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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buchmessen

Die Buchmesse gehört zur DNA von Frankfurt – physisch wie digital

2020, September 8.

Von der Freiheit des Denkens, Publizierens und Kommunizierens

Kurzkommentar von Petra Kammann

Die Buchmesse wird stattfinden – in diesem Jahr größtenteils digital, aber mit vielen Dutzenden Veranstaltungen in der Stadt Frankfurt, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt Frankfurt. Reicht das? Oberbürgermeister Peter Feldmann teilt zu dem neuen Konzept der Messe mit: „Es ist gut, dass der Buchpreis, der Friedenspreis, die Eröffnung und die Veranstaltungen in der Stadt stattfinden können – die große Tradition der Buchmesse wird in Frankfurt fortgesetzt. Die weltweit größte Buchmesse ist ein internationaler Marktplatz der Ideen und prägt die Identität unserer Stadt seit Jahrhunderten.“ Stimmt, aber wie denn in Krisenzeiten?

Tempi Passati? Lebendigkeit der Frankfurter Buchmesse 2019 – Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk mit Buchmessedirektor Juergen Boos im vergangenen Jahr auf dem Messelände im Gespräch

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Buchmesse findet statt, der Deutsche Buchpreis und der Friedenspreis auch!

2020, Mai 27.

Gewaltige Herausforderung und Mutige Entscheidung

Die diesjährige 72. Frankfurter Buchmesse wird mit neuem Hygienekonzept vom 14. bis 18. Oktober 2020 stattfinden.

Erinnerung an die Frankfurter Buchmesse im vergangenen Jahr: Börsenvereinsvorsteher Heinrich Riethmüller, Buchmessedirektor Jürgen Boos und Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk, Fotos: Petra Kammann

Unsere Gesellschaft braucht Bücher, den Kulturdialog und die lebendige Debatte in dieser Zeit mehr denn je. Umso wichtiger ist es, Bücher ins Rampenlicht und ins Bewusstsein zu rücken. Dies versteht kein Event besser als die Frankfurter Buchmesse. Die Frankfurter Buchmesse 2020 trotz Corona durchzuführen, ist eine mutige und wegweisende Entscheidung. Durch eine aufmerksamkeitsstarke Buchwoche mit Veranstaltungen vor Ort und gleichzeitig virtuell stärken wir das Kulturleben und die Menschen, die es mitgestalten. Gleichzeitig setzen wir wichtige Impulse für die Leser*innen und die ganze Gesellschaft. Natürlich steht bei der Messe vor Ort die Sicherheit für Besucher*innen, Aussteller*innen und Mitarbeiter*innen an erster Stelle. Das werden ein ausgefeiltes Gesundheits- und Hygienekonzept sowie eine kontinuierliche Evaluation durch die zuständigen Behörden gewährleisten. Mit voller Energie geht das Team der Frankfurter Buchmesse an die Ausarbeitung eines Konzeptes für diese besondere Messe und baut auf die Begeisterung der Branche für das weltweit wichtigste Buchereignis.“ Karin Schmidt-Friderichs, Die neue Vorsteherin des Börsenvereins (Foto: Gaby Gerster)

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Fotografie Forum Frankfurt: Celina Lunsford führt durch die Ausstellung „Ethereal. Photographic Art from Norway“

2020, Januar 10.

Der besondere Tipp zum Wochenende:

Fotografien aus dem Land der Mitternachtssonne – Kuratorenführung mit der Direktorin des FotografieForums Celina Lunsford

Norwegische Fotografinnen zu Gast im FFF, v.l.n.r.: AK Dolvens , GF Sabine Seitz, Linn Peddersen, FFF-Direktorin Celina Lunsford und die Künstlerische Leiterin des Schwerpunktthemas Norwegen, Foto: Petra Kammann

So lebendig wie das Ehrengastland „Norwegen“ der letzten Frankfurter Buchmesse war, so variationsreich ist auch die Fotografieszene im Land des besonderen Lichts, das Landschaft und Natur mit scharfen Kontrasten, mit sanfter Farbe oder mystischen Schleiern überzieht. Mitsommerlich präsent und winterlich flüchtig, löst es gewohnte Zeitmuster auf. Die Menschen umfängt es mit Klarheit, mit Melancholie, mit dem Blickwechsel nach innen, auf Erinnerungen und Stimmungen, auf Unbewusstes und noch Unbekanntes. Mit der Ausstellung „Ethereal. Photographic Art from Norway“ trug das Fotografie Forum Frankfurt zum norwegischen Ehrengastprogramm bei und vermittelte besondere Einblicke in die zeitgenössische Fotografieszene Norwegens.

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Auf Wiedersehen im neuen Jahrzehnt!

2019, Dezember 31.

2020 – Der Vorhang zu und alle Fragen offen …

Foto: Petra Kammann

Besondere Momente des Jahres 2019

2019, Dezember 27.

Bilder aus der Kulturwelt der Mainmetropole

Gesehen und aufgelesen von

Petra Kammann

Zum Auftakt des Bauhausjahres: Die „Moderne am Main“ im Museum Angewandte Kunst

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Klassiker der Fotografie: „Gold“ und „Genesis“ von Sebastião Salgado

2019, Dezember 11.

Zwei gewichtige Bildbände des Friedenspreisträgers als Fundus des Sehens 

von Uwe Kammann

South Sandwich Islands. Chinstrap penguins (Pygoscelis antarctica) on icebergs located between Zavodovski and Visokoi islands. South Sandwich Islands. 2009, Photo: Sebastião SALGADO in „Genesis“ /Taschen Verlag

Als Sebastião Salgado den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, hingen links und rechts des Rednerpults in der Paulskirche riesengroß zwei seiner ikonischen Fotos. Das eine zeigte einen silberglänzenden Flußlauf in einem zum Horizont zulaufenden Tal, das andere dichte Menschenketten an halsbrecherisch aufsteigenden Leitern an einem steilen Hang. Bilder aus zwei seiner Hauptwerke: „Genesis“ und „Gold“. Und damit repräsentativ für die zwei Seelen, wie es der Fotograf einmal ausdrückte, in einer und derselben Person.

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Eine mutige deutsch-deutsche Verlagsgeschichte – 30 Jahre Ch. Links Verlag

2019, November 6.

Aus eigener Kraft

Vor 30 Jahren löste sich die deutsch-deutsche Grenze auf, die Mauer bröckelte und fiel. Ost- und West-Deutsche begegneten einander unter neuen Bedingungen. Der Rest ist Geschichte, bestens bekannt aus einzelnen Biographien… Eine besondere Wendegeschichte: Der ehemalige Ost-Berliner Verlagslektor Christoph Links hatte gleich nach dem Mauerfall eine Lizenz für einen Sachbuch-Verlag beantragt. Im Interview mit Petra Kammann, die auf der ersten Leipziger Buchmesse nach der Maueröffnung auf ihn aufmerksam wurde, schildert der unternehmerisch urbegabte Verleger die organisatorischen Klippen und die programmatische Entwicklung seines Verlags.

Der Verleger Dr. Christoph Links bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Foto: Petra Kammann

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Bewegende Momente einer Buchmessenwoche

2019, Oktober 19.

Rück- und Augen-Blicke

Eine kleine Auswahl von Petra Kammann

Fulminanter Auftakt: Die Verleihung des Deutschen Buchpreises mit einem politischen Appell

Der fabelhafte Roman „Herkunft“ von Sasa Stanicic bekommt den ersten Preis. In seiner emotionalen Dankesrede kritisiert der 1978 in Višegrad geborene Autor Peter Handkes Serbienbild scharf und löst damit eine neue und nachhaltige politische Grundsatzdebatte über den Nobelpreis und die Beurteilung von Literatur aus

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Norwegen als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse – Eine kleine Vorschau

2019, Oktober 11.

 „Der Traum in uns“

Unter diesem Motto – Worte aus dem Gedicht „Das ist der Traum“ des beliebten norwegischen Dichters Olav H. Hauge (1908 – 1994) – steht Norwegens Auftritt als Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse 2019. Für den Ehrengast Norwegen besteht der Traum darin, mit Literatur und Kunst aus Norwegen zu überraschen, das Publikum zu bewegen und an unbekannte Orte zu versetzen – wie es in Hauges Gedicht heißt: „In eine Bucht, um die wir nicht wussten.“ Diesen Traum zu teilen bedeutet, Geschichten aus Norwegen zu erzählen, die Freude am Lesen zu befördern und für die Freiheit des Wortes einzutreten. Meinungsfreiheit ist in der politischen Kultur Norwegens von höchster Bedeutung. Ein Highlight des Ehrengastlands: Vom 14. bis 15. Oktober fährt Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit höchstpersönlich, und begleitet von 19 Autorinnen und Autoren, mit dem Literaturzug von Berlin über Köln zur Frankfurter Buchmesse. Neben dem Literaturprogramm präsentiert Norwegen außerdem ein umfangreiches Kulturprogramm mit zeitgenössischen Künstler, Regisseuren, Filmemachern, Designern, Architekten, die mit der Natur und den Mythen ihres Heimatlandes auseinander setzen…

Botschafterin für norwegische Literatur im Ausland: Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit, Foto Eivind Röhne / NORLA

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Shortlist – nominierte Autoren für den Deutschen Buchpreis 2019

2019, Oktober 1.

Netze und doppelte Böden

Alljährlich findet am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt, in diesem Jahr am 14. Oktober 2019. Mit dem Deutschen Buchpreis 2019 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus.

Autoren, die es in die Endrunde geschafft haben: v.l.n.r.: Raphaela Edelbauer, Norbert Scheuer, Tonio Schachinger, Jackie Thomae, Saša Stanišic, Miku Sophie Kühmel, Foto: Diether von Goddenthow

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