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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

„Donnerstag der Großherzogin“ – Ausstellung von Helmut Werres im Kunstverein EULENGASSE

2026, April 17.

Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Zeichnen

Rede der Kunstwissenschaftlerin Brigitta Amalia Gonser zur Vernissage 

Helmut Werres ist ein vielseitig aktiver und ausgezeichneter Künstler der Darmstädter Sezession und zugleich Mitglied des Kunstvereins EULENGASSE. Als solcher lädt er in die Galerie EULENGASSE ein zu musikalischen und literarischen Interferenzen in seinem künstlerischen Schaffen der letzten Jahre.

Feldzeichnung und Portrait der Großherzogin vom Helmit Werres

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30 Jahre Kooperation Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. (LVMN) und Hochschule für Musik und Darstellende Künste

2026, April 14.

„Herz über Kopf“- Ein besonderes Jubiläumskonzert

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ Yehudi Menuhin

Dem Violinisten, Bratschisten und Dirigenten Yehudi Menuhin, der sich jahrzehntelang persönlich für Völkerverständigung, Frieden und Menschenrechte einsetzte, lag immer auch die Förderung junger, talentierter Künstler am Herzen. Mit der Gründung der Organisation Live Music Now verband er diese beiden Anliegen, um damit junge Musikerinnen und Musiker zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich in der Kunst des Vortragens zu üben und den Kontakt zum Publikum zu finden. In der Mainmetropole wurde Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. 1996 gegründet. Das 30-jährige Jubiläum wird nun mit einem festlichen Konzert begangen, dessen Besetzung die gewachsene Partnerschaft eindrucksvoll widerspiegelt.

Hans Christian Aavik, ehemaliger Stipendiat von Live Music Now und heute Vertretungsprofessor für Violine an der HfMDK im Jubiläumskonzert, Foto: Susann Koomaegi

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Frankfurt verleiht ersten Europäischen Paulskirchenpreis an Masih Alinejad

2026, März 31.

Ein starkes Zeichen für Demokratie

Langanhaltender Applaus, stehende Ovationen, bewegende Worte und ein starkes Zeichen für Demokratie und Freiheit: Die Stadt Frankfurt am Main hat am Dienstag, 31. März, zum ersten Mal den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie in der Paulskirche verliehen. Die Auszeichnung ging an die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad, die sich weltweit für Freiheit, Menschenrechte und die Rechte von Frauen stark macht. Die Laudatio hielt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Oberbürgermeister Mike Josef begrüßte die Gäste und überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arlsaner an die Preisträgerin.

Erstmalige Verleihung des Europäischen Paulskirchenpreises für Demokratie durch den Frankfurt Oberbürgermeister Mike Josef an Masih Alinejad am 31.März 2026 in der Frankfurter Paulskirche, links: Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Foto: Michael Braunschädel, Stadt Frankfurt 

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“Der glasklare Blick der Hanna Laura Klar” – Schwerpunkt-Wochenende im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF)

2026, März 29.

Eröffnungsrede von Christine Kopf, Künstlerische Direktorin des DFF 

Das DFF erinnerte vom 20. bis 22.3.2026 mit einem Schwerpunkt-Wochenende an die 2025 in Frankfurt gestorbene Dokumentarfilm-Regisseurin, Produzentin, Autorin und Dozentin Hanna Laura Klar, die sich in ihren Filmen auf ruhige, einfühlsame Art außergewöhnlichen Persönlichkeiten angenähert hat. Die Retrospektive schloss ab mit dem Film „Ich friere auch im Sommer“. Die zwei Leben der Alexandra Kluge. Darin zeigt Klar die beiden Leben dieser außergewöhnlichen Frau und Freundin Alexandra Kluge, die als Schauspielerin in den Filmen ihres Bruders Alexander Kluge ebenso charismatisch war wie als Ärztin Karen Steinborn. Hanna Laura Klar lässt darin nicht nur zahlreiche Zeitgenossen und u.a. deren Sohn Andro Steinborn zu Wort kommen, sondern ausgiebig und persönlich auch den gerade verstorbenen Bruder Alexander Kluge. In der folgenden Rede vermittelte DFF-Direktorin Christine Kopf das empathische und experimentelle Filmschaffen von Hanna Laura Klar.

In ihrer Rede erinnert Christine Kopf, künstlerische Direktorin des DFF, an den Lebensweg und die Filme der verstorbenen Regisseurin Hanna Laura Klar, Foto: Petra Kammann

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Der Magier in der Medienmanege: multivirtuos

2026, März 28.

Zum Tod des Filmemachers und Autors Alexander Kluge (1932 – 2026)

Von Uwe Kammann

Das offizielle Frankfurt flicht Alexander Kluge in Nachrufen Kränze. Natürlich, Frankfurt spielt im Leben dieses (letzten?) Universal-Gelehrten (besser: -Denkers) eine bedeutende Rolle. Hier studierte er (neben Freiburg und Marburg) eine für ihn typische Kombination von Rechtswissenschaft, Geschichte und Kirchenmusik, hier war er Adorno-Adept, hier lebte seine Schwester und Schauspielerin Alexandra, auch er selbst war zeitweilig in der Mendelssohnstraße Frankfurt-Bewohner. Hier sprach er später an der Universität gelehrt über Poetik und Narrationen, hier fixierte er Filmbilder über den baggerwütigen Wandel im Westend, hier leistete er sein juristisches Referendariat ab, beim das Denken so befügelnden Institut für Sozialforschung.

Alexander Kluge 2010 im Grimme-Institut, Foto: Petra Kammann

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Was Simone gerade liest …

2026, März 26.

 

 

 

Unter dem Titel „Was Simone gerade liest …“
stellt unsere Theater-, Opern- und Tanzkritikerin
Simone Hamm, die auch eine begeisterte Leserin ist,
Neuerscheinungen vor, wie zum Beispiel diesmal
den Erzählband „ Die elfte Stunde “ des großen
Storytellers Salman Rushdie, der gerade auf der
auf der litCologne zu Gast war

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„Was man in der Hölle, im Fegefeuer und im Paradies hört“ – Marie Jaëlls Kompositionen zu Dantes „Göttlicher Komödie“

2026, März 23.

Viviane Goergen über die französische Komponistin, die ihrer Zeit weit voraus war

Von Petra Kammann

Die in Paris geborene und an der École normale de musique u.a. bei dem brillanten Pianisten Thierry de Brunhoff ausgebildete luxemburgisch-schweizerische Pianistin Viviane Goergen hat sich intensiv mit der in Vergessenheit geratenen, hochbegabten Pianistin und Komponistin Marie Jaëll (1846- 1925) beschäftigt und dabei erstaunliche Funde gemacht. Die von Franz Liszt außerordentlich geschätzte Musikerin hat in „18 Pièces pour piano“ Passagen aus Dantes „Göttlicher Komödie“ vertont. Im Frankfurter Steinway Haus stellte die Autorin Goergen die Komponistin und Musikwissenschaftlerin vor, las aus ihrem kürzlich erschienenen Buch und spielte eindrückliche Passagen aus Jaëlls Dante-Klavierzyklus. Gerade wurde die Einspielung wiederentdeckter Kammermusikwerke von Jaëll von den „Victoires de la musique classique 2026“, der höchsten französischen Auszeichnungnominiert.

Viviane Goergen liest, erläutert und spielt aus den „Pièces pour pianos“ im Frankfurter Steinway Haus, Foto: Petra Kammann

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Gifte faszinieren — sie töten, heilen, warnen und schützen

2026, März 22.

Museum Wiesbaden präsentiert „GIFT – Tödliche Gaben“

Von Hans-Bernd Heier

„Vorsicht: giftig!“ Nahezu jedes Kind dürfte diesen alarmierenden Mahnruf von besorgten Eltern oder Erwachsenen noch im Ohr haben, mit dem diese vor den Gefahren von giftigen Stoffen, Tieren, Pflanzen oder Pilzen warnten. Doch Gifte können nicht nur tödlich sein, sie können auch schützen und sogar heilen. Das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur – beleuchtet in der großen Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ die vielen Facetten des Giftigen.

Der Blaue Baumsteiger speichert das Gift von giftigen Insekten zum Schutz vor Fressfeinden in seiner Haut; Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Bernd Fickert

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„Stricheln und Sticheln“ im Caricatura Salon in Frankfurt

2026, März 11.

Satire als Seismograph für die Verfasstheit einer Gesellschaft

Von Hans-Bernd Heier

Unsere demokratische Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen: Wie sichern wir unsere stabile Grundordnung und ein geregeltes Miteinander, das auf humanistischen Grundwerten basiert? Wie gehen wir um mit Rechtspopulismus und Extremismus? Das Caricatura Museum Frankfurt geht in der kleinen, aber feinen Schau „Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ diesen Fragen zum gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nach und präsentiert exzellente Cartoons, Karikaturen, Texte und satirische Gedichte namhafter zeitgenössischer Vertretern der Komischen Kunst.

Ausstellungsplakat; © Caricatura Museum Frankfurt

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Gespräch mit der Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Völker

2026, März 6.

Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält

Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann

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