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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Musik

Herzlichen Glückwunsch, lieber Emil! FeuilletonFrankfurt gratuliert dem Frankfurter Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff zu seinem 96. Geburtstag

2021, April 11.

Emil Mangelsdorff und die Freiheit der Jazz-Improvisation

Das Geburtstagsgeschenk vom Holzhausenschlösschen kommt wegen der Pandemie nun ein paar Tage später, wenn der Frühling schon weiter fortgeschritten ist, und die Besucherinnen und Besucher des Parks unter Einhaltung der Hygieneregeln ein Live-Jazz-Konzert vom Park aus erleben können und das bei freiem Eintritt. Mit den Fensterkonzerten greift die Frankfurter Bürgerstiftung unter dem Motto „Türen zu? – FENSTER AUF!“ die Idee der Balkonkonzerte des ersten Lockdowns auf. Am Montag, 3. Mai 2021 – 19.30 Uhr  spielt das Emil Mangelsdorff-Quartett & his Friends aus den beleuchteten Fenstern des Holzhausenschlösschens heraus und bringt den Holzhausenpark zum Swingen.

Der Vollblut-Musiker Emil Mangelsdorff

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Passionswoche: Matthäus-Passion mit Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion

2021, März 31.

Statt in der Alten Oper diesmal vom Osterfestival Aix-en-Provence

Es ist immer ein besonderer Höhepunkt des Jahres und eine liebgewonnene Tradition, eine Passion zur Osterzeit zu hören. Am vergangenen Samstag hätten Chor und Ensemble Pygmalion im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt unter der Leitung von Raphaël Pichon die Bach’sche Matthäuspassion aufführen sollen. Leider musste in diesem Jahr das Konzert der Bachkonzerte e.V.  mit dem Ensemble und Chor Pygmalion pandemiebedingt abgesagt werden. Ein kleiner Trost: Das Konzert wird am 2. April 2021, Karfreitag, um 19 Uhr vom Osterfestival in Aix-en-Provence als Stream auf ARTE Concert übertragen.

„Nur wer die Sehnsucht kennt“ – Ein Tschaikowski Liederprojekt – Online – an der Oper Frankfurt

2021, März 24.

Loy und Loebe: Liederprojekt des Opernregisseurs Christof Loy

von Renate Feyerbacher

Fotos: Monika Rittershaus

Christof Loy ist einer der international gefragtesten Opernregisseure, der auch im Schauspiel inszeniert. Der Frankfurter Oper, die ihm einige außergewöhnliche Inszenierungen verdankt, ist er seit Jahren eng verbunden.

Vladislav Sulimsky (Bariton) und Olesya Golovneva (Sopran)

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Die Orgel – Instrument des Jahres 2021

2021, März 18.

Sämtliche Register: Schwierig, groß, vielseitig, einzigartig, orchestral

Die lettische Organistin Iveta Apkalna beim hr Sinfonieorchester

von Renate Feyerbacher

„Die Orgel ist ohne Zweifel das größte, das kühnste und das herrlichste aller von menschlichem Geist erschaffenen Instrumente. Sie ist ein ganzes Orchester, von dem eine geschickte Hand alles verlangen, auf dem sie alles ausführen kann“. Mit diesen Worten huldigte der französische Schriftsteller Honoré de Balzac in „Histoire des Treize, La Duchesse de Langeais“ 1834, dem Instrument. Ein gängiges Zitat auch, das die Besonderheiten einiger Orgelbauer hervorheben soll. Orgelbau und Orgelmusik gehören zum „Immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ und stehen somit auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Allein in Deutschland werden etwa 50 000 Instrumente gezählt – weltweit sind deutsche Orgeln führend.

Klais-Orgel in Mainz St. Stephan, © Aus der Werkstatt Klais Bonn

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Andreas Scholl singt für Kloster Eberbach

2021, Januar 15.

Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördern

Kloster Eberbach bin ich tief verbunden. Als Kind schon habe ich dort oft mit den „Kiedricher Chorbuben“ gesungen und durfte im Alter von 18 Jahren als Statist bei den Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ mitwirken. Der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser historischen Anlage liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, wenn auch Sie das Kloster unterstützen.“, sagt Countertenor Andreas Scholl über das Zisterzienserkloster. Der großartige Sänger Andreas Scholl hat einen kleinen, musikalischen Film für Sie aufgenommen, um damit eine besondere Spendenkampagne zu unterstützen.

Botschafter der Rheingau-Kultur: der Countertenor Andreas Scholl, Fotos: Petra Kammann

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„Studio-Konzerte im Westend“ mit der Pianistin Angelika Nebel

2021, Januar 12.

Einmal Corona vergessen, Musik direkt erleben und die Seele in Schwingung bringen

Prof. Angelika Nebel in ihrem Studio in der Friedrichstraße; alle Fotos: Petra Kammann

Seit dem vergangenen Frühjahr wurde die Welt in Atem gehalten. Etliche Konzerte fielen aus. Ausübenden Musikern brachen nicht nur die Einnahmen weg, sondern auch das Publikum. Welche Konsequenzen hat daraus die Frankfurter Pianistin Prof. Angelika Nebel gezogen?  Ab Juni lud sie zunächst Freunde in ihr Studio im Westend ein, sechs an der Zahl. Ob der hohen Nachfrage zog sie sodann ins benachbarte Teehaus Chá Dào um, wo die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Der erneute und verschärfte Lockdown warf sie wieder auf ihr Studio zurück, ließ dann nur noch zwei Personen zu und zuletzt gar nur noch eine. Da stellte sich für Petra Kammann die  Frage: Kann eine Person überhaupt ein Publikum, das qua Definition immer aus vielen besteht, ersetzen?

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Ein virtuelles ‚Jauchzet, Frohlocket‘ mit dem Frankfurter Cäcilienchor zum Weihnachtsfest

2020, Dezember 24.

Der Frankfurter Cäcilienchor ist etwas Besonderes. Gegründet 1818, zählt er zu den ältesten und traditionsreichsten Oratorienchören Deutschlands. 2018 feierte er sein 200-jähriges Bestehen mit interessanten Auftritten und Konzerten an außergewöhnlichen Orten. Wie jedes Jahr hätte auch am Samstag vor dem 4. Advent ein traditionelles Weihnachtskonzert in der Sachsenhäuser Dreikönigskirche stattgefunden, ein anderes in der Alten Oper. Doch wegen Corona sollte es nicht sein. Aber deswegen geben die Cäcilien nicht auf. Nun stellen sie ihren Gesang virtuell vor…

Weihnachtskonzerts des Cäcoilienchors in der Dreikönigskirche mit dem Leiter Christian Kabitz (Mitte), Foto: Petra Kammann

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Premiere an der Oper Frankfurt vor dem erneuten Lockdown – La Serva Padrona / Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi

2020, Oktober 30.

Verführungskraft einer Haushälterin – Mitgefühl im Schmerz

Von Renate Feyerbacher; Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Plakat auf der Litfasssäule, Foto: Renate Feyerbacher

Zum 5. Mal, davon zum 4. Mal unter der Intendanz von Bernd Loebe, wurde von den Journalistinnen und – journalisten der Fachzeitschrift Opernwelt das Opernhaus Frankfurt zu gleichen Teilen mit dem Grand Théâtre de Genève zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt.

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Robert Schumann-Abend im Frankfurter Teehaus Chá Dào -China Tea & Art

2020, Oktober 27.

Zeit für Kammermusik: Leise, aphoristisch, heiter, introspektiv und voller Nachhall

Schumanns „Kinderszenen“ und „Waldszenen“ – Ein Gesprächskonzert mit der Privatdozentin und Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle und der Pianistin und Professorin Angelika Nebel

Von Petra Kammann

Die Pianistin Prof. Angelika Nebel und Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Kienzle im Gespräch über Robert Schumann; Fotos: Petra Kammann

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Der 9. Internationale Dirigentenwettbewerb Sir Geog Solti in der Alten Oper Frankfurt

2020, Oktober 22.

Drei unterschiedliche Finalisten:

Tianyi Lu – temperamentvoll, Johannes Zahl –ruhig, Gábor Hontvári – körperbetont

von Renate Feyerbacher

Nach welchen Kriterien wird ein Dirigent, eine Dirigentin beurteilt? Ist es die Schlagtechnik, die Körpersprache, die Ausstrahlung, die Persönlichkeit? Wahrscheinlich muss es eine Mischung von allem sein. Die Musiker müssen zum Beispiel die Bewegungen des Dirigierenden eindeutig verstehen können. Wichtig ist zu wissen, wie die einzelnen Musikgruppen reagieren. So brauchen die Bläser Zeit ebenso die Harfinisten*innen.

Die in Neuseeland aufgewachsene und in Shanghai geborene Dirigentin Tianyi Lu; Foto: Tibor-Florestan Pluto / Alte Oper

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