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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Installation · Performance · Objektkunst

Tanz im Museum – Anna Teresa de Keersmaeker zu Gast im K20

2019, November 4.

Mit dem Stück „Fase – Four Movements to the Music of Steve Reich“ wurde die belgische Choreografin Anna Teresa De Keersmaeker 1982 schlagartig berühmt. Mit ihrer Kompanie „Rosas“ ist sie jetzt bis zum 10. November im Düsseldorfer K20 präsent. Sie hat eine neue Fassung erarbeitet, die im Rahmen der Reihe „Konstellationen“ / „100 Jahre bauhaus im westen“ zunächst im K20 zu sehen ist; am 16. November dann noch mal als Bühnenfassung im tanzhaus nrw.

Ein-Blicke von Petra Kammann

Die Tänzerinnen Laura Bachmann (l.) und Sofa Ratsifandrihana (r.) tanzen einen Teil der „Four Moments to the Music of Steve Reich“ in der Grabbe Halle der Kunstsammlung NRW, alle Fotos: Petra Kammann

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„Point of No return“ – Eine bemerkenswerte Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig

2019, Oktober 8.

Risse in der Mauer und Umbruch in der ostdeutschen Kunst statt Wende

Eine Neudefinition künstlerischen Schaffens vor und nach 1989

Von Petra Kammann

Das Gros der in der DDR entstandenen Kunst landete nach dem Mauerfall meist unbesehen im Depot. Nach nunmehr 30 Jahren ist es endlich Zeit, auf die Abstinenz des Ostens aufmerksam zu machen. In Leipzig dokumentiert eine grenzüberschreitende Ausstellung die Könnerschaft von 106 ostdeutschen Künstlern und Künstlerinnen in mehr als 300 Werken und garantiert die Widerstandskraft einer vielfältigen und lebendigen Kunstszene von „Hiergebliebenen“, „Rebellen und Reformern“ sowie die von „Dissidenten“. In Leipzig werden Arbeiten von ostdeutschen Künstlern aus drei Generationen präsentiert, die in der DDR in unterschiedlichen Städten, Schulen, Milieus und Szenen wirkten. Der Blick nach Leipzig ist lohnenswert.

Blick auf Doris Zieglers erstmals gezeigten Bilderzyklus „Passage“ (1988-1994), Foto: Petra Kammann

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Frankfurt leuchtet – Der Eiserne Steg, das Frankfurter Wahrzeichen, wird 150

2019, September 29.

Die Brücke am Fluss

Der Eiserne Steg war schon immer mehr als nur eine Brücke: Wahrzeichen, Künstlermodell und Abbild bürgerschaftlicher Initiative. Vor 150 Jahren wurde der Eiserne Steg erstmals für den Verkehr freigegeben.

Von Petra Kammann

Zum 150-jährigen Jubiläum wurde die Beleuchtung an der elegant geschwungenen Brücke erneuert, Foto: Petra Kammann

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„Europäische Selbstkritik“ – Motto der diesjährigen Ruhrtriennale

2019, September 2.

Gefragt wird nach Macht, nach Privilegien und wer wen überhaupt repräsentieren darf.

Von Simone Hamm

Den Auftakt der Ruhrtriennale 2019 machten Regisseur Christoph Marthaler, Librettistin Stefanie Carp, die Leiterin der Ruhrtriennale und der Musiker Uli Fusenegger.

 „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“

Foto: Matthias Horn/Ruhrtriennale 2019

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„Museum“ –

2019, August 29.

– Ausstellung im MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST

Von Erhard Metz

Fein hergerichtet präsentiert sich das MMK-Haupthaus, Fassaden und Wände frisch angelegt, innen (mit Ausnahme, klar, des Treppenhauses von Günther Förg) erstahlt es in reinem Weiß. Das beginnt schon in der zentralen Halle im Erdgeschoß, und dort beginnen bereits auch die Überraschungen …

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Yves Netzhammers „Empathische Systeme“ (II) im Frankfurter Kunstverein

2019, August 23.

Wenn Algorithmen uns bestimmen und existenzielle Fragen aufwerfen

Von Petra Kammann

Grenzgänge zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Technologie. Der Frankfurter Kunstverein zeigt u.a. ein Großteil des Werks von Yves Netzhammer, der die Brechungen einer realen Welt sichtbar macht, kühl bis ans Herz hinan und poetisch-filigran

Yves Netzhammer im Frankfurter Kunstverein; Foto: Petra Kammann 

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„Seer“ von Takayuki Todo im Frankfurter Kunstverein

2019, August 22.

Ist das noch Kunst oder schon Medizintechnik?

Von Erhard Metz

Dieser Tage im Frankfurter Rathaus für Senioren: Professorin Daniela Birkenfeld, Stadträtin unter anderem für ebendiese wachsende gesellschaftliche Gruppe, empfängt „Pepper“, einen humanoiden Pflege- und Unterhaltungsroboter für den Einsatz bei Dementen und in Pflegeheimen. Pepper beschäftigte im Mai den 125. Internistenkongreß der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden und hat bereits an der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Art Pflegepraktikum absolviert.

(Noch) kein Pflegeroboter und schon gar kein „Pepper“, sondern ein Kunstwerk: „Seer“ von Takayuki Todo

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Gisela Webers Jubiläumsausstellung „Zeichen“ in der AusstellungsHalle 1A, Schulstraße

2019, August 21.

Einzeln oder in Gruppen zusammengefasst, nennt die Künstlerin Gisela Weber ihre Marmorstelen „Zeichen“, die durch die Bedeckung der Sockel mit organischem Material wie aus dem Boden zu brechen scheinen..

Impressionen von Peter Danzeisen

Magisch, Gisela Webers „schwebende“ Stäbe, Foto: Sabine Löw; Werke © VG Bild-Kunst, Bonn

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule (Folge 2)

2019, Juli 12.

Abschied, Aufbruch und andere Befindlichkeiten

Von Erhard Metz

Absolvent der Städelschule zu sein bedeutet in vielen Fällen Abschied nehmen: von der in mancher Weise Schutz und Fürsorge gewährenden Alma Mater, der Akademie und ihren Lehrenden; vom Studentenzimmer, ja von der Stadt Frankfurt selbst. Niwat Manatpiyalert hat aus diesen Umständen seine Absolventenarbeit gezimmert: ein Tisch, auf den er einen Stapel „nachempfundener“ Drucke des „Frankfurter Hauptbahnhofs“ von Max Beckmann gelegt hat, ein jeder Besucher kann ein Exemplar mitnehmen. Abreise (wohin?) scheint angesagt.

Niwat Manatpiyalert, Dietrichstraße 6, 2019, Holz, Poster, Tapete, Lampe, 200 x 200 x 60 cm, Poster 70 x 90 cm

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Binding – Kulturpreis 2019 an den so altehrwürdigen wie innovativen Frankfurter Kunstverein

2019, Juli 3.

Finanzieller Ansporn für weitere lebendige, zeitgenössische Ausstellungen

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Kunstvereinsdirektorin Franziska Nori nahm den Preis im Kaisersaal in Empfang

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