Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main
2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
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2026, März 3.
Lanzarote und César Manrique: Künstler, Visionär und Umweltschützer
Von Margarete Berghoff
„Wir, die wir hier geboren sind, kennen deine magischen Kräfte, deine Weisheit, deine Vulkanologie, deine revolutionäre Ästhetik, wir, die wir gekämpft haben, um dich aus deiner geschichtlichen Vergessenheit und der dich immer kennzeichnenden Armut zu retten, zittern heute ob der Feststellung, wie sie dich zerstören und vermassen und begreifen, wie wichtig unsere Proteste und Hilferufe sind, angesichts der Raffgier der Spekulanten und der Tatenlosigkeit der Behörden, die zulassen, dass die Insel, die eine der berühmtesten und schönsten der ganzen Erde sein könnte, unwiderruflich zerstört wird“, sagt César Manrique…Die Inseln, die wir heute die Kanarischen Inseln nennen, wurden von den Phöniziern und Griechen die „Inseln der Glückseligen“ am Rande der Welt genannt. Lanzarote, eine der heute acht Kanarischen Inseln, war damals für seine Orchilla Flechte bekannt, aus der man die begehrte Farbe Purpur herstellen konnte.

Vulkankrater bei El Golfo, Foto: Margarete Berghoff
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2026, Februar 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV
Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal
Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla
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2026, Februar 24.
Wie Kunst, Typographie und Gestaltung zu politischem Machtinstrument wurden
Von Hans-Bernd Heier
„Unter Druck“ – die neue Plakatausstellung im Museum Wiesbaden zeigt, wie visuelle Kommunikation zwischen 1918 und 1933 von der Politik genutzt wurde: zur Information, zur Einflussnahme, aber auch zur Manipulation. 80 Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz verdeutlichen, wie einfach Bilder Emotionen schüren, Feindbilder schaffen oder politische Stimmungen fundamentieren oder anheizen können. Die eindrückliche Schau, eine Kooperation mit dem Hessischen Landtag, ist bis zum 9. August 2026 zu sehen.

Information, Manipulation, Provokation; Gestaltung Museum Wiesbaden/ Theresa Duck
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2026, Februar 21.
Schon die Römer kurten mit den heute berühmten Heilwässern
Von Erhard Metz
Eine Kur in der vom Königlich-Preußischen Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné 1856 entworfenen, aus dem 19. Jahrhundert original erhaltenen Bad Homburger Parkanlage mit den Heilwässern beginnt damals wie heute im 1890 eröffneten Kaiser Wilhelms Bad (man beachte das Schluß-s am Namen Wilhelm als Ausdruck herrschaftlichen Anspruchs). Die Brunnenallee mit den Heilwasserquellen bildet die Magistrale des rund 40 Hektar großen, unter Denkmalschutz stehenden Kurparks, des größten und schönsten Deutschlands. Für den Kurbetrieb bedeutsam sind neben dem genannten großen Badehaus ferner die Bauwerke Brunnensälchen (1838, heute Sitz der Spielbank), Wandelhalle (1844, zunächst Orangerie), Musikpavillon und schließlich auch – wegen der damals zahlreichen Kurgäste aus Russland – die russisch-orthodoxe Kirche (1899).

Das repräsentative Kaiser Wilhelms Bad, Sitz des exklusiven Kur-Royal Day Spa, mit der Statue Kaiser Wilhelms I. Weiterlesen
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2026, Februar 19.
Musikalische „Tonarten“ der Verkündigung
Von Petra Kammann
Beim „Aschermittwoch der Künstler“, einer liebgewordenen Tradition der katholischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg, ging es zum Auftakt der 40-tägigen Fastenzeit, immer wieder um Kunst und Glaube zwischen Tradition und Neubeginn. Eingeladen dazu hatten in diesem Jahr ins Haus am Dom die Direktorin des Dommuseums Dr. Bettina Schmitt wie auch der Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Prof. Dr. Joachim Valentin sowohl Musiker aus der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen und zu Vortrag und Diskussion über „Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik“ den kenntnisreichen Freiburger Theologen und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Meinrad Walter.

Auch die beliebten Bachkantaten stehen in liturgischem Zusammenhang, Foto: Petra Kammann
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2026, Februar 11.
Rasanz und Doppelbödigkeit
Mit Thomas Guggeis am Pult und Elias David Moncados Debüt als Solist
Von Petra Kammann
Unter der Leitung des Chefdirigenten Thomas Guggeis waren im Rahmen der Museumskonzerte drei packende, wachrüttelnde Werke in der Alten Oper Frankfurt zu hören, die um das Jahr 1938 herum entstanden sind: die Sinfonie Nr. 2 der französischen Widerstandskämpferin Elsa Barraine, das Violinkonzert des Oscar-prämierten Hollywood-Filmkomponisten Erich Wolfgang Korngold, in dem der junge Geiger Elias David Moncado, Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und Student an der Kronberg Academy, ein brillantes Debüt als Solist bei den Museumskonzerten gab. Nach der Pause folgte die fünfte so populäre wie brisante 5. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch, die 1927 zur Zeit des stalinistischen Terrors entstand, nachdem der Komponist gedemütigt worden war.

Thomas Guggeis dirigierte im 6. Sinfoniekonzert der Museumskonzerte Werke von Barraine, Korngold und Schostakowitsch (Foto: Simon Pauly)
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2026, Februar 10.
Matthew Wild inszeniert Gioachino Rossinis „Barbier von Sevilla“ an der Bonner Oper
Auf einem Roller saust der berühmte Tenor Graf Almaviva nach einer Gala am Opernhaus durch die Bonner Innenstadt, vorbei an Universität und Rathaus. Das ist während der Ouvertüre auf einer großen Leinwand zu sehen. In der Altstadt stellt Almaviva seinen E- Scooter ab. Die Musiker, die er vom Bonner Beethovenorchester rekrutiert hat, um unterm Fenster seiner angebeteten Rosina zu spielen, steigen bei leicht fallenden Schnee in den Theaterbus. Sie treffen sich vor Figaros Barber Shop und der Zahnarztpraxis des Dr. Bartolo (Videodesign: Clemens Walter).
Grisha Martirosyan, Jessica Alino, Foto: © Bettina Stöß
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2026, Februar 10.
60 Jahre zeitgenössische Kunst in der Frankfurter Westend Galerie
Und Auszüge einer Rede zur Vernissage von Barbara Thurau
Seit ihrer Gründung 1966 durch Trude Müller und Salvatore A. Sanna steht die älteste ununterbrochen aktive Frankfurter Kunstgalerie, die engagierte Programmgalerie als Kunstforum der Deutsch-Italienischen Vereinigung e.V. für den intensiven künstlerischen Austausch zwischen Deutschland und Italien. Seit nunmehr 60 Jahren zeigte sie rund 300 Ausstellungen. Bei den ausgestellten Werken handelte es sich jeweils um aktuelle Positionen. Heute wird unter der künstlerischen Leitung von Barbara Thurau und der Vereinsvorsitzenden Caroline Lüderssen die Geschichte der Galerie weitergeschrieben, historische Impulse werden aufgebrochen, um sie in gegenwärtige Fragestellungen zu überführen. Die Galerie bildet einen lebendigen Resonanzraum, was die erste Jubiläumsausstellung als Thema aufgreift. Petra Kammann gibt einen kurzen Einblick.

Eliana Petrizzi, Uccidere la morte, Foto: Westend Galerie
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Biennale Arte Venedig, Bildende Künste, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene überregional, Malerei, Reisen & Lebensart, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Resonanzen“ – „Risonanze“ im deutsch-italienischen Kontext
2026, Februar 3.
Unterwegs im kulturellen Dreieck Sri Lankas
von Paulina Heiligenthal (Text und Fotos)
Kurzweilig ist sie, die Fahrt ins Innere des Landes. Von der ersten antiken Hauptstadt Anuradhapura in die historische Vergangenheit der zweiten ehemaligen Königsstadt nach Polonnaruwa. Gemeinsam mit Kandy, einer weiteren, außergewöhnlichen Stadt, bilden sie das „kulturelle Dreieck“ des Landes, deren mittig gelegene Herzstücke Sigiriya und Dambulla heißen. Fünf kulturelle Höhepunkte! Mit ihrer reichen über 2.000 Jahre alten Geschichte und frühen Hochkultur, sind diese Königsstädte historische und religiöse Hochburgen in Sri Lanka. Und allesamt UNESCO-Weltkulturerbe seit 1982 und1991.

Ein Monumentalwerk der Bildhaukunst – die Buddha-Statuen von Gal Vihara aus flammenden Gneisgestein
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