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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Musik

Kammermusik der Solist*innen der Kronberg Academy in der Alten Oper

2020, Oktober 12.

Ein Zusammenspiel: Allein und Miteinander

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit der Kronberg Academy

Von Petra Kammann

Kleine Besetzung im Großen Saal: Drei Dozenten und Alumni der Kronberg Academy (Vilde Frang, Violine, Nils Mönkemeyer, Viola, Claudio Bohórquez, Violoncello) und fünf Studenten (Joninan Ilias Kadesha, Violine, Seiji Okamoto, Violine, Karolina Errera, Viola) der Kronberg sowie der Pianist Michail Lifits, spielten ungewöhnlich ausdrucksvoll Kammermusik von Johannes Brahms, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Shostakovich und Hugo Wolf im Großen Saal der Alten Oper.

Ein Konzert von Studenten und Alumni der Kronberg Academy in der Alten OperFrankfurt ; v.l.n.r.: Joninan Ilias Kadesha, Seiji Okamoto, Karolina Errera, Julia Hagen (Violoncello), Michail Lifits (Piano), Foto: © Lutz Sternstein /Kronberg Academy

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Zukunft der Städtischen Bühnen: eine Echternacher Springprozession

2020, Oktober 4.

Umdenken, Neudenken, Nachdenken

Die Diskussion um Sanierung/Abriss/Neubau/Rekonstruktion der Theaterdoppelanlage bietet eine große Chance

Von Uwe Kammann

Eine Ikone: Das Düsseldorfer Schauspielhaus von Bernhard Pfau, nun durch den Architekten Christoph Ingenhoven restauriert; Foto: Petra Kammann

Bild eins: In strahlendem Weiß beherrscht das Düsseldorfer Schauspielhaus den noch unfertigen Gustaf-Gründgens-Platz, in kontrastierender Nachbarschaft zur schlanken Hochhausikone der 50er Jahre, dem Dreischeibenhaus, und zum neuen Gegenüber, einer von Christoph Ingenhoven entworfenen, spektakulären Halb-Pyramide, deren Platz-Fassade aus lauter Hainbuchenhecken besteht, in strengen Reihen treppenförmig angeordnet.

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Hessischer Jazzpreis 2020 für Tony Lakatos

2020, September 27.

Freiheit und Leidenschaft und die unbändige Lust zu Musizieren

von Renate Feyerbacher

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das seit 1991 die Jazzmusik und seine Musiker und Musikerinnen mit einem Preis ehrt, verleiht ihn in diesem Jahr an Tony Lakatos, seit 1993 Saxofonist bei der hr-Bigband, die er 2021 vorzeitig verlassen wird. Lakatos freut sich über diesen Preis, den er am Sonntag, den 27. September im Frankfurter Dr. Hoch’s Konservatorium im Rahmen eines Konzerts entgegennehmen wird. Eine Ehrung, die dieser bedeutende Musiker schon lange verdient hat.

Tony Lakatos; Foto: Gert Richter  Weiterlesen

Anne Teresa de Keersmaeker schafft eine eigene Choreografie für das Kolumba Museum

2020, September 17.

von Simone Hamm

Das schönste Museum in Köln ist das „Kolumba“, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Der Schweizer Architekt und Pritzker-Preisträger Peter Zumthor hat darin die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumbus in seinen Neubau aus Backstein ebenso integriert wie die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1949) mit Sakramentskapelle (1956), erbaut nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Das Haus steckt voller Überraschungen…

„Dark Red“ – eine eigene Choreographie für das Kolumba von Anne Teresa de Keersmaeker, Foto: Anne von Aerschot 

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Neue Erfahrung: Plein Air-Musik – Hören, Singen, Summen und die Seele baumeln lassen

2020, September 14.

Dezentral: Plein Air-Musik in der Nachbarschaft – Hören, singen, summen und die Seele baumeln lassen

Von Petra Kammann

Seit der Spargel- und Erdbeerenzeit im Dichterviertel war es schon zu einer lieben Tradition geworden. Denn am Vormittag jobbte die Cellistin Anna-Lena Perenthaler am dortigen Spargelstand und machte sich nebenbei neue Freunde. Wurde sie nun Spargelverkäuferin? Dabei war sie doch mit dem Quartett „Salut Salon“ vor dem Lockdown schon zu Konzertauftritten durch die Welt gereist. Doch dann gingen ihr von heut auf morgen um die 100 Aufträge verloren…

Optimistisch und ideenreich – die Cellistin Anna-Lena Perenthaler; Alle Fotos: Petra Kammann

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Geteilte Momente en plein air – Musik auf der Straße. Ein Intermezzo

2020, August 22.

„Musique dans la rue“ heißt es im Festivalsommer in Aix-en-Provence auch im Pandemiejahr 2020. Und wie sieht es woanders aus? Ein kleines Beispiel: In der südbretonischen Stadt Vannes wird  an einem publikumsstarken Marktsamstag auch die Livemusik zur Attraktion.

Impressionen von Petra Kammann

Im Schatten der Kathedrale: die Cellist*innen lassen sich nicht entmutigen, Fotos: Petra Kammann

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100 Jahre Salzburger Festspiele mit zwei Frankfurter Sänger-Künstlern

2020, August 11.

Ein Bericht von Renate Feyerbacher

Schlussapplaus: Salzburger Festspiele 2020/Wolfgang Amadeus Mozart/Cosí fan tutte/Premiere am 2. August 2020/Musikalische Leitung:Joana Mallwitz/Regie:Christof LoyBogdan Volkov (Ferrando), Ensemble © SF / Marco Borrelli

Fast auf den Tag genau, am 22. August 1920, begannen vor 100 Jahren in Salzburg die Festspiele mit Hofmannsthals „Jedermann – das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ vor dem Dom. Es war keine Uraufführung, die hatte bereits 1911 im Berliner Zirkus Schumann – heute steht dort der Friedrichstadtpalast – stattgefunden.

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Synthesis: Eine experimentelle Musik-Zusammenarbeit zwischen dem Schlagzeuger Philipp Danzeisen und dem Elektronik-Musiker hÄK alias Bernd Norbert Würtz

2020, Juli 22.

Natürlich synthetisch und spacy

Von Petra Kammann

Der Percussionist Philipp Danzeisen, aufgewachsen in Frankfurt, arbeitet derzeit in Berlin mit dem experimentellen Sounddesigner und Komponisten Norbert Würtz,(alias hÄK) zusammen. 2019 gründete er mit ihm hÄK / Danzeisen. Auf der Suche nach einer neuen musikalischen Sprache experimentiert das Duo, Danzeisen am Schlagzeug und hÄK an modularen Synthesizer- und Diy-Schaltungen, auf dem schmalen Grat gegenseitiger Verbindungen und des Austauschs bis hin zum Unisono zwischen dem Sound des akustischen Schlagzeugs und den synthetisch produzierten Klängen. Ihr jüngstes Konzert in Berlin fand dafür viel Beifall…

Der Percussionist Philipp Danzeisen, Foto: Petra Kammann

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Städtische Bühnen, Zukunftsmodelle: ein Zwischenstand

2020, Juli 13.

Der Grundrahmen ist gezogen – Überzeugender Vorschlag von Christoph Mäckler

Eine vorläufige Bilanz von Uwe Kammann

Letzte Fragen zu den Bühnen: Auf diesen Stand brachte die FAZ Anfang der zweiten Juliwoche die Diskussion um die Sanierung, inzwischen wohl allein: den Neubau der Städtischen Bühnen. Eine Statusbeschreibung, die annimmt, dass Ende Juli die Stabsstelle Zukunft Städtische Bühnen alle Fakten zusammengetragen hat, welche erlauben, über den künftigen Standort von Schauspiel und Oper entscheiden zu können.

Noch Ende Juli soll die Entscheidung fallen; Foto: Uwe Kammann

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Open air-Soiree mit Cello solo: Bettina Kessler spielt Werke von Bach und Kodály

2020, Juli 6.

Von Erhard Metz

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – die alte sprichwörtliche Weisheit bestätigte sich unlängst wieder einmal im Park zwischen den Gästehäusern der Frankfurter Goethe-Universität. Zum vierten Mal hatten Professor Jürgen Bereiter-Hahn, Vorsitzender des Stiftungsrats der „Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität“, und die Konzertpianistin, Musikcoachin und Konzertorganisatorin Viviane Goergen zu einer musikalischen Veranstaltung eingeladen – trotz bedenklichster Wetterlage unter freiem Himmel mit dem vorgeschriebenen Abstand zwischen den Gästen, der Corona-Pandemie geschuldet. Am Ende gab der „Wettergott“ dazu seinen Segen.

Cellistin Bettina Kessler im Park der Universitätsgästehäuser Weiterlesen