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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Tanz

Ausstellungspreis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung für den Frankfurter Kunstverein

2021, März 7.

Zum Weltfrauentag:

Preis für hevorragend kuratorische Leistung an Franziska Nori  

Die dynamische und zukunftsorientierte Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori, außerdem Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index”, ist für das von COVID-19 geprägte Jahr 2020 mit dem Preis AUSGEZEICHNET AUSGESTELLT 2020 der Dr. Marschner Stiftung gewürdigt worden. Pünktlich am  8. März  11 Uhr wird die von ihr kuratierte Ausstellung, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt, wieder für das Publikum geöffnet sein. Stellvertretend für FeuilletonFrankfurt gratuliert Petra Kammann der ideenreichen Ausstellungsmacherin.

Prof. Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins und Kuratorin der Ausstellung „Jeremy Shaw – Phase Shifting Index“;
Alle Fotos: Petra Kammann 

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(Des-)Illusionstheater: Wie geht es weiter mit den Städtischen Bühnen?

2021, Februar 24.

Neue Diskussionsrunden mit vielfältigen Aspekten – Repräsentation adé, Öffnungsmodelle illusionär?

Eingesammelte Beoachtungen und Schlussfolgerungen

von Uwe Kammann

„Deutsch mich nicht voll“: Mit diesem Slogan wirbt das Schauspiel Frankfurt in dieser Spielzeit per Fassaden-Riesenbanner für seine Interpretation politischer Korrektheit. ‚Theater mich nicht länger voll’: So werden manche inzwischen auf den Prozess reagieren, der mit den Frankfurter Plänen für Sanierung oder Neubau von Schauspiel und Oper verbunden ist, die derzeit in der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz hinter einem gemeinsamen Foyer und unter der komplexen Dachanlage eines gemeinsamen Hauskomplexes spielen.

„Das Theater kann der Ort sein, in dem es so scheint, als ob etwas geschehe“ – Wandmotto im Neuen „Maillon, Theater Straßburg – Europäische Bühne“; Foto: © Charly Broyez

Über vier Jahre Diskussionen, ein Hin und Her um Optionen, um Vorschläge, um Standorte, um Kosten, um Konzepte, um Abriss oder Erhalt, auch um Zukunftsvisionen. In Symposien, auf vielfältigen Podien ganz verschiedener Veranstalter wurde debattiert, in konstanten und in wechselnden personellen Konstellationen. Zuletzt wieder im Deutschen Architekturmuseum, dann in der Regie der Goethe-Bürgeruniversität, davor bei der Initiative Zukunft der Städtische Bühnen. Die für eine Rekonstruktion des ursprünglichen 1902er-Baus streitende Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus wurde geschnitten, ihr per Unterschriftenzahl erfolgreiches Bürgerbegehren hängt per städtischem Prüfverfahren immer noch in der Luft – Demokratie geht in einem solchen Fall sicher anders.

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Dichte emotionale Atmosphäre beim „Faust on Tour“

2021, Januar 19.

Elf Künstlerinnen und Künstler wurden am 21. November mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2020 ausgezeichnet. Die 15. Verleihung war pandemiebedingt digital vorproduziert worden. Das Staatstheater Hannover, Ort der diesjährigen verhinderten Gala, hatte diese Arbeit übernommen. „Der FAUST on tour“ – so der Titel der Dokumentation, die zu den ausgezeichneten KünstlerInnen reiste –, wurde in ZDF/3sat gezeigt. Zum Teil kamen sehr ausführlich Ausgezeichnete zu Wort. Zwei Auszeichnungen sind mit Hessen verbunden.

Von Renate Feyerbacher

Hessisches Staatsballett, Foto:Bettina Stöss / Staatstheater Wiesbaden

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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Anne Teresa de Keersmaeker schafft eine eigene Choreografie für das Kolumba Museum

2020, September 17.

von Simone Hamm

Das schönste Museum in Köln ist das „Kolumba“, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Der Schweizer Architekt und Pritzker-Preisträger Peter Zumthor hat darin die Ruinen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumbus in seinen Neubau aus Backstein ebenso integriert wie die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1949) mit Sakramentskapelle (1956), erbaut nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Das Haus steckt voller Überraschungen…

„Dark Red“ – eine eigene Choreographie für das Kolumba von Anne Teresa de Keersmaeker, Foto: Anne von Aerschot 

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Theater – und Festivalauftakt an Rhein und Ruhr

2020, September 15.

Zischeln in Bochum, Warten in Köln, Schwirren in Düsseldorf

von Simone Hamm

Pierre Bokma als King Lear © JU Bochum

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Neue Erfahrung: Plein Air-Musik – Hören, Singen, Summen und die Seele baumeln lassen

2020, September 14.

Dezentral: Plein Air-Musik in der Nachbarschaft – Hören, singen, summen und die Seele baumeln lassen

Von Petra Kammann

Seit der Spargel- und Erdbeerenzeit im Dichterviertel war es schon zu einer lieben Tradition geworden. Denn am Vormittag jobbte die Cellistin Anna-Lena Perenthaler am dortigen Spargelstand und machte sich nebenbei neue Freunde. Wurde sie nun Spargelverkäuferin? Dabei war sie doch mit dem Quartett „Salut Salon“ vor dem Lockdown schon zu Konzertauftritten durch die Welt gereist. Doch dann gingen ihr von heut auf morgen um die 100 Aufträge verloren…

Optimistisch und ideenreich – die Cellistin Anna-Lena Perenthaler; Alle Fotos: Petra Kammann

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Synthesis: Eine experimentelle Musik-Zusammenarbeit zwischen dem Schlagzeuger Philipp Danzeisen und dem Elektronik-Musiker hÄK alias Bernd Norbert Würtz

2020, Juli 22.

Natürlich synthetisch und spacy

Von Petra Kammann

Der Percussionist Philipp Danzeisen, aufgewachsen in Frankfurt, arbeitet derzeit in Berlin mit dem experimentellen Sounddesigner und Komponisten Norbert Würtz,(alias hÄK) zusammen. 2019 gründete er mit ihm hÄK / Danzeisen. Auf der Suche nach einer neuen musikalischen Sprache experimentiert das Duo, Danzeisen am Schlagzeug und hÄK an modularen Synthesizer- und Diy-Schaltungen, auf dem schmalen Grat gegenseitiger Verbindungen und des Austauschs bis hin zum Unisono zwischen dem Sound des akustischen Schlagzeugs und den synthetisch produzierten Klängen. Ihr jüngstes Konzert in Berlin fand dafür viel Beifall…

Der Percussionist Philipp Danzeisen, Foto: Petra Kammann

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Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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Hilfen des Landes Hessen für den Neustart von Kunst und Kultur in Corona-Krise

2020, Mai 11.

Hessens dynamischer Rettungsschirm für die Kultur

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) stellte am 11. Mai in der Staatskanzlei ein in drei Phasen abgestuftes Hilfs-Kulturpaket für den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise vor. Dieses soll den hessischen Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen helfen, die noch geltenden Einschränkungen zu überstehen, den Einnahmeausfall zu verkraften und den Neubeginn zu schultern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten finanzielle Unterstützung ebenso wie freie Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und Spielstätten. Außerdem werden Künstlerinnen und Künstler mit innovativen Ansätzen beim Neustart gefördert. Insgesamt stellt das Land für dieses Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ein beachtliches Paket, findet Petra Kammann

Hessens Wissenschafts- und Kunst-Ministerin Angela Dorn (Grüne); Fotos: Petra Kammann

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