Alle Artikel zu Malerei
2026, Mai 14.
Wer bin ich, wie eigne ich mir die Welt an, und wie kommen wir zusammen, You & Eye?
Foto-Impressionen von Foto-Workshopleiter Peter Loewy und Petra Kammann
Der Empfang im Museum Angewandte Kunst war für die engagierten und kreativen Jugendlichen eine Ehre. Über ein Halbjahr hinweg hatten die Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule im Gallus, gemeinsam mit Frankfurter Künstler:innen Projekte und eigene Arbeiten in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Keramik, Comic und Fotografie entwickelt. Gestern wurde die von Vandad Neshati im Untergeschoss des Museum Angewandte Kunst organisierte Ausstellung mit einer Rede von Direktor Mathias Wagner K, von Kulturamtsleiterin Sybille Linke und der Künstlerin und Kuratorin Ulrike Markus eröffnet. Und getanzt wurde auch. Schade, dass heute schon letzter Tag ist!

Die Spannung der Hindemith-Schüler:innen ist groß, Wie sieht’s aus im Museum?, Foto: Peter Loewy
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Museum Angewandte Kunst, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für You & Eye – Arbeiten von Schülern und Schülerinnen der Paul-Hindemith-Schule im Museum Angewandte Kunst
2026, Mai 13.
„Ikonen auf dem Weg“
Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Staatliche Museen zu Berlin – Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen und russischen Ikonenmalerei aus der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Frankfurter Ikonenmuseum waren. Dabei treten die fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, vom Leben und der Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

Szenen aus dem Marienleben, Linker Flügel aus einem Marientriptychon Russland, um 1600, Eitempera über Leinwand auf Holz, Inv.-Nr. 11285b, Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: Wolfgang Günzel
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Malerei | Kommentare deaktiviert für Schätze aus dem Bode-Museum Berlin im Ikonenmuseum Frankfurt
2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
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Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Frankfurter Kunstverein, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kunstszene Rhein-Main, Kunstszene überregional, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale
2026, April 27.
Punkte retten ein Leben
Von Margarete Berghoff
Es war einmal ein kleines Mädchen, das litt so sehr unter den ständigen Streitigkeiten ihrer Eltern, dass sie eines Tages, als sie auf eine gepunktete Tischdecke schaute, plötzlich nur noch Punkte sah. Die Welt und sie selbst lösten sich auf in mehr als tausend Punkten. Das Mädchen war 10 Jahre alt und es geschah, dass sie von da an immer öfter viele bunte Punkte sah. Sie begann, die Punkte zu malen und zog sich immer mehr in ihre innere Welt zurück. Später wurde aus ihr eine berühmte Künstlerin. Viele Museen richteten Ausstellungen für ihre Kunstwerke aus, weil die Menschen so viel Freude an ihren lustigen bunten Punkten hatten. Sie malte weiter und weiter. Heute ist sie 96 Jahre alt und sie malt immer noch jeden Tag ein Bild.

Yayoi Kusama bei der Arbeit an My Eternal Soul (2009–21), 2017 © YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner
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Fotografie · Video · Film, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Retrospektive Yayoi Kusama im Museum Ludwig in Köln
2026, April 20.
Das Gemälde „Bahnhof-Füssen“ schließt Sammlungslücke
„Das ist heute ein sehr glücklicher Tag“, sagte Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden, bei der Präsentation des Gemäldes „Bahnhof-Füssen im März“, das einen Wendepunkt in Alexej von Jawlenskys Schaffen darstellt. Das Gemälde des Wegbereiters der Modernen Kunst zählt zu seinen frühen, impressionistisch angehauchten Arbeiten. Das Werk aus dem Jahre 1905 war bereits zweimal im Rahmen von großen Sonderausstellungen temporär im Landesmuseum zu sehen, musste aber danach wieder zurück in die Schweiz zu seinem Eigentümer reisen. Jetzt ist es mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung gelungen, das Gemälde zu erwerben, und bleibt dauerhaft im Sammlungsbestand.
Alexej von Jawlensky „Bahnhof-Füssen im März“, Öl auf Pappe, 1905; Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
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Bildende Künste, Kultur regional / Rhein Main, Malerei, Wiesbaden | Kommentare deaktiviert für Museum Wiesbaden erwirbt bedeutendes Frühwerk von Jawlensky
2026, März 20.
Die normannische Insta-Bucht unter wechselndem Licht (1)
Von Petra Kammann

Die Schau „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ ist mehr als eine Reise ins Städel wert. Das einstige Fischerdorf Étretat mit seiner Lage am Meer, das sich im 19. Jahrhundert in einen begehrten Badeort verwandelt hatte, zog zahlreiche Künstler in seinen Bann. Die im Städel ausgestellten rund 170 herausragenden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und historischen Dokumente aus führenden französischen, deutschen und internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen dieses emblematischen Ortes öffnen uns die Augen für die Kunst, für das changierende Licht, für die Natur und deren Bedrohung durch die Erosion der Steilküste oder durch die alljährlich gewaltigen Besucherströme. Zu entdecken sind neben 24 Werken von Claude Monet, u.a. Gemälde von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Henri Matisse, Fotografien aus der Frühzeit um 1850 bis hin zu großformatigen Installationsansichten von Elgar Esser, des jüngsten Schülers der Becher-Klasse.

Eintauchen in „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ mittels eines 3D-Scans der spektakulären Felsformationen, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz
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Autoren, Bildende Künste, Buch und Literatur, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Frankfurter Städel
2026, März 17.
Monumentale Formate mit hinreißender Farbigkeit
Von Hans-Bernd Heier
Mit der ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland feiert das Museum Reinhard Ernst (mre) die fulminante Wiederentdeckung eines der international bedeutendsten abstrakten Maler Österreichs nach 1945: Wolfgang Hollegha. Bereits Ende der 1950er-Jahre erlangte Hollegha große Anerkennung in New York, dem Zentrum jener künstlerischen Avantgarde, die die Malerei nachhaltig veränderte. Die großartige Präsentation im mre „Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!“ ermöglicht eine eindrucksvolle Wiederbegegnung von Werken des europäischen Meisters mit Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Morris Louis, Friedel Dzubas und anderen US- amerikanischen Weggefährten, die mit hochkarätigen Arbeiten in der Sammlung vertreten sind.

Ohne Titel, 2016 (Titelmotiv der Ausstellung); Öl auf Leinwand, 270 x 240 cm, Museum Liaunig; © Nachlass Wolfgang Hollegha; Foto: N. Lackner / UMJ
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Bildende Künste, Kultur regional / Rhein Main, Malerei, Skulptur, Städtereisen | Kommentare deaktiviert für Museum Ernst zeigt Wolfgang Holleghas erste museale Einzelausstellung in Deutschland
2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
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Atelierhäuser und freie Szene, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Design, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstszene Rhein-Main, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Gespräch mit der Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Völker
2026, Februar 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV
Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal
Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, KultTouren, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Reisen & Lebensart, Skulptur | Kommentare deaktiviert für Vom Goldenen Tempel zum Heiligen Zahntempel
2026, Februar 14.
Präzision, Monotonie, Rhythmik und komplexe Bildgewebe
Eindrücke von Petra Kammann

Nicht nur, dass der Einfluss der digitalen Massenmedien und der Maschinen auf unsere Existenz aktueller ist denn je und unsere Wahrnehmung prägt, wird in der Ausstellung unter dem Motto: „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ – Antrieb und Haltung gegenüber den Studierenden des einstigen Städeldirektors Thomas Bayrle (*1937) sichtbar. Der in Frankfurt lebende Künstler behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft wie Gier, Macht und Genuss, Werbe-, Konsum-, Alltags- und Kinoillusion und präsentiert sie in seinen Werken auf hintergründig humorvolle Art und Weise. In der großen Soloschau der Kunsthalle Schirn sind bis 10. Mai 2026 insgesamt 55 seiner Werke – vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten – zu sehen, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst, Soundinstallationen sowie eine Videoarbeit.

2020 – Besuch bei Thomas Bayrle zum Gespräch, Foto: Petra Kammann
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Buchmessen, Design, Fotografie · Video · Film, KultTouren, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Fröhlich sein: Thomas Bayrle“ in der Schirn – Jesses, Maria und das Kreuz mit der Kunst