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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Das hr-Sinfonieorchester in der kommenden Konzertsaison 26/27

2026, April 15.

Deutsche Mythologie und französische Klangfantasien im Programm von Altinoglu

Eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag 2027, mit opulenten französischen Farben wird das hr-Sinfonieorchester Frankfurt in der Konzertsaison 2026/27 unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen „Artist in Residence“ Kirill Gerstein bieten. Außerdem ist es wieder im Wiener Musikverein zu Gast, in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg und es wird wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China unterwegs sein…

Alain Altinoglu, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Foto: Petra Kammann

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30 Jahre Kooperation Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. (LVMN) und Hochschule für Musik und Darstellende Künste

2026, April 14.

„Herz über Kopf“- Ein besonderes Jubiläumskonzert

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ Yehudi Menuhin

Dem Violinisten, Bratschisten und Dirigenten Yehudi Menuhin, der sich jahrzehntelang persönlich für Völkerverständigung, Frieden und Menschenrechte einsetzte, lag immer auch die Förderung junger, talentierter Künstler am Herzen. Mit der Gründung der Organisation Live Music Now verband er diese beiden Anliegen, um damit junge Musikerinnen und Musiker zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich in der Kunst des Vortragens zu üben und den Kontakt zum Publikum zu finden. In der Mainmetropole wurde Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. 1996 gegründet. Das 30-jährige Jubiläum wird nun mit einem festlichen Konzert begangen, dessen Besetzung die gewachsene Partnerschaft eindrucksvoll widerspiegelt.

Hans Christian Aavik, ehemaliger Stipendiat von Live Music Now und heute Vertretungsprofessor für Violine an der HfMDK im Jubiläumskonzert, Foto: Susann Koomaegi

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Marie Luise Kaschnitz und Italien: „Königlich, Rom, hast du mich immer empfangen“      

2026, April 13.

„Frankfurt liest ein Buch“(2) – Lesung und Gespräch in der Deutsch-Italienischen Vereinigung

Die Schriftstellerin, Dichterin und Wahlrömerin Marie Luise Kaschnitz, die von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vorwiegend im Frankfurter Westend lebte, ist auch eng auch mit Italien verbunden. Die Deutsch-Italienische Vereinigung Frankfurt (DIV) wiederum, die ebenfalls im Westend residiert, feiert ihr 60-jähriges Jubiläum unter dem Motto Resonanzen – Risonanze. Und wer könnte zu diesem Resonanzraum besser passen als Marie Luise Kaschnitz, deren  essayistische „Aufzeichnungen aus der Niedenau“ unter dem Titel  „Gott und die Welt“  (Edition W, 2026) Thema des Lesefestivals „Frankfurt liest ein Buch“ sind.

Verleger Rainer Weiß (Edition W),  Sabine Baumann , Vorsitzende von Frankfurt liest ein Buch und Stadthistoriker Dieter Wesp an der Wiesenau 8, Foto: Petra Kammann

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Vielschichtige Perspektiven auf KI, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung

2026, April 11.

„Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen“ im Giersch-Museum

Der Mensch als Teil komplexer ökologischer Gefüge

Die historische Villa des Museums Giersch der Goethe-Universität (MGGU) wird zum Multispezies-Club: einem offenen Zusammenschluss von Menschen, Pflanzen, Tieren, Pilzen, Bakterien und technischen Systemen – verstanden als gleichberechtigte Akteur:innen.

Nadine Kolodziey: „Quelle“, 2023–2025, AR-Installation; © Nadine Kolodziey

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Ausblicke auf die Konzertsaison 2026-2027 der Frankfurter Museums-Gesellschaft

2026, April 10.

Programmschlaglichter – Neuigkeiten und Traditionen

Besondere Kammerkonzerte, Familienkonzerte und Weihnachtskonzerte, dazu alljährlich 10 Sinfoniekonzerte sind bei der Museums-Gesellschaft gesetzte Größen. Dazu kommt eine kleine formale Neuigkeit: Bei einer Umfrage im November 2025, ob die traditionellen Montagskonzerte nicht früher anfangen könnten, haben Zweidrittel der Besucher das befürwortet, so dass (nur) die Montagskonzerte ab der kommenden Spielzeit schon eine halbe Stunde früher beginnen werden, also statt um 20 h, schon um 19.30 h. Unverändert hingegen bleiben die spannenden Konzertprogramme mit immer neu zu entdeckenden Klangwelten. Da ist es ratsam, sich schon jetzt seinen Stammplatz zu sichern. Der Abonnementverkauf hat begonnen. Hier vorab das Programm im Überblick, das von Dr. Burkhard Bastuck, Vorsitzender der Frankfurter Museums-Gesellschaft, von Thomas Guggeis, dem so engagierten wie kompetenten GMD der Oper Frankfurt und künstlerischen Leiter der Museumskonzerte, sowie vom  stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Andreas Odenkirchen der Presse präsentiert wurde.

Bester Stimmung nach dem Pressegespräch: Dr. Burkhard Bastuck (re), Thomas Guggeis, (Mitte) sowie Dr. Andreas Odenkirchen, (li)

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Die erste Spielzeit von Kay Voges

2026, April 8.

Gekonnt und klug: Kay Voges krempelt das Schauspiel Köln um.

Von Simone Hamm

Fräulein Else ist in die Sommerfrische gefahren. Da erhält sie einen Brief von ihrer Mutter. Der  Vater sei in Schwierigkeiten, müsse dringend Gelder zurückzahlen. Else solle den Kunsthändler Dorsday um ein Darlehen bitten. Der will ihr die 30.000 Gulden, um die sie bittet, gern geben, knüpft das aber an eine Bedingung. Er wolle Else nackt sehen. Regissuerin Leonie Böhm bleibt nah am Original. Arthur Schnitzlers Novelle ist ein innerer Monolog. Julia Riedler ist Fräulein Else.

„Else“ mit Julia Riedler; Foto: Birgit Hupfeld

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Elisabeth-Norgall-Preis für Martina Böhmer

2026, April 7.

Die Traumaforscherin für ältere Frauen

In Erinnerung an die Clubgründerin des International Women’s Club  e.V. (IWC) wird alljährlich der Elisabeth-Norgall-Preis an eine Frau verliehen, die sich in besonderer Weise für die Belange und Probleme von Frauen einsetzt. In diesem Jahr wählte das Elisabeth-Norgall-Kommittee Martina Böhmer als Preisträgerin, weil sie sich für  traumatisierte Frauen im Alter engagiert. Sie möchte die Lebensbedingungen und das Wohlbefinden älterer Frauen verbessern, indem sie  ihnen eine spezialisierte Traumaberatung anbietet und sie in aktuellen Situationen von Gewalt und/oder Retraumatisierung unterstützt. Bei der Preisverleihung in der Villa Bonn hielt IWC-Vize-Präsidentin Charlotte Weitbrecht die Laudatio.

Die diesjährige Preisträgerin Martina Böhmer, Foto: IWC

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Ei, Ei, Ei! …Fröhliche Ostern mit Kurt Tucholsky!

2026, April 5.

Verschämt oder unverschämt …. Ganz wie Ihr wollt!

Grafik aus den Wiener Werkstätten 

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Passionsspiel heute – im Theater Willy Praml in der Naxoshalle

2026, April 3.

Jesus d’amour in der Industriebasilika

Fotografische Eindrücke von Barbara Walzer

Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Die deutsch-polnische, in Frankfurt lebende Fotografin Barbara Walzer hat ihre Eindrücke mit der Kamera von einer faszinierenden Aufführung der Passionsgeschichte im Theater Willy Praml in der Naxoshalle am Gründonnerstag festgehalten.

Wie sehen wir das letzte Abendmahl mit Menschen von heute?, Alle Foto: Barbara Walzer

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Artikulierte Stimmen in Bachs h-Moll-Messe in der Alten Oper unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann

2026, April 2.

Schlanker Klang mit erstklassigen Solisten

Anders als die Bach-Passionen, die in der Vor-Osterzeit landauf landab in Kirchen und Konzerthäusern gespielt werden, wirkt die h-Moll-Messe, bedingt durch den lateinischen Text, abstrakter. Das vielstimmige, höchst raffiniert konzipierte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach, das von 1724 bis zwei Jahre vor Bachs Tod 1750 entstand, beschäftigt sich mit so existentiellen Themen wie Einsamkeit und Verzweiflung angesichts des Todes Jesu bis hin zur lebensbejahenden Freude. Für Sänger und Sängerinnen wie auch für Instrumentalisten sowohl technisch als auch emotional eine gewaltige Herausforderung. Die Gaechinger Cantorey, das Ensemble der internationalen Bachakademie Stuttgart, führte unter der äußerst kundigen Leitung von Hans-Christoph Rademann die liturgische Messe, die Missa tota, im prall gefüllten Großen Saal der Alten Oper Frankfurt auf.

Eingeladen wurde die Gaechinger Cantorey mit Hans-Christoph Rademann von den Frankfurter Bachkonzerten, Foto: Mart in Forster

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