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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Reisen

Entdeckungstour durch die Dünenlandschaft des Lennebergwalds

2021, Februar 15.

Schloss Waldthausen – prunkvolle Villa mit tragischer Geschichte

Von Hans-Bernd Heier

Der Corona-Lockdown ist bis zum 7. März verlängert worden. Auslandsreisen werden durch verschärfte Grenzkontrollen zunehmend erschwert. Die Bundesregierung rät sogar generell, auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues, Interessantes und Überraschendes entdecken, so beispielsweise die abwechslungsreiche Steppenlandschaft Lennebergwald und das imposante Schloss Waldthausen am Rande des Dünengebiets.

Fassade des imposanten Schloss Waldthausen

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LAOS – Ein paradiesisches Refugium

2021, Februar 12.

Impressionen und Fotos von Paulina Heiligenthal

Entlang steiler Bergspitzen, unbegangener Schluchten und dichter Wälder mäandert eine kurvenreiche, schmale Asphaltstrasse durch das Hochland von Laos. Bergketten durchziehen das Land – mit Höhenzügen, die von Norden, mit dem mit 2.850 Metern höchsten Berg Phu Bia in Richtung Süden gegliedert sind. Während des Monsuns wächst und wuchert es im Bergklima. Die Regenzeit hat das Kronendach der Bäume gesäubert.

Die Schönheit der Bergwelt von Laos

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Joseph Beuys – Das Leben des Aktionskünstlers in Fotografien im Beuys Book

2021, Januar 16.

 DER MANN IST DAS MEDIUM – FACETTEN EINER IKONE

Eines der so einprägsamen wie humorvollen Beuys-Motti: „Ich ernähre mich durch Kraftvergeudung“; Foto: ©Klaus Staeck und Gerhard Steidl

Joseph Beuys, der Zeichner, Bildhauer, Aktions- und Installationskünstler, von 1961–1972 Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie und politischer Aktivist für die direkte Demokratie, hat wie kaum ein anderer die zeitgenössische Kunstszene beeinflusst. Am 12. Mai 1921 in Krefeld geboren und 1986 in Düsseldorf gestorben, wäre er in diesem Jahr hundert geworden. Sicher ein Grund, sich ausgiebig mit ihm zu beschäftigen. Ein „Beuys-Book“ erinnert an ihn, an seine Aktionen und Auftritte und an seinen Alltag. Petra Kammann hat sich den schwergewichtigen Buch-Block angesehen, in dem Ideenserien und -sequenzen von der AG Staeck und Steidl festgehalten wurden.

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Laos – Geheimnisvolles Juwel am Mekong

2021, Januar 10.

Impressionen und Fotos von Paulina Heiligenthal

Laos hat die Form einer Sternschnuppe. Der wenig bekannte, freundliche Binnenstaat liegt eingebettet zwischen China, Myanmar,Thailand, Kambodscha und Vietnam am Mekong, dem längsten Fluss Indochinas und „Mutter aller Flüsse“. Sein Name geht zurück auf das Thai-Volk der Lao, die das Land im 13. Jahrhundert vom südlichen China aus besiedelten.

Der Kuang Si, einer der schönsten Wasserfälle der Welt, ist ein Paradies auf Erden

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„Die heimliche Freiheit – Eine Reise zu Irans starken Frauen“ von Ulrike Keding

2020, Dezember 22.

Irans Zukunft ist weiblich – Der Blick hinter den Schleier

Von Hans-Bernd Heier

40 Jahre nach seiner Gründung wirkt der diktatorische Gottesstaat Iran von außen betrachtet ziemlich stabil. Die islamistische Ideologie scheint alle Bereiche des Lebens zu prägen. Außenpolitisch setzt der Iran seine geostrategischen Interessen in Jemen, Syrien und Irak massiv durch. Gibt es Hoffnung auf Veränderungen hin zu Frieden und Freiheit?

©Verlag Herder Weiterlesen

„Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker“ im Kunstpalast Düsseldorf

2020, Oktober 27.

Beobachtungen und Reflexionen von Inge Sauer

Zu Lebzeiten stand Caspar David Friedrich (1774–1840) in einer spannungsvollen Beziehung zu den Vertretern der Düsseldorfer Landschaftsmalerei. Der künstlerische Austausch war von Gegensätzen und Kritik, aber auch von erstaunlichen Korrespondenzen geprägt. Davon handelt eine herausragende Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast.
„Wie werden sie dastehen, die Protagonisten unserer „Düsseldorfer Malerschule“ neben dem unvergleichlichen C. D. Friedrich?“, frage ich mich etwas verzagt als eine der (wenigen) Freundinnen dieser Malerei. „Wie Autorenfilm im Vergleich zu Hollywood“, bringt es Felix Krämer auf den Punkt. Er ist Generaldirektor des Museums Kunstpalast, das die meisten und wichtigsten Werke der Düsseldorfer Malerschule beherbergt.

Caspar David Friedrich, Lebensstufen, um 1834,  Öl auf Leinwand 72,5 x 94 cm, © Museum der bildenden Künste, Leipzig, Foto: In Gestalt  Michael Ehritt

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Wo einst Bier gebraut wurde, gibt es heute Kultur satt

2020, September 24.

Der Prenzlauer Berg – angesagter Szene-Bezirk mit vielen Attraktionen

Von Hans-Bernd Heier

Wer einen mehrtägigen Berlin-Trip plant, sollte unbedingt einen Abstecher zum Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow einplanen. Dieser ehemals etwas heruntergekommene Stadtteil hat sich nach der Wende zum Szeneviertel und dann zum gutsituierten Familienquartier gewandelt, das zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet. Heute ist der „Prenzlberg“ ein Touristenmagnet und lockt mit trendigen Cafés, Kneipen, Restaurants, Bars und Clubs, und vor allem mit viel Kultur.

Der Wasserturm von 1877 ist der älteste in Berlin und ein Wahrzeichen des Prenzlauer Bergs; Foto: ©Google-Dienste

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Kulturelles Erbe: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ im Mainzer Landesmuseum

2020, September 9.

Neue Facetten des Mittelalters – Entscheidungsgewalt im Früh- und Hochmittelalter

Von Petra Kammann

In der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit ihren kostbaren Leihgaben lassen sich die Herrschaftsstrukturen der Kaiserzeit von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa verfolgen. Die Mainzer Schau stellt zusammenhängend dar, wie sich die Macht der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer rechts und links des Rheins, in der Region zwischen Köln/Aachen im Norden und Basel im Süden, zwischen Metz und Gelnhausen der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer, in Ost und West ausbreiten konnte. Interessante Partnerausstellungen in der Umgebung ergänzen das Bild des Mittelalters am Rhein als europäischem Energie- und Machtzentrum, das im Mittelalter die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrallandschaft Europas bildete.

Museumsleiterin Dr. Birgit Heide erläutert die Bedeutung des Throns in der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Ingelheimer Kunstforum zeigt „Paul Klee. Tierisches“

2020, September 7.

Fabelhafte Mischwesen und vom Tierischen im Menschen und vom Menschlichen im Tier

Von Hans-Bernd Heier

In Paul Klees Werk spielen Tierdarstellungen eine besondere Rolle. In einer exzellenten Themenschau, die in enger Kooperation mit dem „Zentrum Paul Klee Bern“ entwickelt wurde, ist das facettenreiche tierische Universum des Bauhaus-Künstlers Paul Klee (1879 – 1940) erstmals in Deutschland zu sehen. In der 61. Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ versammelt das Kunstforum unter dem Titel „Paul Klee. Tierisches“ rund 110 Werke auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen), vier Gemälde, Fotografien aus Klees Familienalbum sowie Beispiele seiner Naturaliensammlung.

Paul Klee „Das Lamm“, Öl- und Federzeichnung auf Pappe,1920; Städel Museum, Frankfurt am Main; © Städel Museum-ARTOTHEK

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Gastronomie: Start up setzt auf regionale Produkte und regionale Kultur

2020, August 16.

Mut zur Neugründung in Zeiten der Pandemie – „Bonoloco“ und „Kraken“ in Le Bono

 von Petra Kammann

Das irische public house hat Pate gestanden für eine Einrichtung, in der Bar, Café, Teesalon, Pub, Restaurant und ein Feinkostladen mit regionalen Spezialitäten Platz unter einem Dach Platz finden, der als Zentrum des Ortes und der regionalen Kultur fest  in das alltägliche Leben der Menschen eingebunden sein soll…

Der ökologisch engagierte Start up-Unternehmer Mathieu Fortin kommt eigentlich aus dem Umweltschutz; alle Fotos: Petra Kammann

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