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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Reisen & Lebensart

„Die heimliche Freiheit – Eine Reise zu Irans starken Frauen“ von Ulrike Keding

2020, Dezember 22.

Irans Zukunft ist weiblich – Der Blick hinter den Schleier

Von Hans-Bernd Heier

40 Jahre nach seiner Gründung wirkt der diktatorische Gottesstaat Iran von außen betrachtet ziemlich stabil. Die islamistische Ideologie scheint alle Bereiche des Lebens zu prägen. Außenpolitisch setzt der Iran seine geostrategischen Interessen in Jemen, Syrien und Irak massiv durch. Gibt es Hoffnung auf Veränderungen hin zu Frieden und Freiheit?

©Verlag Herder Weiterlesen

„Warum in die Ferne schweifen?“ – Spannende Kunsttour vom „Faulborn“ bis zum „Eisenbaum“

2020, November 10.

Panoramaweg des Regionalparks RheinMain bietet Natur und Kultur satt

Von Hans-Bernd Heier

Im November sind wegen des coronabedingten Lockdowns Reisen nur eingeschränkt möglich. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sogar von allen nicht notwendigen Reisen abgeraten. Da auch Museen und viele andere Kultureinrichtungen geschlossen sind, sollten sich die BürgerInnen zum aktiven Zeitvertreib etwas einfallen lassen, um dem weitverbreiteten November-Blues zu entgehen. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken bzw. wiederentdecken; beispielsweise der abwechslungsreiche Panoramaweg ab Bad Weilbach bis zum „Eisenbaum“ – Teil des Regionalparks RheinMain.

Laubengang zur Flörsheimer Warte mit großartiger Panorama-Sicht; Foto: Toni Bormann

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„Sterben im Sommer“ – Zsuzsa Bánks langer Abschied vom Vater 

2020, November 4.

Zwischen Sommer und Sommer – Die lange Reise zum letzten Abschied 

Der weite Erinnerungsraum der Autorin

Von Petra Kammann

Zsuzsa Bánk bei ihrer Lesung in der Frankfurter Katharinenkirche während des Open Books-Festivals, Foto: Petra Kammann

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Kurz vor dem 2. Lockdown – Premieren an Berliner Theatern

2020, November 3.

Schillers „Maria Stuart“ und Handkes „Zdenek Adamec“ am Deutschen Theater, „Elektra“ am Berliner Ensemble, Peer Gynt“ an der Schausbühne

von Simone Hamm

Einige Premieren fanden doch noch statt in Berlin – wenige Tage vor dem Lockdown. Anne Lenk inszenierte Schillers „Maria Stuart“ am Deutschen Theater. Einen passenderen Kommentar zu den Covid 19 Hygienmassnahmen hätte man nicht finden können. Die Bühnenbildnerin Judith Oswald hat einen riesigen Setzkasten auf die Bühne gestellt. Die Fächer sind hin zum Publikum geöffnet. In kleinen pinkfarbenen Häschen stehen die Schauspieler, sie können einander nicht sehen. Sie können einander nicht berühren. Ein jeder ist allein.

Maria Stuart von Friedrich Schiller, hier: Franziska Machens, Paul Grill, Enno Trebs
Regie: Anne Lenk, Bühne: Judith Oswald Kostüme, Dramaturgie: David Heiligers, Foto: Arno Declair 

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„Wir sind Jetzt“: Geschichte in empathischen Geschichten im neuen Jüdischen Museum (1)

2020, Oktober 29.

Alles neu: Jüdisches Museum Frankfurt glänzt mit “Lichtbau“, saniertem Rothschild-Palais und neuer Dauer- und Wechselausstellung

Von Hans-Bernd Heier

Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main war das erste nach der Schoa errichtete kommunale Jüdische Museum Deutschlands. Nach rund fünf Jahren Bauzeit haben das Erweiterungsgebäude, der sogenannte „Lichtbau“, und das sorgfältig sanierte Rothschild-Palais die Türen für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Mit diesem gelungenen architektonischen Ensemble erhält die Mainmetropole ein neues Zentrum für jüdische Geschichte und Gegenwart. Das älteste Jüdische Museum in der Bundesrepublik präsentiert in der neuen Dauerausstellung „Wir sind Jetzt“ die jüdische Geschichte Frankfurts von der Aufklärung bis zur Gegenwart.

Das Gebäude-Ensemble des neuen Jüdischen Museums mit der Skulptur „Untitled“ von Ariel Schlesinger; Foto: Petra Kammann

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Gelungene Verbindung von Einst und Jetzt: Das neue Jüdische Museum, so persönlich wie multiperspektivisch

2020, Oktober 8.

Ein erster Rundgang vor der Eröffnung des neuen Jüdischen Museums mit einem Besuch bei Mirjam Wenzel

Von Petra Kammann

An der Baustelle hinter dem Frankfurter Theater wird noch gewerkelt, aber die letzten Bauzäune fallen, denn am 21. Oktober 2020 eröffnet das neue Jüdische Museum, dessen markanter heller Bau, eine gelungene Kombination aus dem traditionellen Rothschild-Palais und dem zeitgenössischen Lichtbau von Staab Architekten, schon jetzt die Blicke magisch anzieht. Im Innern der Gebäude treffen wir dann auf die vielfältigen Exponate aus mehr als 800 Jahren jüdischer Geschichte in Frankfurt, aus dem Bereich der Zeremonialkultur, der Bildenden Kunst sowie der jeweiligen Familiengeschichten, nicht nur die der Bankiersfamilie Rothschild, der bürgerlichen Kaufmannsfamilie um Anne Frank oder der aus Osteuropa stammenden Familie des Autors Valentin Senger („Kaiserhofstraße 12“). Die umfangreiche Dokumenten- und Fotosammlung zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur in der Dauerausstellung wurde medial völlig neu aufbereitet.

Das Jüdische Museum – ein stimmig-elegantes Ensemble zweier Gebäudetrakte, des renovierten Rothschild-Palais und des neuen Lichtbaus von Staab Architekten, verbunden durch Ariel Schlesingers Skulptur „Untitled“ (2019); alle Fotos: Petra Kammann

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Wo einst Bier gebraut wurde, gibt es heute Kultur satt

2020, September 24.

Der Prenzlauer Berg – angesagter Szene-Bezirk mit vielen Attraktionen

Von Hans-Bernd Heier

Wer einen mehrtägigen Berlin-Trip plant, sollte unbedingt einen Abstecher zum Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow einplanen. Dieser ehemals etwas heruntergekommene Stadtteil hat sich nach der Wende zum Szeneviertel und dann zum gutsituierten Familienquartier gewandelt, das zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet. Heute ist der „Prenzlberg“ ein Touristenmagnet und lockt mit trendigen Cafés, Kneipen, Restaurants, Bars und Clubs, und vor allem mit viel Kultur.

Der Wasserturm von 1877 ist der älteste in Berlin und ein Wahrzeichen des Prenzlauer Bergs; Foto: ©Google-Dienste

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Anne Teresa de Keersmaeker schafft eine eigene Choreografie für das Kolumba Museum

2020, September 17.

von Simone Hamm

Das schönste Museum in Köln ist das „Kolumba“, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Der Schweizer Architekt und Pritzker-Preisträger Peter Zumthor hat darin die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumbus in seinen Neubau aus Backstein ebenso integriert wie die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1949) mit Sakramentskapelle (1956), erbaut nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Das Haus steckt voller Überraschungen…

„Dark Red“ – eine eigene Choreographie für das Kolumba von Anne Teresa de Keersmaeker, Foto: Anne von Aerschot 

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Theater – und Festivalauftakt an Rhein und Ruhr

2020, September 15.

Zischeln in Bochum, Warten in Köln, Schwirren in Düsseldorf

von Simone Hamm

Pierre Bokma als King Lear © JU Bochum

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Stadtschreiber: Anja Kampmann geht, Anne Weber kommt

2020, September 12.

Verabschiedung und Neueinzug ins Berger Stadtschreiberhaus

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Schlüsselübergabe von Anja Kampmann (re) an Anne Weber (li)

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