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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Reisen

Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

2026, Juli 31.

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

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„Im Modus der Serie“ – Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart im Museum Angewandte Kunst

2026, Juli 29.

Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute

Von Petra Kammann

Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen

2026, Juli 8.

In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit

Von Petra Kammann

Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann

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Manouche-Jazz über den Dächern der Stadt beim Düsseldorfer Schumannfest

2026, Juni 29.

Heimat – eine Erinnerung, ein Klang, der uns vereint?

Von Angelika Campbell

Was bitte war da los beim Skyline Konzert IV Ende Juni, das im Düsseldorfer Hochhaus Forty Four sein Publikum von den Sitzen riss? Reflexionen über einen der zahlreichen Höhepunkte des Schumannfests 2026, bei dem der österreichische Violinist Benjamin Schmid und sein Jazz Quartett auftraten – virtuos, hochprofessionell, cool und gut gelaunt.

Skyline Konzert IV im Hochhaus Fourty Four mit herrlichem Blick auf die Stadt,  Foto: Voßhenrich/Schumannfest 

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„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Regina Schillings schillerndes Filmporträt

2026, Juni 23.

Eine poetische Spurensuche: doppelgesichtig, modern und visionär

Von Petra Kammann

Anlässlich des 100. Geburtstags am 25. Juni 2026 von Ingeborg Bachmann entstand mit der Schauspielerin Sandra Hüller und der Regisseurin Regina Schilling ein filmisches Porträt von einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Hüller nähert sich der „Poetessa“, die ihre letzten Jahre in Rom verbringt, fast traumwandlerisch durch zeitgenössisch improvisierte Szenen an. Das so entstandene komplexe Porträt mit dem kenntnisreich zusammengestellten Archivmaterial, mit Interviewauszügen und Bachmanns eigenen Texten wie auch der unnachahmliche Bachmann-Sound im Background machen die Zerbrechlichkeit und die Kraft einer Künstlerin spürbar, deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Ingeborg Bachmann (Sandra Hüller) hört Musik und tanzt beschwingt dazu am Ufer des Tibers in Rom.

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Erinnerung an die „Düsseldorfer Malerschule“ wachhalten

2026, Juni 4.

„Unsere Straßen – unsere Künstler“: eine neue Ausstellung in der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums

Von Angelika Campbell

Engagiert hält die Initiative „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ die Erinnerung an die Düsseldorfer Malerschule wach. Zu dieser zählen bekannte Kunstschaffende, deren Namen sich in vielen Straßen Düsseldorfs wiederfinden. In einer neuen Ausstellung im dortigen Stadtmuseum wird nun die laufende Arbeit des Vereins dargestellt, weil dessen Gesamtprojekt in diesem Jahr mit der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums in Verbindung steht. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 7. Juni, um 12 Uhr statt; die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 2. August 2026 zu sehen.

Foto: Inge Sauer (rechts) und Kuratorin Eva Sauer mit Schadow-Zeichnung (Muse des Theaters, 1826), Fotograf: Enrico Vezzi

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Vernissage der Peter Fischli-Ausstellung im Fridericianum in Kassel

2026, Mai 23.

Die vierte Dimension des Peter Fischli

Grußwort von Thomas Kalau
Stellvertretender Generalkonsul des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main

Das Museum Fridericianum in Kassel präsentiert vom 23. Mai bis 13. September 2026 Peter Fischlis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Bekannt wurde er durch das Duo Fischli/Weiss, dessen Werke zuvor in großen Retrospektiven zu sehen waren. Der 1952 in Zürich geborene Künstler ist bis heute dort ansässig. Bekannt wurde er durch seine über vier Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit dem verstorbenen David Weiss (1946–2012) als Teil des prägenden Künstlerduos Fischli/Weiss. Das Duo nahm 1987 und 1997 an der documenta teil, war mehrfach auf der Biennale von Venedig vertreten (1988, 1995, 2003, 2011 und 2013) und wurde 2003  mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Moritz Wesseler, Direktor Fridericianum; Peter Fischli; Timon Gremmels, Hessischer Minister für Kunst und Kultur, Foto: Nicolas Wefers © documenta und Museum Fridericianum gGmbH

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„Frankfurt liest ein Buch“- „Herzlandschaft. Marie Luise Kaschnitz und Italien“

2026, April 25.

Wie klingt Marie-Luise Kaschnitz auf Italienisch? Und wie liest sie Rom?

Von Petra Kammann

Zu dem Thema gab es eine ungewöhnliche Veranstaltung in der Deutsch-Italienischen Vereinigung“ in der Arndtstraße, wenige Schritte entfernt vom langjährigen Wohnort Wiesenau 8 der in diesem Jahr wiedergelesenen Miniaturen „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch. Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, hatte vorausschauend die Autorin Julia Zieger eingeladen, die sich mit dem Rom- und Italienbild der Autorin, der Meisterin der „kleinen Form“, des Gedichts, des Essays, der Skizze, des Hörspiels, ausgiebig beschäftigt hat, dazu Giuliano Lozzi, den Übersetzer von „Engelsbrücke“ („Ponte Sant‘ Angelo“), der Passagen aus den 168 Miniaturen der deutschen Rom-Flaneurin Kaschnitz auf Italienisch vortrug und erläuterte. Eine andere Kaschnitz!

Begrüßung durch Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, v.l.: Autorin Juliane Ziegler, Moderatorin Anna Nuzzolo, Übersetzer Giuliano Lozzi, Foto: Petra Kammann

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Das hr-Sinfonieorchester in der kommenden Konzertsaison 26/27

2026, April 15.

Deutsche Mythologie und französische Klangfantasien im Programm von Altinoglu

Eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag 2027, mit opulenten französischen Farben wird das hr-Sinfonieorchester Frankfurt in der Konzertsaison 2026/27 unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen „Artist in Residence“ Kirill Gerstein bieten. Außerdem ist es wieder im Wiener Musikverein zu Gast, in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg und es wird wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China unterwegs sein…

Alain Altinoglu, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Foto: Petra Kammann

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„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Frankfurter Städel

2026, März 20.

Die normannische Insta-Bucht unter wechselndem Licht (1)

Von Petra Kammann

Die Schau „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ ist mehr als eine Reise ins Städel wert. Das einstige Fischerdorf Étretat mit seiner Lage am Meer, das sich im 19. Jahrhundert in einen begehrten Badeort verwandelt hatte, zog zahlreiche Künstler in seinen Bann. Die im Städel ausgestellten rund 170 herausragenden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und historischen Dokumente aus führenden französischen, deutschen und internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen dieses emblematischen Ortes öffnen uns die Augen für die Kunst, für das changierende Licht, für die Natur und deren Bedrohung durch die Erosion der Steilküste oder durch die alljährlich gewaltigen Besucherströme. Zu entdecken sind neben 24 Werken von Claude Monet, u.a. Gemälde von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Henri Matisse, Fotografien aus der Frühzeit um 1850 bis hin zu großformatigen Installationsansichten von Elgar Esser, des jüngsten Schülers der Becher-Klasse.

Eintauchen in „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ mittels eines 3D-Scans der spektakulären Felsformationen, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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