Alle Artikel zu Herzlich Willkommen
2026, März 13.
Von Erhard Metz
Es gilt von einem musikalischen Ereignis zu berichten, zu welchem dem Autor Stefan Zweigs Metapher „Sternstunde“ zur Verfügung steht, in diesem Fall eine musikalische. Eine solche war jüngst zu erleben im Hauskonzert der in Bad Homburg wirkenden Konzertpianistin, Musikcoachin und Buchautorin Viviane Goergen: Auf ihre Einladung spielte Miłosz Sroczyński Bachs weltweit bekannte sogenannte Goldberg-Variationen, BWV 988 . „Ein musikalischer Gipfelpunkt, den nahezu alle bedeutenden Pianistinnen und Pianisten im Laufe der Zeit zu erklimmen versuchten … ein faszinierendes Stück, das bis heute Rätsel aufgibt“ schrieb Peter Uehling (Stiftung Berliner Philharmoniker), und Karl Böhmer „Die Krönung einer besonderen Form der Cembalomusik“ (Kammermusikführer Villa Musica); „zweifellos der bedeutendste Klavierzyklus des 18. Jahrhunderts“ (G. Henle-Verlag); „bis heute eine fundamentale Herausforderung für jeden Cembalisten und Pianisten“ (Bärenreiter), um nur einige renommierte Stimmen zu nennen.

Viviane Goergen und Miłosz Sroczyński, Foto © Rainer Opferkuch Weiterlesen
Herzlich Willkommen, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Eine musikalische Sternstunde: Miłosz Sroczyński spielt Bachs „Goldberg-Variationen“ im Hauskonzert von Viviane Goergen
2026, März 5.
Aufführung an der Bonner Oper
Ein Mann in orangefarbener Mönchskutte sitzt unter einem riesigen Halbmond zwischen Trümmern. Nur die Scheinwerfer am Rand der Bühne stehen noch. Er aber scheint unbeirrt inmitten der Verwüstung.

Statisterie, Cody Quattlebaum, Martin Tzonev, Chor des Theater Bonn, Tänzerinnen und Tänzer, Foto: © Max Borchardt
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Bildung · Pisa von innen, Herzlich Willkommen, Kultur und Gesellschaft, Musik, Oper, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für Anspruchsvoll, opulent, und sehr berührend – „Awakening“ von Param Vir
2026, März 1.

Die Frankfurter Videografin Frieda Günzel stellt Kunstschaffende verschiedener Generationen aus Frankfurt und RheinMain in ihren kreativen Prozessen für FeuilletonFrankfurt vor.
Mit Heide Weidele traf sie eine Installationskünstlerin, die seit 1971 in Frankfurt am Main lebt und zunächst von 1961 bis 1974 als Buchhändlerin arbeitete, ab 1974 die Hochschule für Gestaltung in Offenbach und von 79 bis 81 die Staatliche Hochschule für Bildende Künste – die Städelschule in Frankfurt besuchte. In dem Videoporträt spricht sie über das Zusammenspiel zwischen Ausstellungsraum und Kunstwerk, über den verborgenen Zauber, der dem Material Plastik innewohnt und über den größten Fehler, den sie während ihres Schaffensprozesses machen kann: etwas zu beabsichtigen.
https://www.youtube.com/watch?v=1nmbxebeLDg
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Bildende Künste, Buch und Literatur, Herzlich Willkommen, Historisches Museum, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Friedas Künstlerporträts. Teil IV: Heide Weidele
2025, Dezember 24.
Halten Sie ein wenig inne!
Manchmal leuchtet in der Ferne ein Schiff und spendet Hoffnung!

FeuilletonFrankfurt
wünscht
allen Leserinnen und Lesern besinnliche Weihnachtstage.
Bald geht es wieder auf zu neuen Ufern und wir sind wieder für Sie da.
Herzlich Willkommen | Kommentare deaktiviert für Ein gelungenes Weihnachtsfest 2025!
2025, Juli 4.
Ursula Krenzler | Malerei
Kuratiert von Brigitta Amalia Gonser
Mit ihren „Erinnerungslandschaften“ mit denen die Kölner Malerin Ursula Krenzler (*1958, in Remscheid) ihr sensorisches Gedächtnis aktiviert, eröffnet sie dem Betrachter einen unmittelbaren emotionalen Zugang zu diaphanen Traumbildern von magischem Blues.
Mystery Beach II, 2022 ©️Ursula Krenzler
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Herzlich Willkommen | Kommentare deaktiviert für LANDSCAPES OF MEMORY im Kunstverein EULENGASSE
2025, April 20.
Frohe Ostern, happy Easter und Joyeux Pâques !

Der Hase aus den Wiener Werkstätten bringt diesmal die Eier…
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Herzlich Willkommen | Kommentare deaktiviert für FeuilletonFrankfurt wünscht allen Leserinnen und Lesern
2025, März 28.
Eine stählerne Skulptur, ein zotteliger Medizinmann, ein abstraktes Gemälde
Der Tänzer Márcio Mota lehnt lässig an einer kolossalen Wand. Als die Musik von Philip Glass erklingt, öffnet sich die Wand, löst sich in drei Teile auf, die sich langsam drehen, in zwei Tore und eine Tür. Es wirkt, als sei sie aus Stahl, als sei sie ein Werk des Künstlers Richard Serra. (Bühnenbild: Curt Allen Wilder, Leticia Gañán) „moto perpetuo“ heißt die erste Choreografie, die Iratxe Ansa und Igor Bacovich mit dem Ballett am Rhein einstudiert haben. Inspiriert wurden sie durch eben diese monumentalen Skulpturen Richard Serras. Der wiederum war befreundet mit Philip Glass. Dessen repetitive Musik, das ständige Kreisen der in Teile zerlegten Wand, das ist der Kreislauf des Lebens.

Vielfarbiges Bewegungsspiel mal 3 Kaleidoskop – von Iratxe Ansa & Igor Bacovich / Mthuthuzeli November / Jean-Christophe Maillot, Foto: Daniel Senzek
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Herzlich Willkommen, Tanz | Kommentare deaktiviert für Ballett am Rhein: Der dreiteilige Ballettabend „Kaleidoskop“
2025, März 13.
Ausgereift und hoch geschossen
Von Walter H. Krämer
„Isa Genzken meets Liebieghaus“ ist nach „Jeff Koons. The Sculptor“ (2012) und „William Kentridge. O Sentimental Machine“ (2018), die dritte Intervention zeitgenössischer Kunst in der Liebieghaus Skulpturensammlung noch bis zum 31. August 2025 zu sehen. Das Museum präsentiert Werke von Isa Genzken (*1948) inmitten seiner 5.000 Jahre alten Skulpturensammlung. Mit insgesamt 18 Arbeiten ist Genzken in dieser Ausstellung vertreten. Eine Ausstellung, die Sie unbedingt besuchen sollten. Und doch interessiert mich hier nur ein einziges Werk: die „Pink Rose“ (2016/2023). Isa Genzken ließ sich vermutlich von Joseph Beuys‘ „Rose für Direkte Demokratie“ inspirieren.

Genzkens „Pink Rose“, Foto: Walter H. Krämer
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2025, Februar 27.
Anders als im Kabarett ist im Film die Geschichte wichtig
von Renate Feyerbacher
Josef Hader war im Schauspielhaus Frankfurt zu Gast. „Hader on Ice“ heißt seine Show, mit der er derzeit in vielen deutschen Städten unterwegs ist. „Hader on Ice“ erzählt von einem Menschen, der schlingert, schliddert, den Halt verliert. Und es geht um das alltägliche Leben, das alle betrifft.

Josef Hader am 26.1.2025 in Frankfurt, Foto:Renate Feyerbacher
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Herzlich Willkommen | Kommentare deaktiviert für Hader spielt Hader im Schauspiel Frankfurt und danach mit „Ein Abend für Josef Hader“ im Deutschen Filminstitut – Filmmuseum Frankfurt (DFF)
2025, Februar 26.
Ein Fest für alle Sinne und großer Kunst mit herausragenden Künstler*innen
Von Walter H. Krämer
Als die Wiesbadener Kaiserfestspiele 1896 „auf Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät“ im neu erbauten Theater am Warmen Damm eröffnet wurden, galt es, der Nebenresidenz des Kaisers hauptstädtischen Glanz zu verleihen. Die Kunst der Bühne bot Anlässe, sich in großer Abendgarderobe zu zeigen – die Herren im Smoking und bei den Damen bestand man auf einer korrekten Einhaltung eines Mindestdekolletés. Vom Glanz der Perlen und Diamanten, der Orden und Diademe schwärmten die Augenzeugen noch Jahrzehnte später.

Außenansicht Rückseite Staatstheater Wiesbaden, Foto: Maximilan Borchardt
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