Alle Artikel zu Malerei
2025, Oktober 26.
Unterhaltsame Charity mit Kunstgewinn
Ein Vorschlag von Petra Kammann
Schon ganz bald ist es soweit. Am kommenden Samstag, den 1. November 2025, geht es rund in der Frankfurter Villa Merton, dem Sitz des Union Clubs im feinen Frankfurter Diplomatenviertel. Da wird es zwischen 14:00 und 19:30 Uhr eine Charity-Kunstaktion zugunsten des Mädchenbüros Milena e.V. geben. Und das mit Werken von so renommierten Künstlerinnen wie Christiane Feser, Barbara Klemm, Gabriele von Lutzau, Felicitas von Lutzau, Sandra Mann, E. R. Nele, Anna Nero und Eva Weingärtner. Das sollte man sich keinesfalls entgehen lassen…

30 Jahre ZONTA-Club Frankfurt II Rhein-Main. Anlass, Gutes zu tun und zu feiern und mitzubieten
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2025, Oktober 25.
Schwingungen und schwebende Elemente im Raum
Von Petra Kammann
Frankfurt leuchtet. In der 29. Etage des neues Towers FOUR 1, im Entrée der großen Anwaltskanzlei Freshfields, wird man in luftigen Höhen mit Blick auf die Stadt von einem Kunstraum empfangen. Dieser ungewöhnliche Raum wurde gestaltet von der international angesehenen und multidisziplinär arbeitenden Konzeptkünstlerin Jorinde Voigt, deren Arbeiten in zahlreichen renommierten Sammlungen zu sehen sind wie etwa im New Yorker MoMA, im Centre Pompidou Paris, im Art Institute of Chicago, in der Pinakothek der Moderne in München, im Kunsthaus Zürich, im Istanbul Modern, im Kupferstichkabinett Berlin oder der Kunsthalle Praha. Die „Gefaltete Zeit“ nennt sie das in Frankfurt entstandene Ensemble.

Der organisch geschwungene Empfangsdesk der Anwaltskanzlei Freshfields im neuen Four, Foto: Petra Kammann
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2025, Oktober 23.
Die Sammlerin selbst: offen für die Fragen der Zeit und der Menschen
Von Petra Kammann
Unter dem Titel „Die Zeit hat kein Zentrum“ präsentiert die Crespo Foundation erstmals eine umfangreiche Auswahl mit rund 130 Werken aus der privaten, mehr als 800 Werke umfassenden persönlichen Kunstsammlung der Stiftungsgründerin, Fotografin und Psychologin Ulrike Crespo (1950–2019), angefangen von der Malerei über Zeichnungen und Skulpturen bis hin zur Fotografie und einer Videoinstallation. Die Schau spiegelt Crespos künstlerische Leidenschaft und ihren so individuellen offenen Blick auf die Welt wider: das Wahrnehmen, Erinnern und Aufbewahren von Zeitschichten in Artefakten, in „geprägte(n )Formen, die lebend sich entwickel(t)n„, wie Goethe es in Urworte. Orphisch nannte.
Wenn Sie diese Treppe hinuntergehen, treten Sie ein in Ulrike Crespos Kunstwelt und entdecken die Zeit in ganz unterschiedlichen Ausprägungen, Foto: Petra Kammann
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2025, Oktober 18.
Beeindruckende Landschaftsbilder im historischen und zeitgenössischen Kontext
Von Hans-Bernd Heier
Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen, die sich in Zeiten des Klimawandels besonders rasant und oft auch zerstörerisch gestalten. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch der Goethe-Universität stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde aus der reichhaltigen Sammlung Giersch treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren.

Anton Burger „Felsiger Taunuswinkel im Sommer mit Personenstaffage“, 1862, Öl auf Leinwand, Sammlung GIERSCH, Frankfurt a. M.; © Sammlung GIERSCH, Foto: Uwe Dettmar
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2025, Oktober 11.
Eine unabhängig-eigensinnige Künstlerin
Von Petra Kammann
Spielerisch, humorvoll, genreübergreifend und dazu noch international: die erste umfassende Einzelausstellung der unabhängigen Künstlerin Suzanne Duchamp (1889–1963) findet in den Räumen der ehemaligen Dondorf Druckerei mit dem rauhen Charme der industriellen Backsteinarchitektur, in der Schirn Bockenheim, statt. Zu sehen sind in der dort neu eingerichteten Halle 1 erstmals rund 80 Werke aus fünf Jahrzehnten der vielseitigen Künstlerin, darunter experimentelle Collagen, figurative Darstellungen, abstrakte Gemälde, historische Fotografien und seltene Archivfunde. Die gemeinsam mit dem Kunsthaus Zürich erarbeitete Retrospektive wurde kenntnis- und beziehungsreich von den Kuratorinnen Ingrid Pfeiffer (Schirn) und Talia Kwartler (Gastkuratorin, Zürich) in Szene gesetzt.

Verantwortliche der Suzanne Duchamp-Retrospektive: Schirn-Chef Sebastian Baden und die beiden Kuratorinnen Ingrid Pfeiffer und Talia Kwartler, Foto: Petra Kammann
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2025, Oktober 6.
Verwobene und pulsierende Zwischenräume
Von Erhard Metz
Es ist wieder einmal eine Ausstellung in der Frankfurter Galerie Heike Strelow, die uns besonders inspiriert und aufmerken lässt: Malerei der in Brasilien geborenen, in Berlin lebenden Künstlerin Isabelle Borges; eine Palette voll betörender, gleichwohl mit Kalkül und Geschick gesetzter Farben, gebändigt durch stringent gezogene, Räume weitende wie begrenzende, meist schnurgerade Linien; ein eigenartiger, faszinierender Kontrast zwischen sich üppig präsentierendem Floralem, Vegetativem und dem strengen Eingriff Ordnung gebietender Disziplin, einschreitendem Gestaltungswillens.

Isabelle Borges in der Vernissage vor ihrer Arbeit LOOPS, 2025, Acryl auf Leinen, 210 x 130 cm; Foto: Erhard Metz Weiterlesen
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2025, Oktober 2.
Kunst als Akt der Befreiung
Von Hans-Bernd Heier
Die Opelvillen präsentieren die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir (1910 – 2001) in Deutschland, der in Vergessenheit geratenen Schwester von Simone de Beauvoir. Ihre Werke reichen von Kupferstichen über Aquarelle bis zu großformatigen Malereien in Öl oder Acrylfarbe. Mit Stichel, Stift oder Pinsel lotete die experimentierfreudige Künstlerin die Möglichkeiten gegenständlicher und ungegenständlicher Kunst aus, bis sie die Trennlinien in den 1960er-Jahren ausdrucksstark auflöste. In der retrospektiven Ausstellung „Hélène de Beauvoir. Mit anderen Augen sehen“ sind rund 170 Exponate versammelt, darunter über 70 Ölgemälde und erstmalig auch Skizzenblöcke, Entwürfe und Vorzeichnungen der Malerin.

Hélène de Beauvoir „Selbstporträt [Autoportrait]“, 1955, Privatsammlung; © Ute Achhammer, APP, Foto: Christian Kempf
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2025, September 26.
Ein Fest für die Sinne – Betörendes Wechselspiel aus Licht und Farbe
Von Hans-Bernd Heier
In der Herbstausstellung „Carl Schuch und Frankreich“ präsentiert das Städel Museum eine großartige Wiederentdeckung. Im Zentrum steht das Werk eines Malers, der sich keiner Kunstströmung zuordnen lässt. Besonders beleuchtet werden Schuchs Jahre in Paris. Dort erlebte er die produktivste Phase seines künstlerischen Schaffens. Seine beeindruckenden Gemälde werden bedeutenden Werken französischer Künstler gegenübergestellt: darunter herausragende Arbeiten von Paul Cézanne, Camille Corot, Gustave Courbet, Édouard Manet und Claude Monet. Zu sehen sind rund 70 Gemälde von Schuch in einem anregenden Dialog mit etwa 50 hochkarätigen Werken des französischen Realismus und Impressionismus.

Carl Schuch „Äpfel auf Weiß, mit halbem Apfel“ um 1886–1894, Frankfurt am Main, Städel Museum
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2025, September 11.
Glücksfälle – wie Kunst ins Museum kommt
Von Hans-Bernd Heier
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Landesmuseums Wiesbaden beschloss ein Wiesbadener Privatsammler die bereits testamentarisch avisierte Schenkung seiner bedeutenden Kunstsammlung öffentlich zu machen. Die über Jahrzehnte gewachsene hochkarätige Kollektion des Wiesbadener Mäzens, der anonym bleiben möchte, umfasst rund 100 Artefakte mit dem Schwerpunkt auf expressiven Impressionismus, Expressionismus und „Neue(r) Sachlichkeit“. In der Ausstellung „Feininger, Münter, Modersohn-Becker…Oder wie Kunst ins Museum kommt“ wird nun eine erlesene Auswahl von 50 Arbeiten dieser Sammlung erstmals präsentiert. Dies geschieht in Kombination mit 45 früheren Schenkungen, um deutlich zu machen, wie präzise sich das neue Konvolut in die bereits vorhandenen Bestände des Hauses einfügt und diese aufs vorzüglichste bereichert. Mit der herausragenden Schau würdigt das Museum gleichzeitig das großzügige Engagement seiner Mäzeninnen und Mäzene und dokumentiert, wie Kunst ins Museum kommt.

Ilona Singer „Bildnis Francesco von Mendelssohn“, 1928; Privatsammlung Wiesbaden; Foto: Ketterer Kunst GmbH & Co KG, München
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Bildende Künste, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Wiesbaden | Kommentare deaktiviert für Großartige Schau zur „Klassischen Moderne“ in Wiesbaden
2025, August 29.
Erlesene Gemälde und Ölskizzen aus der Privatsammlung Stephan
In einer umfassenden Sonderausstellung zeigt das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt unter dem etwas sperrigen Titel „Freiräume‘ – 110 Möglichkeiten der Welt zu begegnen“ Gemälde, Graphiken und Ölskizzen von 70 internationalen Künstlern aus der bedeutenden Privatsammlung von Klaus-Dieter Stephan. Die Freiräume des privaten Sammelns liegen im individuellen Zugriff und in der persönlichen Fragestellung an die Kunst, die neue Blicke in eine bekannte Zeit ermöglichen.
Camille Corot „Marino“, um 1826/27 Öl auf Leinwand; © Privatsammlung, Foto: Alexander Paul Englert
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