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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schauspiel

Zwischen Operita und Oratorium „María de Buenos Aires“ an der Deutschen Oper am Rhein

2026, August 2.

Verloren in der Nacht

Von Simone Hamm

Tangomusik von Astor Piazzolla im Düsseldorfer Köbogen. Zur letzten Aufführung von „Maria de Buenos Aires“ hat sich die Oper Düsseldorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie übertrug die Lieder zu Bandoneonklängen und großem Orchester live in der Innenstadt.

Szenenbild aus „María de Buenos Aires“, Deutsche Oper am Rhein, Foto: Andreas Etter

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25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss

2026, Juli 21.

Kultur verbindet Menschen

Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer

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Florentine Holzingers „A year without a Summer“ beim Asphalt Festival in Düsseldorf

2026, Juli 20.

Freud, Frankenstein, Facelifting und ein Frauentorso

von Simone Hamm

Kunst könne Kriege nicht verhindern, dennoch sei sie unverzichtbar, sagt Sasha Salzmann in ihrer Eröffnungsrede „Kunst in Kriegszeiten“ des asphalt Festivals in Düsseldorf. Doch Kunst könne dem Schrecken des Krieges Empathie, Menschlichkeit und Schönheit entgegen setzen, könne ein Lichtsignal setzten. Für Salzmann ist das Theater qua Form die politischste aller Kunstformen: Alle Formen kommen zusammen. Dennoch könne Kunst nicht nach ihrem politischen Nutzen beurteilt werden.

„ A Year without a Summer“, Foto: Nana Franck / asphalt Festival

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4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen

2026, Juli 8.

In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit

Von Petra Kammann

Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann

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Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27

2026, Juli 5.

Gastspiele aus  Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27

Von Walter H. Krämer

Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes

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Blut und Strafe, Musik und Tanz

2026, Juni 22.

Barrie Koskys Revue über Franz Kafka bei den Ruhrfestspielen 2026

Von Simone Hamm

Die Ruhrfestspiele 2026 standen unter dem Motto dem Motto “Erschrecken und Erstaunen“. 600 Künstler aus aller Welt sind gekommen. Ein Schwerpunkt bei den Ruhrfestspielen ist seit Jahren der „Neue Zirkus“, Spitzenartisten unter der Zirkuskuppel.

Paul Herwig, Constanze Becker, Gabriel Schneider, Alexander Simon, Joyce Sanha, Kathrin Welisch, Alma Sade, Foto: Joerg Brueggemann

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Frankfurter Stadtzukunft inklusive Kulturmeile: eine einvernehmliche Präsentation

2026, Juni 21.

Drei Dezernats-Spitzen skizzieren ihre Perspektiven und Zielsetzungen

Beobachtungen/Anmerkungen/Kommentar von Uwe Kammann

Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig sieht das Vorhaben, für Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz und an der Neuen Mainzer Straße zwei Neubauten zu errichten, durch eine aktuelle Entscheidung der Stadt Düsseldorf nicht in Frage gestellt. Das Frankfurter Projekt, das mit einem Abriss des 60er-Jahre-Baus der jetzigen Städtischen Bühnen verbunden ist, habe parteiübergreifend Zustimmung gefunden. Sie sehe derzeit keine Bemühung, diese Entscheidung neu zu diskutieren, sagte Hartwig am 6. Juni auf einer Abendveranstaltung im Rahmen von World Design Capital (WDC) im Jüdischen Museum in Frankfurt, welche Perspektiven für die Stadtplanung und -entwicklung gewidmet war.

Die Präsentationsrunde (vl): Tina Zapf-Rodriguez, Marcus ewechenberger, Ina Hartwig, Moderator : DAM DirektorPeter Cachola Schmal, Foto:. Uwe Kammann

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HERE IS THERE – Doppelabend der Dresden Frankfurt Dance Company (DFDC) mit neuen Werken von Ioannis Mandafounis und Thomas Bradley

2026, Juni 10.

Große Stille und ein Tohuwabu

Von Petra Kammann

Für die letzte Show der aktuellen Spielzeit war die DFDC mit der Uraufführung von „Here is there, “ untermalt vom Trompetensound des österreichischen Komponisten HK Grube und vom Sound Design von Zachary Mentzo in die Stadtmitte, ins Schauspiel Frankfurt, gezogen. Ein Novum: Zum ersten Mal hat ein Ensemble-Mitglied eine eigene Bühne bekommen: Thomas Bradley, seit 2023 bei der Company, der sich neben seiner Arbeit als Tänzer auch immer wieder für die interessanten Bühnenkostüme hervorgetan. Im zweiten Teil des Abends war die Neukreation „This Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis mit einem fulminanten Schlagzeugsolo von Philipp Danzeisen zu erleben.

„Several Rhythms Sort Thoughtfully”, mit Ichiro Sugae, Solène Schnüriger, Marina Kladi, Nastia Ivanova, Sam Young-Wright, Foto: Dominik Mentzos

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LAZARUS – ein Musical von David Bowie und Enda Walsh im Staatstheater Darmstadt

2026, Mai 5.

Frei nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis

von Walter H. Krämer

Der Sänger und Entertainer David Bowie begeisterte sich für Weltraumgeschichten und er war sich sicher, dass in den Weiten des Universums außerirdisches Leben existiert. Diese Gewissheit und seine Affinität zu den Sternen zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Thorsten Loeb und Aleksandra Kienitz, Foto: Staatstheater Darmstadt

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20 Jahre UNART: der Jugendwettbewerb für multimediale Performance

2026, April 30.

Spiel-Räume für Einfallsreichtum und Kreativität

Zur Förderung der Kreativität von Kindern und Jugendlichen hatte die Oddo BHF Stiftung 2007 den Wettbewerb „UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances“  ins Leben gerufen. Bei dem zweijährig veranstalteten Projekt entwickeln Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren kurze Performances zu Themen ihrer Wahl und Lebenswelt, indem sie alle Sparten der darstellenden Künste miteinander kombinieren. Dabei arbeitet die Stiftung mit drei großen Theatern zusammen, die den Wettbewerb ausschreiben und auf die Bühne bringen: dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg und dem Staatsschauspiel Dresden. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums am 29. April 2026 hielt Prof. Dr. Verena Metze-Mangold im Bockenheimer Depot folgende Rede, die sich mit dem schillernden Begriff UNART auseinandersetzt.

v.l.n.r.: Moderatorin Joy Owie, Laudatorin Prof. Dr. Verena Metze-Mangold und Moderator Lenz Leuenroth, Foto: Petra Kammann

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