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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Herzlich Willkommen

Die Natur der Natur. Fukushima Project“ im Museum Angewandte Kunst

2022, Mai 16.

Als die Bilder leuchten lernten. Was verbindet die Romantik und ZEN?

Von Petra Kammann

Der in London lebende Fotograf und Filmemacher Norbert Schoerner fotografierte David Caspar Friedrichs Gemälde „Weidengebüsch bei tiefstehender Sonne“ (1832/1835) ab. Dabei hängt das Original im fast benachbarten Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt. Dieses Abbild im Museum Angewandte Kunst ist  eine Art Auftakt zu seiner besonderen Ausstellung „Die Natur der Natur. Fukushima Project“ und schafft Raum für die Imagination. Schoerne fotografierte Bonsais aus der Aufzucht der japanischen Familie Abe in der Bergregion Azuma Gebirge in der Nähe von Fukushima. In den vier Ausstellungsräumen wechseln romantische Motive in den abgedunkelten Räumen mit Naturbeherrschungsmethoden aggressiver Natur.

Blick in die Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Oper Frankfurt: Der neue Spielplan für 2022/23

2022, Mai 12.

Tamino und Pamina, Hans Sachs und Beckmesser, daneben weitere bekannte und unbekannte Opernfiguren werden das Publikum ab Oktober erfreuen

von Renate Feyerbacher

Im September kann Bernd Loebe nach zwanzig Jahren Intendanz auf die Frankfurter Oper zurückblicken. Eine lange Zeit und er soll noch sechs weitere Jahre das Frankfurter Haus leiten. Vor wenigen Tagen präsentierte er den Spielplan 2022 /23 und ist voller Hoffnung, dass die geplanten Veranstaltungen stattfinden können. Denn Corona wird uns wie die jährliche Grippe bleiben. Er weiß um die Unwägbarkeiten, die nach wie vor bestehen.

Bernd Loebe am 3.5.22; Foto: Renate Feyerbacher

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Ein Frohes Osterfest!

2022, April 17.

Schöni Ostera!

Happy Easter!

Joyeuses Pâques!

Welches Bild wir auch immer finden…; Foto: Petra Kammann

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„Renoir. Rococo Revival“ im Frankfurter Städel Museum. Ein erstaunlich wenig erforschtes Themenfeld des Impressionismus

2022, April 5.

Nonchalance, Anmut und die erträgliche Leichtigkeit des Seins

Von Petra Kammann

Eine groß angelegte Ausstellung im Frankfurter Städel zeigt erstmals die überraschenden Bezüge zwischen dem impressionistischen Künstler Pierre-Auguste Renoir, einem der herausragenden Vertreter des Impressionismus, und der Malerei des Rokoko, die nach der Französischen Revolution erst einmal verschmäht wurde. Im 19. Jahrhundert – vor allem im Zweiten Kaiserreich – erfuhr sie jedoch eine fulminante Renaissance. Der mit der Motivwelt von Künstlern des 18. Jahrhunderts wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Siméon Chardin, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard bestens vertraute Maler konnte durch seine häufigen Louvre-Besuche in seinen eigenen neuen künstlerischen Ansätzen mühelos auf sie zurückgreifen. Er teilte ihre Vorliebe für bestimmte Themen wie das Flanieren in Parkanlagen, die Rast im Freien, das ungezwungene familiäre Beieinandersein bei den „Fêtes Galantes“. Rund 120 Gemälde aus beiden Epochen, darunter über 70 Meisterwerke von Renoir selbst, sowie Skulpturen, kunsthandwerkliche Objekte und Arbeiten auf Papier sind in der Frankfurter Ausstellung zu erleben, darunter bedeutende Leihgaben aus den größten Museen der Welt.

Bis zum 19. Juni noch im Städel zu sehen: Pierre-Auguste Renoirs Gemälde „La Grenouillière“ von 1869 mit den Ruderern und ihren schönen Gefährtinnen

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Fouad Boussoufas „Compagnie Massala“ mit „Näss“

2022, Februar 9.

Menschen, Männer und ihr Miteinander – physisch – und meta-physisch

Ein ungewöhnlicher Tanzabend im Rahmen des Programms live-arts der Bundeskunsthalle Bonn

von Simone Hamm

Szene aus: Näss, Foto: Bundeskunsthalle

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23. Dezember – Heute mal ein Gedicht!

2021, Dezember 23.

Morgen kommt der Weihnachtsmann…

und heute schon:

Die Weihnachtsgans

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Adventsmusik aus dem Holzhausenschlösschen vom Park aus zu erleben…

2021, Dezember 20.

Magische Sterne und Klänge an dunklen Tagen

Unter dem Motto „Wir STERNEN“ singen und spielen virtuos und witzig am 22. Dezember um 17:00 Uhr aus den beleuchteten Fenstern des Holzhausenschlösschens heraus Sabine Fischmann, Ali Neander, Markus Neumeyer und Anselm Wild besinnlich-vorweihnachtliche Musik für mehrere Stimmen.

Abendstimmung am Holzhausenschlösschen, Foto: Holzhausen-Stiftung 

Melodika, Gitarre, Klavier und Percussion und lassen den Holzhausenpark erklingen. Auf in den Holzhausenpark, um den leuchtenden Stern und den Adventskalender mit zahlreichen Scherenschnitten von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern zu entdecken , die Sie schnell erkennen werden…

Und eine kleine Vorschau drei musikalische Highlights im Jahr 2022 zum Vormerken. Da gibt es am selben Ort im Rahmen der Konzertreihe „Holzhausenkonzerte – klaviersolo“ erwarten Sie Konzerte mit Claire Huangci (5. Mai) und Martin Stadtfeld (22. September), ab dem 3. November können Sie dann das Aris Quartett (unser Quartett in Residence 2022) in insgesamt fünf Konzerten erleben. Sichern Sie sich schon jetzt hier Ihre Karten oder verschenken Sie zum Weihnachtsfest einen Gutschein, den man flexibel für unsere Veranstaltungen einsetzen kann.

Das Aris Quartett ist Quartett in Residenz 2022:

 Hier erhalten Sie vorab einen Eindruck! 

Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5

60322 Frankfurt
Tel. (069) 55 77 91

Fax (069) 59 88 05

www.frankfurter-buergerstiftung.de

„Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe

2021, August 22.

Ein Beitrag zur Eröffnung der Ruhrtriennale

von Simone Hamm

Kokereien, Maschinen-, Gebläse-, Gießhallen , ein Salzlager, ein Dampfgebläsehaus. Die Spielstätten der Ruhrtriennale sind die Industriedenkmäler der Region. In der schönsten Spielstätte der an schönen Spielstätten reichen Ruhrtriennale, der Maschinenhalle Zwecken in Gladbeck, vor einer großen, stillgelegten Fördermaschine fand der Eröffnungsabend statt: „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe, eine Koproduktion mit dem Burgtheater.

Der Untergang des Hauses Usher, Barbara Frey. Von links Tommy Hojsa, Josh Sneesby © Matthias Horn / Ruhrtriennale 2021

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Paulskirche: Franz-Werfel-Menschenrechtspreis an Bundespräsident a.D. Joachim Gauck verliehen

2021, Juli 5.

Eigentlich hätte die Auszeichnung schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wurde jetzt aber nachgeholt. Nun wurde Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck in der Frankfurter Paulskirche ein Jahr später am vergangenen Sonntag, den 4. Juli, mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet. Die Entscheidung über den Preisträger durch die Jury war 2020 erfolgt.


Paulskirche Frankfurt: Franz-Werfel-Preis an Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Joachim Gauck, Foto: Stadt Frankfurt, Maik Reuss

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Prehns Bilderparadies“ im Historischen Museum Frankfurt

2021, Mai 28.

Einzigartiges Miniaturkabinett mit über 800 kleinformatigen Gemälden – Highlight: das „Paradiesgärtlein“

Von Hans-Bernd Heier

Johann Valentin Prehn, wie Johann Wolfgang von Goethe 1749 in Frankfurt geboren, war ein wohlhabender Konditor und leidenschaftlicher Kunstsammler. Seine Miniatur-Kollektion ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte und für die Mainmetropole. Das Historische Museum Frankfurt präsentiert mit “Prehns Bilderparadies – Die einzigartige Gemäldesammlung eines Frankfurter Konditors der Goethezeit“ das Ergebnis eines zehnjährigen Forschungsprojekts in dreifacher Form: mit einer kleinen, aber feinen Sonderausstellung, einem opulenten Auswahlkatalog und einer Online-Datenbank.

Paradiesgärtlein“, Oberrheinischer Meister um 1410-20, hängt als Dauerleihgabe im Städel Museum Oberrheinischer Meister; © Städel Museum Frankfurt

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