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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Malerei

„Holbein und die Renaissance im Norden“ im Städel (Teil 3)

2023, Dezember 4.

Porträts als wirkstarke Mittel der Selbstinszenierung

Von Hans-Bernd Heier

Die Malerei der Renaissance ist eine Zeitwende in der Geschichte der Kunst. Eine Kunstrichtung, die in Italien ihren Anfang nahm, entwickelte sich im Norden Europas mit den Wegbereitern Hans Holbein dem Älteren und Hans Burgkmair dem Älteren zu etwas völlig Neuem. Das Städel Museum bietet in der grandiosen Schau „Holbein und die Renaissance im Norden“ einen hervorragenden Überblick über die Anfänge der Renaissancemalerei nördlich der Alpen.

Ausstellungsansicht mit Meeresgott Neptun, Städel Museum

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30 Jahre Stadtmuseum in Hofheim am Taunus – „Meine liebe Hanna! Hanna Bekker vom Rath und Ida Kerkovius“

2023, Dezember 1.

Zwei starke Frauen und inspirierende Künstlerpersönlichkeiten

Von Paulina Heiligenthal

Bezaubernd sehen sie aus, die weißen Spitzenhäubchen aus Schnee auf den Hügeln des Taunusgebirges. Erfreulich und überraschend zugleich. Ich bin unterwegs nach Hofheim am Taunus, um dort  der Vernissage einer Jubiläumsausstellung mit dem geglückten Titel „Meine liebe Hanna! Hanna Bekker vom Rath und Ida Kerkovius“ beizuwohnen.

Am Kellereiplatz am Rande der Altstadt liegt das Stadtmuseum von Hofheim am Taunus, Foto: Paulina Heiligenthal

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Holbein und die Renaissance im Norden“ im Städel (Teil 2)

2023, November 29.

Zurück in Frankfurt. Sie ist wieder da: Holbeins Schutzmantelmadonna

Von Hans-Bernd Heier

Die Malerei der Renaissance – was so viel wie „Wiedergeburt“ bedeutet – ist eine Zeitwende in der Geschichte der Kunst. Eine Kunstrichtung, die in Italien ihren Anfang nahm, entwickelte sich im Norden Europas mit den Wegbereitern Hans Holbein dem Älteren und Hans Burgkmair dem Älteren zu etwas völlig Neuem. Das Städel Museum bietet in der grandiosen Schau „Holbein und die Renaissance im Norden“ (1. Einblick) einen hervorragenden Überblick über die Anfänge der Renaissancemalerei nördlich der Alpen.

Hans Holbein d. Ä., Bildnis eines Angehörigen der Augsburger Familie Weiss, 1522; Frankfurt a. M, Städel Museum

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OB Josef startete 101. Künstler-Weihnachtsmarkt mit Werken von 100 Künstlern

2023, November 28.

Heute eröffnete OB Mike Josef den 101. Frankfurter Künstler Weihnachtsmarkt (bis 22.12.) in der unteren Wandelhalle der Paulskirche. Das Publikum erwartet dort wieder ein breites Spektrum von Öl- und Acryl-Malerei, Grafik, Radierung, Fotografie, Bildhauerei, Objekten bis hin zu Schmuck und Kunsthandwerk. 

Bei der Eröffnung des traditionsreichen  Künstler Weihnachtsmarkts wurde OB Mike Josef das Gemeinschaftswerk „Demokratie “ überreicht, ein Triptychon von Alexandre N. Osipov, Gennady Gorbaty und Alexander Salivonchyk, Foto: Petra Kammann

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„Open Studios“ im Atelier Frankfurt in der Schwedlerstraße

2023, November 20.

Seismogramme aller Couleur

Foto-Impressionen von Petra Kammann

Ansichten, Aussichten und Einsichten auf 1100 Quadratmetern eines ehemaligen Lagerhauses, in dem 220 Künstlerinnen und Künstler, Kreative unterschiedlichster Disziplinen auf sechs Etagen arbeiten. Vom 17. bis 19. November gaben sie Einblicke in ihre Ateliers.

So bunt wie die Farben in Daniela Orbens Werkraum sind im Atelier Frankfurt die Ausdrucksformen der Kreativen, Alle Fotos: Petra Kammann 

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Museum Wiesbaden zeigt „Zeitfenster – Stephan Balkenhol trifft Alte Meister“

2023, November 12.

Moderne Skulpturen in spannendem Dialog mit alter Gemäldesammlung

Von Hans-Bernd Heier

Der international renommierte Bildhauer Stephan Balkenhol hat sich das Material Holz zu eigen gemacht und öffnet im Museum Wiesbaden ein Zeitfenster der besonderen Art: Seine Figuren, Abbilder des zeitgenössischen Menschen, treten in der Sonderausstellung „Zeitfenster: Stephan Balkenhol trifft Alte Meister“ in einen faszinierenden Dialog mit den Kunstwerken der vorzüglichen Gemäldesammlung  alter Meister des Landesmuseums. 45 Skulpturen seiner von ihm geschaffenen „Kunstfamilie“ hat der Bildhauer dazu in den Themenräumen der Dauerausstellung auf der zweiten Etagen versammelt.

Ausstellungsansichtmit Besucherin; Foto: Museum Wiesbaden/ Bernd Fickert

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„Unsere Straßen – unsere Künstler“ – Beispielhafte Düsseldorfer Initiative

2023, November 4.

Street-Art der anderen Art

von Angelika Campbell  

In der Nähe des Städel-Museums finden sich etliche Straßen, die nach Künstlern benannt sind – nicht umsonst heißt dieser Frankfurter Stadtteil das Malerviertel. Darunter ist die Dürerstraße zu finden, die Rubensstraße, die Holbeinstraße, die Cranachstraße – hier werden Meister geehrt, die man weltweit kennt. Aber was ist mit der Dannecker-, Gutzkow- oder Launitzstraße? Nun wird es schon schwieriger, vermutlich wissen viele der Anwohner gar nicht, wer hinter diesen Namen steckt. Eine Initiative in Düsseldorf hat in der kunstbeflissenen Stadt am Rhein ein ähnliches Problem ausgemacht. Deshalb entwickelte die Künstlerin und Ideengeberin  Inge Sauer gemeinsam mit der Projektentwicklerin Susanne Dickel im Jahr 2018 das Konzept „Unsere Straßen – unsere Künstler“, um Kunstschaffenden hinter Straßennamen ein Gesicht zu geben.

Golzheimer Friedhof – Spaziergang auf den Spuren von Friedrich Wilhelm von Schadow, Foto: Irmgard Sonnen

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„Holbein und die Renaissance im Norden“ im Frankfurter Städel (1)

2023, November 1.

Wiedersehen mit der Holbein-Madonna, und das in bester Gesellschaft

Man gehe über den Holbein-Steg in Richtung Städel Museum, das nun nach aufwendiger Restaurierung ohne Gerüst wieder in voller Pracht am Schaumainkai steht. Im Inneren des Frankfurter Schatzkästchens Städel ist ab dem 2. November 2023  und bis zum 18. Februar 2024 nach mehr als 10 Jahren das berühmte Gemälde Die Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen (1526–1528) von Hans Holbein dem Jüngeren wieder zu sehen und zwar in einer großartigen Ausstellung „Holbein und die Renaissance im Norden“. Eine faszinierende Schau, für die man sich etwas Zeit nehmen sollte. Man kommt auf der künstlerischen Reise zwischen Augsburg, Antwerpen und Venedig aus dem Staunen nicht heraus …

Die berühmte „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ Hans Holbeins d. J. – eine Leihgabe aus der Sammlung Würth – ist nach mehr als zehn Jahren wieder in Frankfurt zu sehen. Ausstellungsansicht „Holbein und die Renaissance im Norden“, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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Lyonel Feininger. Retrospektive in der Frankfurter Schirn (1)

2023, Oktober 29.

Feininger revisited.

Sprünge, Rückgriffe und eine große Kontinuität zwischen deutscher Romantik, Bauhaus und Amerika

Von Petra Kammann

Eigentlich glaubten wir Lyonel Feininger längst zu kennen, gehört er doch mit seinen prismatisch aufgelösten Architekturdarstellungen zu den bekanntesten Vertretern der „Klassischen Moderne“ in Deutschland und zählte zu den Vorreitern des Bauhauses, während seine Werke schon bald als „entartet“ verfemt wurden. Nun werden 160 Werke aus verschiedenen Schaffensperioden dieses so vielseitig begabten Künstlers in der Schirn präsentiert, u.a. mit selten gesehenen Hauptwerken wie Die Radfahrer (Radrennen) (1912), das Selbstbildnis (1915), Zirchow VII (1918), Gelmeroda XIII (1936) oder Manhattan I (1940). Aber auch weniger bekannte Arbeiten wie die Karikaturen, die erst vor einigen Jahren wiederentdeckten Fotografien des Künstlers oder das Kinderspielzeug aus seiner Hand kann man nun in der faszinierenden Schirn-Schau entdecken.

Feininger-Enkel Conrad Feininger mit der Schirn-Kuratorin Dr. Ingrid Pfeiffer vor dem Selbstporträt des Großvaters Lyonel, Foto: Petra Kammann

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Caricatura Museum: Ach, der Achim hört auf? Wer? Der Frenz

2023, Oktober 9.

Eine Ode an die Freude in der Hauptstadt der Satire

Echt? Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig verabschiedete Achim Frenz in den Ruhestand. Von 2008 an leitete Frenz das Caricatura Museum Frankfurt für Komische Kunst. Musikalisch umrahmte die Abschiedszeremonie in der Evangelischen Akademie Frank Wolff, der ingeniöse Cellist, er widmete A.F. zwei Fantasien über A und F. Die Laudatio auf Achim Frenz hielt der Satiriker und Schriftsteller Pit Knorr, der uns die Erlaubnis gab, seine anspielungsreiche Rede zu publizieren, in der er für das Museum eine Zukunftsvision heraufbeschwor: ein multimediales Europäisches Caricatura-Museum für Komische Kunst zu Frankfurt… Aber lesen Sie selbst und denken Sie, was Sie wollen! Das ist der erste Schritt zum freien Denken! 

Ach was! liebe Kritiker der Elche. Abschied von Achim Frenz. Echt?, Foto: Petra Kammann

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