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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Architektur und Städtebau

Martin Elsaessers Privatvilla – Ein expressionistisches Meisterhaus des „Neuen Frankfurt“

2019, Juni 21.

Bauen im „Neuen Frankfurt“ – Geschichtsbewusst und visionär

Martin Elsaesser – ein Baumeister, der modernste Bauweisen mit traditionellen Bezügen verwob, kam zwischen 1925 und 1932 als künstlerischer Leiter des Hochbauamts nach Frankfurt. Er war damit maßgeblich an der Gestaltung des von Oberbürgermeister Ludwig Landmann initiierten ‚Neuen Frankfurt‘ beteiligt und für die kommunalen Großbauten zuständig. Er gestaltete u.a. die prominente Großmarkthalle (1928), heute Basisbau der EZB. Seine architektonische Handschrift wird nicht zuletzt an seinem eigenen Wohnhaus in Ginnheim (1925/1926) sichtbar, das  – nach vorbildlicher Restaurierung – heute der Schweizerischen Eidgenossenschaft gehört.
Petra Kammann stattete der Villa einen Besuch ab.

Wohnhaus Martin Elsaesser am Ginnheimer Hang, Im Höhenblick 37; Foto: Petra Kammann

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„Frankfurt liest ein Buch“, Frankfurter lesen und betrachten Bücher – über sich und ihre Stadt

2019, Juni 1.

Aus der Zeit gefallen?

Von Uwe Kammann

„Frankfurt liest ein Buch“. Das klingt eigentlich ganz harmlos. Aber jeder, der das große Lesefest, das in diesem Jahr zum zehnten Male stattfand, in der ersten Maihälfte verfolgt hat, weiß: Es war ein Marathon, mit einem pickepacke vollen Programm.

Martin Mosebachs Roman „Westend“ wurde neu gelesen und neu bewertet, Fotos: Petra Kammann

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Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro cma Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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„Sagmeister & Walsh: Beauty“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt

2019, Mai 12.

Ein Lob auf die Schönheit – Foto-Blicke in die Ausstellungsräume

Von Petra Kammann

Schönheit schläft in allen Dingen… im Gefieder und im Schwarm der Vögel, in Nebelschwaden, in der Farbe Blau, im Untergrund, im Plastikmüll, im Schliff der Steinäxte aus grauer Vorzeit, und nun auch im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt selbst. Da öffnet uns das New Yorker Design-Duo Sagmeister & Walsh Augen und Ohren für die Schönheit und zeigt Beispiele aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign und auch das, was uns zum Riechen und Fühlen animiert. In sieben Aspekten – mit teils aufwendig gestalteten Objektgruppen – spüren Stefan Sagmeister und Jessica Walsh der Schönheit in der Ausstellung „Beauty“ multimedial nach.

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Viva Leonardo da Vinci – Zum 500. Todestag des Renaissancekünstlers und Universalgenies

2019, Mai 2.

Leonardo da Vinci: Künstler, Philosoph und visionärer Gelehrter im Zeitalter des Humanismus

Im Schloss von Amboise im Loiretal regierte François I und holte Leonardo da Vinci in seine Nähe; Fotos: Petra Kammann 

Von Petra Kammann

Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen von Leonardo da Vinci mit zahlreichen Ausstellungen in den verschiedenen Ländern. Denn am 2. Mai 1519 jährt sich sein Todestag zum 500ten mal. Zeit seines Lebens war Leonardo als Maler, Bildhauer, Architekt, Wissenschaftler, Ingenieur, Anatom und Naturphilosoph tätig. Da in Clos Lucé etliche Aspekte von Leonardos Schaffen zusammen kommen, gibt ein Besuch dort reichlich Anschauung von der phänomenalen Kreativität des Renaissancekünstlers. Allein das ist schon eine Kurzreise an die Loire wert…

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Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 2 – Frauen am Bauhaus

2019, April 30.

Starke Pionierinnen

Lesetipps von Petra Kammann

Gleich ob Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Ludwig Mies van der Rohe, es waren vor allem die männlichen Vertreter, die mit ihren Werken und künstlerischen Leistungen in die Annalen der Geschichte des Bauhauses eingingen. Dabei waren schon am Weimarer Bauhaus  84 Frauen und nur 79 Männer immatrikuliert, denn 1919 hatten Frauen in Deutschland neben dem Wahlrecht auch die Lehrbefähigung erlangt. Dennoch wurden die vielen großartigen Bauhaus-Frauen, die als Studentinnen, Lehrerinnen und Meisterinnen, Künstlerinnen und Designerinnen, als Architektinnen, Keramikerinnen, Möbelgestalterinnen, Modedesignerinnen und Fotografinnen das Bauhaus-Design maßgeblich prägten und wesentlich dazu beitrugen, dass das Bauhaus-Design im 20. Jahrhundert die ganze Welt eroberte, weniger beachtet. Dass sie auf Dauer nicht in Vergessenheit geraten, dafür sorgen ein paar Bücher, die an diese tüchtigen Frauen erinnern.

Die Textildesignerin Michiko Yamawaki kam aus Japan ans Bauhaus, Studentenausweis von „Mityiko“ Yamawaki. © Nachlass Michiko Yamawaki in: „Frauen am Bauhaus“, Verlag Knesebeck

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Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 1

2019, April 25.

Lesetipps von Petra Kammann

Sehen wir einmal von den Bauhaus-Ausstellungen im Jubiläumsjahr in den verschiedenen Städten und vom kritisch kommentierten Neubau des Bauhaus-Museums in Weimar ab, so können wir uns unabhängig von diesen Orten auch langfristig anhand von Büchern mit dieser wegweisenden Bewegung der Moderne beschäftigen. Daher haben wir eine kleine Auswahl für Sie getroffen.

Aufbruch und Grundlegendes:

2019: Das Bauhaus-Jubiläum schlägt sich auch in der Buchproduktion nieder…

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Aus aktuellem Anlass: Notre-Dame de Paris – Ein Drama…

2019, April 16.

Es war einmal… ein friedlicher Wintermorgen am Seineufer – Notre-Dame noch intakt
Foto: Petra Kammann

Dieses Bild werden wir lange nicht mehr sehen. In der Pariser Kathedrale Notre-Dame ist ein verheerender Brand ausgebrochen. Der Vierlingsturm stürzte ein, ebenso der Dachstuhl über dem Kirchenschiff. Die beiden charakteristischen Türme scheinen gerettet. Doch die Schäden sind gewaltig, auch wenn die Struktur von Notre-Dame, das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, gerettet scheint.

Wir sind zutiefst bestürzt und trauern mit Frankreich um den unwiederbringlichen Verlust dieses Schatzes europäischer Kultur…

Aber „FLUCTUAT NEC MERGITUR“. „Sie schwankt, doch geht sie nicht unter“. Wir freuen uns über die weltweite Solidarität, Spendenbereitschaft und den Willen zum Wiederaufbau.

Die Redaktion von FeuilletonFrankfurt

https://sharingheritage.de/aktuelles/deutsches-nationalkomitee-fuer-denkmalschutz-dnk-bestuerzt-ueber-grossbrand-in-notre-dame/

 

 

„Für mich ist der Architekt wie ein Regisseur“ – Ein Interview mit Christoph Ingenhoven

2019, April 8.

Der international arbeitende Architekt zu Fragen des Städtebaus, zu Rekonstruktionen und zur Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt

Von Uwe Kammann

Der Architekt Christoph Ingenhoven, Foto: Petra Kammann 

Exemplarisch. Beste deutsche Architektur, vom DAM preisgekrönt und ausgestellt

2019, April 3.

Von Uwe Kammann

Es ist beeindruckend, was das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in kurzen Abständen auf die Beine stellt. Derzeit sind drei Ausstellungen parallel zu sehen. Ganz neu eine zu den Bauten des Neuen Frankfurt, schon seit letztem Herbst jene zur teilrekonstruierten neuen Altstadt zwischen Dom und Römer, und seit einem Monat jene, welche die Bauten der Endrunde zum diesjährigen DAM-Preis für Architektur in Deutschland zeigt. 22 Bauten wählte die Jury aus einer ersten Nominierungsliste aus, welche vom DAM selbst aufgestellt wird, wobei inzwischen auch Vorschläge aus den Architektenkammern berücksichtigt werden können.


Sanierung und Umbau Kulturpalast Dresden (Konzertsaal, Kabarettsaal, Bibliothek).Wettbewerb 2019 – 1. Preis, Entwurf: Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas PomränkeFoto: Christian Gahl / gmp Architekten 

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