Alle Artikel zu Kunstszene überregional
2026, August 2.
Verloren in der Nacht
Von Simone Hamm
Tangomusik von Astor Piazzolla im Düsseldorfer Köbogen. Zur letzten Aufführung von „Maria de Buenos Aires“ hat sich die Oper Düsseldorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie übertrug die Lieder zu Bandoneonklängen und großem Orchester live in der Innenstadt.

Szenenbild aus „María de Buenos Aires“, Deutsche Oper am Rhein, Foto: Andreas Etter
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2026, Juli 31.
Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“
200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen
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2026, Juli 29.
Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute
Von Petra Kammann
Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann
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2026, Juli 21.
Kultur verbindet Menschen
Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Installation · Performance · Objektkunst, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Performance, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für 25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss
2026, Juli 20.
Freud, Frankenstein, Facelifting und ein Frauentorso
Kunst könne Kriege nicht verhindern, dennoch sei sie unverzichtbar, sagt Sasha Salzmann in ihrer Eröffnungsrede „Kunst in Kriegszeiten“ des asphalt Festivals in Düsseldorf. Doch Kunst könne dem Schrecken des Krieges Empathie, Menschlichkeit und Schönheit entgegen setzen, könne ein Lichtsignal setzten. Für Salzmann ist das Theater qua Form die politischste aller Kunstformen: Alle Formen kommen zusammen. Dennoch könne Kunst nicht nach ihrem politischen Nutzen beurteilt werden.

„ A Year without a Summer“, Foto: Nana Franck / asphalt Festival
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Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Schauspiel, Städtereisen, Tanz | Kommentare deaktiviert für Florentine Holzingers „A year without a Summer“ beim Asphalt Festival in Düsseldorf
2026, Juli 19.
Wie KI die Wahrnehmung von Kunst verändert
Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag von Grund auf. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend eben auch, wie wir Kunst erleben. Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als herausfordende Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Daher lädt das Städel Museum am 4. und 5. September 2026 zu einem umfangreichen STÄDEL KI FESTIVAL ein. Im gesellschaftlichem Miteinander und Austausch sollen hier neue Ideen für das Museum der Zukunft an der Schnittstelle von Kunst, Technologie entwickelt werden.

Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum / Tetyana Lux
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2026, Juni 16.
„Tschechien: ein Land an der Küste“– „Böhmen liegt am Meer“
Von Petra Kammann
Böhmen, vor allem aber auch Mitteleuropa, wird in Frankfurt mit Tschechien, dem diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, zu Gast sein. Das umfangreiche Programm wurde diesmal in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt präsentiert. Allein 75 Autor:innen werden unter dem Motto „Tschechien: ein Land an der Küste“ auf der Messe, aber auch an anderen Orten präsent sein. Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Literaturzentrums und Programmdirektor von CZECHIA 2026, stellte das vielversprechende Kulturprogramm ebenso vor wie auch das Pavillon-Design unter dem Motto „An den Grenzen der Vorstellungskraft“ (Architektenbüro JinJan). Und die Autorin Dora Kaprálová gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Tschechien literarisch zu bieten hat.

Das Tschechische Team: v.l.n.r. Jindřich Ráftl, Jiři Mašek, Martin Krafl, Dora Kaprálová, Tomáš Kubícek, Jana Hájková, Jan Tůma, Foto: Sabine Felber/Literaturtest
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2026, Juni 15.
Heimgesucht – von der Bildmacht
Von Andrea Seppi
Kommt alle und sehet, wer Augen hat zu sehen – und wer nicht, auch dem kann hier geholfen werden, denn Namen und Bezeichnungen vermögen (genau wie Bilder) ganze Kulturen zu be-in-halten: Shoshone, Sioux, Hopi Luiseño u.s.w. So einige Titel der ‚Ten Indians Suite‘, einer Serie von Fritz Scholder (1937–2005), zu sehen in der aktuellen Ausstellung im MMK Tower.
Blick in die Ausstellung, Foto: Andrea Seppi
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Bildende Künste, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Malerei, MMK Museum für Moderne Kunst | Kommentare deaktiviert für Malerei von Fritz Scholder im MMK Tower
2026, Mai 23.
Die vierte Dimension des Peter Fischli
Grußwort von Thomas Kalau
Stellvertretender Generalkonsul des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main
Das Museum Fridericianum in Kassel präsentiert vom 23. Mai bis 13. September 2026 Peter Fischlis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Bekannt wurde er durch das Duo Fischli/Weiss, dessen Werke zuvor in großen Retrospektiven zu sehen waren. Der 1952 in Zürich geborene Künstler ist bis heute dort ansässig. Bekannt wurde er durch seine über vier Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit dem verstorbenen David Weiss (1946–2012) als Teil des prägenden Künstlerduos Fischli/Weiss. Das Duo nahm 1987 und 1997 an der documenta teil, war mehrfach auf der Biennale von Venedig vertreten (1988, 1995, 2003, 2011 und 2013) und wurde 2003 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Moritz Wesseler, Direktor Fridericianum; Peter Fischli; Timon Gremmels, Hessischer Minister für Kunst und Kultur, Foto: Nicolas Wefers © documenta und Museum Fridericianum gGmbH
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Biennale Arte Venedig, Bildende Künste, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstorte, Kunstszene überregional | Kommentare deaktiviert für Vernissage der Peter Fischli-Ausstellung im Fridericianum in Kassel
2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
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Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Frankfurter Kunstverein, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale