2026, Mai 15.
Ein Resumee: Teil 2
Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser
Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen
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2026, Mai 14.
Wer bin ich, wie eigne ich mir die Welt an, und wie kommen wir zusammen, You & Eye?
Foto-Impressionen von Foto-Workshopleiter Peter Loewy und Petra Kammann
Der Empfang im Museum Angewandte Kunst war für die engagierten und kreativen Jugendlichen eine Ehre. Über ein Halbjahr hinweg hatten die Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule im Gallus, gemeinsam mit Frankfurter Künstler:innen Projekte und eigene Arbeiten in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Keramik, Comic und Fotografie entwickelt. Gestern wurde die von Vandad Neshati im Untergeschoss des Museum Angewandte Kunst organisierte Ausstellung mit einer Rede von Direktor Mathias Wagner K, von Kulturamtsleiterin Sybille Linke und der Künstlerin und Kuratorin Ulrike Markus eröffnet. Und getanzt wurde auch. Schade, dass heute schon letzter Tag ist!

Die Spannung der Hindemith-Schüler:innen ist groß, Wie sieht’s aus im Museum?, Foto: Peter Loewy
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2026, Mai 13.
„Ikonen auf dem Weg“
Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Staatliche Museen zu Berlin – Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen und russischen Ikonenmalerei aus der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Frankfurter Ikonenmuseum waren. Dabei treten die fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, vom Leben und der Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

Szenen aus dem Marienleben, Linker Flügel aus einem Marientriptychon Russland, um 1600, Eitempera über Leinwand auf Holz, Inv.-Nr. 11285b, Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: Wolfgang Günzel
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2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
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2026, Mai 10.
Die Lebensbühne Stadt
Von Petra Kammann
Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann
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2026, Mai 9.
Körperkunst als weit verbreitetes Ausdrucks- und Kommunikationsmittel
Von Hans-Bernd Heier
Tattoos sind allgegenwärtig – nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Gegenwartskunst. In der ausgesprochen beeindrucken Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ in den Opelvillen in Rüsselsheim werden zum ersten Mal Kunstschaffende vorgestellt, die ihre künstlerische Praxis im Tattoo erweitern. Ob Papier, Leinwand, Druckplatte oder menschliche Haut – stets ist die Zeichnung der Ausgangspunkt. Linien, Striche und Formen werden im Stechen oder Perforieren übertragen. Mit rund 120 Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Videos von 13 tätowierenden Künstlerinnen und Künstlern aus sieben Ländern bildet die Schau, die zu sehen ist, ein vielfältiges und spannendes Spektrum ab.

Ruth Marten, No. 91, aus der Serie »All about Eve«, 2025, Gouache auf Heliogravüre von 1923, Sammlung »I.CH« Hennecken, Köln; © Ruth Marten, Courtesy Van der Grinten Galerie
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2026, Mai 7.
Im Jüdischen Museum Frankfurt wird der jiddische Begriff „mischpóche“ einmal neu, interdisziplinär und multimedial re-interpretiert. Damit muss nämlich nicht nur die enge gewachsene Familie gemeint sein, sondern, wie hier in der englischen Version des Begriffs „mishpocha“, die selbstgewählte, neue, erweiterte Familie.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Mike D vor der Skulptur „OY/YO“ © Corinne Elsesser
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Jüdisches Museum, Kultur und Gesellschaft, Performance | Kommentare deaktiviert für MISHPOCHA. The Art of Collaboration
2026, Mai 5.
Frei nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis
von Walter H. Krämer
Der Sänger und Entertainer David Bowie begeisterte sich für Weltraumgeschichten und er war sich sicher, dass in den Weiten des Universums außerirdisches Leben existiert. Diese Gewissheit und seine Affinität zu den Sternen zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Thorsten Loeb und Aleksandra Kienitz, Foto: Staatstheater Darmstadt
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Darmstadt, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für LAZARUS – ein Musical von David Bowie und Enda Walsh im Staatstheater Darmstadt
2026, Mai 4.
Finanzobjekte als „Schlüsselloch“ der Weltgeschichte
Von Hans-Bernd Heier
Geld ist weit mehr als nur Zahlungsmittel – es ist Speicher von Geschichte, Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und Ausdruck weltweiter Verflechtungen. Mit Blick auf hiesige Sammlungsobjekte eröffnet die Sonderausstellung „Die Welt im Geld – Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ neue Perspektiven auf die Globalgeschichte – überraschend, materiell greifbar und voller unerwarteter Zusammenhänge.

500 DM-Schein mit Maria Sibylla Merian, 1991, Front; © Deutsche Bundesbank
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Bildung · Pisa von innen, Historisches Museum, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Historisches Museum Frankfurt zeigt „Die Welt im Geld“
2026, Mai 3.
Zuhören, Falschlesen und bereichernde Missverständnisse
von Petra Kammann
Menschen gehen mit Knöpfen in den Ohren spazieren und Podcasts erleben ungeahnte Hypes. Führt das zu besserem Zuhören? Und gehen die Menschen deswegen auch besser aufeinander ein und miteinander um? Die Autorin Regina Schwarz, bekannt für ihre nachdenkenswerte Sprachlyrik, bekam 2024 für ihre phantasieanregende Gedichtesammlung „Meine Geheimschublade“ (Schweizerisches Jugendschriftenwerk) nicht umsonst den Josef Guggenmoos-Preis für Kinderlyrik. Nun hat sich die erfahrene Autorin, die die Fragen der Kinder ernst nimmt, mit dem Zuhören, Mitteilen und Verstehen beschäftigt. Gerade erschien ihr neuestes Buch „Hör mir mal zu!“

Die Doppelseite über Missverständnisse und Nachfragen aus „Hör mir mal zu!“
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Autoren, Design, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für „Hör mir mal zu!“ – Über die bereichernde Sprache und das Miteinander