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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

2021, September 21.

Narrative Jubiläumsschau mit origineller Hängung

Von Hans-Bernd Heier

Vor hundert Jahren traf Alexej von Jawlensky (1864—1941) spontan die Entscheidung, sich in Wiesbaden niederzulassen. In der Landeshauptstadt wohnte der herausragende Expressionist zwanzig Jahre und erlebte künstlerische wie auch menschliche Höhen und Tiefen. Was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der großen Jubiläumsausstellung „Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden“. In der Gesamtschau präsentiert das Landesmuseum erstmals den kompletten eigenen Sammlungsbestand.

Alexej von Jawlensky “Selbstbildnis“, Öl auf Karton, 1912; Museum Wiesbaden, Dauerleihgabe der Landeshauptstadt Wiesbaden; Foto: Bernd Fickert

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„Rissa – Ich male wieder“ – Back to painting. Eine erstaunliche Ausstellung

2021, September 20.

Poppig, peppig und vertrackt schön

von Petra Kammann

Die Ausstellung „Rissa – Ich male wieder“ widmet der Ehefrau des 2017 verstorbenen Quadriga-Künstlers  Karl Otto Götz eine umfangreiche Werkübersicht. Die 1938 als Karin Martin in Chemnitz geborene Künstlerin war einst die Studentin des Meisters des Informel, der von 1959 bis 1979 an der Kunstakademie Düsseldorf lehrte. Bereits 1964 hatte sie sich jedoch von Götzens informellen Malstil abgewandt. 1965 wurde sie seine Ehefrau und langjährige Gesprächspartnerin. Mit ihrer figurativen und narrativen Bildsprache entwickelte sie dabei einen ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Um die 30 ihrer Gemälde, Papierarbeiten und Zeichnungen sind derzeit in DIE GALERIE zu sehen.

Blick in den unteren Galerieraum – Starke Farbigkeit und kompositorische Strenge dominieren in Rissas Gemälden wie „Von der Erde kommend“, „Die Braut“ und „Schnurren“;  Foto: Petra Kammann

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Manifest des Ephemeren – der verhüllte Arc de Triomphe (3)

2021, September 19.

Deutsche Firmen sind wesentlich beteiligt – und ernten viel Lob

Von Uwe Kammann

Freies Flanieren für Fußgänger am Wochenende, Foto: Vládmir Combre de Sena

Voilà. Das Fest hat begonnen. Staunen über eine Poesie, die kaum jemand für möglich hielte, wenn er nicht einige vorherige Werke des Künstlerpaars Christo und Jeanne-Claude kennen würde – vor allem jene, die mit ihren Ausmaßen verblüfft haben, so der mit einem goldenem Vorhangschimmer verhüllte Pont Neuf in Paris und der silbern verpackte Reichstag in Berlin. Jetzt also der Triumphbogen, eines der Mega-Monumente in der an symbolischen Großbauten ohnehin nicht armen Stadt Paris.

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LETsDok – Tage für den Dokumentarfilm

2021, September 17.

Vom 13. bis 19. September 2021 finden die zweiten bundesweiten Dokumentarfilmtage unter dem Motto LETsDOK statt, mit der das Genre auf vielfältige und lebendige Weise gefeiert wird. Hessischer Dokumentarfilmtag ist der 19. September.

Plakat AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V.

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Erste Einblicke in das Deutsche Romantik-Museum (2)

2021, September 15.

Zauber-Worte und Zauber-Dinge im Schatzkästlein

Impressionen von Petra Kammann

Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, des Frankfurter Goethe-Museums und nun des Deutschen Romantik-Museums, empfängt das Publikum; Foto: Petra Kammann

Sie steht für Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Kompetenz, Mut und Durchhaltevermögen, aber auch für Improvisationsbereitschaft und Entdeckerfreude, Weitsicht sowie kritischen und spielerischen Umgang mit der Geschichte, die das Emotionale nicht unterschätzt. Und damit ist sie eigentlich auch selbst eine Romantikerin, die Naturliebhaberin und fabelhafte Goethe-Kennerin, die Herausgeberin und Direktorin des neuen Deutschen Romantik-Museums, Prof. Anne Bohnenkamp-Renken.

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„Faszination Wissenschaft“ im Kunsthaus Wiesbaden – Herlinde Koelbls Porträts von Spitzenforscher*innen

2021, September 14.

Fesselnder Blick in die abstrakte Welt der naturwissenschaftlichen Forschung

Von Hans-Bernd Heier

Die Münchner Fotografin Herlinde Koelbl hat in ihrem neuesten fotografischen Langzeitprojekt 60 der weltweit besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ganz besondere Weise porträtiert.

Emmanuelle Charpentier, Chemie-Nobelpreisträgerin, 2020; © Herlinde Koelbl

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ERÖFFNUNG DES DEUTSCHEN ROMANTIK-MUSEUM (1)

2021, September 13.

Blick in den Großen Hirschgraben auf das Frankfurter Goethe-Haus und das Deutsche Romantik-Museum © Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

Einen Tag bevor das Deutsche Romantik-Museum am 14. September 2021 seine Türen für das Publikum öffnet, wird am heutigen Abend die Fertigstellung des Deutschen Romantik-Museums mit einem Festakt begangen. Die Veranstaltung wird ab 18:15 Uhr live aus dem Cantate-Saal der Volksbühne im Großen Hirschgraben übertragen und ist auf dem YouTube-Kanal des Freien Deutschen Hochstifts abrufbar. Die Veranstaltung beginnt mit einem  Streitgespräch von Daniel Kehlmann mit Matthias Bundschuh und Sarah Grunert und klingt musikalisch mit Julian Prégardien (Tenor) und Christopher Brandt (Gitarre) aus. Es sprechen: Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Christoph Mäckler, Architekt, Carl.-L. von Boehm-Bezing, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts und  Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts.

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Eine Performance zwischen Show-Biz und Avantgarde in Zusammenarbeit mit dem Tinguely Schiff Ahoy im Frankfurter Kunstverein

2021, September 12.

Bewegende Transformation des träumerischen Realismus von Jean Tinguely

Impressionen von Petra Kammann

Maschinenaktionen, Do-it-yourself-Kunst, Rampenlicht, Scherbenhaufen – im facettenreichen Schaffen des Schweizer Künstlers Jean Tinguely trifft man auf  multisensorische Spektakel aus zusammengebauten Alltagsgegenständen und auf nahezu alles, was sich bewegt und in Bewegung ist. „Eurêka, c’est presque le titre“ („Heureka, könnte man es nennen“) heißt augenzwinkernd daher Marie-Caroline Hominals neues Stück, das sie anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Baseler Museumsschiffs Tinguely AHOY! , das am 8. und 9. in Frankfurt vor Anker ging, für das Performanceprogramm entwickelt hat und das im experimentierfreudigen Frankfurter Kunstverein präsentiert wurde. Ein grandioses Solo, das Hominal selbst tanzt.

Ritt in den Saal des Frankfurter Kunstvereins – Marie-Caroline Hominal, Foto: Petra Kammann 

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Ein Hintergrundgespräch mit Laure Martin-Poulet über die Aktion „L’Arc de Triomphe, Wrapped“ von Christo und Jeanne-Claude (2)

2021, September 9.

Verhüllte – enthüllte Schönheit

Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit der Präsidentin Laure Marin-Poulet über das letzte Pariser Projekt des Verpackungskünstlers Christo.

Laure Martin-Poulet, Präsidentin von „L’Arc de Triomphe, Wrapped. Christo and Jeanne-Claude“ (Project for Paris, France) mit Eiffelturm und Triumphbogen im Hintergrund,  Foto: Petra Kammann

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Im Großen Hirschgraben wird bald das Deutsche Romantik-Museum eröffnet

2021, September 7.

Am 14. September 2021 wird das von MÄCKLER ARCHITEKTEN auf dem architektonischen Fußabdruck von Michael A. Landes errichtete Deutsche Romantik-Museum seine Türen für das Publikum öffnen. Seine drei neuen Fassaden bilden mit der Fassade des historischen Goethe-Hauses eine Einheit. Rund zehn Jahre lang hat das Team des Freien Deutschen Hochstifts an der Realisierung des Deutschen Romantik-Museum gearbeitet.

Das Deutsche Romantik-Museum am 04.09.2020, © Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

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