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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Tanz

Heiter-fröhliche Adventsmatinee in der Galerie des BBK

2025, Dezember 1.

FOTO-IMPRESSIONEN

Von Barbara Walzer

Am ersten Advent hatte der Bund Bildender Künstler (BBK) zu einer Konzertmatinee mit der Pianistin Prof. Angelika Nebel – in Frankfurt weiß Gott keine Unbekannte – in die Ausstellungsräume der Hanauer Landstraße eingeladen. Passend zu den ausgestellten Werken „Gay – heiter fröhlich“ bot die Pianistin ein ansprechendes Programm zwischen Klassik und Romantik und sagte in ihrer Eingangsrede: „Zur Lebensfreude gehört der Tanz!“ Doch was wäre der Tanz ohne die entsprechende Musik?  Die seit langem in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer fand die entsprechenden Bilder zu der besonderen musikalischen Veranstaltung…

Die in Frankfurt lebende, renommierte Pianistin Prof. Angelika Nebel in den Ausstellungsräumen des Frankfurter BBK 

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Abschied von der Akram Khan Dance Company

2025, November 25.

Die dunkle Nacht der Frauen

von Simone Hamm

Akkram Khans Choreografie „Thikra: Night of  Remembering“ auf Einladung von tanz.köln an der Bühnen der Stadt Köln

Szenenbild aus: „Thikra: Night of  Remembering“ Akkram Khan, Foto:© Maxime Dos / Tanz Köln

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Eine grandiose Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten“

2025, November 17.

Fliegende Pirouetten, rhythmisches Steppen

Von Simone Hamm

Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga zeigen am Tanzhaus nrw ihre sehr eigenwillige Interpretationen von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Sie unterlaufen die Erwartungen des Publikums an die getanzte Version dieses Barockjuwels von der ersten Minute an.

Nassim Baddag, José Paulo dos Santos, Bostjan Antoncic, Foto Anne Van Aerschot

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Sharon Eyals hochemotionale Choreografie „Delay the Sadness“ – Eine Uraufführung der Ruhrtriennale

2025, September 22.

Ein stummer Schrei

von Simone Hamm

Tänzer, die auf halber Spitze mit kleinen Schritten aufeinander zugehen, eine Gruppe bilden, mit weit ausholenden Armbewegungen zu einer einzigen Welle werden, zu einem einzigen Körper, dazu lauter Rave: das ist unverkennbar Sharon Eyal.

Delay The Sadness, Héloïse Jocquevile, Johnny McMillan © Vitali Akimov, Ruhrtriennale 2025

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Der überragende Tanzabend des Garage Dance Ensembles auf der Ruhrtriennale

2025, September 10.

Eine Blumenwiese in der kargen Wüste

von Simone Hamm

Auf der Bühne des Tanzsaals im PACT Zollverein ist das Podium für die Musiker aufgebaut, das Schlagzeug, Gitarre und Flöte liegen bereit. Fünf bunt gekleidete Tänzer kommen nach und nach herein, zeichnen mit Seilen ihre Choreografie, ihre Tanzschritte auf den Boden. Jedes Seil ist anders geschlungen. Von oben werden sie mit Kameras gefilmt. So leise und behutsam beginnt der überwältigende Tanzabend  des Garage Dance Ensembles, musikalisch begleitet vom Duo uKhoiKhoi.

Szene aus „How in salts desert is it possible to blossom“, Foto: Katja Illner, Ruhrtriennale 2025

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Interimsqiuartier der Schirn ab Sonntag in der ehemaligen Dondorf Druckerei in Bockenheim

2025, September 5.

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Schirn Kunsthalle

Am Sonntag, den 7. September ist es soweit: Da verlässt die renommierte Kunstinstitution Schirm ihr angestammtes Gebäude am Römerberg, das derzeit energetisch saniert wird, auf Zeit. Mit einer partizipativen Parade „In C – Community“ durch die Innenstadt feiert sie den  Umzug in die eigens für die Nutzung der Schirn ertüchtigte, ehemalige Dondorf Druckerei in Bockenheim. Zusammen mit der international renommierten Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests aus Berlin, rund 100 Tänzerinnen und Tänzern und der Techno Marching Band MEUTE sind alle – Frankfurter und Nicht-Frankfurter eingeladen, teilzunehmen.

Marcus Gwechenberger, Martina Weinhart, Susanne Völker, Timon Gremmels und Sebatian Baden (v.l.) vor der Schirn in Bockenheim © Foto: Moritz Bernoully

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Die Philippinen zu Gast in Frankfurt

2025, September 1.

Aspekte des vielfältigen Inselreichs

Von Walter H. Krämer

Mit einem Festival und zahlreichen Uraufführungen feiert der Frankfurter Mousonturm schon vorab das Buchmessen-Gastland.

The Filipino Superwoman Band beim 2024. Spring Festival 2004  in Utrecht, Photo:© Spring Performing Arts Festival 2024, Allard Willemse Weiterlesen

„I did it My Way“  – Ivo Van Hoves Auftakt der Ruhrtriennale 2025

2025, August 24.

Eine Enttäuschung

von Simone Hamm

Lars Eidinger kann vieles. Er ist ein Richard III., der ins Mikrofon bellt, er ist ein verlorener Peer Gynt unter einer lockigen Perücke mit weißgeschminktem Gesicht. In Salzburg gab er einen grüblerischen Jedermann. Eidinger machte einen „Tatort“ zum Ereignis als unsichtbarer Mörder, der scheinbar durch Wände gehen kann. Unvergesslich und sehr berührend ist er im „Polizeiruf“ mit Matthias Brandt als unglücklicher Transvestit, dessen Partner getötet worden ist. In „Babylon Berlin“ ist er ein angepasster Großindustrieller, dem Wahnsinn ziemlich nah. In Maren Ades „Alle anderen“ zeigt er ein Mann, der unsicherer ist, als er vorgibt zu sein. Und was immer er spielt, er spielt es herausragend.

I Did It My Way, Regie: Ivo Van Hove. Lars Eidinger, Larissa Sirah Herden © Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2025

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Wim Wenders – Wirklich 80? Un clin d’œil – Ein Zublinzeln aus dem Augenwinkel

2025, August 13.

Ein Gespräch über Bewegendes und Bewegtes

Von Petra Kammann

Neben etlichen anderen Begegnungen – wie u.a. in NRW in Düsseldorf im Zusammenhang mit der Film- und Medienstiftung, in Frankfurt in der Paulskirche als Laudator des brasilianischen Friedenspreisträgers Sebastião Solgado– bleibt neben seinen Filmen die Erinnerung an ein ausführliches Gespräch präsent, das ich 2011 mit dem großartigen Filmemacher und Regisseur Wim Wenders auf der Berlinale im Anschluss an die Premiere seiner filmischen Hommage „PINA“ an die Choreographin und Erfinderin des Tanztheaters Pina Bausch für die Zeitschrift ..IN RHEINKULTUR führte. Da ging es um die emotionalen und technischen Herausforderungen des für ihn neuartigen 3-D-Films, um Körpersprache, um An- und Abwesenheit von PINA .

Wim Wenders in Düsseldorf 2013 beim Helmut-Käutner-Preis an Christian Petzold, Foto: Petra Kammann

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Der Magier – ein Nachruf auf Robert Wilson (* 4. Oktober 1941 in Waco, Texas; † 31. Juli 2025 in Water Mill, New York)

2025, August 6.

Der Regisseur von Licht, Raum und Bewegung

Von Simone Hamm

Seine Kulissen sind minimalistisch, blaues Licht, wenige Effekte. Die Handlung schränkt Robert Wilson radikal ein. Und den Text. Robert Wilson sagte oft, er sei weniger interessiert an Dialogen und der Handlung eines Stückes, ihm käme es auf die Mischung von Licht, Raum und Bewegung an. Zuerst käme das Licht, dann kämen Text und Musik.

Szene aus: Robert Wilsons La traviata, Musiktheater Linz 2015. Kostüme: Yashi Tabassomi, Photo: Francisco Peralta Torrejón

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