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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur und Gesellschaft

Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 1

2019, April 25.

Lesetipps von Petra Kammann

Sehen wir einmal von den Bauhaus-Ausstellungen im Jubiläumsjahr in den verschiedenen Städten und vom kritisch kommentierten Neubau des Bauhaus-Museums in Weimar ab, so können wir uns unabhängig von diesen Orten auch langfristig anhand von Büchern mit dieser wegweisenden Bewegung der Moderne beschäftigen. Daher haben wir eine kleine Auswahl für Sie getroffen.

Aufbruch und Grundlegendes:

2019: Das Bauhaus-Jubiläum schlägt sich auch in der Buchproduktion nieder…

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Kultur und Europawahl – Europe under Construction?

2019, April 23.

Frankfurt als multikulturelle Stadt in der Vorbildrolle?

Von Gunnar Schanno

 

Viel Solidarität mit Europa im Herzen der Stadt Frankfurt, Alle Fotos: Petra Kammann

Europa, das ist nicht nur eine Union europäischer Staaten, sondern tiefer gehend aucheine Union europäischer Kulturen. Die Europawahl 2019 wird von besorgten Europäern als Schicksalswahl gewertet. Warum? Weil, so heißt es, die Wahl auch steht gegen ein Europa nationalstaatlicher Egoismen und für ein Bekenntnis zu einem offenen Europa und seinen Werten. Viele nennen sie die christlichen Werte. Manche reden, eher verräterisch völkisch umdeutend, von Werten des christlichen Abendlands. Die Europäer haben nach düsteren Epochen aus der Geschichte, genauer, aus ihren Erfahrungen gelernt. Haben sie gelernt, weil sie einsichtig geworden sind, weil sie auf einmal nach dem letzten großen Krieg von einigenden Werten geleitet wurden?

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Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts: Eine Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte

2019, April 18.

Anlässlich des  200. Geburtstags von Clara Schumann (1819–1896) würdigt eine von Dr. Ulrike Kienzle kuratierte Ausstellung im Karmeliterkloster das Leben und Wirken dieser starken Frau in der sich im 19. Jahrhundert rasch wandelnden Stadt Frankfurt. Die berühmte Pianistin, Komponistin, Pädagogin und Ehefrau Robert Schumanns verlieh zwischen 1878 und 1891 durch ihre außergewöhnliche Persönlichkeit mit internationaler Strahlkraft dem Frankfurter Musikleben Glanz. Als sie dort 1896 starb, folgte nach der Trauerfeier in ihrem Hause eine riesige Trauergemeinde ihrem Sarg bis zum Hauptbahnhof, von wo aus er nach Bonn überführt wurde, wo sie auf dem dortigen Hauptfriedhof im Ehrengrab neben Robert Schumann liegt. Beschämend, dass trotz ihrer 18 produktiven in Frankfurt verbrachten Jahre bis heute nicht einmal eine Schule oder Musikschule nach ihr benannt wurde…

Von Petra Kammann

Clara Schumann, geb. Wieck, um 1860 © UB Frankfurt/M. S36/F01814

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Aus aktuellem Anlass: Notre-Dame de Paris – Ein Drama…

2019, April 16.

Es war einmal… ein friedlicher Wintermorgen am Seineufer – Notre-Dame noch intakt
Foto: Petra Kammann

Dieses Bild werden wir lange nicht mehr sehen. In der Pariser Kathedrale Notre-Dame ist ein verheerender Brand ausgebrochen. Der Vierlingsturm stürzte ein, ebenso der Dachstuhl über dem Kirchenschiff. Die beiden charakteristischen Türme scheinen gerettet. Doch die Schäden sind gewaltig, auch wenn die Struktur von Notre-Dame, das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, gerettet scheint.

Wir sind zutiefst bestürzt und trauern mit Frankreich um den unwiederbringlichen Verlust dieses Schatzes europäischer Kultur…

Aber „FLUCTUAT NEC MERGITUR“. „Sie schwankt, doch geht sie nicht unter“. Wir freuen uns über die weltweite Solidarität, Spendenbereitschaft und den Willen zum Wiederaufbau.

Die Redaktion von FeuilletonFrankfurt

https://sharingheritage.de/aktuelles/deutsches-nationalkomitee-fuer-denkmalschutz-dnk-bestuerzt-ueber-grossbrand-in-notre-dame/

 

 

Elektra an der Oper Bonn in der Inszenierung von Enrico Lübbe

2019, April 15.

Von Simone Hamm

In dieser Spielzeit zeigte die Deutsche Oper Berlin die letzte Inszenierung von Patrice Chéreau, Richard Strauss „Elektra“. 2013 in Aix uraufgeführt, dann an der Metropolitan Opera in New York gezeigt, gilt sie als Meilenstein. Mit Spannung schaute die Opernwelt deshalb nach Bonn, wo Enrico Lübbe, Intendant am Schauspiel Leipzig, „Elektra“ inszeniert. Um es gleich vorweg zunehmen, seine psychologische Interpretation des Dramas um Rache, Liebe und Gier ist hochspannend sowie musikalisch von der ersten bis zur letzten Minute packend  und braucht keinen Vergleich zu scheuen.

ELEKTRA, v.l.n.r.: Klytemnästra: Nicole Piccolomini und Elektra: Aile Asszonyi, Foto: Thilo Beu/ Theater Bonn 

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Cornelia Klaus – Die diesjährige Präsidentin des International Women’s Club

2019, April 13.

Wandel, Risiken und Chancen als  Thema

Von Petra Kammann


Cornelia Klaus, IWC-Präsidentin 2018-2019, am Palmengarten, Foto: Petra Kammann

Ein sonniger Frühlingstag. Strahlend kommt Cornelia Klaus, die diesjährige Präsidentin des International Women’s Club und gebürtige Frankfurterin, ins Café Laumer, wo wir uns zum Gespräch verabredet haben. Die ausgebildete Bankkauffrau und Diplom-Betriebswirtin, die seit über 30 Jahren in der Finanzbranche arbeitet, wohnt heute im Taunus. Begeistert spricht sie über die Entwicklung der Mainmetropole, die sich in den letzten Jahren so sehr zum Positiven entwickelt habe, was sie auch von ihren ausländischen Freunden zurückgespielt bekomme.

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Marielies-Hess-Kunstpreis an Marko Lehanka im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

2019, April 12.

Als Marielies-Hess-Kunstpreisträger 2019 zeigt der authentische Bildhauer und Installationskünstler Marko Lehanka (* 1961) bis zum 12. Mai  im Refektorium des Karmeliterklosters unter dem generischen Titel „Fundus“ eine für sein künstlerisches Schaffen repräsentative Ausstellung, organisiert von der Marielies-Hess-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Zu sehen sind teils kinetische Installationen, oder nennen wir sie eher künstlerische Environments,  und die neuesten Bildplanen seines Comics „Countryboy in Fränkytown“.

Laudatio von Brigitta Amalia Gonser

Gesamtansicht I, Marko Lehanka Ausstellung „Fundus“

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„Für mich ist der Architekt wie ein Regisseur“ – Ein Interview mit Christoph Ingenhoven

2019, April 8.

Der international arbeitende Architekt zu Fragen des Städtebaus, zu Rekonstruktionen und zur Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt

Von Uwe Kammann

Der Architekt Christoph Ingenhoven, Foto: Petra Kammann 

„White Wedding“ – hochkarätige Elfenbeinkunst dauerhaft im Liebieghaus

2019, April 6.

Von Hans-Bernd Heier

Über 200 kostbare Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler – Der Erwerb der legendären Kollektion Reiner Winkler ist ein grandioser Zuwachs für die Liebieghaus Skulpturensammlung.

Joachim Henne „Die drei Parzen“, um 1670

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Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes zum Thema: „Das deutsch-französische Paar: Welche Politik für Europa?“

2019, April 2.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Europa noch nie eine so wichtige Rolle gespielt. Und doch war Europa noch nie in so großer Gefahr.“ Präsident Emmanuel Macron 

Europa und unsere gemeinsame Zukunft. Ein Thema, das uns alle kurz vor der Europawahl an- und umtreibt. Der Aachener Vertrag erneuert das Versprechen des deutsch-französischen Tandems und geht darüber hinaus. Welche Rolle dabei das deutsch-französische Verhältnis spielen kann, wurde an der Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes deutlich, die auf Einladung des Deutsch-französischen Kreises am 28. März 2019 in den Industrieclub nach Düsseldorf kam, um dort im Hinblick auf die anstehenden Europa-Wahlen eine Rede zu den aktuellen bilateralen Beziehungen zu halten. Im Folgenden veröffentlichen wir ihren Vortrag, den sie in akzentfreiem Deutsch gehalten hat. Und in der anschließenden Diskussion blieb sie auch keine Antwort schuldig.

Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes, Alle Fotos: Petra Kammann

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