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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Film

„Katastrophe. Was kommt nach dem Ende?“- Eine Ausstellung im Deutschen Filmmuseum

2021, September 30.

Katastrophen im Film – Panikmacher oder ein Abbild der Realität? 

 von Renate Feyerbacher

Die Katastrophe, ein ursprünglich aus dem antiken Drama kommender Begriff, beschreibt ein elementares Naturereignis, eine „Wendung zum Niedergang“, also keine alltägliche Erfahrung. Dennoch fragt man sich, ob Katastrophen die Zukunft bestimmen, vor allem Naturkatastrophen: angefangen von Erdbeben, Tsunamis, Überflutungen wie durch die Hamburger Sturmflut von 1962, über Dürren, Waldbrände, Vulkanausbrüche –wie derzeit auf La Palma, Einschläge von Himmelskörpern – die vor allem durch den Klimawandel bedingt sind. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Einschläge von Himmelskörpern kann der Mensch nur geringfügig beeinflussen, wohl aber den Klimawandel.

Blick in die Ausstellung „Katastrophe. Was kommt nach dem Ende?“, Foto: Renate Feyerbacher

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Besondere Filme im Oktober

2021, September 26.

Von Dänemark über Frankreich bis in die Türkei

Während Mads Mikkelsen in DRUK / DER RAUSCH von Dogma-Filmemacher Thomas Vinterberg dem gelangweilten Dasein in der Midlife-Crisis mit Alkoholexperimenten zu entfliehen sucht, wird er in der schwarzen Komödie RETFÆRDIGHEDENS RYTTERE / HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT von Anders Thomas Jensen (ADAMS ÄPFEL) in seiner Trauerarbeit auf ungewöhnliche Weise von seinem Umfeld unterstützt. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen diskutiert FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann am 6. Oktober 2021 über Friederike Mayröcker. Anlass: Der Film DAS SCHWEIGEN UND DAS SCHREIBEN vonCarmen Tartarotti über die bis ins hohe Alter kreative österreichische Poetin.

Filmstill aus: „Die Unbeugsamen“

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LETsDok – Tage für den Dokumentarfilm

2021, September 17.

Vom 13. bis 19. September 2021 finden die zweiten bundesweiten Dokumentarfilmtage unter dem Motto LETsDOK statt, mit der das Genre auf vielfältige und lebendige Weise gefeiert wird. Hessischer Dokumentarfilmtag ist der 19. September.

Plakat AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V.

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Freiluftkino Frankfurt

2021, Juli 19.

Freiluftkino Frankfurt noch bis 1. August 

Das Alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messegelände steht seit 2002 weitgehend leer. Beinahe 20 Jahre lang hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Spuren, die auf unsichtbare Weise eine Off-Location erschaffen haben, deren roughness dem FREILUFTKINO FRANKFURT einen Charme verleiht, für den das Open-Air-Kino über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Prädestiniert also für einen Kino-Besuch der ganz besonderen Art, denn kaum ein Frankfurter kennt diesen Ort, der jetzt noch die Geschichte der Stadt atmet, doch schon bald der Zukunft weichen wird.

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Kino auf Distanz. Das 21. Festival des mittel- und osteuropäischen Films goEast

2021, April 20.

Filme, die (eigentlich) auf die große Leinwand gehören

Von Renate Feyerbacher

Es ist nun schon das zweite Mal, dass goEast, das Festival des mittel- und osteuropäischen Films, zum Kino auf Distanz wird. Die lebendigen Rituale des Eröffnungsabends sowie der Preisverleihung im prächtigen Wiesbadener Filmtheater Caligari fallen aus. Der direkte Kontakt mit den Filmschaffenden und die Feiern danach fallen weg. Begegnungen und Gespräche fehlen. Früher wurden etwa 12.00 Gäste und Fachpersonal erwartet.

Plakat des diesjährigen goEast-Festivals ©goEast 

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Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Ausstellungspreis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung für den Frankfurter Kunstverein

2021, März 7.

Zum Weltfrauentag:

Preis für hevorragend kuratorische Leistung an Franziska Nori  

Die dynamische und zukunftsorientierte Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, außerdem Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index”, ist für das von COVID-19 geprägte Jahr 2020 mit dem Preis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung gewürdigt worden. Pünktlich am  8. März  11 Uhr wird die von ihr kuratierte Ausstellung, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt, wieder für das Publikum geöffnet sein. Stellvertretend für FeuilletonFrankfurt gratuliert Petra Kammann der ideenreichen Ausstellungsmacherin.

Prof. Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index“;
Alle Fotos: Petra Kammann 

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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100. Geburtstag 2020 von Marcel Reich-Ranicki: Erinnerung an einen großen Abend in Köln

2020, Juni 2.

Das Leben, die Literatur und der Film

Berührende Filmpremiere der Verfilmung der Autobiographie von Marcel Reich-Ranicki, „Mein Leben“, im Kölner Cinenova 2009.

von Petra Kammann
(damals …IN RHEINKULTUR)

Und am Ende ein kleiner Nachtrag über ein Gespräch zwischen der Literaturkritikerin Ina Hartwig und Salomon Korn, langjähriger Freund und Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde, im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, über Literaturkritik allgemein und über den Literaturkritiker Reich-Ranicki im besonderen

 

Hier der der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki 2009 bei der Premiere mit Matthias Schweighöfer, der ihn als jungen Mann und Katharina Schüttler, die seine Frau Tosia spielt, Foto: Petra Kammann

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Hilfen des Landes Hessen für den Neustart von Kunst und Kultur in Corona-Krise

2020, Mai 11.

Hessens dynamischer Rettungsschirm für die Kultur

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) stellte am 11. Mai in der Staatskanzlei ein in drei Phasen abgestuftes Hilfs-Kulturpaket für den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise vor. Dieses soll den hessischen Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen helfen, die noch geltenden Einschränkungen zu überstehen, den Einnahmeausfall zu verkraften und den Neubeginn zu schultern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten finanzielle Unterstützung ebenso wie freie Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und Spielstätten. Außerdem werden Künstlerinnen und Künstler mit innovativen Ansätzen beim Neustart gefördert. Insgesamt stellt das Land für dieses Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ein beachtliches Paket, findet Petra Kammann

Hessens Wissenschafts- und Kunst-Ministerin Angela Dorn (Grüne); Fotos: Petra Kammann

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