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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Rhein-Main

Hessischer Kulturpreis an Caricatura Museum Frankfurt und Galerie für Komische Kunst in Kassel

2020, November 24.

Talentschmieden für satirische Bildkunst ausgezeichnet

Von Hans-Bernd Heier

Mit dem Hessischen Kulturpreis 2020 werden das „Caricatura Museum Frankfurt – Museum für komische Kunst“ und die „Galerie für Komische Kunst“ in Kassel geehrt. Das herausragende Engagement der beiden Institutionen rund um das Genre der Karikatur wird mit dieser Auszeichnung gewürdigt, wie die Vorsitzenden des Kuratoriums Hessischer Kulturpreis, Ministerpräsident Volker Bouffier und Staatsministerin Angela Dorn, bekanntgeben. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45.000 Euro dotiert. Aufgrund der derzeitigen Corona-Einschränkungen wird die Ehrung erst im kommenden Jahr überreicht.

Traxlers Elch-Skulptur ist das „Markenzeichen“ des Museums für Komische Kunst; © Hans Traxler; Foto: Hans-Bernd Heier

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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discovery art fair. frankfurt bis zum 1. November 2020

2020, Oktober 31.

Entspannte dritte Ausgabe der discovery art fair. auf dem Frankfurter Messegelände mit geräumigem Standbau, breiten Gängen und großzügigen Skulpturenflächen

Subjektive Impressionen von Petra Kammann

Noch bis zum ersten November zeigen in der imposanten und zentral gelegenen Halle 1 der Messe Frankfurt rund 100 Aussteller ein breites Spektrum aufstrebender Kunst zu erschwinglichen Preisen. Auf dem sich ständig wandelnden Kunstmarkt spielt die discovery art fair. als innovative Kunstmesse eine wichtige Rolle, zumal es unter den aktuellen Rahmenbedingungen für Galeristen und Künstler besonders wichtig, neue Wege zu gehen, neue Partner zu finden und Verkäufe zu generieren. Eine Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst zu erschwinglichen Preisen, und eine Besonderheit diesmal unter speziell hygienischen Bedingungen. Ein Blick in die Messehallen lohnt, nicht nur, weil man da auch auf lebende Menschen trifft…

Die Fahnen der discovery art fair. am Frankfurter Messegelände flattern im Spätherbstlicht; Alle Fotos: Petra Kammann

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Großartiges „Artentreffen“ in Wiesbaden, Rüsselsheim und Offenbach

2020, Oktober 18.

Innovative Kooperation gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain

von Hans-Bernd Heier

Tiere haben Menschen seit der Höhlenmalerei künstlerisch inspiriert. An diesem Faszinosum hat sich bis heute nichts geändert. Auch die zeitgenössische Kunst setzt sich mit dem Mensch-Tier-Verhältnis intensiv und äußerst variantenreich in den unterschiedlichsten Medien auseinander. Im Rahmen der Kooperation „Artentreffen“, die von Dr. Beate Kemfert, Vorstand der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, initiiert wurde, haben sich das Deutsche Ledermuseum in Offenbach, der Nassauische Kunstverein Wiesbaden und die Opelvillen Rüsselsheim zusammengefunden, um sich diesem ambivalenten Thema zu nähern. Die innovative Ausstellungskonzeption der drei Häuser ist ein Novum, das vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert wird.

Ursula Böhmer, Ausschnitt aus der Foto-Serie „All Ladies – Kühe in Europa“, 2002/2016; Kunstsammlung der DZ BANK; © Gabriele Muschel; Foto: Hans-Bernd Heier

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Hessens Museen sollen digitaler werden

2020, September 17.

Neue Stellen und drei Millionen Euro für Digitalisierungsstrategie

Während der coronabedingten Schließungen sind die Einrichtungen eher notgedrungen auf digitale Formate ausgewichen. Digitalisierung sei aber viel mehr, so die Meinung der hessischen Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. Sie sei eine komplexe und herausfordernde Daueraufgabe. Daher wurde nun mit den Landeseinrichtungen eine ganzheitliche digitale Strategie für die Museenlandschaft Hessen erarbeitet.

Pressekonferenz im Museum Wiesbaden mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Jörg Daur, stellv. Direktor des Landesmuseum Wiesbaden, vor dem digital aufbereiteten 360-Grad-Panorama Beuys-Block auf dem Bildschirm; Alle Fotos: Petra Kammann

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Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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„Participate NOW!“ – Kunstverein Eulengasse: Ein Ateliergespräch per Zoom mit Andrea Blumör

2020, Mai 14.

Andrea Blumörs Frauen-Porträt-Serie

Im Rahmen des Jahresprogramms „Participate Now!“ des Frankfurter Kunstvereins Eulengasse erläuterte die in Offenbach arbeitende Künstlerin Andrea Blumör in einem Zoom-Gespräch die Hintergründe zur Entstehung ihrer neuen Frauen-Porträt-Serie. Mit ihren Arbeiten wäre die Künstlerin eigentlich gerade auf der größten unabhängigen Kunstmesse Griechenlands in Athen unterwegs. Nun nimmt sie mit anderen Künstlern von Eulengasse auf der digitalen Plattform der Independent Art Fair Athen teil, die am 14. Mai eröffnet, Online-Meetings inklusive. Bericht über ein Zoom-Hintergrund-Gespräch, das im Vorfeld stattfand. Von Petra Kammann

   

Andrea Blumör ©, „Mary Farley“, alias Martha Farlee / Harley / Harvey, Tempera/Öl auf LW, 61 x 40 cm, 2018; Bildschirmfoto: Vládmir Combre de Sena

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Re-Opening der Luminale im Ausstellungsraum Eulengasse mit LALELUNATIC

2020, Mai 3.

Der digitale „Mann im Mond“ – Ein spannendes Vexierspiel

LALELUNATIC (oder: in Betrachtung des Mondes) von Jens Schrader & Uwe Wenzel

Irritierender Blick in den Spiegel

Eigentlich war das multimediale Werk von Jens Schrader für die diesjährige Luminale im März, die  Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung, gedacht. Jedoch wurde am Tag der Eröffnung dieses spektakulären Lichfestivals, die Luminale wegen Corona-Ansteckungsgefahr abgeblasen. Der Frankfurter Kunstverein Eulengasse macht das multimediale Werk nun aber vom 07. bis 21.05.2020 für das Publikum noch einmal zugänglich. Darauf freut sich Petra Kammann

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Museum Giersch der Goethe-Universität unter neuer Leitung

2020, April 28.

FEULLETONFRANKFURT GRATULIERT!

Zum 1. Mai 2020 hat das Museum Giersch der Goethe-Universität eine neue Leitung: Direktorin wird die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Sander, die das Haus bisher kommissarisch geführt hat. Der bisherige Direktor Dr. Manfred Großkinsky war Ende 2019 in Ruhestand gegangen. 

Dr. Birgit Sander ;Foto: Uwe Dettmar

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Ein Besuch im Schweizerischen Generalkonsulat- Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

2020, April 25.

Für das Schweizerische Generalkonsulat in Frankfurt, zuständig für Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland, war und ist die Coronakrise eine besondere Herausforderung. Da es das Ziel der Schweizer Regierung ist, die eigenen Bürger aus der ganzen Welt nach Hause zu holen, kamen etliche Reisende, die auf dem Weg zurück in die Schweiz waren, über den Frankfurter Flughafen. Die Weiterreise sollte dann möglichst von den Reisenden selbst organisiert werden. Dabei war die Unterstützung durch das Konsulat in besonderen Fällen hilfreich. Der Chef des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten Bundesrat Ignazio Cassis hatte betont, dass eine Krise dieses Ausmaßes in Europa nur gemeinsam bewältigt werden könne. So hat die Schweiz in den letzten Wochen zum Beispiel auch Corona-Patienten aus Frankreich aufgenommen oder Schutzmaterial nach Italien geliefert. Wie sich der derzeitige Alltag dadurch am Konsulat verändert hat, das wollte FeuilletonFrankfurt wissen. Petra Kammann traf Generalkonsul Dr. Urs Hammer und die Konsularische Attachée Rose Christine Gloor zum Gespräch.

Generalkonsul Dr. Urs Hammer am Eingang zum Schweizerischen Generalkonsulat im 4. Stock an der Mendelssohnstraße 87 in Frankfurt, Fotos: Petra Kammann

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