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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Reisen & Lebensart

Eine Reise in den Iran und ein Besuch in seine Kultstätten

2020, Mai 13.

Wo Engel hausen – Ein Land zwischen Tradition und Moderne

Das archäologische und historische Museum in Teheran, eingeweiht im Jahre 1937, beherbergt 7000 Jahre alte Kunstwerke des prähistorischen, antiken und islamischen Iran.

Paulina Heiligenthal,
die Künstlerin, Fotografin
und Schmuckdesignerin,
hat sich von der
alten Kultur des Iran
bezaubern lassen und
stellt uns besondere Orte
und Menschen vor

Die Kleidervorschriften im Iran besagen, dass alle Frauen in der Öffentlichkeit einen losen Schal um den Kopf tragen müssen und der Po zweimal bedeckt sein muss. Im Laufe einer kleinen Fotosession lässt eine der beiden Studentinnen ihren Hijab für ein Porträt fallen.

Zwei Studentinnen im Museum

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Warum in die Ferne schweifen? Reizvolle Entdeckungstour durch Eppstein

2020, Mai 11.

Die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Von Hans-Bernd Heier

Eppstein –Trotz der Corona-Lockerungen sind Reisen in die Lieblingsländer der Deutschen derzeit noch nicht möglich. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise in Eppstein, der „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Eppsteins geschichtsträchtige Burgruine

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Nach einer 7-wöchigen Museumsaskese kommt Bewegung in die Szene

2020, Mai 4.

Bewegte Zeiten – Bewegte Kleider

Momentan müssen wir auf viele liebgewonnene Gewohnheiten verzichten. Dazu gehörte bis heute auch der Besuch von Ausstellungen, die inzwischen längst aufgebaut, nicht aber eröffnet werden konnten. Es war ein Stück wiedergewonnener Freiheit, als wir nach der Zeit der Museumsschließungen heute nicht nur die Journalistenkolleg/innen wiedertreffen, sondern auch  eine real existierende Ausstellung im Historischen Museum „Bewegte Kleider“ wieder mit eigenen Augen anschauen zu können. Eine detaillierte Besprechung folgt. Ein kleiner Überblick von Petra Kammann

Beitrag aus dem Stadtlabor „Das bewegte Kleid“, Historisches Museum; Foto: Petra Kammann

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Rheingau Musik Festival 2020 – Kein 33. „Sommer voller Musik“

2020, Mai 2.

Freiheit, die wir meinen?

Noch vor wenigen Tagen zeigte sich Intendant Michael Herrmann optimistisch, das im Beethoven-Jahr unter dem Thema „Freiheit“ stehende Rheingau Musik Festival 2020 durchführen zu können.

Die Veranstalter bei der Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2020, Alle Fotos: Petra Kammann 

Das Rheingau Musik Festival, das jährlich über 120.000 Besucher anzieht, gab nun mit größtem Bedauern bekannt, dass der 33. „Sommer voller Musik“ vom 20.6. bis 5.9.2020 nicht stattfinden kann. 137 Veranstaltungen in der Region von Frankfurt über Wiesbaden bis ins Mittelrheintal waren geplant.

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Wir sitzen alle im selben Boot. Ein Besuch im französischen Generalkonsulat in Zeiten der Coronakrise

2020, April 20.

Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

„Une vie ne vaut rien, mais rien ne vaut une vie“. / „Das Leben ist nichts wert, aber nichts geht über das Leben“. Die Äußerung des französischen Schriftstellers und einstigen Kulturministers Frankreich André Malraux könnte nun auch als Motto über der aktuellen Arbeit der französischen Generalkonsulin Pascale Trimbach stehen. Petra Kammann besuchte sie im französischen Generalonsulat an der Zeppelinallee 35 in Frankfurt und verschaffte sich dort im Gespräch einen Einblick in deren derzeitigen Alltag.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach ist vom gemeinsamen deutsch-französischen Boot, in dem wir sitzen und das Tom Ungerer malte, überzeugt, Fotos: Petra Kammann

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Das sind Aussichten: Osterspaziergang 2021

2020, April 12.

Erhard Metz, großer Goethe-Liebhaber, hat schon mal in die Zukunft geschaut auf den „Osterspaziergang“ des kommenden Jahres 2021, wenn wir Corona hoffentlich alle überwunden haben werden: Er erinnert mit seinem Gedicht an den berühmten Osterspaziergang aus dem „Faust“…

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die Menschen den Aufenthalt in heiterer Frühlingsnatur auch bald wieder gemeinsam genießen können, Foto: Petra Kammann

Vom Virus befreit sind Städte und Bäche
Durch der Ärzte und Forscher belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Das alte Corona, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet es, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauern von Husten und Schniefen
In Streifen über die grünende Flur.
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Kultur und Corona

2020, April 6.

Pandemie als Kulturereignis?

von Gunnar Schanno

Es gibt Sachbezeichnungen, die erschließen sich in ihrer Schlagkraft nur den Gegenwärtigen. Das im Kontext medizinisch-wissenschaftlicher Forschung gewählte Wort „Corona“ ist eine solche Benennung. Semantisch steht das Wort für Kranz. Im Fall des Corona war die kranzförmige Umfassung einer Virusart der Anlass für diese Namensgebung, die nun um die Welt geht, in alle Vokabulare Eingang gefunden hat, milliardenfach in den Netzwerken aufrufbar ist, Angst und Schrecken einhergehen lässt. Das Coronavirus ist eher populärer Sammelbegriff für eine aus Mutationen stammenden Virenfamilie, mit ihrem sich geradezu kriminell gebärdenden Familienmitglied, dem Covid-19, inzwischen erforscht, beschrieben in all seinen physio- bis psychologischen, ökonomischen bis politischen Auswirkungen. Es soll hier eine Überlegung sein, warum besagtes Coronavirus auch eine kulturelle Dimension hat…

Hafenpark hinter der EZB: Absperrungen sollen verhindern, dass die Kontaktsperre in freier Natur auch eingehalten wird, Foto: Petra Kammann

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Auf Hölderlins Spuren – Besondere Texte poetischen Fotos gegenübergestellt

2020, März 26.

Was aber bleibet…

Das „Duo Wanderer“ Klemm-Hölderlin

Das Hölderlin-Denkmal in Lauffen am Neckar wurde dem Text „Lebenslauf“ zugeordnet. Alle Fotografien der abgebildeten Doppelseiten: Barbara Klemm

Hölderlin in Lauffen, wo er am 20. März 1770 zur Welt kam, Hölderlin in Nürtingen, wo er aufwuchs, Hölderlin als Schüler im Kloster Maulbronn, als Student im Tübinger Stift, dann Begegnung mit Fichte und Schiller in Jena, Hölderlin als Hauslehrer in Frankfurt, glückselig in Bad Driburg, bei Sinclair in Bad Homburg, dort auch Bibliothekar, und immer wieder der Hauslehrer an Orten, wo er die Sprösslinge wohlhabender Familien unterrichten muss: der Schweiz, in Bordeaux, Bibliothekar in Homburg …

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Skulpturale Fotografien in der Galerie-Peter-Sillem

2020, März 18.

Barbara Klemms Blick auf Skulpturen von der Antike bis in die Gegenwart

Spannungsreicher Dialog zwischen Fotografie und Skulptur, zwischen Licht und Schatten, zwischen Tiefe und Weite

Von Petra Kammann

Die Frankfurter Studentin und Künstlerin Lena Eckerlein vor Barbara Klemms Fotos vom Reichstag, den Christo & Jeanne Claude verhüllt hatten, Foto: Petra Kammann

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Hommage an die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray im Museum Goch

2020, März 7.

Zum Weltfrauentag: „Paris – ein Fest fürs Leben“

Noch bis zum 08.03.2020 wird die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray mit einer Werkgruppe von Fotografien gewürdigt, die in den 50er bis Anfang der 60er Jahre in Paris entstanden. Seitz-Gray arbeitete bis zu ihrem Tod 2017 als freie Fotografin in Frankfurt am Main, vor allem auch für Museen… Kurz vor der holländischen Grenze, im Museum Goch, sind ihre „Ansichten“ nun wiederzuentdecken. In einer Sonntagsmatinée „Paris – ein Fest fürs Leben“ wird es passend zu den atmosphärisch dichten Schwarz-Weiß-Fotografien am 8. März um 11.30 Uhr in den Ausstellungsräumen des Museums einen Vortrag von Rita Mielke geben – eine literarische Spurensuche in der französischen Metropole.

Die typischen Pariser Stühle in den Parks mit ihren reizvollen Licht- und Schattenspielen, Foto: Ursula Seitz-Gray

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