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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Die große Freude – Die neapolitanische Krippe aus St. Leonhard im Dommuseum Frankfurt

2018, Dezember 10.

In Szene gesetzt: die neapolitanische Krippe und die heiligen drei Könige

Besucher und Besucherinnen der Neuen Frankfurter Altstadt und des Weihnachtsmarktes haben noch bis zum 3. Februar 2019 die Chance, im ehemaligen Kreuzgang des Frankfurter Doms ein Meisterwerk aus der Zeit um 1600 zu bestaunen. Und sie können sich auf ein Wiedersehen mit der beliebten Weihnachtskrippe aus der Stadtkirche St. Leonhard freuen…

Von Petra Kammann

Die neapolitanische Krippe aus St. Leonhard ist derzeit im Dommuseum zu sehen, Fotos: Petra Kammann

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 „I Puritani“ von Vincenzo Bellini in der Oper Frankfurt

2018, Dezember 8.

Keine intimen Duette des Brautpaares – Eine extreme Liebesgeschichte

von Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Zum ersten Mal wird „I Puritani“, Oper seria in drei Teilen von Vincenzo Bellini, 1835 in Paris uraufgeführt, in Frankfurt gezeigt. Es ist eine Koproduktion – Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme, Video und Licht – mit der Opéra Royal de Wallonie, Liège (Lüttich).

Bei der Frankfurter Premiere am 2. Dezember 2018 gab es wieder Beifallstürme für das sängerische Team, aber auch einige kräftige Buh-Rufe für das Produktionsteam.

 v.l.n.r.: Brenda Rae (Elvira), Thomas Faulkner (Lord Gualtiero Valton), Michael Porter (Sir Bruno Roberton; mit dem Rücken zum Betrachter) und John Osborn (Lord Arturo Talbo) sowie oben Chor der Oper Frankfurt

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Salvatore A. Sanna †

2018, Dezember 7.

Zum Tod des bedeutenden Frankfurter Lyrikers, Galeristen und Literaturwissenschaftlers

Von Erhard Metz

Wir trauern um Salvatore Aldo Sanna – Lyriker, Galerist, Dozent für italienische Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Gründer und Ehrenvorsitzender der Deutsch-Italienischen Vereinigung, die er über fünf Jahrzehnte leitete, Mitinitiator und Ehrenvorsitzender der Frankfurter Stiftung für Deutsch-Italienische Studien, Mitbegründer und Jahrzehnte lang Leiter der Frankfurter Westend Galerie, Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift „Italienisch“ als Organ des Deutschen Italianistenverbandes, Verfasser sechs zweisprachiger Gedichtbände (italienisch/deutsch) unter dem Titel „Fra le due sponde – Zwischen zwei Ufern“, Cavaliere und später Commendatore dell’Ordine al Merito della Repubblica Italiana, Träger des Premio Pannunzio, Gentiluomo, ausgewiesener Liebhaber und Kenner klassisch-moderner sowie zeitgenössischer italienischer bildender Kunst, engagierter Europäer, ein Feingeist von hoher Bildung und hohem Ethos. Der Würdigung von Leben und Werk des Verstorbenen widmet sich eine Pressemitteilung der Deutsch-Italienischen Vereinigung.

Salvatore A. Sanna (mitte), Franco Ruaro und Barbara Thurau am 2. Juni 2012

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Das Béjart Ballet Lausanne und klassischer indischer Tanz auf Spitzenschuhen

2018, Dezember 6.

Vor über dreißig Jahren ist Béjart mit seiner damaligen Kompanie, dem Ballet du 20 siècle, nach Lausanne gezogen. Eine Reminiszenz an den der großen Choreografen Maurice Béjart

von Simone Hamm

Béjart fête Maurice, Foto: Lauren Pasche / Theater Bonn

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„Mercedes 121“: Abschied vom „OST>STERN“ mit einer Gruppenausstellung (2)

2018, Dezember 5.

Von Erhard Metz

Der temporäre „OST>STERN“ verlischt am 15. Dezember 2018 hinter dem Horizont – so schrieben wir in der ersten Folge unseres Berichts über die absolut sehenswerte Abschiedsausstellung namens „Mercedes 121“ – , der strahlende „Stern“ unserer Frankfurter Künstlerinnen und Künstler jedoch bleibt uns zum Glück erhalten, auch wenn es manche Studierenden an der Städelschule oder der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) nach ihren Abschlüssen inzwischen nach Berlin oder Leipzig gezogen hat. In der zweiten Folge widmen wir uns der Malerei, die den Schwerpunkt der Ausstellung bildet.

Corinna Mayer

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Lesenswert: Georgische Erzählungen – Aka Morchiladze Roman „Der Filmvorführer“ und „Die Erfindung des Ostens“ von Irma Tavelidze

2018, Dezember 4.

Georgien, dieses ferne Ländchen am östlichen Rand von Europa, scheint uns schon lange sehr nahe zu stehen. Bilder seiner majestätischen Berglandschaften und lieblichen Weinbauregionen, seiner malerischen Wüsten-Gegenden, uralten christlichen Klöstern und gut gelaunten Folklore-Sängern kennt hierzulande fast jeder. Mit seiner Jahrtausende alten Kultur und vor allem mit seiner facettenreichen Literatur aber waren hierzulande bislang nur wenige vertraut. Das könnte sich ändern, nachdem im Lauf dieses Jahres eine bemerkenswerte Vielfalt georgischer Klassiker und Gegenwartsautoren übersetzt wurde und deutsch Leser nun aus einer wunderbaren Fülle älterer und jüngerer Prosa-, Lyrik- und Essay-Bände auswählen können.

Von Gisela Erbslöh

Aka Morchiladze, Foto: Nata Sopromadze

Aka Morchiladze zum Beispiel.

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Kommunikationsmuseum zeigt „A BIGGER BROTHER“

2018, Dezember 2.

Jim Avignons schrille Bilderwelt mit gesellschaftspolitischem Tiefgang – im Fokus Kontrolle

Von Hans-Bernd Heier

Jim Avignon ist ein wahrer Tausendsassa: Er ist der schnellste Maler weit und breit, musiziert, performt und gestaltet wie im Zeitraffer verschiedene Räume auf der ganzen Welt zu Gesamtkunstwerken um. Jetzt bespielt er mit der vielseitigen Schau „A BIGGER BROTHER“ die „KUNST|RÄUME“ des Museums für Kommunikation in Frankfurt.

„Body Control“; © Jim Avignon; Foto: Hans-Bernd Heier

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (15): „Die Perser“ von Aischylos und „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

2018, November 30.

„Die Perser“

 Schmerz-Oratorium – Das Elend des Krieges

„Die Perser“, zuerst gezeigt bei den Salzburger Festspielen, ist derzeit im Schauspiel Frankfurt zu sehen. Ein Theaterstück, das auf den Erfahrungen des Dramatikers Aischylos beruht und 472 v.Chr. uraufgeführt und preisgekrönt wurde. Vor wenigen Tagen, am 17. November 2018, wurde die Inszenierung von Ulrich Rasche in Wien mit dem NESTROY – Theaterpreis als „Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum“ ausgezeichnet.

Von Renate Feyerbacher

„Die Perser“, Regie: Ulrich Rasche, Katja Bürkle, Valery Tscheplanowa, Patrycia Ziolkowska
Foto: Birgit Hupfeld, Fotos:  Schauspiel Frankfurt

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„Mercedes 121“: Abschied vom „OST>STERN“ mit einer Gruppenausstellung (1)

2018, November 29.

Von Erhard Metz

Ein Stern verlischt: Erst war es der Mercedes-Stern – genauer die Frankfurt-Offenbacher Mercedes-Benz-Niederlassung – die die Hanauer Landstraße verließ und sich mit neuen Nobelbauten an der Kaiserleipromenade ansiedelte. In der verlassenen Liegenschaft zog im März 2018 alsbald ein neuer Stern auf: Der „OST>STERN“, eine „Pop-up Event Location“, die mit Hilfe städtischer Förderungen, Mieten, Kooperationen, Industriepartnern, Gastronomiebetrieben, Events und Märkten ein wenn auch temporäres, so doch überaus vielgestaltiges Angebot an vor allem kulturellen Aktivitäten wie zum Beispiel Kunstausstellungen realisierte. Mit der Ausstellung „Mercedes 121“, deren Titel der Hausnummer des weitläufigen Gebäude- und Hallenensembles Referenz erweist und die ihre Pforten am 15. Dezember 2018 schließt, versinkt nun dieser zweite Stern hinter dem Horizont, um Platz zu machen für Abrissbagger und anschließende Neubauten. Initiator, Gründer und Kurator dieser spektakulären Einrichtung ist Awi Wiesel, Arzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Mainz, Chef der Frankfurter Qitoya GmbH und Kunsthändler, unterstützt von der Projektmanagerin, Kulturbeauftragten, Künstlerin und Kuratorin Setareh Alipour.

Abschiedsstimmung – die Herren Mercedes-Cabrio-Fahrer haben sich schon mal den Strick um den Hals gelegt: Fassadenmalerei, nicht zur Ausstellung gehörig, auf dem ehemaligen Betriebsgelände

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Zeigen & Sagen – Sieben Künstler sehen die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank

2018, November 28.

Vertrautes und Fremdes – Leipziger Blick auf Frankfurter Schätze

Unsere Kunstsammlung soll keine historische Schatzkammer sein, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann anlässlich der Eröffnung der Ausstellung ,Zeigen & Sagen. Sieben Künstler sehen die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank‘. Mit den regelmäßigen Kunstausstellungen im Geldmuseum macht die Bundesbank die Werke ihrer Kunstsammlung auch außerhalb der eigenen Bürogebäude zugänglich. Diesmal gibt es zu den Gegenüberstellungen mit den gesammelten Schätzen überraschend Frisches und Hintersinniges aus Leipzig.

Von Petra Kammann

Hereinspaziert in die Kunstausstellung im Geldmuseum in der Deutschen Bundesbank
Alle Fotos: Petra Kammann

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