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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Reisen

Wo einst Bier gebraut wurde, gibt es heute Kultur satt

2020, September 24.

Der Prenzlauer Berg – angesagter Szene-Bezirk mit vielen Attraktionen

Von Hans-Bernd Heier

Wer einen mehrtägigen Berlin-Trip plant, sollte unbedingt einen Abstecher zum Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow einplanen. Dieser ehemals etwas heruntergekommene Stadtteil hat sich nach der Wende zum Szeneviertel und dann zum gutsituierten Familienquartier gewandelt, das zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet. Heute ist der „Prenzlberg“ ein Touristenmagnet und lockt mit trendigen Cafés, Kneipen, Restaurants, Bars und Clubs, und vor allem mit viel Kultur.

Der Wasserturm von 1877 ist der älteste in Berlin und ein Wahrzeichen des Prenzlauer Bergs; Foto: ©Google-Dienste

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Kulturelles Erbe: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ im Mainzer Landesmuseum

2020, September 9.

Neue Facetten des Mittelalters – Entscheidungsgewalt im Früh- und Hochmittelalter

Von Petra Kammann

In der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit ihren kostbaren Leihgaben lassen sich die Herrschaftsstrukturen der Kaiserzeit von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa verfolgen. Die Mainzer Schau stellt zusammenhängend dar, wie sich die Macht der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer rechts und links des Rheins, in der Region zwischen Köln/Aachen im Norden und Basel im Süden, zwischen Metz und Gelnhausen der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer, in Ost und West ausbreiten konnte. Interessante Partnerausstellungen in der Umgebung ergänzen das Bild des Mittelalters am Rhein als europäischem Energie- und Machtzentrum, das im Mittelalter die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrallandschaft Europas bildete.

Museumsleiterin Dr. Birgit Heide erläutert die Bedeutung des Throns in der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Ingelheimer Kunstforum zeigt „Paul Klee. Tierisches“

2020, September 7.

Fabelhafte Mischwesen und vom Tierischen im Menschen und vom Menschlichen im Tier

Von Hans-Bernd Heier

In Paul Klees Werk spielen Tierdarstellungen eine besondere Rolle. In einer exzellenten Themenschau, die in enger Kooperation mit dem „Zentrum Paul Klee Bern“ entwickelt wurde, ist das facettenreiche tierische Universum des Bauhaus-Künstlers Paul Klee (1879 – 1940) erstmals in Deutschland zu sehen. In der 61. Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ versammelt das Kunstforum unter dem Titel „Paul Klee. Tierisches“ rund 110 Werke auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen), vier Gemälde, Fotografien aus Klees Familienalbum sowie Beispiele seiner Naturaliensammlung.

Paul Klee „Das Lamm“, Öl- und Federzeichnung auf Pappe,1920; Städel Museum, Frankfurt am Main; © Städel Museum-ARTOTHEK

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Gastronomie: Start up setzt auf regionale Produkte und regionale Kultur

2020, August 16.

Mut zur Neugründung in Zeiten der Pandemie – „Bonoloco“ und „Kraken“ in Le Bono

 von Petra Kammann

Das irische public house hat Pate gestanden für eine Einrichtung, in der Bar, Café, Teesalon, Pub, Restaurant und ein Feinkostladen mit regionalen Spezialitäten Platz unter einem Dach Platz finden, der als Zentrum des Ortes und der regionalen Kultur fest  in das alltägliche Leben der Menschen eingebunden sein soll…

Der ökologisch engagierte Start up-Unternehmer Mathieu Fortin kommt eigentlich aus dem Umweltschutz; alle Fotos: Petra Kammann

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Neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim: Anne Weber

2020, Juni 29.

Als 47. Amtsinhaberin tritt die in Offenbach geborene deutsch-französische Schriftstellerin und Übersetzerin Anne Weber die Nachfolge von Anja Kampmann an und wird für ein Jahr im Stadtschreiberhaus in Bergen wohnen und arbeiten können. Außer dem Wohnrecht erhält sie ein Preisgeld von 20.000 Euro.

Anne Weber, Foto: ©Thorsten Greve

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Die zweite Reise-Etappe durch den Iran

2020, Juni 10.

Ein Er-fahrungsbericht mit fotografischen Impressionen

von Paulina Heiligenthal

„Leb so, dass, wenn du strauchelst, Engelshand dich führen mag zum Ziel, das dir entschwand.“ Hafez, etwa 1320 – 1388

Naqsh-e Rostam

Immer noch eingetaucht in die 2500 Jahre alte Geschichte Persiens, besichtige ich unweit von Persepolis die antike Nekropole Naqsh-e Rostam. Der Komplex besteht aus vier Grabmälern  der Achämiden-Dynastie. Von manchen als Persische Kreuze bezeichnet, sind die Gräber mit prächtigen Monumentaldarstellungen kreuzförmig in beachtlicher Höhe in einer Felswand angelegt. Das älteste Relief wird auf 1000 v. Chr. datiert.

Naqsh-e Rostam – Königliche Grabmäler als Felsenreliefs  

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„Kleine Fluchten“ vor Corona

2020, Mai 19.

Abwegige Entdeckungen auf  historischen Wegen. Auf den Spuren der Siegfriedsage in Lorsch. Von Usci Hoffmann-Volz

Was tun, wenn Corona immer noch herrscht, Museen, Cafes, Läden und Restaurants zwar ein bisschen offen, aber eben auch nicht wirklich, weil sie keine sozialen Orte der Begegnung und Nähe sind und wenn man, wie ich, zur Gruppe der Gefährdeten gehört und nicht einmmal seine Enkel sehen darf, was dann? Am Anfang stand das Aufräumen, der Vorsatz, endlich den Keller auszumisten, all das, was man schon seit Jahren glaubte, tun zu müssen. Aber das Wetter war zu schön, wir gingen raus, weg von daheim.

Der Zufall führte Usci Hoffmann-Volz nach Lorsch, hier die Torhalle; Alle Fotos: Michael Volz  

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Eine Reise in den Iran und ein Besuch in seine Kultstätten

2020, Mai 13.

Wo Engel hausen – Ein Land zwischen Tradition und Moderne

Das archäologische und historische Museum in Teheran, eingeweiht im Jahre 1937, beherbergt 7000 Jahre alte Kunstwerke des prähistorischen, antiken und islamischen Iran.

Paulina Heiligenthal,
die Künstlerin, Fotografin
und Schmuckdesignerin,
hat sich von der
alten Kultur des Iran
bezaubern lassen und
stellt uns besondere Orte
und Menschen vor

Die Kleidervorschriften im Iran besagen, dass alle Frauen in der Öffentlichkeit einen losen Schal um den Kopf tragen müssen und der Po zweimal bedeckt sein muss. Im Laufe einer kleinen Fotosession lässt eine der beiden Studentinnen ihren Hijab für ein Porträt fallen.

Zwei Studentinnen im Museum

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Hilfen des Landes Hessen für den Neustart von Kunst und Kultur in Corona-Krise

2020, Mai 11.

Hessens dynamischer Rettungsschirm für die Kultur

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) stellte am 11. Mai in der Staatskanzlei ein in drei Phasen abgestuftes Hilfs-Kulturpaket für den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise vor. Dieses soll den hessischen Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen helfen, die noch geltenden Einschränkungen zu überstehen, den Einnahmeausfall zu verkraften und den Neubeginn zu schultern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten finanzielle Unterstützung ebenso wie freie Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und Spielstätten. Außerdem werden Künstlerinnen und Künstler mit innovativen Ansätzen beim Neustart gefördert. Insgesamt stellt das Land für dieses Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ein beachtliches Paket, findet Petra Kammann

Hessens Wissenschafts- und Kunst-Ministerin Angela Dorn (Grüne); Fotos: Petra Kammann

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Warum in die Ferne schweifen? Reizvolle Entdeckungstour durch Eppstein

2020, Mai 11.

Die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Von Hans-Bernd Heier

Eppstein –Trotz der Corona-Lockerungen sind Reisen in die Lieblingsländer der Deutschen derzeit noch nicht möglich. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise in Eppstein, der „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“

Eppsteins geschichtsträchtige Burgruine

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