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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Interview

HUT AB! KOPF AN! Joseph Beuys zum Hundertsten! (2) Ein Interview mit dem Kunstsammler und Beuys-Verleger Lothar Schirmer

2021, Mai 15.

Über die Kunst, Kunst zu ködern und zu bewahren 

FeuilletonFrankfurt-Herausgeberin Petra Kammann befragte den Kunstsammler und Kunstbuch-Verleger Lothar Schirmer zu seinen Begegnungen mit dem Ausnahme-Künstler Joseph Beuys, der „den Hirsch für die Kunstgeschichte gerettet“, seine Augen und Wahrnehmungen für den erweiterten Kunstbegriff geöffnet hat, über seine Bedeutung für ihn beim Sammeln, beim Büchermachen und in Ausstellungssachen und – warum Kunst am Ende ein Rätsel bleibt…

Lothar Schirmer mit einem druckfrischen Exemplar der JOSEPH BEUYS WERKÜBERSICHT in den Verlagsräumen in München, im Mai 2021. Foto: Regine Kaiser, courtesy Schirmer/Mosel

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Wir sitzen alle im selben Boot. Ein Besuch im französischen Generalkonsulat in Zeiten der Coronakrise

2020, April 20.

Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

„Une vie ne vaut rien, mais rien ne vaut une vie“. / „Das Leben ist nichts wert, aber nichts geht über das Leben“. Die Äußerung des französischen Schriftstellers und einstigen Kulturministers Frankreich André Malraux könnte nun auch als Motto über der aktuellen Arbeit der französischen Generalkonsulin Pascale Trimbach stehen. Petra Kammann besuchte sie im französischen Generalonsulat an der Zeppelinallee 35 in Frankfurt und verschaffte sich dort im Gespräch einen Einblick in deren derzeitigen Alltag.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach ist vom gemeinsamen deutsch-französischen Boot, in dem wir sitzen und das Tom Ungerer malte, überzeugt, Fotos: Petra Kammann

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Ostern 2020: Erfahrungen mit Pessach in Coronazeiten – Ein Podcast

2020, April 13.

Um Fragen wie „Kann Freiheit nur durch die Krise als Befreiung erlebt werden?“ oder „Ist Pessach eine Krisenerzählung oder eher eine Krisenerfahrung?“ geht es in dem Videogespräch zwischen zwei Fachfrauen, der  Rabbinerin des Egalitären Minjan Frankfurt und Professorin für jüdische Studien Elisa Klapheck und Mirjam Wenzel, der Direktorin des Jüdischen Museums  in Frankfurt

Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums in Frankfurt, das die jüdische Geschichte und Kultur Frankfurts erforscht und im Gedächtnis bewahrt, arbeitet mit Videocasts, Fotos: Petra Kammann

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Lothar Schirmer über obdachlose Bücher, die Absage des Sachbuch-Preises undund…

2020, April 5.

„Alles, was jetzt nicht sichtbar wird, ist enttäuschend und auch existenzgefährdend für uns Verleger und unsere Autoren“

„So stehen unsere Bücher nun als Obdachlose vor verschlossenen Türen“ – mit diesem „offenen Brief an unsere Freunde im Buchhandel“ hatte sich Lothar Schirmer in der vergangenen Woche zu Wort gemeldet. Das war für Christian von Zittwitz, den Herausgeber des Branchenmagazins Buchmarkt, Anlass, bei dem Münchner Verleger Lothar Schirmer noch einmal nachzufragen:

Lothar Schirmer (rechts) auf der Frankfurter Buchmesse 2019, Foto: Petra Kammann

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Eine mutige deutsch-deutsche Verlagsgeschichte – 30 Jahre Ch. Links Verlag

2019, November 6.

Aus eigener Kraft

Vor 30 Jahren löste sich die deutsch-deutsche Grenze auf, die Mauer bröckelte und fiel. Ost- und West-Deutsche begegneten einander unter neuen Bedingungen. Der Rest ist Geschichte, bestens bekannt aus einzelnen Biographien… Eine besondere Wendegeschichte: Der ehemalige Ost-Berliner Verlagslektor Christoph Links hatte gleich nach dem Mauerfall eine Lizenz für einen Sachbuch-Verlag beantragt. Im Interview mit Petra Kammann, die auf der ersten Leipziger Buchmesse nach der Maueröffnung auf ihn aufmerksam wurde, schildert der unternehmerisch urbegabte Verleger die organisatorischen Klippen und die programmatische Entwicklung seines Verlags.

Der Verleger Dr. Christoph Links bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Foto: Petra Kammann

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Barbara Klemm – Die Foto-Chronistin und Künstlerin

2019, Oktober 22.

Deutschland, die Welt und die Kunst

Die Fotos von Barbara Klemm – einer menschenfreundlich zugewandten Frau – haben Geschichte und Geschichten vermittelt und sich wie Ikonen der Zeitgeschichte in unser Gedächtnis eingegraben. Ihre Aufnahmen machte sie vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Dabei hat sie sich nie der Arroganz der Macht ergeben, obwohl sie einflussreichen Polit-Größen, internationalen Künstlern und Schriftstellern begegnet ist. Auch den einfachen Menschen und deren Nöten, die sie in ebenso eindrucksvolle Bilder bannt, gilt ihre Empathie. Und gleich wo: Für den richtigen Moment hat die große Fotografin stets ebenso einen sechsten Sinn bewiesen wie auch für die perfekte Bildkomposition. Petra Kammann interviewte die Fotokünstlerin, deren neues Buch zur Buchmesse unter dem Titel „Zeiten Bilder“ (Schirmer & Mosel) erschienen ist.

Die Fotokünstlerin Barbara Klemm, Foto: Petra Kammann

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Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro cma Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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Susanne von Bassewitz. Ein FeuilletonFrankfurt- Interview mit der ersten deutschen Zonta-Präsidentin

2019, Mai 6.


100 Jahre Zonta und eine deutsche Präsidentin

Das Frauennetzwerk Zonta wurde 1919 in den USA als eine der ersten weiblichen Service-Organisationen gegründet. Weltweit bestehen in 63 Ländern über 1.200 Clubs mit rund 29.000 Mitgliedern unterschiedlicher Berufe. Der Name Zonta ist der Symbolsprache eines Stammes der Sioux Indianer entlehnt und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Die Gründerinnen wählten ihn als Anspruch an das eigene Handeln. Susanne von Bassewitz wurde als Präsidentin und CEO von Zonta International und Zonta International Foundation für die Amtszeit von 2018-2020 gewählt.

Susanne von Bassewitz im Gespräch mit Petra Kammann

 

Susanne von Bassewitz, Die erste deutsche Präsidentin von Zonta-International; Foto: Michael Lübke 

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„Für mich ist der Architekt wie ein Regisseur“ – Ein Interview mit Christoph Ingenhoven

2019, April 8.

Der international arbeitende Architekt zu Fragen des Städtebaus, zu Rekonstruktionen und zur Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt

Von Uwe Kammann

Der Architekt Christoph Ingenhoven, Foto: Petra Kammann 

Verleihung des „Prix Abibac“ bei der Eröffnung des Frankreichfestes 2018 in Düsseldorf

2018, Juli 9.

FEIER DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN DOPPELDIPLOMS

v.l.n.r.: Mark-Alexander Schreiweis (Institut français und Jurymitglied), Dominique Genton (Vizepräsident DFK), Juryvorsitzende Petra Kammann, Christiane von der Groeben, Geschäftsführerin DFK), Magali Durrand-Assouly (Proviseure Lycée français de Düsseldorf), Gabriele Patten (Direktorin Luisen-Gymnasium), Johanne Audouze, Jonah Baermann (beide 2. Preis), Daniela Zouikova, (3. Preis)

„Allez les bleus“! Die Stimmung im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses war bestens. Denn im Hintergrund lief die Fußball WM, bei der sich gerade die französische Mannschaft im Viertelfinale gegenüber Uruguay in die nächste Runde gespielt hatte. Da wurde nun schon zum sechsten Mal der begehrte „Prix-AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis Düsseldorf an ausgewählte AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums, beides Düsseldorfer Schulen mit AbiBac-Zweig, verliehen. Der zeichnet die besten Schüler*innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind und sich als „Botschafter“ der jeweils anderen Kultur eignen.

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