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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Daniel Canogars „Latencies“ in der Galerie Anita Beckers

2021, April 16.

Geniale Ingenieurin Natur 

Symbolisch leuchtet die Pandemie aus den Objekten des hispano-amerikanischen Künstlers Daniel Canogar, der die Schnittstellen und Übergänge zwischen virtuellen und realen Welten untersucht und in abstrakten Animationen auf flexiblen LED-Bildschirmen einfängt.

In diesem Leuchtteppich von Conegar sammeln sich die Informationen über den weltweiten Niederschlag; Foto: Petra Kammann

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„GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” im Weltkulturen Museum

2021, April 14.

Die kulturelle Bedeutung der Farben

Von Hans-Bernd Heier

In der japanischen Dichtung wird der Himmel bisweilen als „grün“, das Gras dagegen als „blau“ beschrieben. Das Weltkulturen Museum hat sich von dieser poetischen Formulierung bei der Wahl des neuen Ausstellungstitels inspirieren lassen. Unter dem irritierenden Leitthema „GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS. Farben ordnen Welten” versammelt die spektakuläre Schau rund 200 aus den reichhaltigen Sammlungen des Weltkulturen Museums, die die kulturelle Bedeutung der Farben beleuchten.

Armring (Detail); Federn, Rindenbast, Palmblatt und Baumwolle. Kayapó Txukarramãe, Pará, Brasilien; gesammelt von Luiz Boglar, 1988. Sammlung Weltkulturen Museum; Foto: Wolfgang Guenzel

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Bernardine Evaristos wundervoll verwebtes Gedicht

2021, April 13.

Frau und schwarz und queer in London

von Simone Hamm

In „Mädchen, Frau etc.“ verwebt Bernardine Evaristo die Geschichten schwarzer Frauen über ein Jahrhundert zu einem einzigartigen und vielstimmigen Panorama unserer Zeit. Ein Roman über Herkunft und Identität, der daran erinnert, was uns zusammenhält.

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Herzlichen Glückwunsch, lieber Emil! FeuilletonFrankfurt gratuliert dem Frankfurter Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff zu seinem 96. Geburtstag

2021, April 11.

Emil Mangelsdorff und die Freiheit der Jazz-Improvisation

Das Geburtstagsgeschenk vom Holzhausenschlösschen kommt wegen der Pandemie nun ein paar Tage später, wenn der Frühling schon weiter fortgeschritten ist, und die Besucherinnen und Besucher des Parks unter Einhaltung der Hygieneregeln ein Live-Jazz-Konzert vom Park aus erleben können und das bei freiem Eintritt. Mit den Fensterkonzerten greift die Frankfurter Bürgerstiftung unter dem Motto „Türen zu? – FENSTER AUF!“ die Idee der Balkonkonzerte des ersten Lockdowns auf. Am Montag, 3. Mai 2021 – 19.30 Uhr  spielt das Emil Mangelsdorff-Quartett & his Friends aus den beleuchteten Fenstern des Holzhausenschlösschens heraus und bringt den Holzhausenpark zum Swingen.

Der Vollblut-Musiker Emil Mangelsdorff

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Ein Gedicht von Charles Baudelaire (1821 – 1867) zu seinem 200. Geburtstag

2021, April 9.

Der Blick des Flaneurs im Vorübergehen 

Charles Baudelaire, geboren am 9. 4. 1821 in Paris, schrieb ab 1838 Gedichte, Prosa und auch Kritiken, übersetzte Prosa von Edgar Allan Poe und veröffentlichte mit 36 Jahren die Gedichtsammlung „Les Fleurs du Mal“  („Die Blumen des Bösen“), was wegen Beleidigung der öffentlichen Moral gegen Autor und Verleger einen Strafprozess nach sich zog. Heute aber gilt Baudelaire als einer der bedeutendsten französischen Dichter und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa. Seine famose Gedichtsammlung hat die europäische moderne Lyrik nachhaltig geprägt und immer wieder zu Übersetzungen – auch in deutscher Sprache – angeregt. Eines der schönsten Gedichte der Fleurs du Mal trägt den für die Moderne programmatischen Titel A une Passante, dem sich herausragende Übersetzer und Dichter und Nach-Dichter gewidmet haben.

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„Eurotrash“ von Christian Kracht

2021, April 8.

Zwischen Roadmovie und Abenteuerroman

Ein Mann namens Christian Kracht geht mit seiner demenzkranken, gebrechlichen Mutter auf eine Reise. Im Gepäck sind neben Hermès-Tüchern und vielen Wodkaflaschen auch viele Tabletten, welche die Mutter schon frühmorgens schluckt. Sie ist ein süchtiges Wrack mit künstlichem Darmausgang…

von Simone Hamm

Der neue Roman von Christian Kracht

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Hut ab – Kopf an! Zeitzeugen, Gespräche und Werke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

2021, April 6.

open call

Nur wenigen Zeitgenossen ist es gelungen, so nachhaltig einen Platz in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einzunehmen wie Joseph Beuys. Wenn sich am 12. Mai diesen Jahres der Geburtstag des Künstlers Joseph Beuys zum 100. Mal jährt, werden sich etliche kulturbeflissene Personen, Künstler*innen, Museen, Institutionen usw. an den Mann mit dem Filzhut und der Anglerweste erinnern. Wir rufen auf, zum 12. Mai 2021 eigene Gedanken oder Werke auf den Einfluss von Beuys zu überprüfen nach dem Motto: Was habe ich mit Beuys zu schaffen? Eine Veranstaltung des Kunstvereins EULENGASSE Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit FeuilletonFrankfurt und dem Filmforum Höchst. 

Immer mit Hut –  das Markenzeichen von Joseph Beuys; Foto: Inge Sauer 

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Deutscher Sachbuchpreis 2021: Jury nominiert acht Sachbücher

2021, April 6.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verleiht erstmalig den mit insgesamt 42.500 Euro dotierten Deutschen Sachbuchpreis in diesem Jahr. Ausgezeichnet wird ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Die Erste Preisverleihung findet am 14. Juni 2021 im Humboldt Forum im Berliner Schloss statt.

Diese 8 Sachbücher kommen in die Endrunde @MVB

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Allen Hasen und Häsinnen ein frohes Osterfest !

2021, April 4.

Von Redensarten, Brauchtum und Kunst

Der Hase ist bei uns der Star mit einer durchaus langen Geschichte. Seit rund 300 Jahren hoppelt dieses mythologische Tier durch unsere Oster-Geschichten. Sorgen in Frankreich ( außer im Elsass) die Kirchenglocken für die zu suchenden Geschenke, so sind es bei uns die Hasen, die sich zu Ostern im Gras mit den Eiern verstecken. Die Hasen backen Küchlein, die Hasen backen Eier, die Hasen backen Brot, heißt es. „Der eine fängt den Hasen, der andere isset ihn zu Ostern“, lautet ein Sprichwort. Da liegt der Hase nämlich schon im Pfeffer, im Hasenpfeffer, wo denn sonst? Darf ich vorstellen? „Mein Name ist Hase“.

Ein Hase ist ihm über den Weg gelaufen oder war es eine Häsin? Ist Gefahr im Verzug? Da muss der Meister der Tarnung mal nachdenken…; Foto: Petra Kammann

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„Vom Dunkel ins Licht – Ostern auf der Spur“ mit den Dortelweiler und Massenheimer Kirchengemeinden

2021, April 2.

Einladung zum ökumenischen Osterweg 

Immer unter der Bedingung der Corona-Situation und der Landesgesetze haben die Bad Vilbeler Katholiken und die evangelischen Kirchengemeinden in Massenheim und Dortelweil von  Palmsonntag über Gründonnerstag und Karfreitag bis hin zum Ostersonntag dazu eingeladen, die Osterbotschaft mit allen Sinnen zu erleben und nachzuempfinden – durch das Dunkel zum Licht.

Evangelische Kirchengemeinde Dortelweil

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