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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Reisen & Lebensart

„Kleine Fluchten“ vor Corona

2020, Mai 19.

Abwegige Entdeckungen auf  historischen Wegen. Auf den Spuren der Siegfriedsage in Lorsch. Von Usci Hoffmann-Volz

Was tun, wenn Corona immer noch herrscht, Museen, Cafes, Läden und Restaurants zwar ein bisschen offen, aber eben auch nicht wirklich, weil sie keine sozialen Orte der Begegnung und Nähe sind und wenn man, wie ich, zur Gruppe der Gefährdeten gehört und nicht einmmal seine Enkel sehen darf, was dann? Am Anfang stand das Aufräumen, der Vorsatz, endlich den Keller auszumisten, all das, was man schon seit Jahren glaubte, tun zu müssen. Aber das Wetter war zu schön, wir gingen raus, weg von daheim.

Der Zufall führte Usci Hoffmann-Volz nach Lorsch, hier die Torhalle; Alle Fotos: Michael Volz  

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Warum in die Ferne schweifen? Reizvolle Entdeckungstour durch Eppstein

2020, Mai 11.

Die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Von Hans-Bernd Heier

Eppstein –Trotz der Corona-Lockerungen sind Reisen in die Lieblingsländer der Deutschen derzeit noch nicht möglich. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise in Eppstein, der „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Eppsteins geschichtsträchtige Burgruine

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Jetzt offen: „Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons“ im Museum Angewandte Kunst

2020, Mai 6.

Die avantgardistische japanische Modedesignerin Rei Kawakubo und ihre Trägerin und Sammlerin Michelle Elie
Auf die neu ausgeschilderten Museumspfade hat sich Petra Kammann begeben.

Herr des Hauses: Prof. Matthias Wagner K; Foto: Petra Kammann

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Rheingau Musik Festival 2020 – Kein 33. „Sommer voller Musik“

2020, Mai 2.

Freiheit, die wir meinen?

Noch vor wenigen Tagen zeigte sich Intendant Michael Herrmann optimistisch, das im Beethoven-Jahr unter dem Thema „Freiheit“ stehende Rheingau Musik Festival 2020 durchführen zu können.

Die Veranstalter bei der Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2020, Alle Fotos: Petra Kammann 

Das Rheingau Musik Festival, das jährlich über 120.000 Besucher anzieht, gab nun mit größtem Bedauern bekannt, dass der 33. „Sommer voller Musik“ vom 20.6. bis 5.9.2020 nicht stattfinden kann. 137 Veranstaltungen in der Region von Frankfurt über Wiesbaden bis ins Mittelrheintal waren geplant.

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Warum in die Ferne schweifen? Hofheims Kapellenberg

2020, April 29.

Einladung zu einer spannenden Entdeckungstour

Von Hans-Bernd Heier

Hofheim am Taunus – Wegen der coronabedingten Einschränkungen können Deutsche derzeit den Urlaub nicht in ihren Lieblingsferienregionen verbringen. Und das dürfte noch etliche Wochen, wenn nicht sogar Monate so bleiben. Warum also in die Ferne schweifen, liegt bisweilen das Gute doch so nah? Denn auch in Ihrem näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken bzw. wiederentdecken. Gehen Sie deshalb dort auf Entdeckungstour und lassen sich positiv überraschen – wie beispielsweise bei einer Wanderung auf den wunderschön bewaldeten Hofheimer Kapellenberg.

Eingang zum „Blauen Haus“; Foto: Hans-Bernd Heier

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Hommage an die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray im Museum Goch

2020, März 7.

Zum Weltfrauentag: „Paris – ein Fest fürs Leben“

Noch bis zum 08.03.2020 wird die Frankfurter Fotografin Ursula Seitz-Gray mit einer Werkgruppe von Fotografien gewürdigt, die in den 50er bis Anfang der 60er Jahre in Paris entstanden. Seitz-Gray arbeitete bis zu ihrem Tod 2017 als freie Fotografin in Frankfurt am Main, vor allem auch für Museen… Kurz vor der holländischen Grenze, im Museum Goch, sind ihre „Ansichten“ nun wiederzuentdecken. In einer Sonntagsmatinée „Paris – ein Fest fürs Leben“ wird es passend zu den atmosphärisch dichten Schwarz-Weiß-Fotografien am 8. März um 11.30 Uhr in den Ausstellungsräumen des Museums einen Vortrag von Rita Mielke geben – eine literarische Spurensuche in der französischen Metropole.

Die typischen Pariser Stühle in den Parks mit ihren reizvollen Licht- und Schattenspielen, Foto: Ursula Seitz-Gray

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„Jan van Eyck, Eine optische Revolution“ im Museum für Schöne Künste (MSK) Gent und in der St. Bavo-Kathedrale

2020, März 1.

Himmlisch-irdisch schöne Malerei

„ein über köstlich, hoch verständig gemähl“, Albrecht Dürer

von Petra Kammann

Der Genter Altar von Hubert und Jan van Eyck gilt als eines der bedeutendsten und einflussreichsten Gemälde überhaupt. Ein lebendiges Meisterwerk, das den Himmel auf die Erde holt und die Heiligen in die Wohnstuben reicher Genter Bürger. Gleichzeitig öffnet es den Blick auf die Stadt, in die Landschaft und es richtet ihn auf das Individuum. Diese neue Weltsicht spiegelt sich in vielfachen Variationen in den um die zwanzig noch existierenden Werken des flämischen Malers Jan van Eyck wieder. Gut die Hälfte, 13 der 23 weltweit bekannten Werke, sind nun in einer spektakulären Ausstellung „Jan van Eyck. Eine optische Revolution“ im Museum der Schönen Künste Gent (MSK) zu bewundern.

Nie konnten Kunstliebhaber den Verkündigungsengel auf der Außenseite des Genter Altars von Jan van Eyck so von Nahem betrachten wie in der Ausstellung „Jan van Eyck. Eine optische Revolution“ im Museum der Schönen Künste Gent (MSK), Foto: David Levene. 2020 

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Samstag, Sonntag, Montag von Eduardo die Filippo am Schauspiel Bochum, Zeche 1, in der Inszenierung von Johan Simons

2020, Februar 24.

Das perfekte italienische Dinner

von Simone Hamm

Auch das Publikum ist Teil der Aufführung: Foto: Martin Steffen / Schauspielhaus Bochum

Der hufeisenförmige lange Tisch ist weiß eingedeckt. Auf dem Antipastiteller liegen gefüllte Auberginen und Zucchini, Champignons mit Frischkäse, Tomaten, Mozzarella , eingelegte Paprika, gebackenen Artischocken. Die Gäste breiten die Stoffservietten aus und beginnen zu essen. Doch sie sind in keinem gewöhnlichen italienischen Restaurant. Sie sitzen im kleinen Raum der Zeche 1 in Bochum, sind Teil einer Inszenierung  von Johan Simons. Es wird „Samstag, Sonntag, Montag“ von Eduardo de Filippo gespielt.

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Brüssel: Das Architektur-Festival BANAD: Brussels – Art Nouveau und Art Déco

2020, Februar 3.

Flanieren zwischen geschwungenen und kubischen Gebäuden

von Petra Kammann

Architektur mit Metall, Eisen und Glas, mit schwungvoller Formensprache und floralen Motiven, mit opulenter Extravaganz, kostbaren Materialien, gefiltertem Licht und besonderen Farben. Kurzum: architektonische Kleinodien auf dem Weg zur Moderne. Sie sind drei Wochenenden lang beim 4. Festival BANAD (Brussels Art Nouveau & Art Déco) zu erleben. Das Festival gewährt einen Blick hinter die Fassaden der besonders gestalteten Brüsseler Gebäude mit ihren blumigen Verzierungen aus Eisen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Wegen der begrenzten Plätze ist daher eine frühzeitige Anmeldung ratsam.

Art Nouveau pur: Blick in das bestens erhaltene, von Victor Horta erbaute Stadtpalais „Hôtel Solvay“, das inzwischen unter UNESCO-Weltkulturerbe steht Foto:©EB – Photographe Voituron  

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Freiheit als Motto des Rheingau Musik Festivals 2020

2020, Januar 23.

Nach der „Courage“ nun die „Freiheit“

Die georgische Violinistin Lisa Batiashvili – Artist in Residence in diesem Jahr , Foto:©Rheingau Musik Festival

Vom 20. Juni bis zum 5. September 2020 findet im Sommer 2020 das Rheingau Musik Festival mit rund 137 Veranstaltungen an 33 verschiedenen Spielorten bereits zum 33. Mal statt. In diesem Jahr steht es ganz im Zeichen von „Freiheit“. Festival-Intendant Michael Herrmann stellte gemeinsam mit seinem Mitgeschäftsführer Marsilius Graf von Ingelheim, sowie den Mitarbeitern der Programmplanung, Lisa Ballhorn und Timo Buckow, auf einer Pressekonferenz in der Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals das Programm des kommenden Sommers vor. Mit auf dem Podium saßen außerdem Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer des Hauptsponsors LOTTO Hessen GmbH, und Claus Wisser, Vorsitzender des Vorstands des Festival-Fördervereins.

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