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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Architektur und Städtebau

Eindrücke von der ARCHITEKTURBIENNALE VENEDIG 2025

2025, Juni 1.

Klimabezüge und Interessantes aus dem arabischen Raum

Von Corinne Elsesser

An der diesjährigen 19. Architekturbiennale in Venedig finden Beiträge aus dem arabischen Kulturkreis besondere Beachtung, bieten sie doch brauchbare Lösungen für aktuelle Themen wie Überhitzung, soziales Miteinander oder bezahlbares Wohnen. Federführend sind dabei, auch das ist bemerkenswert, vor allem junge Architektinnen.

Pavillon von Qatar in den Giardini, © Corinne Elsesser

Zurück am Schaumainkai – Wiedereröffnung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) nach erfolgreicher Sanierung am 1. Juni 2025

2025, Mai 29.

Die Villa mit dem ,Haus im Haus‘ hat nun Luft nach oben

Von Petra und Uwe Kammann

Von Februar 2010 – Januar 2011 sowie von September 2021 – Juni 2025 war das DAM wegen Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Ausstellungen fanden an Gast-Orten statt wie von 2022 – 2025 im Interimsquartier DAM Ostend. Am 1. Juni 2025 feiert das DAM am Museumsufer nun sein Jubiläum 40 + 1 , dazu die Wiedereröffnung des Hauses. Eigentlich sieht es so aus wie immer und doch ist vieles anders, vor allem energetisch. 

Das sanierte Deutsche Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai – bereit für die Wiedereröffnungsfeier am 1. Juni 2025, Foto: Petra Kammann

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Sanierung der Paulskirche: Braucht die Paulskirche ein Haus der Demokratie?

2025, Mai 18.

Bürgerverein Demokratieort Paulskirche stellt inhaltliches Konzept vor

von Petra Kammann

Bleibt die Frage: wenn wir ein solches Haus brauchen, welches sind dann die notwendigen Voraussetzungen? Welche Grundbedingungen soll es erfüllen? Um darüber öffentlich nachzudenken, hatte der Bürgerverein Demokratieort Paulskirche  e. V. die Presse eingeladen, um seine letzten Überlegungen zum Thema zu präsentieren. Das ergänzende Haus der Demokratie solle gemeinsam mit der würdigen Paulskirche eine nationale und internationale Strahlkraft entfalten, aber auch deutlich machen, dass das Ensemble heute ein integrierter, lebendiger Ort demokratischen Austauschs ist.

Die markante Form der Paulskirche – hier als Modell in der DAM-Ausstellung „Ein Denkmal unter Druck“ 2021 –  soll als erinnerungswürdiger Ort bestehen bleiben, Foto: Petra Kammann

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Stadtplanung in Frankfurt: „Heute sind Aushandlungsprozesse relevant“

2025, März 26.

Ein Interview mit dem Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger

Wie soll es mit Frankfurt weitergehen, welche Linien wird die Stadtplanung verfolgen, an welchen Stellen wird es Veränderungen geben? Bei einigen der schon lange diskutierten Projekte – wie den Städtischen Bühnen – zeichnen sich Konkretisierungen ab, der Zeitrahmen allerdings bemisst sich oft eher in Zehnjahresschritten. Uwe Kammann sprach mit dem Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger über wesentliche Punkte und Aspekte der anstehenden Aufgaben.

Frankfurts Planungsdezernent Prof. Dr. Marcus Gwechenberger, Foto: Uwe Kammann

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Carl-Hermann Rudloff (1890-1949). Protagonist des Siedlungsbaus im Neuen Frankfurt 

2025, Februar 20.

Das neue Frankfurt – Nicht Ernst May allein

Von Petra Kammann

Siedlungsbauten wie der Ladenhausblock in der Römerstadt oder „Zickzackhausen“ in Niederrad, die heute zu den Ikonen des Neuen Frankfurt, dem Zentrum der Moderne in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre zählen, werden meistens dem Stadtbaurat und strategischem Kopf Ernst May (1886-1970) zugeschrieben. Dahinter steckt jedoch der Architekt Carl-Hermann Rudloff (1890-1949), dessen Name heute lediglich in Fachkreisen bekannt ist. Dabei war er einer der Protagonisten des Siedlungsbaus im Neuen Frankfurt. Das fand die Geschäftsführerin der ernst-may-gesellschaft e.V. Christina Treutlein in ihrer Dissertation heraus. Diese Publikation wurde nun aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Neuen Frankfurt im Auftrag der Frankfurter Historischen Kommission und der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e.V. von Evelyn Brockhoff  herausgegeben und in der Geschäftsstelle präsentiert.

Siedlung Römerstadt, Ladenblock in der Hadrianstraße, um 1930, Architekt: Carl-Hermann Rudloff,  Foto: Hermann Collischonn /Sammlung der ernst-may-gesellschaft

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Der Max-Beckmann-Preis 2025 ging an die Architektin Anna Heringer

2025, Februar 14.

Nachhaltigkeit als Synonym für Schönheit

Der renommierte Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main wurde in diesem Jahr an die unkonventionelle deutsche Architektin Anna Heringer, die als Vertreterin des nachhaltigen Bauens und als Pionierin des Lehmbaus gilt, verliehen. Das entschied ein zehnköpfiges Kuratorium. Der Max-Beckmann-Preis erinnert an den bedeutenden Maler, Bildhauer, Grafiker und Autor Max Beckmann, der von 1925 bis 1933 als Künstler an der Frankfurter Städelschule gelehrt und gearbeitet hat, bevor er 1933  von den Nationalsozialisten gezwungen wurde, seinen Lehrstuhl aufzugeben und ins Exil zu gehen, erst nach Amsterdam, später nach New York, wo er 1950 verschied.

OB Mike Josef überreicht die Urkunde an die Architektin Anna Heringer, Foto: Petra Kammann

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DAM-Architekturpreis 2025: Einhelliges Lob für ein „Gesamtkunstwerk“

2025, Februar 5.

Große Vielfalt bei den Nominierten – Nachhaltigkeit und Transformation gehören zu den Hauptkriterien

Von Uwe Kammann

Frankfurt? Immer noch eher eine Randnotiz, auch beim diesjährigen Architekturpreis des Deutschen Architekturmuseums (DAM). Ein unverdientes Aufmerksamkeitsdefizit, wenn man die 23 Projekte Revue passieren lässt, die es diesmal in die vorletzte Stufe des Wettbewerbs geschafft haben, die sogenannte Shortlist? Nein, eher nicht, wie die seit dem 1. Februar im Ostend-Ausweichquartier des DAM zu sehende Ausstellung dieser Letztauswahl und der darin zu findenden Finalisten nahelegt. Vielmehr drängt sich das Fazit auf: Die Bauszenerie ist sehr vielfältig, bietet auch ausreichend Gelungenes – doch schon auf den ersten Blick Herausragendes, gar Spektakuläres lässt sich nicht ausmachen.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal führt zum 1. Preis, dem Spore-Haus in Berlin, von aff Architekten, Foto: Petra Kammann

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Das kulturelle Erbe der Khmer-Hochkultur in Kambodscha

2025, Januar 28.

APSARA, Tanz der himmlischen Nymphen

Von Paulina Heiligenthal

Seit Ende letzten Jahres läuft der Dokumentarfilm „Pol Pot Dancing“von Enrique Sánchez Lansch in den Kinos. Er schildert die Geschichte der Startänzerin des klassischen kambodschanischen Balletts am ehemaligen Königshof, Chea Samy, deren Ziehsohn Pol Pot zu einem der größten Massenmörder der Geschichte wurde. Während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) kam geschätzt ein Viertel der 8 Millionen Einwohner um. FeuilletonFrankfurt-Autorin Paulina Heiligenthal hat Kambodscha besucht – mit intensivem Blick auch auf die Tanz-Tradition.

Die Tempelanlage von Angkor Wat: erhaben, monumental, spektakulär und geheimnisvoll, Foto: Paulina Heiligenthal

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Exemplarisch. Die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ im Historischen Museum Frankfurt

2025, Januar 16.

Reizvolle Reminiszenzen und programmatische Zukunftsperspektiven

Von Uwe Kammann (Text und Fotos)

Frankfurtkundige werden zumindest zwei Objekte vermissen, wenn sie ihre Blicke über die niedrigen Insel-Plattformen der Ausstellung schweifen lassen, welche das Historische Museum unter einem Titel mit Ausrufezeichen präsentiert: „Bewegung!“. Was ist mit dem Fehlenden gemeint – nicht zuletzt, wenn man den neutraleren Untertitel ernst nimmt, nämlich „Frankfurt und die Mobilität“ –: Nun, einmal ein Exemplar der die Stadt zu Abertausenden überziehenden Fahrradbügel; und zum anderen ein Bewegungsmittel, das seit langem ebenfalls unübersehbar ist: das Auto.

Das war mal State of the Art beim Design der Straßenbahn-Haltestellen

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Städteboom um 1200. Wie das Mittelalter unsere Städte erfand – Die spannende Geschichte der Entstehung eines Stadtzeitalters

2024, Dezember 10.

Stadtluft macht Männer und Frauen frei – Inspirierende Modelle

Von Petra Kammann

Finsteres Mittelalter? Mit diesem Vorurteil räumen die beiden, mit der Ausgrabung von Geschichte vertrauten Autoren Gisela Graichen und Matthias Wemhoff gründlich auf. „Die Vorstellung vom dunklen, rückständigen Mittelalter ist als Mythos widerlegt. Es war im Gegenteil eine Epoche des dynamischen Aufbruchs in unsere moderne Welt“, lautet Graichens feste Überzeugung. Die Bestseller-Autorin und preisgekrönte Fernsehautorin Gisela Graichen und Matthias Wemhoff, Berliner Landesarchäologe und Museumsdirektor für Vor- und Frühgeschichte, haben sich die Gründung mittelalterlicher Städte um 1200 als Paradebeispiel für Kühnheit, Kreativität und technische Innovationen vorgenommen, Orte, an denen langfristig soziale und ökonomische Strukturen geschaffen wurden. Gedacht und geplant waren diese Gründerzeitstädte für Generationen. Äußerst anregende Beispiele bieten sie denjenigen, die sich Gedanken über die Zukunft unserer Städte machen.

Columba-Altar von Rogier van der Weyden (Alte Pinakothek, München) mit der mittelalterlichen Stadt, vorn: die hl. drei Könige mit ihren reichen Gaben aus dem Orient 

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