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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Frankfurt/Offenbach

Zonta Club Frankfurt II Rhein-Main verleiht seinen 7. Kunstförderpreis „Zonta Art Contemporary“ an Viviana Abelson

2020, September 26.

Von Erhard Metz

Dass sich über der 7. Verleihung des Kunst-Förderpreises „Zonta Art Contemporary“ (abgekürzt „ZAC“) des Zonta Clubs Frankfurt II Rhein-Main trotz des Corona-Reglements mit Maskenpflicht und der zugelassenen Besetzung von nur einem Viertel der Plätze im Kinosaal des Frankfurter Museums für Moderne Kunst MMK ein kleiner festlicher Glanz verbreitete, lag an den Damen des Clubs wie auch der illustren Schar der Protagonisten auf der Bühne, vor allem aber am Auftritt der Preisträgerin Viviana Abelson höchstpersönlich.

(v.l.) Elisabeth Haindl, Ursula Brüggemann, Viviana Abelson und Susanne Pfeffer, Foto: Erhard Metz Weiterlesen

L’Esprit – Absolventenausstellung 2020 der Städelschule im Portikus (1)

2020, September 25.

Essenz aus fünf Jahren

Erste Einblicke von Petra Kammann

Die Absolventenausstellung der Städelschule bildet den formalen und künstlerischen Höhepunkt des gesamten Kunststudiums derjenigen, die auf Dauer ihre Existenz als Künstler begründen wollen, denn sie ist oftmals die erste institutionelle Ausstellung der jungen Künstler*innen. Noch im vergangenen Jahr fand die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Absolvent*innen der Städelschule im benachbarten Peichl-Bau des Städel Museums statt. In diesem Jahr ist alles anders. Nun sind sie im Portikus zu sehen…

Blick ins Erdgeschoss mit der über allem schwebenden „Glocke“ aus Gummi von Lukas Heerich, Meisterschüler von Tobias Rehberger und Andreas Gursky, unter dem rostfreien Stahlträger. Für Heerich bekommen ikonische Formen eine neue Bedeutung.
Alle Fotos: Petra Kammann

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Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez (II)

2020, August 23.

Stationen eines Kreuzwegs

Von Erhard Metz

Mutter Erde, Zyklus I-XV, 2015, Acryl auf Leinwand, je 130 x 195 cm; hier: Mutter Erde I und II
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„Paradise in Transition“ in der Galerie Heike Strelow

2020, August 14.

Von Erhard Metz

Wir stecken mitten in der Corona-Pandemie. Ist es da – bereits – Zeit, so wurde kürzlich gefragt, für eine literarische, eine künstlerische Reflektion? Wir meinen ja. Nun geschieht dies in der laufenden, äußerst sehenswerten Ausstellung „Paradise in Transition“ in der Frankfurter Galerie Heike Strelow nicht nur, aber auch, auf sehr verschiedene Art und Weise: unterschwellig subtil, berührend, beängstigend, bedrohlich, aber auch humorvoll, ironisch, clownesk – eben höchst komplex, stehen doch die Begriffe Paradies für Ersehntes wie Verlorenes, Transition für Vorgänge im kultur- wie soziopolitischen Prozeß.

Jonny Green, Coronation of the Covid King, 2020, Oil on canvas, 25 x 20 cm Weiterlesen

Ernst-Dietrich Haberland †

2020, August 9.

Zum Tod des langjährigen Ersten Vorsitzenden des Frankfurter Künstlerclubs

Von Erhard Metz

Der Frankfurter Künstlerclub e.V. und seine Mitglieder, eine große Gemeinde von Künstlerinnen und Künstlern in Frankfurt und Rhein-Main sowie zahlreiche Freunde und Weggefährten trauern um Ernst-Dietrich Haberland, den langjährigen Ersten Vorsitzenden dieses einzigartigen Zusammenschlusses von Künstlern und Literaten, Freunden und Unterstützern der bildenden und darstellenden Künste sowie der Musik und Literatur.

Ernst-Dietrich Haberland im Februar 2012 in seiner Ausstellung anläßlich seines 80. Geburtstags Weiterlesen

Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez

2020, August 1.

Impulsvortrag zur Vernissage

von Erhard Metz

Mirek Macke vor „Pépin“, 2019, Acryl auf Leinwand, 130 x 195 cm; Foto: Christoph von Löw

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Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (2)

2020, Mai 31.

Von Erhard Metz

„Gemischte Gefühle“ lautet der Titel der Gruppenausstellung der IFB-Stiftung (Inklusion durch Förderung und Betreuung) aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens im Frankfurter Kunstverein Familie Montez, über die wir bereits im ersten Abschnitt unseres Berichts informierten. Kurz nach ihrer Eröffnung fand sie durch das hereinbrechende Corona-Virus in das gesellschaftliche Leben ein abruptes Ende; inzwischen wurde sie wiedereröffnet, und die Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern können bis zur Finissage am 7. Juni 2020 besichtigt und auch erworben werden. Und nicht zuletzt verdient die IFB-Stiftung gerade in diesen Corona-Monaten – unter ihrem aktuellen Motto „soziale Arbeit in Zeiten sozialer Distanz“ – Aufmerksamkeit und Förderung.

Sandra Mann, „I feel B“, „Nina (Heusenstamm)“, 2009, Archivalischer Vintage Pigmentdruck auf Canvas, Edition 5/5, 80 x 90 cm

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Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (1)

2020, Mai 29.

Von Erhard Metz

Gemischte Gefühle durchleben wir in diesen vom neuartigen Corona-Virus geprägten Wochen und Monaten wahrhaftig – und beim Betreten des nach der Schließung jetzt wiedereröffneten Frankfurter Kunstvereins Familie Montez glaubten wir auf den ersten Blick, uns in der Adresse geirrt zu haben. Aber dem war nicht so – nur hatte sich der große Salon, früher mit Sofas und Sesseln aller Couleur und Herkunft bestückt, nun dieser entledigt und sich in einen mit Sperrbändern und Wegweisungen versehenen Ausstellungsraum verwandelt mit Traditionsrequisiten des Vereins wie auch mit Exponaten der laufenden Ausstellung, über die es zu berichten gilt.

Kunstverein Familie Montez – mit Corona

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ZURÜCK IN DIE GEGENWART NEUE PERSPEKTIVEN, NEUE WERKE – DIE SAMMLUNG VON 1945 BIS HEUTE

2020, Mai 18.

Noch ist sie geschlossen, die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel… ; Foto: Petra Kammann

Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst

Nahezu ein Jahrzehnt nach der Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum ab dem 19. MAI 2020 zum ersten Mal neu präsentiert. Bericht folgt

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Endlich zu sehen: „en passant – Impressionismus in Skulptur“ im Städel

2020, Mai 9.

Metamorphose der Bewegung und des Lichts

Licht, Farbe, Bewegung, Flüchtigkeit und Statik. Das sind durchaus Themen, die uns gerade beschäftigen. Im Mittelpunkt der Städel-Schau „En Passant“, die ab dem 9. Mai ihre Tore öffnet, stehen insgesamt fünf impressionistische Künstler mit ihren Skulpturen im Mittelpunkt: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Ihnen werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Gemälde, Pastelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus gegenübergestellt, u. a. von Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini und John Singer Sargent. Schon beim Flanieren durch die Ausstellung erlebt man die Tiefe der räumlichen Dimension ganz neu, in der Plastik und im Museumsraum selbst, findet Petra Kammann.

Die berühmteKleine 14-jährigen Tänzerin“ (1878/81) von Edgar Degas und Tänzerinnen überhaupt im Zusammenhang mit anderen klassischen Posen in Wachs, Bronze, Öl, Pastell, Kreide, Foto: Petra Kammann

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