Alle Artikel zu Film
2026, August 24.
Ein Gespräch über die Festivalausgabe und Zukunftspläne mit Dr. Markus Fein, Intendant der Alten Oper
Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.

Der Intendant der Alten Oper Dr. Markus Fein in seinem Büro, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Alte Oper, Bildung · Pisa von innen, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Musik, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt
2026, Juli 8.
In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit
Von Petra Kammann
Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Autoren, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für 4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen
2026, Juni 23.
Eine poetische Spurensuche: doppelgesichtig, modern und visionär
Von Petra Kammann
Anlässlich des 100. Geburtstags am 25. Juni 2026 von Ingeborg Bachmann entstand mit der Schauspielerin Sandra Hüller und der Regisseurin Regina Schilling ein filmisches Porträt von einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Hüller nähert sich der „Poetessa“, die ihre letzten Jahre in Rom verbringt, fast traumwandlerisch durch zeitgenössisch improvisierte Szenen an. Das so entstandene komplexe Porträt mit dem kenntnisreich zusammengestellten Archivmaterial, mit Interviewauszügen und Bachmanns eigenen Texten wie auch der unnachahmliche Bachmann-Sound im Background machen die Zerbrechlichkeit und die Kraft einer Künstlerin spürbar, deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

Ingeborg Bachmann (Sandra Hüller) hört Musik und tanzt beschwingt dazu am Ufer des Tibers in Rom.
Weiterlesen
Autoren, Buch und Literatur, Film, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Landschaften, Reisen & Lebensart, Städtereisen, Tanz | Kommentare deaktiviert für „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Regina Schillings schillerndes Filmporträt
2026, April 15.
Deutsche Mythologie und französische Klangfantasien im Programm von Altinoglu
Eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag 2027, mit opulenten französischen Farben wird das hr-Sinfonieorchester Frankfurt in der Konzertsaison 2026/27 unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen „Artist in Residence“ Kirill Gerstein bieten. Außerdem ist es wieder im Wiener Musikverein zu Gast, in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg und es wird wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China unterwegs sein…

Alain Altinoglu, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Das hr-Sinfonieorchester in der kommenden Konzertsaison 26/27
2026, März 29.
Eröffnungsrede von Christine Kopf, Künstlerische Direktorin des DFF
Das DFF erinnerte vom 20. bis 22.3.2026 mit einem Schwerpunkt-Wochenende an die 2025 in Frankfurt gestorbene Dokumentarfilm-Regisseurin, Produzentin, Autorin und Dozentin Hanna Laura Klar, die sich in ihren Filmen auf ruhige, einfühlsame Art außergewöhnlichen Persönlichkeiten angenähert hat. Die Retrospektive schloss ab mit dem Film „Ich friere auch im Sommer“. Die zwei Leben der Alexandra Kluge. Darin zeigt Klar die beiden Leben dieser außergewöhnlichen Frau und Freundin Alexandra Kluge, die als Schauspielerin in den Filmen ihres Bruders Alexander Kluge ebenso charismatisch war wie als Ärztin Karen Steinborn. Hanna Laura Klar lässt darin nicht nur zahlreiche Zeitgenossen und u.a. deren Sohn Andro Steinborn zu Wort kommen, sondern ausgiebig und persönlich auch den gerade verstorbenen Bruder Alexander Kluge. In der folgenden Rede vermittelte DFF-Direktorin Christine Kopf das empathische und experimentelle Filmschaffen von Hanna Laura Klar.
In ihrer Rede erinnert Christine Kopf, künstlerische Direktorin des DFF, an den Lebensweg und die Filme der verstorbenen Regisseurin Hanna Laura Klar, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Film, Fotografie · Video · Film | Kommentare deaktiviert für “Der glasklare Blick der Hanna Laura Klar” – Schwerpunkt-Wochenende im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF)
2026, März 28.
Zum Tod des Filmemachers und Autors Alexander Kluge (1932 – 2026)
Von Uwe Kammann
Das offizielle Frankfurt flicht Alexander Kluge in Nachrufen Kränze. Natürlich, Frankfurt spielt im Leben dieses (letzten?) Universal-Gelehrten (besser: -Denkers) eine bedeutende Rolle. Hier studierte er (neben Freiburg und Marburg) eine für ihn typische Kombination von Rechtswissenschaft, Geschichte und Kirchenmusik, hier war er Adorno-Adept, hier lebte seine Schwester und Schauspielerin Alexandra, auch er selbst war zeitweilig in der Mendelssohnstraße Frankfurt-Bewohner. Hier sprach er später an der Universität gelehrt über Poetik und Narrationen, hier fixierte er Filmbilder über den baggerwütigen Wandel im Westend, hier leistete er sein juristisches Referendariat ab, beim das Denken so befügelnden Institut für Sozialforschung.

Alexander Kluge 2010 im Grimme-Institut, Foto: Petra Kammann
Weiterlesen
Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Oper | Kommentare deaktiviert für Der Magier in der Medienmanege: multivirtuos
2026, März 14.
Befreiende Fluchtbewegungen in bewegten und bewegenden Bildern und Tönen
Von Petra Kammann

Bekannt wurde Wim Wenders vor allem durch Filme und Roadmovies wie „Im Lauf der Zeit“, „Der amerikanische Freund“, „Paris Texas“, „Der Himmel über Berlin“, „Pina“, ein 3 D-Film, oder „Das Salz der Erde“, ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado, und zuletzt „Perfect days“, die Geschichte des Tokyoter Toilettenreinigers. Umfassend und mit Requisiten aller Art ist das Gesamtwerk des multimedialen Filmemachers, Künstlers, Musikafficionados und Erzählers im Frankfurter Filmmuseum (DFF) in der Ausstellung „W.I.M. Im Lauf der Zeit“ zu entdecken. Inspirierend aber auch seine Music-Lectures unter dem Titel „Driven by Music“ in der Alten Oper, wo man Hintergründiges über Wenders‘ Liebe zur Musik, seine Freundschaft mit Musikern, zum Soundtrack seines Lebens, zur eigenen Sammlung von Musikträgern erfuhr. Begleitet wurden seine Erinnerungen durch besondere Filmvorführungen wie u.a. „Die Gebrüder Skladanowsky“(1995), einem Stummfilm mit Dialogen, musikalisch begleitet von Laurent Petitgand.

Wim Wenders in der Ausstellung „W.I.M. Im Lauf der Zeit“ im DFF in Frankfurt, Foto: Petra Kammann
Alte Oper, Darstellende Künste, Film, Kultur Frankfurt, Musik, Reisen & Lebensart | Kommentare deaktiviert für Wim Wenders – Mit Brille immer in der ersten Reihe – Von der Kurzsichtigkeit zum Weitblick
2026, Februar 26.
Mit der Wahl seiner Drehorte umspannt der amerikanische Kultregisseur Jim Jarmusch in seinem neuen Film die halbe Welt. Und mit dem für ihn eher ungewöhnlichen Thema Familie bringt er Dinge auf den Punkt, die uns mehr oder weniger alle betreffen. Der alte Vater, der seinen Kindern etwas vorspielt, Gespräche mit inzwischen erwachsenen Kindern, die nur schleppend vorankommen, kaum hat man sich noch etwas zu sagen.
Filmstill aus „Father Mother Sister Brother“ , Verleih: Weltkino.de
Weiterlesen
Film | Kommentare deaktiviert für Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ kommt in die Kinos
2026, Februar 11.
Rasanz und Doppelbödigkeit
Mit Thomas Guggeis am Pult und Elias David Moncados Debüt als Solist
Von Petra Kammann

Unter der Leitung des Chefdirigenten Thomas Guggeis waren im Rahmen der Museumskonzerte drei packende, wachrüttelnde Werke in der Alten Oper Frankfurt zu hören, die um das Jahr 1938 herum entstanden sind: die Sinfonie Nr. 2 der französischen Widerstandskämpferin Elsa Barraine, das Violinkonzert des Oscar-prämierten Hollywood-Filmkomponisten Erich Wolfgang Korngold, in dem der junge Geiger Elias David Moncado, Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und Student an der Kronberg Academy, ein brillantes Debüt als Solist bei den Museumskonzerten gab. Nach der Pause folgte die fünfte so populäre wie brisante 5. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch, die 1927 zur Zeit des stalinistischen Terrors entstand, nachdem der Komponist gedemütigt worden war.

Thomas Guggeis dirigierte im 6. Sinfoniekonzert der Museumskonzerte Werke von Barraine, Korngold und Schostakowitsch (Foto: Simon Pauly)
Weiterlesen
Alte Oper, Film, Kronberg Academy, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Das Schicksalsjahr 1938 für die Komponisten – 6. Sinfoniekonzert des Frankfurter Opern- und Museumsorchester
2025, Dezember 30.
Von Corinne Elsesser
„J’ai tué un Arabe“, sagt Meursault, als er in die Sammelzelle des Gefängnisses von Algier geworfen wird und konfrontiert damit, sachlich und kühl, auf den älteren – algerischen – Strafgefangenen, der ihn fragte, antwortet, warum er hier sei. Es sind die Schlüsselworte eines der großen Romane des Existentialismus.

https://www.forumdesimages.fr/avant-premiere-positif-letranger-de-francois-ozon
Film, Kultur Frankfurt | Kommentare deaktiviert für Die Verfilmung des Romans „L’Etranger“ von Albert Camus kommt Anfang des Jahres in die Kinos