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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buchmessen

Re : connect Kim Thúy und ihre Einwanderungserfahrungen in Kanada

2021, Oktober 23.

Der Reichtum verschiedener Kulturen

Kim Thúy war mit ihrer Familie als Zehnjährige mit den boat people von Vietnam nach Kanada geflohen. Sie arbeitete als Dolmetscherin und Rechtsanwältin, als Gastronomin, als Kritikerin und Moderatorin für Radio und Fernsehen. 2010 wurde sie mit ihrem in zahlreiche Sprachen übersetzten Überraschungserfolg „Der Klang der Fremde“ als Autorin bekannt. Es folgten „Der Geschmack der Sehnsucht (2014) und „Die vielen Namen der Liebe“ (2017). Kim Thúy lebt heute in Montreal. Erinnerung an ein Gespräch mit, das ich anlässlich der Literaturtage Südostasien 2015 mit der kanadischen Autorin Kim Thúy führte. Schon vor 6 Jahren sprachen wir darüber, welchen Stellenwert Kanada in ihrem Leben bekommen hat. Ausschnitte aus dem Gespräch von damals.

Buchmessedirektor Juergen Boos im Gespräch mit Kim Thúy, die aus  und dem francokanadischen Autor und Journalisten Michel Jean, einem Innu vom Lac Saint-Jean (Québec)

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Re:connect in Frankfurt – die Frankfurter Buchmesse 2021

2021, Oktober 23.

Aus der Welt der Bücher – Ups and Downs

Ein fotografischer Wochenrückblick

von Petra Kammann

frei nach dem Motto des Ehrengastlandes Kanada 2021  „Singular Plurality – Singulier Pluriel“

Buchmessechef Juergen Boos im Gespräch mit zwei kanadischen Autoren Kim Thuy und Michel Jean unterschiedlicher Herkunft

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Spanien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2022

2021, Oktober 21.

SPRÜHENDE KREATIVITÄT

Ehrengastauftritt auf derARD-Buchmessenbühne in der Festhalle

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, Miquel Iceta Llorens, Minister für Kultur und Sport, María José Gálvez, Generaldirektorin der Abteilung Buch und Leseförderung des Ministeriums für Kultur und Sport, und Elvira Marco, Kuratorin des Ehrengastes Spanien auf der Frankfurter Buchmesse 2022, stellten heute die Ziele des Projekts und die Höhepunkte des Programms vor.

Die Buchmessedelegation aus Spanien; Foto: Petra Kammann

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Antje Rávik Strubel erhält den Deutschen Buchpreis 2021 für ihren Roman „Blaue Frau“

2021, Oktober 19.

Nur eine(r) kann gewinnen

„Literatur als fragile Gegenmacht, die sich Unrecht und Gewalt aller Verzweiflung zum Trotz entgegenstellt.“

Mit dem Deutschen Buchpreis 2021 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus.

Antje Rávik Strubel, die diesjährige Preisträgerin des Deutschen Buchpreises, Foto: Petra Kammann

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„Open Books“ Leseveranbstaltungen während der Frankfurter Buchmesse an verschiedenen Orten der Stadt

2021, Oktober 19.

„Noch geht nicht alles, aber es geht doch wieder vieles. Vor allem das, was ein populäres Lesefest ausmacht: die unmittelbare Begegnung zwischen Autor*innen und ihren Leser*innen. Open books, das Lesefest der Stadt Frankfurt zur Buchmesse, das Live-Festival, das die Frankfurter Innenstadt in eine große Lesebühne verwandelt“, so so die Kulturdezernent Ina Hartwig und Leiterin von OPEN BBOOKS, Sonja Vandenrath

Leiterin Dr. Sonja Vandenrath  und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig auf der Pressekonferenz zu „Open Books 2021“ in der Evangelischen Akademie Frankfurt

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Deutscher Buchpreis: Wer wird gewinnen?

2021, Oktober 4.

Fünf Autorinnen und Autoren aus der Shortlist präsentierten sich im Literaturhaus

Literaturhaus: Begrüßung des Publikums durch den engagierten Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) 

Am 18. Oktober 2021 wird der Deutsche Buchpreis 2021 verliehen. Sechs von 230 vorgeschlagenen Titeln insgesamt blieben übrig. Mit Monika HelferNorbert GstreinChristian KrachtThomas KunstMithu Sanyal und Antje Rávik Strubel hat die Jury sechs Autorinnen und Autoren ausgewählt, die für ihre „immense Lust und hohe Könnerschaft, Geschichten zu erzählen“ gelobt wurden. Im Frankfurter Literaturhaus stellten sich fünf der Autoren dem Publikum und den Kritikern Christoph Schröder, Eva-Maria Nagel (FAZ) und Bianca Schwarz (hr2-Kultur). Christian Kracht, nominiert mit „Eurotrash“ (KiWi) war verhindert. Die Texte sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der Schreiber, auch wenn es in ihren Romanen jeweils um persönliche biografische Erfahrungen geht. Zählt am Ende der Geschmack? Es bleibt spannend.

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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021: Auma Obama hält Laudatio auf Tsitsi Dangarembga

2021, August 30.

Auma Obama, die kenianische Germanistin, Soziologin und Schwester des 44. US-Präsidenten Barack Obama, hält die Laudatio auf die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wird. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 24. Oktober 2021 in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live im ZDF übertragen.

Laudatorin Auma Obama der Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga; © Elle Pouchet (www.ellepouchet-photography.com)

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Der Bücherherbst kündigt sich an: Deutscher Buchpreis 2021

2021, August 24.

Die 20 nominierten Romane stehen fest

20 Romane gehen ins Rennen für den Deutschen Buchpreis 2021. Seit Ausschreibungsbeginn hat die Jury 230 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2020 und dem 21. September 2021 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen.

Die Jury: v.l.n.r.: Sandra Kegel, Anja Johannsen, Beate Scherzer, Anne-Catherine Simon, Richard Kämmerlings, Bettina Fischer, Knut Cordsen; Foto: © vntr media

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5 Fragen an Mathias Enard zu seinem neuen Roman „Das Jahresbankett der Totengräber“

2021, Mai 18.

Enards Blick auf das Landleben des 21. Jahrhunderts 

Der neue Roman des lustvollen Erzählers und Goncourt-Preisträgers Matthias Enard („Kompass“) handelt von einem Pariser Anthropologen namens David, der für eine Dissertation über das Leben auf dem Land im 21. Jahrhundert aufs Dorf zieht, um dort die Sitten und Bräuche der Landbevölkerung zu beobachten. Das Landleben nimmt eine Eigendynamik an und zieht ihn in Bann… Julia Graf, die den soeben erschienenen Roman „Das Jahresbankett der Totengräber“ des Autors Matthias Enard betreut hat, stellte ihm dazu fünf grundsätzliche Fragen, die unsere Neugier geweckt haben.

Blaue Stunde am Main auf der Péniche mit Matthias Enard während der Buchmesse 2017 mit dem Schwerpunkt: „Francfort en français“; Foto: Petra Kammann

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HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel

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