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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Goethe-Museum Frankfurt

Erste Einblicke in das Deutsche Romantik-Museum (2)

2021, September 15.

Zauber-Worte und Zauber-Dinge im Schatzkästlein

Impressionen von Petra Kammann

Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, des Frankfurter Goethe-Museums und nun des Deutschen Romantik-Museums, empfängt das Publikum; Foto: Petra Kammann

Sie steht für Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Kompetenz, Mut und Durchhaltevermögen, aber auch für Improvisationsbereitschaft und Entdeckerfreude, Weitsicht sowie kritischen und spielerischen Umgang mit der Geschichte, die das Emotionale nicht unterschätzt. Und damit ist sie eigentlich auch selbst eine Romantikerin, die Naturliebhaberin und fabelhafte Goethe-Kennerin, die Herausgeberin und Direktorin des neuen Deutschen Romantik-Museums, Prof. Anne Bohnenkamp-Renken.

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ERÖFFNUNG DES DEUTSCHEN ROMANTIK-MUSEUM (1)

2021, September 13.

Blick in den Großen Hirschgraben auf das Frankfurter Goethe-Haus und das Deutsche Romantik-Museum © Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

Einen Tag bevor das Deutsche Romantik-Museum am 14. September 2021 seine Türen für das Publikum öffnet, wird am heutigen Abend die Fertigstellung des Deutschen Romantik-Museums mit einem Festakt begangen. Die Veranstaltung wird ab 18:15 Uhr live aus dem Cantate-Saal der Volksbühne im Großen Hirschgraben übertragen und ist auf dem YouTube-Kanal des Freien Deutschen Hochstifts abrufbar. Die Veranstaltung beginnt mit einem  Streitgespräch von Daniel Kehlmann mit Matthias Bundschuh und Sarah Grunert und klingt musikalisch mit Julian Prégardien (Tenor) und Christopher Brandt (Gitarre) aus. Es sprechen: Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Christoph Mäckler, Architekt, Carl.-L. von Boehm-Bezing, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts und  Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts.

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Im Großen Hirschgraben wird bald das Deutsche Romantik-Museum eröffnet

2021, September 7.

Am 14. September 2021 wird das von MÄCKLER ARCHITEKTEN auf dem architektonischen Fußabdruck von Michael A. Landes errichtete Deutsche Romantik-Museum seine Türen für das Publikum öffnen. Seine drei neuen Fassaden bilden mit der Fassade des historischen Goethe-Hauses eine Einheit. Rund zehn Jahre lang hat das Team des Freien Deutschen Hochstifts an der Realisierung des Deutschen Romantik-Museum gearbeitet.

Das Deutsche Romantik-Museum am 04.09.2020, © Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

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Frankfurter Kultureinrichtungen – Eine kleine Statistik

2020, Februar 28.

Zahlenspiele der Kultur

Von Uwe Kammann

Noch ganz am Anfang der Debatte über die Sanierung der Städtischen Bühnen rief eine Dame im unteren Rund der Paulskirche in großer Lautstärke: „Das ist ja barbarisch“. Was sie so empörte? Dass jemand es gewagt hatte, die veranschlagte Fast-Milliarde für Oper und Schauspiel in Frage zu stellen. Bei Kulturausgaben, so befand die Zwischenruferin, dürfen Kosten keine Rolle spielen. Überhaupt. Da verbiete sich jede Zahlenangabe, auch, was Besucherfrequenzen betreffe.

Die Rotunde der Schirn Kunsthalle, Alle Fotos: Petra Kammann

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Landeplatz: Großer Hirschgraben 19 für „Die fliegende Volksbühne“

2020, Januar 9.

Goethes Nachbarn eröffnen im Januar 2020 mit Hoffmanns „Struwwelpeter“ und dem Ensemble Modern

„Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein.“ Joh. Wolfgang Goethe

Baustelle Großer Hirschgraben. Bald versperren die Bauzäune nicht mehr den Eingang zur Fliegenden Volksbühne, Foto: Petra Kammann

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Auf Wiedersehen im neuen Jahrzehnt!

2019, Dezember 31.

2020 – Der Vorhang zu und alle Fragen offen …

Foto: Petra Kammann

Trauer um Monika Schoeller –  Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages

2019, Oktober 21.

Ein Verlust für die Frankfurter Zivilgesellschaft

Monika Schoeller, Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages, aus dessen Tagesgeschäft sie sich zwar 2002 zurückgezogen hatte, jedoch weiterhin Verlegerin und Mitglied der Geschäftsführung blieb, ist nach kurzer schwerer Krankheit am 17. Oktober 2019 in Filderstadt bei Stuttgart im Alter von 80 Jahren gestorben. 1974 wurde sie Verlegerin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit ihrem Bruder Stefan von Holtzbrinck war sie dann Gesellschafterin der Holtzbrinck Publishing Group, Verlegerin der S. Fischer Verlage in Frankfurt am Main und Gründerin der S. Fischer Stiftung in Berlin. Für den vorbildlichen Umgang mit ihrem verlegerischen Erbe und ihr vielfältiges Engagement auf dem Gebiet der Literatur war sie noch im vergangenen November mit der Maecenas-Ehrung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute (AsKI) bei einer sehr würdigen Feier im Frankfurter Goethe-Haus ausgezeichnet worden…

Freies Deutsches Hochstift – Mäzenin Sylvia von Metzler gratuliert Monika Schoeller zum Maecenas-Preis, Foto: Petra Kammann

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„Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ im Frankfurter Goethe-Haus

2018, August 28.

Nicht nur Goethes Muse – die schönsten Liebeszeugnisse der Weltliteratur auf „Zettelgen“

Charlotte von Stein zählt zu den zentralen Personen im Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Viele kennen zwar ihren Namen, aber nur wenige wissen Genaueres über das Werk und Wirken dieser faszinierenden Frau. Wahrgenommen wird sie zumeist nur in Verbindung zu Goethes Leben und Poesie. Dabei ist es diese vielseitige Persönlichkeit wert, mit einer eigenen Ausstellung zu würdigen, so Dr. Joachim Seng, Leiter der Goethe-Haus-Bibliothek. Das Frankfurter Goethe-Haus widmet ihr nun unter dem Titel „Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ eine kleine, aber feine Präsentation.

Von Hans-Bernd Heier

Johann Ehrenfried Schumann (nach Georg Melchior Kraus): „Goethe mit Silhouette“, Gemälde von 1778

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Frankfurt 2017 – Eine Rückblende

2017, Dezember 30.

Ein Jahresreigen und Frankfurts beständiger Auf- und Umbau

Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2017 zeigt, wie vielfältig die kulturelle Szene in Frankfurt / RheinMain einst war und wie sehr sie heute immer noch in Bewegung ist. Typisch für die freie Bürgerstadt, in der die deutschen Kaiser gewählt wurden und viel später dann die erste deutsche Demokratie in der Paulskirche grundgelegt wurde. Die traditionelle Messe- und Geldstadt, die sich als Drehscheibe für Königsbesuche und den Fernhandel empfahl, zeichnete sich daher immer schon durch ihre Internationalität aus und das schon ganz ohne Flughafen.

Text und Fotos: Petra Kammann

                     

Fenster auf die Geschichte im frisch eröffneten Historischen Museum und diskret-pfiffiger Hinweis auf die Magritte-Ausstellung 2017 in der Schirn

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August Wilhelm Schlegel – der europäischste aller Romantiker Das Frankfurter Goethe-Museum zeigt „Aufbruch ins romantische Universum“

2017, September 9.

Die kulturellen Räume literarisch neu vermessen

Von Hans-Bernd Heier

Am 5. September 2017 jährte sich der Geburtstag von August Wilhelm Schlegel (1767–1845), einer der Hauptvertreter der deutschen und europäischen Romantik, zum 250. Mal. Der Schriftsteller, Übersetzer, Philologe und Begründer der Indologie in Deutschland war nicht nur äußerst vielseitig und sein Leben lang außerordentlich produktiv, er war auch der europäischste von allen Romantikern sowie National- und Universalpoet in einem. Als Übersetzer – seine Shakespeare-Übersetzungen gelten bis heute als mustergültig – genoss er höchste Anerkennung. Darüber hinaus war er ein ebenso begnadeter wie gefürchteter Kritiker, Satiriker und Essayist.

August Wilhelm Schlegel um 1800 / 1802, unbekannter Maler; © Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: Ursula Edelmann

Nicht zuletzt war er es, der die Gedanken der Romantik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte und den interkulturellen Dialog weit über die deutschen Grenzen hinaus immer wieder aufs Neue suchte. Seinem Wirken ist es zu verdanken, dass sich das romantische Gedankengut in ganz Europa verbreitete und auch in Frankreich, Italien, England, Russland und Skandinavien entfaltete.

„August Wilhelm Schlegels Weg als Romantiker richtete sich – anders als bei seinem Bruder Friedrich oder bei Novalis – weniger nach innen als vielmehr nach außen, sah er doch seine Aufgabe darin, die kulturellen Räume Europas im Zeichen des „Romantischen“ literarisch neu zu vermessen und bis nach Indien auszuweiten“, sagen die Kurtorinnen Dr. Claudia Bamberg, Philipps-Universität Marburg, und Dr. Cornelia Ilbrig vom Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt am Main. Weiterlesen