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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Rhein-Main

Rundgang 2020 in der Städelschulen (2) – Begehrte Preise

2020, Februar 15.

Preisverleihungen zum Rundgang

In jedem Jahr vergibt der Förderverein Städelschule Portikus e.V. Kunstpreise mit Unterstützung seiner langjährigen Sponsorenpartner  an die Studierenden wie die Hans und Stefan Bernbeck Stiftung, Antje und Jürgen Conzelmann, Colliers International, Ernst & Young GmbH, FILIGRAN Trägersysteme GmbH & Co. KG, Künstlerhilfe Frankfurt e.V. , Landwirtschaftliche Rentenbank, Linklaters LLP, Lowland, R & S Daimlerstr. GmbH. Die jeweilige Fördersumme kommt den Preisträgerinnen und Preisträgern unmittelbar zugute. Außerdem ehrt sie die Arbeit, welche die Studierenden anlässlich des Rundgangs präsentieren. Moderiert wurde die Preisverleihung in diesem Jahr von Jack Brennan und David Moser.

Moderation: Jack Brennan und David Moser

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KulturRegion Rhein-Main 2020

2020, Januar 16.

Das Glück der Region liegt in der Kultur – dank hervorragender Netzwerkarbeit 

„Willst du immer weiter schweifen?/ Sieh, das Gute liegt so nah./ Lerne nur das Glück ergreifen / Denn das Glück ist immer da….“ Frankfurts Dichter aus dem Großen Hirschgarten empfiehlt sich tatsächlich in vielen Lebenslagen…

Stadt und Land, Hand in Hand. Die Aufsichtsratsvorsitzenden: Kulturdezernentin Ina Hartwig (Mitte) und Landrat des Kreises Groß-Gerau Thomas Will (re) und Geschäftsführerin der KulturRegion Sabine von Bebenburg (re); Matthias Wagner K, Hausherr Museum Angewandte Kunst (li) und Kuratorin Magdalena Zeller (li), Foto: Petra Kammann

Wer also wissen möchte, wo und wann er im Umkreis von etwa 100 km Interessantes findet, kann getrost die relevanten Informationen in den Programmheften der Rhein-Main-Region zu Rate ziehen. Mit ihren Programmen und Projekten macht sie vielfältige kulturelle Angebote einer breiten Zielgruppe zugänglich. Dabei setzt sie 2020 den Fokus auf aktuelle Themen wie z. B. Nachhaltigkeit.

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Weiter auf Wachstumskurs: Tourismus in Frankfurt

2019, November 29.

Tagung der Tourismus+Congress-Gesellschaft im Römer – Masterplan wird entwickelt

Von Uwe Kammann

Blick auf Frankfurt, Foto: Petra Kammann

Frankfurt ist nicht Barcelona, Amsterdam oder Venedig. Städte, in denen an vielen Stellen schon Antiparolen aus der Spraydose zu lesen sind, mit unmissverständlicher Warnung: NO TOURISTS. Dort sind Reisende längst nicht mehr überall willkommen, werden als Plage empfunden. Nicht zuletzt, weil über airbnb-Vermietungen von Ferienwohnungen der ohnehin schon stark belastete Wohnungsmarkt noch weiter unter Druck gerät.

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Emil Mangelsdorff und Corinna Danzer: eine Jazz-Beziehung

2019, November 12.

Zum 202. Mal ein Konzert der Jazz-Legende im Holzhausenschlösschen

Von Uwe Kammann

v.l.n.r.: Bob Degen, Emil Mangelsdorff, Jean-Philippe Wadle, Corinna Danzer, Axel Pape, Fotos: Petra Kammann

Und wieder: one two, one two three … Und wieder, das heißt: Zum nun unglaublichen 202. Mal leitet diese kleine Formel mit dem kaum intonierten four zum ersten Takt, mit klarer Geste gegeben von einem, der nun schon weit im neunten Lebensjahrzehnt steht – Emil Mangelsdorff. Eine Frankfurter Jazzlegende, hochdekoriert von der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen über die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt bis zum Bundesverdienstkreuz. Eigentlich könnte er sich darauf ausruhen, voller Stolz, voller Genugtuung darüber, dass er schon in den Nachkriegsjahren zu den Pionieren des deutschen Jazz gehörte und seither die Entwicklung immer wieder vorangetrieben hat, nie als radikaler Rebell, sondern auch mit liebevollem Respekt vor Traditionslinien.

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 „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“ im Städel

2019, November 11.

Schau der Superlative … doch wo steckt der legendäre Dr. Gachet?

Von Hans-Bernd Heier

Eingang zur Van Gogh-Ausstellung in den Gartenhallen des Städel, Foto: Petra Kammann

Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit ist im Städel Museum eine Schau der Superlative zu bewundern: „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“. Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Städel beleuchtet die besondere Rolle, die deutsche Galeristen und Museen für die Erfolgsgeschichte des legendären Vorreiters der modernen Malerei spielten.

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„(An-)Sichten. Das Künstlerische im Dokumentarischen“ in der DZ BANK, kuratiert von Barbara Klemm

2019, Oktober 27.

Traumhaft entrückt und dokumentarisch

von Petra Kammann

„Die Kunst des Sehens“ – Barbara Klemm lehrt sie uns nicht nur durch ihre eigenen Fotografien. Sie macht uns auch mit der Kunst des Sehens vertraut, wenn sie die besonderen An-Sichten ihrer Fotografenkollegen vorstellt. Aus der rund 8000 Bilder umfassenden fotografischen Sammlung der DZ BANK wählte sie 72 fotografische Kunstwerke von 22 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zwischen 1933 bis 2007 aus, die jetzt im ART FOYER der Bank zu sehen sind: analoge Fotografien, mit denen wir die Zeit neu erleben… Eine puristisch-überzeugende Auswahl der mehrfach preisgekrönten Bildautorin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Barbara Klemm, die sich vorwiegend mit dem künstlerischen Potenzial des Dokumentarischen befasst hat.

Ausstellungsansicht im ART FOYER der DZ BANK mit Laurenz Berges Foto „Hannover“ von 2006 am Ende, Foto: Petra Kammann

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Nach Frankfurt der Liebe wegen: van Gogh im Städel

2019, Oktober 23.

Eine außergewöhnliche Ausstellung verdankt sich auch einem Autobahn-Stau

Von Uwe Kammann

Medienrummel vor der Eröffnung am Eingang zur Ausstellung, Foto: Petra Kammann

Wer sich der Mitte der Woche beginnenden Monumentalausstellung „Making van Gogh“ nähern will, der sollte sich nicht von dem mehr als albernen 30-Sekunden-Trailer des Städel beirren lassen. Auch nicht von dem modischen „Making“, das mit dem Werdegang des Jahrhundertmalers so gar nichts so tun hat. Auch auf die zur Augenschau ausgestreuten Schaumzuckerherzen auf Fruchtgummi-Basis sollte er verzichten, denn die schmecken scheußlich. Vielleicht sollten van-Gogh-willige Besucher sich vorher „Loving Vincent“ (trotz des Titels) anschauen – ein aus 65.000 Ölgemälden zusammengesetzter Kinofilm, der – welch verrückte Idee –, durch die schnelle Bildfolge animiert wirkt. Diese erzählerische Methodik im Stile des Malers ließ vor zwei Jahren staunen. Der jetzt gerade in die Kinos gekommene Film „An der Schwelle zur Ewigkeit“, in dem der Künstler Julian Schnabel seine Sicht auf die Lebensgeschichte des holländischen Malers erzählt, ist da wesentlich konventioneller. Aber das Städel geht ja ohnehin einen ganz anderen Weg…

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Barbara Klemm – Die Foto-Chronistin und Künstlerin

2019, Oktober 22.

Deutschland, die Welt und die Kunst

Die Fotos von Barbara Klemm – einer menschenfreundlich zugewandten Frau – haben Geschichte und Geschichten vermittelt und sich wie Ikonen der Zeitgeschichte in unser Gedächtnis eingegraben. Ihre Aufnahmen machte sie vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Dabei hat sie sich nie der Arroganz der Macht ergeben, obwohl sie einflussreichen Polit-Größen, internationalen Künstlern und Schriftstellern begegnet ist. Auch den einfachen Menschen und deren Nöten, die sie in ebenso eindrucksvolle Bilder bannt, gilt ihre Empathie. Und gleich wo: Für den richtigen Moment hat die große Fotografin stets ebenso einen sechsten Sinn bewiesen wie auch für die perfekte Bildkomposition. Petra Kammann interviewte die Fotokünstlerin, deren neues Buch zur Buchmesse unter dem Titel „Zeiten Bilder“ (Schirmer & Mosel) erschienen ist.

Die Fotokünstlerin Barbara Klemm, Foto: Petra Kammann

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Frankfurt leuchtet – Der Eiserne Steg, das Frankfurter Wahrzeichen, wird 150

2019, September 29.

Die Brücke am Fluss

Der Eiserne Steg war schon immer mehr als nur eine Brücke: Wahrzeichen, Künstlermodell und Abbild bürgerschaftlicher Initiative. Vor 150 Jahren wurde der Eiserne Steg erstmals für den Verkehr freigegeben.

Von Petra Kammann

Zum 150-jährigen Jubiläum wurde die Beleuchtung an der elegant geschwungenen Brücke erneuert, Foto: Petra Kammann

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Das große Lesefest der Stadt Frankfurt zur Buchmesse „Open Books“ und ein vielfältiges Kulturprogramm zum Themenschwerpunkt Norwegen

2019, September 19.

Lesungen rund um den Römer und Veranstaltungen des Ehrengastlands Norwegen

Wenn am 15. Oktober die Frankfurter Buchmesse (15. bis 19. Oktober ) ihre Tore öffnet, nehmen auch in diesem Jahr Frankfurter Kulturinstitutionen und das Kulturamt der Stadt dies wieder zum Anlass, ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Über 150 Veranstaltungen mit rund 250 Autoren aus Deutschland und der Welt sind in diesem Jahr auch in der Altstadt geplant,  welche die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes im Bereich der deutschsprachigen Belletristik und Lyrik, des Sachbuches, der Graphic Novels und der internationalen Literatur – insbesondere des Gastlands Norwegen – sowie des Kinderbuches präsentieren ,unter anderem mit Jakob Augstein, Isabel Bogdan, Rebecca Gablé, Joachim Gauck, Maja Lunde, Marina und Herfried Münkler, Luisa Neubauer, Sascha Lobo und Sarah Wagenknecht.

Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Pressekonferenz von Open Books, Fotos: Petra Kammann

„Das städtische Lesefest Open Books gilt heute als eine bundesweit anerkannte Kulturmarke. Seit 2009 gelingt es dem Organisationsteam um Sonja Vandenrath jedes Jahr aufs Neue, unterschiedlichste Literaturgenres auf vielfältige Weise erlebbar zu machen. Die dabei im Frankfurter Stadtraum angebotenen Buchpräsentationen und Lesungen, Ausstellungen oder Performances schaffen eine einmalige Begegnungs- und Austauschmöglichkeit für Autoren und Leser, von der auch die Verlage deutlich profitieren“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

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