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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Tanz

Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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Hilfen des Landes Hessen für den Neustart von Kunst und Kultur in Corona-Krise

2020, Mai 11.

Hessens dynamischer Rettungsschirm für die Kultur

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) stellte am 11. Mai in der Staatskanzlei ein in drei Phasen abgestuftes Hilfs-Kulturpaket für den Neustart von Kunst und Kultur in der Corona-Krise vor. Dieses soll den hessischen Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen helfen, die noch geltenden Einschränkungen zu überstehen, den Einnahmeausfall zu verkraften und den Neubeginn zu schultern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten finanzielle Unterstützung ebenso wie freie Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und Spielstätten. Außerdem werden Künstlerinnen und Künstler mit innovativen Ansätzen beim Neustart gefördert. Insgesamt stellt das Land für dieses Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ein beachtliches Paket, findet Petra Kammann

Hessens Wissenschafts- und Kunst-Ministerin Angela Dorn (Grüne); Fotos: Petra Kammann

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Seht einmal da steht er, unser Struwwelpeter… bei der Eröffnung der Volksbühne im Großen Hirschgraben

2020, Januar 26.

Frisch von der Lewwer un Freiheit for ever!

von Petra Kammann

Nein, „Frankfurt is kaa Lumpenest!“ Das hat die alte neue Volksbühne im Nachbarhaus zu den „Goethehöfen“ aufs Vortrefflichste bewiesen. Hier wehte am Abend der Uraufführung des „Struwwelpeter“ der Geist der Freiheit mit dem infernalischen Duo Michael Quast und Sabine Fischmann sowie mit den Musikern des Ensemble Modern. Aus der Tradition des Frankfurter Erzählklassikers wurde eine so unterhaltsame wie aufmüpfige Aufführung mit geistreichen musikalischen und dramaturgischen Ideen.

Applaus für das singende und agierende Duo Michael Quast und Sabine Fischmann, alle Fotos: Petra Kammann

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Zum Auftakt des Beethovenjahrs ein Ballett

2020, Januar 2.

Die Schönheit der Antike. Thierry Malandain choreografiert ein Ballett zum Auftakt des Beethovenjahrs. (In der Reihe Highlights des Internationalen Tanzes ist Thierry Malandains Hommage an Beethoven am 22. und 23. Dezember an der Bonner Oper zu sehen.)

von Simone Hamm

La Pastorale, getanzt vom Malandain Ballet Biarritz (Frankreich) © Olivier Houeix“ 

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Auf Wiedersehen im neuen Jahrzehnt!

2019, Dezember 31.

2020 – Der Vorhang zu und alle Fragen offen …

Foto: Petra Kammann

Hommage an William Forsythes Kunst der organisierten Bewegung zu seinem 70ten

2019, Dezember 30.

Ausloten des Raums und der körperlichen Grenzen

Foto-Impressionen von Petra Kammann

William Forsythe anlässlich seiner Ausstellung „Fact of Matter“ 2015 im MMK

Er hat eine große Lücke in der Stadt Frankfurt hinterlassen. Hier gründete er 1984 das Ballett Frankfurt und 2004 The Forsythe Company. William Forsythe, der 1949 in New York geborene Erneuerer des Balletts, hat mit seinen bahnbrechenden Ballettchoreografien, experimentellen Tanztheaterstücken und digitalen Tanzpartituren einen unvergleichlichen tänzerischen Kosmos geschaffen. Nachdem der langjährige Direktor des Frankfurter Balletts die künstlerische Leitung seiner Forsythe Company abgegeben hatte, widmete er sich verstärkt der Wechselbeziehung zwischen Choreographie und Bildender Kunst. 2015 waren seine raumgreifenden Installationen „The Fact of Matter“ im MMK zu sehen. Heute wird er 70 Jahre alt und hat nichts von seiner charismatischen Bühnenerscheinung verloren.

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Sidi Larbi Cherkaoui und Colin Dunne zeigen „Session“ am Schauspielhaus in Köln

2019, Dezember 28.

Vom Tanzen mit Händen und Füßen

von Simone Hamm

Eastman, Session, Foto: Koen Broos 

Von all den großartigen Choreografen und Choreografinnen, die aus dem kleinen Flandern kommen, ist Sidi Larbi Cherkaoui, Sohn eines Marokkaners und einer Belgierin, der vielseitigste. Er ist Leiter des königlichen flämischen Balletts in Antwerpen und hat seine eigene Ballettkompanie „Eastman“. Er brachte siebzehn Shaolin Mönche auf die Bühne, tanzte mit der Flamencosängerin Maria Pagés, arbeitete mit der Performance-Künstlerin Marina Abramovic.

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Abschiedsabend des Choreographen Martin Schläpfer mit b.41

2019, Dezember 1.

Dabei zeigt Schläpfer seine letzte Uraufführung an der Düsseldorfer Oper…

Von Simone Hamm

Jirí Kylián: Forgotten Land – Ensemble, Foto: © Gert Weigelt

Der Abend beginnt mit Jírí Kylians „Forgotten land“. Im Hintergrund ist eine von John MacFarlene gemalte düstere Brandung zu sehen. Das Meer ist das zentrale Motiv. Ebbe und Flut als ewig wiederkehrendes Element, der Rhythmus von Leben und Tod. Die Tänzer bewegen sich auf das Meer zu, einzelne Paare scheren aus, werden mutiger, springen ins Spagat. Und dennoch fließt alles sanft und organisch ineinander. Sie tanzen zu Benjamin Brittens ,Requiem‘. Der hatte es am Vorabend des Angriffs der Japaner auf Pearl Harbor komponiert. Und die Tänzer bringen Krieg, Tod und Verzweiflung auf die Bühne. „Forgotten Land“ ist auch heute noch aktuell und faszinierend.

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„Highlights des internationalen Tanzes“: Urban dance trifft auf modern dance

2019, November 20.

Zwischen Hip Hop, zeitgenössischem Tanz, street dance, Zirkus und Videokunst

Im Rahmen der Reihe „Highlights des internationalen Tanzes“„Pixel“ von Mourad Merzouki und der Compagnie Käfig am Theater Bonn und „Get – together“ an der Kölner Oper

von Simone Hamm

Compagnie Käfig – CCN (Frankreich) Theater Bonn; Foto: Laurent Philippe

Wände wachsen, Wellen rollen, Netze schweben, der Boden bricht auf. Die Tänzer scheinen die Schwerkraft zu überwinden. Schneeflocken fallen auf die Bühne. Räume weiten sich ins Unendliche – und werden klein wie Käfige. Ein Läufer stemmt sich gegen einen Sturm aus Pixeln.

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Tanz im Museum – Anna Teresa de Keersmaeker zu Gast im K20

2019, November 4.

Mit dem Stück „Fase – Four Movements to the Music of Steve Reich“ wurde die belgische Choreografin Anna Teresa De Keersmaeker 1982 schlagartig berühmt. Mit ihrer Kompanie „Rosas“ ist sie jetzt bis zum 10. November im Düsseldorfer K20 präsent. Sie hat eine neue Fassung erarbeitet, die im Rahmen der Reihe „Konstellationen“ / „100 Jahre bauhaus im westen“ zunächst im K20 zu sehen ist; am 16. November dann noch mal als Bühnenfassung im tanzhaus nrw.

Ein-Blicke von Petra Kammann

Die Tänzerinnen Laura Bachmann (l.) und Sofa Ratsifandrihana (r.) tanzen einen Teil der „Four Moments to the Music of Steve Reich“ in der Grabbe Halle der Kunstsammlung NRW, alle Fotos: Petra Kammann

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