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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Die chinesische Künstlerin Cao Fei erklärt das moderne China

2018, November 21.

Besuch mit Jade in der Ausstellung „Cao Fei“ im K21 

E-Mail von Jade: „Wir gehen Mittwoch zu Fei“. Fei, das ist die chinesische Künstlerin Cao Fei (geb. 1978), Pionierin einer Künstlergeneration, für die digitale Medien und Netzwerktechnologien zum Alltag gehören. In Frankfurt waren Arbeiten von ihr im Rahmen der Ausstellung Ray 2018 „EXTREME. NOMADS“ bereits zu sehen, ebenso im MoMa in New York. Jetzt widmet ihrdie Kunstsammlung NRW unter der Regie der neuen Direktorin Prof. Susanne Gaensheimer, ehemals Museum für Moderne Kunst Frankfurt, im Düsseldorfer Ständehaus K 21 eine umfassende Retrospektive.

Von Angelika Campbell

Cao Fei in Frankfurt anlässlich der Ausstellung EXTREME NOMADS, Foto: Petra Kammann

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70 Jahre Menschenrechte und Hessischer Film- und Kinopreis in der Alten Oper

2018, November 20.

Zum 29. Mal Preise für großes Kino

Gelassen konnte Matthias Brandt am 12. Oktober über den Roten Teppich in die Alte Oper schreiten, denn er konnte sich eines Preises sicher sein. Regierungschef Volker Bouffier hatte ihm den Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten zuerkannt.

von Renate Feyerbacher

Alle Preisträger, Foto: Renate Feyerbacher

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Tag der offenen Synagogen in Frankfurt – Die Westend-Synagoge

2018, November 18.

Liberales und orthodoxes Judentum in der Westend-Synagoge vereint

Die imposante Architektur von Franz Roeckle mit dem kuppelüberwölbten Zentralbau im ägyptisch-assyrischen Stil, entstanden zwischen 1908 und 1910 für die liberalen Juden Frankfurts, wurde wundersamerweise, wenn auch schwer beschädigt, so doch als einzige unter den vier Frankfurter Synagogen nicht komplett zerstört, weder durch die Pogromnacht 1938 noch durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs. Vermutlich stellten die angrenzenden Häuser eine Art Schutz dar. Als es nach Kriegsende noch etwa 150 Überlebende gab, während vor 1933 um die 33 000 Juden hier lebten, fand schon zwischen 1948 und 1950 der Wiederaufbau statt – mit den Architekten Max Kemper und Werner Hebebrand und in Zusammenarbeit mit dem aus Ernst Mays Zeiten noch bekannten Gestalter Hans Leistikow … Von 1988 bis 1994 begann die künstlerische Neugestaltung des Inneren der Synagoge durch den Architekten Henryk Isenberg. In der Jüdischen Gemeinde kommen heute, nachdem 2001 die Ultraorthodoxen in die Räumlichkeiten des ehemaligen Trausaals für ihr Talmudseminar „Jewischa Gedolah“ gezogen sind und seit 2006 die „Egalitären Minjan“, seit 2009 von der Rabbinerin Elisa Klapheck geführt, den Raum der ehemaligen Wochentags-Synagoge als Standort einnahmen, treffen im Westend sowohl orthodoxe, ultraorthodoxe als auch liberale Juden zusammen.

Heute ist die Synagoge ein Haus des Gebets, ein Haus des Lernens und ein Haus der Versammlung. Fotografische Einblicke

von Petra Kammann

Niedriger Portalbau, durch den der Gläubige über einen Vorhof mit Brunnen ins Innere der Westend-Synagoge gelangt; Alle Fotos: Petra Kammann

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„Salon kontovers“ im Holzhausenschlösschen: Glenn Gould

2018, November 17.

Der lustvolle Briefschreiber Glenn Gould,
begleitet vom jungen Pianisten Julius Asal

Von Uwe Kammann

Der Pianist Julius Asal begann mit den Goldberg-Variationen von J. S. Bach, Foto: Petra Kammann

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Wolf Böwigs Fotos, Collagen und Leporello in der Galerie-Peter-Sillem

2018, November 16.

„Nah ist das Land, das sie Leben nennen“

Palimpseste des Grauens und der Anteilnahme  – Doppelbelichtungen und Bild-Text-Überlagerungen aus Krisengebieten

von Petra Kammann

Der Foto-Reporter und Künstler Wolf Böwig, Foto:© Gustav Eckart

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Raffaela Zenoni: „Le quattro stagioni“

2018, November 15.

Klangfarben – Farbklänge

Von Erhard Metz

Lässt sich Malerei vertonen? Selbstverständlich, Modest Mussorgskis weltbekannter Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“, dem Gemälde und Zeichnungen des russischen Künstlers Wiktor Hartmann zugrunde liegen, ist ebenso wie die nicht minder berühmte Orchesterbearbeitung des Werkes durch Maurice Ravel das wohl prominenteste Beispiel. Umgekehrt: Läßt sich Musik malen? Die Antwort lautet abermals ja. Paul Klee, Ernst Wilhelm Nay oder Jack­son Pollock schufen Werke nach der Musik. Wassily Kandinsky setzte im Jahr 1911 das „Neujahrs-Kompositionskonzert“ von Arnold Schönberg in seine „Impression III“ um. Außer Betracht bleiben sollen hier zumeist gegenständliche Darstellungen etwa von Musi­kern, Musikinstrumenten oder Konzert­situationen.

Serie „Die vier Jahreszeiten“, 2017/2018, Acryl auf Leinwand, jeweils 140 x 200 cm (Atelieransicht) Weiterlesen »

„Rückbindung an die Welt“ im Frankfurter Kunstverein

2018, November 14.

Poetische Räume aus Teilen unseres Lebens…

von Petra Kammann

„Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding“, sagte der österreichische Nobelpreisträger Erwin Schrödinger, der als einer der Begründer der Quantenmechanik gilt, der wohl wusste, wovon er sprach. Unter dem Titel „Rückbindung an die Welt“ verbirgt sich eine sowohl wissenschaftsbasierte als auch sinnlich erfahrbare Ausstellung im Frankfurter Kunstverein von drei jungen international renommierten Künstlern*innen: Hicham Berrada, Lucy Dodd und Sam Falls. Da gibt es nicht nur etwas zu verstehen und zu sehen – sondern sogar etwas zu riechen. Die Künstler aus verschiedenen Ländern eint die Erkenntnis, dass wir ein tieferes Verständnis von den Zusammenhängen der Natur und des Lebens verloren haben. Sie reagieren –  jeder für sich und auf individuelle Weise – darauf mit kreativen Lösungen. So sind im Kunstverein Werke zu entdecken, welche sich mit Elementen und Materialien beschäftigen, die Teile unseres Lebens ausmachen. Die Künstler zeigen neue Wege der Rückbindung an Natur und Welt auf, indem sie unmittelbar mit organischen Stoffen arbeiten, natürliche Phänomene wie Tag-Nacht-Rhythmen umfunktionieren oder die Zeit – heute ein rares Gut – schlicht entkoppeln und mit poetischen Parallelwelten dagegen an arbeiten….

Foyer des Frankfurter Kunstverein: Hier tritt man ein in eine andere Welt mit der neuen, sich wiederspiegelnden Altstadt, geheimnisvoll und leicht duftend, Foto: Petra Kammann 

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Schirn lockt mit „König der Tiere“ und „Wildnis“ (Teil2)

2018, November 13.

Kunstwerke als Metaphern für Sehnsuchtsorte

Von Hans-Bernd Heier

Der Blick auf die Natur setzt Sehnsüchte frei. Ausstellungsansicht der Schau „Wildnis“ in der Schirn, Foto: Petra Kammann

Wilhelm Kuhnert (1865–1926) hat mit seinen naturalistischen Gemälden die westliche Vorstellung von Afrika und afrikanischer Natur geprägt wie kaum ein anderer Maler seiner Zeit. Die auf seinen Afrika-Reisen entstandenen Zeichnungen und Ölskizzen der dortigen Tier- und Pflanzenwelt dienten ihm als Vorlagen für monumentale Gemälde, die er nach der Rückkehr in seinem Atelier in Berlin anfertigte. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem nahezu in Vergessenheit geratenen Künstler die erste große Retrospektive. Parallel dazu ist unter dem schlichten Titel „Wildnis“ eine umfassende Themenschau zu sehen, welche die weitverbreitete Sehnsucht nach ursprünglicher Natur in den künstlerischen Fokus rückt. Vereint sind Kunstwerke aller Medien, die den Verbindungen von Wildnis und Kunst im 20. und 21. Jahrhundert nachgehen.

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Emil Mangelsdorff gastierte zum 195. Mal im Holzhausenschlösschen

2018, November 12.

Ein Wunder an Kontinuität und Frische

Von Uwe Kammann

 

Das Emil Mangelsdorff-Quartett mit Gast Michael Lutzeier, Bariton Saxophonist, Fotos: Petra Kammann

Emil Mangelsdorff  – traumwandlerischer Beginn

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Open House im Jüdischen Museum Frankfurt – Impressionen von der Baustelle

2018, November 11.

The glory and the mystery. Erinnerungen und Übergänge zwischen Unterwegssein und Ankommen. Und ein neuer Ein- und Zugang zwischen Stuck und Sichtbeton. 

Foto-Ansichten von Petra Kammann

Hier geht’s lang…

Verbundene Gebäude aus unterschiedlichen Epochen

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