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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

GILBERT & GEORGE – Eine Retrospektive des Künstler-Duos in der Schirn Kunsthalle

2021, Februar 28.

ÜBER 50 JAHRE „LIVING SCULPTURE“

Schon zu Beginn ihrer Karriere wurden Gilbert & George zur Living Sculpture, in der Kunst wie im täglichen Leben. Sie schufen nicht nur Kunst, sie selbst wurden Kunst. Mittlerweile zählen sie zu den weltweit bekanntesten Künstlern. Das ist keineswegs überraschend, da sie sich in ihren Werken mit den fundamentalen Themen der Menschheit auseinandersetzen: Politik, Religion, Sexualität und Schönheit. Letztlich geht es in ihrer Kunst um das menschliche Leben.“ So Hans Ulrich Obrist und Daniel Birnbaum, die Kuratoren der Ausstellung „Gilbert & George. The Great Exhibition“ das Künstler-Du0, für welche die Künstler ca. 45 ihrer großformatigen Bilder von 1972 bis 2019 ausgewählt haben.

GILBERT & GEORGE. THE GREAT EXHIBITION, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2021, Foto: Norbert Miguletz

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Faszinierender Planetenweg von Kriftel bis Okriftel

2021, Februar 23.

Farbzauber im „Rosarium“ – ein Fest fürs Auge

Von Hans-Bernd Heier

Corona hat uns mit den schnell ansteckenden Virus-Mutanten weiter im Griff. Der Lockdown ist vorerst bis zum 7. März verlängert worden. Auslandsreisen werden durch verschärfte Grenzkontrollen zunehmend erschwert. Die Bundesregierung rät sogar generell, auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues, Sehenswertes und Überraschendes entdecken, so beispielsweise der großartige „Planetenweg“ ab Kriftel sowie das farbenprächtige Rosarium in Hattersheim – und beides kostenfrei.

Um sie kreist in unserem Planetensystem alles: die Sonne

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Ein Novum: Ankauf eines Zeichnungskonvoluts von Greser & Lenz für das Caricatura

2021, Februar 22.

Anders als im Falle des Nachlass-Erwerbs von F. K. Waechter hat sich die Stadt Frankfurt diesmal nicht lumpen lassen. Der Kultur- und Freizeitausschuss der Stadtverordneten-versammlung hat dem Kauf eines Konvoluts von rund 400 Zeichnungen von Greser & Lenz mit den thematischen Schwerpunkten Tagespolitik und deutsche Geschichte zugestimmt. Das ist für die Sammlung des Caricatura Museums Frankfurt insofern von Bedeutung, da beide Zeichner noch mit den Mitgliedern der Neuen Frankfurter Schule zusammengearbeitet haben. Dem Museum Caricatura ist es durch den von Kulturdezernentin Hartwig neu geschaffenen Ankaufsetat somit erstmals ermöglicht worden, Kunstwerke für die eigene Sammlung zu erwerben und diese so zu erweitern.

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Das Museum leuchtet. Licht-, Farb- und Klanginstallationen auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums

2021, Februar 19.

#dasmuseumleuchtet

Eine Skulptur, viele Deutungen: Für den Vorplatz des neuen Jüdischen Museums schuf Ariel Schlesinger eine spektakuläre Skulptur aus Aluminium. Ariel Schlesinger Skulptur „Untitled“, die das Rothschildpalais mit dem Neubau des Jüdischen Museums verbindet, ist schon bei Tageslicht ein so irritierender wie einprägsamer Hingucker. Zwei in Aluminium gegossene Bäume sind miteinander in einer Baumkrone verschränkt, wobei der eine den anderen Baum mit in den Himmel ragenden Wurzeln trägt. Nun taucht das Jüdische Museum täglich zwischen 19 und 21 Uhr das eigens für den neu geschaffenen Bertha-von-Pappenheim-Platz gestaltete Kunstwerk von Ariel Schlesinger in ein sich veränderndes Licht-Spiel aus wechselnden Projektionen.

Ariel Schlesinger, „Untitled“, Jüdisches Museum

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Das dunkle und totgeschwiegene Kapitel des KZ ‚Katzbach‘ in den Adler Werken

2021, Februar 18.

Besser spät als nie: Errichtung einer dauerhaften Erinnerungs- und Bildungsstätte zu Themen des Konzentrationslagers „Katzbach“ und der Zwangsarbeit in Frankfurt

Seit 2016 setzt sich Kulturdezernentin Ina Hartwig zusammen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort für eine dauerhafte Erinnerungs- und Bildungsstätte zu Themen des Konzentrationslagers „Katzbach“ und der Zwangsarbeit in Frankfurt ein. Nun gehen die Planungen in die entscheidende Phase, denn das Kulturdezernat steht unmittelbar vor der Unterzeichnung eines Mietvertrages für geeignete Räumlichkeiten in den ehemaligen Adlerwerken.

Kulturdezernentin Ina Hartwig an den Adlerwerken, aufgenommen am Mittwoch (17.02.2021) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight

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Entdeckungstour durch die Dünenlandschaft des Lennebergwalds

2021, Februar 15.

Schloss Waldthausen – prunkvolle Villa mit tragischer Geschichte

Von Hans-Bernd Heier

Der Corona-Lockdown ist bis zum 7. März verlängert worden. Auslandsreisen werden durch verschärfte Grenzkontrollen zunehmend erschwert. Die Bundesregierung rät sogar generell, auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues, Interessantes und Überraschendes entdecken, so beispielsweise die abwechslungsreiche Steppenlandschaft Lennebergwald und das imposante Schloss Waldthausen am Rande des Dünengebiets.

Fassade des imposanten Schloss Waldthausen

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Streaming im Holzhausenschlösschen zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus im Rhein-Main-Gebiet

2021, Februar 13.

Auftakt zu einer neuen Reihe im Holzhausenschlösschen: Eine Region und die Schuld. Der Nationalsozialimus und seine Nachgeschichte im Rhein-Main-Gebiet. Prof. Dr. Walter Pehle, langjähriger Lektor im S. Fischer Verlag und Herausgeber der „Schwarzen Reihe“ mit über 250 Titeln, erinnerte an Ernst Klee, den Journalisten, dokumentarischen Filmer und Pionier der medizinischen Zeitgeschichte. Es ist ab sofort im Streaming nachzuhören.

Prof. Dr. Walter Pehle, Herausgeber der „Schwarzen Reihe“; Foto: Petra Kammann

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Heldinnen im Leben und in der Sprache

2021, Februar 7.

Ein Gespräch mit Anne Weber

Eigentlich hätte Anne Weber, die in Paris lebende Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020, in diesen Tagen eine Lesereise durch Deutschland und die Schweiz gemacht. Stattdessen finden Zoom-Lesungen ohne reales Publikum an verschiedenen Orten statt. Bei ihrem kurzen Frankfurt-Besuch traf Petra Kammann sie zum Interview.

Anne Weber bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in Frankfurt; Alle Fotos: Petra Kammann

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Die Entwicklung eines Masterplans für Hessens Kultur

2021, Januar 31.

Kulturpolitische Herausforderungen: Digitalisierung, Diversität und Teilhabe 

„Hessen hat eine vielfältige und lebendige Kulturlandschaft. Die größte Herausforderung für viele Kulturtreibende ist zurzeit sicher die Corona-Pandemie. Sie wirkt zugleich wie ein Brennglas für viele strukturelle Probleme, die es nicht nur, aber eben auch in Hessen im Kulturbereich gibt. Der Masterplan Kultur Hessen soll ein wichtiges Werkzeug sein, um diese Kulturlandschaft auch in Zukunft zu sichern.“ So äußerte sich die Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn am vergangenen  Donnerstagnachmittag, als sich rund 370 Kultur-Aktive aus Vereinen, Organisationen und Verbänden in einer digitalen Auftaktveranstaltung zusammenfanden, um einen entsprechenden Fahrplan für einen solchen Masterplan für Kultur zu besprechen.

Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn; Foto: Petra Kammann

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„Einfach Grün – Greening the City“ im Deutschen Architekturmuseum

2021, Januar 28.

Unsre Städte zum Atmen und Blühen bringen

Von Petra Kammann

Grün ist die Hoffnung? Aber Ja. Denn Grün steht für Gleichgewicht, den Frühling, die Natur, das Leben, für Glück, Wachstum, Harmonie, Gesundheit, Regeneration und vieles andere mehr. Selten waren Grünräume so gefragt wie seit der Bedrohung durch das Corona-Virus. Viele flüchten sich daher aufs Land. Dabei versprechen architektonische Beispiele in Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Wien, Mailand, Amiens oder Singapur durch die Begrünung von Fassaden, Dächern und Hinterhöfen ein Mehr an Lebensqualität. Kann dieses Grün in der Architektur auch dazu beitragen, das Klima in den Städten zu verbessern, Hitzebildung und Feinstaubbildung zu reduzieren und damit das Wohlbefinden der Menschen zu steigern? Solchen und auch anderen und praktischen Fragen geht eine Ausstellung im Deutschen Architektur Museum (DAM) nach.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal ließ eigens für diese Ausstellung Vogelhäuschen für diese neuen grünen Orte entwickeln; alle Fotos: Petra Kammann

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