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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Reisen

Eine Performance zwischen Show-Biz und Avantgarde in Zusammenarbeit mit dem Tinguely Schiff Ahoy im Frankfurter Kunstverein

2021, September 12.

Bewegende Transformation des träumerischen Realismus von Jean Tinguely

Impressionen von Petra Kammann

Maschinenaktionen, Do-it-yourself-Kunst, Rampenlicht, Scherbenhaufen – im facettenreichen Schaffen des Schweizer Künstlers Jean Tinguely trifft man auf  multisensorische Spektakel aus zusammengebauten Alltagsgegenständen und auf nahezu alles, was sich bewegt und in Bewegung ist. „Eurêka, c’est presque le titre“ („Heureka, könnte man es nennen“) heißt augenzwinkernd daher Marie-Caroline Hominals neues Stück, das sie anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Baseler Museumsschiffs Tinguely AHOY! , das am 8. und 9. in Frankfurt vor Anker ging, für das Performanceprogramm entwickelt hat und das im experimentierfreudigen Frankfurter Kunstverein präsentiert wurde. Ein grandioses Solo, das Hominal selbst tanzt.

Ritt in den Saal des Frankfurter Kunstvereins – Marie-Caroline Hominal, Foto: Petra Kammann 

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Im Großen Hirschgraben wird bald das Deutsche Romantik-Museum eröffnet

2021, September 7.

Am 14. September 2021 wird das von MÄCKLER ARCHITEKTEN auf dem architektonischen Fußabdruck von Michael A. Landes errichtete Deutsche Romantik-Museum seine Türen für das Publikum öffnen. Seine drei neuen Fassaden bilden mit der Fassade des historischen Goethe-Hauses eine Einheit. Rund zehn Jahre lang hat das Team des Freien Deutschen Hochstifts an der Realisierung des Deutschen Romantik-Museum gearbeitet.

Das Deutsche Romantik-Museum am 04.09.2020, © Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

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Eine Hommage an das Flüchtige und Vergängliche – Christos Verpackung des Triumphbogens in Paris (1)

2021, September 6.

Die beispiellose ephemere Kunst der Verhüllung

Jedes Projekt ist wie ein Stück unseres Lebens, ein Bestandteil von etwas, das ich niemals vergessen werde, sagte Christo. Nun werden wir den 1956 aus Bulgarien über Prag, Wien und Genf nach Paris geflüchteten Künstler nicht mehr vergessen. Ganze 16 Tage lang, vom 18. September bis zum 3. Oktober 2021, wird der Arc de Triomphe in Paris in ein 25000 Quadratmeter großes silbrig-blau schimmerndem Popypropylengewebe eingepackt und von 3000 Metern ebenfalls recycelbaren roten Seilen gehalten sein. Das emblematische Mahnmal wird auf der verkehrsreichen sternförmig angelegten Place de l’Etoile auf ganz andere Weise seine Strahlkraft entfalten. Hier ein erster Einblick von Petra Kammann. Es folgt eine weitere Reportage und ein Gespräch mit der Präsidentin Laure Martin über das „Work in Progress“ des „Arc de Triomphe wrapped“ in FeuilletonFrankfurt.

Work in Progress. Der „Arc de Triomphe wrapped“, 2021, Christo and Jeanne-Claude Foundation, Foto: Petra Kammann, 3. September 2021 

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Impressionen von den Bayreuther Festspielen

2021, August 17.

Neuinszenierung „Der fliegende Holländer“, dirigiert von  Oksana Lyniv und mit Asmik Grigorian als Senta

von Renate Feyerbacher

Was für ein Jubel nach der zweiten Aufführung des „Fliegenden Holländers“, was für ein Getrampel auf den Holzböden des Festspielhauses, das zwischen 1872 und 1875 nach Entwürfen Richard Wagners gebaut wurde! Mit überschwänglichen Meldungen wurden zwei Ereignisse gefeiert: Zum ersten  Mal in der Geschichte der Festspiele dirigierte eine Frau: Oksana Lyniv, und Asmik Grigorian sang die Senta umwerfend.

Oksana Lyniv – Die erste Dirigentin in Bayreuth, Foto: Renate Feyerbacher

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„Schwarz und Weiß“ – Teile der Collection Pinault in Rennes im Jakobiner-Kloster

2021, August 14.

Jenseits der Farbe – Weniger ist mehr

„Le Noir et le blanc dans la collection Pinault“ „Über die Farbe hinaus – Schwarz und Weiß in der Sammlung Pinault“ lautet der Titel der Ausstellung, die im renovierten Jakobinerkloster, dem Kongresszentrum und Veranstaltungsort der bretonischen Hauptstadt Rennes, noch bis zum 29. August 2021 stattfindet. Mehr als 100 zeitgenössische Kunstwerke verschiedenster Gattung in Schwarz und Weiß von insgesamt 57 Künstlern der Pinault-Sammlung werden dort erstmalig in Frankreich gezeigt: Minimalistisch – puristisch und asketisch streng sind dort die Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Photographien, Modekreationen und Videos präsentiert. So beeindruckend wie ergreifend! Petra Kammann hat die Schau für FeuilletonFrankfurt besucht.

Erster Blick in die Ausstellung im Couvent des Jacobins in Rennes; Foto: Petra Kammann 

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Mathildenhöhe in Darmstadt ausgezeichnet: Eine der fünf neuen UNESCO-Welterbestätten in Deutschland insgesamt

2021, August 10.

Faszination des Jugendstil-Ensembles

Üppige Jugendstil-Ornamentik neben reduzierten Fassaden, neues Wohnen und bis zur letzten Teetasse durchdesignte Häuser: Die Kunstschaffenden auf der Darmstädter Mathildenhöhe legten den Grundstein für das, was das Bauhaus später perfektionierte und was heute mit dem Begriff des Neuen Bauens verbunden wird. Seit kurzem ist das Ensemble Teil des UNESCO-Welterbes. FeuilletonFrankfurt gratuliert zu dieser Entscheidung, denn…

Die Hauseingänge auf der Mathildenhöhe sind besonders beeindruckend. Hier: Ernst Ludwig-Haus, Foto: Deutsche UNESCO-Kommission / Norbert Latocha 

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Kooperation mit dem DFF: Internationale Stummfilmtage – Bonner Sommerkino in Frankfurt und Wiesbaden

2021, August 9.

Eine Auswahl markanter Filme erstmals in Frankfurt:

Filmreihe in Frankfurt im Kino des DFF von Dienstag, 24., bis Dienstag, 31. August

Das größte Stummfilmfestival Deutschlands, das „Bonner Sommerkino – Internationale Stummfilmtage“ (12. bis 22. August in Bonn ), steht in diesem Jahr unter neuer künstlerischer Leitung (Eva Hielscher und Oliver Hanley) und wird zum ersten Mal in Kooperation mit dem DFF veranstaltet. Zu sehen ist ein vielfältiges Programm mit neuen Restaurierungen, Raritäten, Wiederentdeckungen und Klassikern.

Fiimstill: Magda Holm in FLICKAN I FRACK/ DFF

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Märchenhaftes aus dem Brüder-Grimm-Haus in Steinau

2021, Juli 14.

Zu Gast bei der rätselhaften Madame Amélie

Im letzten Jahr konnte, pandemiebedingt, das beliebte Märchenspiel im Hof des Museum Brüder Grimm-Haus nicht stattfinden. Normalerweise ist dieses Märchenspiel, das nun schon seit fast 20 Jahren stattfindet auch immer der Höhepunkt des Märchensonntags. Auch in diesem Jahr wird es wegen der Planungsunsicherheit keinen Märchensonntag in der Steinauer Innenstadt geben, die Freunde des Märchenspiels aber werden doch ein Schmankerl sehen können, nämlich „Madame Amélies rätselhafte Märchen-Revue“.

Proben im Brüder-Grimmhaus in Steinau

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Premiere Live: Sasha Waltz‘ Choreografie zur Musik von Terry Riley “In C“ im Kölner Staatenhaus

2021, Juli 4.

Befreiter Minimalismus

Von Simone Hamm

Am fußballfreien Donnerstag hatte Sasha Waltz Choreografie “In C“ im Kölner Staatenhaus Premiere. Live. Köln /Tanz hatte dazu eingeladen. Zuvor hatte man das Stück nur im Stream  sehen können. Bei einer Einführung zu diesem Stream verglich Sasha Waltz ihre Choreografie mit einem Fu0ballspiel. Ihre Mannschaft habe vor der Premiere sehr hart trainiert, verschiedene Strategien ausprobiert, verschiedene Formationen erarbeitet.

In C, komponiert von Terry Riley, Choreographie: Sasha Waltz, Tänzer Sasha Waltz Comagnie, Foto: ©Oper Köln

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Berliner Sommertheater – live

2021, Juli 1.

Von Simone Hamm

Endlich wieder Theater! In Berlin gab es in den letzten Wochen vor der stark verkürzten Sommerpause (die Schaubühne spielt sogar in den Sommerferien durch) beeindruckende Premieren. 

Virginie Despentes 

bei Kiepenheuer & Witsch

erschienener Roman

„Vernon Subutex 1“   

wird an der Berliner Schaubühne

gespielt

 

 

 

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