Alle Artikel zu Musik
2025, Dezember 1.
FOTO-IMPRESSIONEN
Von Barbara Walzer
Am ersten Advent hatte der Bund Bildender Künstler (BBK) zu einer Konzertmatinee mit der Pianistin Prof. Angelika Nebel – in Frankfurt weiß Gott keine Unbekannte – in die Ausstellungsräume der Hanauer Landstraße eingeladen. Passend zu den ausgestellten Werken „Gay – heiter fröhlich“ bot die Pianistin ein ansprechendes Programm zwischen Klassik und Romantik und sagte in ihrer Eingangsrede: „Zur Lebensfreude gehört der Tanz!“ Doch was wäre der Tanz ohne die entsprechende Musik? Die seit langem in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer fand die entsprechenden Bilder zu der besonderen musikalischen Veranstaltung…

Die in Frankfurt lebende, renommierte Pianistin Prof. Angelika Nebel in den Ausstellungsräumen des Frankfurter BBK
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kunstszene Frankfurt/Offenbach, Musik, Tanz | Kommentare deaktiviert für Heiter-fröhliche Adventsmatinee in der Galerie des BBK
2025, November 30.
Eine fast barocke Pracht – 24 erleuchtete Fenster
Ab dem 1. Dezember wird mit Anbruch der Dunkelheit bis zum 24. Dezember allabendlich das barocke Holzhausen-Wasserschlösschen mit märchenhaften Silhouettenmotiven erstrahlen…

Adventsbeleuchtung des Holzhausenschlösschens, Foto: Alexander P. Englert
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Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Musik | Kommentare deaktiviert für Lichtspendender Adventskalender am Holzhausenschlösschen
2025, November 25.
Die dunkle Nacht der Frauen
von Simone Hamm
Akkram Khans Choreografie „Thikra: Night of Remembering“ auf Einladung von tanz.köln an der Bühnen der Stadt Köln

Szenenbild aus: „Thikra: Night of Remembering“ Akkram Khan, Foto:© Maxime Dos / Tanz Köln
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2025, November 21.
Poetische und musikalische Kapriolen
Von Petra Kammann
Was für ein gelungenes Zusammenspiel der jungen Pianistin Maria Pia Vetro und der kenntnisreichen Musik- und Literaturwissenschaftlerin Ulrike Kienzle unter dem Thema „Wenn die ganze Welt Jean Paul läse!“, das im Arkadensaal von Romantik-Museum und Goethe-Haus stattfand. Der Zitatgeber Robert Schumann hatte seinen Jean Paul gelesen und sich von der Lektüre seiner Romane Siebenkäs und Flegeljahre zu den schillernden Kompositionen Blumenstück und Papillons inspirieren lassen. Weniger bekannt ist sicher der Klavierzyklus des ungarischen Komponisten Stephen Heller zum Siebenkäs und noch viel weniger die ‚Jeanpauliana‘ von Hugo Riemann für das Pianoforte zum Roman Flegeljahre, das die brillante Pianistin Vetro zu Gehör brachte. Eine echte Entdeckung!

Musikalisch-literarischer Dialog zwischen der Pianistin Maria Pia Vetro und der Musik- und Literaturwissenschaftlerin Ulrike Kienzle, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Deutsches Romantik-Museum Frankfurt, Goethe-Museum Frankfurt, Kultur Frankfurt, Musik | Kommentare deaktiviert für „Wenn die ganze Welt Jean Paul läse!“ zum 200. Todestag des Dichters aus Wunsiedel im Frankfurter Goethe-Haus
2025, November 20.
Die Akademie beschwört am Gründungstag das Vermächtnis des Welt-Musikers Pablo Casals
Von Uwe Kammann
Mit einem Festakt würdigte die Kronberg Academy am 16. November den Gründungstag der UNESCO vor genau 80 Jahren. Sie verband bei dieser Gedenkveranstaltung einen vorangehenden Gesprächspart mit einem nachfolgenden Konzert junger Studenten, das der künstlerische Leiter der Akademie, Friedemann Eichhorn, zusammengestellt hatte und in seinen Grundgedanken dem Publikum vorstellte. FeuilletonFrankfurt durfte die Veranstaltung begleiten.

v.l.n.r.: Begrüßung durch Raimund Trenkler, Jörg Süßenbach, Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto, Dr. Christine Volkmann, Prof. Dr. Christoph Wulf, Foto: Petra Kammann
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2025, November 18.
Der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Müller-BBM und Fraunhofer IDMT sei Dank
Von Petra Kammann
Der Intendant der Alten Oper Dr. Markus Fein hat einen ausgewählten Kreis zu einem Expertengespräch, einer Pressekonferenz, zu einem zwischen Bach und Liszt schillernden, nicht öffentlichen Konzert und einer ersten öffentlichen Testaufzeichnung in den Mozart-Saal eingeladen, außerdem passend zum Ort den brillanten Pianisten Kit Armstrong als engagierten Botschafter für eine maßgeschneiderte innovative Raumakustik. Für ihn ist die Beschäftigung mit der Musik nämlich nicht allein in enger Beziehung zu anderen Künsten zu sehen, sondern ebenso zu Naturwissenschaften und Mathematik. Auch ist er mit den Potenzialen neuer Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) so sehr vertraut, dass er im Mozart-Saal mit den gestandenen Akustikerexperten neben den Kostproben seiner Klavierkunst auch ein kompetentes Gespräch führen konnte.

Der experimentierfreudige Pianist Kit Armstrong und Christoph Sladeczek, Gruppenleiter Smart Acoustic Solutions am Fraunhofer IDMT, beim ersten öffentlichen akustischen Test im Mozart-Saal, Foto: Petra Kammann
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2025, November 17.
Fliegende Pirouetten, rhythmisches Steppen
Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga zeigen am Tanzhaus nrw ihre sehr eigenwillige Interpretationen von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Sie unterlaufen die Erwartungen des Publikums an die getanzte Version dieses Barockjuwels von der ersten Minute an.

Nassim Baddag, José Paulo dos Santos, Bostjan Antoncic, Foto Anne Van Aerschot
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Musik, Tanz | Kommentare deaktiviert für Eine grandiose Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten“
2025, November 11.
Gedenken in der Paulskirche und anderswo
Wahrnehmungen eines Besuchers
Am 9. November 2025 fand in der Frankfurter Paulskirche eine zentrale Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht von 1938 statt. Die Stadt Frankfurt gedachte damit der nationalsozialistischen Gewalt gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 entlud. Damals wurden Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört und über 10.000 Menschen verhaftet und in Konzentrationslager deportiert. Im Namen der Stadt Frankfurt eröffnete OB Mike Josef (SPD) die Veranstaltung. Rachel Heuberger, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, sprach ein bewegendes Grußwort. Und unter dem Titel „Erinnerungskultur heute und Erinnerungsarbeit in der digitalen Welt“ diskutierten junge Vertreter:innen der Projektgruppen „Synagoge Unterlindau“ und „Jüdischer Friedhof Bockenheim“, moderiert von Pola Sarah Nathusius. Einfühlsam wurde die Veranstaltung musikalisch vom Trio Delyria begleitet.

Die Max-Beckmann-Schule in Frankfurt-Bockenheim hat sich intensiv mit dem 9. November befasst, Foto: Max-Beckmann-Schule
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2025, Oktober 27.
Drei orchestral instrumentierte Musikerporträts
Von Petra Kammann
Ein dreiteiliges Konzert in der Alten Oper Frankfurt führte dem begeisterten Publikum vor Aug und Ohr, wie unterschiedlich zwei männliche Komponisten wie Camille Saint-Saëns (1835-1921) und Richard Strauss (1864-1949) und eine bislang kaum wahrgenommene französische Komponistin Mel Bonis (1858-1937) ihre Erfahrungen in Orchestermusik umgesetzt haben. Erstmals trat unter der Leitung des brillanten Dirigenten Thomas Guggeis, GMD des Opern- und Museumsorchesters, zudem auch die renommierte österreichische Meistercellistin Julia Hagen in Frankfurt auf.

Gelungenes Zusammenspiel zwischen dem Museumsorchester und der Cellistin Julia Hagen, Foto: Petra Kammann
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Alte Oper, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Das zweite Konzert des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters in der Alten Oper mit Bonis, Saint-Saëns und Strauss
2025, Oktober 21.
Immer wieder neue Anstöße: Was bedeutet Frieden?
Von Petra Kammann
Bescheiden hat 1950 alles angefangen mit der Verleihung des Preises an den Schriftsteller, Lektor und im norwegischen Exil lebenden jüdischen Verleger Max Tau. Und doch hat der Auftakt anspruchsvolle Maßstäbe gesetzt. Die Verleihung des Friedenspreises schon im Jahr danach in der damals nur notdürftig wieder aufgebauten Frankfurter Paulskirche bildet seither traditionell den Höhepunkt und Abschluss der Frankfurter Buchmesse. Inzwischen wird der renommierte Friedenspreis des Deutschen Buchhandels mit 25.000 Euro dotiert und erfährt viel mediale Aufmerksamkeit. Worum geht es inzwischen? Um Frieden oder Krieg? Stehen wir an einem Wendepunkt der Geschichte?

Die Anfänge des Friedenspreises in einer Ausstellung auf der Buchmesse 2009, Foto: Petra Kammann
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