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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Kultur und Corona

2020, April 6.

Pandemie als Kulturereignis?

von Gunnar Schanno

Es gibt Sachbezeichnungen, die erschließen sich in ihrer Schlagkraft nur den Gegenwärtigen. Das im Kontext medizinisch-wissenschaftlicher Forschung gewählte Wort „Corona“ ist eine solche Benennung. Semantisch steht das Wort für Kranz. Im Fall des Corona war die kranzförmige Umfassung einer Virusart der Anlass für diese Namensgebung, die nun um die Welt geht, in alle Vokabulare Eingang gefunden hat, milliardenfach in den Netzwerken aufrufbar ist, Angst und Schrecken einhergehen lässt. Das Coronavirus ist eher populärer Sammelbegriff für eine aus Mutationen stammenden Virenfamilie, mit ihrem sich geradezu kriminell gebärdenden Familienmitglied, dem Covid-19, inzwischen erforscht, beschrieben in all seinen physio- bis psychologischen, ökonomischen bis politischen Auswirkungen. Es soll hier eine Überlegung sein, warum besagtes Coronavirus auch eine kulturelle Dimension hat…

Hafenpark hinter der EZB: Absperrungen sollen verhindern, dass die Kontaktsperre in freier Natur auch eingehalten wird, Foto: Petra Kammann

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Peter Loewy „Artists‘ Studios“ in der L.A. Galerie Lothar Albrecht

2020, April 4.

Der intime Raum der Künstler als Background der Person

Von David Hockney über Gerhard Richter bis hin zu Jeff Koons – Peter Loewys fotografische Atelierbesuche, aus denen sich die Schaffensprozesse und Vorgehensweisen in ganz persönlichen Annäherungen ablesen lassen.

von Petra Kammann 

Peter Loewy in der Ausstellung „Artists‘ Studios“, Foto: Petra Kammann

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Wortmeldungen gesucht! Die Crespo Foundation hat den WORTMELDUNGEN-Förderpreis 2020 für Nachwuchsautor*innen ausgeschrieben

2020, April 3.

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„Die Geschichte läuft wieder, nur eben rückwärts.“ Wie erobert Ihr Euch die Zukunft zurück?  Zu dieser Fragestellung sind Nachwuchsautor*innen aufgerufen, sich für den mit 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. Junge Autor*innen bis 30 Jahre, die bisher noch keine eigenständige literarische Buchpublikation verfasst haben, können in Form von Kurzprosa, Erzählung, Rede oder Essay auf diese Frage antworten. Die Gattung der Rede soll innerhalb des WORTMELDUNGEN-Förderpreises besonders gestärkt werden. Einer der drei zu vergebenden Preise wird darum eine Rede auszeichnen. Bis zum 30. Juni können dazu unveröffentlichte Kurztexte eingereicht werden.

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Aktion unter dem Motto „Bei Anruf Musik“ – auch mit der Frankfurter Oper

2020, März 31.

VORMERKEN!!“

Musiker spielen live am Telefon: Samstag, 4. April 2020, zwischen 12.00 und 18.00 Uhr

Programmhefte der Oper Frankfurt, Foto: Renate Feyerbacher

Alle Theater weltweit durchlaufen gerade eine außergewöhnliche Zeit. Auch die Künstlerinnen und Künstler der Oper Frankfurt dürfen zur Zeit nicht auftreten und zusammen mit ihrem Publikum das gemeinschaftliche Liveerlebnis, welches diese Kunstform ausmacht, teilen. Am Samstag, dem 4. April 2020, zwischen 12.00 und 18.00 Uhr will das Ensemble der Oper Frankfurt aber trotzdem live für sein treues Publikum musizieren, und zwar am Telefon.

Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, des Chors sowie des Ensembles und Opernstudios der Oper Frankfurt stehen bereit, um Klassik-Begeisterte am Telefon zu überraschen und musikalische Wünsche zu erfüllen. „Bei Anruf Musik“ heißt die Aktion, die sich Kolleginnen und Kollegen am Staatstheater Darmstadt ausgedacht haben und die nun auch die Oper Frankfurt anbieten möchte.

Alles, was Interessierte tun müssen, ist die schriftliche Anmeldung Ihres Wunschs.

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Die Ausstellung Maximilian Schell aus der Schatzkammer Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt und Wiesbaden, zusammengestellt aus seinem Nachlass

2020, März 31.

Die Alm war sein Zuhause

von Renate Feyerbacher

Die Ausstellung „Maximilian Schell“ im Filmmuseum ist vorübergehend geschlossen, Foto: Petra Kammann

Das Deutsche Filminstitut / Filmmuseum (DFF) in Frankfurt ist eine Schatzkammer des Films und der Nachlässe von Filmschaffenden. Bereits vor 18 Jahren übergab Regisseur Volker Schlöndorff dem Archiv des DFF die gesamten noch vorhandenen Unterlagen zu seinen Filmen. (Beispiele: „Die Blechtrommel“ 1978 / 79 – Oscar  und Goldene Palme in Cannes – „Tod eines Handlungsreisenden“- 1985 , „Rückkehr nach Montauk“ 2016 / 17). Seit dem 31. März 2014, seit Schlöndorffs 75. Geburtstag, präsentiert das Deutsche Filminstitut / Deutsche Filmmuseum die vielfältige Sammlung als virtuelle Ausstellung. Diese wird sukzessive erweitert und ergänzt. Jetzt ist in einer Ausstellung der Nachlass von Maximian Schell dort zu sehen, wenn auch vorübergehend das Museum aus bekannten Gründen geschlossen ist….

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Fotografie-Kunst: Bücher statt Museen und Galerien in Zeiten von Corona

2020, März 29.

Ein Peter-Lindbergh-Katalog, eine Barbara-Klemm-Hommage und ein Salgado-Bindeglied

Von Uwe Kammann

Peter Lindbergh, New York, 2016 © Stefan Rappo / Verlag Taschen

Drei mal vier Meter: Überwältigend groß und damit doppelt und dreifach eindrucksvoll sind einige der Fotos des großen Bildkünstlers Peter Lindbergh. Ja, sie sind noch da in der ersten Raumfolge des Museums „Kunstpalast“ in Düsseldorf. Aber nein, auch sie sind derzeit nicht ‚live’ zu sehen in der großen Ausstellung, die Lindbergh in Eigenregie ausgewählt und arrangiert hat unter dem Titel „Untold Stories“, in einem zweijährigen Prozess mit vielen Arbeitsstationen, um ein „Herzensprojekt“ des Künstlers – und sicher auch des „Kunstpalast“-Direktors Felix Krämer – zu verwirklichen. Ein Projekt, dessen glückliches Ende – und damit die Premiere der Präsentation am 5. Februar – der weltweit aktive Fotograf nicht mehr erlebte. Er starb im vergangenen Herbst in Paris (seinem Studiozentrum – und Wohnort, neben New York und Arles).

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Corona macht erfinderisch – Museen laden zu virtuellem Rundgang ein

2020, März 27.

Internetangebote als Appetizer für Kunstfreunde

Von Hans-Bernd Heier

Aufgrund der schrecklichen Corona-Pandemie müssen die realen Türen der Museen und Galerien zubleiben. Dabei haben mit Beginn der Frühjahrssaison einige Museen erst kürzlich hochkarätige Präsentationen eröffnet beziehungsweise planten, langjährig vorbereitete Ausstellungen in diesen Tagen zu zeigen. Dazu kommt es aber zunächst nicht, obwohl die Bilder bereits an den Wänden hängen und die Skulpturen aufgestellt sind. Kunstinteressierte müssen sich deshalb in Geduld üben. Viele öffentliche Kultureinrichtungen in der Rhein-Main-Region sind bis mindestens zum 10. April 2020 geschlossen.

Marianne von Werefkin, „Zirkus (vor der Vorstellung)“, um 1910, Tempera auf Pappe, 55 x 90 cm, Leopold-Hoesch-Museum Düren; Foto: Peter Hinschläger

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Auf Hölderlins Spuren – Besondere Texte poetischen Fotos gegenübergestellt

2020, März 26.

Was aber bleibet…

Das „Duo Wanderer“ Klemm-Hölderlin

Das Hölderlin-Denkmal in Lauffen am Neckar wurde dem Text „Lebenslauf“ zugeordnet. Alle Fotografien der abgebildeten Doppelseiten: Barbara Klemm

Hölderlin in Lauffen, wo er am 20. März 1770 zur Welt kam, Hölderlin in Nürtingen, wo er aufwuchs, Hölderlin als Schüler im Kloster Maulbronn, als Student im Tübinger Stift, dann Begegnung mit Fichte und Schiller in Jena, Hölderlin als Hauslehrer in Frankfurt, glückselig in Bad Driburg, bei Sinclair in Bad Homburg, dort auch Bibliothekar, und immer wieder der Hauslehrer an Orten, wo er die Sprösslinge wohlhabender Familien unterrichten muss: der Schweiz, in Bordeaux, Bibliothekar in Homburg …

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literaTurm Frankfurt RheinMain 2020 – Nach 10 Jahren down to earth? Dafür mit Ausstrahlung

2020, März 23.

Vom Ende der Gereiztheit zur großen Abkühlung?

Ausgehend von den Leuchttürmen Frankfurts, den Hochhäusern, aus deren oberster Etage Weitblick garantiert ist, hätte in seinem 10. Jubiläumsjahr heute das Lesefestival LiteraTurm 2020  (23. bis 29. März) in der Deutschen Nationalbibliothek feierlich eröffnet werden sollen. Da die geplanten Veranstaltungen mit über 100 Autoren ausfallen müssen, holt hr2-kultur nun einen Teil des Programms ins Radio und ins Netz.

Hochhausspitzen der Frankfurter Skyline, von dribbdebach aus, Foto: Petra Kammann

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Städtische Bühnen Frankfurt: Wie geht es weiter?

2020, März 21.

Verdrängt das Corona-Virus die Planungsdebatte? – Gefragt sind Kühnheit und Sparsamkeit

Von Uwe Kammann

Eine ewige Baustelle? Die Theater-Doppelanlage, Foto: Uwe Kammann

Theater? Oper? Spricht noch jemand in Frankfurt über diese Kulturschwergewichte und ihre Orte, ihre Häuser? Die Debatte um Sanierung oder Neubau für die beiden wichtigsten Bühnen der Stadt scheint wie Lichtjahre entfernt, seit ein unsichtbares Wesen mit dem Nachnamen Virus das öffentliche Leben in vielen Ländern lahmgelegt hat, gleichsam von gestern auf heute.

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