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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss

2026, Juli 21.

Kultur verbindet Menschen

Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer

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Schöner geht es nicht. Roland Kaehlbrandt umarmt die deutsche Sprache

2026, Juli 14.

Ein weiteres Buch des Autors zu seinem Herzensthema geht auf eine reichhaltige Entdeckungsreise

Von Uwe Kammann

Schon mehrere Auflagen erlebte das 2022 erschienene Buch „Deutsch – Eine Liebeserklärung: Die zehn Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“ von Roland Kaehlbrandt. Inzwischen hat der Autor – der siebzehn Jahre die Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt geleitet hat und nun neben vielen Aktivitäten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft die Fächer Sprache und Gesellschaft lehrt – ein weiteres Buch seinem Herzensthema gewidmet: „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“. Hat die Liebe neue Konturen bekommen? Unsere Rezension wird dies klären.

Der Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Foto: Petra Kammann

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4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen

2026, Juli 8.

In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit

Von Petra Kammann

Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann

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Brandaktuelles Thema zur 14. Verleihung des Prix AbiBac vom Deutsch-Französischen Kreis

2026, Juli 7.

Stadt oder Land? Wie wollt Ihr künftig leben, mit welchen Konsequenzen?

Von Petra Kammann

Diese Frage stellte sich nicht allein am Höhepunkt der ersten Hitzewelle im Herzen der Düsseldorfer Altstadt bei der Verleihung des Prix AbiBac im Rathaus. Es spielte auch in das Thema des schriftlichen „Examens“ hinein, welches die Jury des Deutsch-Französischen Kreises (DFK) den nominierten AbiBac-Absolventen vorab gestellt hat. In diesem Jahr kamen die Kandidaten jedoch ausschließlich vom Lycée français international Simone Veil (LsiSV), denn in den deutschen Gymnasien wurde von G8 auf G9 umgestellt, so dass es diesmal keinen AbiBac-Jahrgang gab, der das deutsch-französische zweisprachige Abitur ermöglicht hätte. Entsprechend der Situation wurden daher im Gegensatz zu den vorherigen Jahren diesmal zwei statt der sonst üblichen drei  Preise ausgelobt.

Die nominierten und prämierten AbiBac-Kandidaten, umrahmt vom französischen Generalkonsul Etienne Sur (li) und OB Stephan Keller (re), daneben DFK-Präsidentin Ariane Bommers, Foto: Petra Kammann

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Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27

2026, Juli 5.

Gastspiele aus  Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27

Von Walter H. Krämer

Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes

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„Die Wiedereinführung der Sanduhr“ und das Rieseln der Zeit

2026, Juli 2.

Langzeitbeobachtungen in Kurzform

Michael Krügers luftige und verschlüsselte Gedichte der letzten fünf Jahre 

 

Die Zeit bekommt in den Gedichten des einstigen Hanser-Verlegers Michael Krüger eine völlig neue Bedeutung. Sie ist für ihn während der Pandemie – wie vielleicht für uns alle – aus den Fugen geraten, hat Risse bekommen. Während er in seinem „Holzhaus überm See“ seine lebensbedrohliche Krankheit auszukurieren sucht, wird er zu einem speziellen Komplizen der Natur, sucht die Nähe zu Pflanzen und Tieren. Dabei beobachtet er seine Umgebung sehr genau, erinnert an besondere Menschen, nimmt die politisch bedrückenden Ereignisse wahr. Und dann wieder hält er die Zeit für einen Moment fest wie in der Impression vom Anfang Juli, die ob der Hitzewelle kaum aktueller sein könnte…   pk

 

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„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Regina Schillings schillerndes Filmporträt

2026, Juni 23.

Eine poetische Spurensuche: doppelgesichtig, modern und visionär

Von Petra Kammann

Anlässlich des 100. Geburtstags am 25. Juni 2026 von Ingeborg Bachmann entstand mit der Schauspielerin Sandra Hüller und der Regisseurin Regina Schilling ein filmisches Porträt von einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Hüller nähert sich der „Poetessa“, die ihre letzten Jahre in Rom verbringt, fast traumwandlerisch durch zeitgenössisch improvisierte Szenen an. Das so entstandene komplexe Porträt mit dem kenntnisreich zusammengestellten Archivmaterial, mit Interviewauszügen und Bachmanns eigenen Texten wie auch der unnachahmliche Bachmann-Sound im Background machen die Zerbrechlichkeit und die Kraft einer Künstlerin spürbar, deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Ingeborg Bachmann (Sandra Hüller) hört Musik und tanzt beschwingt dazu am Ufer des Tibers in Rom.

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Gedenkstunde für Jürgen Habermas in der Frankfurter Paulskirche

2026, Juni 21.

Vernünftige Freiheit: ein Versprechen und vielleicht mehr noch eine Verpflichtung

Die Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Trauerfeier in der Frankfurter Paulskirche

Gedenkstunde mit Weggefährten, Politikern, Verlegern und Wissenschaftlern in der Frankfurter Paulskirche für den Jahrhundertdenker Jürgen Habermas, der vor drei Monaten im Alter von 96 Jahren verstarb. „Seine Stimme wird uns fehlen in diesen unübersichtlichen Zeiten“, sagte Bundespräsident Steinmeier, der bis zum Schluss mit ihm in Austausch stand. Habermas habe einen „Horizont“ aufgezeigt, an dem sich alle orientieren sollten… Hier seine Rede

Rede des Bundespräsidenten in der Frankfurter Paulskirche, Foto: Petra Kammann

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Tschechien, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse  (7.-11. Oktober 2026) mit Literatur und tschechischer Kultur

2026, Juni 16.

„Tschechien: ein Land an der Küste“– „Böhmen liegt am Meer“

Von Petra Kammann

Böhmen, vor allem aber auch Mitteleuropa, wird in Frankfurt mit Tschechien, dem diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, zu Gast sein. Das umfangreiche Programm wurde diesmal in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt präsentiert. Allein 75 Autor:innen werden unter dem Motto „Tschechien: ein Land an der Küste“ auf der Messe, aber auch an anderen Orten präsent sein. Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Literaturzentrums und Programmdirektor von CZECHIA 2026, stellte das vielversprechende Kulturprogramm ebenso vor wie auch das Pavillon-Design unter dem Motto „An den Grenzen der Vorstellungskraft“ (Architektenbüro JinJan). Und die Autorin Dora Kaprálová  gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Tschechien literarisch zu bieten hat.

Das Tschechische Team: v.l.n.r. Jindřich Ráftl, Jiři Mašek, Martin Krafl, Dora Kaprálová, Tomáš Kubícek, Jana Hájková, Jan Tůma, Foto: Sabine Felber/Literaturtest

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LiteraTurm 2026 – 13. Literaturfestival der Stadt Frankfurt unter dem Motto „OstWestText“

2026, Juni 1.

Spektakuläre Aus-Sichten und welche Einsichten?

In wenigen Tagen geht es los. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival LiteraTurm in den Frankfurter Hochhäusern, die namensgebend für das Festival sind, ist einzigartig, denn es bietet spektakuläre Ein- und Ausblicke auf die Stadt. Und es setzt immer wieder einen neuen programmatischen Schwerpunkt. Diesmal steht es unter dem  Motto „OstWestText“. Denn auch fast 40 Jahre nach der Wende haben die Ost-West-Debatten nichts an Aktualität verloren. Bis heute sind die deutsch-deutschen Gräben und Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern immer noch spürbar. So nimmt das Festival die DDR als Romanstoff ebenso in den Fokus wie die literarische Verhandlung der Wiedervereinigung zum Thema Ost-West. Sachbücher und Essays bilden dabei einen integralen Bestandteil des Programms.

In den Buchtiteln spiegeln sich die aktuellen Fragestellungen, Foto: Petra Kammann

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