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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Wenn Steine sprechen – Die Restaurierungswerkstatt des Archäologischen Museums

2020, November 28.

Von Trümmern, Gräbern und Gelehrten 

Ins Steindepot der Stadt Frankfurt mit Thomas Flügen

Von Petra Kammann

Irgendwo zwischen Baustellen, dem Mediamarkt und dem Möbeldiscounter Poco, dem Autohaus Subaru, Carglass und Mac Donalds, dem Hessen-Center und einem runtergekommenen Jugendzentrum lagern im industriell geprägten Frankfurter Osten in einer ehemaligen Industriehalle mehrere Jahrtausende Menschheitsgeschichte in Fragmenten. Die Funde im Steinarchiv der Stadt Frankfurt erzählen vom Alltag der Menschen und liefern Details über das gesellschaftliche Zusammenleben verschiedener Epochen…

Wächst Gras darüber… Die Schätze müssen erst wieder befreit werden; Alle Fotos: Petra Kammann

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Paulskirche – vom Paulus zum Saulus?

2020, November 25.

Bund, Land und Stadt wollen/sollen Demokratiegeschichte darstellen: doch wie?

Eine Debattenzusammenfasssung und ein Kommentar

von Uwe Kammann

Jetzt sollen zu Weihnachten in der Paulskirche auch Gottesdienste gefeiert werden – eine Corona-grundierte Rückkehr zur ältesten Bestimmung dieses Sandstein-Ovals, das zur Frankfurter DNA gehört wie der Römer und der Dom und aus neuen Zeiten der Messeturm und der Doppelturm der Europäischen Zentralbank. Doch am Wesen dieser städtischen Grundsubstanz unter dem Siegel deutscher Ur-Demokratie wird seit geraumer Zeit hin- und herüberlegt, ob es denn richtig und gut gestaltet ist, um auch in den kommenden Jahrzehnten den Gedanken des Aufbruchs, der Freiheit und der politischen Selbstbestimmung zu verkörpern. Kern der Frage-Debatte: Wie könnte, wie müsste sie aussehen, die Paulskirche der Zukunft?

Bei der Women-Aktion „Orange the world“ erstrahlte am 25. Oktober 2020 auch die Paulskirche in orange, Foto: Petra Kammann

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Hessischer Kulturpreis an Caricatura Museum Frankfurt und Galerie für Komische Kunst in Kassel

2020, November 24.

Talentschmieden für satirische Bildkunst ausgezeichnet

Von Hans-Bernd Heier

Mit dem Hessischen Kulturpreis 2020 werden das „Caricatura Museum Frankfurt – Museum für komische Kunst“ und die „Galerie für Komische Kunst“ in Kassel geehrt. Das herausragende Engagement der beiden Institutionen rund um das Genre der Karikatur wird mit dieser Auszeichnung gewürdigt, wie die Vorsitzenden des Kuratoriums Hessischer Kulturpreis, Ministerpräsident Volker Bouffier und Staatsministerin Angela Dorn, bekanntgeben. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45.000 Euro dotiert. Aufgrund der derzeitigen Corona-Einschränkungen wird die Ehrung erst im kommenden Jahr überreicht.

Traxlers Elch-Skulptur ist das „Markenzeichen“ des Museums für Komische Kunst; © Hans Traxler; Foto: Hans-Bernd Heier

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Thomas Bayrles neue Kirchenfenster im Kloster Eberbach

2020, November 22.

Petra Kammann über die Vexierbilder des Thomas Bayrle – Rhythmisiert und ineinander verwoben 

Der Objektkünstler, Maler, Grafiker und Video-Künstler Thomas Bayrle – oft als Artist des „German Pop“ klassifiziert – ist regelmäßig auf den großen internationalen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der Kasseler Documenta mit raumgreifenden Arbeiten vertreten. Nun hat er in der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Eberbach ein Glasfenster mit dem mittelalterlichen Pietà-Motiv, der Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu Christi, geschaffen. Da ich mir wegen des erneuten Lockdowns die Fenster vor Ort im Kloster Eberbach am Wochenende leider nicht anschauen konnte, beschloss ich, den Künstler aufzusuchen, um mir einen Blick hinter die Kulissen seines künstlerischen Tuns zu verschaffen und ihn auf seine Beziehung zur Religion zu befragen. Bericht über einen Besuch in seinem Atelier. 

Neues Arkadenfenster mit der Pietà des Künstlers Thomas Bayrle im Kreuzgang des Kloster Eberbach, Foto: Stiftung Kloster Eberbach/ Sven Moschitz

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„August Macke – Paradies! Paradies?“ im Museum Wiesbaden (II)

2020, November 19.

Lichtdurchflutete Bilder von einzigartiger Farbharmonie

Von Hans-Bernd Heier

Der Maler August Macke hat die Kunstströmungen seiner Zeit im „Eiltempo“ erkundet, bis er seine unverwechselbare Bildersprache fand. Dafür blieb ihm nicht viel Zeit, ist er doch bereits mit 27 Jahren, wenige Wochen nach Kriegsbeginn, im Gefecht in Frankreich gefallen. Dem bedeutenden Expressionisten widmet das Museum Wiesbaden jetzt eine großartige Retrospektive. Versammelt sind 80 Werke aus allen Schaffensphasen des Frühvollendeten. Ergänzt wird die Präsentation um 23 Werke von „Rheinischen Expressionisten“, die von Macke maßgeblich inspiriert wurden.

August Macke „Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer“, Öl auf Leinwand, 1911; Kunstmuseum Bonn, DLG aus Privatbesitz; Foto: Kunstmuseum Bonn / Reni Hansen, Wolfgang Morell

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Bye, bye Mister Göpfert – Ein Interview des OB Feldmann mit dem FR-Journalisten

2020, November 17.

Claus-Jürgen Göpfert geht in Ruhestand – Ein Interview des OB Peter Feldmann persönlich mit dem FR-Urgestein…

Hut, Bart – und immer einen gelben Klebezettel zur Hand: So kennen die Frankfurter Claus-Jürgen Göpfert. 35 Jahre lang berichtete er für die „Frankfurter Rundschau“ über das politische Geschehen in der Mainmetropole (so viel Kontinuität soll ihm heutzutage mal ein junger Journalist nachmachen können!). Am 11. November hatte er seinen letzten Arbeitstag. Corona verhinderte, dass wir den geschätzten Kollegen bei einer PK trafen, um nochmal mit ihm alles zu beratschen…
Zu seinem Abschied lud Oberbürgermeister Peter Feldmann „Göpfi“, wie er liebevoll genannt wurde, in sein Dienstzimmer zum Gespräch ein, diesmal mit umgedrehten Rollen. Denn hier stellte ausnahmsweise das Stadtoberhaupt die Fragen, die das Presseamt aufgezeichnet hat.

Claus-Jürgen Göpfert in der „neuen“ Frankfurter Altstadt, Foto: Petra Kammann

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„August Macke – Paradies! Paradies?“ im Museum Wiesbaden (1)

2020, November 14.

Lichtdurchflutete Bilder von einzigartiger Farbharmonie

Von Hans-Bernd Heier

August Macke, einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten und beliebtesten Maler des 20. Jahrhunderts, verlor sein Leben schon mit 27 Jahren als Soldat in der Champagne – wenige Wochen nach Beginn des schrecklichen Infernos des Ersten Weltkriegs. Zu Ehren ihres Mannes und um die Erinnerung an sein beträchtliches Oeuvre wachzuhalten, organisierte seine Frau Elisabeth nach dem Krieg aus dem Nachlass des Künstlers eine „August Macke Gedächtnis-Ausstellung“ mit über 190 Werken. Diese gastierte im Herbst 1920 schon im Museum Wiesbaden. Aus Anlass dieser vor 100 Jahren gezeigten umfassenden Retrospektive präsentiert das Museum Wiesbaden in enger Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn jetzt sein vielfältiges Werk mit dem Titel „August Macke – Paradies! Paradies?“

„Park im Süden“, Aquarell und Bleistift auf Papier, 1914; Privatsammlung; Foto: Bernd Fickert

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Frankfurter Buchmesse stellt sich für die Zukunft neu auf

2020, November 13.

Transformationen und Einschnitte 

Die Frankfurter Buchmesse hat einen Prozess zur Modernisierung ihres Konzeptes begonnen. Ziel ist es, den Fortbestand der Messe am Standort Frankfurt/M. langfristig zu sichern.

In diesem Jahr blieben zur Frankfurter Buchmesse die Messehallen leer; Foto: Petra Kammann

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„Warum in die Ferne schweifen?“ – Spannende Kunsttour vom „Faulborn“ bis zum „Eisenbaum“

2020, November 10.

Panoramaweg des Regionalparks RheinMain bietet Natur und Kultur satt

Von Hans-Bernd Heier

Im November sind wegen des coronabedingten Lockdowns Reisen nur eingeschränkt möglich. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sogar von allen nicht notwendigen Reisen abgeraten. Da auch Museen und viele andere Kultureinrichtungen geschlossen sind, sollten sich die BürgerInnen zum aktiven Zeitvertreib etwas einfallen lassen, um dem weitverbreiteten November-Blues zu entgehen. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken bzw. wiederentdecken; beispielsweise der abwechslungsreiche Panoramaweg ab Bad Weilbach bis zum „Eisenbaum“ – Teil des Regionalparks RheinMain.

Laubengang zur Flörsheimer Warte mit großartiger Panorama-Sicht; Foto: Toni Bormann

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Frankfurter Kultur im Zweiten Lockdown

2020, November 8.

Safe im Museum wie auch im Konzertsaal

Von Petra Kammann

Die erneute Schließung von Kultureinrichtungen bis Ende November ist ein harter Schlag für die Kulturszene. Grund eines Treffens zwischen der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum, und Sarah Kortmann, Regisseurin, Schauspielerin und Vorstandsmitglied des Vereins Paradiesvogel sowie Bernd Loebe, Intendant der Oper. Sie nahmen gemeinsam Stellung zur Situation der Frankfurter Kultur im zweiten Lockdown.

Derzeit ein stiller Echoraum – die Alte Oper. Im November gibt es weder Konzerte noch Kongresse, noch Einnahmen; Alle Fotos: Petra Kammann

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