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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Ferien, die schlau machen: Deutschsommer 2020

2020, Juli 5.

Beginn ist der  6. Juli 2020

„Gerade jetzt ist der Bedarf der Kinder im Bereich Sprachförderung – aufgrund der zeitweiligen Schulschließungen – besonders hoch. Daher haben wir gemeinsam einen Weg gefunden, um das Programm auch 2020 möglich zu machen. Der Deutschsommer findet in diesem Jahr anders statt, als wir alle es gewohnt sind. Das Entscheidende ist aber: Er wird stattfinden“, sagt Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Ein Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main, dem Dezernat für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt , der VHS Frankfurt, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten und dem Stadtschulamt; Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Palmengarten: Eingang Siesmayerstaße öffnet wieder

2020, Juli 3.

Das historische Eingangsschauhaus zum Palmengarten an der Siesmayerstraße dient künftig nur als Eingang, Foto: Petra Kammann

Pünktlich zum Ferienbeginn öffnet der Palmengarten ab Montag, 6. Juli, seinen Eingang in der Siesmayerstraße. Damit stehen den Besucherinnen und Besuchern nun wieder zwei Eingänge zur Verfügung.

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Neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim: Anne Weber

2020, Juni 29.

Als 47. Amtsinhaberin tritt die in Offenbach geborene deutsch-französische Schriftstellerin und Übersetzerin Anne Weber die Nachfolge von Anja Kampmann an und wird für ein Jahr im Stadtschreiberhaus in Bergen wohnen und arbeiten können. Außer dem Wohnrecht erhält sie ein Preisgeld von 20.000 Euro.

Anne Weber, Foto: ©Thorsten Greve

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 Live-Stream aus Kronberg von der Kronberg Academy

2020, Juni 26.

Weltklasse-Künstler Christian Tetzlaff und Antje Weithaas geben ein Benefizkonzert zugunsten ihrer Studierenden 

Keine Live-Konzerte, keine Engagements, keine Gage. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie treffen auch die Studierenden der Kronberg Academy hart. Denn auch wenn sie sich noch in der Ausbildung befinden, sind sie schon begehrte Solisten und in vielen namhaften Konzertsälen der Welt zu Gast. Jetzt haben sie seit Monaten kaum Auftrittsmöglichkeiten, brauchen aber Geld fürs tägliche Leben, für Miete und Lebenshaltungskosten. Um ihnen zu helfen und zur Freude aller Musikenthusiasten, die derzeit schmerzlich den Zauber von Live-Konzerten vermissen, bietet die Kronberg Academy gemeinsam mit dem Hessischen Rundfunk eine digitale Alternative an. 

Christian Tetzlaff und Antje Weithaas, Foto: Kronberg Academy

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Jeder für sich und beide zusammen. Ein unvergleichliches Duo: Andreas Scholl und Tamar Halperin

2020, Juni 24.

Die musikalische Kommunikation ist immer ein Mysterium

Die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl sind auf den großen musikalischen Bühnen der Welt zuhause. Sie arbeiten jeder für sich und gemeinsam. Das Gespräch mit den beiden Musikern in ihrem Haus in Kiedrich handelt vom Leben im Rheingau, von den Herausforderungen, von der Bedeutung des Publikums, von musikalischer Kommunikation, von den Höhen und Tiefen eines Musikerdaseins in Zeiten der Pandemie.
Ein Bericht von Petra Kammann

Musikalisch und privat ein Duo – die israelische Pianistin und Cembalistin Tamar Halperin und der Countertenor Andreas Scholl – hier privat; Foto: Petra Kammann

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ZUR ZUKUNFT DER STÄDTISCHEN BÜHNEN. Standorte und Stadträume

2020, Juni 19.

Eine Ausstellung des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt im Deutschen Archtitekturmuseum (DAM) 

Nachdem sich im Januar 2020 das Frankfurter Stadtparlament für einen Neubau des Hauses entschieden hatte, weil eine neuerliche Untersuchung von 2019 zu Sanierungsmöglichkeiten ergab, dass eine Sanierung des hochkomplexen Gebäudeensembles mindestens rund 850 Millionen Euro kosten würde, ohne die bestehenden funktionalen Mängel beheben zu können, standen damit die Fragen, ob alle Funktionen unter einem Dach realisierbar sind oder ob die Errichtung von zwei eigenständigen Häusern sinnvoll ist, ebenso zur Diskussion wie die Frage nach möglichen und auch geeigneten Standorte für Oper und Schauspiel. Nachdem nun die Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ unterdessen verschiedene Standorte geprüft hat, liegen die Ergebnisse der Variantenuntersuchung, die im Auftrag des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt von PFP PLANUNGS GmbH sowie gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner erarbeitet wurden, vor. Sie sind ab dem 20. Juli 2020 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) der Öffentlichkeit zu sehen.

Blick in die aktuelle Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum, Fotos: Petra Kammann 

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5. Triennale „ECHT UND FALSCH“ in Bingen eröffnet – Internationale Skulpturenschau vor Traumkulisse

2020, Juni 14.

Das falsche Leben im Wahren oder das wahre Leben im Falschen?

Von Hans-Bernd Heier

Die Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein findet bereits zum fünften Mal statt. Die neue Open-Air-Schau trägt den Titel „ECHT UND FALSCH“. Präsentiert werden 20 künstlerische Positionen entlang des Rheinufers und an ausgewählten Orten in der Binger Innenstadt. Die Triennale versammelt erneut Werke von jungen Kunstschaffenden wie auch von großen Namen der zeitgenössischen Skulptur. Etliche der ausgewählten Werke wurden mit direktem Bezug zu dem herrlich gelegenen Ausstellungsparcours geschaffen.

Moritz Götze „Auf der Sonnenseite“, 2020, Emaille auf Stahlblech, Maße variabel; Foto: Hans-Bernd Heier

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Städtische Bühnen: Durchbruch, Aufbruch, und …

2020, Juni 11.

Eine Podiumsdiskussion im Architekturmuseum präzisiert die Perspektiven

von Uwe Kammann

Darauf haben viele lange gewartet: eine klar erkennbare Vorwärts-Perspektive bei den Städtischen Bühnen. Jetzt, endlich, können attraktive Visualisierungen von Modellvarianten möglicher Neubauten in unterschiedlichen örtlichen Konstellationen die Augen derer öffnen, die sich bislang unter Neubauten für Oper und Theater nicht viel oder gar nichts vorstellen konnten – und deshalb lieber beim liebgewordenen Bekannten verharren wollten: der langen Glasfassade am Willy-Brandt-Platz. Und eine Podiumsdiskussion, direkt an diese endlich realisierte Modellvorstellung geknüpft, hat den Eindruck bestärkt: Auf dieser Grundlage ist eine Verständigung über die künftigen Perspektiven möglich. Mithin: Es gibt einen Durchbruch, der jetzt auch einen dynamischen Aufbruch signalisiert. Und verspricht.

v.l.n.r.: Peter Cachola Schmal,  Direktor (DAM), Kulturdezernentin Ina Hartwig, Torsten Becker, Stadtplaner und Vorsitzender des Frankfurter Städtebaubeirats, Anselm Weber, Intendant des Frankfurter Schauspiels, Foto: Petra Kammann

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Erste Modelle und Varianten für einen Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt vorgestellt

2020, Juni 10.

Kulturdezernentin favorisiert „Kulturmeile“ mit Oper an der Neuen Mainzer Straße

Von Uwe Kammann

Voilà, es gibt Visionen. Und auch schon eine vom Kulturdezernat favorisierte Lösung: nämlich den Neubau eines Opernhauses in Verbindung mit einem 190-Meter-Büroturm an der Neuen Mainzer Straße, genau dort, wo bislang die Sparkasse mit einem relativ schlichten Bau in Form eines langen U das Bild beherrscht. Zu diesem als „besonders vielversprechend“ bezeichneten Lösungsmodell gehört die Koppelung mit einem Neubau für das Schauspiel am bisherigen Standort, dem Willy-Brandt-Platz.

Kombination von Oper und Turm zwischen der Taunusanlage und Neuer Mainzer Straße. Abb.: ©gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

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Skulpturen im Vorübergehen – „En Passant“. Impressionismus in der Skulptur. Ein Interview mit Alexander Eiling

2020, Juni 8.

Crossmediale Reflexe und Skulpturen

Die Werke von Degas, Rodin, Rosso, Troubetzkoy und Bugatti stehen in der Schau „En passant“ im Städel Museum für die Grundfrage nach der Existenz einer impressionistischen Skulptur schlechthin. Deswegen sind die künstlerischen impressionistischen Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik denen der Bildhauerei dialogisch gegenübergestellt. Über das Konzept der Ausstellung sprach Petra Kammann mit Alexander Eiling, dem Leiter Kunst der Moderne des Städel.

Dr. Alexander Eiling, Leiter Kunst der Moderne des Städel und mit Dr. Eva Mongi-Vollmer Kurator der Ausstellung „En passant“, Alle Fotos: Petra Kammann

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