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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Januar, 2022

Eine Ausstellung in der Margit-Horváth-Stiftung in Mörfelden-Waldorf

2022, Januar 22.

Vom 80. Jahrestag der Wannsee Konferenz am 20. Januar 2022 bis zum internationalen Holocaust Gedenktag am 27. Januar

Ein kleiner Einblick von Petra Kammann

Eine Ausstellung in der Gedenkstätte der Margit-Horváth-Stiftung zeigt anhand von zwei Beispielen, was die Zielsetzung der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 vor 80 Jahren bewirkte, und zwar am individuellen Beispiel der aus Mörfelden stammenden Familie Oppenheimer-van Bingen, die nach der Emigration in die Niederlande, von dort aus unmittelbar in das KZ Sobibór deportiert wurde. Daneben bekommt man einen Begriff davon, was es für die jungen ungarischen Jüdinnen bedeutet haben mag, in der KZ-Außenstelle Walldorf inhaftiert zu sein und wie heutige junge Studentinnen darüber denken.

Zwei Studentinnen berichten, welchen Eindruck Sobibór auf sie gemacht hat; Foto: Petra Kammann

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Rhein-Main: KulturRegion macht sich stark für Kulturvielfalt – Themen, Projekte und Programme 2022

2022, Januar 20.

Die Corona-Krise ist für die Kultur mit großen Herausforderungen verbunden, gleichzeitig liegt in ihr auch die Chance für Veränderung, gerade durch den Zuwachs an neuem Wissen.  So freut sich die KulturRegion 2022 über den neuen Beitritt zum kulturellen RheinMain-Netzwerk der Stadt Michelstadt. 

Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion, Dr. Tobias Robischon, Bürgermeister von Michelstadt, (unten)  Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion und Landrat des Kreises Groß-Gerau, Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion FrankfurtRheinMain und Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt (oben) präsentierten das Programm

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Die foto-künstlerische Serie „Regenerating Permanence“ von Laura J. Padgett

2022, Januar 17.

DURCH-BLICKE, PASSAGEN UND ZEITSCHICHTEN

Architektur und Erzählung, Sprache und Bild, Geschichte und Zeitgeschehen

Von Petra Kammann

Die amerikanische, seit vielen Jahren in Frankfurt lebende und arbeitende Künstlerin Laura J. Padgett stellt ihre künstlerischen Foto-Arbeiten „Regenerating Permanence“ bis zum 26. Februar 2022 in der Galerie-Peter-Sillem aus. Ihre Fotografien entstanden im Laufe des Jahres 2021 in der Frankfurter Westend-Synagoge an der Freiherr-vom-Stein-Straße und in der New Yorker Eldridge Street Synagogue mitten in China Town, bis heute ein Ankerpunkt für osteuropäisch, aschkenasische Juden.

Schaufenster der Galerie-Peter-Sillem in der Dreieichstraße; Foto: Petra Kammann

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„Die Vögel“ – Eine Oper von Walter von Braunfels

2022, Januar 16.

Ein lyrisch-phantastisches Spiel in zwei Aufzügen nach Aristophanes

Von Simone Hamm

Dichtung und Musik von Walter Braunfels (1882 – 1954). Die Oper „Die Vögel“  war der erste große Erfolg des jüdischen Komponisten Walter Braunfels, der nach dem Ersten Weltkrieg zum Katholizismus konvertierte. Unter den Nazis wurden seine Opern nicht aufgeführt, lange führten sie ein Schattendasein. Nun gibt es eine Aufführung in Köln.

 

Statisterie der Oper Köln, Chor der Oper Köln, Seung Jick Kim; Foto: © Paul Leclaire / Oper Köln

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Die guten Vorsätze

2022, Januar 15.

Reflexionen zum schon begonnenen Jahr, bevor alles wieder seinen gewohnten Gang geht…

Von Gabriele Deylitz

Sie gleicht der Gretchen-Frage – die Frage nach den guten Vorsätzen fürs neue Jahr. Und wer es versäumt, sie sich selbst vorzulegen – Widerwillen? Vergesslichkeit? Erlahmung? –, wird von anderen noch stets daran erinnert. Woher dieser Drang, dieser innere Zwang, diese Verpflichtung sich selbst gegenüber? Ist es das Erbe unserer christlichen Ideologie? Die eingefleischte Überzeugung, dass wir Sünder sind, also unvollkommen, vor allen Dingen schwach, für Fehlleistungen und Unterlassungen programmiert, sodass wir darum ständig an uns arbeiten müssen?

Gabriele Deylitz; Foto: Petra Kammann

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Nominierungen für den Deutschen Hörbuchpreis 2022

2022, Januar 11.

DIE FINALISTEN

Zum 20. Mal  wird in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung zum Deutschen Hörbuchpreis vergeben. Rund 70 Verlage, Rundfunksender und Produzierende bewarben sich mit insgesamt mehr als 300 Titeln. Nun stehen die 18 Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2022  fest.  Auf Grundlage der Longlist hat die Nominierungsjury jeweils drei Titel pro Kategorie für den Deutschen Hörbuchpreis 2022 nominiert. Hier stellen wir die Finalisten mit einer inhaltlichen Kurzbeschreibung und einer Hörprobe vor:

Die Titel der Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis © WDR

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Ein Interview mit dem kosmopolitischen Konzertpianisten Burkard Schliessmann

2022, Januar 10.

Humane Wirklichkeit aus dem Innenraum der Musik

Der vielfach ausgezeichnete Pianist Burkard Schliessmann, Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt (2020), lebt größtenteils in den USA, in New York, in Seattle und in Deutschland. Seine weltweiten Auftritte werden vom Publikum wie von Kritikern gefeiert. Ausgezeichnet wurde Schliessmann mit dem Global Music Award in den USA für seine Bach-Interpretation, mit Awards of Excellence für seine Interpretationen der Werke von Robert Schumann. Gerade kam seine 3-teilige CD ‘At the Heart of the Piano‘ mit Werken von Busoni, Schumann, Skrjabin, Liszt und Berg heraus. Da er gerade im Frankfurter Raum weilte, nahm Petra Kammann dies zum Anlass für ein ausführliches Hintergrundgespräch.

Burkard Schliessmann beim Treffen in Frankfurt in der „Villa Bonn“, Foto: Petra Kammann

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Januarprogramm im Filmforum Höchst

2022, Januar 9.

Paula Modersohn-Becker (Carla Juri) begegnet Bredow in dem Film „Paula“ (AT), Regie: Christian Schwochow, Kamera: Frank Lamm, Foto: Martin Valentin Menke

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Tod der Ehrenbürgerin Frankfurt: Trude Simonsohn

2022, Januar 6.

Eine humane Zeitzeugin und beeindruckende Persönlichkeit

Trude Simonsohn in der Goethe-Universität, wo 2016 ein Raum nach ihr benannt wurde; Foto: Petra Kammann

Jahrzehnte lang erzählte die in Frankfurt lebende Trude Simonsohn in Schulen und Institutionen aus ihrem Leben, das sie zu einer Zeugin der großen politischen Verwerfungen im zwanzigsten Jahrhundert werden ließ. Dabei machte sie auch immer Mut.

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Der Bruno-Kreisky-Preis für Eva Menasse

2022, Januar 5.

Auszeichnung für den Roman „Dunkelblum“

In ihrem hintergründigen, teils satirischen Roman Dunkelblum blickt Eva Menasse im Jahr 1989 auf ihr – fiktives – Dorf im Burgenländischen. Vierzig Jahre später liegt über der Geschichte des Massakers von Rechnitz immer noch eine filzige Decke des Verschweigens, das Vergessens, des Nichtwissenwollens. Vom Karl-Renner-Institut erhält Menasse nun für ihren Roman den mit 7000 Euro dotierten Hauptpreis des Bruno-Kreisky-Preises in der Kategrie „das Politische Buch 2021“. FeuilletonFrankfurt gratuliert der Autorin.

Eva Menasse stellte ihren hintergründigen Roman „Dunkel-Blum“ am FAZ-Stand auf der Frankfurter Buchmesse vor; Foto: Petra Kammann

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