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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Herzlich Willkommen

„Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe

2021, August 22.

Ein Beitrag zur Eröffnung der Ruhrtriennale

von Simone Hamm

Kokereien, Maschinen-, Gebläse-, Gießhallen , ein Salzlager, ein Dampfgebläsehaus. Die Spielstätten der Ruhrtriennale sind die Industriedenkmäler der Region. In der schönsten Spielstätte der an schönen Spielstätten reichen Ruhrtriennale, der Maschinenhalle Zwecken in Gladbeck, vor einer großen, stillgelegten Fördermaschine fand der Eröffnungsabend statt: „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe, eine Koproduktion mit dem Burgtheater.

Der Untergang des Hauses Usher, Barbara Frey. Von links Tommy Hojsa, Josh Sneesby © Matthias Horn / Ruhrtriennale 2021

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Paulskirche: Franz-Werfel-Menschenrechtspreis an Bundespräsident a.D. Joachim Gauck verliehen

2021, Juli 5.

Eigentlich hätte die Auszeichnung schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wurde jetzt aber nachgeholt. Nun wurde Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck in der Frankfurter Paulskirche ein Jahr später am vergangenen Sonntag, den 4. Juli, mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet. Die Entscheidung über den Preisträger durch die Jury war 2020 erfolgt.


Paulskirche Frankfurt: Franz-Werfel-Preis an Bundespräsident a.D. Dr. h.c. Joachim Gauck, Foto: Stadt Frankfurt, Maik Reuss

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Prehns Bilderparadies“ im Historischen Museum Frankfurt

2021, Mai 28.

Einzigartiges Miniaturkabinett mit über 800 kleinformatigen Gemälden – Highlight: das „Paradiesgärtlein“

Von Hans-Bernd Heier

Johann Valentin Prehn, wie Johann Wolfgang von Goethe 1749 in Frankfurt geboren, war ein wohlhabender Konditor und leidenschaftlicher Kunstsammler. Seine Miniatur-Kollektion ist ein Glücksfall für die Kunstgeschichte und für die Mainmetropole. Das Historische Museum Frankfurt präsentiert mit “Prehns Bilderparadies – Die einzigartige Gemäldesammlung eines Frankfurter Konditors der Goethezeit“ das Ergebnis eines zehnjährigen Forschungsprojekts in dreifacher Form: mit einer kleinen, aber feinen Sonderausstellung, einem opulenten Auswahlkatalog und einer Online-Datenbank.

Paradiesgärtlein“, Oberrheinischer Meister um 1410-20, hängt als Dauerleihgabe im Städel Museum Oberrheinischer Meister; © Städel Museum Frankfurt

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Autobahnkirche Medenbach – Ort der Ruhe und Kontemplation

2021, Januar 26.

Entlang des „Sortengartens“ auch zu Fuß gut erreichbar

Von Hans-Bernd Heier

Bundesregierung und Ministerpräsidenten haben eine Verlängerung des verschärften Corona-Lockdowns bis zum 14. Februar beschlossen, Zwar bleiben die Grenzen zu den Nachbarländern offen, aber es wird geraten, auf nicht unbedingt notwendige Reisen ins Ausland zu verzichten. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues, Interessantes und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise die Autobahnkirche und der große Sortengarten in Wiesbaden-Medenbach.

Außensicht der prämierten Kirche; Foto: Armin Schmidt

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Die Zukunft der Paulskirche: viele offene Perspektiven

2021, Januar 22.

Aufschlussreicher Online-Vortrag von DAM-Direktor Peter Cachola Schmal

Einordnendes Fazit und eine Buchempfehlung

von Uwe Kammann

Die Zukunft der Paulskirche und eines manchen Köpfen vorschwebenden Hauses der Demokratie? In vielen Punkten völlig offen. Dies ist das Fazit eines Online-Vortrags von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM), auf Einladung der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.

Architekturmodell der Paulskirche in der DAM-Ausstellung „Ein Denkmal unter Druck“, Foto: Petra Kammann

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Klimakalender 2021 im Jahr des Umdenkens: Schönheit und Gefahren unseres blauen Planeten

2020, Dezember 29.

Ein Kalender der besonderen Art: der Klima Kalender 2021! Herausgegeben wurde er von Hermann Vinke, der als ARD-Korrespondent in Japan schon früh über Umweltschäden berichtete, wissenschaftlich begleitet von seiner Tochter Kira Vinke, die in Potsdam am Institut für Klimafolgen über Klima-Migration forscht. Beispielhaft dokumentieren die 53 Wochenblätter die Schönheit und Gefährdung unseres blauen Planeten. Mit informativen Texten und eindrucksvollen Bildern macht der Kalender Mut für eine Zukunft, in der das Handeln einer, eines jeden Einzelnen zählt. Eine Auswahl an Initiativen und Forschungsvorhaben gibtHinweise zur Bewältigung des Klimawandels.

Nachtaufnahme der Erde, mit den hellen Punkten der Lichtverschmutzung, Abb.: Klimakalender 2021, Edition momente

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„Dilettantisches Vorgehen“: Scharfe Kritik an Josef und Hartwig in Theaterfrage

2020, Dezember 13.

Interview mit dem kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Dürbeck

Sie sei „sehr froh“, dass es beim Schutz des Foyers mit seiner Wolkenskulptur jetzt „Sicherheit“ gebe, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der jüngsten Diskussion (8. Dezember 2020) im Deutschen Architekturmuseum zur Zukunft der Städtischen Bühnen. Denn dieser Bauteil sei der „Markenkern“. Zu dieser deklarierten Sicherheit hatte sie selbst beigetragen, indem sie gemeinsam mit dem formal zuständigen Planungsdezernenten Mike Josef öffentlich die Unterschutzstellung des Wolkenfoyers durch das hessische Denkmalsamt „begrüßt“ hatte. Das förmliche sogenannte Benehmens-Verfahren war vorher seitens der Stadt offen. Über diese bedeutsame Wendung in der Debatte über die Zukunft der „Theaterdoppelanlage“ sprach Uwe Kammann mit dem kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, Thomas Dürbeck.

FeuilletonFrankfurt (FF) Gab es irgendeine Vorabinformation oder eine Sondierung, bevor der Planungsdezernent Mike Josef und die Kulturdezernentin Ina Hartwig in einer gemeinsamen Aktion die Denkmalschutzverfügung für das Wolkenfoyer der Städtischen Bühnen positiv aufgenommen und auch öffentlich begrüßt haben?

Thomas Dürbeck Weiterlesen

Gartenkunst-Projekt „Schleuse / Labor ausgelagert“ in den Opelvillen

2020, Juni 23.

Junge Kunst im Garten – nächster Termin am Sonntag, den 28. Juni 2020

Zur Betrachtung junger Kunst und zum geselligen Gespräch bei frischer Luft lädt die Stiftung Opelvillen in diesem Sommer sonntags in ihren idyllischen Garten ein. Das lockere Angebot eignet sich für die ganze Familie, als Ausflug oder einfach nur als Stopp einer Fahrradtour. Unter dem Motto „Schleuse / Labor ausgelagert“ sind junge Künstlerinnen und Künstler der umliegenden Kunstakademien in Mainz, Frankfurt am Main und Offenbach eingeladen, im Grünen rund um die Opelvillen zu präsentieren. Über mehrere Wochen hinweg zeigen die Nachwuchstalente nun sonntags ihre Kunst im Freien.

Schleuse/Labor ausgelagert, Künstlergespräche am gelben Sofa, jeden 2. Sonntag © Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Foto: Frank Möllenberg

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20 Jahre goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

2020, Mai 5.

goEast goes hybrid

Beim Gründungsgedanken stand Europa im Mittelpunkt. Heute: 13 Video-On-Demand-Angebote

von Renate Feyerbacher

Alle Fotos: goEast – DFF

Heute Abend, am 5. Mai, hätte in Wiesbaden das 20. goEast Festival eröffnet werden und bis zum 11.Mai dauern sollen. 107 Filme aus 40 Ländern , davon 21 Deutschlandpremieren, und vieles mehr hätten in der prächtigen Caligari FilmBühne präsentiert werden sollen. Corona hat es verhindert. Trotz aller Widrigkeiten soll goEast aber stattfinden, jetzt mit einem Online-Angebot und später im November sollen die Filme gezeigt werden, darunter die 16 Wettbewerbsbeiträge, Spiel- und Dokumentarfilme.


„The painted bird“

Das Planungsteam unter Leitung von Heleen Gerritsen hat entschieden, die sechs Filme der Jubiläumssektion EUROPA, EUROPA, mit denen an den Gründungsgedanken von goEast erinnert wird, online anzubieten, um die  europäische Idee zu feiern. Insgesamt stehen 13 Beiträge on Demand zur Verfügung

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Zum Tod von Suhrkamp-Cheflektor Raimund Fellinger

2020, April 27.

„Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“

Das Ende einer Suhrkamp-Geschichte in Frankfurt und Erinnerung an die Filmpräsentation des Handke-Films

Von Petra Kammann 

Die Filmemacherin Corinna Belz hatte den österreichischen Autor und inzwischen gekürten Nobelpreisträger Peter Handke 2016  anlässlich ihres Films über Peter Handke „Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“ in seinem Haus im französischen Clamart besucht, ihn befragt und gefilmt, um dem Kosmos seiner Texte, Sätze und Notate sowie seinen zahlreichen Polaroids nachzuspüren. Betreut hatte Handkes Texte, die in Deutschland beim Suhrkamp Verlag erschienen waren, über viele Jahre Raimund Fellinger. Fellinger hat seit vier Jahrzehnten, zuletzt als Cheflektor, das Suhrkamp-Profil geprägt. Jetzt ist er in Frankfurt gestorben… Ein kleiner Nachruf auf den loyalen Lektor.

Die Regisseurin Corinna Belz im Gespräch mit Suhrkamp-Cheflektor Raimund Fellinger bei der Präsentation des Handke-Films im November 2016, Foto: Petra Kammann

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