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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Tanz

Highlights des internationalen Tanzes – Die kubanische Gruppe Acosta Danza

2024, Februar 23.

Lebensfreude pur

von Simone Hamm

Die kubanische Gruppe Acosta Danza gab im Rahmen der Highlights des internationalen Tanzes im Bonner Theater eine Deutschlandpremiere.

Auf einer Leinwand ist der Malecón, die Uferpromenade entlang der Küste von Havanna,  zu sehen. Auf der Mauer sitzen junge Leute. Den ganzen Tag. Die ganze Nacht. Sie gehen auf und ab, sie tanzen, sie sind vergnügt. Dieselben Tänzer, genauso gekleidet wie im Film, kommen auf die Bühne und tanzen fröhlich und ausgelassen. „De Punta a Cabo“ „Durchgängig“ heißt diese Choreografie von Alexis Fernández.

PAYSAGE, SOUDAIN, LA NUIT by Lidberg and Satori ; Credit: Johan Persson

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Ballett von Xin Peng Wang in Dortmund

2024, Februar 18.

Opulenter Tanz der großen Gefühle

von Simone Hamm

„Der Traum der roten Kammer“. Eine Ballettadaption

 Daria Suzi, Simon Jones, Amanda Vieira, Ensemble, Statisterie (c) Leszek Januszewski

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Graue Welt der Bürotürme, rote Welt der Liebe

2024, Februar 5.

Dieser Kuss der ganzen Welt

von Simone Hamm

Das Ballet am Rhein in Düsseldorf tanze die Uraufführung von Dominique Dumais Choreografie „A Kiss to The World“

„Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!“heißt es in Schillers Ode an die Freude. „Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!“ singt der Chor in Beethovens Vertonung.  Gastchoreografin Dominique Dumas hat die Kusszeile als Anlass für ein abendfüllendes Ballett genommen. „A Kiss to the World“ wurde an der Düsseldorfer Oper uraufgeführt.

„A Kiss to the World“ Dominique Dumais Viel mehr als Mund an Mund!, Foto: Sigrid Reinichs

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„B. Dance“ aus Taiwan bei den Highlights des internationalen Tanzes an der Bonner Oper

2024, Januar 24.

Floating Flowers –  Chinesische Geschichten, westliche Dynamik, perfekt zusammengeführt

von Simone Hamm

Die Geister und Seele der Toten kommen aus der Unterwelt auf die Erde. Papierboote und Lampions werden aufs Wasser gesetzt, damit die Geister nach ihrem Besuch den Weg zurückfinden. Die Wurzeln des Geisterfestes liegen in buddhistischen und taoistisch – konfuzianistischen Traditionen. Der Choreograph Po – Cheng Tsai aus Taiwan hat oft mit seinem Vater am Wasser gestanden und den Lampions nachgeblickt. Seinem verstorbenen Vater zu Ehren hat er die Choreografie „Floating Flowers“ geschaffen, die seine Kompanie „B. Dance“ zeigt.

B.Dance: Floating Flowers, © Chang-Chih Chen

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Eine Reise um die Welt und ins Innere zugleich

2023, Dezember 28.

Shahar Binyaminis Tanzabend “More Than“ in Bonn bei den Highlights des internationalen Tanzes

von Simone Hamm

Drei Männer und drei Frauen, die in hautfarbenen mit Blüten bedruckten Einteilern tanzen. Sie versinken fast ineinander, verbiegen, umarmen sich, zeigen kraftvolle Duette. So beginnt Shahar Binyaminis Tanzabend „More Than“. Israelische Tanzensembles wie die Batsheva Dance Company hatten ihre Tourneen abgesagt. Shahar Binyamini und seine Kompanie haben sich anders entschieden. Sie wollen nicht, dass Tanz und Kultur  sich vom Terror dominieren lassen.

More Than © Ascaf, Theater Bonn

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Eine kleine Weihnachtspause

2023, Dezember 23.

Film und Musik: „Das Cabinet des Dr. Caligari“ in neuem Klanggewand von Karl Bartos in der Alten Oper

2023, November 17.

Faszinierende Klanglandschaften zum Stummfilmklassiker

Von Petra Kammann

Den expressionistischen Psychothriller der Zwanziger Jahre „Das Cabinet des Dr. Caligari“ hat Karl Bartos, Ex-„Kraftwerk“-Musiker, klanglich illustriert. D.h. er hat der von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digital restaurierten 4K-Fassung des Stummfilmklassikers ein experimentell vielstimmiges Klanggewand angepasst. Wenn der Film bei der Uraufführung am 17. Februar 2024 in der Alten Oper Frankfurt auf der Großleinwand gezeigt werden wird, werden dort auch die synthetischen und elektronischen Modulierungen eines zeitlosen Orchesterklangs zum Filmklassiker zu hören sein. Bartos wird dann gemeinsam mit seinem Sound-Designer Matthias Black live und punktsynchron die virtuosen Geräuschkulissen spielen und steuern.

Filmstill aus „Das Cabinet des Dr. Caligari“ mit Conrad Veidt © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

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„The Visitors“ auf der Ruhrtriennale

2023, September 18.

Getanzte Selbstermächtung: das bunte und zugleich verstörende Leben in Hillbrow, Johannesburg

Von Simone Hamm

Sie tragen silberne Kleider und rote Schuluniformen, blonde Perücken. Sie laufen über den Catwalk in Batik-T-Shirts und pompösen Abendroben. Sie zeigen Spaß und Lust und dann wieder den schieren Horror. Die jungen Tänzer und Tänzerinnen kommen aus Hillbrow, einem einst sehr angesagten, mittlerweile aber ziemlich gefährlichen Stadtteil im südafrikanischen Johannesburg, in dem die Armen wohnen. Die Hillbrower auf der Ruhrtriennale zeigen ihren Stadtteil, wie sie ihn sehen. Extrem, verstörend, aber auch bunt und prall und schön.

The Visitors, Constanza Macras / Dorky Park © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2023

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Internationale Tanzszene: XXXVI. Ballettgala Dortmund

2023, Juli 12.

Bisweilen geheimnisvoll

von Simone Hamm 

Zum Abschied der Ballettspielzeit an der Dortmunder Oper lud Ballettintendant Xin Peng Wang zu einer großen Ballettgala ein und zeigte dabei auch gleich eine Uraufführung seiner Choreografie „Morph it“ .

Vor großen digitalen Bildern von Phil Jungschläger, Tobias Wüstenfeld und Joel Schäfer bewegen sich die Tänzer des NRW Jugendballett im Halbdunkel hinter einem Gazevorhang. Dadurch wirkt der Tanz noch geheimnisvoller, noch mysteriöser.

Alessandra Tognoloni und Francesco Mariottini, Foto: Alice Blangero/Dortmund Gala

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Sommerfest des International Women’s Club (IWC)

2023, Juli 3.

Und ein Spendenprojekt für die Erforschung des Fatigue-Syndroms

Von Petra Kammann

Es ist der Höhepunkt eines jeden Clubjahres. Alle Jahre wieder treffen sich die tatkräftigen Frauen aus rund 50 unterschiedlichen Nationen zum traditionellen Sommerfest an einem idyllischen Ort, diesmal im „Golfclub Hof Hausen“ in Hofheim. Verbunden ist dieses Internationale Freund­schafts­fest mit Spenden, die einer ka­ri­ta­tiven oder kul­tu­rellen Orga­ni­sation zu­gute­kommen sollen, in diesem Jahr der „Förderung der biomedizinischen Erforschung der wenig beachteten Erkankung ME/CFS„. An diesem Abend feierten aber auch rund 100 Mitglieder und Gäste endlich wieder in beschwingter Atmosphäre mit Musik und abwechslungsreicher Gastronomie den Höhepunkt und Abschluss des Clubjahres, das zum 30. Juni endete.

Charlotte Weitbrecht (re) sprach ein Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Chair persons aus, Foto: Petra Kammann

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