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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buchmessen

Erste Informationen zum Lesefest rund um den Römer – OPEN BOOKS zur Frankfurter Buchmesse!

2022, September 29.

Spannendes und abwechslungsreiches Programm bei freiem Eintritt

Das beim Publikum so beliebte Lesefest zur Buchmesse kann in diesem Jahr endlich wieder ganz offen und ohne Beschränkungen durchgeführt werden  – OPEN BOOKS. Auf dem städtischen Lesefest zur Frankfurter Buchmesse haben Besucher:innen hier die Gelegenheit, Autor:innen und ihre Bücher live zu erleben. Rund 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken. Neben einem Schwerpunkt zum diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse – Spanien – liegt ein Fokus im internationalen Programm auf Autor:innen aus der Ukraine, u.a. mit Oksana Sabuschko, Juri Andruchowytsch und Tanja Maljartschuk. Zudem ist der Schweizer Buchpreis mit den nominierten Autor:innen der Shortlist vertreten. Bis auf die Eröffnungsveranstaltung, die gemeinsam mit dem Blauen Sofa in der Deutschen Nationalbibliothek durchgeführt wird, und dem Lyrikabend „Teil der Bewegung“ (Abendkasse) gilt bei allen Lesungen: freier Einlass.

Dr. Sonja Vandenrath (Kulturamt Stadt Frankfurt) und Moderator Ulrich Sonnenschein (hr) stellten das Programm vor; Foto: Petra Kammann

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74. Frankfurter Buchmesse (19.-23. Oktober 2022) mit dem Ehrengast Spanien. Das spanische Königspaar, König Felipe VI und Königin Letizia, ist auch dabei

2022, September 8.

Ehrengastland Spanien

Es wird Herbst und nach zwei schwierigen Jahren steht die 74. Frankfurter Buchmesse (19. – 23. Oktober 2022) mit dem Ehrengastland Spanien in den Startlöchern. Mit hohem Staatsbesuch des spanischen Königspaars, König Felipe VI. und Königin Letizia, ist zu rechnen, mit zahlreichen internationalen Autoren wie Donna Leon, Elvira Sastre, Mithu Sanyal, Florence Brokowski-Shekete u.v.a., und auch mit einer sprachlichen Vielfalt. Damit rückt auch das Thema Übersetzen ins Zentrum. „Translate. Transfer. Transform“ heißt da die Devise. Einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie erotisch das Übersetzen sein kann, gab heute bei der Pressekonferenz die spanische Autorin Christina Morales, deren Übersetzerin Friederike von Criegern auch dort war und der die Autorin ausdrücklich dankte. Buchmessedirektor Juergen Boos blickte optimistisch in die Zukunft. Frankfurt sei die größte Kulturmesse der Welt und immer schon ein Seismograf für aktuelle Themen gewesen. So haben sich trotz der vertrackten Weltlage schon wieder über 80 Länder angemeldet. Gehen wir also den Herbst optimistisch und selbstbewusst an!

Buchmessedirektor Juergen Boos auf der Pressekonferenz, Foto: Petra Kammann

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 literaTurm 2022 – das Literaturfestival FrankfurtRheinMain unter dem Motto „Risse“ 

2022, Juni 8.

Das Buch zwischen Skyline und Region und die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft

Mit seinen Lesungen in Hochhäusern ist das städtische Literaturfestival deutschlandweit einmalig. Wie etliche andere Kulturfestivals musste die letzte Auflage von literaTurm 2020 musste coronabedingt kurzfristig abgesagt werden. In diesem Jahr findet literaTurm wieder statt und das Programm steht wie zuvor unter einem thematischen Schwerpunkt. RISSE lautet das Motto, eine vielzitierte Metapher, die dafür steht, dass etwas Bestehendes in der Auflösung und Umwandlung begriffen ist – auch ästhetisch. Dabei bleiben die Frankfurter Hochhäuser zwar zentrale Veranstaltungsorte, wo Partner ihre Konferenzräume zur exklusiven Nutzung zur Verfügung stellen. Darüber hinaus finden aber auch mit dem Festival verbundene Lesungen in der Region statt. Geplant sind insgesamt  35 Veranstaltungen zwischen dem 27. Juni und dem 3. Juli mit rund 90 Beteiligten. Petra Kammann stellt das Konzept vor.

Dr. Julia Cloot, stellvertretende Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Ina Hartwig, Kultur- und Wissenschaftsdezernentin und Kuratorin Dr. Sonja Vandenrath bei der Präsentation des Programms; Foto: Petra Kammann

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2021 – Was vom Jahr noch übrig blieb und nicht in Vergessenheit geraten sollte…

2021, Dezember 29.

Remember, remember…

Ein Blick in den Rückspiegel von Petra Kammann

Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht /und mach dann noch ´nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.“ Ach, der gute alte Brecht, da hat er einfach recht. Was in diesem, durch verschiedene Krisen geschüttelten Jahr unser aller Alltag extrem verändert hat, ist nicht zuletzt das Verhältnis zur Zeit, der real zur Verfügung stehenden und der empfundenen Zeit, die sich wahlweise an unpassenden Stellen überschlug oder sich endlos zu dehnen schien. Und nicht alles ließ sich gleich-zeit-ig verarbeiten, weil vieles und anderes aufwändiger vor- und nachbereitet werden musste. Dann wiederum war es zu spät, um auf Begonnenes zurückzukommen. Dabei sind so einige wertvolle Perlen heruntergekullert, die wir wieder zurückholen wollen, in dem wir an ein paar der bislang nicht realisierten Dinge  erinnern möchten…

Beuys-Sammler und -Verleger Lothar Schirmer, Foto: (Schirmer & Mosel)

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Der 9. November – Ein schwieriges Datum und ein besonderer Tag der Deutschen

2021, November 9.

Plädoyer für einen nationalen Gedenktag

9. November 1918: Beginn der Novemberrevolution, 1923: „Hitlerputsch“ in München; 1938: die Pogromnacht; 1989 schließlich der Fall der Berliner Mauer. Der Historiker und Journalist Wolfgang Niess widmet sich in seinem gerade erschienenen Buch „Der 9. November. Die Deutschen und ihr Schicksalstag“ (C.H.Beck) jedem dieser ambivalenten Ereignissen einzeln und das aus unterschiedlichen Gesichtswinkeln. Eine Lektüreempfehlung.

Der Historiker und Autor Wolfgang Niess auf der Frankfurter Buchmesse; Foto: Petra Kammann

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Preisverleihung Deutscher Jugendliteraturpreis 2021  auf der Buchmesse

2021, Oktober 30.

Eine Vielfalt großartiger Bücher

von Renate Feyerbacher inklusive Fotos

Seit 1956 gibt es diesen Preis, der mit 72.000 Euro dotiert ist und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen gestiftet und vom Arbeitskreis Jugendliteratur ausgerichtet wird. Etwa 8.000 Titel kommen im Jahr auf den deutschsprachigen Buchmarkt. Davon wurden 667 Neuerscheinungen geprüft, die von den Verlagen eingereicht wurden, 250 Neuerscheinungen gesichtet und zunächst 30 Titel nominiert.  Viel Arbeit für die Kritikerjury, die Jugendjury und Sonderpreisjury, die 5801 Seiten gelesen haben.

Bronzene Preis-Skulptur „Momo“ – gestaltet von Detlef Kraft, Fotos: Renate Feyerbacher

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Buchmesse und Friedenspreis: Alles ist anders.

2021, Oktober 26.

Steht ein Paradigmenwechsel bevor?

von Petra Kammann

Tsitsi Dangarembga, Autorin und Filmemacherin aus Simbabwe, hat in diesem Jahr als erste schwarze Frau den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Sie setzt sich für eine grundlegende Änderung des Denkens, eine „neue Aufklärung“ – auch von der „westlichen Welt“ – sowie für eine Lösung der Klimakrise ein, engagiert sich in ihrem Heimatland gegen Korruption und steht dort vor Gericht. Ihr Credo lautet, die Gesellschaft müsse freiheitlicher werden, es müsse in Kultur investiert werden.

Die diesjährige Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga; Foto: Petra Kammann

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Re : connect Kim Thúy und ihre Einwanderungserfahrungen in Kanada

2021, Oktober 23.

Der Reichtum verschiedener Kulturen

Kim Thúy war mit ihrer Familie als Zehnjährige mit den boat people von Vietnam nach Kanada geflohen. Sie arbeitete als Dolmetscherin und Rechtsanwältin, als Gastronomin, als Kritikerin und Moderatorin für Radio und Fernsehen. 2010 wurde sie mit ihrem in zahlreiche Sprachen übersetzten Überraschungserfolg „Der Klang der Fremde“ als Autorin bekannt. Es folgten „Der Geschmack der Sehnsucht (2014) und „Die vielen Namen der Liebe“ (2017). Kim Thúy lebt heute in Montreal. Erinnerung an ein Gespräch mit, das ich anlässlich der Literaturtage Südostasien 2015 mit der kanadischen Autorin Kim Thúy führte. Schon vor 6 Jahren sprachen wir darüber, welchen Stellenwert Kanada in ihrem Leben bekommen hat. Ausschnitte aus dem Gespräch von damals.

Buchmessedirektor Juergen Boos im Gespräch mit Kim Thúy, die aus  und dem francokanadischen Autor und Journalisten Michel Jean, einem Innu vom Lac Saint-Jean (Québec)

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Re:connect in Frankfurt – die Frankfurter Buchmesse 2021

2021, Oktober 23.

Aus der Welt der Bücher – Ups and Downs

Ein fotografischer Wochenrückblick

von Petra Kammann

frei nach dem Motto des Ehrengastlandes Kanada 2021  „Singular Plurality – Singulier Pluriel“

Buchmessechef Juergen Boos im Gespräch mit zwei kanadischen Autoren unterschiedlicher Herkunft: Kim Thuy und Michel Jean

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Spanien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2022

2021, Oktober 21.

SPRÜHENDE KREATIVITÄT

Ehrengastauftritt auf derARD-Buchmessenbühne in der Festhalle

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, Miquel Iceta Llorens, Minister für Kultur und Sport, María José Gálvez, Generaldirektorin der Abteilung Buch und Leseförderung des Ministeriums für Kultur und Sport, und Elvira Marco, Kuratorin des Ehrengastes Spanien auf der Frankfurter Buchmesse 2022, stellten heute die Ziele des Projekts und die Höhepunkte des Programms vor.

Die Buchmessedelegation aus Spanien; Foto: Petra Kammann

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