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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autorinnen und Autoren

„Studio-Konzerte im Westend“ mit der Pianistin Angelika Nebel

2021, Januar 12.

Einmal Corona vergessen, Musik direkt erleben und die Seele in Schwingung bringen

Prof. Angelika Nebel in ihrem Studio in der Friedrichstraße; alle Fotos: Petra Kammann

Seit dem vergangenen Frühjahr wurde die Welt in Atem gehalten. Etliche Konzerte fielen aus. Ausübenden Musikern brachen nicht nur die Einnahmen weg, sondern auch das Publikum. Welche Konsequenzen hat daraus die Frankfurter Pianistin Prof. Angelika Nebel gezogen?  Ab Juni lud sie zunächst Freunde in ihr Studio im Westend ein, sechs an der Zahl. Ob der hohen Nachfrage zog sie sodann ins benachbarte Teehaus Chá Dào um, wo die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Der erneute und verschärfte Lockdown warf sie wieder auf ihr Studio zurück, ließ dann nur noch zwei Personen zu und zuletzt gar nur noch eine. Da stellte sich für Petra Kammann die  Frage: Kann eine Person überhaupt ein Publikum, das qua Definition immer aus vielen besteht, ersetzen?

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Jahreswende 2020/21 – Rückblicke von FeuilletonFrankfurt-Autoren und die Folgen der Pandemie im kommenden Jahr

2020, Dezember 31.

Höhe- und Tiefpunkte eines ungewöhnlichen Jahres

Von Petra Kammann

Herausragendes aus Malerei und Skulptur im Städel: van Gogh als Renner und die besonderen Skulpturen um Degas und Rodin – leider nur „En Passant“. Schlicht überzeugend – die kurze Eröffnung des Volkstheaters mit dem „Struwwelpeter“ und dem Ensemble Moderne. Während des Lockdown – Musikalisches live im Abseits mit begrenztem Publikum: engagierte Nachbarschaft auf der grünen Wiese mit der Cellistin Anna-Lena-Perenthaler, Begegnung mit der französischen Pianistin Sophie Patey und dem Oboisten Nicolas Cock-Vassiliou bei Donata Elschenbroich privat, Gesprächskonzert mit der Pianistin Angelika Nebel und der Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle im Teehaus Chá Dào. Zwischen den Lockdowns – die kurze beglückende Wiedereröffnung des Jüdischen Museums mit Mirjam Wenzel. Und überraschend: der Deutsche Buchpreis an die deutsch-französisch schreibende Autorin Anne Weber für ihr exzellentes Buch „Annette, Ein Heldinnenepos“. Tiefpunkt dann die leeren Hallen der internationalen Frankfurter Buchmesse wie auch die Paulskirche zur Verleihung des Friedenspreises, wohin der in den USA lebende Autor Amartya Sen virtuell zugeschaltet wurde. Was das für die Zukunft bedeutet? „Eines wissen wir ganz genau: Wir wissen nicht, was auf uns zukommt“, sagt Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Und der in Frankfurt und Wien dozierende Trend- und Zukunftsguru Matthias Horx meint, unsere Zukunft hänge vor allem davon ab, ob wir in der Lage seien, intelligente Städte zu gestalten, die „nicht nur aus Mauern und Straßen bestehen, sondern aus den Beziehungen zwischen Menschen”. Dabei gehe es um die Frage, wie smart urbane Lebensformen nicht nur technisch, sondern auch kulturell werden können. Noch haben wir die Chance, darauf Einfluss zu nehmen, mit und ohne Virus, real und virtuell.

Konzert bei Donata Elschenbroich mit der Pianistin Sophie Patey und dem Oboisten Nicolas Cock-Vassiliou; Foto: Petra Kammann

Herausragendes Pandemie-Jahr?

Von Erhard Metz

Gefragt nach einem herausragenden Erlebnis in der Pandemie-Zeit? Gab es nicht, weder im Positiven noch im Negativen. Aber es war kein Jahr wie so manch anderes, sondern ein sehr besonderes. Es gab – vor allem in Zeiten einschneidenderer Einschränkungen – einen Gewinn an Zeit: Zeit zu einem bewussteren Atmen, Lauschen, Hinhören, Hinsehen, Fühlen, Erfahren, Erkennen; Zeit für eine vertiefte Beschäftigung mit Grundsatzfragen der Menschheit wie der Evolution mit dem ihr für religiöse Menschen zugrunde liegenden Akt der Schöpfung. Sind die etwa gut 3.000 bekannte Arten umfassenden Viren – infektiöse organische, sich als Vironen extrazellulär verbreitende, nur in Wirtszellen replikationsfähige, aber generell evolutionsfähige Strukturen – zwar nicht Lebewesen, aber Bestandteil dieser Schöpfung? Wie kann es sein, dass diese im Schnitt ein zehntausendstel Millimeter kleinen Corona-Viren die Menschheit global mit Elend und Tod überziehen? Grundsätzliche wie spezifische philosophische und theologische Fragen wie die der Theozidee stellen sich ein. Und: Wieso haben Wissenschaft und Politik nicht auf die damalige Studie des Robert Koch-Instituts „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ mit dem Szenario „Pandemie durch Virus Modi-Sars“ (Anhang 4, S. 55ff) reagiert, die die heutige Pandemie bereits in verblüffender Weise oft bis in Details hinein vorwegnimmt?

Gefragt nach einem hoffnungsvollen Ausblick auf das Jahr 2021? Nicht infiziert werden; auf Impfung setzen; vermutlich vergeblich auf Vernunft beim heute unvernünftigen Teil der Bevölkerung hoffen. Und: endlich wieder einmal Oper dort erleben, wo allein sie hingehört, also im Opernhaus. Händel und Mozart, Verdi und Puccini, Wagner und Strauss.

Medizinisches 3D-Modell, das sich unter einer Creative-Commons-Lizenz verwenden lässt, zu finden auf Wikipedia

„Die Hoffnung hilft uns leben“. Goethe

Von Renate Feyerbacher

Kulturell mitreißend fing das Jahr mit einer interessanten „Tristan und Isolde“ – Aufführung und einer außergewöhnlichen Inszenierung (Jan Bosse) von  „Jedermann (stirbt)“  Autor Ferdinand Schmalz im Schauspiel an. Die BERLINALE im Februar bescherte den einen und andern Höhepunkt.

Endlich hatten wir Karten für  Bayreuth – fiel  jedoch aus. Ein Fernsehhöhepunkt war Christof Loys „Cosi fan tutte“ in Salzburg mit großartigen Sängerinnen und Sängern, darunter Johannes Martin Kränzle und „Elektra“ mit Tanja Ariane Baumgartner aus dem Frankfurter Opern-Ensemble.

Hingerissen war ich von dem Gastauftritt des „Stegreiforchesters“ in der Alten Oper. Und endlich gab es wieder den Solti-Dirigentenwettbewerb, den die in Shanghai geborene, in Neuseeland aufgewachsene Tianyi Lu gewann.

Die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums im Oktober ist mein Jahresfavorit: gelungene Architektur und überzeugendes Ausstellungskonzept.

„Kultur total“ erhoffe ich für 2021 und mehr gesellschaftlichen Respekt und Achtung der Menschenrechte und privat wieder mehr Nähe zur Familie und zu Freunden. „Die Hoffnung hilft uns leben“. (Goethe)

Die in Neuseeland aufgewachsene und in Shanghai geborene Dirigentin Tianyi Lu; Foto: Tibor-Florestan Pluto / Alte Oper

„Sieh, das Gute liegt so nah“ – wie Goethes Rat uns durch die Krise half

Von Hans-Bernd Heier

Als im Frühjahr die Corona-Pandemie mit voller Wucht auch zu uns rüber schwappte, beschloss die Bundesregierung weitsichtig ein restriktives Maßnahmenpaket, das jeden von uns betraf und wie ich es im Nachkriegs-Deutschland noch nicht erlebt habe. Viele Vorhaben und Pläne wurden von einem Tag auf den nächsten total über den Haufen geworfen, z. B. gebuchte oder geplante Reisen, Besuche von Konzerten, Theatern und Museen etc. Doch statt zu jammern, beschlossen meine Frau Gisela und ich, – getreu nach Goethes abgewandeltem Zitat: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ – unsere nähere Umgebung neu- bzw. wiederzuentdecken.

Und wir waren erstaunt, was wir in unserem Umfeld alles noch nicht bzw. lange nicht mehr gesehen hatten, wie: Offenbachs attraktiven Wetterpark, ein Freilichtmuseum mit Wetterphänomenen zum Anfassen oder Eppstein – die „Perle der Nassauischen Schweiz“ und Stadt der „Tempel“ oder den vielseitigen Skulpturenweg vom „Faulborn“ in Bad Weilbach vorbei an der Wickerer Warte bis zum grandiosen „Eisenbaum“ oder Hofheims Hausberg, den schönen bewaldeten Kapellenberg, mit „Blauem Haus“, Bergkapelle und „Historischem Rundweg“.

Für 2021 wünschen wir uns sehnlichst, dass das Impfserum rasch wirkt, schnell in ausreichender Menge verimpft werden kann und möglichst viele auch die Chance nutzen. Natürlich hoffen wir, die gebuchten oder geplanten Reisen nachholen zu können und unser in Vietnam lebender Sohn mit Familie, die wir eineinhalb Jahre nicht gesehen haben, uns besuchen kann. Aber wir planen auch, unsere reizvollen Entdeckungstouren in die nähere Umgebung fortzusetzen.

Eingang zum „Blauen Haus“ auf dem Hausberg Hofheims; Foto: Hans-Bernd Heier

Denken und Fühlen einer ganzen Generation

Von Simone Hamm

Leif Randt hat das Denken und Fühlen einer ganzen Generation in „Allegro Pastell“ knapp und lakonisch auf den Punkt gebracht. Einen „gegenwärtigeren“ Roman kenne ich nicht. Die Schriftstellerin Tanja hat eine penibel austarierte Fernbeziehung zu dem Webdesigner Jerome. Was sie erleben, wird unter den Gesichtspunkt betrachtet, ob man es bei Telegramm oder Insta posten kann.

Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Permanent beobachten die beiden sich selbst. Jerome hat sich ins kleinbürgerliche Maintal zurückgezogen, Tanja lebt in Berlin, das – mit den coolen Typen aus Werbung und Medien in den Bars und Clubs und den Ethnofoodrestaurants – den idealen Hintergrund für eine Welt bietet, in der Accessoires und Codes großes Gewicht haben.

Ununterbrochen befragen die beiden ihre Gefühle in diesem tiefgründigen Roman, der leicht und ironisch geschrieben ist, pastellfarben eben.

Wird 2021 grauschwarz bleiben oder pastellfarben werden? Hoffen wir Letzteres.

Endlich Klarheit ?

Von Uwe Kammann

„Endlich Klarheit“: Das war die merk- und denkwürdigste Formel aus dem Mund der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig im verflossenen Jahr. Denn mit diesem Lob für den nun formellen Denkmalschutz für die lange Glasfront der Städtischen Bühnen mitsamt der im Foyer schwebenden Metallwolken kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Pläne beerdigen, die sie vorher selbst mit geschmiedet hatte.
Im frühen Sommer noch hatte sie enthusiastisch die Vision einer Kulturmeile mit einem Opernneubau zwischen Wallanlage und Neuer Mainzer Straße und einem jederzeit offenen neuen Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz vorgestellt.
Und nun, im Dezember, ist das alles verriegelt durch eine Besitzstandsfestschreibung, die einen mäßig attraktiven Längsquader aus den 60er Jahren am ohnehin nur mäßig anziehenden Platz gegenüber einem traurig verbunkerten Bankenturm für sakrosankt erklärt. Damit dürften alle höherfliegenden Pläne für Theater und Oper zu Makulatur werden. Ohne jede Not wurde eine schwere Hypothek aufgetürmt, wurde potentielle Architekten–Innovationskraft schon im Ansatz gefesselt. Nicht mehr die Phantasie kommt an die Macht, nicht mehr die Politik entscheidet über die Zukunft der Städtischen Bühnen. Sondern eine knöcherne Behörde in Wiesbaden beendet die Debatte mit einem Eisernen Vorhang aus Glas. Das Trauerspiel des Jahres. Ob jemand 2021 an einem anderen Stück schreibt? Wie sagte noch Marcel Reich-Ranicki stets am Ende des Literarischen Quartetts: „Der Vorhang zu und alle Fragen offen“…

Das gemeinsame Foyer für Schauspielhaus und Oper, Foto: Uwe Kammann

 

Meldung über „Wortmeldungen“ – Gewinnerin des Literaturpreises der Crespo Foundation ist Kathrin Röggla

2020, November 17.

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Der Literaturpreis für kritische Kurztexte, die in der Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen den Nerv der Zeit treffen, wird von der Crespo Foundation ausgelobt. Er ist mit 35.000 Euro dotiert und wird jährlich für herausragende literarische Kurztexte verliehen. Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis soll junge Autor*innen motivieren, sich mit dem Thema des Gewinner*innentextes auseinanderzusetzen und eine eigene literarische Position zu formulieren.

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„Warten auf den Doktor“ – Cartoons von BeCK

2020, November 5.

Lustige Medizin gegen den November-Blues und Corona-Stimmungstief

Von Hans-Bernd Heier

Der November ist der Monat der traurigen Gedenktage. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, der an die an die Millionen gefallener deutscher Soldaten der beiden Weltkriege mahnt, gefolgt vom Totensonntag. Passend zu diesen bedrückenden Mahn- und Erinnerungstagen ist häufig das Wetter: Im November wechseln sich Regen und Nebel ab. Dazu kommen noch Herbststürme und bisweilen auch die ersten nassen Schneeflocken – in den letzten Jahre allerdings seltener!

Beck1©Mabuse-Verlag

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„Sterben im Sommer“ – Zsuzsa Bánks langer Abschied vom Vater 

2020, November 4.

Zwischen Sommer und Sommer – Die lange Reise zum letzten Abschied 

Der weite Erinnerungsraum der Autorin

Von Petra Kammann

Zsuzsa Bánk bei ihrer Lesung in der Frankfurter Katharinenkirche während des Open Books-Festivals, Foto: Petra Kammann

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Beitrag zum Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ in Neu-Isenburg

2020, Oktober 26.

Der Film Das Mädchen Rosemarie im Iseborjer Kinno 

von Hannelore Kaus-Schwoerer

Zur Begrüßung in der Isenburger Hugenottenhalle gab Theo van Dieken vom Team der Kulturinitiative Iseborjer Kinno den 80 Anwesenden eine Einführung in den Film Das Mädchen Rosemarie (1958).

Der Film beschreibe Leben und Tod der Frankfurter Prostituierten Rosemarie Nitribitt in der Zeit des Wirtschaftswunders im Nachkriegsdeutschland als Satire, in der vor allem ihre aus Wirtschaft und Politik bestehende männliche Klientel in den Fokus genommen werde. Er sei ein Spiegelbild der durch Doppelmoral geprägten damaligen Bundesrepublik Deutschland.

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Das neue Jüdische Museum ist eröffnet!

2020, Oktober 21.

Herzlich Willkommen! Offen ist das Haus…

Das alte Haus steckt voller Geschichten und das neue schreibt an einer neuen Geschichte: „Wir sind jetzt!“…

Erste Einblicke von Petra Kammann

Die strahlende Hausherrin: Prof. Dr. Mirjam Wenzel

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OPEN BOOKS, das Lesefest der Stadt zur Frankfurter Buchmesse

2020, Oktober 19.

Frankfurt hat gelesen – trotz Pandemie 

Die „kleine Buchmesse vor Ort“ mit einem abwechslungsreichen Programm

OPEN BOOKS, das Lesefest der Stadt zur Frankfurter Buchmesse, ging gestern nach fünf erfolgreichen Tagen zu Ende. Die Botschaft des Festivals, dass unter klar definierten Regularien Lesungen auch vor Publikum stattfinden können, wurde angenommen. „Das Publikum war begeistert und dankbar. Trotz Coronaauflagen hat das Lesefest OPEN BOOKS Festivalsog erzeugt und sich seine schöne Stimmung bewahrt. Darüber sind wir stolz und glücklich“, so Dr. Sonja Vandenrath, die Leiterin von OPEN BOOKS.

Zu Gast in der Katharinenkirche: Die Leiterin von OPEN BOOKS, Sonja Vandenrath, begrüßt die Gäste; Foto: Petra Kammann

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Sonderausstellung „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus abstellen“ in der Bildungsstätte Anne Frank

2020, Oktober 16.

Menschen-Zoos, ideologische Kopfgeburten und Rassismus

von Renate Feyerbacher

Die erste deutsche Kolonialausstellung fand im Sommer 1896 in Berlin statt. Gemeinsam mit 105 anderen Menschen, Kindern, Frauen und Männern, und einer Vielzahl geraubter Kunstwerke, war Kwelle Ndumbe aus Kamerun als Ausstellungsobjekt nach Berlin verschifft worden. Zwei Millionen Menschen strömten damals in den Treptower Park, wo sie etwa ein halbes Jahr lang die Menschen aus Afrika begaffen konnten. Aus allen deutschen Kolonien Afrikas, aus Kamerun, Togo, Tansania, Burundi und Ruanda wie aus Ozeanien und Papua-Neuguinea wurden Menschen zu Völkerschauen nach Deutschland verschleppt.

Kwelle Ndumbe, Zeichnung: Lena Ziyal, Foto: Renate Feyerbacher

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Deutscher Buchpreis – Finale: Anne Weber bekommt mit „Heldinnenepos“ den Deutschen Buchpreis 2020

2020, Oktober 12.

Vive le courage, Vive la liberté und Vive la parole! Es lebe der Mut, die Freiheit und das Wort!

Buchpreisgewinnerin ist Anne Weber 

von Petra Kammann

„Die Kraft von Anne Webers Erzählung kann sich mit der Kraft ihrer Heldin“, einer Resistance-Kämpferin, messen. Es sei „atemberaubend, wie frisch hier die alte Form des Epos klingt und mit welcher Leichtigkeit Weber die Lebensgeschichte der französischen Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir zu einem Roman über Mut, Widerstandskraft und den Kampf um Freiheit verdichtet“, heißt es in der Jurybegründung zum Deutschen Buchpreis 2020.

Preisträgerin des deutschen Buchpreises 2020: Anne Weber für „Heldinnenepos“, Foto: Petra Kammann

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