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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Frankfurt/Offenbach

Intervention von Jan Muche im Kabakov-Raum des Museums Wiesbaden

2026, September 22.

„Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“

Die Kunst von Jan Muche (*1975, Herford) thematisiert gesellschaftliche, linke Utopien. In dem Ilya Kabakov gewidmetem Künstlerraum treten im Museum Wiesbaden seine konstruktivistischen Skulpturen und Bilder in einen kontrastreichen Dialog mit Kabakovs raumgreifender Installation „Der Rote Waggon“. Die spektakuläre Intervention mit dem Titel „Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück“ ist bis zum 4. April 2027 zu sehen.

Ausstellungsansicht; Foto: Hans-Bernd Heier

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Innendrindrumherum – in der Galerie Heussenstamm. Nur hereinspaziert!

2026, September 20.

Zerknüllt, zerrissen und gewickelt – Raumgreifende Papierarbeiten von Katrin Paul

„Überlegungen zur Ausdehnung“ nennt die sichtlich fernöstlich inspirierte Künstlerin Katrin Paul im Unteritel die Ausstellung ihre monochromen Arbeiten. In Japan begegnete sie einer Kultur, in der das Papier eine besondere Bedeutung hat. Man denke nur an Origamami oder die japanischen Schiebetüren aus Papier namens Shoji,  an die luftigen leicht transparenten Laternen oder Lampen. Aber die wirken geordneter, jedenfalls auf den ersten Blick…

Blick in die Galerie Heussenstamm mit den Papierarbeiten von Katrin Paul, Foto: Petra Kammann

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„Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“ oder „Noli me tangere“? Maria Magdalena aus biblischer Sicht

2026, September 16.

Bilder, die zur Legendenbildung beigetragen haben

Im Städelmuseum läuft vom 17. September 26  bis 17. Januar 27 die Ausstellung „Maria Magdalena. Sin.Pray.Love“. Die freie Journalistin Stephanie von Selchow, u.a. Mitarbeiterin bei chrismon, führte ein Gespräch mit David Schnell, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am Museumsufer, über die biblische Figur Maria Magdalena zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi und über die Ursprünge ihrer Legendenbildung.

Arnold Böcklin, Trauer der Maria Magdalena an der Leiche Christi, 1867, Abb.: Kunstmuseum Basel, Basel 

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Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (5)

2026, August 19.

Impressionen

von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

Das Wandbild der Geschwister Scholl im Sandweg 62, 60316 Frankfurt am Main ist ein buntes Graffiti-Tribut des lokalen Künstlers Justus Becker, bekannt als COR.

„Einfahrt frei halten“ für die Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl

Es erinnert an Hans und Sophie Scholl, die als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen den Nationalsozialismus kämpften.

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Das Netz der Hoffnung: Exempel für Kunst im öffentlichen Raum?

2026, August 17.

Auswahl, Wirkung, Kosten: nicht nur in Frankfurt ein intensives Streitthema

Eine Zwischenbetrachtung von Uwe Kammann

„Sehr überrascht“ sei sie, sagt Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig, wegen der teils heftigen Kritik an dem seit kurzem über der Konstabler Wache hängenden Netz, das den vielversprechenden Titel trägt: A Sky full of Hope. Eine Kritik, die sich nicht nur an den Kosten reibt, sondern auch am Verfahren bei diesem von der Stadt vergebenen Auftrag. Auch die Qualität des Werks der amerikanischen Künstlerin Janet Echelman wird in Frage gestellt, bis hin zu einem harschen Urteil des ehemaligen Feuilletonchefs der Frankfurter Rundschau. Das sei eher keine Kunst, sondern Kitsch zum „Aufbrezeln“ eines „urbanen Unorts“. Die Stadt habe sich in einem „Schnickschnack“ verfangen. 

Kulturdezernentin Ina Hartwig im Gespräch mit der Netz-Künstlerin Janet Echelman, Foto: Petra Kammann

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Poetische Eindrücke vom Ende des Mainuferfestes 2026

2026, August 5.

Foto-Impressionen von Barbara Walzer

Nach jahrhundertealter Tradition wurde am Wochenende vier Tage lang rund um den Paulsplatz, Römerberg, Fahrtor und entlang des Mainufers tüchtig und friedlich gefeiert – mit kulinarischen Köstlichkeiten, Live-Musik, Fahrgeschäften, einem Riesenrad, Fischerstechen und einem Abschlussfeuerwerk. Die polnische, seit vielen Jahren in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat mit ihrer Kamera am Ende des heißen Sommertags noch einmal ein paar besondere Eindrücke jenseits des herrschenden Rummels auf dem Römerberg unter dem magischen Licht des Abends eingefangen.

Still ruht der Main, auf dem es trotz Hitze und Dürre „noch“ Wasser gibt…

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„Sehnsucht nach der Ferne“ – Bilder von Myeong-Ja Zimmerer im Nebbienschen Gartenhaus

2026, August 3.

Weite Horizonte, schroffe Berge, stille Täler

Reispapierecollagen mit Cyanoemulsion, Fotofrottagen

Außergewöhnliche Impressionen von Landschaften stehen im Zentrum der nächsten Ausstellung des Frankfurter Künstlerclubs, wenn Myeong-Ja Zimmerer ihre Bilder im Nebbienschen Gartenhaus präsentiert. Die Kunstschau wird am Mittwoch, 5. August (19 Uhr), mit einer Vernissage eröffnet und ist bis zum 16. August mittwochs bis sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr – bei freiem Eintritt – geöffnet.

„Gebirge (X)“ von Myeong-Ja Zimmerer

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Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus

2026, Mai 10.

Die Lebensbühne Stadt

Von Petra Kammann

Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann

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Heiter-fröhliche Adventsmatinee in der Galerie des BBK

2025, Dezember 1.

FOTO-IMPRESSIONEN

Von Barbara Walzer

Am ersten Advent hatte der Bund Bildender Künstler (BBK) zu einer Konzertmatinee mit der Pianistin Prof. Angelika Nebel – in Frankfurt weiß Gott keine Unbekannte – in die Ausstellungsräume der Hanauer Landstraße eingeladen. Passend zu den ausgestellten Werken „Gay – heiter fröhlich“ bot die Pianistin ein ansprechendes Programm zwischen Klassik und Romantik und sagte in ihrer Eingangsrede: „Zur Lebensfreude gehört der Tanz!“ Doch was wäre der Tanz ohne die entsprechende Musik?  Die seit langem in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer fand die entsprechenden Bilder zu der besonderen musikalischen Veranstaltung…

Die in Frankfurt lebende, renommierte Pianistin Prof. Angelika Nebel in den Ausstellungsräumen des Frankfurter BBK 

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„Hélène de Beauvoir. Mit anderen Augen sehen“ – Retrospektive in den Opelvillen

2025, Oktober 2.

Kunst als Akt der Befreiung

Von Hans-Bernd Heier

Die Opelvillen präsentieren die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir (1910 – 2001) in Deutschland, der in Vergessenheit geratenen Schwester von Simone de Beauvoir. Ihre Werke reichen von Kupferstichen über Aquarelle bis zu großformatigen Malereien in Öl oder Acrylfarbe. Mit Stichel, Stift oder Pinsel lotete die experimentierfreudige Künstlerin die Möglichkeiten gegenständlicher und ungegenständlicher Kunst aus, bis sie die Trennlinien in den 1960er-Jahren ausdrucksstark auflöste. In der retrospektiven Ausstellung „Hélène de Beauvoir. Mit anderen Augen sehen“ sind rund 170 Exponate versammelt, darunter über 70 Ölgemälde und erstmalig auch Skizzenblöcke, Entwürfe und Vorzeichnungen der Malerin.

Hélène de Beauvoir „Selbstporträt [Autoportrait]“, 1955, Privatsammlung; © Ute Achhammer, APP, Foto: Christian Kempf

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