Alle Artikel zu Stadtplanung und Diskussionen
2026, Juli 2.
Vielseitiges Schaufenster junger Gestaltung und Forschung
Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und macht das Museum Angewandte Kunst in diesem Sommer zu einem beeindruckendem Schaufenster einer neuen Generation von Designer:innen und Forschenden – sowohl aus Hessen und der Region Frankfurt RheinMain, als auch von nationalen und internationalen Hochschulen. Studierende, Lehrende und Start-ups aus den Bereichen Design, Architektur, Kunst und Wissenschaft präsentieren interdisziplinäre Projekte, die sich mit den zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

Grafik: WDC-Campus, Foto: Kerstin Weiser
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Design, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für WDC-Campus: „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (1)
2026, Juni 21.
Drei Dezernats-Spitzen skizzieren ihre Perspektiven und Zielsetzungen
Beobachtungen/Anmerkungen/Kommentar von Uwe Kammann
Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig sieht das Vorhaben, für Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz und an der Neuen Mainzer Straße zwei Neubauten zu errichten, durch eine aktuelle Entscheidung der Stadt Düsseldorf nicht in Frage gestellt. Das Frankfurter Projekt, das mit einem Abriss des 60er-Jahre-Baus der jetzigen Städtischen Bühnen verbunden ist, habe parteiübergreifend Zustimmung gefunden. Sie sehe derzeit keine Bemühung, diese Entscheidung neu zu diskutieren, sagte Hartwig am 6. Juni auf einer Abendveranstaltung im Rahmen von World Design Capital (WDC) im Jüdischen Museum in Frankfurt, welche Perspektiven für die Stadtplanung und -entwicklung gewidmet war.

Die Präsentationsrunde (vl): Tina Zapf-Rodriguez, Marcus ewechenberger, Ina Hartwig, Moderator : DAM DirektorPeter Cachola Schmal, Foto:. Uwe Kammann
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Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Oper, Schauspiel, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Frankfurter Stadtzukunft inklusive Kulturmeile: eine einvernehmliche Präsentation
2026, Mai 21.
Kulturelles Highlight mit überregionaler Strahlkraft
Von Hans-Bernd Heier
Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein ist feierlich eröffnet worden und kann bis zum 4. Oktober 2026 bei freiem Eintritt besichtigt werden. Unter dem Titel „VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT“ versammeln sich entlang des Rheinufers und in den zwei Kirchen der Stadt – Basilika St. Martin und Kapuzinerkirche St. Laurentius – zwanzig künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland. Die Skulpturenschau vor dem herrlichen Panorama des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal wird seit 2008 von der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung ausgerichtet.

Lena Marie Emrich „Talk of the Town“, verzinkter Stahl, 2024; © Lena Marie Emrich; Foto: Hans-Bernd Heier
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2026, April 28.
FAZ-Kritiker sieht einen ideologischen Hang zur Hässlichkeit
Der seit 2007 verliehene Preis des Deutschen Architekturmuseums bietet einen Überblick über die jeweils aktuellen Formen des Bauens in Deutschland, mit einer stufenweisen Verengung bei der Auswahl und Bewertung. Aus 100 Beispielen (Longlist) geht es zunächst zu 21 Bauten einer engeren Auswahl (Shortlist), woraus wieder fünf Finalisten ausgewählt werden, bevor schließlich ein Sieger den Zuschlag erhält. Das Verfahren beginnt sehr offen, mit vielen Einreichungswegen, auch über die einschlägigen Fachverbände, um am Schluss in die Hände und Köpfe einer Jury überzugehen, welche sich die Finalisten vor Ort anschaut, genauestens begutachtet und mit Beteiligten und Nutzern spricht.

Erster Preis für die umhüllende Stahl-Glas-Konstruktion eines ehemals leer stehenden Güterbahnhofs in Berlin-Moabit vomn Peter Grundmann, Foto: Petra Kammann
Architektur und Städtebau, Deutsches Architekturmuseum (DAM), Stadtplanung und Diskussionen, Städelschule | Kommentare deaktiviert für Preis des Deutschen Architekturmuseums: welche Tendenz?
2025, November 28.
Ausgangspunkt: die Vorstellung eines anregenden Sammelbandes im Wagenbach-Verlag
Das gerade im Wagenbach-Verlag erschienene Buch „Für eine nachhaltige Architektur der Stadt“ wurde im Deutschen Architekturmuseum (DAM) im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt. FeuilletonFrankfurt zeichnet hier zentrale Punkte der von DAM-Chef Peter Cachola Schmal moderierten Gesprächsrunde nach und greift einige Thesen des von den beiden Frankfurter Architekten Jens Jakob Happ (happarchitecture) und Helmut Kleine-Kraneburg (Gruber Kleine-Kraneburg Architekten) herausgegebenen Sammelbandes auf.

DAM-Dikussionsrunde (v.l.n.r.): Helmut Kleine-Kraneburg, Jens Jakob Happ, Peter Cachola-Schmal, Elisabeth Endres, Ernst Böhm, Foto: Petra Kammann
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Deutsches Architekturmuseum (DAM), Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Architektur, Nachhaltigkeit, Schönheit: eine Diskussion im Deutschen Architekturmuseum
2025, November 13.
Innovative Architektur
Ein Bilder-Reigen von Paulina Heiligenthal
Heute möchte ich Sie auf eine inspirierende Bilderreise in die Lagunenstadt einladen. Eine Reise in die grünen Gärten Venedigs. In die Giardini, 1807 von Bonaparte angelegt. Zur Architekturbiennale 2025. In diesem Jahr unter dem Thema „Intelligenz. Natürlich. Künstlich. Kollektiv.“ Und ins Arsenale, den historischen Komplex ehemaliger Schiffswerften. Seine restaurierten Hallen bieten spektakuläre Räumlichkeiten für abwechslungsreiche Ausstellungsprojekte. Herzlich willkommen!

Das Arsenale empfängt und begrüßt die Besucher mit fröhlichen handbestickten Leinenflaggen – Naturmaterialien sind angesagt
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Architektur und Städtebau, Bildende Künste, Kultur und Gesellschaft, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Die Architekturbiennale 2025 in Venedig unter dem Motto: „Intelligenza. Artificiale. Naturale. Collettiva.“
2025, Mai 29.
Die Villa mit dem ,Haus im Haus‘ hat nun Luft nach oben
Von Petra und Uwe Kammann
Von Februar 2010 – Januar 2011 sowie von September 2021 – Juni 2025 war das DAM wegen Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Ausstellungen fanden an Gast-Orten statt wie von 2022 – 2025 im Interimsquartier DAM Ostend. Am 1. Juni 2025 feiert das DAM am Museumsufer nun sein Jubiläum 40 + 1 , dazu die Wiedereröffnung des Hauses. Eigentlich sieht es so aus wie immer und doch ist vieles anders, vor allem energetisch.

Das sanierte Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai – bereit für die Wiedereröffnungsfeier am 1. Juni 2025, Foto: Petra Kammann
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Architektur und Städtebau, Biennale Arte Venedig, Deutsches Architekturmuseum (DAM), Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Zurück am Schaumainkai – Wiedereröffnung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) nach erfolgreicher Sanierung am 1. Juni 2025
2025, Mai 18.
Bürgerverein Demokratieort Paulskirche stellt inhaltliches Konzept vor
von Petra Kammann
Bleibt die Frage: wenn wir ein solches Haus brauchen, welches sind dann die notwendigen Voraussetzungen? Welche Grundbedingungen soll es erfüllen? Um darüber öffentlich nachzudenken, hatte der Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e. V. die Presse eingeladen, um seine letzten Überlegungen zum Thema zu präsentieren. Das ergänzende Haus der Demokratie solle gemeinsam mit der würdigen Paulskirche eine nationale und internationale Strahlkraft entfalten, aber auch deutlich machen, dass das Ensemble heute ein integrierter, lebendiger Ort demokratischen Austauschs ist.

Die markante Form der Paulskirche – hier als Modell in der DAM-Ausstellung „Ein Denkmal unter Druck“ 2021 – soll als erinnerungswürdiger Ort bestehen bleiben, Foto: Petra Kammann
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Sanierung der Paulskirche: Braucht die Paulskirche ein Haus der Demokratie?
2025, März 26.
Ein Interview mit dem Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger
Wie soll es mit Frankfurt weitergehen, welche Linien wird die Stadtplanung verfolgen, an welchen Stellen wird es Veränderungen geben? Bei einigen der schon lange diskutierten Projekte – wie den Städtischen Bühnen – zeichnen sich Konkretisierungen ab, der Zeitrahmen allerdings bemisst sich oft eher in Zehnjahresschritten. Uwe Kammann sprach mit dem Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger über wesentliche Punkte und Aspekte der anstehenden Aufgaben.

Frankfurts Planungsdezernent Prof. Dr. Marcus Gwechenberger, Foto: Uwe Kammann
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Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Stadtplanung in Frankfurt: „Heute sind Aushandlungsprozesse relevant“
2025, Februar 20.
Das neue Frankfurt – Nicht Ernst May allein
Von Petra Kammann
Siedlungsbauten wie der Ladenhausblock in der Römerstadt oder „Zickzackhausen“ in Niederrad, die heute zu den Ikonen des Neuen Frankfurt, dem Zentrum der Moderne in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre zählen, werden meistens dem Stadtbaurat und strategischem Kopf Ernst May (1886-1970) zugeschrieben. Dahinter steckt jedoch der Architekt Carl-Hermann Rudloff (1890-1949), dessen Name heute lediglich in Fachkreisen bekannt ist. Dabei war er einer der Protagonisten des Siedlungsbaus im Neuen Frankfurt. Das fand die Geschäftsführerin der ernst-may-gesellschaft e.V. Christina Treutlein in ihrer Dissertation heraus. Diese Publikation wurde nun aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Neuen Frankfurt im Auftrag der Frankfurter Historischen Kommission und der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e.V. von Evelyn Brockhoff herausgegeben und in der Geschäftsstelle präsentiert.

Siedlung Römerstadt, Ladenblock in der Hadrianstraße, um 1930, Architekt: Carl-Hermann Rudloff, Foto: Hermann Collischonn /Sammlung der ernst-may-gesellschaft
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Architektur und Städtebau, Autoren, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für Carl-Hermann Rudloff (1890-1949). Protagonist des Siedlungsbaus im Neuen Frankfurt