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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene überregional

James Ensor und Anselm Kiefer – Sonderausstellungen in Mannheim

2021, Juli 21.

„Maler der Masken“ trifft auf Kiefers Kosmos       

von Hans-Bernd Heier

Das Werk von James Ensor (1860–1949) ist eng mit der Geschichte der Kunsthalle Mannheim verbunden. Bereits 1928 wurde der Maler dort in einer Einzelausstellung als bedeutender zeitgenössischer Ausnahmekünstler gewürdigt. Nun widmet die Kunsthalle dem belgischen Künstler erneut eine große Sonderschau, in deren Zentrum das Schicksal eines Bildes steht, das einst zur Sammlung des Museums gehörte. Zeitgleich zeigt die Kunsthalle in der bis zum 22. August 2021 verlängerten Schau schwergewichtige Werke eines der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart: Anselm Kiefer.

Informative Begleitbroschüren liegen für Besucher*innen bereit; Foto: Hans-Bernd Heier

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HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel

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HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten!

2021, Mai 12.

ZEITZEUGEN, FUSSABTRITTE UND ZUKUNFTSSPUREN

„So wie der Mensch nicht da ist,
sondern erst entstehen muß,
so muß auch die Kunst erst entstehen,
denn es gibt sie noch nicht.“
                                          Joseph Beuys – Lieblingszitat von Lothar Schirmer

Beuys, dozierend und diskutierend vor der Düsseldorfer Kunstakademie, Foto: Inge Sauer

Am 12. Mai 2021 wäre Joseph Beuys 100 Jahre alt geworden. Beuys’ Werke wurden und werden überall auf der Welt in Museen gezeigt. 35 Jahre nach dem Tod des wohl einflussreichsten Künstlers der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, der mit seinen Aktionen und Installationen die Kunst revolutionierte, wird an den verschiedensten Fronten gestritten  – um die Konzeption, um Rechte, um Politik, um die Bedeutung von Kunst.

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Daniel Canogars „Latencies“ in der Galerie Anita Beckers

2021, April 16.

Geniale Ingenieurin Natur 

Symbolisch leuchtet die Pandemie aus den Objekten des hispano-amerikanischen Künstlers Daniel Canogar, der die Schnittstellen und Übergänge zwischen virtuellen und realen Welten untersucht und in abstrakten Animationen auf flexiblen LED-Bildschirmen einfängt.

In diesem Leuchtteppich von Conegar sammeln sich die Informationen über den weltweiten Niederschlag; Foto: Petra Kammann

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Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Artjom Chepovetskyy „Alabaster Blue“ – Ausstellung in der Galerie Heike Strelow

2021, März 30.

Tiefe, Transparenz, Farbe, Frische und Zartheit

von Petra Kammann

Unter dem Titel „Alabaster Blue“ werden die jüngsten Bilder des gebürtigen Ukrainers Artjom Chepovetskyyn auf Chiffon, Holz und Papier in der Galerie Heike Stresow präsentiert. Diese Werke sind geprägt durch Chepovetskyys medienübergreifende Auseinandersetzung mit den Grundsatzfragen der Malerei.

Die Galeristin Heike Strelow vor 2021 Mixed Media auf Chiffon, 14 von Artjom Chepovetskyy; Foto: Petra Kammann

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Fotografien von Robert Voit in der Frankfurter Galerie-Peter-Sillem

2021, März 16.

Besuch in der Ausstellung AEQUILIBRIUM

von Hannelore Kaus-Schwoerer

Beim Eintreten in die Galerie wirkt es wie ein Sog. In frühlingshaft heiterer Stimmung zeigt das wandfüllende Bild Aequilibrium III eine Landschaft mit rosa blühenden Kirschbäumen vor einem japanischen Haus, davor ein lächelndes Paar im Kimono, einander zugewandt und sich an den Händen haltend – im Hintergrund in leichten Nebel gehüllt der schneebedeckte Fujiyama.

Robert Voit, Aequilibrium III, 2019. C-Print, 120×150 cm (c) Robert Voit / Galerie-Peter-Sillem

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„Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“ in den Opelvillen

2021, März 9.

Begehrtes Modell, begnadete Fotografin und mutige Kriegskorrespondentin

Von Hans-Bernd Heier

Elizabeth Miller, kurz „Lee“ genannt, (1907–1977) zählt zu den vielschichtigsten und schillerndsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die als Modell, Muse, Fotografin und Surrealistin weltbekannt gewordene Amerikanerin lieferte auch eindrückliche Bilddokumente der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs, als sie die US-Truppen nach Deutschland begleitete. Die Ausstellung „Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“ ist bereits in den Opelvillen fertig aufgebaut und wird ab 13. März schrittweise für Besucher*innen geöffnet. In der Schau, die bis zum 25. Juli verlängert wird, sind 130 tief beeindruckende Kriegsbilder der Ausnahmefotografin versammelt.

Blick in die Ausstellung „Lee Miller. Hautnah. – Fotografien von 1940 bis 1946“; Foto: Frank Möllenberg, Opelvillen

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Ausstellungspreis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung für den Frankfurter Kunstverein

2021, März 7.

Zum Weltfrauentag:

Preis für hevorragend kuratorische Leistung an Franziska Nori  

Die dynamische und zukunftsorientierte Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, außerdem Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index”, ist für das von COVID-19 geprägte Jahr 2020 mit dem Preis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung gewürdigt worden. Pünktlich am  8. März  11 Uhr wird die von ihr kuratierte Ausstellung, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt, wieder für das Publikum geöffnet sein. Stellvertretend für FeuilletonFrankfurt gratuliert Petra Kammann der ideenreichen Ausstellungsmacherin.

Prof. Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index“;
Alle Fotos: Petra Kammann 

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GILBERT & GEORGE – Eine Retrospektive des Künstler-Duos in der Schirn Kunsthalle

2021, Februar 28.

ÜBER 50 JAHRE „LIVING SCULPTURE“

Schon zu Beginn ihrer Karriere wurden Gilbert & George zur Living Sculpture, in der Kunst wie im täglichen Leben. Sie schufen nicht nur Kunst, sie selbst wurden Kunst. Mittlerweile zählen sie zu den weltweit bekanntesten Künstlern. Das ist keineswegs überraschend, da sie sich in ihren Werken mit den fundamentalen Themen der Menschheit auseinandersetzen: Politik, Religion, Sexualität und Schönheit. Letztlich geht es in ihrer Kunst um das menschliche Leben.“ So Hans Ulrich Obrist und Daniel Birnbaum, die Kuratoren der Ausstellung „Gilbert & George. The Great Exhibition“ das Künstler-Du0, für welche die Künstler ca. 45 ihrer großformatigen Bilder von 1972 bis 2019 ausgewählt haben.

GILBERT & GEORGE. THE GREAT EXHIBITION, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2021, Foto: Norbert Miguletz

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