home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (4)

2026, August 7.

Impressionen

von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

PENG ist ein bekannter Streetart- und Graffiti-Künstler aus Frankfurt am Main, der vor allem für seine minimalistischen „Peng-Männchen“, kleine Botschaften und seine strikte Anonymität bekannt ist. Seine Werke prägen seit fast 20 Jahren das Stadtbild.

PENG, das bewegliche Strichmännchen mit Charme und Melone

Weiterlesen »

Poetische Eindrücke vom Ende des Mainuferfestes 2026

2026, August 5.

Foto-Impressionen von Barbara Walzer

Nach jahrhundertealter Tradition wurde am Wochenende vier Tage lang rund um den Paulsplatz, Römerberg, Fahrtor und entlang des Mainufers tüchtig und friedlich gefeiert – mit kulinarischen Köstlichkeiten, Live-Musik, Fahrgeschäften, einem Riesenrad, Fischerstechen und einem Abschlussfeuerwerk. Die polnische, seit vielen Jahren in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat mit ihrer Kamera am Ende des heißen Sommertags noch einmal ein paar besondere Eindrücke jenseits des herrschenden Rummels auf dem Römerberg unter dem magischen Licht des Abends eingefangen.

Still ruht der Main, auf dem es trotz Hitze und Dürre „noch“ Wasser gibt…

Weiterlesen »

Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (3)

2026, August 4.

Impressionen

von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

Hinter dem Künstlernamen COR – alle vier abgebildeten Werke sind von ihm – verbirgt sich der bekannte Frankfurter Street-Art- und Graffiti-Künstler Justus Becker. Der Name COR leitet sich vom lateinischen Wort für Herz ab. Der Künstler wählte das Pseudonym, da er als Kind eine schwere Herz-Operation durchmachte und damals begann, intensiv zu malen, um den Eingriff zu verarbeiten.

Herzschlag auf Naxos

Weiterlesen »

„Sehnsucht nach der Ferne“ – Bilder von Myeong-Ja Zimmerer im Nebbienschen Gartenhaus

2026, August 3.

Weite Horizonte, schroffe Berge, stille Täler

Reispapierecollagen mit Cyanoemulsion, Fotofrottagen

Außergewöhnliche Impressionen von Landschaften stehen im Zentrum der nächsten Ausstellung des Frankfurter Künstlerclubs, wenn Myeong-Ja Zimmerer ihre Bilder im Nebbienschen Gartenhaus präsentiert. Die Kunstschau wird am Mittwoch, 5. August (19 Uhr), mit einer Vernissage eröffnet und ist bis zum 16. August mittwochs bis sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr – bei freiem Eintritt – geöffnet.

„Gebirge (X)“ von Myeong-Ja Zimmerer

Weiterlesen »

Zwischen Operita und Oratorium „María de Buenos Aires“ an der Deutschen Oper am Rhein

2026, August 2.

Verloren in der Nacht

Von Simone Hamm

Tangomusik von Astor Piazzolla im Düsseldorfer Köbogen. Zur letzten Aufführung von „Maria de Buenos Aires“ hat sich die Oper Düsseldorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie übertrug die Lieder zu Bandoneonklängen und großem Orchester live in der Innenstadt.

Szenenbild aus „María de Buenos Aires“, Deutsche Oper am Rhein, Foto: Andreas Etter

Weiterlesen »

Streetart, Murals und Graffiti im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt (2)

2026, August 1.

Impressionen

von Walter H. Krämer (Text und Fotos)

Ein Frankfurt Ghost – ein in Frankfurt bekannter Streetart Charakter – spielt gegen den Verkehr der Mainzer Landstraße an

Weiterlesen »

Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

2026, Juli 31.

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

Weiterlesen »

25 Jahre Sommerwerft – ein Jubiläum, das den Fluss feiert, noch bis zum 9. August 2026

2026, Juli 30.

The Ocean starts …in Frankfurt!

Text und Fotos von Walter H. Krämer

Seit ihrer Gründung hat sich das Festival von einer freien Szene-Initiative zu einem festen Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft entwickelt – heute im Schatten der Europäischen Zentralbank, aber weiterhin fest am Main verankert. Auch im Jubiläumsjahr lädt die Sommerwerft zu 17 Tagen Kultur am Mainufer ein – an einem Ort, an dem Menschen seit jeher zusammenkommen, verweilen, zuhören und sich in einem offenen Raum des Austauschs und des sozialen Miteinanders begegnen.

Rückenseite eines T-Shirts, das es  auf der Sommerwerft in mehreren Farben und Größen zu kaufen gibt

Weiterlesen »

„Im Modus der Serie“ – Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart im Museum Angewandte Kunst

2026, Juli 29.

Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute

Von Petra Kammann

Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen »

Sein ist Design

2026, Juli 28.

Zum 90.ten des Designers und Typografen Olaf Leu

Von Jürgen Pitzer

Es war längere Zeit etwas stiller um Olaf Leu geworden, nachdem er sich aus den vielen Verpflichtungen, wie der Hochschultätigkeit in Mainz und verschiedenen Jury-Mitgliedschaften Schritt für Schritt gelöst hatte. Als Begründung zitierte er im Scherz den Ausspruch von Giovanni Trapattoni, dem ehemaligen Trainer von Bayern München „Ich habe fertig“. Aber das war und ist nicht die ganze Wahrheit…

Olaf Leu, Foto: Valentin Heisters

Weiterlesen »