die einzig erstrebenswerte Daseinsform? Kann man wirklich in zwei Sprachen zuhause sein? Geht dabei nicht etwas verloren oder ist es immer eine Bereicherung? Um solche und ähnliche Fragen mehr geht es bei den diesjährigen Litprom-Literaturtagen, die zwischen dem 24. bis 25. Januar 2020 im Frankfurter Literaturhaus stattfinden.

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Landeplatz: Großer Hirschgraben 19 für „Die fliegende Volksbühne“

2020, Januar 9.

Goethes Nachbarn eröffnen im Januar 2020 mit Hoffmanns „Struwwelpeter“ und dem Ensemble Modern

„Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein.“ Joh. Wolfgang Goethe

Baustelle Großer Hirschgraben. Bald versperren die Bauzäune nicht mehr den Eingang zur Fliegenden Volksbühne, Foto: Petra Kammann

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