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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Musik

Andreas Scholl singt für Kloster Eberbach

2021, Januar 15.

Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördern

Kloster Eberbach bin ich tief verbunden. Als Kind schon habe ich dort oft mit den „Kiedricher Chorbuben“ gesungen und durfte im Alter von 18 Jahren als Statist bei den Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ mitwirken. Der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser historischen Anlage liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, wenn auch Sie das Kloster unterstützen.“, sagt Countertenor Andreas Scholl über das Zisterzienserkloster. Der großartige Sänger Andreas Scholl hat einen kleinen, musikalischen Film für Sie aufgenommen, um damit eine besondere Spendenkampagne zu unterstützen.

Botschafter der Rheingau-Kultur: der Countertenor Andreas Scholl, Fotos: Petra Kammann

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„Studio-Konzerte im Westend“ mit der Pianistin Angelika Nebel

2021, Januar 12.

Einmal Corona vergessen, Musik direkt erleben und die Seele in Schwingung bringen

Prof. Angelika Nebel in ihrem Studio in der Friedrichstraße; alle Fotos: Petra Kammann

Seit dem vergangenen Frühjahr wurde die Welt in Atem gehalten. Etliche Konzerte fielen aus. Ausübenden Musikern brachen nicht nur die Einnahmen weg, sondern auch das Publikum. Welche Konsequenzen hat daraus die Frankfurter Pianistin Prof. Angelika Nebel gezogen?  Ab Juni lud sie zunächst Freunde in ihr Studio im Westend ein, sechs an der Zahl. Ob der hohen Nachfrage zog sie sodann ins benachbarte Teehaus Chá Dào um, wo die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Der erneute und verschärfte Lockdown warf sie wieder auf ihr Studio zurück, ließ dann nur noch zwei Personen zu und zuletzt gar nur noch eine. Da stellte sich für Petra Kammann die  Frage: Kann eine Person überhaupt ein Publikum, das qua Definition immer aus vielen besteht, ersetzen?

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Ein virtuelles ‚Jauchzet, Frohlocket‘ mit dem Frankfurter Cäcilienchor zum Weihnachtsfest

2020, Dezember 24.

Der Frankfurter Cäcilienchor ist etwas Besonderes. Gegründet 1818, zählt er zu den ältesten und traditionsreichsten Oratorienchören Deutschlands. 2018 feierte er sein 200-jähriges Bestehen mit interessanten Auftritten und Konzerten an außergewöhnlichen Orten. Wie jedes Jahr hätte auch am Samstag vor dem 4. Advent ein traditionelles Weihnachtskonzert in der Sachsenhäuser Dreikönigskirche stattgefunden, ein anderes in der Alten Oper. Doch wegen Corona sollte es nicht sein. Aber deswegen geben die Cäcilien nicht auf. Nun stellen sie ihren Gesang virtuell vor…

Weihnachtskonzerts des Cäcoilienchors in der Dreikönigskirche mit dem Leiter Christian Kabitz (Mitte), Foto: Petra Kammann

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Premiere an der Oper Frankfurt vor dem erneuten Lockdown – La Serva Padrona / Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi

2020, Oktober 30.

Verführungskraft einer Haushälterin – Mitgefühl im Schmerz

Von Renate Feyerbacher; Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Plakat auf der Litfasssäule, Foto: Renate Feyerbacher

Zum 5. Mal, davon zum 4. Mal unter der Intendanz von Bernd Loebe, wurde von den Journalistinnen und – journalisten der Fachzeitschrift Opernwelt das Opernhaus Frankfurt zu gleichen Teilen mit dem Grand Théâtre de Genève zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt.

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Robert Schumann-Abend im Frankfurter Teehaus Chá Dào -China Tea & Art

2020, Oktober 27.

Zeit für Kammermusik: Leise, aphoristisch, heiter, introspektiv und voller Nachhall

Schumanns „Kinderszenen“ und „Waldszenen“ – Ein Gesprächskonzert mit der Privatdozentin und Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle und der Pianistin und Professorin Angelika Nebel

Von Petra Kammann

Die Pianistin Prof. Angelika Nebel und Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Kienzle im Gespräch über Robert Schumann; Fotos: Petra Kammann

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Der 9. Internationale Dirigentenwettbewerb Sir Geog Solti in der Alten Oper Frankfurt

2020, Oktober 22.

Drei unterschiedliche Finalisten:

Tianyi Lu – temperamentvoll, Johannes Zahl –ruhig, Gábor Hontvári – körperbetont

von Renate Feyerbacher

Nach welchen Kriterien wird ein Dirigent, eine Dirigentin beurteilt? Ist es die Schlagtechnik, die Körpersprache, die Ausstrahlung, die Persönlichkeit? Wahrscheinlich muss es eine Mischung von allem sein. Die Musiker müssen zum Beispiel die Bewegungen des Dirigierenden eindeutig verstehen können. Wichtig ist zu wissen, wie die einzelnen Musikgruppen reagieren. So brauchen die Bläser Zeit ebenso die Harfinisten*innen.

Die in Neuseeland aufgewachsene und in Shanghai geborene Dirigentin Tianyi Lu; Foto: Tibor-Florestan Pluto / Alte Oper

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Kammermusik der Solist*innen der Kronberg Academy in der Alten Oper

2020, Oktober 12.

Ein Zusammenspiel: Allein und Miteinander

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit der Kronberg Academy

Von Petra Kammann

Kleine Besetzung im Großen Saal: Drei Dozenten und Alumni der Kronberg Academy (Vilde Frang, Violine, Nils Mönkemeyer, Viola, Claudio Bohórquez, Violoncello) und fünf Studenten (Joninan Ilias Kadesha, Violine, Seiji Okamoto, Violine, Karolina Errera, Viola) der Kronberg sowie der Pianist Michail Lifits, spielten ungewöhnlich ausdrucksvoll Kammermusik von Johannes Brahms, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Shostakovich und Hugo Wolf im Großen Saal der Alten Oper.

Ein Konzert von Studenten und Alumni der Kronberg Academy in der Alten OperFrankfurt ; v.l.n.r.: Joninan Ilias Kadesha, Seiji Okamoto, Karolina Errera, Julia Hagen (Violoncello), Michail Lifits (Piano), Foto: © Lutz Sternstein /Kronberg Academy

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Zukunft der Städtischen Bühnen: eine Echternacher Springprozession

2020, Oktober 4.

Umdenken, Neudenken, Nachdenken

Die Diskussion um Sanierung/Abriss/Neubau/Rekonstruktion der Theaterdoppelanlage bietet eine große Chance

Von Uwe Kammann

Eine Ikone: Das Düsseldorfer Schauspielhaus von Bernhard Pfau, nun durch den Architekten Christoph Ingenhoven restauriert; Foto: Petra Kammann

Bild eins: In strahlendem Weiß beherrscht das Düsseldorfer Schauspielhaus den noch unfertigen Gustaf-Gründgens-Platz, in kontrastierender Nachbarschaft zur schlanken Hochhausikone der 50er Jahre, dem Dreischeibenhaus, und zum neuen Gegenüber, einer von Christoph Ingenhoven entworfenen, spektakulären Halb-Pyramide, deren Platz-Fassade aus lauter Hainbuchenhecken besteht, in strengen Reihen treppenförmig angeordnet.

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Hessischer Jazzpreis 2020 für Tony Lakatos

2020, September 27.

Freiheit und Leidenschaft und die unbändige Lust zu Musizieren

von Renate Feyerbacher

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das seit 1991 die Jazzmusik und seine Musiker und Musikerinnen mit einem Preis ehrt, verleiht ihn in diesem Jahr an Tony Lakatos, seit 1993 Saxofonist bei der hr-Bigband, die er 2021 vorzeitig verlassen wird. Lakatos freut sich über diesen Preis, den er am Sonntag, den 27. September im Frankfurter Dr. Hoch’s Konservatorium im Rahmen eines Konzerts entgegennehmen wird. Eine Ehrung, die dieser bedeutende Musiker schon lange verdient hat.

Tony Lakatos; Foto: Gert Richter  Weiterlesen

Anne Teresa de Keersmaeker schafft eine eigene Choreografie für das Kolumba Museum

2020, September 17.

von Simone Hamm

Das schönste Museum in Köln ist das „Kolumba“, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Der Schweizer Architekt und Pritzker-Preisträger Peter Zumthor hat darin die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumbus in seinen Neubau aus Backstein ebenso integriert wie die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1949) mit Sakramentskapelle (1956), erbaut nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Das Haus steckt voller Überraschungen…

„Dark Red“ – eine eigene Choreographie für das Kolumba von Anne Teresa de Keersmaeker, Foto: Anne von Aerschot 

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