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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Zeichnung · Druckgrafik

„You Kunst“ und „Stadtparcours“: Ergebnisse zweier Kunstworkshops an Schulen im Heussenstamm

2021, Dezember 14.

Meine Orte, Meine Stadt

Gesehen von Petra Kammann

Unter Leitung des Fotografen Peter Loewy beschäftigten sich Schüler:innen der IGS Süd in dem Workshop „YouKunst“ fotografisch mit den eigenen Orten in der Stadt, dem Viertel oder anderen Lieblingsorten, während Schüler:innen der Anne-Frank-Schule unter Leitung der Künstlerin Maike Häusling ihren „Stadtparcours“, die Topografie der Stadt und die vertrauten Routen der Jugendlichen in eine künstlerische Sprache verwandelten. Die Arbeiten sind noch bis zum 18. Dezember im Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt zu sehen. Manches der ausgestellten Bilder bietet sich auch als originelles Weihnachtsgeschenk an…

Bei genauem Hinschauen entdeckt man auch manch Passendes zur Gefühlslage; Foto: Petra Kammann

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Keine Eulen nach Athen, sondern von der EULENGASSE nach Hause tragen … Kleinkunstwerke als Geschenk

2021, Dezember 3.

Für alle, die noch auf der Suche sind…

Artwork: o.T. 2021 © Lilo Mangelsdorff (li) + o.T. © Sabine Voigt + Andrea Interschick (re)

Gleich ob für Nikolaus oder für Weihnachten, für ein besonderes Geschenk sei ein Gang in den Kunstverein EULENGASSE empfohlen.

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PAULA MODERSOHN-BECKER – Eine Werkschau in der Schirn

2021, Dezember 1.

Ganz Worpswede und Tout Paris – Welch eigenständiger Aufbruch!

Petra Kammann über die moderne Künstlerin Paula Modersohn-Becker

Abwechselnd lebte und arbeitete sie zu Beginn des aufkeimenden 20. Jahrhunderts in der Künstlerkolonie Worpswede und in Paris, der Hauptstadt der Kunst. Selbstbewusst behauptete sie von sich: „Ich bin nicht Paula Moderssohn, ich bin nicht Paula Becker. Ich bin Ich und hoffe, es immer mehr zu werden.“ Trotz ihres kurzen Lebens hinterließ sie mit 31 Jahren ein umfangreiches Werk, das die Einflüsse beider Orte widerspiegelt und von großer Modernität geprägt ist. Von den rund 734 Gemälden und etwa 1500 Arbeiten auf Papier, die sie geschaffen hat, sind 116 Werke noch bis zum 6. Februar 2022 in der Schirn zu sehen.

Am Aufgang in der Schirn – die verschiedenen Gesichter der modernen Künstlerin Paula Modersohn-Becker; Foto: Petra Kammann

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„Zeichen der Freundschaft“ – Schenkung aus dem Nachlass von Ulrike Crespo (1950–2019) an das Städel 

2021, November 28.

Ein echtes Freundschaftsgeschenk

Von Petra Kammann

Eines der bedeutendsten Vermächtnisse der letzten Jahre verdankt das Städel Museum der Frankfurter Fotografin Ulrike Crespo (1950–2019). Die Stifterin hinterließ dem Städel über 90 Gemälde und Zeichnungen, darunter Meisterwerke von Franz Marc, Otto Dix, Oskar Schlemmer, Max Ernst, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen. Sie ergänzen die Städel’sche Sammlung auf die glücklichste Weise.

Wassily Kandinsky,  Kallmünz – Hellgrüne Berge 1903, Öl auf vorgrundierter Leinwand 23.5 × 32.8 cm, Erworben 2019 als Vermächtnis von Ulrike Crespo aus der Sammlung Karl Ströher Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

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Adventskalender aus dem Goethe-Haus und dem neuen Deutschen Romantik-Museum

2021, November 27.

Einblicke in Goethes Elternhaus und in die Schatztruhe der Romantik

Pünktlich zur bevorstehenden Weihnachtszeit sind die beliebten Goethe-Haus-Adventskalender wieder erhältlich. Im Großen Hirschgraben in Frankfurt lassen sich die Schätze der Romantik nun direkt neben dem Goethe-Haus gemeinsam mit den Bildern der Goethe-Galerie besichtigen. Viele der Exponate, die Sie hinter den Türen des Adventskalenders entdecken, können Sie seit Kurzem im Museum auch im Original anschauen.

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Ritschl-Preis-Träger Slawomir Elsner im Museum Wiesbaden

2021, November 23.

Präzision gepaart mit verwirrender Unschärfe

Von Hans-Bernd Heier

Akribische Buntstiftzeichnungen und großformatige Aquarelle – das Werk von Slawomir Elsner ist so ungewöhnlich wie vielseitig. Unter dem Titel „Präzision und Unschärfe“ widmet das Museum Wiesbaden bis zum 6. März 2022 dem Träger des Otto-Ritschl-Preises 2020 die erste umfassende museale Einzelschau. Die Sonderausstellung bietet einen Überblick über den künstlerischen Werdegang des Malers. Zu sehen sind Arbeiten, die noch zu Studienzeiten entstanden sind, bis zu den Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung angefertigt hat. Im Zentrum stehen seine aktuellen Farbarbeiten. Versammelt sind neben einer 20-teiligen Fotoserie rund 50 Arbeiten aus seinen charakteristischen Werkserien.

Slawomir Elsner „Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Mädchen mit Turban)“, nach Jan Vermeer, Mauritshuis, Den Haag, 2018, Farbstift auf Papier; Sammlung Dr. Claar; Foto: Sebastian Schobbert

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Open Studios, Atelierhaus Schwedlerstraße

2021, November 21.

Eindrücke vom Atelierrundgang

Vládmir Combre de Sena, zuständig für Künstlerische Konzepte und Kuratierung des Kunstvereins EULENGASSE, schildert seine persönlichen Highlights vom Besuch der Ateliers auf dem 3. Stock

Gödzde Ju; Foto: Vládmir Combre de Sena

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Kara Walker in der Kunsthalle Schirn: Kettengeschichte der Gewalt

2021, November 8.

Eindrucksvolle Ausstellung der US-Künstlerin – Eine vielfältige Arbeitssschau

Von Uwe Kammann

Zwei starke Frauen in der Schirn, wobei der Publikumszuspruch deutliche Präferenzen zeigt: eine dichte Traube von Bewunderern und Liebhabern bei Paula Modersohn-Becker; viel weniger, aber sehr genau schauende und musternde Besucher bei Kara Walker.

Blick in die Schirn-Ausstellung; Foto: Petra Kammann

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Kunst und ihre Kritik: eine geschlossene Positiv-Gesellschaft?

2021, Oktober 27.

Der Museums- und Kunst-Experte Uwe Rüth zu einer Kritik an der Kritik

Wie kritisch ist die Auseinandersetzung mit moderner Kunst? Steht sie – anders etwa als Literatur, Film, Theater – in einem Schonraum? Damit beschäftigt sich der Museumsexperte Uwe Rüth, der viele Jahre das Skulpturenmuseum in Marl geleitet hat. Ausgangspunkt sind aktuelle Vorgänge am Kunstmarkt. Und ein vehementes journalistisches Plädoyer in der Neuen Zürcher Zeitung, das auch für die Kunst das Recht auf Verriss fordert.

Ist das Kunst oder kann das weg? Szene im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt; Foto: Uwe Kammann

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Die Ausstellung „Die Intelligenz der Pflanzen“ im Frankfurter Kunstverein

2021, Oktober 17.

Das tiefliegende Wurzelgeflecht der Pflanzen

Ein Rundgang mit Petra Kammann

Gerade ändert sich das Bild vom Wesen der Pflanzen gewaltig. Dazu hat nicht zuletzt der italienische Biologe Stefano Mancuso beigetragen, der uns mit seinem Buch „Die Intelligenz der Pflanzen“ rät, von den Pflanzen zu lernen, um in Zukunft zu überleben. Der Frankfurter Kunstverein hat nun Künstler und Naturwissenschaftler eingeladen, ihre Arbeit und ihr Wissen über Bioökonomie, die eine veränderte Sensibilität gegenüber den pflanzlichen Mitlebewesen einbegreift, anschaulich in seine Ausstellungsräume zu übertragen.

Außenansicht Kunstverein 2021: Pflanzengestell Forschungszentrum Jülich, Leihgabe vom Forschungszentrum Jülich, Eigenentwicklung; Foto: Norbert Miguletz © Frankfurter Kunstverein

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