home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schauspiel

Theater – und Festivalauftakt an Rhein und Ruhr

2020, September 15.

Zischeln in Bochum, Warten in Köln, Schwirren in Düsseldorf

von Simone Hamm

Pierre Bokma als King Lear © JU Bochum

Weiterlesen

„Stage Door“: Mit Ideen durch die Pandemie – Das Bonner Jugendtheater hat’s vorgemacht

2020, September 6.

Von Simone Hamm

Beim Wettbewerb „NRW-Wirtschaft im Wandel“ zeichnen die Rheinische Post, der Bonner Generalanzeiger und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ Unternehmen aus, die sich immer wieder neu erfinden. Unter den zweihundert Bewerbern war auch das „Junge Theater Bonn“. Und es gehörte als eines von elf Unternehmen zu den Preisträgern.

In: „Das Dschungelbuch“ als Open Air Theaterstück: Sandra Kernenbach, Lukas David Maurer, Tristan Witzel; Foto: ‘Junges Theater Bonn’

Weiterlesen

Schauspiel Frankfurt – Spielzeit 2020 / 21: Schwerpunktthema: Antisemitismus / Rassismus

2020, Juli 26.

Brüchige Heimat

von Renate Feyerbacher

Die Coronaregeln bestimmten auch die Jahrespresskonferenz im Schauspielhaus. Etwa 88 Personen saßen weit auseinander und hatten sich vorher anmelden müssen. Mundschutz war natürlich Pflicht.

Schauspielchef Anselnm Weber schaut optimistisch in die Zukunft und präsentiert die neue Spielzeit, Foto: Renate Feyerbacher

Weiterlesen

Synthesis: Eine experimentelle Musik-Zusammenarbeit zwischen dem Schlagzeuger Philipp Danzeisen und dem Elektronik-Musiker hÄK alias Bernd Norbert Würtz

2020, Juli 22.

Natürlich synthetisch und spacy

Von Petra Kammann

Der Percussionist Philipp Danzeisen, aufgewachsen in Frankfurt, arbeitet derzeit in Berlin mit dem experimentellen Sounddesigner und Komponisten Norbert Würtz,(alias hÄK) zusammen. 2019 gründete er mit ihm hÄK / Danzeisen. Auf der Suche nach einer neuen musikalischen Sprache experimentiert das Duo, Danzeisen am Schlagzeug und hÄK an modularen Synthesizer- und Diy-Schaltungen, auf dem schmalen Grat gegenseitiger Verbindungen und des Austauschs bis hin zum Unisono zwischen dem Sound des akustischen Schlagzeugs und den synthetisch produzierten Klängen. Ihr jüngstes Konzert in Berlin fand dafür viel Beifall…

Der Percussionist Philipp Danzeisen, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Städtische Bühnen, Zukunftsmodelle: ein Zwischenstand

2020, Juli 13.

Der Grundrahmen ist gezogen – Überzeugender Vorschlag von Christoph Mäckler

Eine vorläufige Bilanz von Uwe Kammann

Letzte Fragen zu den Bühnen: Auf diesen Stand brachte die FAZ Anfang der zweiten Juliwoche die Diskussion um die Sanierung, inzwischen wohl allein: den Neubau der Städtischen Bühnen. Eine Statusbeschreibung, die annimmt, dass Ende Juli die Stabsstelle Zukunft Städtische Bühnen alle Fakten zusammengetragen hat, welche erlauben, über den künftigen Standort von Schauspiel und Oper entscheiden zu können.

Noch Ende Juli soll die Entscheidung fallen; Foto: Uwe Kammann

Weiterlesen

„Erinnere Dich, Penthesilea ?“ in Bochum

2020, Juli 12.

Abstand statt hautnahem Kampf und Umarmung

von Simone Hamm

Es gibt Schauspielhäuser, die streamen Aufführungen aus den vergangenen Jahren, andere bieten Video Lesungen an, kleine Filme, in denen Ensemblemitglieder erzählen. Andere Theater spielen open air.

Salzburger Festspiele 2018/Penthesilea/Premiere am 29.07.2018/Regie:Johan Simons, Bühne:Johannes Schütz, Kostüme:Nina von Mechow, Dramaturgie:Vasco Bönisch//
Sandra Hüller: Penthesilea, Jens Harzer: Achilles, Foto: Monika Rittershaus

Weiterlesen

„Die Befristeten“ von Elias Canetti in Bochum

2020, Juni 17.

Abstand künstlerisch gestaltet

von Simone Hamm

Es gibt Schauspielhäuser, die erstellen einen Spielplan für die Saison 20/21 als sei nichts geschehen. Als gäbe es keine Pandemie. Als würden im Herbst wieder alle  ins Theater strömen. Andere Theater spielen open air. In Bochum ist man einen anderen Weg gegangen. Johann Simons inszeniert Elias Canettis „Die Befristeten“ im Schauspielhaus, in einem radikal umgebauten Zuschauerraum. Ganze Sitzreihen hat man herausgerissen, in den noch bestehenden Reihen alle Sitzflächen bis auf jeweils vier Plätze herausgenommen. 50 statt 800 Zuschauer. Zu allen Plätzen gibt es „kontaktfreien“ Zugang, niemand muss an jemandem vorbeigehen. Alle Türen sind offen. Die Zuschauer sind gehalten, Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Dominik Dos-Reis, Marius Huth, Gina Haller; Foto: Birgit Hupfeld, Schauspielhaus Bochum

Weiterlesen

Städtische Bühnen: Durchbruch, Aufbruch, und …

2020, Juni 11.

Eine Podiumsdiskussion im Architekturmuseum präzisiert die Perspektiven

von Uwe Kammann

Darauf haben viele lange gewartet: eine klar erkennbare Vorwärts-Perspektive bei den Städtischen Bühnen. Jetzt, endlich, können attraktive Visualisierungen von Modellvarianten möglicher Neubauten in unterschiedlichen örtlichen Konstellationen die Augen derer öffnen, die sich bislang unter Neubauten für Oper und Theater nicht viel oder gar nichts vorstellen konnten – und deshalb lieber beim liebgewordenen Bekannten verharren wollten: der langen Glasfassade am Willy-Brandt-Platz. Und eine Podiumsdiskussion, direkt an diese endlich realisierte Modellvorstellung geknüpft, hat den Eindruck bestärkt: Auf dieser Grundlage ist eine Verständigung über die künftigen Perspektiven möglich. Mithin: Es gibt einen Durchbruch, der jetzt auch einen dynamischen Aufbruch signalisiert. Und verspricht.

v.l.n.r.: Peter Cachola Schmal,  Direktor (DAM), Kulturdezernentin Ina Hartwig, Torsten Becker, Stadtplaner und Vorsitzender des Frankfurter Städtebaubeirats, Anselm Weber, Intendant des Frankfurter Schauspiels, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Erste Modelle und Varianten für einen Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt vorgestellt

2020, Juni 10.

Kulturdezernentin favorisiert „Kulturmeile“ mit Oper an der Neuen Mainzer Straße

Von Uwe Kammann

Voilà, es gibt Visionen. Und auch schon eine vom Kulturdezernat favorisierte Lösung: nämlich den Neubau eines Opernhauses in Verbindung mit einem 190-Meter-Büroturm an der Neuen Mainzer Straße, genau dort, wo bislang die Sparkasse mit einem relativ schlichten Bau in Form eines langen U das Bild beherrscht. Zu diesem als „besonders vielversprechend“ bezeichneten Lösungsmodell gehört die Koppelung mit einem Neubau für das Schauspiel am bisherigen Standort, dem Willy-Brandt-Platz.

Kombination von Oper und Turm zwischen der Taunusanlage und Neuer Mainzer Straße. Abb.: ©gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Weiterlesen

Zupacken, jetzt! Zur Zukunft der Städtischen Bühnen

2020, Juni 4.

Anmerkungen zur Debatte mit neuen Denkmalschutzdaten

Von Uwe Kammann

Ende Januar und in den ersten Februarwochen war für Kulturdezernentin Ina Hartwig die Theaterwelt noch in in Ordnung. Jedenfalls jene, die mit der Zukunft der Städtischen Bühnen zusammenhängt. Sie hatte sich klar entschieden: Neubau statt Sanierung. Und hatte für dieses klare Bekenntnis nicht nur mehrheitlich Beifall in den Medien bekommen – weil endlich, nach langem Zögern, dies für eine klare Richtungsentscheidung stand –; sondern auch, und dies zählt ebenso stark: weil sie hinter dieser Entscheidung auch eine große Mehrheit im Stadtparlament versammelte. Die Grundsatzfrage war beantwortet. Eine klare Perspektive zeichnete sich ab. Bei durchaus noch vielen Variablen, speziell bei den Fragen: Wo und wie könnten die Nachfolgebauten der jetzigen Theaterdoppelanlage stehen, in welcher örtlichen Konstellation, in welcher architektonischen Form?

Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Pressekonferenz im Januar zur Zukunft der Städtischen Bühnen; Foto: Uwe Kammann 

Weiterlesen