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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

„SCHLIMM“ von Greser & Lenz im Caricatura Museum Frankfurt 

2021, Juli 28.

Provokative „Witzemacher“ mit Aufklärungspotential

Von Hans-Bernd Heier

Karikaturen von Greser & Lenz zieren seit einem Vierteljahrhundert die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Achim Greser und Heribert Lenz gelten als „Könige der Karikaturen-Gilde“. Aus Anlass der 25-jährigen Zusammenarbeit des mit Abstand bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Karikaturisten-Duos mit der FAZ präsentiert das Caricatura Museum Frankfurt unter dem Titel „Schlimm“ eine Auswahl der wichtigsten Karikaturen aus dieser Zeit. 

Ausstellungsplakat, Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

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James Ensor und Anselm Kiefer – Sonderausstellungen in Mannheim

2021, Juli 21.

„Maler der Masken“ trifft auf Kiefers Kosmos       

von Hans-Bernd Heier

Das Werk von James Ensor (1860–1949) ist eng mit der Geschichte der Kunsthalle Mannheim verbunden. Bereits 1928 wurde der Maler dort in einer Einzelausstellung als bedeutender zeitgenössischer Ausnahmekünstler gewürdigt. Nun widmet die Kunsthalle dem belgischen Künstler erneut eine große Sonderschau, in deren Zentrum das Schicksal eines Bildes steht, das einst zur Sammlung des Museums gehörte. Zeitgleich zeigt die Kunsthalle in der bis zum 22. August 2021 verlängerten Schau schwergewichtige Werke eines der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart: Anselm Kiefer.

Informative Begleitbroschüren liegen für Besucher*innen bereit; Foto: Hans-Bernd Heier

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Freiluftkino Frankfurt

2021, Juli 19.

Freiluftkino Frankfurt noch bis 1. August 

Das Alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messegelände steht seit 2002 weitgehend leer. Beinahe 20 Jahre lang hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Spuren, die auf unsichtbare Weise eine Off-Location erschaffen haben, deren roughness dem FREILUFTKINO FRANKFURT einen Charme verleiht, für den das Open-Air-Kino über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Prädestiniert also für einen Kino-Besuch der ganz besonderen Art, denn kaum ein Frankfurter kennt diesen Ort, der jetzt noch die Geschichte der Stadt atmet, doch schon bald der Zukunft weichen wird.

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Frankfurter Stadtgeschichte und die Entwicklung ihres Musiklebens im 17. Jahrhundert

2021, Juli 16.

Musikstadt Frankfurt, u.a. mit Heinrich Schütz

Kommen Sie mit auf eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert! Ab sofort gibt es den zweiten virtuellen Vortrag der Kennerin  Frau PD Dr. Ulrike Kienzle, der nun in der Mediathek der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen kostenfrei und zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht.

Schon Hans Thoma verewigte das Holzhausenschlösschen, das damals noch völlig im Grünen lag ©Bürgerstiftung

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„Inferno“ – Oper von Lucia Ronchetti im Bockenheimer Depot

2021, Juli 8.

Reise auf Dantes Spuren – ein Höllentrip

Von Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Was für ein Werk ! Was für eine Musik ! Was für ein Text von Lucia Ronchetti nach Dante Alighieris „Divina Commedia“ („Göttliche Komödie“). Dante (1265-1321) schrieb 15 Jahre an der Commedia. „Divina“ fügten später seine Bewunderer hinzu. „Als ‚göttlich‘ erweist sich das Werk für die italienische Literatur- und Kulturgeschichte.“ (Zitat -Programmheft: „Dantes Kosmos“ von Elisa von Issendorff)

Das Ensemble im Bockenheimer Depot, Foto: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

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“ Palindrome“ – Mode trifft auf Malerei. Nina Holleins und Philipp Schweigers Kreationen im Kunstverein Familie Montez

2021, Juli 2.

Extravagante Slow Fashion zwischen zarter Landschaftsmalerei

Gemischtes Doppel aus Farben, Rhythmen und Texturen

von Petra Kammann

Viereinhalb Jahre war Nina Hollein, die kreative Frau des ehemaligen Städeldirektors und heutigen Direktors des Metropolitan Museums Max Hollein, mit dem sie nun in New York lebt, nicht mehr in Frankfurt. Doch zur ersten Frankfurt Fashion Week ist die gebürtige Wienerin in ihre „zweite Heimat“ zurückgekehrt mit der Ausstellung „Palindrome“ im Kunstverein Familie Montez, in der sie ihre so inspiriert pfiffige wie nachhaltige Mode den besonderen Landschaftsgemälden ihres Zwillingsbruders Philipp Schweiger gegenübergestellt: Einfach große Klasse!

Nina Hollein vor den Bildern ihres Zwillingsbruders Philipp Schweizer, in der Ausstellung „Palindrome“, Foto: HolgerMenzel @Stadt Frankfurt

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Opernkennerin, Opernliebhaberin: Renate Feyerbacher zum 80. Geburtstag

2021, Juni 30.

Von Erhard Metz

Genau 100 sind es, wenn ich mich nicht verzählt haben sollte, 100 Artikel in FeuilletonFrankfurt über Opernaufführungen, zumeist Premieren, in Frankfurt am Main (darunter haben sich jeweils eine Rezension über Aufführungen an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Berlin eingeschlichen sowie drei Porträts über den wunderbaren Sänger Johannes Martin Kränzle). Die Anzahl weiterer Beiträge in FeuilletonFrankfurt während meiner Herausgeberschaft in den Jahren 2007 bis 2017 und nachfolgend von Petra Kammann werden inzwischen eine ähnliche Größenordnung angenommen haben.

Renate Feyerbacher, am 70. Geburtstag 2011; Foto: Erhard Metz

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Masel Tov! – Dr. Gabriele-Strecker-Preis für die Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck

2021, Juni 26.

Auszeichnung für eine kluge, charismatische und bodenständige Persönlichkeit

von Petra Kammann

Elisa Klapheck, die Rabbinerin des Egalitären Minjan (eine Betergemeinschaft, in der Männer und Frauen gleichberechtigt sind) in der Frankfurter jüdischen Gemeinde und engagierte Verfechterin der Gleichberechtigung von Frauen in Gesellschaft und Religion, wurde am 9. Juni im Frankfurter Auktionshaus Arnold von den Soroptimistinnen mit dem Dr. Gabriele-Strecker-Preis und vom Berliner Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama mit einer Laudatio geehrt.

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck; Foto: Petra Kammann

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„Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften“ sowie „Exquisit“ – Zwei Sonderausstellungen im Museum Wiesbaden

2021, Juni 20.

Faszinierende Entdeckungsreise durch die vielfältige Kunst des 19. Jahrhunderts

Von Hans-Bernd Heier

Kaum ein Jahrhundert hat die Welt so radikal und umfassend verändert wie das 19. Jahrhundert. Diese Zeit war durchdrungen von gesellschaftlichen Spannungen, wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen, übersteigertem Hochmut und der Ernüchterung nach dem Fall. Als Museumsgründung dieser Epoche fühlt sich das Landesmuseum Wiesbaden den künstlerischen Werken dieser Zeit besonders verbunden. Nach über sieben Monaten ohne Besucher trumpft es jetzt gleich mit zwei beeindruckenden Sonderausstellungen auf: „Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften – Oder von der Liebe zur Malerei: Neues aus dem 19.“ und „Exquisit – Schenkung Jan und Friederike Baechle“.

August Wilhelm Leu „Landschaft am Königssee“, Öl auf Leinwand, 1865; Schenkung Walter Leu; Foto: Museum Wiesbaden / Dirk Uebele

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„Lockdown. Kunst und Krise“ im Heussenstamm (Teil 2)

2021, Juni 18.

Kreative Auswege aus Einsamkeit und Distanz

Impressionen von Petra Kammann

Nach langem Hin und Her zeigt sich nun doch noch bis zum 19. Juni ein medial wie thematisch vielfältiges Spektrum künstlerischer Auseinandersetzungen mit den Bedingungen und Folgen des Lockdowns im Frühjahr 2020 im Kunstraum Heussenstamm. Es ist die Folge 2 der Gruppenausstellung „Lockdown. Kunst und Krise“. 46 Künstler und Künstlerinnen aus der lokalen Kunstszene haben sich daran beteiligt. Wie schon im ersten Teil der Ausstellung ziehen sich auch hier einige thematische rote Fäden durch die Ausstellung.

Als die Museen geschlossen waren, ist der Künstler Ivan Murzin mit seinem rollenden Kasten durch die Stadt gefahren und hat urbane und alltägliche Szenen aufgenommen, Foto: Heussenstamm

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