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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buchmessen

Eine mutige deutsch-deutsche Verlagsgeschichte – 30 Jahre Ch. Links Verlag

2019, November 6.

Aus eigener Kraft

Vor 30 Jahren löste sich die deutsch-deutsche Grenze auf, die Mauer bröckelte und fiel. Ost- und West-Deutsche begegneten einander unter neuen Bedingungen. Der Rest ist Geschichte, bestens bekannt aus einzelnen Biographien… Eine besondere Wendegeschichte: Der ehemalige Ost-Berliner Verlagslektor Christoph Links hatte gleich nach dem Mauerfall eine Lizenz für einen Sachbuch-Verlag beantragt. Im Interview mit Petra Kammann, die auf der ersten Leipziger Buchmesse nach der Maueröffnung auf ihn aufmerksam wurde, schildert der unternehmerisch urbegabte Verleger die organisatorischen Klippen und die programmatische Entwicklung seines Verlags.

Der Verleger Dr. Christoph Links bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Foto: Petra Kammann

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Bewegende Momente einer Buchmessenwoche

2019, Oktober 19.

Rück- und Augen-Blicke

Eine kleine Auswahl von Petra Kammann

Fulminanter Auftakt: Die Verleihung des Deutschen Buchpreises mit einem politischen Appell

Der fabelhafte Roman „Herkunft“ von Sasa Stanicic bekommt den ersten Preis. In seiner emotionalen Dankesrede kritisiert der 1978 in Višegrad geborene Autor Peter Handkes Serbienbild scharf und löst damit eine neue und nachhaltige politische Grundsatzdebatte über den Nobelpreis und die Beurteilung von Literatur aus

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Norwegen als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse – Eine kleine Vorschau

2019, Oktober 11.

 „Der Traum in uns“

Unter diesem Motto – Worte aus dem Gedicht „Das ist der Traum“ des beliebten norwegischen Dichters Olav H. Hauge (1908 – 1994) – steht Norwegens Auftritt als Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse 2019. Für den Ehrengast Norwegen besteht der Traum darin, mit Literatur und Kunst aus Norwegen zu überraschen, das Publikum zu bewegen und an unbekannte Orte zu versetzen – wie es in Hauges Gedicht heißt: „In eine Bucht, um die wir nicht wussten.“ Diesen Traum zu teilen bedeutet, Geschichten aus Norwegen zu erzählen, die Freude am Lesen zu befördern und für die Freiheit des Wortes einzutreten. Meinungsfreiheit ist in der politischen Kultur Norwegens von höchster Bedeutung. Ein Highlight des Ehrengastlands: Vom 14. bis 15. Oktober fährt Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit höchstpersönlich, und begleitet von 19 Autorinnen und Autoren, mit dem Literaturzug von Berlin über Köln zur Frankfurter Buchmesse. Neben dem Literaturprogramm präsentiert Norwegen außerdem ein umfangreiches Kulturprogramm mit zeitgenössischen Künstler, Regisseuren, Filmemachern, Designern, Architekten, die mit der Natur und den Mythen ihres Heimatlandes auseinander setzen…

Botschafterin für norwegische Literatur im Ausland: Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit, Foto Eivind Röhne / NORLA

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Shortlist – nominierte Autoren für den Deutschen Buchpreis 2019

2019, Oktober 1.

Netze und doppelte Böden

Alljährlich findet am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt, in diesem Jahr am 14. Oktober 2019. Mit dem Deutschen Buchpreis 2019 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus.

Autoren, die es in die Endrunde geschafft haben: v.l.n.r.: Raphaela Edelbauer, Norbert Scheuer, Tonio Schachinger, Jackie Thomae, Saša Stanišic, Miku Sophie Kühmel, Foto: Diether von Goddenthow

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Das große Lesefest der Stadt Frankfurt zur Buchmesse „Open Books“ und ein vielfältiges Kulturprogramm zum Themenschwerpunkt Norwegen

2019, September 19.

Lesungen rund um den Römer und Veranstaltungen des Ehrengastlands Norwegen

Wenn am 15. Oktober die Frankfurter Buchmesse (15. bis 19. Oktober ) ihre Tore öffnet, nehmen auch in diesem Jahr Frankfurter Kulturinstitutionen und das Kulturamt der Stadt dies wieder zum Anlass, ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Über 150 Veranstaltungen mit rund 250 Autoren aus Deutschland und der Welt sind in diesem Jahr auch in der Altstadt geplant,  welche die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes im Bereich der deutschsprachigen Belletristik und Lyrik, des Sachbuches, der Graphic Novels und der internationalen Literatur – insbesondere des Gastlands Norwegen – sowie des Kinderbuches präsentieren ,unter anderem mit Jakob Augstein, Isabel Bogdan, Rebecca Gablé, Joachim Gauck, Maja Lunde, Marina und Herfried Münkler, Luisa Neubauer, Sascha Lobo und Sarah Wagenknecht.

Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Pressekonferenz von Open Books, Fotos: Petra Kammann

„Das städtische Lesefest Open Books gilt heute als eine bundesweit anerkannte Kulturmarke. Seit 2009 gelingt es dem Organisationsteam um Sonja Vandenrath jedes Jahr aufs Neue, unterschiedlichste Literaturgenres auf vielfältige Weise erlebbar zu machen. Die dabei im Frankfurter Stadtraum angebotenen Buchpräsentationen und Lesungen, Ausstellungen oder Performances schaffen eine einmalige Begegnungs- und Austauschmöglichkeit für Autoren und Leser, von der auch die Verlage deutlich profitieren“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

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Ein vorausschauender Blick auf die Frankfurter Buchmesse 2019

2019, September 9.

Globaler Handelsplatz für kreatives geistiges Eigentum / Schulterschluss von THE ARTS+ und B3 / Lösungsansätze für eine Welt im Wandel

Welche Lösungen hält Kultur bereit für die Herausforderungen unserer Zeit? Was entsteht, wenn zwei zukunftsweisende Kreativfestivals ihre Kräfte bündeln? Und welche Voraussetzungen braucht der Handel mit „creative intellectual property“?

Foto: Die Sprecherinnen und Sprecher der Pressekonferenz (von links nach rechts): Juergen Boos, Angela Dorn, Katja Böhne, Bernd Kracke,
Wolfgang Bergmann, © Rainer Rueffer

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Wechsel an der Spitze des Börsenverein des Deutschen Buchhandels: Die Wahl fiel auf Karin Schmidt-Friderichs

2019, Juni 19.

Brückenbauerin und Powerfrau

Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin Verlag Hermann Schmidt GmbH & Co. KG, Foto: Gaby Gerster, Feinkorn

„Ich danke für Unterstützung, Zuspruch und Vertrauen. Die Buchbranche steht vor Herausforderungen, die wir nur lösen können, wenn wir das Trennende von Sparten und Unternehmensgrößen überwinden und gemeinsam auftreten. Die Branche vergisst über den Herausforderungen manchmal ihre Faszination und Stärke. Ich sehe mich als Brückenbauerin, Moderatorin und Sprachrohr für Buchbegeisterung nach innen und außen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstandes und die vielfältigen Anregungen von Interessengruppen, Arbeitsgemeinschaften und einzelner Mitglieder“, sagte Karin Schmidt-Friderichs, die frischgewählte künftige Vorsteherin des Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Die Verlegerin des Hermann Schmidt Verlags aus Mainz wurde heute auf der Hauptversammlung des Buchhändler- und Verlegerverbandes in Berlin gewählt. Der 1825 gegründete Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler sowie andere Medienunternehmen. Außerdem veranstaltet er die Frankfurter Buchmesse, vergibt den
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

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Alfred Grosser: Grand officier, Commandeur der Ehrenlegion

2019, Januar 7.

FeuilletonFrankfurt gatuliert

OB Peter Feldmann und Friedenspreisträger Alfred Grosser, Foto: Petra Kammann

Alfred Grosser, der in Frankfurt gebürtige Franzose und deutsch-französische Politologe, erhielt zu Anfang des Jahres die in Frankreich verliehene ranghöchste Auszeichnung für militärische und zivile Verdienste: das Großkreuz der Ehrenlegion, das seit der Napoleonischen Ära streng nach individuellem Verdienst, ohne Ansehen der Herkunft, des Standes, der Religion und des Geschlechts vergeben wird.

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Lesenswert: Georgische Erzählungen – Aka Morchiladze Roman „Der Filmvorführer“ und „Die Erfindung des Ostens“ von Irma Tavelidze

2018, Dezember 4.

Georgien, dieses ferne Ländchen am östlichen Rand von Europa, scheint uns schon lange sehr nahe zu stehen. Bilder seiner majestätischen Berglandschaften und lieblichen Weinbauregionen, seiner malerischen Wüsten-Gegenden, uralten christlichen Klöstern und gut gelaunten Folklore-Sängern kennt hierzulande fast jeder. Mit seiner Jahrtausende alten Kultur und vor allem mit seiner facettenreichen Literatur aber waren hierzulande bislang nur wenige vertraut. Das könnte sich ändern, nachdem im Lauf dieses Jahres eine bemerkenswerte Vielfalt georgischer Klassiker und Gegenwartsautoren übersetzt wurde und deutsch Leser nun aus einer wunderbaren Fülle älterer und jüngerer Prosa-, Lyrik- und Essay-Bände auswählen können.

Von Gisela Erbslöh

Aka Morchiladze, Foto: Nata Sopromadze

Aka Morchiladze zum Beispiel.

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70 Jahre Menschenrechte und Hessischer Film- und Kinopreis in der Alten Oper

2018, November 20.

Zum 29. Mal Preise für großes Kino

Gelassen konnte Matthias Brandt am 12. Oktober über den Roten Teppich in die Alte Oper schreiten, denn er konnte sich eines Preises sicher sein. Regierungschef Volker Bouffier hatte ihm den Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten zuerkannt.

von Renate Feyerbacher

Alle Preisträger, Foto: Renate Feyerbacher

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