Alle Artikel zu Autorinnen und Autoren
2026, Juli 14.
Ein weiteres Buch des Autors zu seinem Herzensthema geht auf eine reichhaltige Entdeckungsreise
Von Uwe Kammann
Schon mehrere Auflagen erlebte das 2022 erschienene Buch „Deutsch – Eine Liebeserklärung: Die zehn Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“ von Roland Kaehlbrandt. Inzwischen hat der Autor – der siebzehn Jahre die Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt geleitet hat und nun neben vielen Aktivitäten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft die Fächer Sprache und Gesellschaft lehrt – ein weiteres Buch seinem Herzensthema gewidmet: „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“. Hat die Liebe neue Konturen bekommen? Unsere Rezension wird dies klären.

Der Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Schöner geht es nicht. Roland Kaehlbrandt umarmt die deutsche Sprache
2026, Juli 5.
Gastspiele aus Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27
Von Walter H. Krämer
Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Darstellende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27
2026, Juli 2.
Langzeitbeobachtungen in Kurzform
Michael Krügers luftige und verschlüsselte Gedichte der letzten fünf Jahre

Die Zeit bekommt in den Gedichten des einstigen Hanser-Verlegers Michael Krüger eine völlig neue Bedeutung. Sie ist für ihn während der Pandemie – wie vielleicht für uns alle – aus den Fugen geraten, hat Risse bekommen. Während er in seinem „Holzhaus überm See“ seine lebensbedrohliche Krankheit auszukurieren sucht, wird er zu einem speziellen Komplizen der Natur, sucht die Nähe zu Pflanzen und Tieren. Dabei beobachtet er seine Umgebung sehr genau, erinnert an besondere Menschen, nimmt die politisch bedrückenden Ereignisse wahr. Und dann wieder hält er die Zeit für einen Moment fest wie in der Impression vom Anfang Juli, die ob der Hitzewelle kaum aktueller sein könnte… pk
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2026, Juni 27.
Ausgezeichneter Menschenrechtsanwalt
Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den französisch-britischen Juristen und Autor Philippe Sands zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt, der seit 1950 vergeben wird und mit 25.000 Euro dotiert ist. Der am 17. Oktober 1960 in London geborene Philippe Sands ist Professor für Internationales Recht am University College London sowie Gastprofessor an der Harvard Law School. Er arbeitet am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und wirkte als einer der gegenwärtig wichtigsten Menschenrechtsanwälte an bedeutenden Verfahren des internationalen Rechts mit. Die Verleihung des Friedenspreises findet am Sonntag, 11. Oktober 2026, in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live um in der ARD übertragen.

Friedenspreisträger 2026: der Menschenrechtsanwalt Philipp Sands, Foto: © Philipp Sands
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2026, Juni 16.
„Tschechien: ein Land an der Küste“– „Böhmen liegt am Meer“
Von Petra Kammann
Böhmen, vor allem aber auch Mitteleuropa, wird in Frankfurt mit Tschechien, dem diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, zu Gast sein. Das umfangreiche Programm wurde diesmal in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt präsentiert. Allein 75 Autor:innen werden unter dem Motto „Tschechien: ein Land an der Küste“ auf der Messe, aber auch an anderen Orten präsent sein. Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Literaturzentrums und Programmdirektor von CZECHIA 2026, stellte das vielversprechende Kulturprogramm ebenso vor wie auch das Pavillon-Design unter dem Motto „An den Grenzen der Vorstellungskraft“ (Architektenbüro JinJan). Und die Autorin Dora Kaprálová gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Tschechien literarisch zu bieten hat.

Das Tschechische Team: v.l.n.r. Jindřich Ráftl, Jiři Mašek, Martin Krafl, Dora Kaprálová, Tomáš Kubícek, Jana Hájková, Jan Tůma, Foto: Sabine Felber/Literaturtest
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2026, April 25.
Wie klingt Marie-Luise Kaschnitz auf Italienisch? Und wie liest sie Rom?
Von Petra Kammann
Zu dem Thema gab es eine ungewöhnliche Veranstaltung in der Deutsch-Italienischen Vereinigung“ in der Arndtstraße, wenige Schritte entfernt vom langjährigen Wohnort Wiesenau 8 der in diesem Jahr wiedergelesenen Miniaturen „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch. Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, hatte vorausschauend die Autorin Julia Zieger eingeladen, die sich mit dem Rom- und Italienbild der Autorin, der Meisterin der „kleinen Form“, des Gedichts, des Essays, der Skizze, des Hörspiels, ausgiebig beschäftigt hat, dazu Giuliano Lozzi, den Übersetzer von „Engelsbrücke“ („Ponte Sant‘ Angelo“), der Passagen aus den 168 Miniaturen der deutschen Rom-Flaneurin Kaschnitz auf Italienisch vortrug und erläuterte. Eine andere Kaschnitz!

Begrüßung durch Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, v.l.: Autorin Juliane Ziegler, Moderatorin Anna Nuzzolo, Übersetzer Giuliano Lozzi, Foto: Petra Kammann
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2026, März 31.
Ein starkes Zeichen für Demokratie
Langanhaltender Applaus, stehende Ovationen, bewegende Worte und ein starkes Zeichen für Demokratie und Freiheit: Die Stadt Frankfurt am Main hat am Dienstag, 31. März, zum ersten Mal den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie in der Paulskirche verliehen. Die Auszeichnung ging an die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad, die sich weltweit für Freiheit, Menschenrechte und die Rechte von Frauen stark macht. Die Laudatio hielt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Oberbürgermeister Mike Josef begrüßte die Gäste und überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arlsaner an die Preisträgerin.

Erstmalige Verleihung des Europäischen Paulskirchenpreises für Demokratie durch den Frankfurt Oberbürgermeister Mike Josef an Masih Alinejad am 31.März 2026 in der Frankfurter Paulskirche, links: Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Foto: Michael Braunschädel, Stadt Frankfurt
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2026, März 29.
Eröffnungsrede von Christine Kopf, Künstlerische Direktorin des DFF
Das DFF erinnerte vom 20. bis 22.3.2026 mit einem Schwerpunkt-Wochenende an die 2025 in Frankfurt gestorbene Dokumentarfilm-Regisseurin, Produzentin, Autorin und Dozentin Hanna Laura Klar, die sich in ihren Filmen auf ruhige, einfühlsame Art außergewöhnlichen Persönlichkeiten angenähert hat. Die Retrospektive schloss ab mit dem Film „Ich friere auch im Sommer“. Die zwei Leben der Alexandra Kluge. Darin zeigt Klar die beiden Leben dieser außergewöhnlichen Frau und Freundin Alexandra Kluge, die als Schauspielerin in den Filmen ihres Bruders Alexander Kluge ebenso charismatisch war wie als Ärztin Karen Steinborn. Hanna Laura Klar lässt darin nicht nur zahlreiche Zeitgenossen und u.a. deren Sohn Andro Steinborn zu Wort kommen, sondern ausgiebig und persönlich auch den gerade verstorbenen Bruder Alexander Kluge. In der folgenden Rede vermittelte DFF-Direktorin Christine Kopf das empathische und experimentelle Filmschaffen von Hanna Laura Klar.
In ihrer Rede erinnert Christine Kopf, künstlerische Direktorin des DFF, an den Lebensweg und die Filme der verstorbenen Regisseurin Hanna Laura Klar, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Film, Fotografie · Video · Film | Kommentare deaktiviert für “Der glasklare Blick der Hanna Laura Klar” – Schwerpunkt-Wochenende im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF)
2026, März 26.

Unter dem Titel „Was Simone gerade liest …“
stellt unsere Theater-, Opern- und Tanzkritikerin
← Simone Hamm, die auch eine begeisterte Leserin ist,
Neuerscheinungen vor, wie zum Beispiel diesmal
den Erzählband „ Die elfte Stunde “ des großen
Storytellers Salman Rushdie, der gerade auf der
auf der litCologne zu Gast war
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2026, März 10.
„In the Meantime: A Play Across Two Continents“
Von Simone Hamm
Amineh Aranis semifiktionales Theaterstück über eine erzwungene Trennung
Amineh Arani und und Roxana Samadi, Foto: © Thomas Schäkel
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