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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Wiesbaden

Neues Leben in alten Gemäuern – Das Graue Haus am Rhein

2022, Januar 2.

Stilsicher und stimmungsvoll, gehoben, aber nicht abgehoben

von Petra Kammann 

In Oestrich-Winkel war es einst das Stammhaus der Familie Greiffenclau, deren Stammbaum bis zum Jahr 1097 zurückverfolgt werden kann, das Graue Haus. Bis 1330 diente es der Familie wohl als Wohnsitz, später dann als Wohnhaus für die Beschäftigten von Schloss Vollrads. Viele Jahre lang lag das charakteristische romanische Gebäude, das auch einmal ein Sterne-Restaurant mit Egbert Engelhardt beherbergte, im Dornröschenschlaf. Doch nun können Rheingau-Liebhaber und Gourmets hier wieder auf ihre Kosten kommen und sich verwöhnen lassen…

Blick vom Grauen Haus auf die Rheinpromenade; Foto: Petra Kammann

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Ritschl-Preis-Träger Slawomir Elsner im Museum Wiesbaden

2021, November 23.

Präzision gepaart mit verwirrender Unschärfe

Von Hans-Bernd Heier

Akribische Buntstiftzeichnungen und großformatige Aquarelle – das Werk von Slawomir Elsner ist so ungewöhnlich wie vielseitig. Unter dem Titel „Präzision und Unschärfe“ widmet das Museum Wiesbaden bis zum 6. März 2022 dem Träger des Otto-Ritschl-Preises 2020 die erste umfassende museale Einzelschau. Die Sonderausstellung bietet einen Überblick über den künstlerischen Werdegang des Malers. Zu sehen sind Arbeiten, die noch zu Studienzeiten entstanden sind, bis zu den Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung angefertigt hat. Im Zentrum stehen seine aktuellen Farbarbeiten. Versammelt sind neben einer 20-teiligen Fotoserie rund 50 Arbeiten aus seinen charakteristischen Werkserien.

Slawomir Elsner „Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Mädchen mit Turban)“, nach Jan Vermeer, Mauritshuis, Den Haag, 2018, Farbstift auf Papier; Sammlung Dr. Claar; Foto: Sebastian Schobbert

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Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

2021, September 21.

Narrative Jubiläumsschau mit origineller Hängung

Von Hans-Bernd Heier

Vor hundert Jahren traf Alexej von Jawlensky (1864—1941) spontan die Entscheidung, sich in Wiesbaden niederzulassen. In der Landeshauptstadt wohnte der herausragende Expressionist zwanzig Jahre und erlebte künstlerische wie auch menschliche Höhen und Tiefen. Was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der großen Jubiläumsausstellung „Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden“. In der Gesamtschau präsentiert das Landesmuseum erstmals den kompletten eigenen Sammlungsbestand.

Alexej von Jawlensky “Selbstbildnis“, Öl auf Karton, 1912; Museum Wiesbaden, Dauerleihgabe der Landeshauptstadt Wiesbaden; Foto: Bernd Fickert

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„Faszination Wissenschaft“ im Kunsthaus Wiesbaden – Herlinde Koelbls Porträts von Spitzenforscher*innen

2021, September 14.

Fesselnder Blick in die abstrakte Welt der naturwissenschaftlichen Forschung

Von Hans-Bernd Heier

Die Münchner Fotografin Herlinde Koelbl hat in ihrem neuesten fotografischen Langzeitprojekt 60 der weltweit besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ganz besondere Weise porträtiert.

Emmanuelle Charpentier, Chemie-Nobelpreisträgerin, 2020; © Herlinde Koelbl

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Kooperation mit dem DFF: Internationale Stummfilmtage – Bonner Sommerkino in Frankfurt und Wiesbaden

2021, August 9.

Eine Auswahl markanter Filme erstmals in Frankfurt:

Filmreihe in Frankfurt im Kino des DFF von Dienstag, 24., bis Dienstag, 31. August

Das größte Stummfilmfestival Deutschlands, das „Bonner Sommerkino – Internationale Stummfilmtage“ (12. bis 22. August in Bonn ), steht in diesem Jahr unter neuer künstlerischer Leitung (Eva Hielscher und Oliver Hanley) und wird zum ersten Mal in Kooperation mit dem DFF veranstaltet. Zu sehen ist ein vielfältiges Programm mit neuen Restaurierungen, Raritäten, Wiederentdeckungen und Klassikern.

Fiimstill: Magda Holm in FLICKAN I FRACK/ DFF

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Bewohnbare Skulpturen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main bieten individuelle Erlebnisse.

2021, August 8.

Urlaub in der Kunst

Acht Kunstinstallationen von internationalen Künstler:innen in Frankfurt, Darmstadt und in Wiesbaden ermöglichen überraschende Entdeckungen im öffentlichen Stadtraum. Mit sogenannten „night & day experiences“ präsentiert die gemeinnützige tinyBE Gesellschaft künstlerisch freie, visionäre, utopische oder auch dystopische Ideen zu minimalistischen Formen des Wohnens und Lebens.

Mia Eve Rollow & Caleb Duarte: The Embassy of the Refugee, 2021, tinyBE Frankfurt am Main,
Foto: Wolfgang Günzel

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„Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften“ sowie „Exquisit“ – Zwei Sonderausstellungen im Museum Wiesbaden

2021, Juni 20.

Faszinierende Entdeckungsreise durch die vielfältige Kunst des 19. Jahrhunderts

Von Hans-Bernd Heier

Kaum ein Jahrhundert hat die Welt so radikal und umfassend verändert wie das 19. Jahrhundert. Diese Zeit war durchdrungen von gesellschaftlichen Spannungen, wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen, übersteigertem Hochmut und der Ernüchterung nach dem Fall. Als Museumsgründung dieser Epoche fühlt sich das Landesmuseum Wiesbaden den künstlerischen Werken dieser Zeit besonders verbunden. Nach über sieben Monaten ohne Besucher trumpft es jetzt gleich mit zwei beeindruckenden Sonderausstellungen auf: „Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften – Oder von der Liebe zur Malerei: Neues aus dem 19.“ und „Exquisit – Schenkung Jan und Friederike Baechle“.

August Wilhelm Leu „Landschaft am Königssee“, Öl auf Leinwand, 1865; Schenkung Walter Leu; Foto: Museum Wiesbaden / Dirk Uebele

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Zwischen Rhein und Ruhr und Rhein und Main

2021, Juni 5.

Hans-Bernd Heier – Der Kunst- und Welten-Wanderer

In 30 Tagen um die Welt?

„Unser Bernd“ nullt gerade und Petra Kammann gratuliert ihm im Namen des Teams von FeuilletonFrankfurt, damit Hans-Bernd Heier in zehn weiteren Jahren umso besser runden kann. Es folgt wenig später eine Hommage unserer Autorin Renate Feyerbacher.

Dr. Hans-Bernd Heier, Foto: privat

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Weiterer Glücksfall für Wiesbaden: Baechle-Schenkung schließt Lücken im Landesmuseum

2021, Mai 13.

„Galerie des 19. Jahrhunderts“ das  Zukunftsprojekt rückt näher

Von Hans-Bernd Heier

Die Schenkung der Sammlung Baechle ist ein weiterer Glücksfall für das Museum Wiesbaden. Nach dem Jahrhundertgeschenk der exzellenten Jugendstil-Kollektion von Ferdinand Wolfgang Neess vor vier Jahren erhält das Museum die hochkarätige Sammlung von Jan und Friederike Baechle. Schwerpunkt sind qualitativ hochwertige Werke des 19. Jahrhunderts, die Lücken im Museumsbestand schließen. Die Arbeiten werden in der Sonderausstellung „Exquisit – Kunst des 19. Jahrhunderts“ präsentiert.

Hans Thoma „Erinnerung an Orte“, 1874, Öl auf Holz,  Museum Wiesbaden/Bernd Fickert 2020

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Vielseitige multimediale Angebote als Appetizer – Kunstgenuss bei virtuellem Museumsbesuch

2021, April 26.

Mit MuWi App auf digitale Entdeckungs-Tour im Museum Wiesbaden

Von Hans-Bernd Heier

So viel Kunst im Internet war nie! Vorbildlich sind die Online-Auftritte von Städel und Liebieghaus gestaltet. So wirbt das Museumshaus schon jetzt mit einem Digitorial®live für die Blockbuster-Schau „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“, ab dem 6. Oktober 2021 in Frankfurt zu sehen. Da können Surfer vorab schon in die innovative Bildwelt des Meisters der Hell-Dunkel-Malerei eintauchen. Aber auch andere Kunsthäuser haben ihre Auftritte im Netz attraktiv und meist kostenfrei ausgebaut, wie beispielsweise das Museum Wiesbaden. Hochkarätige Artefakte werden da zwar in mühevoll erarbeiteten Sonderausstellungen präsentiert – jedoch in Sälen ohne Besucher. Um Kunstinteressierte wenigstens virtuell am Genuss der erlesenen Exponate teilhaben zu lassen, haben die meisten Museen ihre Multimedia-Angebote inzwischen beträchtlich erweitert.

Startseite des Audioguides mit Mackes Hauptwerk „Der Seiltänzer“ (Detail) aus dem Kunstmuseum Bonn; ©Museum Wiesbaden

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