Alle Artikel zu Autoren
2026, Mai 7.
Im Jüdischen Museum Frankfurt wird der jiddische Begriff „mischpóche“ einmal neu, interdisziplinär und multimedial re-interpretiert. Damit muss nämlich nicht nur die enge gewachsene Familie gemeint sein, sondern, wie hier in der englischen Version des Begriffs „mishpocha“, die selbstgewählte, neue, erweiterte Familie.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Mike D vor der Skulptur „OY/YO“ © Corinne Elsesser
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Jüdisches Museum, Kultur und Gesellschaft, Performance | Kommentare deaktiviert für MISHPOCHA. The Art of Collaboration
2026, Mai 3.
Zuhören, Falschlesen und bereichernde Missverständnisse
von Petra Kammann
Menschen gehen mit Knöpfen in den Ohren spazieren und Podcasts erleben ungeahnte Hypes. Führt das zu besserem Zuhören? Und gehen die Menschen deswegen auch besser aufeinander ein und miteinander um? Die Autorin Regina Schwarz, bekannt für ihre nachdenkenswerte Sprachlyrik, bekam 2024 für ihre phantasieanregende Gedichtesammlung „Meine Geheimschublade“ (Schweizerisches Jugendschriftenwerk) nicht umsonst den Josef Guggenmoos-Preis für Kinderlyrik. Nun hat sich die erfahrene Autorin, die die Fragen der Kinder ernst nimmt, mit dem Zuhören, Mitteilen und Verstehen beschäftigt. Gerade erschien ihr neuestes Buch „Hör mir mal zu!“

Die Doppelseite über Missverständnisse und Nachfragen aus „Hör mir mal zu!“
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Autoren, Design, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für „Hör mir mal zu!“ – Über die bereichernde Sprache und das Miteinander
2026, April 25.
Wie klingt Marie-Luise Kaschnitz auf Italienisch? Und wie liest sie Rom?
Von Petra Kammann
Zu dem Thema gab es eine ungewöhnliche Veranstaltung in der Deutsch-Italienischen Vereinigung“ in der Arndtstraße, wenige Schritte entfernt vom langjährigen Wohnort Wiesenau 8 der in diesem Jahr wiedergelesenen Miniaturen „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch. Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, hatte vorausschauend die Autorin Julia Zieger eingeladen, die sich mit dem Rom- und Italienbild der Autorin, der Meisterin der „kleinen Form“, des Gedichts, des Essays, der Skizze, des Hörspiels, ausgiebig beschäftigt hat, dazu Giuliano Lozzi, den Übersetzer von „Engelsbrücke“ („Ponte Sant‘ Angelo“), der Passagen aus den 168 Miniaturen der deutschen Rom-Flaneurin Kaschnitz auf Italienisch vortrug und erläuterte. Eine andere Kaschnitz!

Begrüßung durch Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, v.l.: Autorin Juliane Ziegler, Moderatorin Anna Nuzzolo, Übersetzer Giuliano Lozzi, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunst- und Kulturfestivals, Kunstszene überregional | Kommentare deaktiviert für „Frankfurt liest ein Buch“- „Herzlandschaft. Marie Luise Kaschnitz und Italien“
2026, April 17.
Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Zeichnen
Rede der Kunstwissenschaftlerin Brigitta Amalia Gonser zur Vernissage
Helmut Werres ist ein vielseitig aktiver und ausgezeichneter Künstler der Darmstädter Sezession und zugleich Mitglied des Kunstvereins EULENGASSE. Als solcher lädt er in die Galerie EULENGASSE ein zu musikalischen und literarischen Interferenzen in seinem künstlerischen Schaffen der letzten Jahre.

Feldzeichnung und Portrait der Großherzogin vom Helmit Werres
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Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Musik, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Donnerstag der Großherzogin“ – Ausstellung von Helmut Werres im Kunstverein EULENGASSE
2026, April 5.
Verschämt oder unverschämt …. Ganz wie Ihr wollt!

Grafik aus den Wiener Werkstätten
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Autoren, Buch und Literatur, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Ei, Ei, Ei! …Fröhliche Ostern mit Kurt Tucholsky!
2026, März 29.
Eröffnungsrede von Christine Kopf, Künstlerische Direktorin des DFF
Das DFF erinnerte vom 20. bis 22.3.2026 mit einem Schwerpunkt-Wochenende an die 2025 in Frankfurt gestorbene Dokumentarfilm-Regisseurin, Produzentin, Autorin und Dozentin Hanna Laura Klar, die sich in ihren Filmen auf ruhige, einfühlsame Art außergewöhnlichen Persönlichkeiten angenähert hat. Die Retrospektive schloss ab mit dem Film „Ich friere auch im Sommer“. Die zwei Leben der Alexandra Kluge. Darin zeigt Klar die beiden Leben dieser außergewöhnlichen Frau und Freundin Alexandra Kluge, die als Schauspielerin in den Filmen ihres Bruders Alexander Kluge ebenso charismatisch war wie als Ärztin Karen Steinborn. Hanna Laura Klar lässt darin nicht nur zahlreiche Zeitgenossen und u.a. deren Sohn Andro Steinborn zu Wort kommen, sondern ausgiebig und persönlich auch den gerade verstorbenen Bruder Alexander Kluge. In der folgenden Rede vermittelte DFF-Direktorin Christine Kopf das empathische und experimentelle Filmschaffen von Hanna Laura Klar.
In ihrer Rede erinnert Christine Kopf, künstlerische Direktorin des DFF, an den Lebensweg und die Filme der verstorbenen Regisseurin Hanna Laura Klar, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Film, Fotografie · Video · Film | Kommentare deaktiviert für “Der glasklare Blick der Hanna Laura Klar” – Schwerpunkt-Wochenende im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF)
2026, März 28.
Zum Tod des Filmemachers und Autors Alexander Kluge (1932 – 2026)
Von Uwe Kammann
Das offizielle Frankfurt flicht Alexander Kluge in Nachrufen Kränze. Natürlich, Frankfurt spielt im Leben dieses (letzten?) Universal-Gelehrten (besser: -Denkers) eine bedeutende Rolle. Hier studierte er (neben Freiburg und Marburg) eine für ihn typische Kombination von Rechtswissenschaft, Geschichte und Kirchenmusik, hier war er Adorno-Adept, hier lebte seine Schwester und Schauspielerin Alexandra, auch er selbst war zeitweilig in der Mendelssohnstraße Frankfurt-Bewohner. Hier sprach er später an der Universität gelehrt über Poetik und Narrationen, hier fixierte er Filmbilder über den baggerwütigen Wandel im Westend, hier leistete er sein juristisches Referendariat ab, beim das Denken so befügelnden Institut für Sozialforschung.

Alexander Kluge 2010 im Grimme-Institut, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Oper | Kommentare deaktiviert für Der Magier in der Medienmanege: multivirtuos
2026, März 26.

Unter dem Titel „Was Simone gerade liest …“
stellt unsere Theater-, Opern- und Tanzkritikerin
← Simone Hamm, die auch eine begeisterte Leserin ist,
Neuerscheinungen vor, wie zum Beispiel diesmal
den Erzählband „ Die elfte Stunde “ des großen
Storytellers Salman Rushdie, der gerade auf der
auf der litCologne zu Gast war
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Was Simone gerade liest …
2026, März 25.
„Wachs“ und „Eine Nebensache“
Der kleine Berenberg Verlag stellt seinen Betrieb Ende März ein. Schöne Bücher sind dort herausgekommen im Leineneinband und mit Lesebändchen, etwa sechs bis acht in jedem Halbjahr. Verleger Heinrich von Berenberg sagte, es sei im deutschsprachigen Buchmarkt nie einfach gewesen, als kleiner Verlag über einen längeren Zeitraum hinweg zu bestehen, und daran habe sich nichts geändert. Und das, obwohl Berenberg große Namen unter seinen Autoren und Autorinnen hatte.

Der Verleger Heinrich von Berenberg gibt auf, Foto: privat
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Autoren, Buch und Literatur, Buchmessen, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Ein feiner Verlag macht zu: der Berenberg Verlag
2026, März 20.
Die normannische Insta-Bucht unter wechselndem Licht (1)
Von Petra Kammann

Die Schau „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ ist mehr als eine Reise ins Städel wert. Das einstige Fischerdorf Étretat mit seiner Lage am Meer, das sich im 19. Jahrhundert in einen begehrten Badeort verwandelt hatte, zog zahlreiche Künstler in seinen Bann. Die im Städel ausgestellten rund 170 herausragenden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und historischen Dokumente aus führenden französischen, deutschen und internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen dieses emblematischen Ortes öffnen uns die Augen für die Kunst, für das changierende Licht, für die Natur und deren Bedrohung durch die Erosion der Steilküste oder durch die alljährlich gewaltigen Besucherströme. Zu entdecken sind neben 24 Werken von Claude Monet, u.a. Gemälde von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Henri Matisse, Fotografien aus der Frühzeit um 1850 bis hin zu großformatigen Installationsansichten von Elgar Esser, des jüngsten Schülers der Becher-Klasse.

Eintauchen in „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ mittels eines 3D-Scans der spektakulären Felsformationen, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Frankfurter Städel