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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Reisen & Lebensart

„Chagall. Welt in Aufruhr“ in der Frankfurter Schirn – Bereits über 100.000 Besucher

2023, Januar 6.

Wegen des großen Erfolgs nun auch verlängerte Öffnungszeiten

 Sebastian Baden, der neue Leiter der Schirn ist glücklich: „Der enorme Zuspruch auf unsere große Chagall-Ausstellung erfüllt mich und das gesamte Schirn-Team mit großer Freude – ein schöner und anspornender Auftakt in das neue Jahr. Vor allem zeigen die vielen positiven Rückmeldungen unserer über 100.000 Gäste und das sehr große Interesse an unseren zahlreichen Vermittlungsangeboten die intensive Auseinandersetzung mit Marc Chagalls bislang wenig bekannter Kunst der 1930er- und 1940er-Jahre. 

Chagall lockt die Menschen in die Schirn, Foto: Petra Kammann

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Eine Perspektive – Auf ein Neues!

2023, Januar 1.

Zuversicht, Frieden und einen Schuss Optimismus

für

2023

Das wünschen wir allen

FeuilletonFrankfurt-Leserinnen und -Lesern.

Lassen Sie sich auch in diesem Jahr wieder inspirieren von:

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„Richard Wagner und das deutsche Gefühl“ –  Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin

2022, Juli 30.

Von  Renate Feyerbacher

Gleich zwei Ausstellungen im Deutschen Historisches Museum (DHM) in Berlin widmen sich zwei herausragenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts: Karl Marx, Philosoph, Ökonom und Gesellschaftstheoretiker und Richard Wagner, Komponist, Schriftsteller, Journalist, Festspielgründer, der außerdem auch noch Revolutionär, Exilant, Bankrotteur, Protegé wohlhabender und adeliger Männer war und vor allem von Bayerns König Ludwig II. unterstützt wurde.

Ausstellungsansicht „Richard Wagner und das deutsche Gefühl“© Deutsches Historisches Museum/David von Becker

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Die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer

2022, Juli 9.

Von Paulina Heiligenthal

„Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer
die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine Saint-Exupéry, 1900 – 1944

Antonia, ein prächtiges und elegantes Plattbodenschiff, wurde im Jahr 1913 geboren. Sie hat eine stattliche Länge von 27,5 Metern, die Masten ragen 24 Meter in den Himmel. Der Zweimastklipper wartet ungeduldig in Harlingen, einer Hafenstadt in der Provinz Friesland in den Niederlanden, auf unsere erste Begegnung.

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Salvete! Zu Gast bei den Römern – Internationales Freundschaftsfest des International Women’s Club am Limes

2022, Juli 6.

Feierlicher Abschluss eines Spendenprojektes des International Women’s Club im Landgasthof Saalburg

von Petra Kammann

Mit Blick auf die weltweit einmalige kulturgeschichtliche Bedeutung der Saalburg bei Bad Homburg entschied sich die koreanische Präsidentin des International Women’s Club (2021-2022) Yong-Hi Yim-Siegels, Spenden für ein gemeinnütziges Projekt, ein Tastmodell des Römerkastells Saalburg für Blinde und Sehende, beim traditionellen Internationalen Freundschaftsfest zu sammeln. Es soll am Standort des Römerkastells errichtet werden, denn die Saalburg, zur Römerzeit ein Kastell mit Lagerdorf an der Grenze des römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten, wurde zwar auf Initiative Kaiser Wilhelms II. um 1900 wieder aufgebaut und besitzt auch seit 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes, ist aber nicht für jederman und jedefrau barrierefrei zugänglich. Mit einem Tastmodell aus Bronze sollen nun alle Besucher einen neuen Zugang zu den zentralen Inhalten der Museumsarbeit bekommen.

Empfang auf der Saalburg v.l.n.r.: durch Béatrice Portoff, Saalburg-Direktor Dr. Carsten Amrhein und IWC-Präsidentin (2021-2022) Yong-Hi Yim-Siegels; Foto: Petra Kammann

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Der weibliche Blick – „Female View“ in der Kunsthalle St. Annen

2022, März 24.

Internationale Modefotografinnen der Moderne

Von den Vintage-Prints der 30er Jahre bis zu digitalen Formaten von heute

Von Petra Kammann

Bisherige museale Modefotografie-Ausstellungen haben sich vor allem auf den weiblichen Körper aus männlicher Perspektive konzentriert. „Female View„, eine Ausstellung im Lübecker St. Anna Museum, rückt nun die oft zu Unrecht vernachlässigte Mode­fotografie von Fotografinnen in den Fokus. Zwar war die Modefotografie stark von Frauen geprägt, gleich ob in trendeigen Magazinen wie Harper’s Bazaar oder Vogue oder der Sibylle, einer Mode-Kulturzeitschrift der ehemaligen DDR. Aber Frauen traten nur selten als Akteure auf. Exemplarisch wird in der Lübecker Ausstellung anhand ausgewählter Positionen eine Entwicklung von den 1930er Jahren bis heute dargestellt: um die 150 Fotografien von 21 Künstlerinnen sowie Fashion Videos, u.a. von der gebürtigen Frankfurterin Ellen von Unwerth zu sehen.

Museumsleiterin Antje Britt-Maehlmann vor den Fotos von Helmut Newton und Alice Springs alias June Newton; Foto: Petra Kammann

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Neues Leben in alten Gemäuern – Das Graue Haus am Rhein

2022, Januar 2.

Stilsicher und stimmungsvoll, gehoben, aber nicht abgehoben

von Petra Kammann 

In Oestrich-Winkel war es einst das Stammhaus der Familie Greiffenclau, deren Stammbaum bis zum Jahr 1097 zurückverfolgt werden kann, das Graue Haus. Bis 1330 diente es der Familie wohl als Wohnsitz, später dann als Wohnhaus für die Beschäftigten von Schloss Vollrads. Viele Jahre lang lag das charakteristische romanische Gebäude, das auch einmal ein Sterne-Restaurant mit Egbert Engelhardt beherbergte, im Dornröschenschlaf. Doch nun können Rheingau-Liebhaber und Gourmets hier wieder auf ihre Kosten kommen und sich verwöhnen lassen…

Blick vom Grauen Haus auf die Rheinpromenade; Foto: Petra Kammann

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Re : connect Kim Thúy und ihre Einwanderungserfahrungen in Kanada

2021, Oktober 23.

Der Reichtum verschiedener Kulturen

Kim Thúy war mit ihrer Familie als Zehnjährige mit den boat people von Vietnam nach Kanada geflohen. Sie arbeitete als Dolmetscherin und Rechtsanwältin, als Gastronomin, als Kritikerin und Moderatorin für Radio und Fernsehen. 2010 wurde sie mit ihrem in zahlreiche Sprachen übersetzten Überraschungserfolg „Der Klang der Fremde“ als Autorin bekannt. Es folgten „Der Geschmack der Sehnsucht (2014) und „Die vielen Namen der Liebe“ (2017). Kim Thúy lebt heute in Montreal. Erinnerung an ein Gespräch mit, das ich anlässlich der Literaturtage Südostasien 2015 mit der kanadischen Autorin Kim Thúy führte. Schon vor 6 Jahren sprachen wir darüber, welchen Stellenwert Kanada in ihrem Leben bekommen hat. Ausschnitte aus dem Gespräch von damals.

Buchmessedirektor Juergen Boos im Gespräch mit Kim Thúy, die aus  und dem francokanadischen Autor und Journalisten Michel Jean, einem Innu vom Lac Saint-Jean (Québec)

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Ein Merkur der Wirtschaft und der Kunst

2021, Juni 6.

Ein Merkur der Wirtschaft und der Kunst

Zum runden Geburtstag von Hans-Bernd Heier – Eine Hommage

von Renate Feyerbacher

Hans-Bernd Heier; Foto: Privat 

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Zwischen Rhein und Ruhr und Rhein und Main

2021, Juni 5.

Hans-Bernd Heier – Der Kunst- und Welten-Wanderer

In 30 Tagen um die Welt?

„Unser Bernd“ nullt gerade und Petra Kammann gratuliert ihm im Namen des Teams von FeuilletonFrankfurt, damit Hans-Bernd Heier in zehn weiteren Jahren umso besser runden kann. Es folgt wenig später eine Hommage unserer Autorin Renate Feyerbacher.

Dr. Hans-Bernd Heier, Foto: privat

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