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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schauspiel

Spaziergänge mit Ensemblemitgliedern des „Theater Willy Praml“

2021, Mai 9.

Auf ein Stündchen!

von Renate Feyerbacher

Feiern wäre angesagt, denn das Theater Willy Praml wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Corona vermasselt derzeit die Feier und alle Theaterproduktionen. Gegründet wurde das Freie Theater von Theatermann Willy Praml und Michael Weber, beide, Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner. Auch widmen sich beide der Bearbeitung von Texten. Nach neun Jahren des nomadenhaften Umherziehens, des Spiels an außergewöhnlichen Orten, konnte das Theater 2000 in die Naxoshalle ziehen.

Naxoshalle: Erinnerung an Pramls Inszenierung vom Kleist-Drama „Das Erdbeben in Chili“; Foto: Petra Kammann 

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„Nur wer die Sehnsucht kennt“ – Ein Tschaikowski Liederprojekt – Online – an der Oper Frankfurt

2021, März 24.

Loy und Loebe: Liederprojekt des Opernregisseurs Christof Loy

von Renate Feyerbacher

Fotos: Monika Rittershaus

Christof Loy ist einer der international gefragtesten Opernregisseure, der auch im Schauspiel inszeniert. Der Frankfurter Oper, die ihm einige außergewöhnliche Inszenierungen verdankt, ist er seit Jahren eng verbunden.

Vladislav Sulimsky (Bariton) und Olesya Golovneva (Sopran)

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Schwarze Pädagogik. Die deutschkritische Fassadenparole am Schauspiel Frankfurt

2021, März 1.

Wen soll sie erreichen, was soll sie bewirken? Und was löst sie tatsächlich aus?

Ein Kommentar von Uwe Kammann

Parole an der Fensterfront von Schauspiel Frankfurt; Foto: Petra Kammann

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(Des-)Illusionstheater: Wie geht es weiter mit den Städtischen Bühnen?

2021, Februar 24.

Neue Diskussionsrunden mit vielfältigen Aspekten – Repräsentation adé, Öffnungsmodelle illusionär?

Eingesammelte Beoachtungen und Schlussfolgerungen

von Uwe Kammann

„Deutsch mich nicht voll“: Mit diesem Slogan wirbt das Schauspiel Frankfurt in dieser Spielzeit per Fassaden-Riesenbanner für seine Interpretation politischer Korrektheit. ‚Theater mich nicht länger voll’: So werden manche inzwischen auf den Prozess reagieren, der mit den Frankfurter Plänen für Sanierung oder Neubau von Schauspiel und Oper verbunden ist, die derzeit in der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz hinter einem gemeinsamen Foyer und unter der komplexen Dachanlage eines gemeinsamen Hauskomplexes spielen.

„Das Theater kann der Ort sein, in dem es so scheint, als ob etwas geschehe“ – Wandmotto im Neuen „Maillon, Theater Straßburg – Europäische Bühne“; Foto: © Charly Broyez

Über vier Jahre Diskussionen, ein Hin und Her um Optionen, um Vorschläge, um Standorte, um Kosten, um Konzepte, um Abriss oder Erhalt, auch um Zukunftsvisionen. In Symposien, auf vielfältigen Podien ganz verschiedener Veranstalter wurde debattiert, in konstanten und in wechselnden personellen Konstellationen. Zuletzt wieder im Deutschen Architekturmuseum, dann in der Regie der Goethe-Bürgeruniversität, davor bei der Initiative Zukunft der Städtische Bühnen. Die für eine Rekonstruktion des ursprünglichen 1902er-Baus streitende Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus wurde geschnitten, ihr per Unterschriftenzahl erfolgreiches Bürgerbegehren hängt per städtischem Prüfverfahren immer noch in der Luft – Demokratie geht in einem solchen Fall sicher anders.

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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Kurz vor dem 2. Lockdown – Premieren an Berliner Theatern

2020, November 3.

Schillers „Maria Stuart“ und Handkes „Zdenek Adamec“ am Deutschen Theater, „Elektra“ am Berliner Ensemble, Peer Gynt“ an der Schausbühne

von Simone Hamm

Einige Premieren fanden doch noch statt in Berlin – wenige Tage vor dem Lockdown. Anne Lenk inszenierte Schillers „Maria Stuart“ am Deutschen Theater. Einen passenderen Kommentar zu den Covid 19 Hygienmassnahmen hätte man nicht finden können. Die Bühnenbildnerin Judith Oswald hat einen riesigen Setzkasten auf die Bühne gestellt. Die Fächer sind hin zum Publikum geöffnet. In kleinen pinkfarbenen Häschen stehen die Schauspieler, sie können einander nicht sehen. Sie können einander nicht berühren. Ein jeder ist allein.

Maria Stuart von Friedrich Schiller, hier: Franziska Machens, Paul Grill, Enno Trebs
Regie: Anne Lenk, Bühne: Judith Oswald Kostüme, Dramaturgie: David Heiligers, Foto: Arno Declair 

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Zukunft der Städtischen Bühnen: eine Echternacher Springprozession

2020, Oktober 4.

Umdenken, Neudenken, Nachdenken

Die Diskussion um Sanierung/Abriss/Neubau/Rekonstruktion der Theaterdoppelanlage bietet eine große Chance

Von Uwe Kammann

Eine Ikone: Das Düsseldorfer Schauspielhaus von Bernhard Pfau, nun durch den Architekten Christoph Ingenhoven restauriert; Foto: Petra Kammann

Bild eins: In strahlendem Weiß beherrscht das Düsseldorfer Schauspielhaus den noch unfertigen Gustaf-Gründgens-Platz, in kontrastierender Nachbarschaft zur schlanken Hochhausikone der 50er Jahre, dem Dreischeibenhaus, und zum neuen Gegenüber, einer von Christoph Ingenhoven entworfenen, spektakulären Halb-Pyramide, deren Platz-Fassade aus lauter Hainbuchenhecken besteht, in strengen Reihen treppenförmig angeordnet.

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Herzlichen Glückwunsch, Peter Cachola Schmal!

2020, September 23.

Peter Cachola Schmal bleibt bis 2027 Direktor des Deutschen Architekturmuseums

Peter Cachola Schmal bei der Diskussion um die neue Kulturmeile; Foto: Petra Kammann

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Theater – und Festivalauftakt an Rhein und Ruhr

2020, September 15.

Zischeln in Bochum, Warten in Köln, Schwirren in Düsseldorf

von Simone Hamm

Pierre Bokma als King Lear © JU Bochum

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„Stage Door“: Mit Ideen durch die Pandemie – Das Bonner Jugendtheater hat’s vorgemacht

2020, September 6.

Von Simone Hamm

Beim Wettbewerb „NRW-Wirtschaft im Wandel“ zeichnen die Rheinische Post, der Bonner Generalanzeiger und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ Unternehmen aus, die sich immer wieder neu erfinden. Unter den zweihundert Bewerbern war auch das „Junge Theater Bonn“. Und es gehörte als eines von elf Unternehmen zu den Preisträgern.

In: „Das Dschungelbuch“ als Open Air Theaterstück: Sandra Kernenbach, Lukas David Maurer, Tristan Witzel; Foto: ‘Junges Theater Bonn’

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